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Schach WM 2016 Spiel 16 30.11.2016 - Sergey Karjakin vs Magnus Carlsen

zum WM-Spiel 15
Schach WM 2016 Spiel 16

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1
Schach-WM 2016
Tie-Break
Sergey Karjakin
Magnus Carlsen
Partie beendet
Gesamtstand
M. Carlsen
9,0:7,0
S. Karjakin
Ergebnisse der einzelnen Partien
 
weiß
 
schwarz
11.11.
M. Carlsen
S. Karjakin
12.11.
S. Karjakin
M. Carlsen
14.11.
M. Carlsen
S. Karjakin
15.11.
S. Karjakin
M. Carlsen
17.11.
M. Carlsen
S. Karjakin
18.11.
S. Karjakin
M. Carlsen
20.11.
S. Karjakin
M. Carlsen
21.11.
M. Carlsen
S. Karjakin
23.11.
S. Karjakin
M. Carlsen
24.11.
M. Carlsen
S. Karjakin
26.11.
S. Karjakin
M. Carlsen
28.11.
M. Carlsen
S. Karjakin
30.11.
S. Karjakin
M. Carlsen
30.11.
M. Carlsen
S. Karjakin
30.11.
S. Karjakin
M. Carlsen
30.11.
M. Carlsen
S. Karjakin
 
Letzte Aktualisierung: 22:43:49
 
Völlig verdient gewinnt Magnus Carlsen die Schach-WM 2016 in New York. Nach sehr harten zwölf Partien mit klassischer Bedenkzeit überrollt er den Herausforderer Sergey Karjakin im Tiebreak. Nach dem verpassten Sieg in der zweiten Partie zeigt Carlsen herausragendes Schach und lässt Karjakin in der dritten und vierten Partie keine Chance. Das Finale in der vierten Partie wird in die Geschichte eingehen. Mit diesem Schlusswort verabschieden wir uns von der Schach-WM. Vielen Dank fürs Mitfiebern und bis zum nächsten Mal.
1:0
Magnus Carlsen gewinnt die letzte Partie in großem Stil. Er beendet die Partie mit einem wunderschönen Matt, das alle seine Kritiker der letzten Tage komplett verstummen lassen wird. Bravo!
 
Carlsen steht auf Gewinn, doch er hat auch kaum noch Zeit.
 
Karjakin lebt fast nur noch von seiner Zeitgutschrift. Carlsen hat alles unter Kontrolle.
 
Der weiße König steht nicht mehr so sicher und Carlsen muss vorsichtig sein, dass er nicht plötzlich unter Beschuss gerät.
 
Karjakin opferte eine Qualität, um die Stellung weiter asymmetrisch zu halten und Weiß vor praktischen Problemen zu stellen. Carlsen steht objektiv klar besser, doch es ist nicht so trivial.
 
Es gibt kaum einen Zug, mit dem Carlsen seine Stellung komplett verpatzen könnte, doch es ist auch eine Sache der Nerven. Er ist jetzt bei unter fünf Minuten und manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht.
 
Karjakin hat kaum noch Zeit, findet aber mit einem guten Turmzug eine Möglichkeit, Carlsen noch ein Problem zu stellen. Carlsen hat noch sieben Minuten und damit genug Zeit, um jegliches Verlustpotential aus der Stellung zu nehmen.
 
Carlsen steht klar besser, doch er muss auf taksiche Tricks aufpassen, die möglich sind, weil Karjakin das Läuferpaar besitzt. Z.B. könnte er den d-Bauern vorstoßen und seinen Läufer auf f8 zum Leben erwecken.
 
Carlsen kennt keine Angst und scheint seine Nerven gut im Griff zu haben. Er hat mehr Zeit, die bessere Stellung und nimmt den Bauern auf h4 einfach weg. Damit schwächt er sein Feld auf f4, das Karjakin sofort mit seinem Springer besetzt.
 
Karjakin ist runter auf unter vier Minuten, während Carlsen noch über zehn Minuten auf der Uhr hat. Ihm fällt offensichtlich nichts ein, um die Partie zu seinem Gunsten zu drehen.
 
Für Schwarz wird es immer schwieriger einen aktiven Plan aus dem Hut zu zaubern. Im Gegenteil, er muss seine schwachen Bauern auf b6 und d6 ständig decken, während Weiß keine richtige Schwäche hat.
 
Carlsen forciert nichts und kontrolliert weiter die Stellung. Er stellt einen Turm auf d2 auf und kontrolliert damit die zweite Reihe. Außerdem bereitet das die Turmverdoppelung auf der d-Linie vor.
 
Zumindest auf der Uhr hat Karjakin keinen großen Nachteil. Das könnte seinen Fans Hoffnung geben und die Tatsache, dass Carlsen vielleicht nervös wird. Strategisch hat der Weltmeister einen großen Vorteil. Das Feld d5 lockt immer noch.
 
Im Bestreben die Züge nicht zu wiederholen, verschlechtert Karjakin seine Stellung. Er hat keine Wahl.
 
Carlsen wiederholt die Züge, doch Karjakin findet einen Weg die Partie am Laufen zu halten.
 
Karjakin hat nicht wirklich eine gute Idee und verschwendet gleich fünf Minuten für einen Zug wie 22...Ta3, der nichts droht. Carlsen können im Prinzip nur noch seine eigenen Nerven stoppen.
 
Carlsen öffnet seinem Läufer auf f1 die Route nach h3, um ihn evtl. über die Diagonale h3-c8 zu aktivieren. Karjakin hat jetzt die Chance seinen passiven Läufer auf e7 über g5 abzutauschen.
 
Carlsen setzt vielleicht etwas zu passiv fort, behält aber weiter etwas Vorteil. Strategisch steht Weiß weiterhin besser, aber es sind noch alle Figuren auf dem Brett. Carlsen zaudert auch ein wenig auf der Uhr und hat kaum noch Zeitvorteil - im Gegensat zu zu den vorherigen Partien. Wird er plötzlich nervös?
 
Das Mittelspiel ist erreicht. Carlsen hat inzwischen die Kontrolle über die Stellung übernommenn. Er spielt sehr direkt und präzise. Insbesondere seine Springer stehen formidabel und bereit das Feld d5 zu besetzen. Im Bestreben die Stellung zu verschärfen, schiebt Karjakin seinen h-Bauern vor. Das ist fragwürdig, aber er muss etwas probieren.
 
Weiß steht sehr solide und objektiv sogar etwas besser. Schwarz steht vor einer fast unlösbaren Aufgabe. Wenn der Weltmeister nicht total durchdreht, dann bleibt er Weltmeister.
 
Beide Seiten bringen weiter ihre Kräfte ins Spiel. Carlsen hat inzwischen den König in Sicherheit gebracht und stellt seinen Turm auf b1 auf. Das droht früher oder später den Vorstoß b2-b4, um den Springer auf c5 anzugreifen.
 
Karjakin überführt seinen Springer nach c5, während Carlsen seinen Läufer nach e2 entwickelt. Damit bereitet Weiß die kurze Rochade vor.
 
Karjakin denkt wieder deutlich länger nach über seine Züge. Beide Seiten sind noch nicht voll entwickelt, so dass die Züge eigentlich auf der Hand liegen. Schwarz muss seinen Läufer auf c8 bzw. seinen Springer auf b8 ins Spiel bringen. Carlsen dagegen hat seinen König noch nicht rochiert. Aber dafür muss er seinen Läufer auf f1 zuerst ins Spiel bringen.
 
Karjakin muss jetzt alles auf eine Karte setzen. Er spielt sehr forsch nach vorne am Damenflügel mit seiner Dame. Die Stellung gibt ihm auf jeden Fall Chancen zurückzuschlagen.
 
Carlsen lenkt das Spiel in positionelle Bahnen. Er hat Raumvorteil im Zentrum und beherrscht das Feld d5. Karjakin schob seinen a-Bauern aggressiv bis nach a4 und schuf dadurch Raum am Damenflügel. Außerdem vertrieb er den Springer von b3. Es ist eine sehr asymmetrische Stellung auf dem Brett.
 
Calrsen eröffnet mit dem Doppelschritt des e-Bauern und Karjakin antwortet mit der Sizilianischen Verteidigung. Das ist eine aggressive Vorgehensweise mit Schwarz, aber da Karjakin gewinnen muss, ist die Wahl logisch.
vor Beginn
Karjakin muss jetzt aus der Defensive kommen und mit Schwarz einen Weg finden, um den Sieg zu kämpfen. So wie derTiebreak aber bislang gelaufen ist, ist Carlsen hoher Favorit den Titel zu verteidigen. Der Weltmeister dominierte seinen Gegner. Er zog deutlich schneller und spielte deutlich besser und genauer.
vor Beginn
Magnus Carlsen ist durch einen Sieg in der dritten Partie des Tiebreaks in Führung gegangen. Er überspielte Karjakin mit Schwarz und führt verdient. In der letzten Schnellschachpartie reicht ihm ein Remis mit Weiß, um den Titel zu verteidigen.
vor Beginn
Herzlich willkommen zur Schach-WM 2016 in New York.
1.e4 c5 2.Sf3 d6 3.d4 cxd4 4.Sxd4 Sf6 5.f3 e5 6.Sb3 Le7 7.c4 a5 8.Le3 a4 9.Sc1 O-O 10.Sc3 Da5 11.Dd2 Sa6 12.Le2 Sc5 13.O-O Ld7 14.Tb1 Tfc8 15.b4 axb3 16.axb3 Dd8 17.Sd3 Se6 18.Sb4 Lc6 19.Tfd1 h5 20.Lf1 h4 21.Df2 Sd7 22.g3 Ta3 23.Lh3 Tca8 24.Sc2 T3a6 25.Sb4 Ta5 26.Sc2 b6 27.Td2 Dc7 28.Tbd1 Lf8 29.gxh4 Sf4 30.Lxf4 exf4 31.Lxd7 Dxd7 32.Sb4 Ta3 33.Sxc6 Dxc6 34.Sb5 Txb3 35.Sd4 Dxc4 36.Sxb3 Dxb3 37.De2 Le7 38.Kg2 De6 39.h5 Ta3 40.Td3 Ta2 41.T3d2 Ta3 42.Td3 Ta7 43.Td5 Tc7 44.Dd2 Df6 45.Tf5 Dh4 46.Tc1 Ta7 47.Dxf4 Ta2+ 48.Kh1 Df2 49.Tc8+ Kh7 50.Dh6+
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