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: Schach WM 2016 Spiel 14 30.11.2016 - Sergey Karjakin vs Magnus Carlsen

 
Schach WM 2016 Spiel 14

a
b
c
d
e
f
g
h
a
b
c
d
e
f
g
h
8
7
6
5
4
3
2
1
8
7
6
5
4
3
2
1
Schach-WM 2016
Tie-Break
Sergey Karjakin
Magnus Carlsen
Partie beendet
Gesamtstand
M. Carlsen
9,0:7,0
S. Karjakin
Ergebnisse der einzelnen Partien
 
weiß
 
schwarz
11.11.
M. Carlsen
S. Karjakin
12.11.
S. Karjakin
M. Carlsen
14.11.
M. Carlsen
S. Karjakin
15.11.
S. Karjakin
M. Carlsen
17.11.
M. Carlsen
S. Karjakin
18.11.
S. Karjakin
M. Carlsen
20.11.
S. Karjakin
M. Carlsen
21.11.
M. Carlsen
S. Karjakin
23.11.
S. Karjakin
M. Carlsen
24.11.
M. Carlsen
S. Karjakin
26.11.
S. Karjakin
M. Carlsen
28.11.
M. Carlsen
S. Karjakin
30.11.
S. Karjakin
M. Carlsen
30.11.
M. Carlsen
S. Karjakin
30.11.
S. Karjakin
M. Carlsen
30.11.
M. Carlsen
S. Karjakin
 
Letzte Aktualisierung: 22:37:37
remis
Wahnsinn! Karjakin remisiert eine verloren geglaubte Partie. Er opfert am Ende sein gesamtes Material und erzwingt ein Unentschieden durch Patt! Nach zehn Minuten Pause geht es weiter mit der dritten Partie im Tiebreak.
 
Das Blatt hat sich gewendet. Karjakin findet einen Weg, um die Partie zu halten, nachdem Carlsen den Sieg verpasste.
 
Jetzt ist es eine Blitzpartie und die Züge können kaum noch erfasst werden. Beide Spieler sind unter einer Minute und leben im Prinzip nur noch von ihren zehn Sekunden Zeitgutschrift. Es ist teilweise nur noch ein Hin und Her.
 
Beide Spieler sind überaus nervös. Es ist völlig unklar, wie diese Partie ausgehen wird. Carlsen hat noch Siegchancen, aber objektiv hat er einen großen Teil seines Vorteils verspielt.
 
Carlsen übersieht das Matt und es ist unklar, ob die Stellung überhaupt noch gewonnen ist. Was für ein Drama! Zumal beide Spieler keine Zeit mehr haben und sich auch auf ihre Intuition verlassen müssen.
 
Es ist superspannend. Sieht Carlsen jetzt das Matt oder lässt er Karjakin zurück ins Spiel?
 
Carlsen spielt überragend. Er hat denn Bauern auf f2 geopfert und droht im Gegenzug den schwarzen König matt zu setzen.
 
Carlsen möchte mit seinem König nach g6, wo er den Bauern g7 angreifen würde.
 
Die Züge erfolgen jetzt sehr schnell. Carlsen dringt mit seinem König in die gegnerische Stellung ein. Kann er Karjakins Festung zum Einsturz bringen? Noch ist nicht ganz klar, wie der Gewinnplan aussieht.
 
Jetzt steht ein technisches Endspiel auf dem Brett. Zwei Läufer gegen einen Turm auf einem Flügel mit drei Bauern. Das dürfte theoretische gewonnen sein, doch das ist praktisch nicht einfach nachzuweisen. Allerdings hat Carlsen jetzt wirklich alle Zeit der Welt, weil er die Züge schnell ausführen kann. Das gilt natürlich auch für Karjakin.
 
Karjakin begeht in Zeitnot einen Fehler. Carlsen gewinnt einen weiteren Bauern. Stattdessen hätte er sogar auf Königsangriff spielen können, doch mit wenig Zeit ist das kaum zu überblicken.
 
Der Weltmeister denkt mal wieder etwas länger nach. Er möchte nicht eine Abwicklung übersehen, die aus dem Nichts eine verteidigungsfähige Stellung für Schwarz entstehen lassen kann.
 
Prinzipiell möchte Carlsen nicht die Damen tauschen, um sich Angriffschancen gegen den schwarzen König zu bewahren. Karjakin kann im Prinzip ab jetzt nicht mehr als zehn bis fünfzehn Sekunden pro Zug nachdenken.
 
Weiß hat insbesondere eine Dominanz auf den weißen Feldern mit seiner Dame und dem weißfeldrigen Läufer. Er kann sich aber alle Zeit der Welt nehmen. Dementsprechend verbessert er die Stellung seines Königs.
 
Karjakin ist unter einer Minute auf der Uhr. Das ist hart. Carlsen hat noch elf Minuten auf der Uhr.
 
Carlsen zieht weiterhin schnell. Technisch ist die Stellung nicht trivial gewonnen, weil alle FIguren auf einem Flügel versammelt sind. Jetzt muss Carlsen zeigen, warum er der beste Spieler der Welt ist.
 
Carlsen kontrolliert jetzt die Partie und ist auf dem Weg zum ersten Sieg im Tiebreak, zumal er deutlich mehr Zeit auf der Uhr hat. Die Partie befindet sich objektiv in einer technischen Phase, in der der Weltmeister zeigen muss, wie er seinen Vorteil in einen vollen Punkt umwandeln möchte.
 
Carlsen hat jetzt großen Vorteil, da Karjakin nicht die beste Verteidigung fand. Er besitzt zwei Leichtfiguren gegen einen Turm plus zwei Bauern, doch die Bauern sind schwach bzw. die weißen Figuren stehen sehr aktiv.
 
Das ist für Schwarz mit ungefähr fünf Minuten auf der Uhr sehr schwierig zu verteidigen. Man darf natürlich nicht vergessen, dass die Spieler für jeden Zug zehn Sekunden Zeitgutschrift erhalten, aber das hilft in sehr komplizierten Stellungen nicht wirklich.
 
Die Stellung verschärft sich. Carlsen opferte den Bauern auf e4 und hat jetzt sehr viel Spiel am Damenflügel. Er zwingt seinen Gegner in die Defensive und greift den Bauern c6 an. Seine Idee ist einen starken Freibauern am Damenflügel zu schaffen.
 
Weiß steht hier definitiv etwas besser und es stehen noch zahlreiche Figuren auf dem Brett, so dass Karjakin nicht so leicht in ein einfaches Endspiel abwickeln kann. Carlsen denkt darüber nach, wie er auf e3 zurückschlagen soll.
 
Karjakin tauscht auf a4 den Bauern und gibt seinen schönen Läufer gegen den Springer auf e3. Das überlässt Weiß den Vorteil eines starken Läuferpaares.
 
Karjakin denkt erstaunlich lange nach und ist inzwischen unter acht Minuten. Die Zeit ist ein Faktor in Schnellschachpartien. Je weniger Zeit den Spielern übrig bleibt, desto ungenauer werden ihre Züge. Und in dieser Stellung sind noch viele Figuren auf dem Brett.
 
Carlsen besitzt die Initiative und hat mit 16 gegenüber 10 Minuten auch einen Vorteil auf der Uhr. Das sieht gut aus für den Weltmeister.
 
Carlsen stellt seinen Springer auf e3 zentral auf und droht jetzt auf b5 einen Bauern zu gewinnen.
 
Karjakin tauschte auf b4 und schob seinen b-Bauern nach vorne. Eine Variante, die man erwarten konnte. Jetzt ist der Springer auf c4 angegriffen und muss weichen. Es bieten sich mit a5, e3 oder vielleicht b2 mehrere Felder an.
 
Der Weltmeister geht aggressiv zu Werke mit b2-b4. Damit greift er den Bauern a5 an und gibt Karjakin ein Problem zu lösen.
 
Carlsen greift den Bauern e5 zwei Mal an und Karjakin muss ihn jetzt verteidigen. Das tut er mit der Dame auf c7.
 
Es ist klar, dass Carlsen so lange wie möglich sehr viele Figuren auf dem Brett belassen möchte und nicht wie Karjakin schnell den Abtausch suchen wird. Auf der Uhr hat er bisher nur zwei Minuten Vorteil. Das ist nicht so viel wie bei der ersten Partie.
 
Carlsen tauscht einen Bauern auf e5 und stellt seine Dame auf c2 auf. Das ist sehr solide. Jetzt steht er bereit den Springer von d2 nach c4 zu führen und den Läufer auf c1 wird er wohl auf der Diagonale c1-g5 entwickeln. Eine Idee ist, den Läufer auf e3 mit dem Läufer auf a7 zu tauschen.
 
Für den Läufer auf c1 bietet sich der Zug b2-b3 an, um den Läufer auf b2 oder a3 zu stellen. Der Springer auf d2 wird wohl früher oder später nach c4 gehen.
 
Durch den Läufer auf f1 kann Weiß nicht das typische Manöver Sd2 nach f1 nebst Sg3 durchführen. Stattdessen muss er sich einen anderen Weg überlegen, um seinen Springer besser zu stellen. Da dieser Springer den Läufer auf c1 verstellt, muss er sich auch damit beschäftigen, wie er ihn ins Spiel bringt.
 
Karjakin schiebt den a-Bauern vor und erlaubt Weiß nicht sich noch mehr Raum am Damenflügel zu sichern.
 
Karjakin ist der erste Spieler, der anfängt etwas länger nachzudenken. Die Entwicklung ist noch nicht beendet, so dass er seinen Turm nach e8 erstmal ins Spiel bringen könnte.
 
Carlsen "parkt" seinen Läufer auf f1 und zeigt damit an, dass er ihn nicht gegen einen auf e6 auftauchenden Läufer tauschen möchte.
 
Karjakin gruppiert seine Springer auf typische Weise am Königsflügel, während Carlsen ein schönes Bauernzentrum aufgebaut hat.
 
Es ist eine typische Variante, die Carlsen dieses Jahr sehr häufig auf dem Brett hatte. Er ist auf einen langen Kampf aus. Die Stellung ist für beide Seiten sehr solide.
 
Carlsen wählte die Italienische Partie wie in der fünften Partie mit klassischer Bedenkzeit.
vor Beginn
In der ersten Partie spielte Carlsen deutlich schneller als Karjakin und hatte keine Probleme mit Schwarz das Gleichgewicht zu halten. Mit Weiß geht er jetzt als Favorit in die Partie. Man darf mit Spannung erwarten, welche Eröffnung der Weltmeister wählen wird.
vor Beginn
Die erste Partie des Tiebreaks endete nach ausgeglichenem Verlauf remis. Nach einer Pause von zehn Minuten geht es weiter mit der zweiten Partie. Der Weltmeister führt die weißen Steine.
vor Beginn
Herzlich willkommen zur Schach-WM 2016 in New York.
1.e4 e5 2.Sf3 Sc6 3.Lc4 Lc5 4.O-O Sf6 5.d3 O-O 6.a4 a6 7.c3 d6 8.Te1 La7 9.h3 Se7 10.d4 Sg6 11.Sbd2 c6 12.Lf1 a5 13.dxe5 dxe5 14.Dc2 Le6 15.Sc4 Dc7 16.b4 axb4 17.cxb4 b5 18.Se3 bxa4 19.Txa4 Lxe3 20.Lxe3 Txa4 21.Dxa4 Sxe4 22.Tc1 Ld5 23.b5 cxb5 24.Dxe4 Dxc1 25.Dxd5 Dc7 26.Dxb5 Tb8 27.Dd5 Td8 28.Db3 Tb8 29.Da2 h6 30.Dd5 De7 31.De4 Df6 32.g3 Tc8 33.Ld3 Dc6 34.Df5 Te8 35.Le4 De6 36.Dh5 Se7 37.Dxe5 Dxe5 38.Sxe5 Sg6 39.Lxg6 Txe5 40.Ld3 f6 41.Kg2 Kh8 42.Kf3 Td5 43.Lg6 Ta5 44.Ke4 Tb5 45.h4 Te5+ 46.Kd4 Ta5 47.Kc4 Te5 48.Ld4 Ta5 49.Lc5 Kg8 50.Kd5 Tb5 51.Kd6 Ta5 52.Le3 Te5 53.Lf4 Ta5 54.Ld3 Ta7 55.Ke6 Tb7 56.Kf5 Td7 57.Lc2 Tb7 58.Kg6 Tb2 59.Lf5 Txf2 60.Le6+ Kh8 61.Ld6 Te2 62.Lg4 Te8 63.Lf5 Kg8 64.Lc2 Te3 65.Lb1 Kh8 66.Kf7 Tb3 67.Le4 Te3 68.Lf5 Tc3 69.g4 Tc6 70.Lf8 Tc7+ 71.Kg6 Kg8 72.Lb4 Tb7 73.Ld6 Kh8 74.Lf8 Kg8 75.La3 Kh8 76.Le6 Tb6 77.Kf7 Tb7+ 78.Le7 h5 79.gxh5 f5 80.Lxf5 Txe7+ 81.Kxe7 Kg8 82.Ld3 Kh8 83.Kf8 g5 84.hxg6
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