Beendet
30.10.2019 20:45 Uhr
80'
Knoll
79'

Kalla
Conteh
69'
Flum
42'
Sobota
St. Pauli Aufstellung
1 : 2
1 : 2
Frankfurt Aufstellung
84'
Kohr
46'

Hinteregger
Abraham
46'

Chandler
da Costa
42'
Hinteregger
16'
Dost
4'
Dost
 
Damit verabschiede ich mich vom Millerntor und wünsche allen Lesern einen schönen restlichen Abend, bis dann!
 
Das Achtelfinale wird am kommenden Sonntag im Rahmen der Sportschau gezogen. Um 18 Uhr wissen wir dann, auf wen die Eintracht treffen wird. Es könnte sich um Überraschungsgegner handeln, da hätten wir mit Saarbrücken und Verl gleich zwei Viertligisten im Angebot. Aber auch Bayern, Dortmund oder Leipzig finden sich im Lostopf wieder. Freuen wir uns also auf die nächste Runde. Für St. Pauli bleibt nur zu hoffen, dass man im kommenden Jahr wieder angreifen und dann vielleicht endlich den Fluch der ersten beiden Pokal-Runden bezwingen kann.
 
Der FC St. Pauli schafft es also zum 15. Mal in Folge nicht ins Achtelfinale. Die Eintracht hingegen kann nach dem Erstrundenaus im Vorjahr wieder vom großen Coup träumen. Dafür muss man die Leistung zwar noch etwas nach oben korrigieren, die abgebrühtheit hat der heutige Gast aber bereits angedeutet. 
 
Frankfurt hatte in der ersten Halbzeit nach den frühen Toren von Bas Dost alles im Griff. Souverän spielte der Favorit seinen Schuh runter, bis St.Pauli durch einen Handelfmeter kurz vor der Pause den Anschluss erzielen konnte. Sobota blieb vom Punkt eiskalt. Dann entwickelte sich ein zur ersten Halbzeit komplett gegensätzliches Spiel. St.Pauli kämpfte aufopferungsvoll gegen die Niederlage, erspielte sich Chancen und drückte Frankfurt in die eigene Hälfte. Frankfurt rettet sich mit einer konsequenten Leistung über die Spielzeit, hat auch ob der größeren Erfahrung den Sieg verdient. Die Hausherren spielten mit viel Herzblut, müssen sich aber der höheren Qualität heute geschlagen geben.
90'
Abpfiff. Frankfurt zieht durch einen 2:1-Erfolg am Millerntor ins Achtelfinale des DFB-Pokals ein!
90'
Jetzt lassen sich aber auch alle so viel Zeit wie möglich. Also sieht auch Sebastian Rode die Verwarnung.
90'
Vier Minuten wird es noch als Nachspielzeit geben, genug Zeit für die Gastgeber!
89'
Das ist bitter! Conteh zieht auf dem linken Flügel den Sprint an und greift sich sofort an den linken hinteren Oberschenkel. Das ist ein klassisches Zeichen für einen Muskelfaserriss, damit wird er nicht mehr auflaufen heute und St.Pauli bestreitet die letzten Sekunden in Unterzahl.
88'
Auch Bas Dost hat jetzt Feierabend, es ist der letzte Wechsel des Abends. Goncalo Paciencia kommt auf den Rasen.
87'
Boris Tashchi wird Möller Daehli ersetzen. Das ist der letzte Wechsel für die Hausherren.
86'
Joveljic sitzt zwar nur auf der Bank, aber auch hier kann man den Ball nicht hergeben und somit an der Uhr drehen. Somit sieht er als Ersatzspieler den gelben Karton.
85'
Ein großes Talent aus dem eigenen Nachwuchs betritt den Rasen. Finn Ole Becker ersetzt Johannes Flum für die letzten Minuten.
84'
Dominik Kohr kommt viel zu spät und steigt seinem Gegenspieler auf die Wade. Die Verwarnung ist auch hier berechtigt.
83'
Es ist mittlerweile ein Spiel auf ein Tor. Frankfurt fokussiert sich nur noch auf die Verteidigung und mögliche Konter. Hier kann noch einiges passieren!
80'
Knoll geht im Mittelfeld mit offener Sohle in Dominik Kohr rein, dafür sieht er berechtigterweise die Gelbe Karte.
79'
Luhukay wechselt das erste Mal aus. Mit Kalla geht ein richtiger Kiez-Kerl vom Feld. Als Abwehrspieler wird er nun durch Conteh ersetzt, der ein reiner Angreifer ist. Klares Statement von der Bank!
75'
Noch gute 15 Minuten stehen auf der Uhr, St.Pauli hat weiterhin noch nicht gewechselt. Für die Schlussphase kann Luhukay also noch einmal richtig frische Kräfte bringen. Frankfurt hätte mit Paciencia oder Joveljic aber auch noch gute Männer auf der Bank.
72'
Penney wird auf der linken Seite freigespielt und bringt eine flache Hereingabe. Abraham zeigt vollen Einsatz und grätscht den Ball zur Ecke. Diese bringt dann nichts ein, die Stimmung erreicht allmählich ihren Siedepunkt.
71'
Die Gäste merken, dass hier noch lange nicht alles in Butter ist. Daher lassen sich Abraham, Rönnow und Co jetzt auch gehörig Zeit beim Ausführen von Abstoß, Einwurf etc. 
69'
Flum zieht das taktische Foul gegen Fernandes und kassiert die Gelbe Karte. Fernandes findet das überhaupt nicht toll und leistet sich noch ein ordentliches Wortgefecht mit Flum.
68'
Nach dem Wechsel verzeichnen die Gäste noch keine richtige Chance. St. Pauli hingegen presst jetzt richtig offensiv und setzt sogar Rönnow bei Ballbesitz unter Druck. Das kann noch eine richtig hitzige Schlussphase werden, wenn Frankfurt nicht den Deckel drauf macht. 
66'
Durm befindet sich weit draußen auf dem linken Flügel, findet dann keine Anspielstation und spielt demnach einen Rückpass über 70 Meter zu Rönnow. Begleitet wird dieser Pass von Pfiffen der Kiez-Anhänger. Wer führt, kann sich sowas allerdings erlauben. 
63'
Die Hausherren werden mutiger. Frankfurt hatte alles im Griff aber muss jetzt um die Kontrolle zittern. Mittlerweile stehen alle Feldspieler in der Häfte der Gäste.
59'
In den vergangenen Minuten erhält St. Pauli mehr Spielakzente und spielt sich immer dichter an das Eintracht-Tor heran! Dann setzt sich Möller Daehli rechts im Strafraum gegen N'Dicka durch, zieht zur Grundlinie und spielt den flachen Pass parallel zur Grundlinie vor die Kiste. Gyokeres läuft zwar ein, verpasst den Ball aber um eine Fußlänge! 
57'
Fernandes verschuldet links vom eigenen Strafraum einen Freistoß. Jetzt steht Sobota zur Ausführung bereit, das könnte gefährlich werden! Aber Bas Dost zeigt auch in der Defensive seine Qualitäten und köpft das Leder aus der Gefahrenzone.
56'
So ganz mit dabei scheint da Costa dann aber doch noch nicht zu sein. Nach einem Einwurf-Doppelpass mit Kamada versucht sich der Rechtsverteidiger an einer Flanke, die landet aber weit hinter dem Gehäuse von Müller.
54'
Es sieht gut aus, da Costa kann an der Seitenlinie entlang gehen und kurz darauf darf er auch wieder am Spiel teilnehmen. 
53'
Im Zweikampf mit Penney scheint sich da Costa verletzt zu haben, er bekam wohl einen Schlag aufs Knie! Das sieht nicht gut aus, er muss auf dem Feld liegend behandelt werden. Dabei ist er erst seit ein paar Minuten auf dem Feld.
52'
Abraham und Hasebe schmeißen bei den Gästen jetzt die Verteidigung. Die Routiniers zeigen sich ballsicher und verteilen mit gutem Auge die Kugel aus dem Zentrum heraus. Das war vermutlich auch der Plan von Adi Hütter, als er Abraham in die Partie brachte.
50'
Vier Minuten sind gleich im zweiten Durchgang gespielt, dieses Mal bleiben die Gastgeber aber ohne Gegentreffer. Auf dem Rasen passiert derweil aber nicht viel. Beide Teams stehen sehr tief.
46'
Weiter geht's! St.Pauli stößt an.
46'
...für Martin Hinteregger ist jetzt David Abraham dabei.
46'
Wir sehen einen Doppelwechsel, Adi Hütter wechselt gleich zwei Mal aus. Für Chandler kommt da Costa...
 
Frankfurt kam überragend in dieses Spiel, sicherte sich durch Bas Dost in der Anfangsphase die Führung. Im Anschluss traute sich St.Pauli immer etwas mehr zu, fand aber nicht den Zugang zum Tor. Frankfurt hingegen nutzte auch die zweite Chance die sich bot und erhöhte erneut durch Bas Dost zum 2:0. Erst dann zeigte sich St.Pauli etwas gefährlicher. Knoll fasste sich ein Herz und zog aus 17 Metern stramm ab, traf aber lediglich den linken Pfosten. Es dauerte bis zur Schlussphase der ersten Halbzeit, als Östigard bei einem Schussversuch die Hand Hintereggers traf. Dafür gab es die Gelbe Karte und einen Elfmeter, den Sobota souverän verwandelte. Zwischendurch hatte Frankfurt alles im Griff, durch diesen Anschlusstreffer kann es aber noch einmal richtig spannend werden!
45'
Abpfiff der ersten Halbzeit, Frankfurt führt in Hamburg mit 2:1 zur Pause.
45'
Eine Minute wird nachgespielt.
45'
Möller Daehli geht ins Dribbling, spielt anschließend das Leder rechts heraus und läuft in den Strafraum. Dort steht Fernandes und baut sich auf, Möller Daehli geht zu Boden und will den nächsten Elfmeter. Aber das war zu wenig, Dr. Jöllenbeck lässt weiterspiele und diese Entscheidung geht völlig in Ordnung.
42'
Toooor! FC ST.PAULI - Eintracht Frankfurt 1:2! Sobota lässt sich die Chance nicht nehmen und verwandelt eiskalt halbhoch in die Mitte. Rönnow hat sich auf den Weg in die vom Schützen linke Ecke gemacht.
42'
Es gibt Elfmeter für St. Pauli! Der Schiedsrichter zeigt nach einem Handspiel von Martin Hinteregger auf den Punkt. Die Kugel springt links im Strafraum auf, Östigard zieht ab und trifft den Arm des Österreichers, der weit vom Körper abgespreizt ist. Dafür kassiert der Frankfurter die Gelbe Karte und St.Pauli erhält die Premium-Chance auf den Anschluss.
39'
Frankfurt schiebt sich wieder souverän die Kugel hin und her, dann erobern die Gastgeber mal die Kugel und schicken Gyokeres auf den Weg! Der setzt sich im Laufduell mt Ball gegen Hasebe durch, geht rechts in den Strafraum und zieht in die kurze Ecke ab! Rönnow taucht ab, kann das Leder aber nicht festhalten. Der anschließende Eckball bringt dann keine Gefahr. Immerhin sehen wir aber mal wieder einen Abschluss, immerhin strahlt Gyokeres mal Gefahr aus!
37'
St.Pauli hat weiterhin keinen Zugriff. Wenn es mal schnell gehen kann, stellt sich Frankfurt gekonnt in den Weg. Jetzt schaffen es die Hausherren mal mit etwas Glück wieder in Richtung Strafraum, dort bleiben die Spieler dann aber weitestgehend alleine und können sich nicht durchsetzen. 
33'
Kamada bringt von der rechten Seite einen Eckball in die Mitte, Hinteregger kommt am kurzen Pfosten an die Kugel. Sein Kopfball geht am langen Pfosten hauchzart über den Querbalken.
32'
Wir sind älter als 30 Minuten, das Niveau flacht in dieser Phase aber eher ab. Frankfurt hat soweit alles im Griff und lässt in der Abwehr keine Räume zu. 
28'
Kalla räumt Kamada an der Mittellinie von hinten um. Der Schiedsrichter ist direkt zur Stelle und spricht die ersten ernsten Worte mit dem Paulianer.
26'
Pfostenschuss! St.Pauli spielt den Ball per Kurzpässe von der rechten Seite bis zur Mitte durch. Dort steht Knoll 17 Meter vor dem Tor und zieht mit seinem linken Fuß stramm in die linke Ecke ab. Rönnow springt vergeblich, das Leder klatscht allerdings nur an den Pfosten und springt zurück ins Spiel. Möller Daehli versucht sich am Rebound, stand zuvor aber im Abseits und wird dann regelkonform zurückgepfiffen. Die größte Chance der Hausherren bis hierhin!
23'
Die Gastgeber sind noch nicht so wirklich in die Begegnung gekommen. Immer wenn man das Gefühl hat, dass St.Pauli sich jetzt eingefunden hat, kommen die Frankfurter zum Treffer. Mit diesem Ergebnis im Rücken wird es natürlich immer schwerer für die Jungs von Jos Luhukay.
20'
Frankfurt hat die Zügel in der Hand. Die Gäste kommen über Kamada auf dem rechten Flügel zum Angriff. Der Japaner sucht Bas Dost in der Mitte, Östigard wehrt vorher allerdings ab. Zwar reklamieren die Frankfurter Handspiel, Jöllenbeck winkt aber ab und lässt weiterspielen.
16'
Tooooor! FC St. Pauli - EINTRACHT FRANKFURT 0:2! BAS DOST! Zweiter Schuss, zweiter Treffer, so schnell kann es gehen! Dominik Kohr spielt aus dem rechten Mittelfeld einen Traumpass in die Spitze. Die Abwehrfalle der Hausherren funktioniert überhaupt nicht, so kann Bas Dost die Kugel seelenruhig annehmen, in den Strafraum laufen und dann eiskalt abschließen. Mit einem Lupfer überwindet er Müller, der dieses Mal nichts zu halten hat! 
15'
Hinteregger erobert an der Mittellinie robust die Kugel gegen Knoll. Dann will der Österreicher aber zaubern, sucht mit dem Außenrist erneut Bas Dost am Sechzehner. Östigardi ist aber hellwach und kommt mit dem Fuß dazwischen, es entsteht keine Gefahr.
13'
Aber auch St. Pauli kommt das erste Mal zum Abschluss. Penney kommt über den linken Flügel und findet mit einer scharfen Hereingabe Gyokeres in der Mitte. Bei dem Schweden stimmt das Timing aber noch nicht, der Kopfball geht aus kurzer Distanz deutlich über den Kasten.
11'
Auf dem Rasen spielt sich bis zu diesem Zeitpunkt wenig ab. Man könnte fast meinen, die Mannschaften würden sich neutralisieren. Der Ballbesitz ist gleich verteilt, es gab bisher auch erst einen Schuss auf das Tor. Dieser war allerdings drin. 
8'
Die Gäste lassen es jetzt ruhig angehen. St. Pauli steht in der eigenen Hälfte und greift erst ab der Mittellinie an, Frankfurt behält also gekonnt das Leder in den eigenen Reihen und spielt, wenn es sein muss, auch den einfachen aber sicheren Ball zurück zu den Abwehrspielern.
4'
Toooor! FC ST. Pauli - EINTrACHT FRANKFURT 0:1! Es ist der erste Angriff für die Gäste überhaupt, was für ein Traumstart! Hinteregger kommt über die rechte Seite und bringt aus dem Halbfeld eine Hereingabe an den Fünfmeterraum. Östigard befindet sich dort im Zweikampf mit Bas Dost. Der Niederländer springt höher ab und drückt das Leder souverän in die rechte Ecke. Müller im Tor der Hausherren blieb unentschlossen auf der Linie kleben und kann anschließend auch nichts mehr vereiteln! Start nach Maß für die Eintracht!
2'
St.Pauli läuft in dunklen Trikots mit Regenbogen-Details auf, Frankfurt hat sich ganz in Weiß gehüllt.
1'
Anpfiff. Frankfurt stößt die Begegnung an!
 
Noch vor dem Spiel darf man anmerken, dass es wohl von den Rängen vermehrt zu Unterbrechungen kommen könnte. Bereits jetzt zündeln die Gäste-Fans ordentlich und hüllen das Stadion in Rauch. Man hört  viele Böller knallen und auch sieht man Feuerwerkskörper durch den Himmel fliegen. Schauen wir mal, wohin uns das führt. Die Heimfans halten mit lauten "St.Pauli" rufen dagegen und haben ihrerseits eine rote LED-Leiste im Fanblock installiert.
 
Begrüßen wir noch eben den Mann an der Pfeife. Dr. Matthias Jöllenbeck heißt der gute Mann, der heute für Recht und Ordnung sorgen wird. Er leitete in dieser Spielzeit fünf Spiele, darunter auch das 2:0 des FC St.Pauli gegen Sandhausen am 8. Spieltag. Im DFB-Pokal begleitete er die Partie zwischen dem SC Verl und FC Augsburg, die mit 2:1 an den Underdog ging. Überraschungen sind also nicht auszuschließen bei dieser Spielleitung.
 
Aber andere Wettbwerbe interessieren uns heute natürlich nicht, der Pokal schreibt seine eigenen Regeln. Daher können wir höchstens noch einmal auf den direkten Vergleich der beiden Kontrahenten schauen, bevor es dann gleich im Flutlicht des Millerntors auf dem Rasen zur Sache geht: Bisher gab es sechs Aufeinandertreffen der beiden Vereine. Drei dieser Spiele gingen an Eintracht Frankfurt, das erste 2002 mit 4:0. Die letzte Begegnung ging allerdings an die Hausherren vom FC St. Pauli. Mit 2:0 war das 2011 aber ebenso der einzige Sieg der Kiezkicker gegen Eintracht Frankfurt. 2003 und 2011 kommen noch zwei 1:1-Unentschieden hinzu, welche den direkten Vergleich komplettieren. 
 
In der Liga hingegen läuft es bei dem heutigen Favoriten allerdings etwas besser: Mit 14 Punkte liegt man zwar "nur" auf dem 9. Platz, dafür hat man lediglich fünf Punkte Rückstand auf Tabellenführer Borussia Mönchengladbach, dem man am vergangenen Wochenende im Borussia-Park mit 4:2 unterlag. In der Europa League sieht es ebenfalls relativ gut aus. Nach zwei Siegen aus drei Spielen steht man hinter Arsenal London auf dem 2. Platz und hat gute Chancen, auch im neuen Jahr international vertreten zu sein.
 
Neuer Trainer, neues Glück! Aber erst gab es mit Adi Hütter die große Ernüchterung. Im ersten Pflichtspiel des neuen Trainers setzte es im vergangenen Jahr eine herbe Enttäuschung: In Ulm verlieren die Frankfurter mit 1:2 und scheiden als Titelverteidiger in der ersten Runde aus. In dieser Pokal-Saison soll dann alles besser werden. Der Grundstein wurde beim 5:3-Sieg in Mannheim gelegt, als der damals noch für Frankfurt spielende Rebic kurz vor Schluss einen lupenreinen Hattrick beisteuerte und die Parite drehte. 
 
Frankfurt hat einiges zu liefern in dieser Saison. Nach bestandener Europa-League-Qualifikation reist die Eintracht bereits zum 19. Pflichtspiel nach Hamburg. Eigentlich war der DFB-Pokal für die Frankfurter immer eine Art Heilsbringer. 2017 stand man im Finale gegen Dortmund, als man aber mit 1:2 das Finale verlor. 2018 hingegen folgte dann der große Sprung, Niko Kovac und die Büffelherde gewannen das Finale gegen den FC Bayern mit 3:1 und holten den Titel. 
 
In der Liga läuft es hingegen nicht ganz so gut für Jos Luhukay und seine Truppe: Nach elf Spieltagen bekleidet St. Pauli mit 13 Punkten den 12. Rang. Zuletzt gab es gegen Nürnberg (1:1), Darmstadt (0:1) und Heidenheim (0:1) nur ein Punkt und ein Tor aus drei Spielen. Aber Pokal und Liga, diese Wettbewerbe gehen bekanntermaßen nicht im Einklang.
 
Wie schön es für die heimischen Fans doch wäre, könnten die Hausherren diesen Pokal-Fight für sich entscheiden. Es wäre das erste Mal seit 14 Jahren, dass der FC St. Pauli im Achtelfinale des DFB-Pokals stünde. Daziwschen mussten die Herren mit dem Totenkopf-Emblem acht Mal in der ersten und fünf Mal in der zweiten Runde die Segel streichen. Auch in dieser Saison konnten die Kiezkicker sich erst im Elfmeterschießen gegen Kiel durchsetzen. Aber alleine das scheint nach zwei Erstrunden-K.Os wie ein kleiner Erfolg.
 
Auf der anderen Seite sitzt Adi Hütter auf der Trainerbank, der seine Eintracht im 19. Pflichtspiel der Saison mit dieser Formation in das Geschehen schickt: Rönnow - N'Dicka, Hasebe, Hinteregger - Fernandes - Chandler, Rode, Kohr, Durm - Dost, Kamada.
 
Starten wir gleich mit den Aufstellungen der Mannschaften. Den Anfang machen die Spieler von Jos Luhukay, dem Trainer des FC St.Pauli: Müller -  Buballa, Ostigard, Kalla - Penney, Knoll, Flum, Ohlsson - Möller Daehli - Sobota, Gyokeres.
 
Herzlich willkommen zum Spiel der 2. Runde im DFB-Pokal zwischen dem FC St. Pauli und Eintracht Frankfurt.
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