Beendet
09.07.2019
4. Etappe
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Bis bald
Bei uns kommen alle auf ihre Kosten, sowohl die Sprinter als auch die Kletterer. Ab 14:00 Uhr sind wir wieder live auf Sendung, vielen Dank für Ihr Interesse, au revoir und bis bald.
Ausblick
Morgen geht es 176 Kilometer durch die Vogesen von Saint-Die nach Colmar. Das ist dementsprechend hügelig, für Sagan und Co. ist nur der Zwischensprint in Heiligenstein von Interesse. Drei stramme Bergwertungen auf den letzten 70 Kilometern werden dann Ausreißversuche geradezu erzwingen.
Trikots
Keine Änderungen natürlich in Sachen Gelb, Grün und Bergtrikot. Aber in Sachen Sprintwertung hat Elia Viviani heute den Fuß in die Tür gestellt und bei beiden Antritten Sagan und die übrige Konkurrenz ordentlich paniert.
Wieder die Quickstepper! Perfektes Teamwork, man denke nur an Alaphilippe bei der Flamme Rouge und Viviani hatte dann immer noch zwei vorbildliche Mitarbeiter. Kein Deutscher in den Top 10.
ZIEL
Zu früh! Elia Viviani (Deceuninck-Quick-Step) gewinnt das Ding hauchdünn vor Caleb Ewan (Lotto Soudal) und Kristoff (UAE Team Emirates). Sagan (Bora-Hansgrohe) nur Vierter, das habe ich erst anders gesehen.
0,2 km
Alexander Kristoff steht früh im Wind!
1 km
Das Gelbe Trikot führt das Feld an der Flamme rouge vorbei, aber Alaphilippe hat natürlich keine Chance heute.
2 km
70 km/h, an eine Überraschungsattacke ist nicht zu denken.
3 km
Lotto-Soudal für Caleb Ewan, für die an der Gesamtwertung interessierten Fahrer ist das Tagwerk indes schon erledigt, die Drei-Kilometer-Marke vor dem Ziel ist erreicht, jetzt kann man sich raushalten und sicher durchfahren.
5 km
Und schon ist der Traum ausgeträumt. In den 90-Grad-Kurven von Nancy geht es jetzt darum, sich in die optimale Position zu bringen.
6 km
Das wird sich aber nicht ausgehen, auch wenn er jetzt schon seit drei Kilometern vom großen Wurf träumt.
9 km
Kaum schreibe ich das, schon haut Lilian Calmejane vom Team Total Direct Energie ab.
10 km
Noch zehn Kilometer, ein weiterer Ausreißversuch deutet sich im Moment nicht an.
12 km
Sunweb arbeitet natürlich für Michael Matthews, der heute die Etappe gewinnen will. So wie 20 andere auch.
14 km
Um die Bergwertung wird auch nicht gekämpft, der Punkt geht an den Sunweb-Mann Wilco Keldermann, der den Zug zuletzt angeführt hat.
15 km
Team Sunweb sorgt für ein enormes Tempo, da kann sich keiner mehr vor dem Cote de Maron wichtigmachen.
16 km
Nein, 1.300 Meter vor der Bergwertung wird er eingeholt.
17 km
Schär löst sich von den beiden Gefährten der vergangenen knapp 200 Kilometern - genauso wie Wellens gestern. Das könnte ihm einen Bergpunkt sichern, mehr aber auch nicht.
20 km
Fünf Kilometer noch bis zum Cote de Maron. Da muss dann doch endlich etwas passieren. Noch knapp eine halbe Minute für Schär und Konsorten.
25 km
Nicht zu früh einholen! Tony Martin und Co. gehen noch einmal vom Gas, daher wächst der Rückstand wieder um ein paar Sekunden an. Aber das ist jetzt alles Geplänkel, wir warten auf Feuer frei.
30 km
Das darf doch nicht war sein! Wie gestern ein technischer Defekt bei Thibaut Pinot! Wieder muss der Top-10-Kandidat für die Gesamtwertung in Paris dem Feld hinterherhecheln. Und selbiges hat nur mehr 30 Sekunden Rückstand auf das Spitzentrio.
35 km
Aber das ist immer noch weit weg, 15 Kilometer vor dem Ziel nämlich erst. Für die Ausreißer wird die Luft indes immer dünner, die Meute hetzt mit Affenzahn heran.
40 km
Denn der Cote de Maron ist schon ein ordentlicher Schnapper. Nicht übermäßig steil mit fünf Prozent, aber ungenehm lang mit 3,2 Kilometern.
45 km
Exakt eine MInute jetzt exakt 45 Kilometer vor dem Ziel. Nicht vergessen, wir haben ja noch eine Bergwertung. Der Punkt dafür ist geschenkt, aber für einen Angriff ist dieser Anstieg wie gemacht.
50 km
Das ist jetzt die berühmte lange Leine. 1:30 Minuten lang ist diese, die Sprinterteams haben kein Interesse an ein zu frühes Einholen. Denn dann passiert garantiert das, was gestern Alaphilippe aufgeführt hat. Ein weiterer Ausreißversuch, der aber heute durch eine brettebene Strecke deutlich erschwert wird.
55 km
Es bleibt bei 80 bis 90 Sekunden, was übrigens ziemlich genau ein Kilometer ist.
60 km
Der Vorsprung wird jetzt ordentlich eingedampft, es sind nur mehr rund 80 Sekunden.
65 km
Sagan wird hier nur Dritter bzw. insgesamt also Sechster. Bärenstarker Antritt von Viviani, der an Colbrelli und Sagan vorbeifliegt. Das ist auch eine Ansage in Sachen Etappensieg nachher.
66 km
Den Sprint in Lerouville gewinnt Frederik Backaert vor Schär und Offredo. Spannender wird natürlich gleich der Kampf um die Punkte für Rang 4.
70 km
Wir lassen den Blick durch das Peloton schweifen. Sind eigentlich noch alle relevanten Namen dabei. Für den Österreicher Patrick Konrad von Bora-Hansgrohe könnte die Tour heute allerdings enden. Er bildet das Gruppetto alleine und hat schon gewaltigen Rückstand.
75 km
Schär arbeitet mit Offredo und Backaert weiter vorbildlich zusammen, unter zwei Minuten lassen die Ausreißer den Vorsprung einfach nicht schmelzen.
80 km
Wenn die Sprinterteams die Ausreißer schon vor dem Zwischensprint einholen wollen, dann müssen sie sich jetzt sputen. Nur mehr 14 Kilometer sind übrig, der Rückstand liegt aktuell bei zweieinhalb Minuten.
85 km
Das Tempo ist heute überschaubar, im Schnitt gerade einmal 40 km/h. Somit ist die Zieldurfchfahrt erst gegen 17:30 Uhr zu erwarten.
90 km
In der Abfahrt sind die drei Fluchtgefährten dann aber schnell wieder vereint. Und halten weiter bei dreieinhalb Minuten Vorsprung, das war zeitweise schon deutlich weniger.
92 km
Der Cote de Rosieres ist erklommen. Michael Schär geht 100 Meter vorher aus dem Sattel und nimmt das Pünktli somit ungefährdet mit.
95 km
So, die erste der beiden heutigen Bergwertung naht. Einen Punkt gibt es bei diesen 1000 Metern bergauf zu vergeben. Den drei Ausreißern dürfte das wohl egal sein, denn sie haben noch keinen einzigen Bergpunkt auf dem Konto, der hier führende Tim Wellens hingegen schon deren sieben.
100 km
Gestern hatte das Gruppetto mit Greipel, Kluge und Zabel satte 14 Minuten Rückstand ausgefasst. Heute sind alle deutschen Sprinter mit Ambitionen noch im Rennen, aber es ist ja auch eine reine Flachetappe.
105 km
Wir können schon Entwarnung geben, Nibali ist wieder dran. Es hat sich aber durchaus schon ein Gruppetto nach hinten abgesetzt.
110 km
Mittlerweile gab es auch einen glücklicherweise folgenlosen Sturz. Und bei Vincenzo Nibali einen technschen Defekt, das braucht jetzt eine kleine Kraftanstrengung, um das Ende des Pelotons wieder zu erreichen.
115 km
Jetzt lässt man es wieder etwas lockerer angehen, der Vorsprung wächst dementsprechend auf dreieinhalb Minuten an.
120 km
Bei diesen Namen überrascht es uns dementsprechend nicht, dass für das Tempo im Hauptfeld Jumbo-Visma, Lotto-Soudal und natürlich Deceuninck-Quick Step von Alaphilippe und Vivani zuständig sind.
123 km
Aber es werden auch viele andere Mitfavoriten genannt. Für Vivani war der Schluss gestern zu wellig, heute ist das sein Terrain. So wie auch das von Dylan Groenewegen und Caleb Ewan, Team Sunweg baut auf Michael Matthews.
125 km
Und wer wären die Favoriten bei einem Massensprint? Nicht unbedingt die Deutschen, Andre Greipel und Co. spielten bisher noch gar keine Rolle. Sagan hingegen macht sein deutsches Team Bora-Hansgrohe weiter froh, natürlich müssen wir ihn auch heute auf dem Zettel haben.
130 km
Der Vorsprung pendelt weiter um die drei Minuten, viele Teams machen sich heute Hoffnungen auf einen Sprintsieg, da wird man ganz bestimmt nicht einem UCI Professional Continental Team wie Wanty-Gobert den Tagessieg auf dem Silbertablett servieren.
135 km
Apropos Stürze, ja, die waren zahlreich, aber glücklicherweise auch glimpflich abgelaufen. Immer noch keine Aufgaben, weiter sind alle 176 Mann dabei.
140 km
Das wird jetzt noch so einige Zeit weitergehen, denn erst auf den letzten 100 Kilometern stehen die Sprint- und Bergwertungen an. Aber hoffentlich anders als gestern keine Stürze.
145 km
Für die Gesamtwertung sind die Fluchtgefährten allesamt nicht relevant, sie haben durch die Bank schon über 15 Minuten Rückstand auf das Gelbe Trikot.
152 km
Es ist Schlag 14:00 Uhr, wir steigen live ein! Und sehen den Vorsprung der drei Ausreißer auf das Peloton bei dreieinhalb Minuten. Absolviert sind bereits 63 Kilometer, bis zum Ziel sind es also noch 152.
210 km
Und wie gestern fanden sich direkt ein paar hochmotivierte Ausreißer. Und schon wieder ist Yoann Offredo dabei, der Franzose vom Team Wanty-Groupe Gobert hat diesmal mit dem Belgier Frederik Backaert sogar einen Teamkollegen dabei. Das ist sehr kurios, denn die Ausreißergruppe besteht nur aus drei Mann und wird durch den Schweizer Michael Schär im Diensten von CCC komplettiert.
215 km
Los ging die lange Reise durch die Region Grand Est um kurz nach 12:00 Uhr, der scharfe Start erfolgte um kurz vor halb Eins.
Die Etappe
Denn auf den rund 215 Kilometern von Reims nach Nancy stehen nur zwei Hügel der Kategorie 4 auf dem Programm, diese zwei zu vergebenden Pünktchen sind nicht wirklich relevant. Anders der Zwischensprint in Lerouville, hier wollen die Sagan-Rivalen natürlich reüssieren. Ansonsten natürlich wie gestern ein Tag für Ausreißversuche.
Le Tour
Die Tour nimmt Fahrt auf, das phantastische Finale von Alaphilippe gestern hat natürlich für die heimischen Fans den Übertritt von Belgien nach Frankreich noch vergoldet. Die Sprinter kamen noch nicht wirklich zum Zuge, das Bergtrikot wird heute in den Händen von Tim Wellens bleiben.
vor Beginn
Herzlich willkommen zur 4. Etappe der Tour de France, die über 215 Kilometer von Reims nach Nancy führt.
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