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Olympische Winterspiele 2018 in Pyeongchang Olympia Eishockey Live-Ticker

23. Februar 2018
Eishockey Männer - Olympia Männer Halbfinale
 
Auto-Update
 
Euphorisiert, aber auch etwas erschöpft bedanken sich Christoph Wichmann und Jan Wunder (Curling) bei Ihnen für die Aufmerksamkeit. Um 1:30 Uhr darf ich Sie wieder an dieser Stelle begrüßen. Snowboard, Bob und das Team-Event der alpinen Skifahrer stehen auf dem Programm. Wir freuen uns, wenn Sie wieder vorbeischauen! Bis dahin!
 
Überraschung auch im kleinen Finale der Curling-Herren, in dem die Schweiz Favorit Kanada mit 7:5 bezwingt und Bronze gewinnt. Im Finale der Curling-Damen trifft Schweden auf die Gastgeberinnen aus Südkorea. Großbritannien spielt im Spiel um Platz 3 gegen Japan.
 
Mit diesem Paukenschlag beenden wir den Olympiatag. Ich darf Ihnen die Ergebnisse der zweiten Hälfte des Olympiatages zusammenfassen. Die Sensation zuerst: Deutschland schlägt Kanada 4:3 in einem unglaublichen Spiel und steht im Finale gegen die Russischen Olympiathleten. Kanada spielt im Spiel um Platz 3 gegen Tschechien. Die deutsche Männerstaffel sicherte sich im letzten Biathlonrennen dieser Spiele die Bronzemedaille. Gold ging an Schweden, Silber holte sich Norwegen.
Eishockey
Unglaublich! Das deutsche Team schreibt Sportgeschichte! Die deutsche Mannschaft schlägt das Mutterland des Eishockeysports und steht völlig verdient im Olympischen Finale! Was für ein unglaubliches Spiel, mir fehlen die Worte!
Eishockey
Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis die Kanadier Goalie Poulin vom Eis nehmen. Das passiert nun auch sofort. Noch 90 Sekunden bis zum deutschen Wunder von PyeongChang!
Eishockey
Zurück zu den Kufencracks: Deutschland ist weiterhin in der Defensive gefordert. Nach einer Strafzeit gegen das deutsche Team und gegen Kanada, wird nun vier gegen vier gespielt. Noch vier Minuten!
Curling
Was für ein Krimi! Japan kontert nochmal, nach dem Raise liegt jeweils ein Stein von jeder Mannschaft auf dem gleichen Radius. Und dann schlägt die Stunde von Südkoreas Skipperin Eun-Jung Kim, die die Partie mit einer Draw entscheidet und ihre Mannschaft ins Finale führt!
Curling
Auch beim Curling steigt die Spannung! Nach dem Double Takeout mit dem sechsten Stein bringt sich Südkorea in eine hervorragende Ausgangsposition, zumal die japanische Guard in der Folge viel zu kurz ist. Und Südkorea legt nach, nach dem einfachen Takeout von Eun-Jung Kim liegen drei gelbe Steine im Haus.
Eishockey
Dennoch, die deutsche Mannschaft liefert hier gegen den amtierenden Olympiasieger einen riesen Fight.
Eishockey
Unnötige Strafzeit für Plachta. Kanada nun zwei Minuten in Überzahl, was auch sofort den Erfolg bringt. Roy knallt die Scheibe vor das deutsche Tor und Krupp fälscht unglücklich ab. Nur noch 4:3 für Deutschland. Das wird ein Krimi! Noch 10 Minuten.
Eishockey
Deutschland ist jetzt gerade in der Defensive wieder besser im Spiel. Das Match entwickelt sich zu einer Abwehrschlacht, da die Kanadier nun den Druck erhöhen.
Eishockey
Anders als gegen Norwegen kann Kahun den Penalty nicht verwandeln. Schade! Es bleibt beim 4:2 für Deutschland - und 15 Minuten sind noch zu spielen. Ist das spannend!
Eishockey
Doch sofort nehmen die Deutschen wieder die Köpfe hoch. Kahun enteilt den kanadischen Verteidigern und kann nur mit unfairen Mitteln gestoppt werden. Penalty für Deutschland!
Eishockey
Hinein ins letzte Drittel. Und die Kanadier kommen besser aus der Kabine als die deutsche Mannschaft. Der kanadische Konter läuft über Thomas zu Robinson und der lässt aus den Birken keine Chance. Nur noch 4:2 aus deutscher Sicht.
Curling
Unglaubliche Szenen beim Curling: Mit ihrem letzten Stein im zehnten End beschützt die japanische Skipperin ihren Stein im Zentrum mit einer Guard, die allerdings relativ weit vor dem Haus liegt. Südkorea geht auf den Raise und jubelt schon, allerdings rutscht der Hammer etwas zu weit raus und es liegt doch ein japanischer Stein besser - Ausgleich! Und wir gehen ins Entscheidungsend! Es wird dramatisch!
Eishockey
Mit einem Pfostenkracher von Seidenberg (GER) gehen die Mannschaften in die Drittelpause. Der Frust bei Kanada nimmt zu. Wenn die Deutschen so weiterspielen, wird es für den Topfavoriten richtig schwer, das Spiel hier noch zu drehen.
Curling
Im zweiten Halbfinale nutzt Japan seinen letzten Stein im neunten End für ein Raise - damit führt Südkorea nur noch 7:6, hat aber im letzten Durchgang den Hammer. Noch sind die Gastgeberinnen also in der besseren Position.
Curling
Schweden ist durch! Im neunten End haben die Skandinavierinnen den Hammer. Mit dem perfekt gesetzten Draw macht Skipperin Anna Hasselborg den Deckel zum 10:5 drauf, Großbritannien gibt auf. Damit steht der erste Finalist fest!
Curling
Was passiert beim Curling? Die Südkoreanerinnen verteidigen ihren Vorsprung derweil geschickt, behalten den Hammer im Zweifel auch noch und punkten jetzt im vorletzten End mit einem Clearing zum 7:4.
Eishockey
Kneifen Sie mich, 4:1 für den DEB! Deutschland mit Powerplay. Plachta bekommt an der blauen Linie die Scheibe und nagelt diese Richtung Tor. Dort steht Hager, der das Ding in die Maschen lenkt. Tolle Mentalität der deutschen Mannschaft - und vor dem Tor unheimlich effizient: 4 von 9 Torschüssen fanden den Weg in den kanadischen Kasten. Unglaubliche Quote!
Curling
Jetzt zählt es für Großbritannien - und Eve Muirhead liefert! Um die schwedischen Guards herum stößt sie einen eigenen Stein, der wiederum den sicher geglaubten schwedischen Punkt verhindert. Im Fachjargon heißt das dann Promotion Takeout und bringt Team UK zwei Punkte zum 5:8.
Eishockey
Doch Kanada antwortet. Die Nordamerikaner nutzen ihr Powerplay eiskalt aus. Brule nagelt den Puck von links in die Maschen. Keine Chance für aus den Birken. Das wird noch ein heißer Tanz.
Eishockey
Sensationell, was die Deutschen da aufs Eis zaubern! Deutschland 3, Kanada 0! Fehler der Kanadier im Aufbau. Wolf fängt die Scheibe und leitet steil weiter auf Goc. Dieser legt quer auf Mauer, der durch die Beine zum 3:0 wunderbar vollendet.
Eishockey
Ist denn das zu glauben? Deutschland führt mit 2:0! Hager mit einem wunderbaren Querpass auf Plachta der unwiderstehlich Goalie Poulin ausguckt und den Puck oben rechts ins Eck schweißt. Doch noch ist hier nichts entschieden!
Curling
War das schon die Entscheidung? Mit dem Hammer braucht Großbritannien unbedingt Punkte, weil Schwedens Skipperin zuvor mit dem Double Takeout geglänzt hatte. Doch Muirhead bleibt mit dem Draw viel zu kurz und so klauen die Skandinavierinnen drei Punkte zum 8:3.
Curling
Derweil verkürzt Japan durch einen Takeout, der aber durchaus kraftvoller hätte kommen können. So springt nur ein Punkt dabei heraus und der Hammer wechselt beim Spielstand von 6:4 zu den in Führung liegenden Südkoreanerinnen.
Curling
Nutzen wir die Drittelpause um uns den Halbfinalspielen zu widmen. Schweden geht im sechsten End wieder in Führung, weil Anna Hasselborg mit dem Raise den letzten britischen Stein aus dem Haus kickt und ihrem Team zwei Punkte zum 5:3 sichert.
Eishockey
Hervorragendes Eishockey der deutschen Mannschaft. Das erste Drittel geht an die DEB-Auswahl. Weiter so, Jungs!
Curling
Unterdessen ist das Niveau zwischen Südkorea und Japan weiterhin eher bescheiden, vielleicht liegt das aber auch an der Aufregung. Jedenfalls erhöhen die Gastgeberinnen im fünften End mit dem Draw auf 6:3, hätten dabei aber fast schon wieder den eigenen Stein aus dem Spiel genommen.
Eishockey
Ab zum Wintermärchen! Und was geht wieder ab? Das doppelte Powerplay können die Deutschen nutzen und Macek markiert aus acht Metern das Tor. Was für ein Auftakt!
Biathlon
Schweden gewinnt überraschend Gold in der Staffel. Die Arbeit des deutschen Trainers Wolfgang Pichler zahlt sich aus. Gratulation! Dahinter holen sich die Norweger die Silbermedaille - und da läuft auch schon Simon Schempp ins Stadion. Platz 3 geht an Deutschland. Mit der Bronzemedaille kann die deutsche Staffel zufrieden sein. Insgesamt war das die 7. Medaille für das deutsche Biathlon-Team! Was für eine beeindruckende Bilanz, Chapeau! Die Österreicher laufen auf einen sehr guten 4. Platz, die Schweiz holen sich mit fünf Strafrunden Rang 15.
Biathlon
PyeongChang2018 - Biathlon, Herren: 4x7,5 km Staffel - Gold geht an Schweden (SWE)!
Biathlon
Lindström (SWE) entscheidet das Duell für sich. Svendsen zeigt Nerven und muss in die Strafrunde. Und Schempp? Muss in die Strafrunde. Chance für Österreich auf Bronze! Doch Landertinger schießt gleich zweimal daneben. Die Medaillen scheinen vergeben.
Biathlon
Nun kommt es zum Showdown zwischen Norwegen und Schweden. Beide Athleten laufen nun zum Schießstand.
Curling
Kurzer Sprung zum Curling: Klasse Raise von Eve Muirhead, die die beiden schwedischen Guards rechts liegen lässt und den verbliebenen gegnerischen Stein aus dem Haus befördert - in der Summe sind das zwei Punkte zum 3:3-Ausgleich nach dem fünften End.
Biathlon
Das erste Schießen der vierten Läufer. Die Spannung ist zum Greifen nahe. Lindström (SWE) und Svendsen (NOR) schießen wie die Feuerwehr. Schempp zeigt Nerven am Stand und vermeidet gerade so die Strafrunde. Gold scheint weg. Nun muss er schauen, dass Bronze nicht verloren geht, da Landertinger (AUT) ohne Fehler Jagd auf den Deutschen macht. Doch der Abstand zwischen dem Österreicher und dem Deutschen vergrößert sich wieder.
Biathlon
Norwegen und Schweden gehen quasi zeitgleich zum letzten Wechsel, 13 Sekunden dahinter läuft Deutschland ein. Österreich hat in der letzten Runde verloren und hat nun einen Rückstand von 1:23 Minuten.
Eishockey
Während es beim Biathlon zum letzten Wechsel kommt, beginnt für unsere Eishockeyjungs die Fortsetzung des Wintermärchens.
Biathlon
Bö bleibt souverän am Stand. Auch Samuelsson bleibt fehlerfrei und auch Peiffer schießt zum zweiten Mal keinen Fehler. Starke Leistung des Olympiasiegers! Und Österreich? Nein! Eberhard muss zweimal in die Strafrunde und hat nun einen Rückstand von 1:12 Minuten. Ist das bitter
Biathlon
Bö lässt Soukup auf der Strecke stehen und reißt nun ein kleines Loch zwischen sich und den Verfolgern. Auch Peiffer saugt sich langsam ran. Die Athleten kommen nun zum Stehendschießen. Der Wind nimmt etwas zu.
Curling
Wieder so ein voll besetztes Haus und Südkorea muss für zwei Punkte eigentlich nur einen sauberen Draw hinlegen. Doch Eun-Jun Kim schiebt fast ihren eigenen Stein aus dem Zentrum und hat Glück, dass zumindest ein Punkt zum 4:2 dabei herausspringt.
Curling
Team UK hat im dritten End den Hammer, muss aber gleich zwei schwedische Steine mit dem letzten Versuch aus dem Spiel nehmen. Das Risiko will Eve Muirhead nicht eingehen und sichert lieber einen Punkt mit dem Draw - nur noch 1:2 aus Sicht von Großbritannien.
Biathlon
Die dritten Läufer kommen nun zum ersten Schießen. Die Athleten geben sich keine Blöße. Soukup (CZE) und Bö (NOR) bilden nun das Führungsduo. Dahinter folgen Eberhard (AUT), Samuelsson (SWE) und auch schon Peiffer (GER). Es bleibt unfassbar spannend!
Biathlon
Nun zum zweiten Wechsel: Tschechien übergibt an 1, dann laufen Schweden und Österreich zeitgleich ein. Direkt dahinter kommt Norwegen mit Johannes Thingnes Bö. Dann wird Peiffer von Doll auf die Reise geschickt. Deutschland hat 37 Sekunden Rückstand auf die Spitze, da ist noch einiges drin.
Curling
Team UK hat im dritten End den Hammer, muss aber gleich zwei schwedische Steine mit dem letzten Versuch aus dem Spiel nehmen. Das Risiko will Eve Muirhead nicht eingehen und sichert lieber einen Punkt mit dem Draw - nur noch 1:2 aus Sicht von Großbritannien.
Curling
Nebenan platziert Südkorea eifrig Steine ins Haus, allerdings bleibt ein japanischer Stein besser liegen. Mit dem Hammer macht Satsuki Fujisawa die Sache rund und verkürzt im zweiten End für Japan auf 2:3.
Curling
Nach dem Single Takeout mit dem Hammer von Anna Hasselborg gleitet ihr Stein zur Seite weg, die Britinnen fegen eifrig, doch der bleibt gerade noch liegen und bringt Schweden die 2:0-Führung im zweiten End.
Biathlon
Nein, das darf doch nicht sein! Doll lässt sich sehr viel Zeit beim Schießen und muss zweimal in die Strafrunde. Eder und Slesinger (CZE) bleiben wieder fehlerfrei und bilden nun das Führungsduo. Nelin für Schweden direkt dahinter. Was ist noch drin für das deutsche Team? Österreich schlägt sich bravourös.
Biathlon
Mittlerweile hat sich eine Verfolgergruppe um Schweden, Österreich, Norwegen, Weißrussland, Tschechien und der Ukraine zusammengeschlossen. Die Verfolger haben einen Rückstand von knappen 40 Sekunden auf Deutschland. Und Doll kommt nun zum zweiten Schießen.
Biathlon
Doll schießt eine super Serie und setzt die Konkurrenz unter Druck. Und das wirkt! Norwegen braucht drei Nachlader und schrammt gerade so an der Strafrunde vorbei. Ukraine und Österreich mit Simon Eder bleiben ebenfalls bei 0 Fehlern und reihen sich hinter Doll ein.
Biathlon
Zwischenzeitlich nähern sich die zweiten Läufer der Staffeln dem Schießstand. Benedikt Doll läuft als erster Athlet zum Stand. Dahinter folgt Norwegen mit Tarjei Bö aus Norwegen.
Curling
Auf dem Parallel-Sheet legt Südkorea fulminant los, Skipperin Eun-Jun Kim nimmt mit dem einfachen Takeout den japanischen Stein aus dem Haus und beschert ihrer Mannschaft damit eine 3:0-Führung.
Curling
Die Schwedinnen dürfen indes gegen Großbritannien mit dem Hammer vorlegen, haben aber nur die Chance auf einen Punkt und behalten lieber auch im zweiten End das Recht auf den letzten Stein.
Biathlon
Lesser wieder mit einem tollen Schießen und geht wieder als erster Läufer in der Spur. Doch was machen die Franzosen? Desthieux schießt Fahrkarte um Fahrkarte und muss dreimal in die Strafrunde. War es das schon für Frankreich? Österreich hält sich stark auf dem 7. Platz.
Biathlon
Schnell zum Biathlon. Erik Lesser blieb beim ersten Schießen ohne Fehler. Auch die Topfavoriten leisteten sich keine Fehler. Nur die Schweiz musste zwei Strafrunden verkraften. Nun kommt es zum zweiten Schießen. Die Bedingungen sind besser als gestern bei den Damen, ein ähnlich verrücktes Rennen dürfen wir normalerweise nicht erwarten.
Eisschnelllauf
Nuis holt Gold für die Niederlande und verweist Lorentzen (NOR) auf den Silberrang. Bronze holt der Südkoreaner Kim.
Eisschnelllauf
PyeongChang2018 - Eisschnelllauf, Herren: 1000 m - Gold geht an Kjeld Nuis (NED)!
Eisschnelllauf
Jetzt kommt die Entscheidung! Für die Holländer ist Kjeld Nuis in der Bahn. Auch für ihn zählt nur die Goldmedaille. Und er versucht, Druck auf die Zeit des Norwegers auszuüben. Das wird spannend! Noch wenige Meter bis ins Ziel, reicht es? Ja, um vier Hundertstel schlägt er Lorentzen und holt Gold.
Eisschnelllauf
Was macht der Topfavorit Havard Lorentzen (NOR)? Der hält dem Druck stand und knackt die 08-Marke. 1:07.99 ist eine echte Ansage an die Konkurrenz.
Eisschnelllauf
Jetzt geht hier die Post ab! Der Südkoreaner Tae-Yun Kim ist schnell unterwegs und knallt den ersten Bahnrekord mit 1:08.22 raus. Das Oval erinnert jetzt an ein Rockkonzert.
Eisschnelllauf
Der Japaner Takuro Oda ist vier Tausendstel schlechter als Mantia. Shani Davis (USA) kommt knappe zwei Zehntel dahinter und bugsiert Nico Ihle vom Podest. Das wars mit dem Medaillentraum, schade.
Eisschnelllauf
Gleich der nächste Deutsche. Joel Dufter geht mit Joey Mantia auf die Bahn. Dufter läuft auf ein mit einer 1:09.47. Und Mantia? Knackt die Zeit von Nico Ihle mit 1:08.56.
Eisschnelllauf
Nun kommt die deutsche Hoffnung Nico Ihle. Kann er hier das erste Ausrufezeichen setzen? Ihle läuft auf Zug und fightet. Das sieht gut aus. Reicht es für die Bestzeit? Ihle mit 1:08.93 Minuten. Doch reicht das für eine Medaille? Die Kracher kommen noch.
Eisschnelllauf
Gleich im ersten Lauf gibt es eine neue Bestzeit. Der US-Amerikaner Mitchell Whitmore läuft 1:09.17. Bald purzelt die erste 1:08-Zeit.
Eisschnelllauf
Nach einer kurzen Pause geht es weiter im Gangneung Oval. Auch mit unseren deutschen Läufern Nico Ihle und Joel Dufter.
 
Es ist doch kaum zu glauben! Wieder ein Dopingfall bei den Olympischen Athleten Russlands? Nach dem Curler Alexander Krushelnizki soll nun die Bob-Pilotin Nadezhda Sergeeva (30) positiv getestet worden sein, wie die russische Zeitung Sport Express berichtete. Auf welches Mittel sie positiv getestet worden sein soll, ist noch nicht bekannt.
Eisschnelllauf
Der erste Südkoreaner Min Kyu Cha zieht im Gangneung Oval seine Runden. 1:09.27 steht zum Schluss auf der Uhr - das ist die Führung. Die Halle tobt!
Eisschnelllauf
Ab zum Eisschnelllauf, wo Tsubasa Hasegawa aus Japan mit 1:09.38 Minuten die erste Duftmarke setzt.
Eishockey
Und da ist die Entscheidung. Tschechien riskiert in den letzten Minuten alles und nimmt Goalie Francouz vom Feld. 20 Sekunden vor Ende trifft Kovalchuk ins leere Tor. Das wars! Die OAR ziehen ins Finale ein, Tschechien spielt um Bronze.
Eishockey
Ein Schuss nach dem anderen fliegt Richtung russisches Tor. Doch Koshechkin ist heute einfach unglaublich gut. Es laufen nun die letzten drei Minuten der Partie.
Eishockey
Die Tschechen halten sich in Überzahl im Angriffsdrittel, sie lassen die Scheibe auch gut laufen. Aber das sieht trotzdem nicht gefährlich aus. Die OAR verteidigen sehr gut. Cervenka versucht es am Ende des Powerplays mit Gewalt von der Blauen doch der Puck landet in der Fanghand von OAR-Goalie Koshechkin.
Eishockey
Gelingt den Tschechen das Comeback? Es sind nur noch 14 Minuten zu spielen und Tschechien mit Powerplay. Wenn nicht jetzt, wann dann?
Curling
Boom! Da ist es passiert! Benoit Schwarz mit Power für das Double-Takeout und dieser gelingt. Die Steine der Kanadier curlen aus dem Haus, die Schweiz sichert sich Bronze! Unglaublich!
Curling
Die Kanadier wehren sich nach Leibeskräften und erhöhen den Druck. Doch die Steine liegen nicht optimal und ermöglichen der Schweiz einen nicht unmöglichen Double-Takeout.
Curling
Double-Takeout der Schweiz im 10. End! Die kanadischen Steine werden aus dem Haus befördert und liegen im Zentrum shot. Kanada braucht nun vier Steine vor Schluss ein kleines Curling-Wunder.
Eishockey
Beim Eishockey ist das zweite Drittel vorbei. Eiskalte Russen führen noch immer mit 2:0. Die Tschechen zeigen sich bemüht, können aber aus ihren Offensivplays kein Kapital schlagen. Das Finale rückt so in weite Ferne.
Curling
Hochspannung im 9. End. Das Spiel steht auf Messers Schneide. Kanada liegt nun mit zwei Steinen auf shot. Doch Schweiz mit dem Hammer. Riskieren sie den Double-Takeout? Nein! Sie entscheiden sich für den Roll und nehmen einen Punkt mit - 7:5 für die Schweiz.
Eishockey
Tschechien hat verstanden und kurbelt sein Offensivspiel an. Doch auch nach zwei Powerplays springt nichts Zählbares heraus. Nur noch zwei Minuten im zweiten Drittel.
Curling
Gelingt Kanada die Trendwende im 8. End? Ja, Kevin Koe is back! Mit einem gefühlvollen Hammer gelingt ihm ein Double-Takeout und sorgt für zwei überlebenswichtige Punkte - 5:6 aus der Sicht der Nordamerikaner.
Eishockey
Was ist denn hier los? Nur 27 Sekunden später legen die Russen mit einem Kontertor nach. Ein Zwei-auf-Eins Richtung Tschechen-Tor mit Goalie Francouz, Telegin legt quer und Gavrikov verwandelt eiskalt. Von den Tschechen muss jetzt mehr kommen.
Eishockey
Und da ist es auch schon passiert! Mit der ersten richtigen Chance des zweiten Drittels gehen OAR verdientermaßen in Führung. Sahnepass von Datsyuk auf Gusev, der den Puck in den Winkel nagelt. Die Tschechen beschweren sich, doch nach Videobeweis wird der Treffer gegeben.
Eishockey
Im zweiten Drittel sind die Tschechen viel enger am Mann und machen den Russen das Leben schwer. Die großen Chancen fehlen bislang, die OAR ist aber weiterhin bemüht. Erhöhen sie den offensiven Druck?
Curling
Doch Kevin Koe mit einem katastrophalen Fehlschuss! Der Double-Takeout misslingt. Schwarz nimmt das Geschenk an und setzt tiefenentspannt den Draw für zwei weitere Punkte zum 6:3. Nicht einmal Ansagen an die Besencrew sind notwendig.
Curling
Kanada ist weiterhin nicht im Spiel. Die Schweiz liegt kurz vor Schluss des 7. Ends zweimal shot und hat noch den Hammer zum Schluss. Doch der vorletzte Stein der Eidgenossen öffnet das Zentrum und Kanada mit der Chance auf den Double-Takeout.
Curling
So schlecht ist die Guard doch nicht, aber der Schuss ist nicht unmöglich! Was macht Kanada? Koe wie in End 4 mit einem Torpedo, aber diesmal fehlt die Präzision. Der einzige Schweizer Stein im Haus bleibt unberührt. Die Eidgenossen kommen mit einem blauen Auge davon. Kanada notiert nur einen Punkt und verkürzt nach dem 6. End auf 3:4.
Curling
Hinüber zum kleinen Finale der Curler: Ohne Hammer fühlt sich Benoit Schwarz gerade nicht so wohl, da sind ihm zu viele gelbe Steine im Haus. Vor dem letzten Schweizer Stein träumen Koe und Co. sogar noch von der Fünf. Und sie träumen weiter, kein Takeout, nur eine weitere, aber nicht gerade hilfreiche Guard von Schwarz.
Eishockey
Extrem aggressive Russen setzten die Tschechen gnadenlos unter Druck, doch die können sich letztendlich immer wieder befreien und retten sich in die Drittelpause. Weiterhin keine Tore im ersten Halbfinale. Die OAR sind noch ohne Fortune vor dem gegnerischen Tor. Die Tschechen agieren im ersten Spielabschnitt zu passiv und müssen sich steigern.
Eishockey
Und hinein ins Match: Das erste Drittel nähert sich dem Ende, Tore sind noch keine gefallen, aber die Russen haben sich bisher die besseren Chancen erspielt. Vor allem im ersten Powerplay ließen die OAR gleich mehrfach Großchancen liegen.
 
Der restliche Tag verspricht Spannung pur: Aktuell kämpfen die Curler aus der Schweiz und Kanada in einem hochklassigen Match um die Bronzemedaille. Zeitgleich kommt es zwischen OAR und Tschechien zum Eishockeyfight um das Finale. Gegen 11 Uhr liegen im Eisschnelllauf die deutschen Hoffnungen auf Nico Ihle. Viertel nach 12 sind Deutschlands Herren im Biathlon gefragt und um 13:10 Uhr geht das deutsche Wintermärchen im Eishockey weiter. Außerdem haben wir noch die Halbfinals der Curling-Damen anzubieten.
 
Guten Morgen allerseits! Christoph Wichmann bedankt sich bei der Nachtschicht und begrüßt Sie zur zweiten Hälfte des 15. Olympiatages.
 
Halbzeit somit im Gangneung Curling Centre, aber Staffelstabübergabe bei uns im Liveticker. Mario Balda (Eiskunstlauf, Curling) und Philipp Peters (Skicross) bedanken sich für Ihre Begleitung auch durch diese Nacht und wissen Sie bei Christoph Wichmann und seinem Team in besten Händen. Wir lesen uns dann wieder ab 1:00 Uhr, wenn die Organisatoren die vorletzte Nacht mit allem befüllt haben, was irgendwie reinpasst.
Curling
Nur Single, damit einfacher Draw für Benoit Schwarz, er muss noch nicht einmal richtig nah an das Tee. Kein Problem, zwei Punkte für das 4:2.
Curling
Etwas lang der Draw von Schwarz, aber nicht zu lang. Und Koe braucht wieder einen Double-Takeout mit seinem letzten Stein. Sonst wird die Schweiz doppelt anschreiben.
Curling
Der Ruf ist nicht unberechtigt, auch wenn es nur das Double wird. Aber eines für Youtube. Jetzt muss sich Benoit Schwarz erst einmal Überblick verschaffen.
Curling
Ich habe bei diesen Spielen noch kein Triple-Takeout gesehen, aber vielleicht gab es ja welche. Kevin Koe gilt dafür zumindest als Spezialist, das will er jetzt unter Beweis stellen.
Curling
Die Schweiz hat noch drei Steine in Hand und schon drei im Haus. Nun wird intensiv überlegt, wie man die Situation vor dem Endspiel in End 5 weiter verbessern kann.
Curling
Koes Vater dreht auf der Tribüne durch, das macht er nicht ohne Grund. Junior mit einem perfekten Promotion-Takeout. Statt dem dritten Steal jetzt gleich zwei Punkte und der Ausgleich zum 2:2.
Curling
Die Guard sitzt, spannende Aufgabe für Koe. Vielleicht drei Zentimeter hat der Schweizer dem Gegner rechts Platz gelassen. Here we go!
Curling
Und jetzt machen es die Skips unter sich aus. Benoit Schwarz will wieder eine Gemeinheit vorlegen, Kevin Koe blickt jetzt schon ein wenig panisch drein.
Curling
Marc Kennedy versucht sich an einem sehr anspruchsvollen Double-Raise. Bzw. muss sich versuchen, aber Drama kann keines passieren, es sind noch genug Steine übrig. Single-Raise immerhin, die Schweiz legt den Stein aber gleich wieder hin.
Curling
Dafür setzt Schwarz mit seinem letzten Stein einen zweiten Stein ins Haus. Koe weiß früh, dass sein Draw wieder nicht passt, er betet etliche Sekunden, dass das nur einen Punkt kostet. Wenigstens das klappt, verdient hätte die Schweiz aber wahrlich beide. Wie auch immer, nächster Steal und 2:0 für die Eidgenossen.
Curling
Und nach den ersten Steinen sieht das Sheet schon wieder nicht schön aus. Aus kanadischer Sicht, die Schweizer hingegen spechteln auf einen Back-to-Back-Steal.
Curling
Trotzdem der Steal! Schwarz setzt den letzten Stein ans Tee, Koe muss von rechts näher ran. Aber zu viel Curl, auch das ist möglich, er berührt den Schweizer Stein und der ist immer noch näher am Zentrum. Wenngleich nur ganz knapp, die Kanadier verzichten dennoch auf das nachmessen.
Curling
Wichtiger Double-Takeout jetzt für Koe, wenn der nicht gelingt, dann droht ein Steal. Der gelingt aber prima, er entfernt sowohl die Schweizer Centre Guard als auch den Stein im Haus.
Curling
Die Schweizer verteidigen weiter gut, teuer wird auch dieses End nicht. Das steht schon vier Steine vor Schluss fest.
Curling
Durchschuss oder Draw zum 1:0, was wählt Kevin Koe? Er will den Hammer behalten und hinterlässt das Haus besenrein.
Curling
Letzter Stein von Schwarz, der knifflige Takeout gelingt, weil hinter der Teelinie fleißig geschrubbt wird und so der kanadische Stein nicht liegen bleibt.
Curling
Und kann sogar einen Niklas Edin zur Verzweiflung bringen, der Schwede gilt als allerbester Curlingspieler derzeit. Allerdings hat Schwarz das nur in der Vorrunde gezeigt, im Halbfinale hat sich Edin brutal revanchiert.
Curling
Sehr schöner Hit and Roll von Peter de Cruz. Auch wenn sie meistens den Namen von Benoit Schwarz lesen, er ist eigentlich der Skipper der Schweiz. Aber wenn Schwarz einen seiner genialen Momente hat, dann gehört der eben zu den drei besten Curlern der Welt.
Curling
Los geht es! Natürlich mit einer Guard von Valentin Tanner.
Curling
Und zwar von den Schweizern, denn Kanada beginnt mit dem Hammer.
Curling
Der Hausmeister hat das Gangneung Curling Centre aufgesperrt, der Eismeister für ein perfektes Sheet gesorgt und die Ränge füllen sich. Um 7:35 Uhr unserer Zeit kann der erste Stein gespielt werden.
Curling
In der Vorrunde gewann die Schweiz den Vergleich mit 8:6, wobei die Sache schon im ersten End vorentschieden wurde. Koe setzte mit dem letzten Stein den Draw komplett daneben, Schwarz schrieb mit dem folgenden Takeout gleich vierfach an.
Curling
Der Tag ist ja für Kanada und die Schweiz schon mal kein schlechter, wobei die Nordamerikaner von heute bisher sechs möglichen Medaillen drei geholt haben. Eigentlich von vier möglichen, Gold und Silber im Eiskunstlauf waren ja für das Team OAR vorreserviert. Dass Skicrosserin Fanny Smith nach Platz 8 in Sotschi heute Bronze holen kann, das kam allerdings für Team Suisse doch etwas überraschend.
 
Am späteren Vormittag gibt es dann auch noch das Eishockey-Halbfinale zwischen den Tschechen und der Sbornaja, ein beliebter Klassiker, aber ein Fall für die lieben Kollegen von der Tagschicht. Ich würde aber fast vermuten, die freuen sich noch mehr auf Deutschland gegen Kanada ab 13:10 Uhr.
 
Apropos Medaillen, bevor uns langweilig wird, vergeben wir doch noch eine in Bronze! Der Schweizer Benoit Schwarz und der Kanadier Kevin Koe sahen sich zwar eigentlich ursprünglich eher im Match um Gold, nun wird gleich einer gänzlich leer ausgehen.
 
Zeit, die Nacht zusammenzufassen, das geht ohnehin einfach. Dass beim Eiskunstlauf Alina Zagitova das Duell um Gold gegen Evgenia Medvedeva gewann und die Kanadierin Kaetlyn Osmond Bronze holte, ich denke, das kann ich als amtsbekannt voraussetzen. Der zweite Medaillensatz wurde nach zahlreichen Läufen letztlich an Kelsey Serwa (CAN), Brittany Phelan (CAN) und Fanny Smith (SUI) vergeben. Und zwar in dieser Reihenfolge.
Eiskunstlauf
Einzig was die eher niedrigen Bewertungen für Performance, Komposition und Interpretation der Musik für Kaori Sakamotos Amelie-Kür angeht, da könnte man schon Gesprächsbedarf anmelden. Die hat nämlich das Publikum und mich gleichermaßen begeistert, keine Ahnung, warum die gestrenge Jury sich von diesem Feuerwerk an Energie und Charme nicht anstecken ließ. Aber medaillenrelevant war auch das nicht.
Eiskunstlauf
Passt scho, so würde der Bayerische Ministerpräsident das zusammenfassen, heutzutage ist ein Urteil des Kampfgerichts eigentlich ohnehin nicht mehr in Frage zu stellen, es gibt ja nicht mehr nur eine unbegründete A- und B-Note, sondern eben eine bis ins kleinste Detail aufgeschlüsselte Bewertung aller Faktoren.
Eiskunstlauf
Die 11,17 für Dreifach-Salchow und Dreifach-Toeloop hören sich dann wieder gut an für Medvedeva. Aber ihre Rivalen kassierte für Dreifach-Lutz plus Dreifach-Loop bombastische 13,91. Dieser Unterschied im technischen Score von kumuliert fast sechs Punkten kann man ohne Fehler der Gegnerin alleine mit den Programmkomponenten nicht mehr aufholen. Für den Gleichstand in der Kür hat es zwar gereicht, aber so wurde eben doch der marginale Vorsprung aus dem Kurzprogramm schlagend.
Eiskunstlauf
Wie konnte dann Medvedeva Gold verlieren? Hier ist die Dreier-Kombi zu nennen. Zagitova sahnte für die Sprungfolge Dreifach-Flip, Doppel-Toeloop und Doppel-Loop 10,44 Punke von den Kampfrichtern ein, Medvedeva für die einfachere Variante mit Doppel-Axel, Doppel-Toeloop und nochmal Doppel-Toeloop nur 7,28.
Eiskunstlauf
Was Gold und Silber angeht, da kann man hingegen endlos diskutieren. Bei den Soft Skills, also Performance, Komposition und Interpretation der Musik, war Medvedeva wie üblich eine Klasse für sich. Interessanterweise holte hier auch Carolina Kostner mehr Punkte als Zagitova. Aber völlig zurecht, so sehe ich das zumindest.
Eiskunstlauf
Osmond hat sich Bronze mit einer ganz starken Bewertung der Programmkomponenten gesichert. Zurecht wie ich meine, ihr Schwarzer Schwan ist tänzerisch einfach großartig, dementsprechend war diese Entscheidung auch nicht wirklich knapp. Die Sprünge haben ja auch gepasst, selbst hier hatte die Kanadierin eine knapp höhere Bewertung im Vergleich zu Miyahara.
Eiskunstlauf
Im Eiskunstlauf-verrückten Japan wird man konstatieren, dass niemand einend dreifachen Axel gezeigt hat. Wobei das nicht ganz stimmt, Mirai Nagasu (USA) hatte den im Kurzprogramm anders als heute schon und wandelte dort auf den Spuren von Midori Ito und Mao Asada.
Eiskunstlauf
Wir gehen gleich noch mehr in die Details, aber erst einmal meißeln wir das Ergebnis in Stein: Gold für Alina Zagitova mit gesamt 239,57, Silber für Evgenia Medvedeva mit 238,26 (beide OAR), Bronze sichert sich Kaetlyn Osmond (Kanada) mit 231,02.
Eiskunstlauf
Nach dem Kurzprogramm schien die Entscheidung komplett auf die Kür vertagt, denn was ist schon ein Vorsprung von 1,31 Punkten, wenn es 155 aufwärts zu holen gibt? Die Antwort kennen wir jetzt, so bitter sie für Evgenia Medvedeva auch sein mag. Für Nicole Schott bleibt letztlich Rang 18, auch das soll nicht unter den Tisch fallen.
Eiskunstlauf
Medvedeva untröstlich, aber das ist jetzt ziemlich irre. Für die Kür bekommt sie mit 156,65 bis auf die zweite Stelle nach dem Komma die gleiche Bewertung. Und somit gibt das bessere Kurzprogramm von Zagitova den Ausschlag.
Eiskunstlauf
PyeongChang2018 - Eiskunstlauf, Frauen - Gold geht an Alina Zagitova (OAR)!
Eiskunstlauf
Ich muss nicht entscheiden. Der Weltrekord liegt übrigens bei 160,46, damit auch das erwähnt ist. Für Gold reichen 157,97.
Eiskunstlauf
Tadellos!
Eiskunstlauf
Bisher alles prima, aber die Kombination aus Salchow und Toeloop jeweils dreifach steht noch an.
Eiskunstlauf
Denn Anna Karenina von Dario Marianelli erklingt und Evgenia Medvedeva betritt das Eis.
Eiskunstlauf
152,15! Bronze. Das geht absolut in Ordnung, aber dazu später noch mehr.
Eiskunstlauf
Anders als früher gibt es heute aber keinen Grund mehr, die Entscheidungen anzuzweifeln. Es gibt neun Punktrichter, einen technischen Controller, einen technischen Spezialisten, einen Assistenten ...
Eiskunstlauf
Die Zuschauer schon mit stehenden Ovationen schon etliche Sekunden bevor das Programm zu Ende ist. Sie hat alles abgerufen, ihr Schicksal liegt nun in der Hand des Kampfgerichts. 143,52 und eine Medaille geht nach Kanada.
Eiskunstlauf
Alle Sprünge gemeistert, jetzt kann sie mit den Schrittkombinationen noch einmal richtig Punkte mitnehmen, das ist ihre besondere Stärke.
Eiskunstlauf
Aber erst klären wir Bronze. Ich liebe Kaetlyn Osmonds Schwarzen Schwan, aber auch sie braucht eine persönliche Bestleistung für eine Medaille. Miyahara hat ja so gewaltig vorgelegt.
Eiskunstlauf
Die Jury hat im Prinzip nichts zu meckern, 156,65 sind nur zwei Punkte unter Weltrekord. Damit ist klar, Medvedeva braucht auch eine perfekte Kür.
Eiskunstlauf
Hui, das ist jetzt schwierig, sie hat einiges umgestellt bei der Sprungreihenfolge.
Eiskunstlauf
Keine Zeit für Diskussionen, schon folgt Alina Zagitova mit ihrer Don-Quixote-Kür. Im Teamwettkampf bekam sie dafür monströse 158,08.
Eiskunstlauf
Oh, nur 136,53, das ist doch wenig. Sicherlich, sie hatte auch keinen dreifachen Axel, aber die 8,5er-Noten für Performance, Komposition und Interpretation der Musik schmerzen. Sicherlich, Kostner ist da eine Klasse für sich, aber speziell im Vergleich zu Miyahara kommt mir Sakamoto hier deutlich zu schlecht weg.
Eiskunstlauf
Ein ganz kleiner Wackler kurz vor Schluss, ich kann diesen mühelos ignorieren, die Kampfrichter werden dies nicht tun. Wird eine enge Kiste im innerjapanischen Duell!
Eiskunstlauf
Meine Damen und Herren, ist das genial choreografiert und präsentiert, die Sprünge sind mir da fast egal. Allerdings sind diese nicht minder beeindruckend.
Eiskunstlauf
Und jetzt was ganz anderes, aber auch ein Kunstgenuss der Sonderklasse. Kaori Sakamoto läuft zur Musik aus Amelie.
Eiskunstlauf
Der technische Score war ohnehin schon vor Beginn niedriger als bei Miyahara, die halt mehr Dreifache liefern kann. Heute keine 140, aber fast mit 139,29. Weil die Bewertung der Präsentation auch diesmal wieder sehr hoch ist, niemand würde auf die Idee kommen, dieses in Frage zu stellen.
Eiskunstlauf
Leider schon vorbei. Die Kombination aus Flip und Toeloop jeweils dreifach muss sie mit der Hand auf dem Eis nach dem Flip vorzeitig abbrechen. Wir genießen trotzdem, es geht ja nicht nur um Sprünge.
Eiskunstlauf
Vierte Olympiateilnahme von Carolina Kostner, aber für Bronze wie in Sotschi muss sie ihre 142,61 aus der damaligen Kür - die war perfekt - noch einmal steigern.
Eiskunstlauf
Liege aber auch nicht ganz falsch. 146,44, das ist eine Ansage in Richtung Medaillen. Und die 19-jährige Japanerin ist ganz schön laut!
Eiskunstlauf
Also ich habe überhaupt nichts zu meckern, auch nicht hinsichtlich der entzückenden Choreografie. Aber ich habe nichts zu melden.
Eiskunstlauf
Los geht es mit Satoko Miyahara, vier satte Dreifache zum Auftakt. Und es sieht zu Puccinis Madame Butterfly fast spielersich aus.
Eiskunstlauf
Dass der Eispalast trotz astronomischer Eintrittspreise bis auf den letzten Platz besetzt ist, das versteht sich von selbst. Und dass dieses Highlight nicht am koreanischen Abend stattfindet, das ist natürlich der Lawine an Dollars geschuldet, die das IOC am nordamerikanischen TV-Markt verdient.
Eiskunstlauf
Die Spanne zwischen Jugend und Erfahrung ist gewaltig. Alina Zagitova ist erst 15, das Alter der wunderbaren Carolina Kostner geht keinen was an. Aber in Peking 2022 werden wir sie wohl nicht mehr sehen, genießen wir also ihre letzte Olympiakür besonders.
Eiskunstlauf
Die letzte Gruppe bereitet sich vor: In dieser Reihenfolgen laufen wir um die Medaillen: Miyahara (JPN), Kostner (ITA), Sakamoto (JPN), Zagitova (OAR), Osmond (CAN) und Medvedeva (OAR).
Eiskunstlauf
Alle drei US-Amerikanern haben heute nicht ihren besten Tag im Büro erwischt. Choi und Sotskova bleiben natürlich vorne, mit diesen 119,61 reiht sich Nagasu zwischen Tennell und Chen ein.
Eiskunstlauf
Die Nervosität! Den dreifachen Axel zum Auftakt kann Mirai Nagasu, wenn man sie um 4:54 Uhr aus dem Bett holt, aber heute liefert sie ihn nicht. Sondern muss den Sprung komplett auslassen, somit gar keine Punkte für diesen Programmteil.
Eiskunstlauf
131,49, eine gewaltige Steigerung der persönlichen Bestleistung. Sie kassiert damit sogar Sotskova ein.
Eiskunstlauf
Revolution im Eispalast! Was für ein Comeback, Choi steckt den Fehler beim Auftaktsprung weg und zaubert alle weiteren Höchstschwierigkeiten blitzsauber auf das Eis.
Eiskunstlauf
Kaum setzt die Musik von Maurice Jarre ein, schon der Patzer beim dreifachen Lutz. Aber sie kämpft sich zurück in ihr Doktor-Schiwago-Programm.
Eiskunstlauf
Die Stimmung in der Halle kippt ohnehin sofort wieder, denn Da-Bin Choi will ihre Landsleute glücklich machen.
Eiskunstlauf
Das Warten in der Box auf die Noten erinnert fast schon an ihren Landsmann Kurt Browing 1994 in Lillehammer. Neben ihr sitzt auch noch Trainer Brian Orser, der selbst nur zu gut weiß, wie sich olympische Tragödien anfühlen. 103,56, damit ist alles gesagt.
Eiskunstlauf
2017 in Helsinki klappte alles, heute klappt nichts.
Eiskunstlauf
Gabrielle Daleman hat schon Gold aus dem Teamwettkampf, aber mit ihrem Kurzprogramm war sie sehr unglücklich. Heißt aber, dass sie jetzt zu Gershwins Rhapsody in Blue so befreit auflaufen kann wie Sotskova, die Medaillenchance ist nur mehr theoretischer Natur.
Eiskunstlauf
128,34, Sotskova bleibt vorne, Tennell ist Zweite vor Chen.
Eiskunstlauf
Kommando zurück, doch noch kein Dreifach-Axel im Angebot. Aber zwei Patzer, die zwar nicht als Stürze gewertet werden, aber trotzdem Abzüge geben.
Eiskunstlauf
Nun die US-Meisterin Bradie Tennell, die im Team zu Bronze für die USA ihren Beitrag geleistet hat. Ihre Cinderella-Kür wird das Publikum begeistern, aber auch die Höhe beim Dreifach-Lutz zum Auftakt überzeugt. Jetzt der erste dreifache Axel heute, klappt er?
Eiskunstlauf
Hände einmal auf dem Eis, weitere Wackler, dafür sind 119,75 gar nicht schlecht. Rang 2, sie hat das Potenzial für 130 aufwärts in der Zukunft.
Eiskunstlauf
Karen Chen kann dies nicht angreifen, aber wie schon bei der WM in Helsinki zeigt die 18-Jährige mit viel Engagement auf. Und hinter Sotskova ist ja viel Platz.
Eiskunstlauf
15,01, das ist natürlich nur zu biegen, wenn sie den anderen Läuferinnen die Beine zusammenbindet. Aber das Publikum ist genauso überrascht wie Sotskova und wir, es gibt vergleichsweise bescheidene 134,24 für diese sehr gelungene Kür.
Eiskunstlauf
Das war Premiumqualität. Und ich schaue sicherheitshalber mal, wie viel Punkte der Russin nach dem Kurzprogramm auf Bronze fehlen.
Eiskunstlauf
Claude Debussy und Clair de Lune. Viel besserer Beginn für Sotskova, die jetzt natürlich auch nichts mehr zu verlieren hat.
Eiskunstlauf
Bei der vorletzten Gruppe ist besonders das Duell der drei US-Amerikanerinnen interessant. Aber noch interessanter wird natürlich die Kür von Maria Sotskova, die sich selbst natürlich eher bei den Top 6 gesehen hat, aber nicht mit diesem extrem fehlerhaften Kurzprogramm vorgestern.
Eiskunstlauf
So, die Zambonis haben ganze Arbeit geleistet, die besten Zwölf haben nun wieder ein perfektes Eis zur Verfügung.
Eiskunstlauf
88,44 Punkte, nach dem besten Kurzprogramm ihrer Karriere jetzt der ganz große Einbruch. Aber dass sie es überhaupt in die Kür geschafft hat, das war schon eine große Überraschung. Nicole Schott und auch Alexia Paganini machen einen Platz gut.
Eiskunstlauf
Und die beiden werden wohl weiter marschieren, auch Isadora Williams aus Brasilien schwächelt gleich beim Lutz. Und sie bräuchte 121,39 für die Führung, das ist für sie sowieso nicht drin. Zum Schluss geht ihr dann richtig die Luft aus, das wird gleich ganz bitter.
Eiskunstlauf
Die Zeitlupen, die Zeitlupen. Den dreifachen Lutz hat Rajicova zweimal nicht korrekt abliefern können, daher nur 57,80 für die technischen Elemente und 114,60 für die Kür. Nur Rang 3, Tursynbaeva führt weiter vor Kim.
Eiskunstlauf
Starker Auftritt von Nicole Rajicova, ein Führungswechsel bahnt sich an!
Eiskunstlauf
Die Note von 109,26 für Schott geht absolut in Ordnung, mehr war mit den Fehlern nicht drin. Damit reiht sie sich hinter Craine als Fünfte ein. Schlechtensfalls 19. also, immerhin Top 20.
Freestyle
Und so lief das Finale, das in Sachen Gold gleich nach dem Start vorentschieden war. Kelsey Serwa kam am schnellsten von der Rampe weg und konnte sich in der Folge aus den Duellen im Hintergrund raushalten. Dahinter stritten sich vor allem Sandra Näslund und Fanny Smith mit ordentlich Körpereinsatz um den 2. Platz. Beide verlieren durch den Zweikampf in Richtung Ziel aber etwas an Tempo, was Brittany Phelan sofort ausnutzen kann und sich hinter Landsfrau Serwa Silber sichert. Im Kampf um Bronze hat die Schweizerin am Ende den längeren Atem und kommt im Ziel hauchdünn vor der schwedischen Konkurrentin über die Linie.
Eiskunstlauf
So, 117,93 für die Führung, das wird sich nicht ausgehen. Aber vielleicht die 112,69 noch für Rang 3.
Eiskunstlauf
Geht leider nicht so gut weiter, die Kombination von Dreifach-Salchow, Doppel-Toeloop und Doppel-Loop ist natürlich auch eine besondere Herausforderung.
Eiskunstlauf
Skicross reiche ich gleich nach, wenn wir auf die Punkte warten. Die Kombination zu Beginn mit zwei dreifachen Toeloops nach dem Dreifach-Flip passt schon mal.
Eiskunstlauf
Nicole Schott hat mit ihrer Kür zum Schindlers-Liste-Soundtrack in Moskau 106,58 Punkte geholt, da sollte heute mehr gehen.
Eiskunstlauf
Kailani Craine zeigt die gelungene Show zum Moulin Rouge Soundtrack, bei der niemand wegschauen kann. Die Punktrichter schauen leider ein paar Mal zu genau hin, aber 111,84 sind immer noch Saisonbestleistung und sie ist damit glücklich.
Freestyle
PyeongChang2018 - Freestyle-Skiing, Damen (Skicross) - Gold geht an Kelsey Serwa (CAN)!
Freestyle
Jetzt aber geht es um die Medaillen: Fanny Smith wird sich in einem hochkarätig besetzten Finallauf nicht nur gegen Sandra Näslund aus Schweden behaupten müssen, sondern vor allem auch gegen die beiden kanadischen Top-Favoritinnen Kelsey Serwa und Brittany Phelan. Vor allem letztere hat sich heute bislang in absoluter Topform präsentiert.
Freestyle
Kein guter Start von Sanna Lüdi, die von Beginn an ihrer Konkurrenz hinterherfährt. Mit Wut im Bauch über das verpasste Finale lässt derweil Alizee Baron ihren Mitstreiterinnen keine Chance und entscheidet das kleine Finale für sich. Hinter ihr kommen Lisa Andersson und Sanna Lüdi ins Ziel, die sich nach dem letzten Sprung noch an Kennedy-Sim vorbeischieben.
Eiskunstlauf
Auch Australiens Kailani Craine punktet vor allem mit der Performance und nicht mit den Sprüngen. Aber das geht ganz gut los bei ihr heute, Dreifach-Lutz, Doppel-Toeloop und Dreifach-Flip, passt alles.
Eiskunstlauf
Gar nur 101,86, das ist aber nicht einmal so weit von ihrer Saisonbestleistung weg. Denn bei der EM hat sie es nicht einmal bis zur Kür geschafft.
Eiskunstlauf
Sehr gefällig, was die Finnin Emmi Peltonen zu Papa Can You Hear Me zeigt. Aber wir wissen ja, ein glückliches Publikum bedeutet keinesfalls auch glückliche Punktrichter. Etliche Sprünge werden ihr zusammengestrichen werden.
Freestyle
Bevor es aber um die Medaillenvergabe geht, steht zunächst das sogenannte Small Final statt. Hier wird Sanna Lüdi sicherlich nochmal eine Top-Platzierung anpeilen, muss sich dabei aber gegen Alizee Baron (FRA) und Sammy Kennedy-Sim (AUS) behaupten.
Freestyle
Zu Beginn hält Lüdi gegen die hochrangige Konkurrenz noch gut mit und als dann noch Alizee Baron nach einem Fahrfehler ausscheidet, wirkt das Halbfinale für die Schweizerin in greifbarer Nähe. Doch Brittany Phelan und Kelsey Serwa fahren eben in einer anderen Liga und sind ohne erkennbaren Fehler nicht zu überwinden. Damit haben die Kanadier hier schon mal eine Medaille sicher.
Eiskunstlauf
Elizabet Tursynbaeva läuft auf dem Niveau von Schott, bleibt heute aber mit 118,30 deutlich unter ihren Möglichkeiten. Top 15 für die Deutsche wird realistischer, Top 12 ist nicht undenkbar!
Freestyle
Ob Sanna Lüdi es ihrer Landsfrau gleichtun kann, darf angesichts der starken Konkurrenz im zweiten Halbfinale bezweifelt werden. Hier sind sicherlich sowohl die beiden Kanadierinnen Kelsey Serwa und Brittany Phelan, als auch die Französin Alizee Baron höher einzuschätzen.
Freestyle
Gleich nach dem Start gerät Kennedy-Sim aus dem Gleichgewicht und kann in der Folge nicht mehr mithalten. Nur einige Kurven später kommt auch Lisa Andersson zu weit raus, so dass für Fanny Smith und Sandra Näslund der Weg ins Finale frei ist. Die Schwedin kommt knapp vor der Schweizerin über die Linie - die anderen beiden müssen sich mit dem B-Finale begnügen.
Freestyle
Nach nur einer kurzen Pause geht es gleich mit den Halbfinalläufen weiter: Fanny Smith muss sich dabei gegen Lisa Andersson, Sandra Näslund (beide Schweden) und Sami Kennedy-Sim beweisen. Näslund wird dabei sicherlich die größte Bedrohung für die Schweizerin sein - aber beim Skicross kann bekanntlich so einiges passieren.
Eiskunstlauf
Gruppe 2 macht sich bereit, in dieser sehen wir nun auch Nicole Schott. Und die starke Slowakin Nicole Rajicova.
Freestyle
Wenig überraschend dominiert abermals eine Kanadierin einen Viertelfinallauf - ohne Mühe schiebt sich Kelsey Serwa somit ins Halbfinale. Hinter ihr liefern sich Katrin Ofner und Sanna Lüdi dagegen einen harten Fight um den 2. Platz. Die Schweizerin wirkt in den entscheidenen letzten Kurven etwas risikobereiter und nimmt so mehr Schwung mit. Da nützt der Österreicherin beim Schlusssprung auch jeglicher Windschatten nichts - Sanna Lüdi folgt nicht nur Kelsey Serwa, sonder auch ihrer Landsfrau Fanny Smith ins Halbfinale.
Eiskunstlauf
Kein Sturz von Ivett Toth, aber die wenigsten Landungen waren wirklich sauber. Und daher auch nur eine Kür-Wertung von 97,21. Aber die Schrittfolgen und Elemente im zweiten Teil der Kür waren toll, da ist definitiv Potenzial vorhanden.
Freestyle
Was geht jetzt für Katrin Ofner und Sanna Lüdi im letzten Viertelfinallauf? Zur Erinnerung: Bislang steht mit Fanny Smith nur eine DACH-Athletin im Halbfinale. Die Konkurrenz in diesem Lauf ist mit Kelsey Serwa und Anastasiia Chirtcova jedenfalls nicht zu unterschätzen.
Freestyle
Viertelfinale 3 läuft inzwischen und Brittany Phelan (CAN) unterstreicht abermals ihre starke Form und zieht gleichmal weg. Dahinter duellieren sich Debora Pixner (ITA) und Alizee Baron (FRA) um den 2. Rang. Kurz vor dem Zielsprung positioniert sich die Französin etwas besser als ihre Kontrahentin und nimmt mehr Tempo mit - sie folgt somit Phelan ins Halbfinale.
Eiskunstlauf
Die Ungarin Ivett Toth hat eine ordentliche Bandbreite in Sachen Choreografie anzubieten. Das Kurzprogramm lief sie zu AC/DC, die Kür wird ganz klassisch mit Carmen.
Eiskunstlauf
Die Roten Fahnen wehen, auch Xiangning Li hat viele Fans mitgebracht. 101,97 sind allerdings leider eine Enttäuschung, damit muss sie sich auch hinter Alexis Paganini einreihen.
Freestyle
Aber die Schweizerin lässt sich von den starken Gegnerinnen nicht beirren. Sie zieht ihr Ding durch und dominiert das Rennen von vorne weg. Näslund kommt im Schlussabschnitt zwar nochmal ran, doch die Schwedin muss sich mit dem 2. Platz begnügen. Währenddessen dürfen Berger Sabbatel und Kucerova bei den kommenden Läufe nur noch zusehen.
Freestyle
Jetzt aber gilt es für Fanny Smith (SUI), die mit Sandra Näslund und Marielle Berger Sabbatel gleich zwei hochrangige Konkurrentinnen hinter sich lassen muss. Als vierte Fahrerin geht die Tschechin Nikol Kucerova an den Start.
Freestyle
Ganz ärgerlich für Andrea Limbacher, die in einer Linkskurve mit dem Innenski wegrutscht und sich in der Folge nicht mehr auf den Skiern halten kann. Auch die Schweizerin Talina Gantenbein kann mit den Konkurrentinnen Sami Kennedy-Sim (AUS) und Lisa Andersson (SWE) nicht mithalten.
Freestyle
Ab dem Viertelfinale gehen jetzt vier Fahrerinnen pro Heat an den Start, das macht die Sache deutlich interessanter. Im ersten Heat geht es für die Talina Gantenbein und Andrea Limbacher um den Einzug ins Halbfinale.
Eiskunstlauf
Das ist Olympia so wie es sein soll! Ha-Nul Kim wird keine Medaille gewinnen, auch die Top 10 sind außer Reichweite. Aber sie freut sich über die Kürbewertung von 121,38 wie über Edelmetall. Und das Publikum feiert sie dementsprechend, völlig zurecht, sie hat ihre persönliche Bestleistung um fast zehn Punkte übertroffen und ein großes Versprechen für die Zukunft abgegeben.
Freestyle
Im letzten Achtelfinale gibt es ebenfalls keine Überraschungen zu vermelden. Die Kanadierin Kelsey Serwa fährt mit deutlichen Vorsprung vor Anastasiia Chirtcova (OAR) über die Linie und zieht ins Viertelfinale ein. Für die Chilenin Stephanie Joffroy bleibt nur mehr der dritte Platz im letzten Heat übrig.
Eiskunstlauf
Tränen fließen, aber es sind Tränen der Freude. Fast alles hat gut geklappt, das Publikum liefert ihr stehende Ovationen.
Eiskunstlauf
Korea sucht die neue Yu-Na Kim, Ha-Nul Kim ist mit dieser aber nicht verwandt, der Nachname Kim ist hierzulande bekanntlich nicht gerade selten. Sie läuft zu Mamma Mia, passende Musik für so eine junge Sportlerin.
Eiskunstlauf
106,25 Punkte für die Kür von Meite, das geht natürlich in Ordnung.
Freestyle
Und mit dieser Rolle scheint Ofner zunächst gut umgehen zu können, doch nach einem zu spät angesetzten Schwung verliert die Österreicherin einiges an Tempo und ist plötzlich Letzte. Bis zum Ziel zeigt sie dann aber wieder ihre Klasse und schiebt sich an den beiden Eidgenossinnen vorbei. Im Schweiz-Schweizer-Duell setzt sich Sanna Lüdi durch und zieht als 2. im Lauf ins Viertelfinale ein.
Freestyle
Im Achtelfinale Nummer 7 wird es aus unserer Sicht gleich dreifach interessant: Mit Katrin Ofner (AUT), Sanna Lüdi und Priscilla Annen (beide Schweiz) treffen gleich drei DACH-Athletinnen aufeinander. Wenn man nur die Quali hernimmt, dürfte die Österreicherin hier leicht favorisiert an den Start gehen.
Eiskunstlauf
Das war eine höchst unorthodoxe Kür von Meite, leider auch mit einem Sturz beim dreifachen Lutz. Das Publikum ist begeistert, verständlich, die Show hatte viel Verve. Aber die Kampfrichter werden es nicht sein, das muss ich leider vorwegnehmen.
Freestyle
Die Kanadierin India Sherret ist im 6. Achtelfinale eigentlich gut positioniert, verliert dann aber nach einem etwas zu weitem Sprung das Gleichgewicht. In der Folge rauscht sie mit hohem Tempo in den Gegenhang und muss im Anschluss behandelt werden. Dass die Französin Alizee Baron und Emily Sarsfield (GBR) am Ende mühelos ins Viertelfinale einziehen, erscheint angesichts dessen erstmal nebensächlich.
Eiskunstlauf
Mae-Berenice Meite ist schon lange dabei, aber immer noch erst 23. Und sie wird nicht aufgeben, bis sie mal eine 120er-Kür schafft. Vielleicht klappt es ja heute.
Eiskunstlauf
Loena Hendrickx aus Belgien wurde vor wenigen Wochen bei der EM in Moskau Dritte, ihr Kurzprogramm vorgestern ging leider ziemlich schief. Das kompensiert sie aber mit einer 116,72-Kür.
Freestyle
Als Qualidritte legt Brittany Phelan (CAN) gleich los wie die Feuerwehr. Sie nimmt Debora Pixner (ITA) und Victoria Zavadovskaya (OAR) gleich am Start mehrere Meter ab und bringt die Führung souverän ins Ziel. Dahinter geht es zwischen den Verfolgerinnen heiß her - Pixner verliert kurz vor dem Ziel die Kontrolle und schwingt im letzten Moment noch den Ski vor der heranrauschenden Russin über die Linie und steht im Viertelfinale.
Freestyle
Auf Julia Eichinger ruhen nun die deutschen Hoffnungen im Skicross der Damen. Aber mit Sandra Naeslund (SWE) und Nikol Kucerova (CZE) scheint die Konkurrenz dann doch zu groß. Die Deutsche findet gleich zu Beginn nicht ihre Position im Rennen und kommt im Anschluss an ihre Konkurrentinnen nicht mehr vorbei. Damit werden die Viertelfinals ohne deutsche Beteiligung auskommen müssen.
Eiskunstlauf
Nur 101,00, die Trainer sehen zufrieden aus, aber sie ist es nicht. Aber mit 16 hat sie ja noch reichlich Zeit, für einen olympischen Auftakt ist das prima.
Eiskunstlauf
So, sehen wir mehr als 106,67, auch wenn sich nicht alle Rotationen voll ausgingen? Die Zeitlupen sind da natürlich gnadenlos.
Freestyle
Klasse! Fanny Smith geht das Rennen forsch an und setzt sich gleich nach dem Start in Führung. Diese gibt sie bis zum Ziel nicht mehr ab, was gleichbedeutend mit dem Viertelfinaleinzug ist. Ihr folgt die Französin Berger Sabbatel, die knapp hinter der Schweizerin über die Linie kommt.
Freestyle
Nun wird es für die Schweizer Hoffnung Fanny Smith ernst, die im 3. Achtelfinale gegen Marielle Berger Sabbatel aus Frankreich und die Japanerin Reina Umehara antreten muss. Smith ist zwar die Favoritin, aber wie schnell es im Skicross gehen kann, haben wir eben ja schon bei Mariella Thompson gesehen.
Eiskunstlauf
Guter Beginn. Sie überrascht sehr positiv und wir können eine neue persönliche Bestleistung anpeilen.
Eiskunstlauf
Und los! Etliche Dreifachsprünge will die Schweizerin anbieten.
Freestyle
Noch schnell ein weiteres Achtelfinale. Im 2. Lauf dürfte es allerdings für die Starterinnen wenig aufregend werden, denn Lucrezia Fantelli (ITA) verzichtet auf einen Start im Achtelfinale. Andrea Limbacher (AUT) und Sammy Kennedy-Sim (AUS) müssen so nur noch ins Ziel kommen, um das Viertelfinale. Dies tun beide auch ohne Probleme.
Eiskunstlauf
Noch läuft das Aufwärmen, aber gleich wird für Paganini Andrew Lloyd Webbers Phantom der Oper erklingen.
Freestyle
Gleich nach dem Start stürzt die amtierende Olympiasiegerin Mariella Thompson und knallt in den Schnee. Für Gantenbein und Andersson wird es in der Folge ein entspannter Auftakt in die K.O.-Runde, welchen die Schwedin im Ziel knapp für sich entscheidet.
Freestyle
Los geht es mit den Achtelfinals im Skicross der Damen: Gleich im ersten Lauf geht es für die Schweizerin Talina Gantenbein zur Sache. Mit Marielle Thompson (CAN) und Lisa Andersson (SWE) ist die Konkurrenz dabei jedoch nicht zu unterschätzen.
Eiskunstlauf
Passieren kann aber viel, es ist keineswegs ausgemacht, dass Kanadas Kaetlyn Osmond gegen die Japanerinnen Miyahara und Sakamoto nur um Bronze läuft. Apropos Bronze, auch hier erinnern wir uns gerne an die phantastische Kür, mit der Carolina Kostner in Sotschi noch zu Bronze lief und kurzzeitig sogar von Gold träumen durfte. Kann sie diese heute wiederholen, hat auch die Südtirolerin noch eine kleine Medaillenchance.
Eiskunstlauf
Ich habe mir bei der Vorbereitung der Nacht noch einmal die Entscheidung von Sotschi angeschaut. Auch diese durfte ich live für Sie begleiten, damals gab es so viele Diskussionen in Sachen Adelina Sotnikova und Yu-Na Kim. Seinerzeit sah ich die Russin vorne, beim erneuten Studium allerdings diesmal die Koreanerin. Viel spricht dafür, dass das auch heute wieder so eine Münzwurfentscheidung wird.
Freestyle
Um 2:00 Uhr beginnen auch die Achtelfinalläufe im Skicross der Damen. DACH-Beteiligungen dürfen wir dabei gleich in fünf von acht Rennen begutachten. Aus Schweizer Sicht wird dabei besonderes Augenmerk auf Fanny Smith gelegt sein, die mit Platz fünf in der Qualifikation auf Tuchfühlung mit den Medaillenrängen zu sein scheint. Derweil rechnen sich die Österreicher mit Katrin Ofner und Andrea Limbacher Außenseiterchancen auf Edelmetall aus, während Julia Eichinger als einzige deutsche Athletin an den Start geht. Ob aber überhaupt jemand die kanadische Dominanz im Skicross durchbrechen kann, darf angesichts der gestrigen Qualifikation (Platz 1 bis 3 an Kanada) bezweifelt werden.
Eiskunstlauf
Zum Zeitplan, Eiskunstlauf beginnt um 2:00 Uhr. Da die Deutsche Meisterin Nicole Schott aus Essen ein sehr gelungenes Kurzprogramm zeigen konnte, geht sie heute erst als Zehnte auf das Eis, natürlich werden wir ihre Kür keinesfalls verpassen. So wie auch die der Schweizerin Alexia Paganini, die den Wettkampf auch beginnen wird in knapp einer halben Stunde.
 
Drittletzte Nacht dieser Spiele und ich traue es mich kaum zu sagen, erstmals haben wie kein Curling, zumindest nicht bis 7:35 Uhr. Aber dafür eines der absoluten Tophighlights, nämlich die Kür der Frauen auf dem Eis. Und auch die zweite Medaillenentscheidung der Nacht betrifft die Damen, im Skicross sind diverse K.o.-Runden zu bestreiten, ehe um 3:20 Uhr das Finale wartet.
 
Herzlich willkommen zur Konferenz des 15. Tages der Olympischen Winterspiele 2018 in PyeongChang.