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: Schach WM 2016 Spiel 13 30.11.2016 - Magnus Carlsen vs Sergey Karjakin

 
Schach WM 2016 Spiel 13

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1
8
7
6
5
4
3
2
1
Schach-WM 2016
Tie-Break
Magnus Carlsen
Sergey Karjakin
Partie beendet
Gesamtstand
M. Carlsen
9,0:7,0
S. Karjakin
Ergebnisse der einzelnen Partien
 
weiß
 
schwarz
11.11.
M. Carlsen
S. Karjakin
12.11.
S. Karjakin
M. Carlsen
14.11.
M. Carlsen
S. Karjakin
15.11.
S. Karjakin
M. Carlsen
17.11.
M. Carlsen
S. Karjakin
18.11.
S. Karjakin
M. Carlsen
20.11.
S. Karjakin
M. Carlsen
21.11.
M. Carlsen
S. Karjakin
23.11.
S. Karjakin
M. Carlsen
24.11.
M. Carlsen
S. Karjakin
26.11.
S. Karjakin
M. Carlsen
28.11.
M. Carlsen
S. Karjakin
30.11.
S. Karjakin
M. Carlsen
30.11.
M. Carlsen
S. Karjakin
30.11.
S. Karjakin
M. Carlsen
30.11.
M. Carlsen
S. Karjakin
 
Letzte Aktualisierung: 01:10:36
Remis
Die Zeichen stehen auf Remis. Es hat sich nun schon seit einigen Zügen abgezeichnet. Die erste Partie des Tie-Breaks endet mit einem Remis. In der nächsten Partie werden nun die Farben getauscht und Carlsen spielt mit Weiß.
 
Karjakin hat direkt e5 gespielt und anschließend seinen Läufer dort platziert. Von e5 aus schützt dieser die Diagonale, auf der auch der weiße König steht. Karjakin versucht seinem Gegner möglichst wenig Angriffspotenzial zu bieten. Mit Lb6 und Dg1 könnte Schwarz hingegen von einem Matt träumen.
 
Der weiße König steht auf h2 nun sehr sicher. Daher startet Weiß mit f4 eine kleine Offensive und droht so immer e5 oder auch f5 zu spielen. Oftmals ist die Drohung aber auch stärker als ihre Ausführung. Demnach wird dies wohl nicht der nächste weiße Zug sein.
 
Magnus Carlsen hat mit 12 Minuten gegen 6 Minuten doppelt so viel verbleibende Zeit. Die Stellung birgt jedoch nicht mehr so viel Gefahr, für beide Seiten, sodass dieser Zeitvorteil nicht allzu schwer ins Gewicht fällt.
 
Es kam nun zu weiterem Abtausch. Das Material ist auf beiden Seiten ausgeglichen. Zeitlich ist Magnus Carlsen noch immer im Vorteil, jedoch ist die Stellung schon ziemlich abgeflacht.
 
Der schwarze Turm auf b4 steht sehr aktiv. Er bindet den weißen Turm von a1 an den Bauern auf a4. Der weiße Läufer auf d4 ist jedoch ebenfalls sehr aktiv platziert.
 
Nun also der eben vorbereitete Durchbruch im Zentrum. Es folgt ein reger Schlagabtausch, das bevorzugt Karjakin leicht.
 
Nun hat sich Sergey Karjakin doch entschlossen auf e6 zu nehmen. Carlsen hat nun zwei Optionen zurückzuschlagen. Eine Option ist die Dame, was die Bauernstruktur belässt, die andere wäre fxe6, womit das Feld g6 geschwächt, aber die Zentrumskontrolle erhöht wird.
 
Der Russe muss sich nun überlegen, wie er diese Stellung fortführt. Ein baldiger Durchbruch im Zentrum, mit d3-d4, wäre denkbar. Zeitlich liegt Karjakin mittlerweile bei noch 12 Minuten, Carlsen hat hingegen noch knapp 19 Minuten.
 
Sergey Karjakin bringt seine Entwicklung weiter und stellt seinen Läufer auf e3, nachdem Magnus Carlsen ihm durch den Bauernzug nach h6 das Feld g5 genommen hat.
 
Nun denkt auch der Norweger ein wenig länger über seinen nächsten Zug nach. Vermutlich lässt er die Spannung zwischen den beiden Läufern bestehen.
 
Mit 15....Le6 möchte Carlsen die weißfeldrigen Läufer tauschen um am Damenflügel weiter zu kommen. Karjakin möchte ungern nehmen, Lc2 ist jedoch auch eher passiv.
 
Der Zeitvorteil ist auf Seiten des Weltmeisters. Er hat bisher seine Antworten direkt gespielt. Der Herausforderer hat bereits 8 Minuten mehr verbraucht.
 
Mit 14.a4 legt Karjakin die schwarzen Bauern am Damenflügel fest und begrenzt deren Vormarsch. Er wird in den nächsten Zügen versuchen, am Königsflügel Fortschritte zu machen.
 
Das schwarze Spiel findet hauptsächlich am Damenflügel statt. Weiß hat seine Springer am Königsflügel platziert und möchte nun dort weiter kommen.
 
Schwarz hat eine Dominanz über das Feld d4. Karjakin versucht dem durch c3 etwas entgegen zu setzen. Später kann er auch d3-d4 spielen.
 
Karjakins Wahl fällt auf die Spanische Partie. Carlsen spielt klassisch gegen diese Variante, wählt jedoch mit 9. ...Sb8 erneut eine etwas andere Untervariante, die eine spannende Stellung herbeiführt. Magnus Carlsen sucht in dieser Partie nicht nach einem Remis.
 
Nun sitzen sich beide Spieler gegenüber. Gleich geht es los. Die Anspannung der beiden Spieler ist sichtlich groß.
vor Beginn
Im Schnellschach kann eine gute Eröffnungsanalyse noch wertvoller sein, als in den langen Partien zuvor. Keiner der Spieler hat Zeit sich, wie sonst, etwa 10-20 Minuten mit der entstandenen Stellung vertraut zu machen. Je mehr Züge, Pläne und Ideen ein Spieler bereits aus seiner Vorbereitung kennt, desto größer kann sein Vorteil sein. Möglicherweise zeigen die Spieler heute deutlich schärfere, bisher noch nicht gespielte Eröffnungen, um diesen Vorteil der "Überraschung" zu nutzen.
vor Beginn
Sergey Karjakins Matchplan war bisher nur ein minimales Risiko einzugehen. Dadurch bot er seinem Gegner kaum bis keine Angriffsfläche, sodass dieser zu mehr Risiko provoziert wurde.
Dieser Plan war in den teilweise 6 oder fast 7 Stunden langen Partien, mit einem Sieg, zehn Remis und einer Niederlage, größtenteils aufgegangen. Ob er diesen Plan auch im Schnellschach anwendet?
vor Beginn
Für den amtierenden Weltmeister Magnus Carlsen ist es im doppelten Sinne ein ganz besonderer Tag. Er feiert heute seinen 26. Geburtstag und muss in einem Nerven und Kräfte zehrenden Tie-Break um seinen Titel bangen. Gegen seinen stark aufspielenden Herausforderer wird dies keine leichte Aufgabe. Ein gewisses Risiko wird nötig sein, um eine Entscheidung vor der Armageddon-Partie zu erzwingen.
vor Beginn
Heute ist der Tag der Entscheidung. Es wird der Tie-Break um die Schachweltmeisterschaft gespielt. Es warten zunächst 4 Schnellschachpartien mit 25 Minuten Bedenkzeit plus 10 Sekunden Zugbonus pro Spieler. Der Herausforderer Sergey Karjakin beginnt mit Weiß.
vor Beginn
Herzlich willkommen zur Schach-WM 2016 in New York.
1.e4 e5 2.Sf3 Sc6 3.Lb5 a6 4.La4 Sf6 5.O-O Le7 6.d3 b5 7.Lb3 d6 8.a3 O-O 9.Sc3 Sb8 10.Se2 c5 11.Sg3 Sc6 12.c3 Tb8 13.h3 a5 14.a4 b4 15.Te1 Le6 16.Lc4 h6 17.Le3 Dc8 18.De2 Td8 19.Lxe6 fxe6 20.d4 bxc3 21.bxc3 cxd4 22.cxd4 exd4 23.Sxd4 Sxd4 24.Lxd4 Tb4 25.Tec1 Dd7 26.Lc3 Txa4 27.Lxa5 Txa1 28.Txa1 Ta8 29.Lc3 Txa1+ 30.Lxa1 Dc6 31.Kh2 Kf7 32.Lb2 Dc5 33.f4 Ld8 34.e5 dxe5 35.Lxe5 Lb6 36.Dd1 Dd5 37.Dxd5 Sxd5
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