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: Schach WM 2016 Spiel 1 11.11.2016 - Sergey Karjakin vs Magnus Carlsen

 
Schach WM 2016 Spiel 1

a
b
c
d
e
f
g
h
a
b
c
d
e
f
g
h
8
7
6
5
4
3
2
1
8
7
6
5
4
3
2
1
Schach-WM 2016, Tag 1
Sergey Karjakin
Magnus Carlsen
Partie beendet
Gesamtstand
M. Carlsen
9,0:7,0
S. Karjakin
Ergebnisse der einzelnen Partien
 
weiß
 
schwarz
11.11.
M. Carlsen
S. Karjakin
12.11.
S. Karjakin
M. Carlsen
14.11.
M. Carlsen
S. Karjakin
15.11.
S. Karjakin
M. Carlsen
17.11.
M. Carlsen
S. Karjakin
18.11.
S. Karjakin
M. Carlsen
20.11.
S. Karjakin
M. Carlsen
21.11.
M. Carlsen
S. Karjakin
23.11.
S. Karjakin
M. Carlsen
24.11.
M. Carlsen
S. Karjakin
26.11.
S. Karjakin
M. Carlsen
28.11.
M. Carlsen
S. Karjakin
30.11.
S. Karjakin
M. Carlsen
30.11.
M. Carlsen
S. Karjakin
30.11.
S. Karjakin
M. Carlsen
30.11.
M. Carlsen
S. Karjakin
 
Letzte Aktualisierung: 10:42:08
 
Für Karjakin ist das ein perfekter Start in das Match. So ein einfaches Remis mit Schwarz hat ihm wohl nicht jeder zugetraut. Mit der zweiten Partie geht es weiter am Samstag den 12. November um 20 Uhr (MEZ). Der Herausforderer wird dann die weißen Steine führen. Vielen Dank fürs Mitlesen.
 
Die Partie endet nach ausgeglichenem Verlauf nach 42 Zügen remis. Am Ende gab es für beide Spieler keinen Grund die Stellung weiterzuspielen.
Remis
41.Sb5+ Kd7 42.Sd4 Kd6
 
Anstatt die Züge zu wiederholen, spielt Karjakin 40...Kd6. Psychologisch eine interessante Entscheidung, denn er zeigt damit dem Weltmeister, dass er keine Angst hat, diese Stellung weiterzuspielen.
 
40...Kd6
 
Das Remis rückt näher. Carlsen wiederholt die Züge und Karjakin hat keinen Grund nicht auch die Züge zu wiederholen. Allerdings hat Carlsen jetzt die Zeitkontrolle geschafft und muss die nächsten Züge nicht allzu schnell ausführen.
 
40.Sd4+
 
Im Prinzip gibts nichts mehr zu spielen.
 
39...Kc6
 
Die Partie könnte bald durch dreimalige Zugwiederholung enden.
 
Die Partie nähert sich dem Ende. Das Endspiel ist total ausgeglichen.
 
37.Sc6 Kd6 38.Sd4 Kd5 39.Sb5
 
Carlsen tauscht die Türme und es entsteht ein Leichtfigurenendspiel. Keiner der Spieler hat einen Vorteil in dieser Stellung.
 
35.Td3 Txd3 36.Kxd3 f6
 
34...Ke7
 
Carlsen macht einen Abwartezug, der nichts am Status Quo ändert.
 
34.Tc3
 
Carlsen stellte seinen Springer schön zentral auf e5 auf und droht mit seinem Turm auf der c-Linie einzudringen, doch Schwarz reagierte sofort mit 33...Lc5. Der Läufer steht hier sehr gut. Schwarz hat alles unter Kontrolle.
 
33.Se5 Lc5
 
Wenn Weiß jetzt den Läufer auf e7 schlägt, dann entsteht ein total ausgeglichenes Turmendspiel.
 
Karjakin verteidigt sich weiterhin umsichtig. Carlsen hat seinen Springer schön auf c6 platziert, doch es scheint keinen Weg zu geben, die Stellung weiter zu verbessern.
 
32.Sc6+ Ke8
 
Karjakin deckt den Bauern a7 indirekt, indem er ihn nach vorne zieht.
 
31...a5
 
Weiß droht jetzt mit der Springergabel 32.Sc6+ den Bauern auf a7 zu gewinnen.
 
31.Sb8
 
Carlsen stellt seinen Springer auf a6 auf und versucht mit dieser Figur im schwarzen Lager Unheil anzurichten.
 
30.Sa6 Le7
 
Carlsen greift den Bauern b7 an und Karjakin antwortet postwendend mit ...b6. Der Springer muss jetzt wieder weichen. Entweder zurück nach d3 oder vorwärts nach a6. Das Feld d3 ist deutlich sicherer.
 
29.Sc5 b6
 
Karjakin ist auf der Hut und tauscht nicht die Türme. Jetzt kann Weiß seinen Springer auf c5 aufstellen, um den Bauern b7 anzugreifen. Auch der Vorstoß des b-Bauern kommt in Frage.
 
28...Td5
 
Der Zug scheint allerdings eine kleine Falle aufzustellen. Karjakin darf jetzt nicht den Turm auf c7 aufstellen. Nach dem Tausch könnte Weiß nämlich Se5 folgen lassen und den Bauern auf f7 angreifen. Schwarz müsste mit dem Läufer auf e5 schlagen, wonach das Bauernendspiel für Weiß gewonnen zu sein scheint, da der weiße König schnell den schwarzen h-Bauern abholen könnte.
 
Carlsen schiebt seinen a-Bauern vor, doch wie vorher erwähnt, ist nicht zu erkennen, wie ihm das helfen sollte. Die Stellung befindet sich weiterhin im Gleichgewicht.
 
28.a4
 
Carlsen denkt wieder etwas länger nach. Es ist schwierig hier einen Plan zu finden, der ihm Gewinnchancen bietet. Er könnte erstmal einen seiner Bauern am Damenflügel vorschieben, doch es ist nicht ersichtlich, was ihm das bringen soll. Er könnte auch mit seinem Turm über a4 den Bauern angreifen, doch das wehrt Schwarz locker mit ...b6 ab.
 
Es ist interessant, jetzt den Springer auf e5 aufzustellen. Nach dem Tausch auf e5 würde ein Turmendspiel entstehen, in dem Carlsen mit seinem Turm nach h4 schwenken könnte, um den Bauern auf h5 anzugreifen. Allerdings würde das Schwarz die Chance geben mit seinem Turm einen auf e5 auftauchenden Bauern zu gewinnen. Das Turmendspiel sollte remis sein.
 
Es ist völlig unklar, wie Weiß hier überhaupt noch Fortschritte erzielen möchte.
 
Karjakin wartet mit dem Turmtausch und schiebt seinen h-Bauern vor. Damit stemmt er sich gegen eine weitere Expansion von Carlsen am Königsflügel. Auf h5 steht der Bauer sehr sicher. Weder der weiße Turm noch der weiße Springer können diesen Bauern kurzfristig angreifen.
 
27...h5
 
Statt den Turmtausch anzubieten kann Schwarz einfach abwarten, doch dann sollte Weiß seine Stellung am Königsflügel weiter verbessern können.
 
Carlsen schiebt den f-Bauern vor und greift mehr Raum am Königsflügel. Jetzt kann Schwarz den Turmtausch auf c7 anbieten, wonach Weiß diesem kaum aus dem Wege gehen könnte.
 
27.f4
 
Karjakin stellt seinen König auf d8 auf. Jetzt muss Carlsen mit ...Tc7 rechnen.
 
26....Kd8
 
Weiß steht jetzt im Prinzip bereit, um seine Bauern am Königsflügel weiter vorzuschieben.
 
Schwarz könnte jetzt 26...Kd8 spielen, mit der Idee einen Turmtausch auf c7 anzubieten. Ohne Türme dürfte die schwarze Aufgabe noch einfacher werden.
 
Carlsen stellt seinen Springer auf d3 auf. Hier hat er deutlich mehr Optionen als auf f3.
 
26.Sd3
 
Karjakin stellt seinen König zentraler auf. Sehr natürlich und naheliegend. Carlsen könnte jetzt seine Umgruppierung des Springers fortsetzen mit 26.Sd3. Eine weitere Idee könnte sein den f-Bauern vorzuziehen, doch das birgt ein gewisses Risiko in sich, da es die weiße Stellung am Königsflügel auch etwas schwächt.
 
25...Ke7
 
So ausgeglichen die Stellung aussieht, so sehr kann Weiß ohne Risiko weiterspielen. Das Problem für Karjakin ist, dass er nicht aktiv werden kann, sondern sich geduldig verteidigen muss.
 
Carlsen startet tatsächlich eine Umgruppierung seines Springers, der auf f3 wenig Perspektiven hatte.
 
25.Se1
 
Carlsen kann jetzt ein Schach auf c8 geben mit seinem Turm, doch der schwarze König könnte problemlos nach e7 gehen. Die Umgruppierung des Springers über e1 kommt weiterhin in Betracht. Der Vorstoß g4 sieht momentan nicht so stark aus.
 
Karjakin schiebt den h-Bauern nach h6. Ein solider Zug, denn hier steht der Bauer auf einem Feld, wo er besser verteidigt werden kann. Außerdem kontrolliert Schwarz besser das Feld g5.
 
24...h6
 
Für Karjakin ist das kein einfacher Moment. Er überlegt, ob der Vorstoß g4 eine Drohung ist oder nicht.Wie soll er darauf reagieren?
 
Das ist ein guter Zug.Weiß plant unter Umständen g4 zu spielen, um am Königsflügel den g-Bauern weiter vorzuschieben und den Läufer zu attackieren.
 
24.h3
 
Die etwas schlechtere Bauernstruktur macht sich für Schwazr nicht bemerkbar. Der Bauer auf h7 ist besonders schwach, weil isoliert, aber Carlsen kann ihn derzeit nicht angreifen.
 
Wie kann Carlsen jetzt seine Stellung verbessern? Eine Umgruppierung des Springers auf ein aktiveres Feld bietet sich an. Vielleicht über e1 nach d3.
 
Karjakin bringt jetzt auch seinen König ins Zentrum.
 
23...Kf8
 
Der schwarze Turm auf d7 verhindert, dass der weiße Turm auf c7 eindringt.
 
Die letzten Züge kamen schnell und waren sehr logisch. Carlsen führte seinen König Richtung Zentrum und Karjakin verbesserte die Stellung seines Läufers, der auf f6 optimal steht.
 
20...Td7 21.Kf1 f5 22.Ke2 Lf6 23.b3
 
Letztendlich spielt Carlsen 20.g3. Damit verhindert er das Matt und macht sich ein Luftloch auf g2. Das kann noch ein sehr langer und zäher Kampf werden heute Abend. Weiß kann das niemals verlieren und seinen Gegner noch lange quälen. Bei genauer Verteidigung sollte aber nichts anbrennen.
 
20.g3
 
Carlsen kann jetzt auch direkt seinen König zum Zentrum führen mit 20.Kf1. Im Endspiel sind die Könige nicht mehr gefährdet, da kaum noch Figuren auf dem Brett stehen, und können aktiv ins Geschehen angreifen.
 
Prinzipiell ist die Stellung ausgeglichen und Karjakin ist bestimmt zufrieden mit dem Verlauf, doch Carlsen hat schon unzählige Partien aus solchen oder ähnlichen Konstellationen heraus gewonnen.
 
Karjakin tauschte weiter fröhlich Figuren und es stehen nur noch jeweils ein Turm plus eine Leichtfigur auf dem Brett. Aktuell droht der Herausforderer Matt auf d1, doch das ist kein Problem, denn Carlsen wird Platz machen für den König, indem er wahrscheinlich seinen g-Bauern nach vorne zieht.
 
17...Tfc8 18.Tfc1 Txc4 19.Txc4 Td8
 
Carlsen besitzt die etwas bessere Bauernstruktur, doch Karjakin hat die etwas besser Leichtfigur. Der Läufer ist mit Bauern auf zwei Flügeln als langschrittige Figur etwas besser als der kurzfristige Springer.
 
Es ließ sich nicht mehr hinauszögern. Carlsen musste den Bauern auf c4 schlagen, wonach Karjakin sofort die Springer und Damen tauschte. Das Endspiel sieht jetzt sehr ausgeglichen aus.
 
15.Sxc4 Sxc4 16.Dxc4 Dxc4 17.Txc4
 
Karjakin wählte nicht den naheliegenden Zug 14...b6. Stattdessen deckt er den Springer auf a5 sowie den Bauern auf c4. Kann Weiß das Schlagen auf c4 weiter hinauszögern?
 
14...Dd5
 
Der Weltmeister findet einen Weg das Schlagen auf c4 hinauszuzögern. Er greift mit der Dame den Springer auf a5 an. Karjakin kann diesen Springer jetzt mit dem Zug 14...b6 decken.
 
14.Dc3
 
Ein Leichtfigurenpaar hat das Brett verlassen und Carlsen hat kaum noch eine Chance der Partie noch eine Prise Schärfe hinzuzufügen. Nimmt er jetzt den Bauern auf c4, droht ein Abtausch vieler weiterer Figuren. Danach würde ein eher langweiliges Endspiel entstehen.
 
13.Lxd7 Dxd7
 
Carlsen nimmt die Dame aus der d-Linie und Karjakin antwortet umgehend mit der Entwicklung des Läufers nach d7. Das ermöglicht ihm seinen Turm von a8 nach c8 zu bringen.
 
12.Dc2 Ld7
 
Nachdem Karjakin zu Beginn der Partie länger nachdachte bzw. zum Nachdenken gezwungen wurde, denkt jetzt Carlsen zum ersten Mal länger nach.
 
Eine logische Fortsetzung wäre jetzt 12.Sxc4, aber das würde den Damentausch auf d1 erlauben. Carlsen überlegt, ob und wie er das vermeiden kann. 12.Dc2 oder 12.De2 würde die Dame aus der d-Linie nehmen, mit der Idee im nächsten Zug auf c4 zu schlagen.
 
Prinzipiell ist die Stellung ausgeglichen, d.h. Carlsen hat aus der Eröffnung keinen Vorteil herausgeholt. Das ist für ihn aber nicht ungewöhnlich und er überspielt seine Gegner häufig erst im Mittelspiel oder noch später im Endspiel.
 
Es ist ein Szenario wahrscheinlich, dass Weiß mit zwei Springer gegen zwei Läufer spielen muss. Normalerweise sind zwei Läufer stärker als zwei Springer, aber als Kompensation hätte Weiß in dieser Partie die bessere Bauernstruktur.
 
Schwarz stell seinen Läufer auf e7 und deckt den Bauern f6. Carlsen überlegt jetzt, wie er den Bauern auf c4 zurückschlagen soll. Es besteht das Risiko, dass die Stellung schnell verflacht für Weiß, wenn er nach einem Tausch auf c4 zusätzlich die Damen tauschen würde. Karjakin käme das absolut entgegen, wenn er in der ersten Partie mit Schwarz ein lockeres Remis erreichen würde.
 
11...Le7
 
Carlsen spielt schnell den Turm nach c1 und greift ein weiteres Mal den Bauern auf c4 an, den er früher oder später schlagen muss, um das materielle Gleichgewicht wieder herzustellen.
 
11.Tc1
 
Karjakin wählte mit dem Springerzug an den Rand eine interessante Fortsetzung. Er hofft darauf, dass Carlsen jetzt auf c4 schlägt, so dass er danach durch die Öffnung der d-Linie die Damen tauschen kann.
 
10...Sa5
 
9...0-0 10.0-0 Gesagt, getan. Beide Spieler rochierten ihre Könige, um sie in Sicherheit zu bringen.
 
Weiß hat drei Leichtfiguren im Spiel und steht jetzt bereit zur Rochade, um seinen König in Sicherheit zu bringen. Bei Schwarz dagegen ist der Königsflügel durch den Doppelbauern auf der f-Linie etwas geschwächt, aber früher oder später muss er auch ein Plätzchen für seinen Monarchen suchen.
 
8...Lxc5 9.Sgf3
 
Carlsen zieht weiterhin schnell. Nach Karjakins Schlagen auf c4 hätte er die Damen tauschen können, doch er verzichtete. Stattdessen entwickelte er seinen Springer nach d2 und greift damit den Bauern auf c4 nochmal an.
 
7...dxc4 8.Sd2
 
Es war wichtig für Weiß das schwarze Zentrum schnell anzugreifen, bevor er dort ein Übergewicht erzielt.
 
Karjakin spielt den Zug, den man erwarten konnte und Carlsen reagiert sofort mit c2-c4. Offensichtlich befindet sich der Weltmeister noch in seiner Vorbereitung, d.h. er hat die Stellung definitiv im Vorfeld analysiert.
 
6...e6 7.c4
 
Zu Beginn der Partie hat Carlsen das Läuferpaar freiwillig abgegeben, dafür aber die Bauernstruktur seines Gegners etwas demoliert.
 
Carlsen spielte das letzte Mal die Trompovsky-Variante vor über zehn Jahren. Für Karjakin ist es auch eine Rarität. Das letzte Mal hatte er diese Variante in einer klassischen Partie mit Schwarz im Jahr 2010 auf dem Brett.
 
Schon nach dem fünften Zug von Carlsen fängt Karjakin an länger nachzudenken. Das ist allerdings kein Wunder, denn zu der aktuellen Stellung gibt es so gut wie keine Vorläufer. Der Zug 5...e6 macht jetzt Sinn, um mit dem Läufer auf f8 den Bauern auf c5 zu schlagen.
 
Damit gibt der Weltmeister zu verstehen, dass er zu Beginn des Matches einem theoretischen Kampf aus dem Wege gehen möchte.
 
Die erste Partie startet mit einer Überraschung. Magnus Carlsen wählt den Doppelschritt des d-Bauern und mit dem Läuferzug 2.Lg5 die sogenannte Trompovsky-Variante. Auf allerhöchstem Niveau wird das selten gespielt.
 
1.d4 Sf6 2.Lg5 d5 3.e3 c5 4.Lxf6 gxf6 5.dxc5 Sc6 6.Lb5
vor Beginn
Traditionell gibt es vor Beginn der ersten Partie bei einer Schach-WM eine leichte Verzögerung. Die ersten Züge müssten aber gleich reinkommen.
vor Beginn
Nach 1995 findet eine Schach-WM wieder in New York statt. Damals duellierten sich Garry Kasparov und Viswanathan Anand im World Trade Center. Kasparov war ähnlich favorisiert wie Carlsen heute und gewann 10,5 zu 7,5.
vor Beginn
Magnus Carlsen ist die unangefochtene Nr. 1 der Welt. Der 25-jährige Norweger gewann 2013 den Titel gegen Viswanathan Anand und verteidigte ihn ein Jahr später gegen den gleichen Gegner. Sergey Karjakin geht als Außenseiter ins Rennen. Der 26-jährige Russe ist die Nr. 9 der Weltrangliste, qualifizierte sich aber durch den Sieg beim Kandidatenturnier 2016 für das WM-Duell.
vor Beginn
Das Match ist auf zwölf Partien angesetzt. Wer zuerst 6,5 Punkte erzielt, gewinnt den Titel. Bei Gleichstand nach zwölf Partien wird ein Tiebreak mit verkürzter Bedenkzeit gespielt. Das es dazu kommt, ist allerdings unwahrscheinlich, denn Carlsen geht als klarer Favorit ins Rennen.
vor Beginn
Herzlich willkommen zur Schach-WM 2016 in New York. Sergey Karjakin fordert den amtierenden Weltmeister Magnus Carlsen heraus.
1.d4 Sf6 2.Lg5 d5 3.e3 c5 4.Lxf6 gxf6 5.dxc5 Sc6 6.Lb5 e6 7.c4 dxc4 8.Sd2 Lxc5 9.Sgf3 O-O 10.O-O Sa5 11.Tc1 Le7 12.Dc2 Ld7 13.Lxd7 Dxd7 14.Dc3 Dd5 15.Sxc4 Sxc4 16.Dxc4 Dxc4 17.Txc4 Tfc8 18.Tfc1 Txc4 19.Txc4 Td8 20.g3 Td7 21.Kf1 f5 22.Ke2 Lf6 23.b3 Kf8 24.h3 h6 25.Se1 Ke7 26.Sd3 Kd8 27.f4 h5 28.a4 Td5 29.Sc5 b6 30.Sa6 Le7 31.Sb8 a5 32.Sc6+ Ke8 33.Se5 Lc5 34.Tc3 Ke7 35.Td3 Txd3 36.Kxd3 f6 37.Sc6 Kd6 38.Sd4 Kd5 39.Sb5 Kc6 40.Sd4+ Kd6 41.Sb5+ Kd7 42.Sd4 Kd6
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