Rang
Name
Team
Zeit
1
Peter Sagan
3:45:55
2
Alexander Kristoff
+0:00
3
Arnaud Démare
+0:00
4
John Degenkolb
+0:00
5
Greg van Avermaet
+0:00
6
Yves Lampaert
+0:00
7
Magnus Cort Nielsen
+0:00
8
Andrea Pasqualon
+0:00
9
Sonny Colbrelli
+0:00
10
Taylor Phinney
+0:00
15
Pierre Latour
+0:00
16
Niklas Arndt
+0:00
25
Geraint Thomas
+0:00
34
Nils Politt
+0:00
65
Paul Martens
+0:43
87
Simon Geschke
+1:23
102
Marcus Burghardt
+1:56
148
Julian Alaphilippe
+2:08
Letzte Aktualisierung: 07:03:28
0
170 km
Bis morgen
Alle 152 verbliebenen Radprofis sind im Ziel. Damit haben wir es für heute geschafft. Vielen Dank für die Ausdauer und das Interesse an unserer Berichterstattung! Wir sind morgen wieder zur Stelle mit der 14. Etappe der Tour de France von Saint-Paul-Trois-Chateaux nach Mende über gerade zum Ende hin sehr hügelige 188 Kilometer. Bis dahin!
Trikots
Die Leute fürs Gesamtklassement kamen mit dem ersten großen Hauptfeld ins Ziel, welches 55 Fahrer umfasste. Damit bleibt in der Gesamtwertung alles beim Alten. Geraint Thomas verteidigt das Maillot vor seinem Teamkollegen Chris Froome. Aufgrund von nur zwei kleinen Bergwertungen heute darf Julian Alaphilippe weiterhin im Bergtrikot antreten. Weiß bleibt im Besitz vor Pierre Roger Latour.
Sagan
So rollten die verbliebenen Top-Sprinter in einer beinahe vorhersehbaren Reihenfolge ins Ziel - die ersten Vier so, wie sie in der Wertung ums Grüne Trikot geführt werden. Dafür sammelte Peter Sagen neben seinem dritten Etappensieg bei der diesjährigen Tour nochmals satte 50 Punkte ein. Dieses Textil ist dem Slowaken nur noch theoretisch zu nehmen. Sofern der Weltmeister heil in Paris ankommt, bleibt das auf seinen Schultern.
Ziel
Peter Sagan hat erneut die besten Beine, schiebt sich knapp vor Alexander Kristoff über die Ziellinie. Als Dritter schlägt Arnaud Demare frustriert mit der rechten Hand auf den Lenker. Für John Degenkolb bleibt Rang vier.
250 m
Etwa 250 Meter vor dem Ziel ist es um Philipp Gilbert geschehen. Die Sprinter fliegen vorbei.
1 km
Die Flamme Rouge! Philippe Gilbert versucht tatsächlich, hier noch wegzukommen. Eine kleine Lücke tut sich auf. Aber nicht genug!
2 km
Dann ist es an Trek-Segafredo, die mit vier Männern ganz vorn fahren. So geht es auf die letzten zwei Kilometer. Von Emirates ist weit und breit nichts mehr zu sehen. Kristoff ist isoliert, sucht sich das Hinterrad von John Degenkolb.
4 km
Inzwischen hat das Peloton Valence erreicht. Bora-Hansgrohe fährt an der Spitze. Marcus Burghardt macht gewaltig Druck, um ja keinen Fluchtversuch mehr zuzulassen.
5 km
In Höchsttempo heizt das große Feld nun dem Ziel entgegen. Alles wappnet sich für den Sprint. Unterdessen nimmt Schär die Beine hoch, lässt sich zurückfallen und wird locker ins Ziel fahren.
6 km
Unterdessen zeigt sich auch Trek-Segafredo in vorderen Reihen. Dieses Team möchte John Degenkolb positionieren. Knapp 6.000 Meter vor dem Ziel schnupft das Peloton Michael Schär auf.
8 km
Mehr wird für Schär nicht drin sein. Unerbittlich rückt die jagende Meute näher. Längst besteht Sichtkontakt auf den langen und breiten Straßen.
9 km
Lohn der Attacke ist die Rote Startnummer. Soeben gibt die Jury ihre Entscheidung bekannt, Michael Schär zum kämpferischsten Fahrer des Tages zu küren.
11 km
Unverdrossen kurbelt Michael Schär dem Zielort entgegen. Gleich geht es auf die letzten zehn Kilometer. Knapp eine halbe Minute Polster bleibt dem Schweizer. Das ist wahrlich nicht viel.
14 km
Knapp 14 Kilometer vor dem Ziel wartet eine knifflige Straßenverengung. Einige Fahrer müssen bremsen. Alle aber sortieren sich diszipliniert ein. Kurze Zeit später präsentiert sich die Straße umso breiter.
17 km
Im Hauptfeld wird man wenig Nachsicht üben. Hier arbeitet man zielgerichtet auf eine Massenankunft hin. Die Sprinterteams bilden jetzt schon Züge. Entsprechend hoch ist das Tempo. Und natürlich zeigt sich auch Sky vorn, um Thomas und Froome in sicheren Positionen zu wissen.
20 km
Michael Schär hinterlässt noch einen guten Eindruck, tritt flüssig und kraftvoll. Zunächst wächst sein Vorsprung erst einmal an. 50 Sekunden sind das jetzt. Und selbst wenn das bis zum Ziel nicht reichen sollte, in Bezug auf die rote Startnummer meldet der 31-Jährige auf jeden Fall Ansprüche an.
22 km
Als guter Zeitfahrer hat der Eidgenosse grundsätzlich das Potenzial für eine Solofahrt. Zwei seiner einstigen Begleiter sind längst vom Peloton geschluckt. Und dieses Schicksal ereilt gleich auch Tom Scully.
24 km
Thomas de Gendt und Dimitri Claeys geben mehr oder weniger auf. Da spielt Michael Schär nicht mit. Der Schweizer geht aus dem Sattel und forciert noch einmal. Tom Scully ist für den Moment unschlüssig.
27 km
Gleich müssen die Pedaleure ein letztes kleines Bergauf-Stück unter die Räder nehmen, bevor es dann in vorwiegend abschüssiger Fahrt in Richtung Ziel nach Valence geht.
30 km
Maximal drei Minuten - ein paar Sekunden mehr sind es einst gewesen - weiter ließ das Peloton die vier Flüchtigen heute nicht weg. Das Quartett wurde also permanent an der kurzen Leine gehalten. Davon ist aktuell nur noch eine halbe Minute verblieben. Das Schicksal, welches die Ausreißer in Kürze ereilen wird, deutete sich also schon lange an.
33 km
Sonderlich eilig hat man es heute nicht. Die Durchschnittsgeschwindigkeit ist nach der dritten Rennstunde auf 44 Stundenkilometer gesunken. Das deutet auf eine Zielankunft um 17:35 Uhr hin.
36 km
Trek-Segafredo hält sich dezent zurück, beteiligt sich bisher nicht an der Arbeit. Aber bis zu diesem Zeitpunkt reicht das Engagement der anderen im Hauptfeld, um alles unter Kontrolle zu behalten.
39 km
Groupama-FDJ taucht inzwischen sehr zahlreich im Vorderfeld auf. Dazwischen rollen Pöstlberger und Darwin Atapuma von Emirates. Das sind die üblichen drei Sprinterteams von Arnaud Demare, Peter Sagan und Alexander Kristoff.
41 km
Gefühlt seit Stunden strampelt Lukas Pöstlberger an der Spitze des Pelotons. Erst jetzt gibt es Unterstützung für den Mann von Bora-Hansgrohe. Ein Profi von Groupama-FDJ löst den Österreicher tatsächlich in der Nachführarbeit ab.
46 km
Um die Minute pegelt sich das Polster der Fluchtgruppe ein. Noch besteht gar nicht das Interesse, die Vier frühzeitig zu stellen. 20 Kilometer vor dem Ziel würde es locker reichen, hinten richtig zu forcieren.
51 km
An der Spitze dürfte das für das Fluchtquartett keine erfreuliche Situation sein. Die werden ja regelmäßig über den Abstand informiert und müssen sich vorkommen, als lässt man sie am langen Arm verhungern.
55 km
Die Sprinterteams lassen heute überhaupt nichts anbrennen. Unverdrossen kurbelt der Österreicher Lukas Pöstlberger in führender Position und verkürzt mit seiner Arbeit den Rückstand auf 40 Sekunden.
59 km
Nun bleiben knapp 60 wellige Kilometer bis zum Ziel. Übrigens sind für die letzten beiden Tour-Wochen keine Bonussprints in Zielnähe mehr angesetzt - also auch nicht bei Flachetappen. Diese kleinen Zeitgutschriften würden bei den jetzigen Abständen im Gesamtklassement kaum noch Auswirkungen haben.
60 km
Tausende Zuschauer säumen die Straße den Berg hinauf und sorgen für großartige Atmosphäre. Gekämpft wird um den Bergpunkt nicht. Tom Scully fährt als Erster drüber und darf dafür zumindest noch 200 Euro verbuchen. Etwa eine Minute später rollt das Peloton über den Hügel.
62 km
Langsam nähern wir uns der zweiten Bergwertung des Tages. Die Cote de Sainte-Eulalie-en-Royans stellt sich mit lediglich anderthalb Kilometern Anstieg entgegen, der im Schnitt gerade 4,9 Prozent steil ist. Als Lohn fürs Erklimmen gibt es nur einen Punkt.
64 km
Inzwischen sind bereits insgesamt 24 Profis bei dieser Tour vom Rad gestiegen. Lotto Soudal büßte schon die Hälfte des Teams ein, es sind gerade vier Fahrer verblieben. Von den einstmals elf Deutschen treten noch sechs in die Pedale.
66 km
Und so nähern wir uns der Departementsgrenze zwischen Isere und Drome.
70 km
Die drei Sprinterteams im Peloton leisten ganze Arbeit. Lukas Pöstlberger von Bora-Hansgrohe fährt beinahe permanent an der Spitze. Aktuell schmilzt der Rückstand zu den Ausreißern auf anderthalb Minuten.
75 km
So bleibt uns Zeit, auf die bisherige Durchschnittsgeschwindigkeit zu schauen. Während der ersten zwei Stunden auf dem Rad waren die Pedaleure an der Spitze 45,5 Stundenkilometer schnell. Mit Blick auf die Marschtabelle der Tour bewegen wir uns genau auf Kurs der mittleren Berechnung, die eine Zielankunft gegen 17:30 Uhr erwarten lässt.
79 km
So plätschert die 13. Etappe bei sonnigem Wetter und Temperaturen von deutlich mehr als 30 Grad ziemlich ereignislos dahin. Auf der Fahrt in Richtung Valence tut sich nicht viel.
83 km
Alexander Kristoff lässt sich ans Ende des Hauptfeldes zurückfallen. Ein Mechaniker hantiert aus dem Auto heraus während der Fahrt an seinem Rad. Offenbar justiert der an der Hinterradbremse. Schnell scheint das Problem korrigiert, der Norweger schließt wieder zu den Kollegen auf.
85 km
Nun bewegt sich das Feld durch die Verpflegungszone. Die Fahrer greifen herzhaft zu und kramen anschließend in den Beuteln. Schnell werden die entleert und fliegen in hohem Bogen an den Straßenrand - als Souvenir für die Zuschauer.
87 km
Lukas Pöstlberger führt das Peloton an. Hinter dem Österreicher fahren Darwin Atapuma und Tobias Ludvigsson. Bora-Hansgrohe, Emirates und Groupama-FDJ - das übliche Bild also.
91 km
Und so steuern wir - noch deutlich mehr, als auf den bisherigen Flachetappen - auf das übliche Szenario zu. Eine Sprintankuft des geschlossenen Feldes scheint aktuell unausweichlich.
95 km
Weiter geht es auf völlig flachem Terrain in Richtung Izeron. Erst dort wird es ein wenig hügeliger. Große Schwierigkeiten jedoch stehen nicht im Weg. Das wird die Ausreißer nicht trösten, denn so richtig kommen die nach wie vor nicht weg. Etwas mehr als zwei Minuten - mehr ist ihnen nicht vergönnt.
98,5 km
Im Hauptfeld wird erstaunlich aktiv um die anderen Zähler gekämpft. Alexander Kristoff rollt über die Linie, sichert sich elf Punkte. Es folgt John Degenkolb (10). Dahinter begnügt sich Peter Sagan mit neun Zählern. Auch Andrea Pasqualon (8 Punkte), Arnaud Demare (7) und Edvald Boasson Hagen (6) zeigen sich im Vorderfeld.
98,5 km
Thomas de Gendt geht aus dem Sattel, ist aber der einzige, der um die 20 Punkte sprintet. Viel mehr werden den Belgier aber die 1.500 Euro interessieren. Auf die Plätze kommen Michael Schär (1.000 Euro), Dimitri Claeys (500 Euro) und Tom Scully, für den kein Geld mehr übrig ist. 13 Punkte aber gibt es dennoch.
101 km
Auf dem Weg nach Saint-Quentin-sur-Isere wächst das Polster der Fluchtgruppe wieder auf zwei Minuten an.
105 km
Bis zum Zwischensprint werden es die vier Ausreißer in jedem Fall noch schaffen. Die Punkte dort sind für sie allerdings nicht von Interesse, auch wenn mit Ausnahme von Tom Scully alle bereits Zähler in der Wertung um Grün aufweisen. Thomas de Gendt als 29. hat 31 Punkte auf seinem Konto. Zum Vergleich: Peter Sagan steht bei 339.
109 km
An der Spitze des Feldes zeigt sich auch Groupama-FDJ. Das ist das Team von Arnaud Demare. Und Emirates mischt ebenfalls vorn mit. Die haben Alexander Kristoff in ihren Reihen. Damit verdeutlichen die Mannschaften der verbliebenen Sprinter ihr Interesse an der heutigen Etappe. Für die Ausreißer ist das kein gutes Zeichen.
111 km
Im bisherigen Etappenverlauf hält das Peloton den Rückstand relativ gering. Der ist inzwischen auf etwas mehr als anderthalb Minuten gesunken. An der Spitze des Hauptfeldes kurbelt ein Fahrer von Bora-Hansgrohe - für die Interessen von Top-Sprinter Peter Sagan.
115 km
An diese Meriten kommen der 28-jährige Neuseeländer Tom Scully und der 31-jährige Belgier Dimitri Claeys bei Weitem nicht ran. Letzterer hat in diesem Jahr immerhin die Vier Tage von Dünkirchen für sich entschieden. Scully bestreitet seine erste, Claeys seine zweite Tour de France.
119 km
Namhaftester der Ausreißer ist Thomas de Gendt, der durchaus schon Erfolge vorzuweisen hat. Der 31-jährige Belgier hat 2016 sogar bereits eine Etappe der Tour de France gewonnen, bei der er in diesem Jahr zum sechsten Mal dabei ist. Auch beim Giro, bei der Vuelta, der Tour de Suisse, beim Criterium du Dauphine und bei Paris - Nizza feierte der Mann bereits Tageserfolge.
123 km
Unterdessen bewegt sich die Tour durch Grenoble. Die Hauptstadt des Departements Isere war schon weit mehr als 70 Mal Start- bzw. Zielort der Grande Boucle - zuletzt 2014. Heute macht man hier nicht Station, sondern rollt einfach hindurch.
127 km
Übrigens fährt Michael Schär bereits seine achte Tour de France, war dabei stets als Helfer unterwegs. Ganz große Erfolge stehen für den 31-Jährigen nicht zu Buche. Zumindest holte er den Schweizer Meistertitel 2013. Darüber hinaus erwies sich der Eidgenosse vor allem als Zeitfahrspezialist.
130 km
Für die Mannschaftswertung stellen die Ausreißer ebenfalls keine Gefahr dar. Zwar ist BMC mit Michael Schär vertreten, doch das US-amerikanische Team ist im Klassement inzwischen nur noch Neunter - mit weit mehr als anderthalb Stunden Rückstand. So viel kann der Schweizer bis nach Valence nun wirklich nicht herausfahren. Education First (Scully), Cofidis (Claeys) und Lotto Soudal (de Gendt) liegen noch weiter zurück.
Trikots
Übrigens steht auch das Bergtrikot heute nicht zur Debatte. Julian Alaphilippe trägt dieses dank seiner 14 Punkte Vorsprung auf Warren Barguil. An den zwei Bergwertungen des Tages gibt es maximal drei Zähler zu verdienen. Wie beim Gelben Trikot ist auch in der Nachwuchswertung nicht mit einem Führungswechsel zu rechnen. In Weiß ist Pierre Roger Latour gekleidet - knapp zwei Minuten vor Guillaume Martin.
137 km
Zweieinhalb Minuten nach der Kopfgruppe rollt das Hauptfeld über den Berg. Man hat im Anstieg also etwas Zeit gut gemacht. Es ist allerdings davon auszugehen, dass dort hinten derzeit kein großes Interesse besteht, die Flüchtigen jetzt schon zu stellen.
137 km
An der Cote de Brie geht es 2,4 Kilometer bergauf - bei einer Steigung von durchschnittlich 6,9 Prozent. Und tatsächlich ist es Thomas de Gendt, der die Ausreißer oben als Erster über die Kuppe führt. Für die 3. Kategorie gibt es zwei Punkte und 300 Euro für die Mannschaftskasse. Den anderen Zähler erhält Tom Scully.
138 km
Der Belgier ist es auch, der als einziger bislang Bergpunkte gesammelt hat - zwölf an der Zahl. Im Hinblick auf das Gepunktete Trikot jedoch ist das nicht maßgebend. In jedem Fall aber befinden wir uns inzwischen im Anstieg zur ersten Bergwertung des Tages.
139 km
Bester der Flüchtigen im Gesamtklassement ist Thomas de Gendt als 68. mit fast anderthalb Stunden Rückstand. Für Gelb bedeutet das Quartett also keinerlei Gefahr. Entsprechend wächst der Abstand aufs Peloton auf mehr als drei Minuten an.
140 km
Jetzt entschließt sich die erste Fluchtgruppe, die beiden Verfolger aufschließen zu lassen. Zu viert lässt sich die Arbeit doch besser verteilen, da besteht für den Ausreißversuch größere Aussicht auf Erfolg.
Grün
Das Etappenprofil lässt heute eine Massenankunft erwarten, doch sind ja kaum noch Sprinter dabei. Fernando Gaviria, Andre Greipel, Marcel Kittel, Mark Cavendish, Dylan Groenewegen - alle mussten die Waffen strecken. Peter Sagan hat in Grün mehr als 200 Punkte Vorsprung und braucht das Textil nur noch nach Paris bringen. In die Zwischensprints muss der Weltmeister eigentlich schon gar keine Kraft mehr investieren. Das werden aufgrund der Aussichtslosigkeit sicher auch Alexander Kristoff, Arnaud Demare, John Degenkolb und Sonny Colbrelli nicht mehr tun. Damit sind zugleich die Namen der Fahrer mit den besten Sprintfähigkeiten genannt.
155 km
Noch ist nicht in Stein gemeißelt, dass dieses Duo fortan das Geschehen des Tages bestimmen wird, denn Michael Schär und Dimitri Claeys haben sich auf die Verfolgung begeben. Aktuell fehlen den beiden 50 Sekunden zur Spitze. Im Peloton lässt man es ruhig angehen, liegt nun bereits anderthalb Minuten zurück.
Angriffe
Auf die ersten Attacken musste nicht lange gewartet werden. Erfolg aber hatten erst Tom Scully und Thomas de Gendt, die derzeit eine Minute vor dem Hauptfeld fahren.
Start
Jetzt steigen wir live in die heutige Etappe ein. Erst seit wenigen Minuten ist das Peloton unterwegs, der scharfe Start erfolgte gegen 13:45 Uhr. Die 152 verbliebenen Fahrer machten sich in Bourg d'Oisans auf den Weg.
Nibali
An Position fünf hätten wir eigentlich auch Vincenzo Nibali bei nur 2:37 Minuten Rückstand noch zum Kreis der Podiumsanswärter zählen dürfen - und das obwohl der Italiener gestern zu Sturz kam. Doch der "Hai von Messina" wird heute nicht mehr starten. Inzwischen ist bekannt, dass sein Unfall von einem Zuschauer versehentlich verursacht wurde. Etwa vier Kilometer vor dem Ziel, unmittelbar bevor die Absperrung der Straße für die letzten 4.000 Meter begann, krachte der Italiener auf den Asphalt. Wie medizinische Untersuchungen mittlerweile ergaben, erlitt der 33-Jährige dabei einen Wirbelbruch. Dennoch schleppte er sich unter Schmerzen noch als Siebter ins Ziel.
Ex-Favoriten
Zwar beeindruckte gestern auch der Achtplatzierte Steven Kruijswijk mit seiner langen Alleinfahrt, doch es ist nicht damit zu rechnen, dass der Niederländer in den Pyrenäen ganz vorn mithalten wird. Daher gilt es, hier den Schnitt anzusetzen. Nairo Quintana auf Rang neun lieferten bereits mehrfach den Beweis, dass er nicht die nötige Form mitbringt, um in Paris auf dem Podium zu stehen. Und das gilt so auch für alle übrigen einstigen Mitfavoriten.
Gelb
Die drei Tage in den Alpen haben dem Gesamtklassement Struktur verliehen. Team Sky demonstrierte eindrucksvoll seine Stärke und hat zwei Fahrer vorn. Überraschend aber ist es nicht Chris Froome, der das Gelbe Trikot auf den Schultern trägt. Vielmehr glänzte sein Mannschaftskollege Geraint Thomas im Hochgebirge mit zwei Etappensiegen in Folge und sorgte gestern für den ersten britischen Erfolg überhaupt in Alpe d'Huez. Das Maillot Jaune gehört derzeit verdientermaßen dem Waliser, dank eines Vorsprung von 1:39 Minuten auf seinen eigentlichen Kapitän. Aufgrund der noch überschaubaren Abstände müssen Tom Dumoulin, Primoz Roglic, Romain Bardet und Mikel Landa noch zum Kreis der Anwärter auf den Toursieg gezählt werden. Letzterer liegt 3:13 Minuten zurück.
Profil
Entspannt geht es los. Über knapp 30 Kilometer rollt es vorwiegend bergab. Dann stellt sich den Radprofis noch ein Berg der 3. Kategorie in den Weg. Die Cote de Brie ist 2,4 Kilometer lang und im Schnitt 6,9 Prozent steil. Nach der folgenden Abfahrt hinunter nach Grenoble geht es vollkommen eben dahin. Passendes Gelände also für den Zwischensprint in Saint-Quentin-sur-Isere nach 71 Kilometern. Gut nach der Hälfte der Etappe wird es ein wenig hügeliger. Dann steht auch noch eine Bergwertung der kleinsten Kategorie an der Cote de Sainte-Eulalie-en Royans auf dem Programm. Etwa 40 Kilometer vor dem Ziel wartet noch ein durchaus spürbarer Anstieg, der aber nicht klassifiziert ist. Danach bleiben den Sprinterteams noch weit mehr als 20 Kilometer, um eventuelle Ausreißer auf meist abschüssiger Strecke einzufangen.
13. Etappe
In Bourg d'Oisans, am Fuße des Anstiegs nach Alpe d'Huez, startet die heutige Etappe. Das Tagesziel liegt grob in westlicher Richtung, wird aber nicht auf direktem Wege angesteuert. Zuvor verbleibt der Tour-Tross noch ein wenig im Departement Isere und macht einen Abstecher nach Grenoble. Damit verlässt das Peloton die Alpen, das Terrain wird zunächst richtig flach. Nach etwa 110 Kilometern erreichen die Fahrer das Departement Drome, in dem auch der heutige Zielort Valence liegt.
Bonjour
Herzlich willkommen zur 13. Etappe der Tour de France, die über 169,5 Kilometer von Le Bourg-d'Oisans nach Valence führt.

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