Rang
Name
Team
Zeit
1
Dylan Groenewegen
5:43:42
2
Fernando Gaviria
+0:00
3
Peter Sagan
+0:00
4
Arnaud Démare
+0:00
5
Christophe Laporte
+0:00
6
John Degenkolb
+0:00
7
Daryl Impey
+0:00
8
André Greipel
+0:00
9
Andrea Pasqualon
+0:00
10
Mark Cavendish
+0:00
11
Rick Zabel
+0:00
16
Greg van Avermaet
+0:00
18
Niklas Arndt
+0:00
20
Sören K. Andersen
+0:00
77
Tony Martin
+0:00
80
Nils Politt
+0:00
99
Marcus Burghardt
+0:00
100
Marcel Sieberg
+0:00
118
Marcel Kittel
+0:00
128
Simon Geschke
+1:11
138
Toms Skujins
+2:00
151
Paul Martens
+2:21
Letzte Aktualisierung: 07:41:22
Bis morgen
Für heute soll es das von der Grande Boucle gewesen sein. Vielen Dank für die Geduld und die Ausdauer während der vielen Stunden unserer Berichterstattung! Wir melden uns morgen wieder mit der nächsten Flachetappe von Dreux nach Amiens Metropole über 181 Kilometer. Bis dahin!
Kittel
Noch ein Wort zu Marcel Kittel: Der Sprinter von Katusha Alpecin hatte eigentlich angedeutet, dass er sich in ähnlicher Form wie im Vorjahr befindet. Heute jedoch hatte er offenbar nicht die Beine für den Zielsprint. Auf der Anfahrt befand er sich frühzeitig im Wind, wurde nicht optimal positioniert und musste vorzeitig die Waffen strecken. Mit dem Hauptfeld kam der 30-Jährige zwar an, aber lediglich als 118.
Trikots
Auf der längsten Etappe der diesjährigen Tour bummelten die Profis über weite Strecken. So gab es für die übrigen Trikotbesitzer ebenfalls nichts auszustehen. Peter Sagen in Grün büßte nur unwesentlich Punkte ein, baut immer noch auf 31 Zähler Vorsprung. Das Gepunktete Trikot stand wegen nur einer Bergwertung der 4. Kategorie nicht zur Debatte, das bleibt auf den Schultern von Tom Skujins. Weiß trägt weiterhin der Däne Sören Kragh Andersen.
Gelb
Alle Klassementfahrer erreichen im Hauptfeld das Ziel. Einen Sturz oder Defekte kurz vor dem Ziel hat es heute offenbar glücklicherweise nicht gegeben. Damit behauptet Greg van Avermaet sein Gelbes Trikot - dank der drei Sekunden Bonifikation beim Bonussprint nun mit sechs Sekunden vor Geraint Thomas und weiteren zwei auf Tejay van Garderen.
Ziel
Dylan Groenewegen hat die besten Beine, fährt sehr souverän zum Etappensieg und lässt Fernando Gaviria deutlich hinter sich. Für Peter Sagan reicht es heute zu Platz drei. Arnaud Demare wird Vierter. Als bester Deutscher reiht sich John Degenkolb als Sechster ein. Andre Greipel wird Achter, Rick Zabel Elfter.
1 km
Es geht auf die letzten 1.000 Meter. Die großen Sprinter sind alle dabei. Gaviria, Sagan, Groenewegen hinterlassen einen starken Eindruck. Andre Greipel jedoch liegt bereits zu weit zurück.
2 km
Nun geht es deutlich härter zur Sache. Da gibt es auch mal Kontakt zwischen den Fahrern. Doch noch geht alles ohne Sturz ab. John Degenkolb taucht recht weit vorn auf.
3 km
Etwas mehr als zwei Kilometer vor dem Ziel gibt es mit einem Kreisverkehr noch eine vorletzte Klippe. Dann noch eine scharfe Rechtskurve!
4 km
Paul Martens fährt Dylan Groenewegen in Postion. Das ist Team Lotto NL - Jumbo. Quick Step Floors für Fernando Gaviria ist auch stark vertreten.
6 km
Mittlerweile reiht sich auch Groupama-FDJ im Vorderfeld mit ein - die Mannschaft von Arnaud Demare. Alle, die sich etwas ausrechnen, müssen jetzt hellwach sein. Und die Helfer bolzen mächtig Tempo.
8 km
Jetzt kommt deutlich Zug rein. Die Mannschaften kämpfen mit ihren Zügen um die Positionen. Da möchten nicht nur die Sprinter vorn mitmischen, auch die Klassementfahrer wollen sich weit vorn behaupten, um die Sturzgefahr zu minimieren.
10 km
Noch liegen zehn Kilometer vor den Helden der Landstraße. Inzwischen taucht auch ein Mann von Dimension Data vorn auf. Dieses Team setzt auf die schnellen Beine von Mark Cavendish.
13 km
Mittlerweile hat sich die Geschwindigkeit erhöht. Noch aber geht es sehr gesittet zur Sache. An der Spitze des Feldes fahren sechs Profis nahezu nebeneinander. Das muss die Ruhe vor dem Sturm sein.
16 km
Jetzt reiht sich ein Mann von Katusha mit vorn ein. Das dürfte Tony Martin sein. Unterdessen fällt bereits die Entscheidung, dass Laurent Pichon heute als angriffslustigster Fahrer geehrt wird und morgen die Rote Startnummer trägt.
19 km
Katusha Alpecin und Marcel Kittel halten sich noch etwas zurück, werden sich auf den kommenden Kilometern noch weiter nach vorn schieben müssen. Im Peloton geht es sehr diszipliniert zu. Keine Spur von Nervosität, keine Attacken! Offenbar hat man sich auf einen Massensprint geeinigt. Und dafür wird erst auf den letzten zehn Kilometern gearbeitet.
21 km
Im Feld fährt BMC weit vorn, auch Movistar und Astana zeigen sich an der Spitze. Bora-Hansgrohe taucht ebenfalls recht weit vorn auf. Und auf der rechten Seite bildet sich ein Zug mit Männern von Lotto-Soudal. Da ist Andre Greipel bereits ziemlich weit vorn zu sehen.
24 km
Gewohntes Bild am Ende des Pelotons! Dort fährt nahezu immer Lawson Craddock. Der US-Amerikaner ist tapfer mit seinem Haarriss im Schulterblatt unterwegs und begnügt sich jeden Tag damit, einfach nur das Ziel zu erreichen. Als Letzter des Gesamtklassements hat der 26-Jährige bereits fast eine Stunde Rückstand.
27 km
Nun geht es beinahe stetig sanft bergab in Richtung Ziel. Im Feld herrscht Ruhe. Momentan wagt kein Fahrer einen Angriff. Dabei wird aktuell nicht das ganz hohe Tempo angeschlagen.
30 km
Damit baut der Olympiasieger seinen Vorsprung im Gesamtklassement auf sechs Sekunden aus. Sein BMC Racing Team arbeitet perfekt, schnappt sich mit Stefan Küng auch noch den zweiten Platz und die zwei Sekunden. Die letzte kleine Zeitgutschrift geht an Marcus Burghardt von Bora-Hansgrohe.
31 km
Geschlossen bewegt sich das Peloton dem Bonussprint in Nonvilliers-Grandhoux entgegen. BMC selbst ergreift dort die Initiative mit Michael Schär. Der Schweizer hat Greg van Avermaet im Schlepptau. Und der Mann in Gelb holt sich die drei Sekunden selbst - lässt da überhaupt keine Zweifel aufkommen. Wirklich dagegen hält niemand.
34 km
Eigentlich müsste BMC interessiert sein, dass einer vorn raus prescht und die drei Sekunden abfasst - sofern es nicht Geraint Thomas ist. Der Brite könnte dem Gelben Trikot nämlich gefährlich werden, der liegt nur eben diese drei Sekunden zurück.
35 km
Im Feld wird das Tempo jetzt einigermaßen hoch gehalten. Hinzu kommt die jetzt wieder breite Straße, die schnurgerade durch das derzeit flache Gelände führt. In der Summe erscheint das wenig verlockend für Attacken.
38 km
Dann ist es um den Ausreißer geschehen. Der Bretone wird in diesem Moment vom Peloton geschluckt. Knapp 38 Kilometer noch bis zum Ziel! Jetzt haben wir die Situation, dass dem Bonussprint besondere Bedeutung zukommen könnte.
39 km
Es scheint aussichtslos. Der Kampf von Laurent Pichon ist vergebens. Von hinten rauscht das Hauptfeld immer näher heran. Nur noch ein paar Sekunden sind übrig.
43 km
Die harte Arbeit hinterlässt Spuren im Gesicht von Laurent Pichon. Und sein Polster schmilzt darüber hinaus auch zusammen. 45 Sekunden sind verblieben - Tendenz fallend.
46 km
Laurent Pichon lässt nichts unversucht und schuftet allein dort vorn. Der 31-Jährige bestreitet seine zweite Tour und hat auch die anderen beiden großen Rundfahrten schon jeweils zweimal absolviert - ohne dabei je sonderlich in Erscheinung zu treten. Ist Freitag, der 13. vielleicht der Glückstag für den Profi des bretonischen Teams.
50 km
Für jede Etappe wird bei der Tour eine Tabelle mit Richtwerten errechnet, was Durchfahrtzeiten für Orte an der Strecke oder eben auch die Zielankunft betrifft. Dabei werden immer drei Durchschnittsgeschwindigkeiten vorgegeben. Der langsamste Schnitt für heute beträgt 42 Stundenkilometer. Nach wie vor jedoch sind die Profis nicht einmal mit Tempo 40 unterwegs. Im Ziel dürften wir daher erst nach 18 Uhr eintreffen.
54 km
Zumindest baut sich mittlerweile ein wenig mehr Vorsprung auf. Der dehnt sich jetzt auf 1:40 Minuten aus. Das allerdings ist ein Bereich, der den Sprinterteams alle Chancen lässt. Die haben weiterhin alles unter Kontrolle.
57 km
Nichtsdestotrotz zeigt der Mann von Fortuneo-Samsic großes Engagement und hofft, das Unmögliche möglich machen zu können. Der Weg ins Ziel ist jedoch noch weit.
60 km
Noch immer ist Laurent Pichon allein unterwegs. Sein Vorsprung ist allerdings weniger als eine Minute groß. Das schaut im Hinblick auf das Etappenziel nicht so vielversprechend aus. Und der Bonussprint in knapp 30 Kilometern ist auch nichts für den Franzosen. Was soll der mit der Zeitgutschrift anfangen? Der hat dafür überhaupt keine Verwendung.
63 km
Lediglich drei der Sprinter bemühen sich etwa eine Minute später um die weiteren Punkte fürs Grüne Trikot. Quick Step lanciert Fernando Gaviria, der Zweiter wird - vor Peter Sagan und Alexander Kristoff. Die anderen schnellen Leute im Feld kümmern sich nicht um diesen Zwischensprint.
63 km
Laurent Pichon streicht diese Sprintwertung, die 20 Punkte und die Geldprämie ein.
65 km
So nähern wir uns dem Zwischensprint. 75 Sekunden hat Laurent Pichon noch. Reicht das bis nach Berd'huis? Neben den Punkten locken dort natürlich 1.500 Euro für den Ersten. In jedem Fall gibt es für die Sprinter im Hauptfeld nun gleich Arbeit.
68 km
Auf der langen und relativ breiten Straße, die sich durch die hügelige Landschaft zieht, haben die Verfolger den Ausreißer immer wieder im Blick und sehen, dass der nicht richtig weit weg gelangt.
72 km
Die Spitze des Hauptfeldes reiht sich nahezu über die gesamte Breite der Straße auf, was ein Zeichen für nicht sonderlich hohes Tempo ist. Das hilft dem Flüchtigen, der etwa 2:10 Minuten voraus ist.
76 km
Inzwischen ist der Mann vom Team Fortuneo-Samsic dem Peloton zwei Minuten enteilt.
78 km
Im Klassement um das Grüne Trikot ist Pichon 22. mit exakt 20 Zählern. 70 gibt es heute maximal dazu zu gewinnen. Damit würde der Franzose auf Rang drei vorpreschen. Aber so weit sind wir noch lange nicht. Im Hinblick auf den Zwischensprint jedoch schaut das zunächst ganz gut aus.
81 km
Schnell wächst sein Vorsprung auf über eine Minute an. Den lässt das Hauptfeld erst einmal fahren. Als 85. der Gesamteinzelwertung stellt Pichon mit 12:39 Minuten Rückstand keine Gefahr fürs Gelbe Trikot dar.
84 km
Nun kommt Bewegung rein. Laurent Pichon attackiert! Der 31-jährige Franzose gehörte bereits gestern zur prägenden Fluchtgruppe. Erneut macht sich also ein Fahrer als Solist auf den Weg. Mitstreiter finden sich nicht.
88 km
Im großen Hauptfeld herrscht jetzt erst einmal Entspannung. Man bewegt sich gemächlich dahin. Attacken finden nicht statt. Das wird nur die Ruhe vor dem nächsten Sturm sein. Aber natürlich bietet es sich nicht unbedingt an, ausgerechnet auf dieser schnurgeraden Straße, der D955, anzugreifen.
90 km
Obwohl man im Feld die Beine hoch genommen hat, gibt Offredo jetzt auf, möchte sich nicht weiter allein schinden. Nach etwa 100 Kilometern Solofahrt kehrt der Franzose in den Schoß des Pelotons zurück.
92 km
Jetzt erfolgt der Zusammenschluss des Pelotons. Der Versuch, auf der Windkante Fahrer abzuhängen, hatte also wieder nur vorübergehend Erfolg. Zugleich aber befindet sich Yoann Offredo nicht nur in Sicht- sondern sogar in Reichweite. Das sind nur noch ein paar Sekunden.
93 km
Zu den abgehängten Fahrern gehören wohl einige Sprinter. Mark Cavendish und Marcel Kittel befinden sich in der zweiten großen Gruppe, die etwa 40 Sekunden zurückliegt. Auch Daniel Martin fährt dort hinten. Daher machen seine Teamkollegen von Emirates die Arbeit.
94 km
Als Nebeneffekt dieser Tempoverschärfung schmilzt der Vorsprung des Ausreißer erheblich zusammen. Yoann Offredo ist gerade eine Minute verblieben.
96 km
Zwei Gruppen haben sich gebildet. Offenbar sind alle Trikotträger vorn dabei. Vermutlich wird das auch für den Großteil der Klassementfahrer gelten.
98 km
In der Tat reißt das Feld - wie schon gestern - auseinander. Erneut aber ist der Weg zum Ziel noch viel zu weit, als dass die Aktion wirklich abschließend Auswirkungen aufs Gesamtklassement haben könnte.
100 km
Urplötzlich verschärft AG2R das Tempo. Oliver Naesen tritt kräftig in die Pedale. Und auch Trek-Segafredo mischt mit. Vor dem Feld liegt ein ganz flacher Streckenabschnitt, wo der Wind eine Rolle spielen könnte.
102 km
Kaum thematisiert, zeigt sich doch tatsächlich ein Mitarbeiter von Groupama-FDJ in Führungsposition. Dieser arbeitet natürlich für Arnaud Demare, der im Zielsprint in jedem Fall mitmischen möchte.
103 km
Im Hauptfeld treten noch immer Lotto NL - Jumbo, Lotto Soudal und Quick Step Floors an der Spitze - ein über viele Kilometer unverändertes Bild.
107 km
Als nächstes Ziel muss sich Yoann Offredo nun den Zwischensprint vornehmen. Bis dahin jedoch sind noch mehr als 50 Kilometer zurückzulegen - eine Menge Arbeit für den Solisten dort vorn, für den nach wie vor vier Minuten sprechen.
111 km
Der Abstand zum Peloton pegelt sich bei um die vier Minuten ein. Unterdessen hat sich Nicolas Edet ein wenig vom Feld gelöst, aber nur weil er in La Ferte-Bernard, also ganz in der Nähe, geboren wurde und ungestört einige Grüße an die Menschen am Straßenrand senden möchte.
111 km
Jetzt wird die Bergwertung der 4. Kategorie an der Cote du Buisson de Perseigne abgenommen. Den einzigen Punkt, der dort ausgelobt ist, staubt Yoann Offredo ab. Interessanter für ihn dürften da schon die 200 Euro für die Mannschaftskasse sein. Einfluss auf die Verteilung des Bergtrikots hat das nicht, dieses bleibt auf den Schultern von Toms Skujins.
113 km
Inzwischen ist die dritte Rennstunde absolviert. Die Durchschnittsgeschwindigkeit ist nur unwesentlich gestiegen, liegt noch immer deutlich unter 39 Stundenkilometern. Damit bewegen wir uns erheblich hinter dem Zeitplan und steuern auf einen Zielankunft deutlich nach 18 Uhr hin.
114 km
Und so nähern wir uns der einzigen Bergwertung des Tages. Die Straße steigt inzwischen auch schon leicht an. Eine echt harte Herausforderung stellt die Cote du Buisson de Perseigne mit anderthalb Kilometern Länge und einer Steigung von maximal 3,9 Prozent nicht dar.
117 km
Unterdessen schrumpft der Vorsprung des Flüchtigen langsam, aber stetig zusammen. Soeben rutscht der Abstand zum Feld auf unter fünf Minuten.
120 km
Noch hinterlässt der Ausreißer einen ganz zuversichtlichen Eindruck. Yoann Offredo tut einfach sein Bestes, um sich möglichst lange vorn zu halten. Was am Ende dabei raus kommt, wird sich zeigen. Das liegt dann auch nur bedingt in seiner Macht. Für einen Plausch mit den Männern auf den Begleitmotorrädern reicht es nebenher in jedem Fall.
124 km
Unterdessen kommt das Hauptfeld bei einer Verpflegungszone durch. Viele Profis schnappen sich einen Beutel. Aufgrund des geringen Tempos geht dabei alles glatt. Im weiteren Verlauf steht bei vielen Fahrern erst einmal die Nahrungsaufnahme im Vordergrund.
126 km
So kontrolliert das Peloton die Situation, reduziert den Rückstand zum Ausreißer auf knapp sechs Minuten Dessen Schicksal scheint besiegelt, auch wenn er eine ganz Zeit lang noch allein unterwegs sein wird.. Die Bergwertung darf er auf jeden Fall noch mitnehmen.
130 km
Unverdrossen kurbelt Tim Declercq an der Spitze des Hauptfeldes. Unterstützung erhält der Belgier jetzt von Antwan Tolhoek von Lotto NL - Jumbo.
135 km
Gleich schaut der Tour-Tross erstmals in diesem Jahr in der Normandie vorbei. Im weiteren Verlauf führt die Route nochmals eine Zeit lang durch diese nördliche Region Frankreichs, die dann morgen wieder ein Thema wird. Darüber hinaus bewegen wir uns durch die Pays de la Loire. Und das Ziel befindet sich in der Region Centre-Val de Loire.
140 km
Übrigens führt Quick Step Floors das Mannschaftsklassement der Tour an. Allerdings sprechen für das belgische Team lediglich acht Sekunden. Dahinter lauert BMC Racing. Sky belegt derzeit Rang drei. Die Rote Startnummer des kämpferischsten Fahrers verdiente sich gestern Toms Skujins. Diese ziert den Letten heute also neben dem Gepunkteten Bergtrikot.
143 km
Im Hauptfeld üben einige der Sprinterteams die Kontrolle aus. Quick Step hat einen Mann vorn. Darüber hinaus fahren Abgesandte von Lotto Soudal und Lotto NL - Jumbo im Vorderfeld. BMC wird das freuen. Die Mannschaft des Gelben darf sich schonen.
145 km
Recht gemächlich gehen es die Profis heute an. Zwei Stunden sitzen sie inzwischen auf dem Rad. Die Durchschnittsgeschwindigkeit beträgt etwas mehr als 38 Stundenkilometer.
148 km
Virtuell hat es Offredo nicht ins Maillot Jaune geschafft, dafür war sein Vorsprung nicht groß genug. Viel mehr als neun Minuten gönnte das Hauptfeld ihm nicht. Nun schmilzt das Polster wieder. Siebeneinhalb Minuten sind es derzeit.
152 km
Darüber hinaus hat der 31-Jährige nicht die ganz großen Meriten gesammelt. Bedeutende Einzelsiege fehlen in seiner Karriere. Es handelt sich auch erst um seine zweite Tour-Teilnahme.
156 km
Bereits im Verlauf der 1. Etappe machte Offredo auf sich aufmerksam, befand sich in einem Trio lange Zeit auf der Flucht. Erst zehn Kilometer vor dem Ziel war diese beendet, der Franzose jedoch wurde immerhin mit der Roten Startnummer des kämpferischsten Fahrers geehrt. Eben dieses Kunststück gelang ihm auch im vergangenen Jahr (2. Etappe).
160 km
Unterdessen kurbelt Yoann Offredo stattliche neun Minuten vor den Peloton. Und diese Angabe scheint heute zu stimmen. Damit darf sich der Franzose rühmen, der Ausreißer mit dem größten Vorsprung bei dieser Tour zu sein.
161 km
Einer der Verlierer des gestrigen Tages war neben Romain Bardet von AG2R auch Tom Dumoulin. Beide ereilte auf den letzten zehn Kilometern ein Defekt aufgrund dessen der Anschluss zum Feld der Favoriten verloren ging. Der Sunweb-Profi fing sich zudem eine Zeitstrafe von 20 Sekunden ein. Der Giro-Sieger von 2017 hatte den Windschatten seines Teamfahrzeugs zu offensichtlich für sich ausgenutzt.
165 km
Während Offredo noch keinen Bergpunkt auf dem Konto hat, stehen im Kampf ums Grüne Trikot bereits 15 Zähler zu Buche. Angenommen, der Ausreißer würde heute die Maximalpunktzahl von 70 abstauben, könnte er auf Rang vier dieser Spezialwertung vorstürmen.
170 km
Inzwischen fährt Yoann Offredo mehr als sieben Minuten vor dem großen Peloton. Im Gesamtklassement wird der Franzose übrigens als 81. geführt, weist da 11:44 Minuten Rückstand auf das Gelbe Trikot auf. Die ganz große Gefahr besteht für BMC, die Mannschaft von Leader Greg van Avermaet, daher nicht.
196 km
Dann machte sich Yoann Offredo aus dem Staub. Erneut also ergriff ein Profi von Wanty - Groupe Gobert die Initiative. Das belgische Team zeigte sich in den vergangen Tagen stets aktiv in den Ausreißergruppen. Und diese Attacke trug Früchte, der 31-jährige Franzose gewann an Vorsprung.
211 km
Wenig später erfolgte ein weiterer Angriff, aus dem sich eine zehnköpfige Spitzengruppe bildete. Dazu gehörten Oliver Naesen, Tony Gallopin (beide AG2R), Thomas De Gendt (Lotto-Soudal), Arthur Vichot (Groupama-FDJ), Lukas Pöstlberger (Bora-Hansgrohe), Yves Lampaert (Quick Step), Michael Gogl (Trek-Segafredo), Julien Vermote (Dimension Data), Edward Theuns (Sunweb) und Simon Gerrans (BMC). Auch dieser Fluchtversuch war nicht von Erfolg gekrönt, weil Lotto NL - Jumbo Einwände hatte und sich stark in der Nachführarbeit engagierte.
Erste Attacke
Für die erste Attacke zeichnete Thomas Degand verantwortlich. Der Mann von Wanty - Groupe Gobert erhielt allerdings keinerlei Unterstützung und kam vom passiven Hauptfeld etwa eine Minute weg. Dann aber scheute der 32-jährige Belgier die lange Alleinfahrt und wurde nach knapp 15 Kilometern wieder gestellt.
Start
Nun steigen wir so langsam in die Live-Berichterstattung ein. Um 12:21 Uhr erfolgte der scharfe Start für die noch 170 Fahrer. Aufgrund der langen Distanz ging es heute also etwas früher los.
Trikots
Dieses genannte Szenario scheint, abgesehen von einem Sturz, die einzige Möglichkeit, die das Maillot Jaune heute gefährden könnte. Ganz sicher auf den Schultern von Toms Skujins ruht das Bergtrikot. Der Lette hat zwei Punkte Vorsprung und nur einer wird heute ausgelobt. In Sachen Grün beträgt das Polster von Peter Sagen immerhin stattliche 43 Zähler. Das zumindest befindet sich rechnerisch in Reichweite - aber einzig für Fernando Gaviria. Alexander Kristoff, Andre Greipel etc. liegen schon zu weit zurück. In Weiß ist nach wie vor Sören Kragh Andersen gekleidet, da sollte heute nichts passieren.
Gelb
Jene Zeitbonifikationen dürften in dem Fall Geraint Thomas, Julian Alaphilippe und vielleicht auch Philippe Gilbert interessieren. Insbesondere der erstgenannte Brite könnte einen Angriff auf das Gelbe Trikot von Greg van Avermaet starten. Sofern der Belgier dort leer ausgeht, würde Thomas mit drei Sekunden Zeitgutschrift mit dem Führenden des Gesamtklassements gleich ziehen. Zwar liegt der Sky-Profi in der Summe seiner Etappenplatzierung knapp hinter dem Olympiasieger, doch könnte er bei der Ankunft in Chartres auch daran noch etwas drehen. Die vier genannten Fahrer haben sich alle schon als Sammler von Bonussekunden betätigt.
Profil
Topografisch stellt die Tagesaufgabe keine sonderlich große Herausforderung dar. Es handelt sich um eine klassische Flachetappe. Mit 231 Kilometern haben die Fahrer allerdings den längsten Tagesabschnitt der diesjährigen Frankreich-Rundfahrt zu absolvieren. Und dabei ist für wenig Abwechslung gesorgt. Eine Bergwertung der 4. Kategorie wartet erst nach 120 gefahrenen Kilometern und lockt ohnehin nur mit einem Punkt. 63 Kilometer vor dem Ziel steht der Zwischensprint an, wo es Zähler fürs Grüne Trikot zu holen gibt. Und dann wäre da noch der Bonussprint, der aber nur wirklich von Interesse sein dürfte, wenn dort das Hauptfeld geschlossen ankommt.
7. Etappe
Am siebten Etappentag der Tour de France sollten sich abergläubische Zeitgenossen vorsehen. Der Kalender offenbart Freitag, den 13. Allerdings mag das mancher sicherlich auch als gutes Omen sehen. In jedem Fall verlässt das Peloton heute die Bretagne sowie den Westen Frankreichs und steuert grob in Richtung Osten ziemlich genau auf Paris zu. Vor allem einige der angeschlagenen Pedaleure dürften dieses Ziel herbeisehnen. Die Champs-Elysees in der Hauptstadt jedoch werden sie erst in gut zwei Wochen unter die Räder nehmen. Der heutige Tagesabschnitt endet bereits in Chartres, also noch vor den Toren von Paris. Und dann wird man ab morgen erst einmal einen Bogen um den Zielort der Grande Boucle machen.
Bonjour
Herzlich willkommen zur 7. Etappe der Tour de France, die über 231 Kilometer von Fougères nach Chartres führt.

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