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Tennis Live-Ticker: Wimbledon : Milos Raonic - Roger Federer live (Viertelfinale)

Milos Raonic gegen Roger Federer - Viertelfinale - Wimbledon im Tennis Live-Ticker mit Ergebnissen und Spielplan auf SZ.de

M. Raonic
Ranking:
6
Geburtsd.:
27.12.1990
Größe:
1.96 m
Gewicht:
98 kg
Bilanz:
21-8
Preisgeld:
US$ 14.933.064
R. Federer
Ranking:
5
Geburtsd.:
08.08.1981
Größe:
1.85 m
Gewicht:
85 kg
Bilanz:
25-3
Preisgeld:
US$ 104.002.250
Letzte Aktualisierung: 17:42:36
Raonic
Federer
Abschied
 
Das war's nun aber für heute vom Centre Court an der Church Road! Wir hoffen, Sie hatten ähnlich viel Spaß wie wir und würden uns freuen, Sie schon bald wieder bei uns begrüßen zu dürfen - spätestens natürlich am Freitag, wenn ab 14:00 Uhr deutscher Zeit die beiden Halbfinals der Herren anstehen. Bis dahin sagt Oliver Stein nun aber Danke und Tschüss und verbleibt mit einem See ya'll back in Wimbledon!
Ausblick
 
Im Halbfinale am Freitag wird Federer aber zunächst mal gegen den Tschechen Tomas Berdych ran müssen, der heute von der Aufgabe des Djokers profitierte - allerdings hat Berdych gegen Federer zuletzt sieben Mal in Serie verloren und Anfang 2013 das letzte Mal gewonnen.
Fazit
 
Und damit ist dann auch klar, wer hier der alles überragend Turnierfavorit ist: Während sich sowohl Andy Murray als auch Novak Djokovic heute verletzt aus dem Turnier verabschiedet haben, zieht der Schweizer an der Spitze der Setzliste einsam seine Kreise - mit Marin Cilic ist außer Federer nur noch ein anderer Top10-Spieler in dieser Vorschlussrunde vertreten.
Fazit
 
Wir verneigen uns vor dem wohl größten und besten Rasenspieler aller Zeiten: Mit einer wahren Lehrstunde schickt Roger Federer Milos Raonic nach Hause, revanchiert sich für die bittere Niederlage an gleicher Stelle im Vorjahr und zieht ohne Satzverlust in das Halbfinale an der Church Road ein.
4:6, 2:6, 6:7
Und das war's: Mit einer Rückhand in den linken Korridor gibt Raonic auch den letzten Punkt in diesem Match ab und macht den Weg frei für Roger Federers zwölften Halbfinaleinzug in Wimbledon!
4:6, 2:6, 6:6
 
Raonic kann dann zwar nochmal verkürzen, aber Federers elftes Ass bedeutet anschließend das 6:4 und zwei Matchbälle!
4:6, 2:6, 6:6
 
Mir persönlich fehlen fast die Worte: Aus vollem Lauf zirkelt Federer eine Vorhand longline um Raonic herum und holt sich den fünften (!!) Punkt in Serie zum 5:3. Wahnsinn!
4:6, 2:6, 6:6
 
Federers Volleystopp mit der Rückhand ist perfekt - 4:3 nach 0:3 für den Schweizer!
4:6, 2:6, 6:6
 
Mit Serve-and-Volley geht es für FedEx zum 3:3 und zum Seitenwechsel - während das Publikum tobt.
4:6, 2:6, 6:6
 
Wahnsinn, dein Name ist Federer! Mit nicht nur einem, sondern gleich zwei direkten Returnwinnern in Serie zieht er Raonic die beiden Minibreaks sofort wieder aus der Tasche! 3:2 für den Kanadier!
4:6, 2:6, 6:6
 
Ist das stark von Milos Raonic! Der Kanadier geht einer Vorhand longline wunderbar hinterher und stellt so auf 0:30 - zwei Minibreaks für den Kanadier!
4:6, 2:6, 6:6
 
Punkt eins sichert sich Raonic mit einem Aufschlagwinner zum 1:0. Und dann patzt Federer mit der Vorhand cross aus der Rückhandecke - 0:2, Minibreak für Milos Raonic!
4:6, 2:6, 6:6
 
Zack, Bum, Federer zum 6:6 - auf geht's in den Tiebreak!
4:6, 2:6, 6:5
 
Dann taucht Raonic zwar auch mal am Netz auf und verkürzt, aber Federer hat umgehend den nächsten Servicewinner im Köcher und stellt auf 40:15.
4:6, 2:6, 6:5
 
Klar, da will sich Federer jetzt auch keine Blößen geben: Ein Servicewinner und ein gut vorbereiteter Netzangriff bringen schnell das 30:0.
4:6, 2:6, 6:5
 
Zu 15 nimmt der Kanadier das Aufschlagspiel dann auch mit und legt zum 6:5 vor. Dieses Comeback hatten Raonic Ende des zweiten Durchgangs wohl nur die Wenigsten zugetraut. Exklusive meiner Wenigkeit, wie ich gestehen muss ...
4:6, 2:6, 5:5
 
Raonic hingegen muss sich gleich mal wieder mühen, ein 0:15 auszugleichen. Das folgende Ass zum 30:15 wirkt dann natürlich schon viel souveräner ...
4:6, 2:6, 5:5
 
Druck? Pustekuchen. Zu Null stellt Federer auf 5:5. und reicht den Druck an Raonic weiter.
4:6, 2:6, 5:4
 
Unter dem Strich kommt Raonic dann aber doch ohne eine zu verteidigende Breakchance davon und kann zum 5:4 vorlegen. Was Federer nun in die Lage versetzt, gegen den Satzverlust aufschlagen zu müssen.
4:6, 2:6, 4:4
 
Und tatsächlich gibt es in dieser Phase sogar immer mal wieder richtig schöne Ballwechsel zu sehen! Raonic baut sich am Netz wie eine Mauer auf und punktet mit dem dritten Volley zum Vorteil ... den Federer über seine Rückhand aber erneut in den Einstand verwandeln kann.
4:6, 2:6, 4:4
 
Seinen ersten Spielball verdaddelt Raonic dann allerdings mit einem schwachen Vorhandvolley ins Netz. Und gefährlich wird es dann, als Federer mit einem starken Vorhandwinner kurz cross gespielt auf Einstand stellt ...
4:6, 2:6, 4:4
 
Auch der Kanadier muss gleich mal wieder gegen ein 0:15 anspielen, tut das mit einem Servicewinner und einem Ass aber ebenfalls erfolgreich. 30:15!
4:6, 2:6, 4:4
 
... und diesen zweiten Spielball nutzt der Schweizer dann auch tatsächlich aus, um am Netz und per Vorhandvolley auf 4:4 zu stellen. Da muss sich Milos Raonic natürlich ärgern, denn das waren genug (Break)-Chancen für zwei Sätze.
4:6, 2:6, 4:3
 
Mittlerweile hat Federer den vierten Breakball in diesem Spiel abgewehrt. Darauf folgt dann aber doch mal wieder ein eigener Spielball ...
4:6, 2:6, 4:3
 
Huiui, das ist jetzt schon ein Nervenspiel - die besseren hat offenbar Federer, der mit einem leicht glücklichen, am Ende aber unerreichbaren Stopp zurück auf Einstand stellt. Das ist jetzt plötzlich richtig spannend!
4:6, 2:6, 4:3
 
Aber auch Federer verspielt in der Folge einen Spielball, sodass Raonic mit einem super erlaufenen Stopp erneut auf Vorteil und Breakchance stellen kann!
4:6, 2:6, 4:3
 
Und genau so kommt es dann auch! Federer muss über den zweiten Aufschlag kommen, Raonic zwingt ihn zum Volleyfehler - und hat plötzlich seine zweite Breakchance! Doch die kann Federer abwehren, obwohl ihn sein erster Aufschlag in dieser Phase komplett im Stich lässt.
4:6, 2:6, 4:3
 
Der darauf folgende zweite Doppelfehler gestaltet die Situation dann aber schon ein wenig anders. Denn bei 30:30 klopft Milos Raonic an der Breakchance ...
4:6, 2:6, 4:3
 
Nanu? Federer seviert doch tatsächlich seinen ersten Doppelfehler am heutigen Tag. Was angesichts der dann folgenden Aufschlagwinner zum 30:15 aber kein großes Problem darstellt.
4:6, 2:6, 4:3
 
Geballte Faust beim Kanadier, der den nächsten schwierigen Rückhandvolley perfekt auf die Grundlinie legt und auf 4:3 stellt. Und das hat er sich auch verdient: Denn am Ende von Satz zwei sah eher wenig nach einem so stabilen Wiedereinsteig ins Match aus.
4:6, 2:6, 3:3
 
Federer kommt dann zwar mit einem Passierball mit der Vorhand longline zum 30:15, aber Raonic kann anschließend mit dem langen Vorhandvolley auf 40:15 und zwei Spielbälle stellen.
4:6, 2:6, 3:3
 
Raonic will das natürlich umgehend kopieren und legt schnell zum 30:0 vor. Und dabei kommt sein erster Aufschlag plötzlich auch so, wie man das aus den letzten tagen gewöhnt war.
4:6, 2:6, 3:3
 
Wow. Geschwindigkeit ist das Eine - aber Federers 57 Sekunden (!!) für sein Aufschlagspiel dürften nah an irgendeinem Rekord sein. So schnell kann man kaum gucken ...
4:6, 2:6, 3:2
 
... von denen er gleich den ersten mit seinem achten Ass des Tages nutzen kann. 3:2 für den Kanadier, alles in der Reihe in Satz drei!
4:6, 2:6, 2:2
 
Mit zwei guten Aufschlägen zum 30:15 dreht Raonic das Spiel aber schnell wieder zu seinen Gunsten. Der nächste gute Erste bringt dann schon zwei Spielbälle ...
4:6, 2:6, 2:2
 
Immerhin versucht Raonic nicht mehr regelmäßig, seine Rückhand zu umlaufen. Denn wenn er es tut, geht es nach wie vor schief. 0:15.
4:6, 2:6, 2:2
 
93 Sekunden später hat Federer dann aber auch schon wieder ausgeglichen - das wackelige Aufschlagspiel des Schweizers eben war wohl wirklich nur ein Versehen.
4:6, 2:6, 2:1
 
Ohne Mühe tütet Raonic den ersten Spielball per Aufschlagwinner zum 2:1 ein und unterstreicht damit zumindest, dass er hier noch nicht aufgegeben hat.
4:6, 2:6, 1:1
 
Einen verstolperten Rückhandvolley sollte man da nicht zu eng sehen, zumal der Kanadier mit dem nächsten Rückhandvolley gleich auf 40:15 stellt - das sieht plötzlich richtig gut aus, was Raonic hier spielt!
4:6, 2:6, 1:1
 
Auf jeden Fall spielt Raonic hier jetzt gepflegt Alles oder Nichts. Und da er ja an sich Tennis spielen kann, sehen die Aktionen tatsächlich überwiegend gelungen und voller Selbstvertrauen aus. 30:0!
4:6, 2:6, 1:1
 
Einen Servicewinner und ein Ass später hat Federer dann zum 1:1 ausgeglichen. Die Schrecksekunde beim Schweizer dürfte Raonic aber Mut gemacht haben. Vielleicht geht da ja doch noch was beim Kanadier?!
4:6, 2:6, 1:0
 
Nicht ganz, denn Raonic kann Federers zweiten Aufschlag so gut returnieren, dass er anschließend zu seinem ersten Breakball des Tages kommt! Aber Federer ist natürlich zur Stelle und wehrt diesen mit einem Servicewinner nach außen ab.
4:6, 2:6, 1:0
 
Kein Problem für FedEx, erst geht es über Raonics Rückhand zum 15:30, dann mit tollem Crossspiel über seine Vorhand zum 30:30. Gefahr erkannt, Gefahr gebannt?
4:6, 2:6, 1:0
 
da muss man sich erstmal die Augen reiben! Offenbar hat Raonics Pause dem Kanadier genützt und Federer ein wenig aus dem Rhythmus gebracht - zwei Fehler in Reihe des Schweizers bedeuten das erste 0:30 gegen ihn!
4:6, 2:6, 1:0
 
Die folgende Rückhand cross des Schweizers segelt dann aber in den Korridor und bringt Raonic das 1:0 ein - was seine erste Führung seit dem 2:1 im ersten Satz darstellt.
4:6, 2:6, 0:0
 
Kaum lobt man den Kanadier, schleicht sich der Fehlerteufel doch wieder in sein Spiel ein. Zwei vermeidbare Fehler in Reihe bringen Federer zum 40:30 heran ...
4:6, 2:6, 0:0
 
Weiter geht's, und Raonic wirkt frischer: Drei Mal in Serie kann er am Netz punkten, weil er seine Volleys endlich mal drückt, statt immer auf den Stopp zu spekulieren.
Zwiwschenfazit
 
Während Milos Raonic mal eben in die Kabine verschwunden ist, fällt das Fazit extrem kurz aus: Roger Federer ist haushoch überlegen, spielt fantastisches Tennis und führt völlig zu Recht so deutlich, wie es das Scoreboard aussagt.
4:6, 2:6
Langsam wird es gespenstisch: Keine Stunde ist vorbei, da legt Roger Federer mit dem nächsten Servicewinner zum 2:0 nach Sätzen vor. Wahnsinn, was der Schweizer hier abliefert.
4:6, 2:4
 
Zwei leichte Punkte und ein Ass ergeben in der Summe das nächste 40:0 und somit drei Satzbälle für den FedExpress, der seinem Spitznamen hier auch alle Ehre macht.
4:6, 2:4
 
Mit Gewalt und ein wenig Glück rettet Raonic den Spielgewinn dann aber doch noch über die Ziellinie. Wobei das 2:5 natürlich nur einen Tropfen auf den heißen Stein darstellt, denn Federer darf jetzt ja selber zum Satzgewinn aufschlagen.
4:6, 1:4
 
Aber der Kanadier lernt einfach nicht dazu! Wieder greift er das Netz über Federers Rückhand an, wieder mal klebt der Schweizer seinen Passierball mit der Rückhand longline auf die Linie - Einstand und das nächste Problem für Milos Raonic!
4:6, 1:4
 
Und auch, wenn Federer dann erneut zum 30:30 ausgleichen kann - der folgende Spielball geht dank der nächsten Aufschlagrakete an Raonic. 40:30!
4:6, 1:4
 
Federer startet gleich wieder mit einem Returnwinner in Raonics Aufschlagspiel, aber der Kanadier hat dann selber zwei Servicewinner zum 30:15 in petto.
4:6, 1:4
 
Mit seinem 23. Winner (Raonic: 15) stellt Federer auf 5:1 - tatsächlich hat sich der Schweizer bislang auch erst drei (!!) Unforced Errors geleistet.
4:6, 1:4
 
Ob man hier schon von einer Vorentscheidung sprechen will oder nicht, überlasse ich jedem selber. Fakt ist aber, dass sich Federer nach wie vor keine Blößen gibt - und Raonic schon ein wenig geschlagen wirkt.
4:6, 1:4
 
Tut es nicht: Den dritten Breakball nutzt Roger Federer nämlich mit einem Passierball mit der Rückhand cross und erhöht in Satz zwei auf 4:1!
4:6, 1:3
 
Breakball Nummer eins wehrt Raonic mit einem Smash ab, Nummer zwei dann mit einem Ass. Ob es auch noch für den dritten reicht?
4:6, 1:3
 
Wahnsinn: Federer blockt den Retrun lang ins Feld, rückt ins Halbfeld vor und zirkelt seine Vorhand longline mit viel Spin auf die Grundlinie. 0:40 und drei Breakchancen für den Schweizer!
4:6, 1:3
 
Das sieht gar nicht gut aus für Milos Raonic: Zwei leichte Vorhandfehler in Serie des Kanadiers und Federer steht mal wieder bei 0:30!
4:6, 1:3
 
Zuschauen darf Raonic, mitmachen aber nicht wirklich: Zu Null beendet Federer auch dieses Aufschlagspiel und legt zum 3:1 vor.
4:6, 1:2
 
Ob per Ass, mit einem harten Smash oder dem butterweich ins Linieneck gesetzten Vorhandvolley - Federer punktet bei eigenem Aufschlag weiter nach Belieben.
4:6, 1:2
 
Zwei Asse in Serie, da feuert sich Raonic endlich auch mal selber lautstark an - das sichere Spiel zum 1:2 ist extrem wichtig, denn Federer hatte hier zuletzt drei Spiele in Serie gewonnen.
4:6, 0:2
 
Es ist für Raonic aber auch wirklich zum Verzweifeln. Egal, wie hart oder platziert er schlägt, Federer hat mitgedacht und kontert - sogar beim Smash zum 30:0 klappt der Punktgewinn erst beim dritten Anlauf.
4:6, 0:2
 
Das Publikum spendet Raonic für seinen Netzangriff zum 40:15 zwar freundlichen Applaus, aber Federers nächste geniale Rückhand gegen die Laufrichtung des Kanadiers sorgt für das nächste Raunen und den nächsten tosenden Applaus von den Rängen - 2:0, Break bestätigt und entspannt vorgelegt für Roger Federer!
4:6, 0:1
 
Und bei eigenem Aufschlag ist der Schweizer natürlich sowieso unantastbar: Zwei Mal astreines Serve-and-Volley und ein Ass sorgen schnell für das 40:0.
4:6, 0:1
 
Er ist und bleibt DIE Koryphäe auf Rasen: Diesmal verwirrt Federer Raonic mit dem langen Slicereturn, den der Kanadier cross in den Korridor legt und FedEx so gleich das frühe Break in Satz zwei ermöglicht. Taktisch ist das, was Federer hier spielt, so variabel wie perfekt.
4:6, 0:0
 
Und dann wird es mal wieder traumhaft: Federer stellt sich Raonic am Netz zurecht und schießt ihm dann die Vorhand cross um die Ohren - 30:40 und Breakchance Federer!
4:6, 0:0
 
Aber Federer zieht das Tempo gegen den aufrückenden Raonic aber sofort wieder an, wobei dessen Angriffsbälle auch wirklich zu wünschen übrig lassen - 30:30.
4:6, 0:0
 
Klar, der Frust muss erst mal raus. Zwei Raonic-Aufschläge schlagen mit mehr als 225 km/h auf - das sind dann schon ganz schöne Geschosse. 30:0.
Zwischenfazit
 
31 Minuten hat Federer gebraucht, um hier für klare Verhältnisse zu sorgen. Denn gefühlt ist der Schweizer noch viel überlegener, als es das 6:4 aussagt: Raonic hat keine Mittel, sobald der Schweizer das Tempo anzieht, und muss sich viel zu stark auf seinen ersten Aufschlag verlassen - wenn der nicht sitzt, wird es für den Kanadier meist umgehend eng.
4:6
Gleich den ersten Satzball nutzt Roger Federer standesgemäß mit einem Ass durch die Mitte - Milos Raonic bleiben da nur Kopfschütteln und Mund-abputzen.
4:5
 
Der nächste Aufschlagwinner durch die Mitte bringt dann aber doch das 40:15 und zwei Satzbälle für den Schweizer.
4:5
 
... aber dann - oh Wunder - verschlägt Federer doch mal eine Rückhand und schenkt Raonic dessen zweiten Punkt bei Aufschlag FedEx. 30:15!
4:5
 
Zwei trockene Servicewinner bringen dem Schweizer schon das 30:0, bevor Raonic überhaupt mal einen Ball über das Netz gebracht hat ...
4:5
 
Dank eines Servicewinners und und eines schönen, langen Rückhandvolleys kommt Raonic dann aber doch zum Spielgewinn zum 4:5. Aber jetzt ist es natürlich am bisher unreturnierbaren Federer, den Satzgewinn mit eigenem Aufschlag einzutüten.
3:5
 
... aber Federer wittert hier eine Chance, wehrt Spielball Nummer eins mit dem Lob über Raonics Vorhand ab und punktet dann mit dem Vorhandreturn zum Einstand!
3:5
 
Schönes Serve-and-Volley vom Kanadier, der zum 40:15 vorlegen kann ...
3:5
 
Bis zum 30:0 gelingt ihm das auch prima, dann zwingt ihn Federer aber mal wieder zum Fehler mit der Vorhand.
3:5
 
Es bleibt bei nur einem abgegebenen Punkt für Roger Federer bei eigenem Aufschlag: Zu Null geht es zum 5:3, womit Milos Raonic nun gegen den Satzverlust servieren muss.
3:4
 
Und bei eigenem Aufschlag gewinnt der Schweizer bislang ja sowieso satte 92 Prozent der Punkte. Auch in diesem Spiel steht es nach nur 55 Sekunden schon 40:0.
3:4
 
Viele Ballwechsel gibt es beim Treffern dieser beiden Aufschlagspezialisten natürlich noch nicht zu sehen. Wenn ein Service aber mal in einer längeren Rally endet, dann hat Federer fast immer die Nase vorn ...
3:4
 
Serve-and-Volley vom Kanadier, der abschließende Smash ist für Federer unerreichbar - zu Null geht es zum 3:4 aus der Sicht des Kanadiers. Das nennt man gelungenen Frustabbau.
2:4
 
Und Federer kann beim Return natürlich alles etwas entspannter angehen, denn das benötigte Break hat er ja schon im Sack. Zwei zu lang geblockte Returns bringen Raonic ebenfalls ein 40:0 ein.
2:4
 
Zu Null macht Federer dann den Deckel auf sein Aufschlagspiel und bestätigt das Break - da kann Raonic selbst das folgende Ass zum 15:0 kein Lächeln ins Gesicht zaubern.
2:3
 
Und bei eigenem Aufschlag hat der FedExpress ja sowieso schon Fahrt aufgenommen. Zack, zack, zack, drei Aufschlagwinner später steht es schon 40:0 - und Raonic wirkt zum ersten Mal so richtig ratlos.
2:3
 
Standing Ovations für den Maestro! Raonic macht am Netz fast alles richtig und spielt den guten Volleystopp, aber Federer rennt quer über den Court, fischt den Ball mit der Vorhand gerade noch weg und schnappt sich das Break mit einem irren Passierball auf den Körper von Raonic!
2:2
 
Die Sequenz wird dadurch aber nicht unterbrochen, denn den nächsten Punkt holt sich mit dem nächsten kurzen Return wieder Federer - 30:40 und Breakball Nummer zwei für den Schweizer!
2:2
 
Federer bleibt dran, returniert Raonic auf die Füße und erspielt sich das 15:30. Das Raonic aber am Netz erneut ausgleichen kann.
2:2
 
Raonics krampfhaftes Bemühen, die eigene Rückhand zu umlaufen, endet im Fehler zum 0:15. Ein Vorhandschuss aus dem Halbfeld begradigt den Schiefstand aber umgehend wieder.
2:2
 
... aber unter dem Strich steht dann doch der schnelle Spielgewinn für Roger Federer. 2:2, alles in der Reihe in Satz eins!
2:1
 
Ohne große Mühe legt der Schweizer bei eigenem Aufschlag zum 40:0 vor. Dann kann Raonic zwar mal mit einem Netzroller punkten ...
2:1
 
Eine zu lange Vorhand von Federer und eine perfekte Vorhand Inside-Out von Milos Raonic bringen dem Kanadier dann aber doch den Spielgewinn zum 2:1. Aber FedEx dürfte gemerkt haben, dass es für ihn mit genug Mut beim Return doch etwas zu holen gibt ...
1:1
 
Zum dritten Mal in Serie greift Raonic das Netz an, aber Federer spielt ihm den Ball erneut tief auf die Vorhand, diesmal bleibt der Volley des Kanadiers dann an der Netzkante hängen und beschert Federer die erste Breakchance des Tages. Die Raonic aber mit einem Aufschlagwinner abwehren kann.
1:1
 
Und weil es so schön war, klebt Federer den baugleichen Schlag gleich nochmal an die Linie und erspielt sich das 30:30!
1:1
 
Immerhin kommt Federer bei 30:0 Raonic auch mal zu seinem ersten Punkt beim Aufschlag des Kanadiers. Die Rückhand longline am aufgerückten Kandier vorbei ist dabei allerdings auch wirklich wunderschön ...
1:1
 
Per Challenge kommt der Schweizer dann aber doch zu einem Spielball, den er auch umgehend mit schönem Serve-and-Volley nutzt und zum 1:1 ausgleicht.
1:0
 
Federer hingegen ist noch nicht ganz da. Einem Aufschlagwinner zum 30:15 lässt er die nächste schwache Vorhand ins Netz folgen. 30:30!
1:0
 
Und der Kanadier spielt gleich weiter munteres Angriffstennis, returniert sich zum 0:15 und hat dann Pech, dass die Netzkante den Punkt zum 0:30 verhindert.
1:0
 
Nur 69 Sekunden hat dieses erste Aufschlagspiel am Ende gedauert - solche Vollsprints von Raonic werden wir heute aber sicher noch häufiger erleben.
0:0
 
Zum 15:0 geht es für den Kanadier mit einem Vorhandwinner aus dem Halbfeld, zum 30:0 mit einem Aufschlagwinner und zum 40:0 mit dem ersten Ass. Souveräner Start von Raonic.
0:0
 
Genug erzählt, los geht's - Milos Raonic hat den Münzwurf gewonnen und sich für den ersten Aufschlag entschieden!
Statistik
 
Interessant ist übrigens der Blick auf die bisherige Spieldauer unserer beiden Kontrahenten. Denn Roger Federer stand hier an der Church Road erst 5:40 Stunden lang auf dem Court - während Milos Raonic schon 10:41 Stunden ackern musste.
Chair Umpire
 
Einen Schiedsrichter hat die Partie natürlich auch noch: Diesen Job übernimmt heute mal wieder der Schwede Mohamed Lahyani, der auf der Tour zu den respektiertesten Referees gehört und bei diesen großen Matches Stammgast ist.
Prozedere
 
Und da sind unsere beiden Hauptdarsteller dann auch schon. Milos Raonic betritt den Court als Erster, Federer folgt zu leicht lauterem Jubel - sodass es nach dem Erinnerungsfoto, dem Münzwurf und dem fünfminütigen Einschlagen dann auch schon losgehen kann!
Murray ausgeschieden
 
Nach knapp drei Stunden hat die erste Partie auf dem Centre Court ein sehr überraschendes Ende gefunden: Der leicht angeschlagene Titelverteidiger Andy Murray verliert nämlich in fünf Sätzen gegen Sam Querrey, der damit sein erstes Grand-Slam-Halbfinale erreicht. Herzlichen Glückwunsch an den Amerikaner!
Verspätung
 
Der Beginn unserer Partie wird sich übrigens noch ein klein bisschen verschieben, denn auf dem Centre Court stehen sich Andy Murray (GBR) und Sam Querrey (USA) noch im vierten Satz (2:1 für den Schotten) gegenüber.
Royale Erdbeeren
 
Und trotz aller Tradition und dem Wunsch nach weißer Spielkleidung ist auch in Wimbledon noch Platz für Spaß: Neben einer Royal Box für die englische Königsfamilie pflegt das Turnier nämlich noch jede Menge liebenswürdige Eigenheiten wie das nächtliche Anstehen für Tagestickets, Erdbeeren mit Sahne, die Einteilung in Gentlemen und Ladies (statt Men und Women) oder die längste Sponsorenschaft der Sportgeschichte (Slazenger stellt die Bälle für das Turnier seit 1902!).
Wimbledon
 
Womit wir dann auch schon beim Turnier an sich angekommen wären. The Championships, Wimbledon ist das älteste und wohl auch prestigeträchtigste Tennisturnier der Welt. Seit 1877 wird auf der Anlage an der Church Road, dem All England Club, auf Rasen gespielt, wobei es mittlerweile um ein Preisgeld von 31,6 Millionen Pfund geht (allein 2,2 Millionen für die Sieger im Damen- und Herreneinzel). Titelverteidiger ist Lokalmatador Andy Murray, Rekordsieger bei den Herren wie erwähnt Pete Sampras und Roger Federer (jeweils sieben Titel) - wobei man dem Schweizer in diesem Jahr natürlich durchaus Titel Nummer acht zutraut.
Head 2 Head
 
Zehn Tage später steht Raonic nun aber doch wieder in der Runde der letzten acht und hat heute (abgesehen von ein paar Punkten in der Weltrangliste) wenig zu verlieren - denn die Bürde der Favoritenrolle fällt hier gleich Roger Federer zu. Was natürlich auch viel mit dem direkten Vergleich der Beiden zu tun hat: Nach bislang 12 Duellen hat Federer die Nase nämlich mit 9:3 vorn - wenngleich Raonic sogar die letzten beiden (!) Aufeinandertreffen für sich entscheiden konnte (Wimbledon '16, Endspiel Brisbane '16)
Raonic 2017
 
Aber ob ackern oder einfach mal durchsegeln, Raonic liebt seinen Job. ''Es gibt nichts schöneres, als auf dem Platz zu stehen. Ich trainiere sogar gern, aber klar, Matches sind noch besser. Und mittlerweile habe ich sogar die innere Ruhe, unglückliche Niederlagen wegzustecken. Wir sollten alle froh sein, dass wir unser Hobby zum Beruf machen konnten und damit auch noch so ein tolles leben führen dürfen.'' Und diese Töne gibt Raonic nach einem eher bescheidenen ersten Halbjahr 2017 von sich - gerade mal zwei Finalteilnahmen bei kleineren Turnieren (Istanbul, Delray Beach) sowie zuletzt die Erstrundenniederlage in Queens deuteten vor Wimbledon auch nicht wirklich auf einen tiefen Run des Kanadiers hin.
Turnierverlauf
 
91 Asse im bisherigen Turnierverlauf sind aber natürlich trotzdem der Spitzenwert, zumal Raonic ja auch schon zwei Mal Überstunden machen musste: In Runde zwei benötigte er gegen den Russen Youzhny vier Durchgänge, im Achtelfinale gegen Alexander Zverev (GER) musste der Kanadier sogar einen 1:2-Satzrückstand umdrehen und am Ende fast dreieinhalb Stunden ackern.
Hilfe von Johnny Mac
 
Allerdings ist wie erwähnt auch der Kanadier einer, der auf Rasen richtig gut zu agieren weiß. Was natürlich in erster Linie an seinem überragenden Aufschlag liegt (Federer:''Das ist wie ein Elfmeterschießen beim Fußball. Mehr Chancen als ein Keeper hast du beim Return auch nicht.'') - aber Raonic hat sein Rasenspiel in den letzten Jahren mit Hilfe von John McEnroe auch sonst stark verbessert.
Respekt bei Raonic
 
Und so ist sein heutiges Gegenüber auch gewarnt, wie man der gestrigen Pressekonferenz vernehmen konnte. ''Wir müssen nicht diskutieren, Federer spielt in diesem Jahr von allen am besten'', so Raonic. ''Seine Regeneration, auch die seines Spiels, ist einfach Wahnsinn.''
Turnierverlauf
 
Schön wären in diesem Jahr aber eben doch zwei Grand Slams. Denn dass Federer hier in seinem Wohnzimmer zu den ganz großen Favoriten zählt, versteht sich von selbst (weder gegen Dolgopolov/UKR noch gegen Lajovic/SRB, Mischa Zverev/GER oder Grigor Dimitrov/BUL musste er im Verlauf der ersten vier Runden einen Satz abgeben).
Spaß das Wichtigste
 
Allerdings ist Tennis im fortgeschrittenen (Profi-)Alter mittlerweile auch nicht immer nur Spaß. Vor allem die Saison 2016 war für FedEx eine Tortur: Im Frühjahr musste er sich bereits am Knie operieren lassen, bevor er die Spielzeit im Juli dann endgültig abblasen musste. Doch wo andere von der Rente reden, fand Federer nur neue Motivation: ''Ich höre das Rücktrittsgerede seit 2009, als ich die French Open gewonnen habe und die Leute sich gedacht haben, wofür ich noch spiele. Ich frage mich, was ist falsch mit euch Leuten? Versteht ihr nicht, dass Tennis spielen großer Spaß ist? Ich muss nicht drei Slams pro Jahr zu gewinnen, um zufrieden zu sein.''
Ehefrau Mirka
 
Oder wie Federer gestern auf einer Presssekonferenz erklärte: ''Ohne Mirka könnte ich das alles nicht machen. Wenn sie eines Tages sagt ''Ich will nicht mehr reisen'', dann ist meine Karriere vorbei. Ganz einfach. Sie gehört genau so zu unseren Träumen wie ich.''
Familientross Federer
 
Und auch privat läuft es beim Schweizer. Sein Freundeskreis setzt sich aus Millionären, Grammy- und Oscar-Gewinnern zusammen, der 14-köpfige Familientross bereist die Tour nach wie vor mit größter Begeisterung und Federer bricht wie erwähnt auch in hohem Alter nach wie vor jede Menge Rekorde. Und das nicht mehr nur vor den Augen seiner siebenjährigen Zwillingsmädchen, sondern auch schon ab und zu vor denen der dreijährigen Zwillingsjungs - das Leben des Schweizers könnte kaum perfekter sein.
Federers Karriere
 
Dazu gesellen sich dann noch eine olympische Goldmedaille (Doppel 2008) sowie eine silberne (Einzel 2012), sechs Titel bei den ATP World Tour Finals sowie 25 Masters-Titel - aber irgendwo mussten die mehr als 100 Millionen Dollar Preisgeld im Laufe der letzten 15 Jahre ja auch gewonnen werden.
Federers Karriere
 
Und irgendwie ist das trotz Federers Alter von mittlerweile 35 Jahren auch keine wirklich große Überraschung. Fragt man nämlich bereits zurückgetretene oder auch aktuelle Kollegen, so gibt es auf die Frage nach dem besten Tennisspieler aller Zeiten nur eine Antwort: Den FedExpress. Und das hat Federer in den letzten 15 Jahren nicht nur stilistisch (seine Grundschläge gehören technisch zu den saubersten aller Zeiten), sondern eben auch statistisch und vor allem mit Rekorden untermauert. Die Nummer eins der Weltrangliste war er 302 Wochen lang, dabei hat er 18 Grand-Slam-Titel gewonnen, bei jedem Grand Slam mindestens fünf Mal das Endspiel erreicht (insgesamt 27 Finals), hat den Karriere-Grand-Slam gewonnen und ist sowohl hier in Wimbledon (sieben Titel) als auch bei den US Open (fünf) der Rekordchampion.
Rekorde a la FedEx
 
Doch das ist dann wohl auch der einzige Rekord, den Federer noch nicht alleine besitzt: Tatsächlich tritt der Schweizer hier in London nämlich zu seinem 70. Grand-Slam-Turnier an (Bestmarke vorher: Fabrice Santoro) und könnte sich mit einem Erfolg heute seinen 89. Sieg bei diesem Turnier sichern - womit er Altmeister Jimmy Connors (84) jetzt schon deutlich überholt hat.
Rekordsieger
 
Zumal dieser dann schon achte Wimbledonsieg für den Baselbiter ja etwas ganz Besonderes wäre: Momentan teilt sich Federer den Titel des Rekordsiegers nämlich noch mit Pete Sampras (sieben Turniersiege in der Tennismoderne).
Roland Garros ohne Federer
 
Und damit es auch genau so kommt, achtet Federer so sehr auf seine Gesundheit wie noch nie zuvor. ''Ich bin ja nun nicht mehr der Jüngste, da muss man seine Einsätze genau abwägen'', so FedEx zu seiner Absage des zweiten Grand Slams des Jahres. ''Deshalb habe ich lange mit mir gerungen, ob ich in Paris spielen soll. Aber letzten Endes war es die richtige Entscheidung, auf die Sandplatzsaison zu verzichten. Ich bin 35 und habe Roland Garros schon mal gewonnen. Lieber möchte ich nochmal in Wimbledon triumphieren.''
Wahnsinn 2017
 
Was genau als die Kampfansage verstanden werden durfte, die es zu sein schien. Denn nicht nur holte sich Federer bei den Australian Open seinen 18. (!!) Grand-Slam-Titel, er gewann anschließend auch noch das Sunshine-Double bestehend aus den Masters-Turnieren von Indian Wells und Miami - und setzte so quasi im Vorbeigehen zum Angriff auf die Spitzenposition in der Weltrangliste an. ''Andy Murray scheint nicht ganz fit zu sein. Und bei Djokovic läuft es ja irgendwie auch nicht. Ich habe das Gefühl, 2017 könnte mal wieder auf einen Zweikampf mit Rafa hinauslaufen''; so ein überraschend ehrlicher Federer bei seiner Ankunft in London.
Neues Spiel, neues Glück
 
Federer gab zuletzt allerdings gerne zu, dass ihn diese Niederlage weiter gebracht hat. ''Klar, meine Fitness war miserabel. Aber ich habe auch verstanden, dass sich das Herrentennis verändert. Und das ich mein Spiel verändern muss, wenn ich mit den Youngstern mithalten und sie ärgern will'', so der schweizer Maestro zu Jahresbeginn.
Endlich Revanche
 
Tatsächlich kann man Roger Federers fast perfekte Saison 2017 in einem ganz bestimmten Moment begründen. Denn vor dem Triumphzug bei den Australian Open im Januar kam die sechsmonatige Pause - und die kam, weil Federer letztes Jahr in Wimbledon eine seiner bittersten Niederlagen hinnehmen musste. Denn selbst eine 2:1-Satzführung reichte FedEx im Halbfinale nicht, um Milos Raonic zu schlagen - was dem Kanadier seinen wirklichen Durchbruch in der Weltspitze und sein erstes Grand-Slam-Finale bescherte.
Welcome to London
 
Herzlich willkommen in Wimbledon zur Viertelfinalpartie zwischen Milos Raonic und Roger Federer.
Turnier
Finale
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