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Tennis Live-Ticker: Wimbledon Novak Djokovic - Roger Federer live (Finale)

Novak Djokovic gegen Roger Federer - Finale - Wimbledon im Tennis Live-Ticker mit Ergebnissen und Spielplan auf Süddeutsche.de

Wimbledon London
SP
Pkt
1
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srb
N. Djokovic
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6
6
6
sui
R. Federer
0
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0
6
7
4
3
Centre Court | Finale
Ende
N. Djokovic
Ranking:
1
Geburtsd.:
22.05.1987
Größe:
1.88 m
Gewicht:
78 kg
Bilanz:
48-3
Preisgeld:
US$ 79.387.662
R. Federer
Ranking:
2
Geburtsd.:
08.08.1981
Größe:
1.85 m
Gewicht:
85 kg
Bilanz:
40-7
Preisgeld:
US$ 90.936.295
Letzte Aktualisierung: 06:18:32
Djokovic
Federer
Ende
 
Mit dem mentalen Bild des strahlenden Novak Djokovic, der hier vom Hezog von Kent den Pokal überreicht bekommt, wollen wir uns nun aber von der Church Road verabschieden! Wir hoffen, Sie hatten am wohl prestigeträchtigsten Grand-Slam-Turnier des Jahres ähnlich viel Spaß wie wir und würden uns freuen, Sie beim nächsten Mal wieder bei uns begrüßen zu dürfen - für den Moment verbleiben wir aber mit einem Cheers and Goodbye from London SW19!
Ende
 
Auch Roger Federer würdigt übrigens im Anschluss an die Übergabe der Trophäe für den zweiten Platz seinen Gegner: ''Das ist Sport - manchmal läuft es besser als an anderen Tagen. Ich habe alles versucht, aber Novak war heute einfach besser.''
Ende
 
Während für die Siegerehrung gerade noch das Dach geschlossen wird, damit die königlichen Damen und Herren nicht im Nieselregen stehen müssen, werfen wir noch schnell einen Blick voraus: Denn nach einem dreiwöchigen Turn über die mitteleuropäischen Sandplätze inklusive eines Zwischenstopps beim 500er Turnier in Hamburg geht es für den Tourtross wieder über den großen Teich nach Amerika, wo nach den Masters-Veranstaltungen in Montreal und Cincinnati Ende August dann schon die US Open anstehen.
Ende
 
Grämen muss sich Roger Federer aber nicht, seinen Ruf als ersten Verfolger des Djokers hat der zweitälteste Finalist aller Zeiten in diesen zwei Wochen einmal mehr untermauert - wobei der Stachel über den nicht errungenen achten Titel hier in London sicher tief sitzen wird.
Ende
 
Roger Federer hingegen hatte genau da seine Achillesferse, denn sein Service funktionierte bei weitem nicht so gut wie gegen Andy Murray, sodass vor allem die vielen leichten Punkte am Netz heute fehlten. Zwar schlug der Schweizer mehr Winner (58:46), leistete sich aber auch viel mehr Unforced Errors als Djokovic (35:16) und wirkte vor allem in der Schlussphase chancenlos gegen den Druck des Serben.
Ende
 
Wie man es dreht und wendet: Unter dem Strich war das natürlich ein absolut verdienter Triumph des Serben, der hier einmal mehr unter Beweis stellt, wieso ihn auch sein heutiger Gegner als den momentan besten Spieler der Welt bezeichnet. Roger Federer konnte in der Tat nur in den ersten beiden Sätzen gleichwertig dagegenhalten, in den Durchgängen drei und vier kontrollierte der Djoker die Partie und wirkte nie ernsthaft gefährdet, sein Service ein zweites Mal abzugeben.
Ende
 
Knapp drei Stunden hat es gedauert, bis Novak Djokovic die Arme in die Höhe recken kann - mit einer tollen, phasenweise genialen Leistung verteidigt der Serbe seinen Titel und zieht nach der Zahl der Wimbledonsiege bei drei mit seinem Coach Boris Becker gleich.
7:6, 6:7, 6:4, 6:3
Und dann ist es passiert, Federer wird mit der Rückhand zu kurz - und Djokovic kann sich mit der Vorhand Inside-Out aus dem Halbfeld den Sieg sichern!
7:6, 6:7, 6:4, 5:3
 
Einen Servicewinner hat Federer noch im Köcher, aber der nächste geniale Vorhandreturn des Djokers die Linie entlang bringt die ersten beiden Matchbälle für den Serben!
7:6, 6:7, 6:4, 5:3
 
Gibt das ein schnelles Ende? Zunächst punktet Djokovic mit einem tollen Vorhandreturn, dann korrigiert der Schiedsrichter einen Ausruf des Linienrichters und gibt Djokovics Vorhand gut. 0:30 aus Sicht des Schweizers...
7:6, 6:7, 6:4, 5:3
 
...und den schenkt ihm Federer, weil er seinen Vorhandreturn auf den zweiten Aufschlag des Serben völlig verzieht und sowohl hinten als auch seitlich ins Aus spielt.
7:6, 6:7, 6:4, 4:3
 
Federer bleibt zu passiv, trifft den Ball mit der Rückhand nicht sauber und muss en Vorhandschuss des Djokers passieren lassen. Das bringt den Spiel- statt des Breakballs...
7:6, 6:7, 6:4, 4:3
 
Einen weiteren Unforced Errors des Djokers kompensiert der zur Hälfte mit einem Servicewinner...bevor ein weiterer guter Erster dann doch auf 30:30 stellt. Nervenstärke pur beim Serben!
7:6, 6:7, 6:4, 4:3
 
Stark returniert vom Schweizer, der Djokovic zum Fehler zwingt. Ist das jetzt das Alles-oder-Nichts-Spiel?
7:6, 6:7, 6:4, 4:3
 
...sodass der Schweizer sein Service am Ende doch mit einer schönen Vorhand longline aus der Rückhandecke durchbringen kann. Und trotzdem fehlen dem Djoker hier nur noch zwei Spielgewinne bis zu seinem dritten Wimbledontitel.
7:6, 6:7, 6:4, 4:2
 
Da kommt das 14. Ass von Roger Federer natürlich genau im richtigen Moment...
7:6, 6:7, 6:4, 4:2
 
Aber auch den kann Federer mit einem guten Ersten abwehren - und trotzdem bekommt man das Gefühl hier könnte sich das Match gleich entscheiden.
7:6, 6:7, 6:4, 4:2
 
Die kann Federer mit dem Servicewinner abwerhren, leistet sich aber gleich wieder den nächsten Rückhandfehler von der Grundlinie und sieht sich dem nächsten Breakball gegenüber.
7:6, 6:7, 6:4, 4:2
 
Ein Servicewinner sitzt, aber dann macht Federer den Doppelfehler - und Djokovic hat erneut eine Breakchance!
7:6, 6:7, 6:4, 4:2
 
Erneut startet Djokovic mit einem guten Return in Federers Aufschlagspiel. Ein leichtfertig vergebener Halbvolley mit der Rückhand des Schweizers bringt Djokovic sogar das 15:30.
7:6, 6:7, 6:4, 4:2
 
Nein - denn das 13. ass des Djokers sorgt für das 4:2 aus Sicht des Serben.
7:6, 6:7, 6:4, 3:2
 
Den ersten kann Federer mit einem tollen Passierball mit dem Rückhandslice cross gespielt abwehren, den zweiten verschenkt der Djoker mit einer schwachen Vorhand ins Netz. Geht da doch mal was für den Schweizer?
7:6, 6:7, 6:4, 3:2
 
...und auch der dritte in Folge landet weit hinter der Grundlinie, was Djokovic ohne große Mühe drei Spielbälle bringt.
7:6, 6:7, 6:4, 3:2
 
Aber Djokovic serviert weiter, als wäre es seine absolute Lieblingsübung. Zwei Returns von Federer segeln meterweit ins Aus...
7:6, 6:7, 6:4, 3:2
 
Andererseits weiss Federer ja vom letzten Jahr, wie so ein Comeback im vierten Satz geht - auch damals war er von einem Break hinten wiedergekommen und hatte dabei sogar noch zwei Matchbälle abgewehrt.
7:6, 6:7, 6:4, 3:2
 
Und diesmal nutzt Djokovic den Zweiten des Schweizers, um seinen Rückhandreturn vor Federers Füße auf die Grundlinie zu spielen und so zum Break zu punkten. Das dürfte für die Nummer zwei der Welt jetzt ein ganz, ganz schwieriges Comeback werden - denn ein Break hat er heute ja erst ein Mal geschafft.
7:6, 6:7, 6:4, 2:2
 
Ein lautes ''Come on!'' unterstreicht - Federer hat hier noch längst nicht aufgegeben, muss aber fighten. Der Punkt mit dem Vorhandslice war eher glücklich, der Rückhandfehler des Schweizers bringt Djokovic die nächste Breakchance.
7:6, 6:7, 6:4, 2:2
 
0:15, Federer muss über den Zweiten kommen - und hat Glück, dass die Rückhand cross vom Djoker an der Netzkante hängen bleibt.
7:6, 6:7, 6:4, 2:2
 
Mit seinem 12. Ass drückt Djokovic das Spiel zu Null durch - Federer hat momentan alsRreturnspieler überhaupt keine Chancen, mal in Ballwechsel geschweige denn zu Punkten zu komen.
7:6, 6:7, 6:4, 1:2
 
Tatsächlich muss man sagen: So stark wie heute hat Djokovic im gesamten Turnierverlauf noch nicht aufgeschlagen. Zwei Servicewinner sorgen erneut für ein komfortables 30:0.
7:6, 6:7, 6:4, 1:2
 
Djokovic wird mit der Rückhand zu kurz, Federer rückt sofort auf und kann mit einem technisch anspruchsvollen Volleystopp zum Spielgewinn punkten.
7:6, 6:7, 6:4, 1:1
 
Djokovic ist da leicht gestolpert, kann aber nach drei schnellen Humplern weitermachen. Das Ass zum 40:15 kann er aber trotzdem nicht verhindern.
7:6, 6:7, 6:4, 1:1
 
Federer startet mit einem weiteren leichten fehler mit der Vorhand in sein Aufschlagspiel, aber ein Vorhandstopp und ein wunderbarer Volley mit der Rückhand bringen das 30:15.
7:6, 6:7, 6:4, 1:1
 
...denn eine ohne Not zu lang gespielte Vorhand des Schweizers besorgt das 1:1. Das sieht auch das Hawkeye so.
7:6, 6:7, 6:4, 0:1
 
Djokovic kann dann zwar mit einem Servicewinner durch die MItte auf 40:15 stellen, aber ein guter Return von Federer verleitet den Serben zum Fehler mit der Vorhand und verhindert den Spielgewinn. Zunächst mal zumindest...
7:6, 6:7, 6:4, 0:1
 
Chip'n'Charge von Federer auf den Zweiten von Djokovic, der Smash bringt das 0:15 - aber ein Rückhandfehler von Federer und ein toll erlaufener Stopp des Djokers bringen dem Serben das 30:15.
7:6, 6:7, 6:4, 0:1
 
Immerhin konnte Djokovic da einmal beim Return punkten, dabei bleibt es dann aber auch - Federer legt den Servicewinner zum Spielgewinn auf den Rasen und legt zum 1:0 vor.
7:6, 6:7, 6:4, 0:0
 
Federer reagiert aber souverän, bringt zwei Aufschläge unreturnierbar ins Feld und kann mit seinem 12. Ass auf 40:15 stellen.
Fazit
 
Wie im vergangenen Jahr liegt Federer also auch heute mit 1:2 Sätzen hinten. Der Schweizer hat zwar bei den Winnern die Nase vorn (50:34), schlägt dafür aber wesentlich mehr Unforced Errors (29:13) - während sich beim Service beide eigentlich kaum Blößen geben.
7:6, 6:7, 6:4
Gleich den ersten nutzt der Djoker mit einem Smash am Netz - nach der Regenunterbrechung hat es noch keinen einzigen Returnpunkt gegeben.
7:6, 6:7, 5:4
 
Und es sieht nicht so aus, als würde sich Djokovic hier eine Blöße geben - zwei erzwungene Fehler bei Federer und ein Servicewinner bringen schnell drei Satzbälle.
7:6, 6:7, 5:4
 
Was das Stichwort ist: Novak Djokovic darf nun zum ersten Mal mit Break vor zum Satzgewinn aufschlagen.
7:6, 6:7, 5:4
 
Das erledigt der Schweizer binnen 69 sekunden zu Null - spielerisch geht momentan wenig, alles entscheidet sich über die Aufschläge.
7:6, 6:7, 5:3
 
Und so kommt auch der Djoker zu einem zu Null - was Federer nun unter Druck setzt, hier gegen den Satzverlust aufschlagen zu müssen.
7:6, 6:7, 4:3
 
Aber auch Djokovic hat seinen Rhythmus wiedergefunden, ein Servicewinner, und zwei Gewinnschläge mit der Vorhand am aufgerückten Federer vorbei bringen ein schnelles 40:0.
7:6, 6:7, 4:3
 
Keine große Überraschung also, dass Federer sein Service zu Null durchbringen kann - allerdings liegt Djokovic ja nach wie vor mit einem Break vorn.
7:6, 6:7, 4:2
 
Ein Rückhandfehler des Serben und ein Schmetterball von Federer bringen dann wieder einen guten Auftakt ins Aufschlagspiel des Schweizers - der hier nach der Pause noch fokussierter wirkt als zuvor schon.
7:6, 6:7, 4:2
 
Und weil auch der nächste Vorhandreturn von Federer im Aus landet, kann Djokovic zum 4:2 vorlegen.
7:6, 6:7, 3:2
 
Aber ein Servicewinner und ein richtig starker Passierball mit der Rückhand longline bringen dem Serben dann doch den Spielball.
7:6, 6:7, 3:2
 
Mit einem perfekten Lob über Djokovics Rückhandseite kommt Federer zum 15:30.
7:6, 6:7, 3:2
 
Das dreiminütige Einspielen ist überstanden, weiter geht's im Text!
 
Der Regen hat übrigens schon wieder aufgehört, die Ballkinder sind schon zurück auf dem Platz - fehlen nur noch Roger Federer und Novak Djokovic, dann kann es hier weitergehen!
7:6, 6:7, 3:2
...gerade rechtzeitig, bevor die Planen über den Platz gezogen werden, denn der Regen wird stärker. Ob es hier schnell weitergehen kann oder doch das Dach geschlossen werden muss, wird sich erst in den nächsten Minuten herausstellen.
7:6, 6:7, 3:2
 
Zu Null tütet Roger Federer sein Aufschlagspiel ein...
7:6, 6:7, 3:1
 
Federer ballert sich mit zwei Assen und einer tollen Rückhand den Frust von der Seele - die Eile macht aber auch Sinn, denn es hat angefangen zu nieseln.
7:6, 6:7, 3:1
 
...um dann einen leichten Vorhandfehler von Federer zum Spielgewinn zu nutzen. Break bestätigt, 3:1-Führung eingefahren.
7:6, 6:7, 2:1
 
So bestätigt man ein Break - mit einem Servicewinner und einem Ass legt Djokovic zum 30:0 vor. Einen Punkt für Federer cancelt der Serbe dann mit einer wunderbaren Vorhand Inside-Out aus dem Halbfeld aus...
7:6, 6:7, 2:1
 
Mit einem weiteren leichten Fehler schenkt Federer sein Service ab, was dem Djoker das Break einbringt - und für den Schweizer bedeutet, dass er heute schon doppelt so viele Aufschlagspiele verloren hat wie vorher im gesamten Turnierverlauf.
7:6, 6:7, 1:1
 
Aber dann ist der Faden beim Schweizer plötzlich gerissen! Ein Volley vom Djoker, ein Fehler mit der Vorhand und ein Stopp des Serben bringen statt des Spielgewinns eine Breakchance.
7:6, 6:7, 1:1
 
Die Ballwechsel werden wieder kürzer, was eigentlich Federer zu Gute kommen sollte. Zwei Servicewinner und ein in den Korridor gespielter Rückhandball des Djokers besorgen dann auch schnell das 40:15...
7:6, 6:7, 1:1
 
...den er dann mit einer feinen Vorhand Inside-Out aus dem Halbfeld auch nutzen kann. Alles in der Reihe in Satz drei.
7:6, 6:7, 0:1
 
Den kann Djokovic aber mit einem guten Aufschlag abwehren und sich auf die gleiche Art und Weise auch den Spielball sichern...
7:6, 6:7, 0:1
 
Nicht wirklich, wie zwei Aufschlagwinner in Serie beweisen. Aber dann kann Federer auf den Zweiten des Djokers hin gut returnieren und sich dank eines Vorhandfehlers des Serben doch den Breakball erspielen.
7:6, 6:7, 0:1
 
Wahnsinn, was ist hier jetzt bloß los! Zunächst erzwingt Federer am Netz den Fehler bei seinem Gegenüber, dann punktet er selber mit der Vorhand longline zum 0:30. Wackelt nun der Djoker?
7:6, 6:7, 0:1
 
Und mit einem Servicewinner kann Federer in der Folge auch den vierten Punkt nacheinander machen und sein Service nach Abwehr der beiden Breakchancen doch noch durchbringen.
7:6, 6:7, 0:0
 
Aber Federer wäre eben nicht Federer, wenn ihn so etwas aus der Ruhe bringen würde. Ein Servicewinner und ein Ass führen zum Einstand, eine schöne Vorhand auf Djokovics Rückhand bringt dann sogar den Vorteil.
7:6, 6:7, 0:0
 
Federer will esmit der Rückhand longline machen, legt die aber einen Tick zu lang ins Aus - und sieht sich sofort zwei Breakchancen gegenüber.
7:6, 6:7, 0:0
 
Da scheint wohl jemand sauer zu sein...denn Djokovic startet gleich mit zwei hervorragenden Returnwinnern zum 15:30.
Fazit
 
12:10 lautet am Ende das Ergebnis des Tiebreaks - den am Ende ein nervenstarker Roger Federer nach Abwehr von drei Satzbällen für sich entscheiden kann. Nach fast zwei Stunden trifft man sich also bei 1:1-Sätzen quasi von neuem.
7:6, 6:7
Tut er - und wie! Mit dem Slice geht es ans Netz, Djokovic muss buddeln - und Federer kann aus dem Halbfeld mit dem Rückhandvolley zum Satzgewinn punkten!
7:6, 6:6
 
Und dann hat Federer mal wieder die Chance, den Satz bei eigenem Aufschlag zuzumachen. Ob ihm das diesmal gelingt? Zumindest geht es über den zweiten Aufschlag...
7:6, 6:6
 
Der Serbe erahnt, dass Federer ans Netz will und spielt die Vorhand lang - zu lang, wie das Hawkeye bezeugt. Federer kann zum 10:10 ausgleichen.
7:6, 6:6
 
Wunderbarer Return von Djokovic vor die Füße von Federer, der bewegt sich zu langsam und setzt die Notvorhand ins Netz - sodass Djokovic bei 10:9 den nächsten Satzball hat.
7:6, 6:6
 
Federer mit der Rückhandcross in den Korridor - zum nächsten Satzball für den Djoker. Den wehrt diesmal aber Federer ganz souverän mit der Vorhand cross ab.
7:6, 6:6
 
Das Drama nimmt seinen Lauf - denn diese Chance wehrt nun der Djoker mit einem Servicewinner ab. Bei 8:8 könnte es kaum spannender werden...
7:6, 6:6
 
Aber auch den wehrt Federer mit einem Vorhandvolley ab - und kommt in der Folge mit einem Vorhandschuss aus dem Halbfeld zu seinem ersten Satzball!
7:6, 6:6
 
Aber dann lässt sich Federer bei eigenem Service erneut in die Defensive drängen und muss den nächsten Satzball hinnehmen.
7:6, 6:6
 
Und Nummer drei, weil er den Vorhandschuss cross des Djokers aus dem Halbfeld erahnt, startet und die Rückhand longline aus vollem Lauf ins Feld drückt. Genial vom Schweizer!
7:6, 6:6
 
Nummer zwei im längsten Ballwechsel der Partie, weil Djokovic am Ende eine Vorhand longline übermotiviert ins Aus legt.
7:6, 6:6
 
Nummer eins wehrt Federer mit einem Servicewinner ab.
7:6, 6:6
 
Aber während sich beim Schweizer immer wieder leichte Fehler einschleichen, ist Djokovic weiterhin fast fehlerfrei - was ihm mit zwei Punkten in Serie bei 6:3 erneut Satzbälle einbringt.
7:6, 6:6
 
Bei 4:2 für den Serben werden die Seiten gewechselt - bevor Federer mit einem Servicewinner zumindest verkürzen kann.
7:6, 6:6
 
Genial, wie Federer Djokovic da mit der Rückhand cross passiert - aber der Serbe holt sich das Minibreak Voprsprung sofort wieder mit einem guten Rückhandreturn zurück.
7:6, 6:6
 
Das untermauert der Serbe dann mit einem Servicewinner zum 3:1.
7:6, 6:6
 
Und da Federer erneut mit der Rückhand patzt, weil er sie zu nah am Körper spielt, hat der Djoker bei 2:1 erneut ein Minibreak vor.
7:6, 6:6
 
Und diesmal ist es Federer, der hier mit einem Vorhandwinner und dem Minibreak startet. Aber Djokovic holt sich den Punkt umgehend mit einem Vorhandwinner gegen Federers viel zu langen Stopp zurück.
7:6, 6:6
 
Und den nutzt der Schweizer dann auch, obwohl Djokovic ihn mit einem Netzroller vor leichte Probleme stellt. Und so kommt es, wie es kommen musste: Wir gehen in den Tiebreak!
7:6, 6:5
 
...aber eine weitere zu lange Vorhand des Schweizers bringt Djokovic bei 30:30 dem Satzgewinn nahe. Der folgende Lob des Serben ist dann aber zu kurz, sodass Federer per Smash zum Spielball kommt.
7:6, 6:5
 
Eine schöne Vorhand longline und ein Ass rücken das Bild bei 30:15 zunächst mal wieder gerade...
7:6, 6:5
 
Und das beginnt wenig vielversprechend, nachdem Djokovic ihn mit der Vorhand cross laufen lässt und zum Fehler zwingt.
7:6, 6:5
 
Und den kann der Djoker dann am Ende auch nutzen, weil Federer einen Schritt zu spät zum Rückhandreturn kommt und diesen ins Netz setzt. Der Schweizer muss also zum zweiten mal gegen den Satzverlust servieren.
7:6, 5:5
 
Pech für Federer, dass sein guter Rückhandreturn von einem Netzaufschlag ausgecancelt wird. Beim nächsten Versuch klappt es weniger gut, die Rückhand landet im Netz, sodass Djokovic erneut Spielball hat.
7:6, 5:5
 
Federer mit der langen Vorhand, Djokovic mit der Challenge - aber das Hawkeye sieht den Ball einen MIlimeter an der Linie! Einstand, es bleibt extrem spannend!
7:6, 5:5
 
Immerhin kann der Schweizer dann aber in der Folge den Spielball des Serben mit einem Vorhandwinner abwehren. Doch der kommt mit einem Servicewinner gleich zur nächsten Gelegenheit.
7:6, 5:5
 
Federer dominiert den Ballwechsel, Djokovic agiert gute drei Meter hinter der Grundlinie - aber dann misslingt eine Rückhand des Schweizers und landet im Netz! Das war sie, die große Chance...
7:6, 5:5
 
Und dann bringt der Vorhandwinner sogar eine Breakchance!
7:6, 5:5
 
Aber Federer wittert...tja, was bloß? Offenbar eine Chance, Denn ein Netzangriff und eine wunderbare Rückhand cross bringen das 30:30.
7:6, 5:5
 
Ein Returnfehler von Federer mit der Rückhand und ein Ass sorgen dann aber schnell wieder für klare Verhältnisse.
7:6, 5:5
 
Ein schöner Rückhandvolley bringt dann den Spielball, ein Vorhandfehler des Djokers den Spielgewinn. Bei 5:5 geht auch Satz zwei in die Overtime.
7:6, 5:4
 
Tief durchatmen in der Box von Roger Federer - denn nur ein weggesprungener Ball verhindert den Winner des Djokers zum Satzgewinn.
7:6, 5:4
 
...das Federer zwar mit einem Vorhandwinner ausgleichen kann - dann aber mit einem Doppelfehler für den ersten Satzball für den Djoker sorgt!
7:6, 5:4
 
Wichtig für die Nerven, hier mit einem Ass zu starten. Aber zwei leichte Fehler von Federer führen dann zu einem nervigen 15:30...
7:6, 5:4
 
Und auch der nächste Vorhandreturn von Federer landet weit im Aus, Djokovic kann erneut vorlegen - und zwingt den Schweizer nun dazu, hier gegen den Satzverlust aufschlagen zu müssen.
7:6, 4:4
 
Auch der nächste Rückhandreturn segelt ins Aus - bisher macht Djokovic mit seinem zweiten Aufschlag 64 Prozent der Punkte, was ein Fabelwert ist.
7:6, 4:4
 
So ähnlich dürfte sich Andy Murray im Halbfinale gegen Federer gefühlt haben. Djokovic startet erneut mit einem wunderbaren Vorhandwinner und legt dann ein Ass nach. Als Returnspieler sieht Federer momentan wenig Land, sieht man mal von den zwei Breakchancen eben ab.
7:6, 4:4
 
...von denen der Schweizer gleich den ersten mit dem Ass nutzt.
7:6, 4:3
 
Das Niveau wird immer besser! Erst punktet Federer mit der Vorhand cross, dann kann Djokovic mit einem Rückhandreturn die Linie entlang kontern. Zwei Spielbälle bleiben...
7:6, 4:3
 
Völlig unbedrängt legt Djokovic eine Rückhand longline in den Korridor. Eine weitere schwache Rückhand ins Netz bringt Federer das 30:0.
7:6, 4:3
 
...bevor der nächst solche Versuch dann aber im Netz landet und Djokovic die 4:3-Führung einbringt.
7:6, 3:3
 
Das führt erneut zu drei schnellen Spielbällen, von denen Federer den ersten aber mit einem Alles-oder-Nichts-Return abwehren kann...
7:6, 3:3
 
Nach 64 Assen im bisherigen Turnierverlauf hat Djokovic bisher heute schon deren acht geschlagen - so gut hat man den Serben lange nicht mehr servieren gesehen.
7:6, 3:3
 
Dann passt der Erste von FedEx aber mal wieder perfekt durch die Mitte, Djokovic kann seinen Vorhandreturn nicht zurück bringen - und muss nun bei 3:3 wieder mal selber vorlegen.
7:6, 3:2
 
Ein schöner Vorhandwinner des Schweizers kurz cross gespielt bringt dann zwei Spielbälle - von denen er den ersten aber mit einem missglückten Stopp ins Netz vergibt.
7:6, 3:2
 
Ein Ass und ein schöner Vorhandvolley bringen Federer erneut ein schnelles 30:0, aber dann kann Djokovic gut returnieren und den Schweizer am Netz mit der Vorhand longline ausspielen.
7:6, 3:2
 
Geniales Kontertennis vom Serben, der zwar unter Druck steht, die Vorhand longline dann aber aus vollem Lauf sin Eck wischt. Mit viel Mühe führt das Aufschlagspiel also zum 3:2 für die Nummer eins.
7:6, 2:2
 
Auch den zweiten Breakball kann Djokovic mit einem guten Ersten abwehren - bevor er dann dank eines überhastet gespielten Rückhandballs von Federer zum Spielball kommt.
7:6, 2:2
 
Federer challenged - aber die Rückhand slice war dann doch genau auf der Linie! Durchatmen für den Djoker, der sich erneut zum Einstand rettet.
7:6, 2:2
 
Stark von Federer, der es erneut im Chip'n'Charge versucht und damit Erfolg hat - das bedeutet: Breakball!
7:6, 2:2
 
Und auch der nächste Return des Schweizers landet genau auf der Linie - was zum Einstand führt!
7:6, 2:2
 
Allerdings leistet sich Federer immer wieder leichte Fehler auf der Rückhand - was Djokovic am Ende dann doch zwei Spielbälle bringt. Den ersten kann Federer dann aber mit einem schönen Longlinereturn abwehren.
7:6, 2:2
 
Djokovic muss momentan viel über den zweiten Aufschlag kommen, aber Federer kann das nur viel zu selten nutzen. Im bisherigen Turnierverlauf hatte der Schweizer sensationelle 55 Prozent der Punkte gegen den Zweiten gewinnen können, heute sind das nur knapp über 30.
7:6, 2:2
 
Wird es nicht, denn auf den plötzlichen Kickaufschlag mit dem Ersten kann Djokovic nicht reagieren und schiebt seine Vorhand metwerweit ins Aus.
7:6, 2:1
 
...aber dann verdaddelt der Schweizer zwei leichte Volleys am Netz. Wird das hier schon wieder eng?
7:6, 2:1
 
Federer scheint seinen Rhythmus beim Aufschlag wieder gefunden zu haben, zwei Asse in Serie bringen schnell drei Spielbälle...
7:6, 2:1
 
Aber Federers nächster Rückhandreturn landet wieder im Netz - Djokovic kann zum 2:1 vorlegen.
7:6, 1:1
 
Feiner Lob von Federer, der genau auf der Grundlinie landet und Djokovic zum Notschlag zwingt - den Federer am Netz zum 40:15 verwerten kann. Zwei Spielbälle bleiben noch...
7:6, 1:1
 
Momentan geht das hier alles wieder unheimlich schnell - zwei Returnfehler von Federer und ein Servicewinner durch die MItte vom Djoker sorgen erneut für ein ganz schnelles 40:0.
7:6, 1:1
 
Technisch perfekt - der Vorhandwinner Inside-out bringt drei Spielbälle, ein schöner Vorhandvolley ins Eck den Spielgewinn zu Null.
7:6, 1:0
 
Durchatmen, denn danach siet es nicht aus - zwei schöne Aufschläge bringen schnell das 30:0.
7:6, 1:0
 
Ein Ass und ein Returnfehler von Federer bringen dann das schnelle zu Null - Federer muss jetz aufpassen hier nicht den Faden zu verlieren beziehungsweise die Satzbälle möglichst schnell zu vergessen.
7:6, 0:0
 
Und freundlicherweise darf nun natürlich der Djoker immer aufschlagtechnisch vorlegen - was er mit zwei Servicewinnern zum 30:0 auch schonmal zur Hälfte tut.
Fazit
 
45 Minuten hat es gedauert, dann kann sich Comebackking Djokovic den ersten Durchgang sichern. Nach einem Break kam er sofort zurück, wehrte bei 5:6 zwei Satzbälle ab und konnte sich dann mit einem souveränen 7:1 im Tiebreak durchsetzen. Das liegt vor allem an den Unforced Errors - elf bei Federer stehen nur drei beim Djoker gegenüber.
7:6
Bitter, bitter - mit einem Doppelfehler schenkt Federer diesen ersten Satz sang- und klanglos ab.
6:6
 
Auch den nächsten Punkt erzwingt der Djoker über Federers Rückhand - was ihm plötzlich fünf Satzbälle einbringt!
6:6
 
Zu viel Risiko beim Return von Federer, die Rückhand segelt in den Korridor - sodass bei 5:1 die Seiten gewechselt werden.
6:6
 
Ganz cool, wie Djokovic da sogar einen kleinen Ausrutscher kompensiert, die Bälle immer steiler cross spielt und am Ende mit der etwas überraschenden Vorhand longline aus seiner Rückhandecke punkten kann. Bei 4:1 wird es langsam eng für Roger Federer!
6:6
 
Federer kann sich dann seinen ersten Punkt sichern, weil er mit dem Smash von der Grundlinie punktet. Das Minibreak Rückstand bleibt bei 1:3 aber natürlich.
6:6
 
Aber der Serbe legt gleich mit einem schönen Rückhandvolleystopp los - bevor er sein Minibreak mit zwei guten ersten Aufschlägen untermauern kann.
6:6
 
Damit gehen wir in den Tiebreak - den einzigen, den die beiden in diesem Jahr gegeneinander gespielt haben, hat Federer dabei gewinnen können.
6:6
 
...zumal Djokovic dann mit einem Ass zum 6:6 ausgleichen kann.
5:6
 
Glück für Djokovic, der erst eine Rückhand cross auf die Seitenlinie, dann eine Rückhand longline auf die Grundlinie legt und so zum Vorteil punkten kann. Federer bleibt da nur ein leichtes Kopfschütteln....
5:6
 
Aber auch den wehrt Djokovic mit einem Servicewinner ab. Es ist ein Nervenspiel hier zum Ende des ersten Durchgangs...
5:6
 
Chip'n'Charge von Federer, der mit dem Slicereturn ans Netz geht und dort mit dem Rückhandvolley punktet. Satzball Nummer zwei für den Schweizer!
5:6
 
Es gibt den Satzball, weil Djokovic vom zweiten Aufschlag an unter Druck steht und eine Rückhand longline ins Netz spielt! Aber den kann Djokovic dann mit einem Servicewinner locker abwehren.
5:6
 
Ein Ass und ein Doppelfehler in Serie stellen dann aber auf 30:30. Gibt es den Spiel- oder doch den Satzball?
5:6
 
Aber von der Grundlinie hat Djokovic hier durchweg die Nase vorn. Solange Federer nicht attackiert, bestimmt der Serbe die meisten Ballwechsel mit seinen verwinkelten Grundschlägen.
5:6
 
Der Rückhandvolley des Serben ist schwach, sodass Federer mit dem Passierball mit der Rückhand longline auf die Linie zum 0:15 punkten kann.
5:6
 
Dafür hat sich der Djoker aber auch erst einen einzigen Unforced Error geleistet - anders als Weltklasse kann man das nicht nennen.
5:6
 
Grandios! Federer steht unter Druck, spielt dann aber von der Grundlinie aus dem Handgelenk den ansatzlosen Vorhandstopp, der mit viel Spin auch noch ganz eklig wegspringt - Djokovic wirkt da überrascht, um nicht zu sagen: ratlos.
5:5
 
Aber plötzlich dreht der Djoker beim Return wieder auf, kann Federer zum Vorhandfehler zwingen und sich in der Folge mit viel Geduld auch das 40:30 erspielen.
5:5
 
Untypisch, dieser Rückhandfehler von Djokovic aus dem Halbfeld. Federer wird es egal sein, drei Spielbälle sind die Folge.
5:5
 
Mit dem Servicewinner zum 15:0 im Rücken wagt es Federer mal wieder mit Serve-and-Volley, und das über den Zweiten - aber Djokovics zu hoher Return ist leichte Beute für den Schweizer.
5:5
 
Und so kann sich die Nummer eins sein Aufschlagspiel zum 5:5 am Ende auch ganz locker sichern - Satz eins geht also in die Verlängerung.
4:5
 
Dann kann Federer zwar mal mit einem Volleystopp kontern, aber ein weiterer Servicewinner des bislang stark aufschlagenden Djokers sorgt für zwei Spielbälle.
4:5
 
Kein Problem für den Serben, wie es scheint - zwei Asse sorgen für einen ganz lockeren Auftakt in dieses Aufschlagspiel.
4:5
 
Und so muss Novak Djokovic nun also gegen den Satzverlust aufschlagen.
4:5
 
Der Schmetterball passt ebenfalls, ein Servicewinner macht den Strich unters Aufschlagspiel - erneut waren das keine 75 Sekunden, die Federer da zum Spielgewinn benötigt.
4:4
 
Was du kannst...auch Federer fackelt nicht lange und legt mit einem Ass und einem Servicewinner zum 30:0 vor. Beide scheinen ihre kleine Schwächephase beim eigenen Aufschlag überwunden zu haben.
4:4
 
Den ersten Spielball vergibt der Djoker noch mit einer zu langen Vorhand, aber in der Folge passt das Ass durch die Mitte dann ganz genau, sodass der Serbe zum 4:4 nachlegen kann.
3:4
 
Ein Serviceinner und eine verzogene Rückhand von Federer - erneut mit dem Rahmen - bringen dann schnell ein 40:0 für den Serben.
3:4
 
In Anbetracht der gleich aufgelegten neuen Bälle schnappt sich Federert wie immer ein neues Racket - aber Djokovic beginnt sein Service trotzdem mit seinem ersten Ass.
3:4
 
Wie gewonnen, so zerronnen. Die erste kann Federer noch abwehren, doch bei der zweiten muss er sich lang machen, um den Vorhandvolley zu erreichen - und setzt diesen ins Netz. Alles wieder in der Reihe in Satz eins!
2:4
 
Inside-Out, kurz cross ins Halbfeld - mit der Vorhand hatte Federer nicht gerechnet und sieht sich plötzlich selber einem 15:30 gegenüber. Eine Rückhand des Schweizers mit dem Rahmen landet dann weit hinter der Grundlinie - und Djokovic hat sofort zwei Chancen zum Re-Break.
2:4
 
Nach acht Punkten in Folge für den Schweizer darf nun auch Djokovic mal wieder ran, aber sein guter Vorhandreturn wird in der Folge sofort von einem Ass ausgecancelt.
2:4
 
Standing Ovations auf dem Centre Court, weil Djokovic erneut einen Volley ins Netz setzt und FedEx sich das Break zu Null sichern kann!
2:3
 
Und weil Federer Djokovic beim Netzangriff den Ball direkt vor die Füße spielt, hat der Schweizer plötzlich drei Breakchancen!
2:3
 
Da tut sich was! Federer returniert zwei Zweite des Djokers druckvoll und offensiv, was den Serben zu zwei Fehlern mit der Rückhand zwingt.
2:3
 
Übrigens schonmal als Warnung für alle, die es eilig haben - über dem Centre Court hängen dichte Wolken, trotz der knapp 20 Grad ist eine Regenunterbrechung definitiv nicht ausgeschlossen beziehungsweise ab spätestens 19:00 Uhr sogar angekündigt.
2:3
 
Das sieht schon wieder aus wie im Halbfinale gegen Andy Murray - zwei weitere Servicewinner, der zweite sogar mit dem zweiten Aufschlag, bringen das erneute zu Null.
2:2
 
Serve-and-Volley von Federer, der Smash bringt den Punktgewinn zum 15:0. Ein Servicewinner hinterher stellt schnell wieder auf 30:0.
2:2
 
...und bringt diesen dann dank eines Vorhandfehlers von Federer prompt durch. Bislang ist das spielerische Niveau noch nicht ganz so hoch, wie erhofft.
1:2
 
Diesmal ist es Federer, der gleich zwei Mal mit guten Returns punkten kann, weil Djokovic ein wenig Bewegungsfaul wirkt. Aber der Djoker rettet sich mit zwei guten Ersten zum Spielball...
1:2
 
Dann kann sich der Schweizer aber mit zwei Servicewinnern behaupten und das Aufschlagspiel eintüten. BIslang wirken beide hochkonzentriert und wenig risikobereit - so, wie man es von einem ersten Satz eben kennt.
1:1
 
Wunderbar, wie der Serbe da die Rückhand Inside-Out weit auf Federers Rückhand spielt und erneut punktet. Bei 30:30 wird es zum ersten Mal eng.
1:1
 
Feiner Return von Djokovic, der dem nach vorn stürmenden Federer den Ball vor die Füße spielt und zum ersten Returnpunkt kommt.
1:1
 
Doch dann rutscht dem Schweizer der Rückhandreturn ab, landet im Netz und beschert Djokovic ohne viel eigenes Zutun den Ausgleich.
0:1
 
Ein misslungener Return mit der Vorhand longline bringt dem Djoker dann die Spielbälle, von denen er den ersten allerdings mit einer Rückhand ins Netz vergibt. Federer hatte sich da zum ersten Mal beim Return ans Netz getraut - diesen Druck sollte er definitiv aufrecht halten.
0:1
 
MIt einem genialen Vorhandreturn kurz cross gespielt holt sich Federer auch den fünften Punkt in Serie, bevor Djokovic dann aber endlich auch mal ins Spiel kommt und zwei Mal mit der Vorhand punkten kann.
0:1
 
Genau so dürfte sich der Schweizer seinen Auftakt hier vorgestellt haben- nach 74 Sekunden hat er das zu Null in der Tasche und kann zum 1:0 vorlegen.
0:0
 
Und das auch gleich wie die Feuerwehr - zwei Servicewinner und eine knackige Rückhand longline bringen schnell drei Spielbälle.
0:0
 
Nun aber genug geredet - Roger Federer hat den Münzwurf gewonnen und eröffnet das Wimbledon-Finale 2015 mit eigenem Aufschlag!
vor Beginn
 
Und wie groß der Respekt auf beiden Seiten ist, zeigt vielleicht am ehesten ein Satz, den der Djoker zu Jahresbeginn von sich gab: ''Roger ist einer jener Spieler, dank denen auch ich besser geworden bin. Ich habe gegen ihn die verschiedensten Gefühle erlebt, dank denen ich begriffen habe, was es braucht, um selber besser zu werden.'' Und Federer ga umgehend zurück: ''Novak ist seit ein paar Jahren der beste Spieler auf der Tour - aber ich freue mich immer, wenn ich ihn mal ärgern kann, so wie in Dubai oder leztes Jahr in Shanghai.''
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Ins direkte Duell geht es heute übrigens zum unfassbaren 40. Mal. Dabei hat Roger Federer mit 20:19-Siegen ganz knapp die Nase vorn, bei Grand Slams haben beide jeweils sechs Erfolge feiern dürfen - viel enger kann es zwischen zwei Akteuren also kaum zugehen.
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Auf den Schweden werden heute - genau wie auf Djokovic-Coach Boris Becker - sicherlich ebenfalls viele Blicke gerichtet sein - denn der Schwede und der Deutsche hatten sich in den Achtziger Jahren einige monumentale Endspiele als Aktive geliefert und stehen sich heute zum ersten Mal als Trainer in einem Grand-Slam-Finale gegenüber.
vor Beginn
 
Mit seinen 33 Jahren und 340 Tagen ist Federer heute übrigens der älteste Endspielteilnehmer seit Ken Rosewall 1974 (der war damals sogar 39 Jahre alt), spielt laut Meinung vieler Experten aber sein bestes Tennis seit Jahren - sicher auch ein Verdienst seines Coaches Stefan Edberg.
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Aber natürlich spricht aus dem Serben in erster Linie Zuversicht. ''Natürlich ist Roger gut drauf. Aber abgesehen vom Match gegen Anderson läuft es bei mir ja auch - und ich weiß, wie man hier gewinnt. Auch gegen Roger.''
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Doch von Aufregung gab es zumindest nach außen hin keine Spur. ''Das sind nicht meine eigenen Sorgen'', so Djokovic nach seiner Ankunft in London. ''Ich will in meiner bestmöglichen Verfassung sein. Ich weiss um die veränderten Anforderungen, was Taktik und Bewegungen angeht - und abgesehen davon spiele ich ja auch sonst meist ganz gutes Tennis.'' Ob das intern aber genauso cool aussieht, weiss niemand - denn wirklich unverwundbar wirkt der Serbe hier in den letzten zwölf Tagen nicht.
vor Beginn
 
Denn weder in Stuttgart, noch in Halle, Queens, Nottingham oder s'Hertogenbosch war der Serbe in den letzten drei Wochen zu finden - stattdessen twitterte er philosophische Zitate und Trainingsfotos aus der Sonne, die er mit seinem Bruder Marko auf einem Rasencourt genoss.
vor Beginn
 
Unter Umständen illustriert diese Reaktion aber auch einfach nur die Anspannung im Camp der Nummer eins. Denn nachdem der Traum vom Grand Slam mit der Niederlage in Roland Garros geplatzt ist wirkt der Rest der Saison nun ein wenig wie Wiedergutmachung. ''Ja, ich habe meine Saison auf Paris ausgelegt. Das war der Titel den ich wollte - aber es hat eben nicht geklappt'', so Djokovic zu Fragen zu seiner fehlenden Rasenvorbereitung.
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''Wir haben unsere Wege, ihm mitzuteilen, ob es gut ist oder schlecht. Danach liegt es an ihm, Änderungen an seinem Spiel vorzunehmen'', so Becker beim Radiosender ''BBC Five Live'' auf das verbotene Coaching während eines Matches angesprochen. Was dann aber umgehend seinen Arbeitgeber auf den Plan rief, der das so nicht stehen lassen wollte. ''Ich denke nicht, dass wir betrügen. Ich denke nicht, dass man es so nennen kann. Natürlich gibt es Situationen, in denen das vorkommt - und nicht nur bei Spitzenspielern, sonder bei jedem Spieler. Tennis ist ein sehr konkurrenzbetonter Sport. Dabei bist Du am Ende ohnehin allein auf dem Platz'', so ein leicht angespannter Djoker zu den Vorwürfen.
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Und so wirkte die Nummer eins auch sichtlich genervt, als sie in der ersten Turnierwoche vor die Mikrofone treten musste, um Anschuldigungen der Unsportlichkeit in Richtung des eigenen Camps zu entkräften - die ausgerechnet sein eigener Trainer Becker mit einem unbedachten Radiointerview losgetreten hatte.
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Nebenbei ist Djokovic nun auch Vater und mit seiner Jugendliebe Jelena Ristic verheiratet, reist mit einem familiengleichen Umfeld um die Welt und scheint sichtlich Spaß am Leben zu haben - einzig Unruhe mag der Serbe überhaupt nicht.
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Gerade mal sieben Spiele hat der 28-Jährige seit seinem Auftaktmatch in Wimbledon 2014 verloren (bei 73 Siegen, 2015: 41:3). Dazu hat Djokovic in diesem Jahr noch kein Match bei einem Masters 1000 verloren (Turniersiege in Indian Wells, Miami, Monte-Carlo und Rom), den zweiten Grand-Slam-Titel des Jahres nach den Australian Open in Paris nur knapp verpasst (Finalniederlage gegen Wawrinka) und seinen Vorsprung auf Roger Federer an der Spitze der Weltrangliste auf unfassbare 4200 Punkte ausgebaut (mit 4200 Punkten würde man in der Rangliste vor Rafa Nadal auf Platz neun rangieren).
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Das zählte in diesem Jahr zwischen den immer gern genaschten Erdbeeren mit Sahne und den grün-violetten Klubfarben des All England Lawn Tennis and Croquet Clubs natürlich wenig, aber Djokovic kam unter der Anleitung seiner Coaches Marian Vajda und Becker (''Wimbledon wird immer mein Wohnzimmer sein'') trotzdem als Favorit nach Wimbledon. Was angesichts der Zahlen jedoch wenig verwundert - denn der 28-Jährige ist seit 12 Monaten auf der Tour nahezu unschlagbar.
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Die Rolle als Titelverteidiger ist für den Weltranglistenersten übrigens durchaus nichts neues, schon 2011 konnte der Serbe den Pokal aus der königlichen Loge entgegen nehmen, bevor er sich im Vorjahr in einem der besten Finales der Open-Ära in fünf engen Sätzen gegen seinen heutigen Gegner behaupten konnte.
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Vorjahressieger Djokovic hingegen hatte hier an der Church Road zumindest eine Schrecksekunde zu überstehen - nach einem fehlerlosen Marsch durchs Turnier musste er im Achtelfinale gegen den Südafrkaner Kevon Anderson einen 0:2-Satzrückstand umdrehen, bevor er in der Runde der letzten acht dann keine Mühe mit Marin Cilic hatte.
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''Ich habe doch wirklich gut gespielt...aber was soll man gegen so einen Aufschlag machen?'', so ein verzweifelter Andy Murray nach seinem Aus im Semifinale. ''Ich glaube, so gut hat Roger noch nie aufgeschlagen.''
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Hier in London hat sich der siebenmalige Champion bislang übrigens überhaupt noch keine Blöße gegeben. Gegen Damir Dzumhur (BIH), Sam Querrey (USA), Sam Groth (AUS), Roberto Bautista-Agut (ESP), Gilles Simon (FRA) und Andy Murray (GB) stand Federer insgesamt gerade mal 9:58 Stunden auf dem Court und gab dabei nur ein einziges Aufschlagspiel ab - was für den Verlauf eines Grand-Slams einen neuen Rekord darstellt.
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Dazu gesellten sich dann noch das Finale beim Masters in Indian Wells und die Turniersiege in Istanbul und Halle - was insgesamt dazu geführt hat, dass sich Federer vom Weltranglistendritten Murray weiter absetzen und die Fährte von Novak Djokovic auf dem Thron zumindest aus der Distanz aufnehmen konnte.
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Doch wer Roger Federer kennt, weiß, dass diese Lockerheit nichts mit seinen Ergebnissen zu tun hat. Denn die können sich im Jahr 2015 bislang durchaus sehen lassen. Zwar schied er bei den Australian Open wie erwähnt unerwartet früh aus, bei seinen beiden nächsten Turnierteilnahmen in Brisbane (Sieg gegen Raonic) und in Dubai (Sieg gegen Djokovic) hielt er sich allerdings schadlos und gewann seine Titel 83 und 84 auf der Tour.
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Genau diese Töchter sind dabei auch eine der Hauptmotivationen des Schweizers, nochmal richtig angreifen zu wollen. ''Ich habe Spaß, ich mag es, dass meine Kids mich vielleicht noch spielen sehen können. Und ich gewinne immernoch ziemlich viele Matches. Warum also aufhören?'', so Federer zu Jahresbeginn.
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So wurde in den letzten Monaten das befreundete Ehepaar Gwen Stefani und Gavin Rossdale in Los Angeles besucht, zu Abend aß man des Öfteren mit Freunden wie Hugh Jackman (''Roger hat den Tennissport verändert. Natürlich ist er einer meiner Helden''), Tommy Haas und Familie oder David Beckham, auch beim täglichen Spaziergang mit den beiden Zwillingstöchtern wirkte der Schweizer durchweg relaxt - und statt das Turnier in Miami vor einigen Monaten zu spielen, ging Federer lieber mit den Töchtern zum Skifahren.
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Der Schweizer geht generell mit einer ganz neuen Lockerheit an diese Saison 2015 heran. Tennis ist nach wie vor die Nummer eins im Leben des Weltranglistenzweiten - doch das Leben abseits vom Court wird mittlerweile immer wichtiger für den vierfachen Vater.
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Doch solche Ziele hat der FedExpress im finalen Stadium seiner Karriere weit von sich geschoben. Für den Schweizer, der die meisten gewonnenen Grand-Slam-Titel im Einzel sowie die meisten Wochen an der Spitze der Weltrangliste sein Eigen nennt, geht es mittlerweile um ganz andere Dinge - wie zum Beispiel die Familie.
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Und dabei lässt sich ein Teil der Aufregung um den vielleicht besten Tennisspieler aller Zeiten ja durchaus nachvollziehen. Denn mit einem Sieg hier an der Church Road könnte er sich die Krone des Rekordsiegers endlich allein aufsetzen - momentan teilt er sich diese noch gemeinsam mit dem Amerikaner Pete Sampras mit sieben Titeln.
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Kein Wunder also, dass Federer selbst bei seinem absoluten Lieblingsturnier darauf achtet, nach den Matches zwar höflich und bestimmt die vorgeschriebene Pressearbeit abzuleisten, danach aber so schnell wie möglich von der Anlage zu verschwinden und entweder im Kreise der Familie oder mit den befreundeten Haas' zu Abend zu essen.
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Und trotzdem hat es ein Roger Federer trotz der vielen Titel und Millionen nicht wirklich leicht, sobald er auf einer Tennisanlage auftaucht. ''Gehen sie im Winter in Rente?'' ''Warum haben sie nur zwei Sandplatzturniere gespielt?'' ''Fühlen sie sich unter Druck, den nächsten Rekord brechen zu müssen?'' Und natürlich der Klassiker: ''Stan Wawrinka und sie verstehen sich ja angeblich nicht sehr gut.....''
vor Beginn
 
Doch anstatt auf die vielen Experten zu hören, die Federer in der Folge keine Chancen mehr auf einen Grand-Slam-Titel gaben, hat der Schweizer an seinem Spiel gearbeitet, vor allem seine Offensive verbessert - und wirkt vor diesem Finale ob der bisherigen Turnierleistungen vielleicht sogar wie der leichte Favorit.
vor Beginn
 
Es ist DAS große Finale bei diesem Wimbledon-Turnier. Das Spiel, auf das alle gewartet haben, die Nummer eins gegen die Nummer zwei der Welt - und natürlich die Revanche für das Endspiel im Vorjahr, als Novak Djokovic Roger Federer in einem epischen Fünf-Satz-Match am Ende mit 6:4 im entscheidenden Satz schlagen konnte.
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Herzlich willkommen in Wimbledon zum Finale zwischen Novak Djokovic und Roger Federer.
Turnier
Finale
N. Djokovic (SRB/1)
7
6
6
6
R. Federer (SUI/2)
6
7
4
3
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