Rang
Name
Team
Zeit
1
Geraint Thomas
3:29:36
2
Tom Dumoulin
+0:20
3
Christopher Froome
+0:20
4
Damiano Caruso
+0:22
5
Mikel Nieve
+0:22
6
Daniel Martin
+0:22
7
Jésus Herrada
+0:57
8
Romain Bardet
+0:59
9
Vincenzo Nibali
+0:59
10
Nairo Quintana
+0:59
17
Pierre Latour
+2:59
48
Niklas Arndt
+16:31
50
Simon Geschke
+16:31
71
Greg van Avermaet
+22:23
77
Paul Martens
+22:23
84
Julian Alaphilippe
+24:51
85
Marcus Burghardt
+24:51
119
Peter Sagan
+26:07
124
Nils Politt
+26:44
140
John Degenkolb
+27:25
145
André Greipel
+27:25
161
Marcel Sieberg
+29:25
162
Rick Zabel
+31:32
-
Marcel Kittel
DNF
Letzte Aktualisierung: 06:23:37
Bis morgen
Damit endet die Berichterstattung von der 11. Etappe der Tour de France. Vielen Dank für das Interesse! Schwer ist es gewesen für die Radprofis. Doch wir wären nicht beim bedeutendsten Radrennen der Welt, wenn wir da nicht noch einen drauf setzen könnten. Morgen warten drei Berge der Ehrenkategorie - der Col de la Madeleine, der Col de la Croix de Fer und als Krönung der legendäre Schlussanstieg nach Alpe d'Huez. Und mit uns sind Sie wieder live dabei. Bis dahin!
Trikots
Die übrigen Trikotträger dürfen sich auch morgen wieder in ihre Farben hüllen. Bei Peter Sagan und dem Grünen Leibchen bestanden angesichts von mittlerweile 121 Punkten Vorsprung ohnehin keine Zweifel. Julian Alaphilippe tat als Ausreißer einiges dafür, sein Bergtrikot zu behaupten. Und in Weiß bleibt Pierre Roger Latour, der das Ziel heute als Siebzehnter erreichte und seinen Vorsprung auf Guillaume Martin noch um neun Sekunden ausbaute. In der Teamwertung liegt unverändert Movistar vorn. Unterdessen verpassten unter anderem Marcel Kittel und Mark Cavendish das Zeitlimit und müssen die Tour verlassen.
Gelb
Neuer Mann in Gelb ist also Geraint Thomas. Zusammen mit seinem Teamkollegen Chris Froome bildet der 32-Jährige im Gesamtklassement eine Sky-Doppelspitze. Knapp anderthalb Minuten trennen die beiden. Für die Mannschaft des Titelverteidigers läuft das perfekt, obwohl sie jetzt doch schon im Besitz des Führungstrikots sind, was natürlich mit Arbeit und Verantwortung einhergeht. Doch dieses starke Team tut ja ohnehin stets eine Menge auf den Etappen, womit das so viel Mehraufwand nun auch nicht bedeutet. Dritter in der Gesamteinzelwertung ist Tom Dumoulin. Mehr als zwei Minuten fehlen dem Vierten Vincenzo Nibali zu Gelb. Mikel Landa und Romain Bardet liegen beinahe drei Minuten zurück. Neunter und Zehnter sind Nairo Quintana und Daniel Martin (+3:16).
Ziel
Im Vergleich zu Chris Froome büßen mit Ausnahme von Tom Dumoulin alle Zeit ein. Romain Bardet, Nairo Quintana, Vincenzo Nibali und Primoz Roglic verlieren mehr als eine halbe Minute.
Ziel
Geraint Thomas fährt zum Etappensieg und zugleich ins Gelbe Trikot! Welch grandioser Ritt des Walisers! Besser ließ sich das wahrlich nicht planen. Tom Dumoulin wird Zweiter, Chris Froome Dritter. Bitter aber ist das für Mikel Nieve, der völlig frustriert hinter Damiano Caruso lediglich als Fünfter ankommt.
500 m
Einen halben Kilometer vor dem Ziel forciert Geraint Thomas nochmals, um sich als Zweiter zusätzliche Zeitgutschriften zu sichern. Nein! Nicht zu glauben! Der Sky-Profi fliegt etwa 300 Meter vor dem Ziel tatsächlich noch an Mikel Nieve vorbei.
1 km
Unterdessen begibt sich Mikel Nieve auf die letzten 1.000 Meter. Das sollte der Spanier doch ins Ziel retten können. Dumoulin, Thomas und Caruso werden Platz zwei unter sich ausmachen. Weiter hinten hängt Froome seinen Begleiter Martin ab.
2 km
Noch einmal forciert jetzt Chris Froome. Nun hält Daniel Martin Anschluss. Das Duo hat Bardet, Quintana, Roglic und weitere um etwa eine halbe Minute distanziert.
3 km
Plötzlich greift Daniel Martin an. Dem Iren vermag einzig Chris Froome zu folgen. Ganz vorn fährt Mikel Nieve dem Tagessieg entgegen. Eine halbe Minute dahinter befinden sich Tim Dumoulin, Geraint Thomas und Damiano Caruso.
4 km
Nun zieht Chris Froome an. Einzig Nairo Quintana hält Schritt. Kurz danach setzt Romain Bardet zu einem eher kraftlosen Antritt an, kommt überhaupt nicht weg. Froome kontert! Ihm folgen nun nur noch Quintana, Roglic und Daniel Martin.
5 km
In der Favoritengruppe tritt Geraint Thomas an. Es sieht ohnehin so aus, als würde der Waliser heute Gelb übernehmen. Nun aber will er noch mehr. Diese Attacke lässt die Gruppe weiter schrumpfen.
5 km
Sekunde um Sekunde wächst der Vorsprung von Mikel Nieve. Eine halbe Minute ist mittlerweile zusammengekommen. Zwei Verfolger sind verblieben: Damiano Caruso und Jesus Herrada.
6 km
Obwohl die Attacke von Alejandro Valverde mit Blick aufs Gesamtklassement keine Wirkung erzielte, darf sich der 38-jährige Spanier über die rote Startnummer als kämpferischster Fahrer freuen und diese morgen tragen.
7 km
Mikel Nieve fährt knapp 20 Sekunden voraus. Der Spanier ist gut in Tritt und darf sich große Hoffnungen auf den Etappensieg machen. Warren Barguil, Damiano Caruso, Jesus Herrada und Daniel Navarro befinden sich noch in der Verfolgung. Dahinter fährt Tom Dumoulin allein. Dem Niederländer fehlt aber noch immer eine Minute ganz nach vorn.
8 km
Etwa 15 Fahrer befinden sich noch im kleinen Hauptfeld, dass vier Sky-Fahrer anführen. Einer davon ist Chris Froome. Deren Arbeit bereitet Pierre Roger Latour Schwierigkeiten. Vor dem Franzosen im Weißen Trikot tut sich eine Lücke auf. Gleiches gilt für Ilnur Zakarin.
9 km
Während im Feld Adam Yates reißen lassen muss, attackiert vorn dessen Teamkollege Mikel Nieve, hat also die Freigabe bekommen, auf den Etappensieg zu gehen.
10 km
Im Peloton kurbelt Sky und reduziert die Gruppe immer weiter. Unterdessen kann Alejandro Valverde ein Stück weiter vorn den Anschluss nicht halten, muss Tom Dumoulin ziehen lassen.
11 km
Ganz vorn stößt Michael Valgren ein seine Grenzen, kommt mit den Kollegen nicht mehr mit und quittiert das mit einem enttäuschten Kopfschütteln. Somit bleiben Barguil, Caruso und Nieve derzeit die heißesten Anwärter auf den Tagessieg.
12 km
Danach folgen Tom Dumoulin und Aljendro Valverde. Der Spanier aber ist offenbar am Limit, bedeutet seinem niederländischen Begleiter, keine Führungsarbeit mehr leisten zu können.
13 km
Erste Verfolger der vier Spitzenreiter sind die beiden Cofidis-Fahrer Herrada und Navarro. Diese haben sich von der Gruppe Pauwels abgesetzt, die nun noch aus fünf Profis besteht.
14 km
Dann ist Sören Kragh Andersen als Helfer von Tom Dumoulin verschlissen und geht fliegen. Der Mann von Sunweb fährt nun mit Alejandro Valverde allein Richtung Ziel hinauf. Es sind aber nach wie vor zwei Minuten zur Spitze - und etwa eine dreiviertel Minute nach hinten zu den übrigen Favoriten.
15 km
An der Spitze attackiert Damiano Caruso. Mikel Nieve, Warren Barguil und Michael Valgren halten zunächst Schritt. Etwa eine halbe Minute dahinter fährt die erste Verfolgergruppe mit Serge Pauwels und Guillaume Martin.
17 km
Sören Kragh Andersen, einst im Weißen Trikot unterwegs, ist der Mann der seinem Sunweb-Teamkollgen Tom Dumoulin zur Seite steht. Gemeinsam schließen beide zu Alejandro Valverde auf, der in diesem Moment seinen Helfer Marc Soler verliert. Der ist am Ende.
19 km
Jetzt befindet sich die Spitze des Rennens in Bourg-Saint-Maurice. Die Abfahrt ist für diese Herren also gleich absolviert. Nun wird gleich der Schlussanstieg beginnen. Der ist laut Tour 17,6 Kilometer lang, durchschnittlich 5,8 Prozent steil und führt nach La Rosiere auf 1.855 Meter. Es handelt sich um einen Berg der 1. Kategorie.
22 km
Tom Dumoulin greift in der Abfahrt an, setzt sich zusammen mit einem Teamkollegen vom Peloton ab. Unterdessen verliert Alejandro Valverde bergab Zeit, nähert sich also wieder eher dem Hauptfeld. So wechselt das virtuelle Gelbe Trikot zu Geraint Thomas.
26 km
Frank hat keine schweren Verletzungen davon getragen. Der 31-Jährige sitzt inzwischen wieder auf dem Rad.
26 km
Mathias Frank ist in der Abfahrt gestürzt. Sein Rad lehnt in einer Linkskurve an der Leitplanke. Doch vom Schweizer ist nichts zu sehen. Der muss dort den Abhang runter gerutscht sein.
30 km
Guillaume Martin gehört ebenfalls der Fluchtgruppe an und schielt auf das Weiße Trikot von Pierre Roger Latour. Die 1:54 Minuten Rückstand im Klassement hat der Franzose von Wanty-Groupe Gobert längst aufgeholt.
32 km
Unterdessen fährt der Mann in Gelb mehr als zehn Minuten hinter des Spitze des Rennens. Das Führungstrikot also wird Greg van Avermaet heute definitiv verlieren. Virtuell trägt Valverde derzeit das Maillot Jaune.
36 km
Beinahe 20 Kilometer geht es jetzt bergab. Noch einmal bietet sich also Gelegenheit, Kräfte für das Finale zu sammeln. Die Spitzengruppe fährt etwa zwei Minuten vor dem Movistar-Duo mit Alejandro Valverde. Eine weitere Minute dahinter rollt das Feld mit Chris Froome und den anderen Favoriten.
38,5 km
Um die Bergwertung der 2. Kategorie wird nicht gekämpft. Es gibt auch nur fünf Punkte, die Warren Barguil am Cormet de Roselind abstaubt. Jesus Herrada (3), Elie Gesbert (2) und Mikel Nieve (1) verbuchen die übrigen Zähler. Da es in den Alpen bei Bergankünften keine doppelten Punkte gibt, hat Julian Alaphilippe das Bergtrikot für heute sicher.
39 km
An der Spitze fahren noch immer 13 Fahrer um Serge Pauwels und Warren Barguil. In der Zusammensetzung nähert man sich der Bergwertung.
40 km
Marc Soler gibt alles, arbeitet aufopferungsvoll für Alejandro Valverde. 2:30 Minuten fehlen noch bis zur Kopfgruppe. Arthur Vichot klemmt sich derzeit an dessen Hinterrad.
41 km
Im Feld der Favoriten ergreift Bahrain-Merida die Initiative. Franco Pellizotti spannt sich vors Feld - mit Vincenzo Nibali im Schlepptau. So möchte man den derzeit 4:20 Minuten großen Rückstand ganz nach vorn reduzieren. Julian Alaphilippe schnupft man wenig später auf.
42 km
Jetzt fliegt das Movistar-Duo regelrecht an Julian Alaphilippe vorbei. Der Mann im Bergtrikot hat mit der heutigen Etappe abgeschlossen. Ab sofort heißt es für den Franzosen nur noch, heil ins Ziel zu kommen.
43 km
Gorka Izagirre plagt ein Krampf. Der Baske schwankt und muss vom Rad steigen. Das schaut gar nicht gut aus. Wie soll der Mann die Distanz zum Ziel so noch bewältigen?
45 km
Marc Soler arbeitet für Alejandro Valverde. Das Duo ist bis auf 3:10 Minuten an die Spitze herangefahren. Der Abstand zum Peloton ist inzwischen auf knapp zwei Minuten angewachsen.
48 km
Inzwischen hat die Spitze die kurze Abfahrt beendet und begibt sich schon in den Anstieg zum Cormet de Roselind. 5,7 Kilometer sind das mit durchschnittlich 6,5 Prozent Steigung. Aufgrund der Kürze gehört dieser Berg lediglich der 2. Kategorie an - trotz 1.968 Metern Höhe.
51 km
Die übrigen Punkte gehen an Elie Gesbert (12), Darwin Atapuma (10), Jesus Herrada (8), Damiano Caruso (6), Tanel Kangert (4) und Mathias Frank (2). Julian Alaphilippe gelingt es nicht, noch ein paar Zähler abzustauben. Dennoch behauptet der Franzose für den Momant das Bergtrikot. Serge Pauwels aber schiebt sich bis auf zwölf Punkte heran. Und noch ist heute ausreichend was zu holen.
51 km
Dann erklimmt Warren Barguil den Col du Pre als Erster und streicht für den Berg der Ehrenkategorie satte 20 Zähler und 800 Euro für die Mannschaftskasse ein. Als Zweiter erklimmt Serge Pauwels den Gipfel.
52 km
Nun dockt Alejandro Valverde bei Marc Soler an, der sich vorhin aus der Spitzengruppe hat zurüchfallen lassen und nun für seinen Teamkollegen nützliche Hilfe leistet.
52 km
Zurück ins Feld: Wie Rigoberto Uran scheint auch Rafal Majka nicht die Form für große Taten zu besitzen. Der Klassementfahrer von Bora-Hansgrohe verliert an Boden. Unterdessen hat Alejandro Valverde bereits eine Minte zwischen sich und das Peloton gelegt.
53 km
An der Spitze sind 13 Fahrer beisammen. Weiterhin macht Fortnueo-Samsic für Warren Barguil die Arbeit. Dann bekommt Julian Alaphilippe die Grenzen aufgezeigt. Der Mann im Bergtrikot ist offenbar am Ende, muss reißen lassen und fällt sehr schnell zurück.
53 km
Valverde aber ist erst einmal weg. Mit flüssigem Tritt fährt der 38-Jährige an einigen der ehemaligen Ausreißer vorbei, die nun mehr und mehr zurückfallen. Bis ganz zur Spitze sind das aber noch fünf Minuten.
54 km
Alejandro Valverde tritt an! Movistar hat den Weg bereitet. Und nun schaut alles auf Sky. Schnell gewinnt der Spanier Vorsprung. Prompt übernimmt das Team von Chris Frome wieder die Führungsarbeit.
54 km
Jetzt bekommt Greg van Avermaet Probleme, hält mit dem Tempo des Hauptfeldes nicht mehr Schritt. Es scheint um das Gelbe Trikot geschehen. Gekämpft hat der Belgier weiß Gott genug, wie die rote Startnummer des kämpferischen Fahrers auf seinem Rücken beweist. Auch Rigoberto Uran fällt wieder zurück. Dem Tour-Zweiten des vergangenen Jahres fehlt die Form.
55 km
Movistar ergreift die Initiative. Zwei, drei Fahrern schieben sich im Peloton an die Spitze. Und Marc Soler, der in der Ausreißergruppe unterwegs war, lässt sich zurückfallen.
56 km
Nun wird es einigen Fahrern doch zu steil. An der Spitze der Kopfgruppe macht Fortuneo-Samsic Druck. Man möchte den Kapitän Warren Barguil in gute Position bringen. Das fordert bei anderen Profis Tribut.
58 km
Sky möchte also das Gelbe Trikot auch heute nicht haben. Jetzt zeigt man das auch offensichtlich, nimmt sich in der Führungsarbeit zurück. Der Abstand zu den Ausreißern wächst noch einmal an.
60 km
In gleichmäßigem Tempo strampelt man den Berg hinauf. Entsprechend stabil bleibt die Situation. Die Ausreißergruppe ist 30 Fahrer groß. Das Hauptfeld liegt sechs Minuten zurück. Richtig weit abgehängt ist bereits Marc Cavendish. Dem britischen Sprinter fehlen bereits weit mehr als zwölf Minuten.
62 km
An der Spitze rollt die Gruppe wieder zusammen. Die Drei, die in der Abfahrt allein unterwegs waren, bekommen nun wieder Gesellschaft. In der Zusammensetzung ist man unterwegs hinauf zum Col du Pre. Dieser Anstieg der Ehrenkategorie ist 12,6 Kilometer lang und im Schnitt 7,7 Prozent steil. Im Maximum stehen den Fahrern auf dem Weg in 1.748 Meter Höhe bis zu elf Prozent bevor.
64 km
Nicolas Portal, der Sportliche Leiter von Sky, hat für heute angekündigt, dass sich seine Mannschaft auf die Kontrolle beschränken wird. Genau das geschieht derzeit im Hauptfeld. Es ist also an den anderen, die Initiative zu ergreifen. Bleibt abzuwarten, ob da Interesse besteht. Sonst führt das wieder zu einem Stillhalteabkommen wie gestern. Wenn für die Männer im Hauptfeld aufgrund des großen Rückstandes dann auch kein Etappensieg mehr lockt, fällt eine weitere Motivation weg.
66 km
Jetzt erreichen die Ersten das Tal. In Beaufort jedoch wird es umgehend wieder bergauf gehen. Mit der Erholung also ist es gleich vorbei.
69 km
Julian Alaphilippe, Warren Barguil und Thomas de Gendt haben sich nach dem Kampf um die Bergpunkte etwas abgesetzt und rollen einige Sekunden voraus.
73 km
In der rasenden Abfahrt dürfen sich die Profis ein wenig erholen - ohne dabei die Konzentration zu vernachlässigen. Auf der sehr kurvigen Straße sind Steuerkünste gefragt.
82,5 km
Mit gut sechs Minuten Rückstand überquert das Hauptfeld in diesem Moment den Montee de Bisanne. Team Sky hat die Flüchtigen also wieder recht weit enteilen lassen. Greg van Avermaet, der Mann in Gelb, ist da mit dabei. Das gilt zudem für Peter Sagan (Grün) und Pierre Roger Latour (Weiß).
77 km
Bestplatzeirter der Ausreißer ist inzwischen übrigens Serge Pauwels. Der Belgier von Dimension Data weist als Neunzehnter lediglich etwas mehr als fünf Minuten Rückstand aufs Gelbe Trikot auf, fährt derzeit also virtuell im Maillot Jaune.
82 km
Die weiteren Punkte gehen an Warren Barguil (15), Thomas de Gendt (12), Serge Pauwels (10), Rein Taaramäe (8), Anthony Perez (6), Mikel Nieve (4) und Darwin Atapuma (2).
82,5 km
Noch 500 Meter bis zum Montee de Bisanne! Jetzt wird forciert. Rein Taaramäe gibt Gas. Mühelos gehen Warren Barguil und Julian Alaphilippe mit. Und dann setzt der Mann im gepunkteten Textil einen drauf. Souverän holt sich Alaphilippe an diesem Berg der Ehrenkategorie die 20 Punkte und baut seinen Vorsprung aus.
83,5 km
Julian Alaphilippe führt die 22-köpfige Fluchtgruppe auf den letzten Kilometer bis zum Gipfel. Wird der Mann im Bergtrikot gleich von einem der Begleiter im Kampf um die Punkte herausgefordert?
84 km
Ein Deutscher kurbelt in der Ausreißergruppe nicht mit. Dafür ist mit Mathias Frank ein Schweizer mit von der Partie. Dazu mit Toms Skujins ein ehemaliger Träger des Bergtrikots sowie mit Serge Pauwels und Rein Taaramäe zwei weitere Flüchtige der gestrigen Etappe.
85 km
Nun führt Thomas de Gendt weitere Radprofis heran. So wächst die Kopfgruppe auf beinahe 20 Mann an. Noch also wird dort nicht das ganz hohe Tempo angeschlagen. Im Peloton gibt weiterhin Team Sky den Ton an - allerdings bereits etwa fünf Minuten hinter der Spitze.
86 km
Für Pawel Poljanski geht das jetzt aber zu schnell. Der Mann von Bora-Hansgrohe fällt wieder zurück. Dafür schieben sich von hinten andere Rennfahrer heran, womit sich eine mindestens zehnköpfige Führungsgruppe bildet. Movistar ist da jetzt auch vertreten.
87 km
Ganz am Ende des Pelotons haben erste Sprinter längst den Anschluss verloren. Mark Cavendish und Dylan Groenewegen müssen jetzt das Gruppetto organisieren.
88 km
Aus der großen Verfolgergruppe suchen weitere Radsportler den Anschluss nach vorn. Pawel Poljanski und Anthony Perez mischen ab sofort an der Spitze mit.
89 km
Mit den sechs Leuten dort vorn bildet sich eine überaus schlagkräftige Gruppe. Das sind Jungs mit Potenzial, die in der Lage sind, das Ding heute durchzuziehen. Bleibt abzuwarten, wer die nötige Tagesform mitbringt.
90 km
Die Situation sortiert sich neu. Aus der Verfolgergruppe setzten sich Julian Alaphilippe und Tejay van Garderen ab und schließen recht zügig zur Spitze auf. Der gestrige Etappensieger ist 28. der Gesamteinzelwertung. Nicht viel weiter hinten steht der US-Amerikaner - mit einer Viertelstunde Rückstand.
91 km
Bestplatzierter der vier Ausreißer ist Warren Barguil, der sich gestern reichlich Rückstand einhandelte, um ab sofort ungehindert flüchten zu können. Der 26. der Gesamtwertung weist 11:50 Minuten Defizit auf. Direkt hinter dem Franzosen wird Damiano Caruso geführt.
92 km
Somit sind an der Spitze vier Pedaleure verblieben. Die bauen auf etwa 40 Sekunden Vorsprung. Das Hauptfeld liegt derzeit knapp drei Minuten zurück.
94 km
Peter Sagan hat sein Tagwerk verrichtet. Ab sofort gilt es nur noch, heil und rechtzeitig ins Ziel zu gelangen. Der Slowake ist bereits zurückgefallen, befindet sich jetzt in der zweiten Gruppe um Julian Alaphilippe mit etwa 30 Fahrern.
96 km
Nun geht es auch offiziell bergauf. Die Kletterei im Montee de Bisanne steht an. Mit 12,4 Kilometern ist der bemessen. Im Schnitt ist die Angelegenheit 8,2 Prozent steil. Die heftigsten Abschnitte warten mit bis zu zehn Prozent auf.
97 km
Unterdessen holt sich Peter Sagan ohne Gegenwehr die 20 Punkte beim Zwischensprint in Villard-sur-Doron. Fürs Team gibt es 1.500 Euro in die Kasse. Damit baut der Weltmeister seinen Vorsprung auf scheinbar uneinholbare 121 Punkte aus. Die weiteren Zähler gehen an Damiano Caruso, Warren Barguil, Daniel Navarro und Romain Sicard. Aber das ist nebensächlich. Von den Sprintern setzt sich keiner in Szene.
99 km
Zwischen Fluchtgruppe und Peloton befinden sich weitere Fahrer. Da bildet sich derzeit eine größere Gruppe. In dieser bewegt sich Julian Alaphilippe im Bergtrikot. Dagegen hält Greg van Avermaet heute offenbar die Füße still.
101 km
Im Hauptfeld hat Sky schon wieder das Kommando übernommen. Man lässt die fünf Flüchtigen fahren. Deren Vorsprung beträgt 15 Sekunden. Und so steuern die Ausreißer zielstrebig dem Zwischensprint entgegen.
104 km
Jetzt schaffen sich fünf Profis eine kleine Lücke. Der Mann in Grün ist natürlich dabei. Dazu gesellen sich Warren Barguil, Damiano Caruso, Romain Sicard und Daniel Navarro.
106 km
Noch gelingt es keinem Fahrer, sich richtig abzusetzen. Peter Sagan kontrolliert das Geschehen in führender Position.
Attacke
Ohne zu zögern, geht Direct Energie zum Angriff über. Romain Sicard lanciert die erste Attacke. Bora-Hansgrohe hält in Person von Marcus Burghardt dagegen. Man möchte das Feld bis zum Zwischensprint zusammenhalten. Peter Sagan zeigt sich auch schon recht weit vorn, um im Fall eines erfolgreichen Fluchtversuchs den Anschluss nicht zu verpassen.
Start
Dann ist es soweit. Tour-Direktor Christian Prudhomme schwenkt die weiße Flagge und gibt das Rennen somit frei.
108,5 km
Inzwischen rollt das Fahrerfeld bei Sonnenschein und überwiegend blauem Himmel über die Straßen von Albertville. Wir befinden uns aber noch in der neutralisierten Phase.
14 Uhr
Aufgrund der Kürze der Etappe erfolgt der Start heute erst um etwa 14 Uhr. Dann werden sich die verbliebenen 165 Fahrer in Albertville auf den Weg machen. Gestern waren im Übrigen Alexis Vuillermoz und Jens Keukeleire nicht mehr am Start erschienen, womit inzwischen bei der diesjährigen Grande Boucle elf Profis ausgestiegen sind. AG2R La Mondiale, Lotto Soudal und Katusha Alpecin haben bereits je zwei Männer verloren.
Trikots
Aufgrund eines enormen Polsters von 101 Punkten scheint Peter Sagan das Grüne Trikot sicher zu haben. Sofern der Weltmeister gesund und von einem schweren Sturz verschont bleibt, wird das wohl bis Paris so sein. Die Sprinterkonkurrenz hat es längst aufgegeben, bei den Zwischenwertungen konsequent dagegenzuhalten. Ganz anders sieht es beim gepunkteten Textil aus, welches sich gestern Julian Alaphilippe sicherte. 41 Punkte stellen wahrlich kein Ruhekissen dar, denn allein heute sind maximal 55 zu holen. In Weiß schlüpfte gestern Pierre Roger Latour - mit knapp zwei Minuten vor Guillaume Martin. Diese beiden kristallisieren sich mittlerweile als Kandidaten für die Nachwuchswertung heraus.
Gelb
Mit einem famosen Kraftakt verteidigte Greg van Avermaet gestern sein Maillot Jaune. Dabei baute der Belgier seinen Vorsprung sogar aus, weist nun 2:22 Minuten Guthaben gegenüber Geraint Thomas auf. Zu den Klassementfahrern und Tour-Favoriten sind es gar mehr als drei Minuten. Dennoch stellt sich die Frage, ob der Olympiasieger für diesen Parforceritt heute büßen muss. Natürlich hielten es die Experten bereits vor der gestrigen Etappe für ausgeschlossen, dass van Avermaet Gelb verteidigt. Er belehrte alle eines besseren. Doch es scheint schwer vorstellbar, dass dies zu wiederholen ist. Es wäre allenfalls ein Szenario denkbar, bei dem bis zum Schlussanstieg taktiert wird und er von seinem Vorsprung zehren und eventuell etwas davon retten könnte.
Profil
An Höchstschwierigkeiten mangelt es trotz der nur 108,5 Kilometer auch heute nicht. Insgesamt sind vier knackige Gipfel zu erklimmen. Es geht praktisch vom Start weg bergauf. Längere Flachpassagen gibt es überhaupt nicht. Den Zwischensprint hat man gleich nach 11,5 Kilometern angesetzt. Die erste Hürde stellt im weiteren Verlauf der Montee de Bisanne dar. Dieser Berg gehört der Ehrenkategorie an - so wie auch der zweite Anstieg des Tages am Col du Pre. Im Anschluss wartet nur eine kurze Abfahrt, bevor die Kraxelei eine Fortsetzung findet und bis an die 2.000 Meter heranführt - auf den Cormet de Roseland (2. Kategorie). Danach folgt eine 18,5 Kilometer lange Abfahrt. Kaum im Tal angekommen, geht es wieder aufwärts - in den Schlussanstieg nach La Rosiere zur ersten echten Bergankunft dieser Frankreich-Rundfahrt (1. Kategorie).
11. Etappe
Nach der gestrigen ersten Alpenetappe, die von einem weitgehenden Stillhalteabkommen zwischen den Tour-Favoriten geprägt war, geht es heute auf den zweiten Tagesabschnitt durch das Hochgebirge. Der Start erfolgt in Albertville, Austragungsort der Olympischen Winterspiele 1992. Das Fahrerfeld bewegt sich durch das Departement Savoie und kommt in Richtung Ziel der italienischen Grenze so nah wie kein weiteres Mal bei dieser Tour. La Rosiere ist erstmals Ankunftsort bei der Tour de France.
Bonjour
Herzlich willkommen zur 11. Etappe der Tour de France, die über 108,5 Kilometer von Albertville nach La Rosière führt.

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