Beendet
08.07.2019
3. Etappe
215 km
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S
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Ende
Zum Schluss der Ausblick auf morgen. Wieder deutlich über 200 Kilometer von Reims nach Nancy, allerdings eine reine Flachetappe mit zwei vernachlässigbaren Schnappern auf dem Weg. Ihnen noch einen schönen Abend und au revoir, bis bald!
Trikots
Damit sind die wichtigsten Fragen auch schon geklärt. Etappensieg und Gelb für Alaphilippe, Teunissen hat sogar über vier Minuten Rückstand ausgefasst. Das Sprintertrikot geht an Sagan, aber Matthews und Co. haben durchaus Widerspruch angemeldet. Über das Bergtrikot freut sich Tim Wellens, der uns 200 Kilometer lang mit einem ganz engagierten Autritt begeistern konnte.
Das ist für das Grüne Trikot relevant. Matthews (Sunweb) wird Zweiter, Stuyven Dritter. Dann erst Van Avermaet und Sagan. Der Slowake bekommt aber natürlich trotzdem das Grüne Trikot.
Und holt auch Gelb. Denn die Verfolger sprinten erst 25 Sekunden später um die Pläze.
Ziel
Jullian Alaphilippe gewinnt in Epernay!
0,2 km
Das reicht schon mal für den Tagessieg!
0,5 km
Und die beginnen jetzt!
1 km
Flamme rouge! Aber erst die letzten 500 Meter sind der Scharfrichter.
2 km
Und der Rest vom Hauptfeld mit Sagan startet jetzt auch doch noch einen letzten Versuch!
3 km
Nur mehr 3000 Meter trennen Alaphilippe vom Etappensieg. Aber die haben es in sich! Vor allem die letzten 500 Meter.
4 km
Van Aert ist der Mann für das Gelbe aus Sicht von Team Jumbo-Visma jetzt. 21 Sekunden hatte er vor der Etappe Vorsprung auf Alaphilippe. Und er hat zwei Helfer mit Kruijswijk und Bennett. 27 Sekunden beträgt der Rückstand aktuell!
5 km
Kruijswijk, Bennett und Van Aert sind die drei Mann, die noch halbwegs Kontakt zu Alaphilippe haben.
7 km
Teunissen wird Gelb verlieren, er ist in keiner der Verfolgergruppen zu finden.
8 km
Nicht auf das Peloton, sondern auf die erste von einigen Verfolgergruppen. Das kann sich durchaus ausgehen!
10 km
Die letzten zehn Kilometer! Alaphilippe nimmt ein Guthaben von gut 30 Sekunden auf ein mittlerweile allerdings zerfallenes Peloton mit.
12 km
Volles Rohr in der Abfahrt, Julian Alaphilippe hat heute etwas vor. Und die Quick-Stepper haben wohl doch für ihn gearbeitet und nicht für Viviani.
14 km
Und zwar von Alaphilippe, sehr zur Freude des Publikums an der Strecke.
15 km
Und damit hat er sein Soll erfüllt, keine zehn Meter nach dem Gipfel wird er auch schon einge- und überholt.
16 km
Wir machen die Welle für Wellens. Alle Bergwertungen heute abgeräumt, auch die letzte am Cote de Mutigny.
17 km
Und los geht es, die Schmerzgrenze ruft mit 200 Kilometern in den Beinen.
20 km
In der Abfahrt kann sich Wellens ein wenig erholen. Somit könnte sich auch die letzte Bergwertung 16 Kilometer vor dem Ziel noch ausgehen. Der Anstieg ist nur einen knappen Kilometer lang, mit über 12 Prozent Steigung aber deutlich rabiater als alle anderen bisher bei dieser Tour.
23 km
Das Tempo ist nämlich im Peloton brutal hoch jetzt. Mehr und mehr müssen abreißen lassen, auch Mike Teunissen im Gelben hat arge Probleme.
24 km
Für den Etappensieg wird die verbliebene Minute Vorsprung aber sicherlich nicht reichen.
27 km
Wir sind übrigens deutlich vor dem Zeitplan, die Zieldurchfahrt ist schon gegen 17:00 Uhr zu erwarten.
29 km
Das Peloton hat erwartungsgemäß die anderen vier Ausreißer des Tages aufgegessen. Passiert ist dies im Örtchen Hautvillers, den kennen wir ja schon vom gleichnamigen Hügel eben.
30 km
Zwei Minuten Vorsprung, das wird er sich nicht nehmen lassen. Es sind ja nur mehr vier Kilometer bis zur nächsten Bergwertung.
35 km
Gleich gibt es zwei Punkte für Wellens und damit das virtuelle Bergtrikot. Um dieses abzusichern fehlt dann eigentlich nur mehr der nächste Hügel, der sollte sich auch noch locker ausgehen.
40 km
Jetzt eine längere Abfahrt, langsam dürfen Wellens und sein Team Lotto-Soudal Gedanken an das Gepunktete Trikot verschwenden. Denn der Vorsprung ist auf eine ganze Minute angewachsen. Womit die Herren Ourselin, Offredo, Rossetto und Delaplace eigentlich schon die Füße hochnehmen und auf das Peloton warten können.
42 km
Der Cote de Nanteuil-la-Foret ist erklommen. Wellens eine halbe Minute vor den vier Franzosen.
45 km
Sind gleich 20 Sekunden für Wellens geworden.
48 km
Die ersten Bergpunkte des Tages werden die Ausreißer noch einsacken dürfen. Und da ist einer motiviert, Tim Wellens lässt seine vier Spießgesellen stehen.
50 km
Defekt bei Thibaut Pinot, ungünstig, gleich wird es ja wellig. Aber es ist sofort ein Helfer zur Stelle, um ihn wieder an das Hauptfeld zu ziehen. Und das gelingt auch.
55 km
Der letzte Teil dieser Etappe geht jetzt eigentlich nur mehr durch den Naturpark Montagne de Reims, welcher zwischen Reims und dem Zielort Epernay liegt. In Reims wird dann die morgige Etappe gestartet, dann allerdings geht es in Richtung Osten nach Nancy.
60 km
Ja, es ist nichts passiert. Alle Gestürzten sind schon wieder mit dem Peloton vereint.
61 km
Sturz in einer Spitzkehre! Glücklicherweise bei sehr geringer Geschwindigkeit, das sollte keine schlimmeren Folgen haben.
63 km
Das Team Deceuninck-Quick-Step arbeitet wirklich sehr viel. Das kann nur für Elia Vivani sein, der hat ja beim Zwischensprint vorhin schon angedeutet, was er sich heute vorgenommen hat. Sagan schlagen.
65 km
Wir kurven durch die Champgnermetropole Reims. Die natürlich - wie sollte es in Frankreich anders sein - auch eine wunderschöne Kathedrale zu bieten hat.
70 km
Und das wird auch ganz schwer werden, denn im Hauptfeld wird jetzt richtig reingeholzt. Noch knapp zwei Minuten Rückstand, man will diesen wohl schon vor der ersten Bergwertung des Tages neutralisieren.
73 km
Kommando zurück, für Andre Greipel gilt das leider nicht.
75 km
De Gendt, Landa, Greipel, das waren drei Fahrer mit Problemen. Die mittlerweile aber allesamt wieder den Anschluss an das Peloton herstellen konnten.
80 km
Wir nagen weiter. 2:30 Minuten sind noch übrig, keine mutige Prognose, dass das nicht reichen wird.
85 km
Der Wind könnte heute noch ein Thema werden. Meistens blies er bisher von der Seite, aber das wird nicht so bleiben. Andere Sorgen hat Andre Greipel, er hatte kurz vor der Sprintwertung einen technischen Defekt und jetzt immer noch eine halbe Minute Rückstand auf das Peloton.
90 km
Nicht nur Team Jumbo-Visma arbeitet, auch andere wie Quickstep helfen mit. Und gleich fällt der Rückstand unter 180 Sekunden.
95 km
Schon vor der ersten Bergwertung 42 Kilometer vor dem Ziel ist ein erster Hügel zu erklimmen. Spätestens dann sollten sich einige Fahrer aus dem Hauptfeld dazu berufen fühlen, ihr eigenes Ding zu drehen.
100 km
So, noch 100 Kilometer sind zu bewältigen. Noch ist es bretteben, das Peloton hält die Ausreißer an der drei bis dreieinhalb Minuten langen Leine.
105 km
Der Vorsprung schmilzt immer mehr. Wieder eine Minute weniger für die fünf wackeren Ausreißer, es sind also nur mehr dreieinhalb Minuten.
110 km
Viviani hatte aber zuvor erst acht Punkte auf dem Konto, alles spricht dafür, dass Sagan sich das Grüne heute ungeteilt sichern kann.
113 km
Der Sprint in Dizy-le-Gros! Vorne ist Paul Ourselin motiviert, er macht vorzeitig alles klar gegen Offredo und Rossetto. Aber jetzt geht es um zehn wertvolle Punkte für den besten der echten Sprinter. Und das wird überraschenderweise Elia Viviani, der Sagan und Colbrelli abkocht.
115 km
Wir nähern uns dem Tagessprint. Der Vorsprung wird immer weiter eingedampft, aktuell sind es nur mehr rund viereinhalb Minuten.
120 km
Es ist eine Etappe, die für Peter Sagan wie gemacht ist. Er gehört zu den Sprintern, die Hügel der Kategorie 3 und 4 noch problemlos bewältigen können. Auf den letzten fünf Kilometern wird es dann aber Krawall ohne Ende geben. Erst geht es 1000 Meter richtig bergauf, dann eine längere Abfahrt ins Flache. Und die letzten 500 Meter weisen acht Prozent Steigung auf.
125 km
Natürlich reagiert Team Jumbo-Visma, man will das Gelbe nach dem tollen Mannschaftszeitfahren gestern nicht kampflos hergeben. Vor allem Tony Martin leistet viel Nachführarbeit.
130 km
Da Tim Wellens in der Gesamtwertung nur gut eine Minute Rückstand auf den führenden Mike Teunissen hat, fährt der Belgier aktuell im virtuellem Gelb.
137 km
Es ist 14:00 Uhr, wir steigen live ein! 137 Kilometer sind es noch bis zum Ziel, der Vorsprung der fünf Ausreißer beträgt mittlerweile satte sechs Minuten!
210 km
Und zügig formierte sich auch gleich eine Ausreißergruppe. Mit den Herren Tim Wellens (Lotto-Soudal), Paul Ourselin (Total), Yoann Offredo (Wanty), Stephane Rossetto (Cofidis) und Anthony Delaplace (Arkea).
Start
Um 12:20 Uhr ging es noch in Belgien auf die Reise, die Stadt Binche in der Provinz Hennegau ist allerdings nur einen guten Steinwurf von der Grenze zu Frankreich entfernt.
Die Etappe
Das Vorgeplänkel in Belgien war ja sehr nett, vor allem auch für unsere holländischen Nachbarn zwei Tage lang ein steter Quell der Freude, aber heute geht es so richtig los. Über 200 Kilometer sind zu absolvieren, dazu wird es im letzten Drittel dann auch richtig hügelig.
vor Beginn
Herzlich willkommen zur 3. Etappe der Tour de France, die über 215 Kilometer von Binche nach Epernay führt.
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