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Frauen-WM Live-Ticker Deutschland - Schweden live (20.06.2015, Achtelfinale)

Mittag (23.)
Sasic (36.)
Sasic (78.)
Marozsan (87.)
Bartusiak (28.)
4:1
beendet
Deutschland
Schweden
Lansdowne Stadium Ottawa, 22.486 Zuschauer
Schiedsrichter: Hyang Ok Ri aus PRK
Sembrant (81.)
Ilestedt (35.)
Schelin (67.)
Nur Highlights zeigen
Auto-Update
 
Das war es von der Partie Deutschland gegen Schweden im Achtelfinale der Frauen-Weltmeisterschaft, herzlichen Dank fürs Mitlesen und bis zum nächsten Mal.
 
Nach einer überzeugenden Leistung und einem klaren 4:1-Erfolg zieht Deutschland ins Viertelfinale ein. Aus dem schwächeren Auftreten gegen Thailand scheint man die richtigen Schlüsse gezogen zu haben, denn spielerisch sah das heute über weite Strecken sehr gut aus, was die Elf von Sylvia Neid auf den Rasen brachte. Damit kann man sich nun zurücklehnen und morgen dabei zusehen, wie Frankreich und Südkorea den Gegner ausspielen. Auf den Gewinner trifft Deutschland dann am Freitag um 16 Uhr.
90. Min.
Abpfiff in Ottawa.
90. Min.
Es gibt noch mal eine Ecke für Schweden. Die wird kurz ausgeführt und die eingwechselte Nilsson kommt zum Abschluss, ihr Versuch streift am Außennetz.
90. Min.
Die Nachspielzeit läuft, drei Minuten sind noch zu gehen.
89. Min.
Sylvia Neid wechselt zum dritten Mal: Für Alexandra Popp kommt Lena Lotzen.
88. Min.
Das dürfte es jetzt aber endgültig sein! Einen Eckball führt die deutsche Mannschaft mit einer flachen Variante aus. Maroszan steht frei im Sechzehner und wird bedient, kommt mit einer Mischung aus Grätsche und Lupfer zum Abschluss und kann die völlig überraschte Lindahl damit bezwingen.
4:1
87. Min.
Dzsenifer Marozsan
Tooooooor! DEUTSCHLAND - Schweden 4:1 - Torschützin: Dzsenifer Maroszan
86. Min.
Das sieht gar nicht gut aus...Simone Laudehr geht auf der linken Seite ins Eins-gegen-Eins, tritt ihrer Gegenspielerin dabei auf den Fuß und knickt um. Danach bleibt sie eine Weile liegen und muss nun behandelt werden. Sie scheint aber weiterspielen zu können.
83. Min.
Was ist denn jetzt los? Schweden ist plötzlich voll da! Bei einem langen Ball ist die deutsche Abwehr nicht in der Spur und Jakobsson läuft völlig frei auf das Tor zu. Angerer kommt aus ihrem Kasten, macht sich im entscheidenden Moment breit und pariert stark!
82. Min.
Aus dem Nichts fällt das Tor für die Schwedinnen! Ein Standard bringt das 1:3: Aus dem Halbfeld fliegt der Ball in den Sechzehner, dort schraubt sich Sembrant hoch und lässt Angerer mit einem platzierten Kopfball in die Ecke keine Chance.
3:1
81. Min.
Linda Sembrant
Tor! Deutschland - SCHWEDEN 3:1 Torschützin: Linda Sembrant
80. Min.
Letzter Wechsel bei Schweden: Jenny Hjohlman kommt für Emma Berglund.
79. Min.
Sasic macht den Sack zu! Und auch die Vorarbeit des 3:0 geht auf die überragende Laudehr. Die verschafft sich mit einem Haken im Strafraum Platz, zieht ab und trifft den Pfosten, den Abpraller kann die vorm Tor lauernde Sasic aus kurzer Distanz einköpfen. Für Sasic ist es der fünfte Turniertreffer.
3:0
78. Min.
Celia Sasic
Tooooooor! DEUTSCHLAND - Schweden 3:0 Torschützin: Celia Sasic
77. Min.
Die nutzt Sylvia Neid für einen weiteren Wechsel: Jennifer Cramer kommt für Tabea Kemme.
76. Min.
Buhrufe von den Rängen, da Alexandra Popp verletzt auf dem Boden liegt und die Schwedinnen recht lange brauchen, bis der Ball im Aus landet. Es gibt eine kurze Behandlungspause.
72. Min.
Wir sehen also: Wenn Deutschland das Tempo mal anzieht, wird es nach wie vor fast jedes Mal gefährlich, ein baldiges 3:0 wäre verdient und würde sicher auch die Nerven der Bundestrainerin beruhigen.
71. Min.
Maroszan wird im Strafraum von Laudehr bedient und will quer in die Mitte legen, wo Sasic völlig frei steht, den Ball fischt Lindahl aber gerade noch vor der Stürmerin weg.
69. Min.
Sie ist einfach nicht zu halten heute: Simon Laudehr. Wieder einmal setzt sie sich auf der rechten Seite gegen mehrere Gegenspielerinnen durch und flankt dann in die Mitte. Dort verpasst Sasic ganz knapp, an den Abpraller vor dem leeren Tor kommt Popp nicht mehr ganz heran.
67. Min.
Lotta Schelin
Alexandra Popp geht ins Dribbling gegen zwei Schwedinnen, eine davon ist Lotta Schelin, die das Ganze mit einem Foulspiel unterbindet und dafür die Gelbe Karte sieht.
67. Min.
Zweiter Wechsel bei Schweden: Kosovare Asllani kommt für Elin Rubensson.
66. Min.
Laudehr dribbelt von rechts gegen zwei Gegenspielerinnen in die Mitte und legt dann ab auf Maroszan, die schließt mit der Innenseite ab, der Schlenzer ist für Lindahl aber kein Problem.
63. Min.
Lattentreffer! Goessling kommt linksaußen an den Ball, hat sehr viel Zeit und kann in aller Ruhe in den Strafraum dribbeln, sie entscheidet sich für einen Lob in Richtung Tor. Lindahl kommt an den Ball nicht heran, auch diesmal ist aber die Latte im Weg und verhindert das 3:0.
62. Min.
Ganz feiner Ball von Laudehr, die auf der rechten Seite Platz hat und einen genauen Pass in den Lauf von Sasic im Strafraum spielt, die kann den Ball beim ersten Kontakt aber nicht sauber mitnehmen und verliert ihn dann in Bedrängnis.
59. Min.
Sjögran kommt mit dem Rücken zum Tor an den Ball und legt per Hacke schön weiter in den Lauf von Stürmerin Jakobsson, doch Annike Krahn ist zur Stelle und läuft den Ball ab.
57. Min.
Schweden wirkt im zweiten Durchgang viel gefährlicher und zielstrebiger als noch vor dem Seitenwechsel, und mit der Entlastung klappt es im Moment nicht wie gewünscht. Sasic kommt in der gegnerischen Hälfte an den Ball und zieht ab, der Schuss missglückt jedoch und fliegt in Richtung Eckfahne.
55. Min.
Schweden bekommt die erste Ecke zugesprochen, und die segelt gleich gefährlich vor das Tor von Nadine Angerer, doch die Spielführerin kann den Ball am langen Pfosten gerade noch vor Nilsson wegbugsieren.
52. Min.
Nach einem weiten Freistoß in den Sechzehner setzt sich Alexandra Popp robust durch und kommt zum Kopfball, der geht aber am Kasten vorbei.
51. Min.
Doch ein Unterschied zur ersten Hälfte ist erkennbar: Die deutsche Mannschaft zieht sich nun etwas zurück und überlässt Schweden phasenweise die Spielkontrolle, um bei Ballgewinnen schnell in die Spitze zu spielen.
48. Min.
Leonie Maier zieht aus der Distanz ab und prüft Lindahl, die kann den Ball aber sicher halten.
47. Min.
Deutschland übernimmt gleich wieder das Kommando: Kemme tankt sich über die linke Seite bis zur Grundlinie und versucht die Flanke, die rutscht ihr etwas über den Spann, der Ball fällt auf die Oberlatte und geht dann ins Aus.
46. Min.
Auch bei Schweden gab es eine Auswechslung in der Halbzeit: Jessica Samuelsson blieb in der Kabine, für sie ist Lina Nilsson im Spiel.
46. Min.
Sylvia Neid hat in der Pause gewechselt: Melanie Leupolz wird von Dzsenifer Maroszan ersetzt.
46. Min.
Die zweite Halbzeit läuft.
 
Mit einer hochverdienten 2:0-Führung für Deutschland geht es also in die Pause. Die Mannschaft von Sylvia Neid nahm von Anfang das Heft in die Hand, gab es nicht mehr her und lässt bisher keinen Zweifel daran, wer die bessere Mannschaft ist. Ganz durch ist die Sache sicher noch nicht - schließlich konnte Schweden vor wenigen Monaten im Algarve-Cup schon ein 0:2 gegen Deutschland noch umdrehen - doch wenn die deutsche Mannschaft so überlegen weiterspielt, stehen die Chancen auf den Viertelfinaleinzug sehr gut.
45. Min.
Halbzeit in Ottawa.
45. Min.
Aus dem Nichts eine Riesenchance für Schweden! Jakobsson kommt zwei Meter vor dem Tor zum Kopfball und setzt ihn über das Tor. Das hätte eigentlich der Anschlusstreffer sein müssen, Glück für die deutsche Abwehr.
43. Min.
Weiter das gleiche Bild: Deutschland hat den Ball, spielt ihn hin und her, lässt den Gegner laufen. Auch Außenverteidigerin Leonie Maier ist mit vorne und zieht aus rund zwanzig Metern ab, Keeperin Lindahl kann den harten Schuss aber festhalten.
40. Min.
Schweden wirkt jetzt völlig von der Rolle und kann sich kaum mehr aus der Defensive befreien, mit einem weiteren Treffer vor der Pause könnte Deutschland wohl fast schon alles klar machen.
36. Min.
Laudehr spielt in den Sechzehner auf Mittag, die kommt vor Gegenspielerin Ilestedt an den Ball und wird von ihr vermeintlich zu Fall gebracht, auch wenn ein Kontakt nicht wirklich erkennbar war. Schiedsrichterin Hyang Ri zeigt trotzdem auf den Punkt. Stürmerin Sasic lässt sich die Chance nicht entgehen, verlädt Lindahl und besorgt das beruhigende 2:0.
2:0
36. Min.
Celia Sasic
Toooooooor! DEUTSCHLAND - Schweden 2:0 Torschützin: Celia Sasic
35. Min.
Elfmeter für Deutschland!
33. Min.
Beste Chance für Schweden bisher! Elin Rubensson kommt in den Sechzehner und zieht aus spitzem Winkel direkt ab, der Ball fliegt nur knapp am Tordreieck vorbei ins Aus.
31. Min.
Wieder ist es Simone Laudehr, die sich über rechts im Dribbling durchsetzt, aber zum wiederholten Male kann sie ihre Aktion nicht erfolgreich beenden. Diesmal scheint ihr die Gegenspielerin im Sechzehner aber einen Schubser mitgegeben zu haben, nach dem Laudehr sogar gezwungenermaßen eine akrobatische Rolle über die Bande machen muss.
28. Min.
Saskia Bartusiak
Jetzt startet Schweden einen Konter, den die schnelle Jakobsson alleine vorträgt. Sie setzt sich im Dribbling gegen Saskia Bartusiak durch, wird dann aber von ihr zu Fall gebracht. Für das Foul sieht die Innenverteidigerin die Gelbe Karte und wäre damit im Viertelfinale gesperrt.
25. Min.
Da ist die Führung für Deutschland! Anja Mittag kommt nach einem schönen Doppelpass mit Sasic zentral vor dem Sechzehner an den Ball und schlenzt ihn dann sehenswert ins rechte Eck! Lindahl streckt sich vergebens, Deutschland liegt verdient in Führung, und Anja Mittag freut sich über ihren fünften Turniertreffer.
1:0
23. Min.
Anja Mittag
Tooooooor! DEUTSCHLAND - Schweden 1:0 - Torschützin: Anja Mittag
21. Min.
Auch bei den Schwedinnen hapert es im Abschluss: Linda Sembrandt kommt vor dem Strafraum frei zum Schuss, gerät dabei aber in Rückenlage und setzt den Ball in die Wolken.
20. Min.
Wenn es gefährlich wird, dann meist über die agile Laudehr. Diesmal dribbelt sie von rechts mit einem Haken nach innen und versucht dann den Abschluss mit links aus der Distanz, der Ball geht aber einige Meter am Tor vorbei.
17. Min.
Von Schweden kommt nach wie vor in der Offensive bisher so gut wie nichts, und Deutschland ist spielerisch weiterhin bestimmend. Im letzten Drittel fehlt es aber immer wieder an der letzten Durchschlagskraft...
14. Min.
Eine weitere, gute Schusschance: Mittag kommt über die linke Seite an die Grundlinie und legt klug auf die mitgelaufene und völlig freie Leupolz ab, deren Direktabnahme segelt aber über das Tor.
13. Min.
Die aktive Simone Laudehr bricht ein weiteres Mal über rechts durch und kommt nach einem Doppelpass fast frei vor dem Tor an den Ball, doch im letzten Moment grätscht Samuelsson gut dazwischen.
11. Min.
Den Schwung der ersten Minuten haben die deutsche Angriffe momentan nicht mehr, auch wenn die Elf von Sylvia Neid weiterhin ein sehr hohes Tempo im Pressing geht.
9. Min.
Da ist der erste Abschluss für Schweden: Stürmerin Sofia Jakobsson zieht aus der zweiten Reihe ab, der flache Kullerball ist aber kein Problem für Nadine Angerer.
6. Min.
Das deutsche Pressing gefällt, bei gegnerischem Spielaufbau attackieren zwei Spielerinnen sofort die Ballführende, damit kommt Schweden bisher überhaupt nicht zurecht. So kommt Deutschland immer wieder an den Ball und kann zum Angriff übergehen.
5. Min.
Der Auftakt der deutschen Mannschaft ist also vielversprechend, jetzt müssen nur noch die Möglichkeiten genutzt werden. Denn die schwedische Abwehr wirkt bislang alles andere als sattelfest.
2. Min.
Und noch eine Riesenchance gleich hinterher! Sasic dribbelt auf die Abwehr zu und legt dann in den Lauf von Laudehr, die will den Ball über die herauseilende Keeperin Lindahl lupfen, bleibt aber an ihr hängen, danach kann die Abwehr zur Ecke klären. Deutschland legt los wie die Feuerwehr!
1. Min.
Und der erste Angriff bringt die erste Chance! Über Sasic und Laudehr kommt der Ball links im Strafraum auf Alexandra Popp. Die kann den Ball annehmen und zieht gleich ab, setzt die Kugel aber über das Gehäuse. Das Ganze nicht einmal zwanzig Sekunden nach Anstoß.
1. Min.
Und los geht's!
 
Im Vergleich zum letzten Spiel muss heute für das Weiterkommen aber eine Leistungssteigerung her. Denn Schweden ist sicherlich der schwerste Brocken bisher, zudem war der Auftritt gegen Thailand laut Nadine Angerer trotz 4:0-Sieges noch ausbaufähig. Die Keeperin forderte danach ein anderes Auftreten im Achtelfinale: "Nun kommen die starken Gegner, da muss die Einstellung stimmen. Wenn wir nochmal so spielen, scheiden wir aus." Wollen wir es nicht hoffen.
 
Für Optimismus sorgt zudem die personelle Lage beim Europameister, denn Trainerin Neid kann auf den gesamten Kader zurückgreifen, auch Simone Laudehr hat ihre Bauchmuskelbeschwerden auskuriert. Alle Kräfte sind also mit an Bord.
 
Dennoch ist Deutschland heute klarer Favorit. Dafür spricht nicht nur der bisherige Turnierverlauf, sondern auch die Statistik. Bisher trafen Deutschland und Schweden in 24 Partien aufeinander, ganze 17 davon endeten mit einem Sieg für die deutsche Mannschaft. Sieben Mal gingen die Schwedinnen als Sieger vom Platz, ein Unentschieden gab es nie. Zuletzt traf man beim Algarve-Cup im März aufeinander: In der Gruppenphase gewann Schweden, im Finale dann Deutschland.
 
Davon blenden lassen wird man sich im deutschen Lager aber nicht, denn über die Stärken des Gegners ist man sich nach wie vor bewusst. Deswegen erwartet Sylvia Neid auch "ein Spiel auf Augenhöhe" und sagt: "Schweden hat große Qualität in der Mannschaft, Spiele gegen sie waren immer umkämpft und eng."
 
In Ottawa trifft die Elf von Bundestrainerin Sylvia Neid heute also auf Schweden. Der Gegner kam in der Todesgruppe D weiter, obwohl es für die Mannschaft von Pia Sundhage in einer eher enttäuschenden Vorrunde zu keinem Sieg und nur drei Punkten gereicht hatte. Als viertbester Gruppendritter konnten sich die Skandinavierinnen damit gerade noch für die Endrunde qualifizieren.
 
So spielt Schweden (4-4-2): Lindahl - Samuelsson, Fischer, Ilestedt, Berglund - Sjogran, Seger, Sembrant, Rubensson - Schelin, Jakobsson.
 
Die Aufstellung der deutschen Mannschaft (4-2-3-1): Angerer - Maier, Krahn, Bartusiak, Kemme - Goessling, Leupolz - Laudehr, Mittag, Popp - Sasic.
 
Herzlich willkommen zum Achtelfinale der Frauen-WM zwischen Deutschland und Schweden.