Beendet
07.07.2019
2. Etappe
27 km
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27 km
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Au revoir
Damit beenden wir die Berichterstattung für heute. Vielen Dank für das Interesse! Seien Sie auch morgen wieder dabei, wenn wir uns der 3. Etappe der Tour de France widmen. Es warten 215 hügelige Kilometer und wir verlassen Belgien, um in die eigentliche Heimat der Großen Schleife zurückzukehren. Bis dahin!
Trikots
In der Gesamtmannschaftswertung liegt naturgemäß auch Jumbo-Visma vorn - mit 1:20 Minuten vor Ineos. Eine Veränderung ergab sich bei den Jungprofis. Wout van Aert vom heute siegreichen Team streift sich das Weiße Trikot über. In den übrigen Wertungen blieb alles beim Alten. Peter Sagan wird morgen Grün stellvertretend für Mike Teunissen tragen. Das Bergtrikot hat Greg van Avermaet inne.
Gelb
Im Gesamtklassement hat Mike Teunissen also weiter die Nase vorn, liegt jetzt zehn Sekunden vor vier zeitgleichen Teamkollegen, zu denen auch Tony Martin (4.) gehört. Ab Rang sechs reihen sich vier Ineos-Profis ein. Da gehört Geraint Thomas dazu. Der Titelverteidiger macht auf die Konkurrenten Boden gut - acht Sekunden auf Rigoberto Uran, zwölf auf Thibaut Pinot, 16 auf Vincenzo Nibali, 45 auf Nairo Quintana und 59 auf Romain Bardet, um nur einige Namen zu nennen. Auch die deutsche Hoffnung Emanuel Buchmann messen wir jetzt mal am amtierenden Toursieger, da fehlen 26 Sekunden.
Hinter Ineos reihte sich Deceuninck-Quick-Step mit 21 Sekunden Rückstand auf Rang drei ein. Dann folgte mit Sunweb (+ 26 Sekunden) die beste deutsche Mannschaft. Bora-Hansgrohe musste bei einem Defizit von 46 Sekunden mit Position zwölf zufrieden sein.
Fazit
Mit überragenden 20 Sekunden Vorsprung deklassierte Jumbo-Visma die hochkarätige Konkurrenz in diesem Teamzeitfahren der Tour de France förmlich. Von Beginn an lag die niederländische Mannschaft in Führung und setzte die Bestzeiten. Und dabei wuchs das Polster stetig an, was auf eine gute Renneinteilung hindeutete. Ein derart großer Abstand wurde im Vorfeld nicht erwartet. Erst im weiteren Klassement ergaben sich die prognostizierten knappen Zeitunterschiede.
Ziel
Jumbo-Visma zeigt ein grandioses Mannschaftszeitfahren. Tony Martin führt sein Team mit 20 Sekudnen Guthaben ins Ziel. Das Quintett realisiert schnell - das ist der Sieg! Und das Gelbe Trikot behält man obendrein.
Vier Teamkollegen hat Mike Teunissen jetzt noch dabei. In der Formation passiert man nun die Flamme Rouge. Und das schaut gut aus.
Ziel
Dann schuftet sich Wanty-Gobert mit sechs Profis ins Ziel. Das belgische Team bekommt mehr als anderthalb Minuten Rückstand aufgebrummt und übernimmt damit die Rote Laterne.
Sechs Leute hat Jumbo-Visma noch beisammen. Sechs Kilometer sind noch zurückzulegen.
20,1 km
Während Wanty-Gobert nach wie vor deutlich hinterher fährt, setzt Jumbo-Visma die nächste Bestzeit. Inzwischen fahren die Männer ums Gelbe Trikot sogar 14 Sekunden voraus. Es schaut ganz so aus, als werden die Niederländer das Maillot Jaune verteidigen. Tony Martin tut dafür alles, leistet natürlich viel Führungsarbeit.
Ziel
Dank einer phantastischen Renneinteilung kämpft Deceuninck Quick-Step um den Sieg. Die fünf verbliebenen Fahrer beißen auf die Zähne. Das wird ganz knapp. Nicht zu glauben, 82 Hundertstel fehlen am Ende zur Spitze. Ineos bleibt weiterhin vorn.
13,2 km
Jumbo-Visma tut alles, um das Gelbe Trikot zu verteidigen. Die niederländische Mannschaft kurbelt gewaltig und setzt mit elf Sekunden Vorsprung eine großartige Bestzeit. Bei 13,2 Kilometern sind damit alle Teams durch.
Ziel
Education First zeigt ein starkes Zeitfahren. Im Ziel fehlen acht Sekunden zur Spitze. Damit reiht sich der US-amerikanische Team auf Rang vier ein. Für Rigoberto Uran ist das ein sehr gutes Zeichen.
20,1 km
Deceuninck Quick-Step hingegen bliebt im Geschäft. Das Team ist absolut zeitgleich mit Ineos unterwegs.
13,2 km
Wanty-Gobert lässt bereits an der ersten Zwischenzeit deutlich Federn. Dort ist man 49 Sekunden zu langsam.
Ziel
Bahrain-Merida übernimmt im Ziel Platz sechs. Gerade 16 Sekunden gingen Vinzenco Nibali und seinen Teamkollegen in der Summe verloren.
20,1 km
Education First vermag das Niveau offenbar nicht ganz zu halten. Zehn Sekunden fehlen nach 20,1 Kilometern. Der Sieg scheint so kaum möglich, da sich Ineos das Rennen so exzellent eingeteilt hat.
13,2 km
Nun hebt auch Deceuninck Quick-Step den Zeigefinger und meldet Ansprüche an. Mit nur einer Sekunde Rückstand am ersten Messpunkt muss mit dem belgischen Team ernsthaft gerechnet werden.
Ziel
Mit 21 Sekunden Rückstand erreicht Mitchelton-Scott das Ziel. Das lief im vergangenen Jahr besser, doch das Defizit hält sich noch einigermaßen in Grenzen für Adam Yates und Co.
13.2 km
Education First mischt sich in den Kampf um den Tagessieg ein. Die Männer um Rigoberto Uran befinden sich mit gerade drei Sekunden Abstand voll in Schlagdistanz zu dem hier führenden Team Katusha-Alpecin - und zeitgleich mit Ineos.
20,1 km
Bei Mitchelton-Scott fehlt Simon Yates. Und auch Daryl Impey kommt jetzt nicht mehr mit. Die ersten Kilometer dieses Zeitfahrens fordern Tribut. Die Mannschaft hat nun bereits 18 Sekunden Rückstand eingesammelt.
Ziel
Lotto Soudal kämpft sich mit vier Profis und letzter Kraft ins Ziel. Eine halbe Minute fehlt zur Spitze. Platz acht ist völlig in Ordnung für das belgische Team.
Start
Soeben macht sich Team Jumbo-Visma bereit. Die Mannschaft des Gelben Trikots beschließt dieses Zeitfahren - und macht sich jetzt auf den Weg.
Ziel
Dann hat es Bora-Hansgrohe geschafft. Das deutsche Team hat nach der letzten Zeitnahme beinahe nichts mehr hinzu verloren. 25 Sekunden fehlen ganz nach vorn. Für den Moment bedeutet das Platz sieben.
13,2 km
Komplett mit acht Fahrern kurbelt Bahrain-Merida durch die erste Zwischenzeit. Vincenzo Nibali und Kollegen liegen gerade fünf Sekunden zurück.
20,1 km
Jetzt verdoppelt sich der Rückstand von Lotto Soudal auf 24 Sekunden. Noch haben die Jungs siebeneinhalb Kilometer vor der Brust.
13,2 km
Nicht nur die knappen Zeitabstände lassen hier noch alles offen. Auch Mitchelton-Scott greift ins Geschehen ein. Sechs Sekunden beträgt der Rückstand an der ersten Zeitnahme.
Ziel
Doch dann nähert sich das andere deutsche Team bereits dem Ziel. Das schaut nach einer guten Renneinteilung aus. Sunweb macht Boden gut, aber es reicht nicht ganz für die Spitze. Lediglich sechs Sekunden fehlen, was Rang drei bedeutet.
20,1 km
Bora-Hansgrohe kommt mit 24 Sekunden Defizit bei 20,1 Kilometern durch.
13,2 km
Lotto Soudal reiht sich ebenfalls recht weit vorn ein. Das Team um Caleb Ewan, dem Mann im Weißen Trikot, liegt an der ersten Zeitnahme zwölf Sekunden zurück.
20,1 km
Unterdessen hat Sunweb 20,1 Kilometer absolviert. Der Rückstand ist geringfügig auf zehn Sekunden angewachsen. Doch selbst dieser eigentlich überschaubare Abstand wird schwer aufzuholen sein. Die Top 3 sind allerdings in jedem Fall noch drin.
13,2 km
Bora-Hansgrohe kommt an das Niveau von Sunweb nicht ganz heran. Die erste Zeit der Jungs um Peter Sagan und Emanuel Buchmann verspricht kein Spitzenresultat. Dafür ist man 19 Sekunden zu langsam. Das reicht nach 13,2 Kilometern nur für Platz acht.
Ziel
Cofidis kämpft sich in Ziel. Selten hat man das französische Team im Zeitfahren so gut gesehen. Gut eine halbe Minute fehlt am Ende. Das bedeutet für den Moment Platz sechs.
13,2 km
Sunweb lässt aufhorchen. Das deutsche Team ist an der ersten Zwischenzeit voll dabei, liegt mit lediglich sechs Sekunden Rückstand an Position drei.
Ziel
Sechs Fahrer kämpfen auf der Zielgerade um jede Sekunde. Doch es reicht nicht ganz für Katusha-Alpecin mit Rick Zabel. Im Ziel fehlen sechs Sekunden, was nur für Rang zwei reicht. Ineos bleibt vorn.
Katusha-Alpecin nähert sich dem Ziel. Offenbar hat das Team ein wenig Zeit verloren. 1.000 Meter noch - das wird eine ganz enge Kiste!
13,2 km
Ganz ordentlich schlägt sich Cofidis. Das französische Team um Christophe Laporte hegt kein ernsthaftes Interesse am Gesamtklassement. Mit lediglich 17 Sekunden Rückstand aber ist man ziemlich gut dabei.
20,1 km
Katusha-Alpecin setzt auch an der zweiten Zeitnahme den neuen Bestwert. Doch es entwickelt sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Jetzt sind es gerade zwei Sekunden, die für das schweizerische UCI World Team sprechen.
Start
Sunweb ist bereits unterwegs. Und nun macht sich mit Bora-Hansgrohe gerade die zweite deutsche Mannschaft auf den Weg. Und da bestehen in diesem Jahr mit Emanuel Buchmann durchaus Interessen in Richtung Gesamtklassement.
20,1 km
Trek-Segafredo verliert weiter an Boden. Das sind nun bereits 41 Sekunden und könnte am Ende nicht einmal für die Top 10 reichen. Richie Porte also wird letztlich im Vergleich zu Bardet oder Quintana noch mehr Zeit verlieren.
13,2 km
Es tut sich was. Katusha-Alpecin schickt sich an, Ineos den Sieg streitig zu machen. Am ersten Messpunkt setzen Nils Politt und Kollegen eine neue Bestzeit. Allerdings gestaltet sich der Vorsprung mit drei Sekunden sehr überschaubar.
Ziel
Mit fünf Fahrern nähert sich das CCC Team dem Ziel. Die Jungs geben alles. Einer muss auf den letzten Metern reißen lassen. Geringfügig machen die Männer um Greg van Avermaet Zeit gut. Elf Sekunden Rückstand jedoch muss man hinnehmen.
13,2 km
Auch Trek-Segafredo spielt heute nicht ganz oben mit. Richie Porte und seine Kollegen liegen bei der ersten Zeitnahme ebenfalls beinahe schon eine halbe Minute zurück.
Ziel
Als siebte Mannschaft erreicht Total Direct Energie das Ziel, lässt mit weit mehr als einer Minute Rückstand dabei nur Arkea-Samsic hinter sich.
20,1 km
Zunehmend wird deutlich, dass Ineos die Messlatte tatsächlich sehr hoch gelegt hat. Selbst das CCC Team vermag da nicht ganz mitzuhalten. Die polnische Mannschaft liegt an der zweiten Zwischenzeit 13 Sekunden zurück und ist damit nur noch Dritter.
13,2 km
UAE Team Emirates bekommt einen ersten Richtwert. Der Bestzeit fährt die Mannschaft um Daniel Martin 23 Sekunden hinterher. Für ganz vorn wird das nicht mehr reichen.
Ziel
Dann hat Movistar das Tagwerk verrichtet. Im Ziel fehlen den Jungs um Nairo Quintana 45 Sekunden. Der Kolumbianer landet also sogar noch ein wenig hinter Romain Bardet.
13,2 km
Noch aber ist der Tagessieg längst nicht vergeben. Ineos bekommt jetzt ernsthafte Konkurrenz. An der ersten Zwischenzeit fehlen dem CCC Team lediglich fünf Sekunden. Das letztjährige Siegerteam um Greg van Avermaet spricht also erneut ein gewichtiges Wörtchen mit.
20,1 km
Movistar verliert weiterhin Zeit. Am zweiten Messpunkt sind es bereits 38 Sekunden. Das ist in etwa der Kurs von AG2R mit Bardet. Nairo Quintana also teilt dessen Schicksal.
Ziel
Romain Bardet erreicht mit vier Teamkollegen das Ziel. Der Franzose büßt eine stattliche Minute ein. Das stellt für den weiteren Verlauf der Rundfahrt schon eine ziemliche Hypothek dar.
13,2 km
Wir blicken auf das erste Zwischenklassement. Was hat sich dort getan? An die bisherigen drei Topteams kommt dort keiner heran. Movistar liegt an dieser Stelle knapp eine halbe Minute zurück.
Ziel
Auf dem Weg zum Ziel gibt es einen Sturz bei Groupama-FDJ. Das stört die Formation der verbliebenen Fahrer. Die geben alles, kämpfen um jede Sekunde. Was hat der Zwischenfall gekostet? In jedem Fall beträgt der Rückstand jetzt zwölf Sekunden. Ineos bleibt vorn.
Ziel
Astana braust dem Ziel entgegen. Noch zwei weitere Sekunden sind dazugekommen. Insgesamt fehlen deren 21 zum bislang führenden Team Ineos.
20,1 km
Thibaut Pinot und seine Jungs von Groupama-FDJ sind richtig gut unterwegs. An der zweiten Zwischenzeit fehlen lediglich sieben Sekunden zur Spitze, man hat geringfügig Boden gut gemacht.
Ziel
Geschafft haben es die Männer von Arkea-Samsic. Anderthalb Minuten fehlen zum Spitzenreiter. Viel mehr hatte sich das französische Team sicherlich auch nicht erwartet.
20,1 km
Unterdessen kommt Astana beim zweiten Messpunkt durch. Da sammeln sich weitere vier Sekunden an - macht 19 in der Summe.
13,2 km
An der ersten Zeitnahme kommt jetzt Groupama-FDJ recht nah an Ineos heran. Es fehlen lediglich acht Sekunden, was Platz zwei bedeutet.
Ziel
Dann erleben wir die erste Zielankunft. Mit fünf Fahrern kommt Team Ineos am Atomium an und sorgt mit 29:18 Minuten für die Vorgabe. Jetzt weiß die versammelte Konkurrenz, was heute zu leisten ist. Der Geschwindigkeitsschnitt liegt bei 56,5 Stundenkilometern.
Start
Total Direct Energie gehört heute eher zu den Außenseitern. Das Team ist auf Einladung von Veranstalter ASO bei dieser Tour dabei und rollt jetzt von der Startrampe.
20,1 km
Eben jenes Team um Toursieger Geraint Thomas setzt nun die zweite Zeit. Dabei aber fehlen bereits Fahrer. Wout Poels hat sich schon aufgerieben.
13,2 km
Astana gelangt zur ersten Zwischenzeit. 15 Sekunden hat das kasachische Team bereits auf Ineos verloren.
Start
Nun steht Nairo Quintana bereit. Für sein Movistar Team gilt, möglichst wenig Zeit zu verlieren. Zu den Favoriten zählt die spanische Mannschaft heute nicht, doch der Kolumbianer schielt natürlich aufs Gesamtklassement.
13,2 km
An der ersten Zeitnahme fährt nun Team Arkea-Samsic vorbei. Und schon zeigt sich die Qualität der bisherigen Bestzeit. Warren Barguil und seine Jungs liegen an dieser Stelle bereits eine Dreiviertelminute zurück.
Start
Ein weiterer Mann fürs Gesamtklassement macht sich nun gleich auf den Weg. Es handelt sich um Romain Bardet von AG2R La Mondiale. Als zweifacher Etappensieger und Gesamtzweiter 2016 rechnet sich der Franzose in diesem Jahr wieder etwas aus. Einer seiner Helfer ist der Schweizer Mathias Frank.
13,2 km
Unterdessen braust der Ineos-Zug bereits zur ersten Zwischenzeit. Diese wird bei Kilometer 13,2 abgenommen. Mit knapp 14 Minuten werden die Männer um Geraint Thomas vermessen. An dieser Stelle verbleiben noch 14,4 Kilometer bis zum Ziel.
Start
Für Groupama-FDJ stehen jetzt unter anderem Thibaut Pinot, Rudy Molard sowie die beiden Schweizer Stefan Küng und Sebastien Reichenbach bereit.
Start
Kapitän des Astana Pro Teams ist Jakob Fuglsang, den es gestern am heftigsten erwischte. Zur Sicherheit hatte sich der Däne einer Röntgenuntersuchung unterzogen, die nichts Schwerwiegendes offenbarte. Dennoch wird Fuglsang heute ganz sicher auf die Zähne beißen müssen.
Start
Nun rollt Team Arkea-Samsic um Warren Barguil und Andre Greipel von der Rampe. Erstgenannter Franzose galt einst als große Hoffnung im Austragungsland der Tour. Sein bestes Jahr hatte der 27-Jährige 2017 mit zwei Etappensiegen und dem Bergtrikot.
Wir erwarten auf dem flachen Kurs hohe Durchschnittsgeschwindigkeiten und Fahrzeiten um eine halbe Stunde. Die Teams werden im Abstand von fünf Minuten auf die Reise geschickt. Der letzte Start ist für 16:15 Uhr geplant. Mit der letzten Zielankunft wird gegen 16:45 Uhr gerechnet.
Start
Es ist angerichtet, die 2. Etappe beginnt. Und es geht gleich von Beginn an voll zur Sache, denn als erste Mannschaft macht sich Team Ineos auf den Weg. Die Startreihenfolge ergibt sich aus der aktuellen Gesamtmannschaftswertung. Das führende Team Jumbo-Visma darf ganz zum Schluss fahren, Schlusslicht Ineos dagegen muss gleich am Anfang ran. Der Achter um Toursieger Geraint Thomas dürfte also früh die Messlatte legen, an der sich die Konkurrenz vielleicht sogar die Zähne ausbeißen wird. Auf geht es!
Stürze
Ohne ernsthafte Folgen blieben die Stürze des gestrigen Tages. Obwohl insbesondere bei Jakob Fuglsang wegen einer aufgeplatzten rechten Augenbraue viel Blut floss, blieb es insgesamt bei oberflächlichen Verletzungen. So konnten zahlreiche weitere Sturzopfer wie Geraint Thomas, Emanuel Buchmann, Tony Martin oder Dylan Groenewegen Entwarnung geben. Dem 176 Fahrer umfassenden Teilnehmerfeld droht offenbar kein frühzeitiger Verlust.
Trikots
Dennoch darf Peter Sagan heute stellvertretend für den Mann in Gelb das Sprintertrikot tragen. Das gepunktete Textil befindet sich auf den Schultern von Greg van Avermaet, der übrigens im vergangenen Jahr nach dem Teamzeitfahren das Maillot Jaune übernahm. Als bestplatzierter Fahrer seines CCC Teams könnte dieses Szenario auch heute wieder eintreten. Als bester Nachwuchsfahrer ist Caleb Ewan unterwegs. Die Rote Startnummer des kämpferischsten Fahrers heftet sich Stephane Rossetto an.
Gelb
Erstmals seit 30 Jahren trägt wieder ein Niederländer bei der Tour das Malliot Jaune. Mike Teunissen gelang gestern ein wahrer Husarenritt. Nach dem Sturz von Jumbo-Vismas Sprinthoffnung Dylan Groenewegen ergriff kurzerhand dessen Landsmann und Mannschaftskollege die Chance beim Schopf, düpierte auf der ansteigenden Zielgerade die verbliebenen endschnellen Leute um Peter Sagen, Caleb Ewan, Sonny Colbrelli, Michael Matthews und Elia Viviani, die zum Teil zu ungeduldig agierten. Um eine Reifenbreite schob sich Teunissen auf der Ziellinie an Sagan vorbei, der bei dieser Tour sein siebtes Grünes Trikot ergattern möchte.
Favoriten
Zu den Favoriten gehört ganz sicher wieder das CCC Team, welches im vergangenen Jahr unter dem Namen BMC Racing das Teamzeitfahren für sich entschied. Damals ergaben sich vor allem unter den Besten nur sehr geringe Zeitabstände. Ganz besonders aber ist heute mit dem Team Ineos, vormals Sky, um Titelverteidiger Geraint Thomas zu rechnen. Für Jumbo-Visma geht es darum, Gelb zu verteidigen. Dabei darf Mike Teunissen vor allem auf die Hilfe des mehrfachen Zeitfahrweltmeisters Tony Martin bauen. Vor zwölf Monaten waren auch Quick-Step, Mitchelton-Scott und Sunweb ganz vorn mit dabei.
Kurs
In Belgiens Hauptstadt erwartet die Radprofis ein wenig anspruchsvoller Kurs. Die Tour wird heute ganz sicher nicht entschieden, doch der eine oder andere der Favoriten aufs Gesamtklassement könnte empfindlich Zeit einbüßen. Es geht auf der Fahrt vom Königspalast zum Atomium einfach darum, in Schlagdistanz zur Konkurrenz zu bleiben und sich eine gute Ausgangsposition für den weiteren Verlauf der Großen Schleife zu verschaffen.
2. Etappe
Am zweiten Tag der Frankreich-Rundfahrt erwartet uns der erste Kampf gegen die Uhr. Neben dem Einzelzeitfahren am 19. Juli steht eben auch ein Teamwettstreit auf dem Programm. Dieser wird heute in Brüssel ausgetragen und führt über 27,6 Kilometer. Die erste Mannschaft wird um 14:30 Uhr von der Startrampe rollen.
Bonjour
Herzlich willkommen zur 2. Etappe der Tour de France, einem Mannschaftszeitfahren über 27,6 Kilometer rund um Brüssel.
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