Beendet
13.07.2019
8. Etappe
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Au revoir
Natürlich sind wir auch morgen wieder mit dabei. Ab 14 Uhr beginnt unsere Live-Berichterstattung. Wir freuen uns, wenn sie dann wieder reinklicken. Vielen Dank für Ihr heutiges Interesse. Wir wünschen Ihnen noch einen schönen Samstag. Au revoir aus Saint-Etienne!
Ausblick
Morgen geht es noch einmal durch das Zentralmassiv. Es stehen zwar nur drei Bergwertungen auf dem Programm, jedoch ist direkt die erste Steigung, die Mur d'Aurec-sur-Loire, ein Berg der ersten Kategorie. So wie heute geht es erneut hoch und runter. Es dürfte wieder ein Tag für Puncheure und vielleicht auch wieder für Ausreißer werden. Zudem ist morgen der 14. Juli, der Französische Nationalfeiertag. Besonders die einheimischen Fahrer werden hochmotiviert sein, um den zahlreichen Fans etwas zu bieten. Ein besonderer Tag wird es auch für Julian Alaphilippe werden: Am Nationalfeiertag im Gelben Trikot - davon träumt jeder Franzose!
Trikots
Wie bereits erwähnt, ist Julian Alaphilippe zurück im Gelben Trikot. Er liegt 23 Sekunden vor Giulio Ciccone und 53 Sekunden vor dem neuen Dritten Thibaut Pinot. In der Nachwuchswertung führt Ciccone weiterhin mit 53 Sekunden vor Egan Bernal. Das Grüne Trikot bleibt auf den Schultern von Peter Sagan. Auch das Bergtrikot wechselt nicht seinen Besitzer. Tim Wellens darf es auch morgen tragen. Allerdings ist sein Teamkollege Thomas De Gendt, der heute alle Bergpreise gewann, nur noch sechs Punkte hintendran.
Fazit
Diese hochspannende achte Etappe hat zwei Sieger: Zum einen natürlich Thomas De Gendt, der kurz nach dem scharfen Start attackierte und sich den ganzen Tag über in der Spitzengruppe befand. Am letzten Anstieg setzte er sich von seinem letzten Mitstreiter, Alessandro De Marchi, ab und rettete am Ende sechs Sekunden ins Ziel. Der zweite Profiteur ist Julian Alaphilippe, der mit einem Angriff an der letzten Bergwertung das Gelbe Trikot zurückeroberte. Auch Thibaut Pinot darf sich als Gewinner fühlen. Er konnte als Einziger Alaphilippe folgen und verbessert sich im Gesamtklassement auf Rang drei. Eine Enttäuschung erlebte Vincenzo Nibali, der heute über vier Minuten verlor.
Gr. Gelbes Trikot
Die Gruppe mit dem Gelben Trikot kommt 26 Sekunden nach De Gendt ins Ziel. Michael Matthews ist im Sprint der Verfolgergruppe der Schnellste. Dahinter folgen Sagan und Matteo Trentin. Auch Geraint Thomas und Egan Bernal sind in dieser Gruppe mit dabei. Emanuel Buchmann kommt zusammen mit den anderen Favoriten ins Ziel. Giulio Ciccone passiert ebenfalls die Ziellinie. Doch er wird das Gelbe Trikot heute an Julian Alaphilippe verlieren.
Ziel
Thomas De Gendt gewinnt die 8. Etappe! Was für ein klasse Rennen des Belgiers. Thibaut Pinot übersprintet Julian Alaphilippe auf der Zielgeraden und wird Zweiter vor seinem Landsmann.
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Der Belgier fährt unter der Flamme Rouge durch. Alaphilippe und Pinot haben ihn aber im Blick. Doch das sollte reichen ...
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De Gendt konnte 12 Sekunden in die Abfahrt retten.
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Pinot attackiert selbst, aber Alaphilippe bleibt natürlich dran. Die beiden arbeiten sehr gut zusammen, sie kommen aber nicht richtig näher. Allerdings halten sie den Vorsprung auf die Gruppe um das Gelbe Trikot.
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Die Drei-Kilometer-Marke ist passiert. De Gendt und die beiden Verfolger biegen rechts ab in die angesprochene kurze, aber schmerzhafte Steigung. Die Abstände bleiben nahezu stabil.
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Aber der Belgier kann den Abstand bei gut 20 Sekunden halten. Fährt er hier tatsächlich seinem zweiten Tour-Etappensieg entgegen?
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Alaphilippe und Pinot jagen De Gendt die Abfahrt hinunter. Doch es folgt auch nochmal eine nicht kategorisierte Steigung, bevor es endgültig ins Ziel geht.
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Wir erleben die erhoffte spannende Schlussphase. De Gendt führt noch 15 Sekunden vor Alaphilippe und Pinot. Die Gruppe um Ciccone und die weiteren Favoriten liegt weitere zehn Sekunden dahinter. Nibali ist abgeschlagen und wird wohl nicht mehr zurückkommen. Thomas hat dagegen im Anstieg den Anschluss geschafft und ist mit dabei.
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Vincenzo Nibali musste vor der Bergwertung abreißen lassen. Der Italiener liegt 1:25 Minuten hinter der Spitze und gut eine Minute hinter der Gruppe um das Gelbe Trikot.
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Damit liegt Julian Alaphilippe in der Gesamtwertung nur noch eine Sekunde hinter dem Gelben Trikot. Thibaut Pinot setzt ebenfalls nach. Die beiden Franzosen bilden jetzt ein Verfolgungsduo.
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Der Belgier ist als Erster an der Bergwertung. Damit hat er heute alle Höchstwertungen eingeheimst. Zwei Punkte und acht Sekunden für ihn. Viel interessanter ist natürlich der Kampf dahinter. Alaphilippe attackiert und schafft es vor De Marchi über den Strich. Das bringt ihm fünf Bonussekunden.
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De Gendt liegt etwas mehr als 50 Sekunden vor dem Peloton. De Marchi hängt noch dazwischen. Aber vielleicht wird er noch vor dem Gipfel geschluckt und dann würde das Hauptfeld auch noch um die fünf Bonussekunden kämpfen.
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Geraint Thomas und seine Ineos-Kollegen haben noch nicht den Anschluss an das Peleton geschafft. Sie sehen die Gruppe, liegen aber noch gut zehn Sekunden zurück. Sie befinden sich ebenfalls im Anstieg.
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Thomas De Gendt attackiert direkt zu Beginn des Anstiegs und setzt sich von De Marchi ab.
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Es wird endgültig ernst: Die letzte Bergwertung steht an! Die Cote de la Jaillere ist nur 1,9 Kilometer lang, aber 7,9 Prozent steil. Und am Ende des Anstiegs beträgt die Steigung 14 Prozent. Und nicht vergessen: Oben warten nicht nur Bergpunkte, sondern auch acht, fünf und zwei Bonussekunden.
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Sturz bei Team Ineos. Auch Geraint Thomas ist davon betroffen. Aber er kann sofort weiterfahren, liegt jetzt aber hinter dem Feld. Auch Bernal musste stoppen.
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In der Abfahrt verliert das Führungsduo nahezu keine Zeit auf das Hauptfeld, in dem weiter Astana und Education First die Nachführarbeit leisten. 1:17 Minuten beträgt der Abstand.
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Noch 20 Kilometer bis Saint-Etienne, wo heute zum 26. Mal eine Tour-Etappe endet. 1:20 Minuten noch für Thomas De Gendt und Alessandro De Marchi. Die letzte Bergwertung dürften sie noch erreichen, aber bis ins Ziel wird das sehr eng.
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Das Spitzenduo fährt an 25-Kilometer-Markierung vorbei. Ihr Vorsprung beträgt 1:40 Minuten. Noch gut zehn Kilometer bis zum Beginn der letzten Bergwertung.
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Peter Sagan ist weiter im hinteren Teil des Hauptfelds zu finden. Allerdings ist er in bester Gesellschaft, auch Alaphilippe und Romain Bardet fahren dort. Alaphilippe lässt sich aber durchreichen bis zum Mannschaftsfahrzeug, wo er sich nochmals verpflegt. Also wohl kein Zeichen der Schwäche.
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Wir haben noch gar nicht über das Wetter gesprochen. Wobei das ist ja eigentlich immer ein gutes Zeichen, weil es bedeutet, dass es kaum Einfluss hat. Angesichts der eh schon schweren Etappe sind die Fahrer über die aktuellen 23 Grad sicherlich froh. Auch der Wind spielt mit 15 km/h kaum eine Rolle. Jedoch kommt er von hinten, das hilft den Ausreißern.
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Die Arbeit von Education First und Astana zeigt Wirkung. Der Rückstand auf De Gendt und De Marchi beträgt nur noch etwas mehr als zwei Minuten.
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Der Mann im Bergtrikot, Tim Wellens, befindet sich nicht mehr im Peleton. Er ist in einer der zahlreichen Gruppen mit abgehängten Fahrer und liegt gut fünf Minuten hinter dem Hauptfeld.
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Simon Yates muss im Peleton reißen lassen. Es ist sichtbar kleiner geworden. Auch Peter Sagan hat wieder Probleme. An der Spitze zeigt sich EF Education First mit Rigoberto Uran, ein Mann für das Gesamtklassement. Gibt es heute tatsächlich Attacken?
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Die Spitze ist schon in der nächsten Steigung, allerdings ist dieses Kraxeln "wertlos", denn hinauf nach Saint-Christo-en-Jerez gibt es keine Punkte. Die gibt es erst wieder an der Cote de la Jaillere, dem letzten kategorisierten Anstieg des Tages. Dort gibt es dann auch Bonussekunden für das Gesamtklassement.
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Das Hauptfeld macht sichtbar Tempo. Sie befinden sich ebenfalls in der Abfahrt. Noch aber haben De Gendt und De Marchi über 3:30 Minuten Vorsprung.
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Der erste Ausreißer wird vom Hauptfeld geschluckt. Es ist Niki Terpstra. Auch Benjamin King wird gleich eingeholt. Astana und Team Ineos machen weiter Druck. Peter Sagan befindet sich erneut ganz hinten im Peleton.
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Die vorletzte Bergwertung ist geschafft. Und auch hier das gleiche Bild wie vorhin: Thomas De Gendt holt sich an der Cote d'Aveize die fünf Zähler. De Marchi bleibt dahinter und streicht drei Punkte ein. King rettet sich vor dem Hauptfeld über die Bergwertung und holt noch zwei Punkte. Der letzte Zähler geht an Omar Freile von Astana.
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Die Verfolger Niki Terpstra und Benjamin King werden heute wohl nichts mehr mit dem Etappensieg zu tun haben. Sie haben jetzt einen Rückstand von 1:50 Minuten auf das Führungsduo. Das Feld liegt zwei Minuten hinter den Verfolgern.
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Derweil hat der Franzose Christophe Laporte das Rennen aufgegeben. Der Sprinter vom Team Cofidis, Solutions Credits lag zu diesem Zeitpunkt bereits 20 Minuten hinter dem Hauptfeld. Yoan Offredo liegt ebenfalls sehr weit zurück, ist aber noch dabei.
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Kaum sind sie unten, geht es schon wieder hoch. Die Cote d'Aveize ist ebenfalls ein Anstieg der zweiten Kategorie. Es liegen 5,2 Kilometer mit 6,4 Prozent vor den Profis.
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Der Fahrer vom Team CCC ist auch auf dem Rad geblieben. Thomas De Gendt hat die Kurve besser erwischt und fährt erstmal vorne raus. Doch der Belgier wartet auf seinen Mitstreiter. Das Duo ist wieder zusammen. Sie liegen 59 Sekunden vor Terpstra und King.
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Schrecksekunde für Alessandro De Marchi! In der kniffligen Abfahrt von der Cote de la Croix de Part versteuert sich der Italiener in einer Linkskurve und fährt geradeaus. Er kann gerade noch rechtzeitig bremsen und verhindert einen Einschlag in die Barriere.
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Vorbei an den wieder einmal zahlreichen Zuschauern passiert das Peloton den Gipfel. Vorne konnten sich De Gendt und De Marchi tatsächlich von ihren Verfolgern absetzen. Sie liegen 24 Sekunden vor King und Terpstra.
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Das Hauptfeld ist noch im Anstieg. Peter Sagan ist etwas weiter hinten zu finden. Noch ist der Slowake aber dabei. Vorne fährt Astana und Team Ineos.
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Thomas De Gendt sichert sich auch an der Cote de la Croix de Part die Höchstwertung. Fünf Punkte für den 33-Jährigen. De Marchi holt drei. Terpstra nimmt zwei Punkte mit und King einen Zähler.
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Niki Terpstra muss jetzt vorne abreißen lassen. Scheinbar sind die Anstiege für ihn etwas zu lang. Auch Benjamin King fällt zurück. Aber es sind auch nur noch 400 Meter bis zum Gipfel.
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An der Spitze des Peletons könnte es ziemlich eng werden. Denn hinauf zur Cote geht es über eine sehr schmale Straße. Klar, dass da jeder der Favoriten vorne fahren möchte. Denn wenn irgendwo im Pulk eine Lücke aufgeht, wird es sehr viel Kraft kosten, diese wieder zu schließen. Der Abstand zur Spitze ist wieder ein bisschen größer geworden: 3:40 Minuten.
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Jetzt ist auch das Hauptfeld in der Steigung. Vorne zeigen sich neben Sunweb, auch Astana und AG2R La Mondiale.
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Die Abfahrt ist zu Ende. De Gendt, King, De Marchi und Terpstra nehmen die Cote de la Croix Part in Angriff. Es warten 4,9 Kilometer mit einer Durchschnittsteigung von 7,9 Prozent.
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Die dritte Rennstunde ist vorüber. Das Spitzenquartett hat diese mit 37,9 km/h zurückgelegt. Das ergibt einen bisherigen Etappenschnitt von 39,3 km/h.
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Der Abstand zwischen Spitzengruppe und Peloton beträgt aktuell konstante drei Minuten. Auch Deceuninck Quick-Step ist jetzt vorne stärker vertreten.
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Noch 85 Kilometer bis Saint-Etienne. Marcus Burghardt hat an diesen Zielort besonders gute Erinnerungen: 2008 gewann er die 18. Etappe der Tour de France von Bourg d'Oisans nach Saint-Etienne. Heute wird Burghardt in erster Linie für Peter Sagan fahren.
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Aktuell geht es für die Spitze und das Hauptfeld nur bergab. Von der Cote d Affoux geht es 31 Kilometer hinunter bis nach Courzieu. Im 1.000-Einwohner-Ort angekommen, geht es hoch zur fünften Bergwertung des Tages, der Cote de la Croix de Part.
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Das Peleton befindet sich nun auch in der Abfahrt von der Cote d'Affoux. Es wird angeführt von Sunweb und Trek-Segafredo. Auch Bora-Hansgrohe beteiligt sich an der Nachführarbeit. Der Abstand zur Spitzengruppe beträgt 2:53 Minuten.
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Die vierte Bergwertung ist geschafft. Bei einem Anstieg der dritten Kategorie bekommen nur die beiden Erstplatzierten Punkte. Diese gehen an Thomas De Gendt (zwei Punkte) und Benjamin King (ein Punkt). Die anderen beiden Ausreißer gehen leer aus. Aber De Marchi und Terpstra sind sowieso vor allem auf den Tagessieg aus.
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Die etwas längere Bergaufpassage nutzen wir für einen genaueren Blick auf die Spitzengruppe: Thomas De Gendt (Lotto Soudal) war ja schon auf vorherigen Etappen als Ausreißer aktiv. Er gehört zu den Fahrern, die schon bei jeder der drei großen Landesrundfahrten (Giro, Tour, Vuelta) einen Etappensieg holten. Niki Terpstra im Trikot von Total Direct Energie zählt aktuell zu den besten Klassikerfahrern. Im vergangenen Jahr gewann er die Flandern-Rundfahrt und 2014 siegte er bei Paris-Roubaix, jeweils in Diensten von Deceuninck - Quick Step. Alessandro De Marchi (Team CCC) ist ebenfalls kein Unbekannter, auch er hat schon drei Vuelta-Etappen gewonnen. Dasselbe gilt für Benjamin King (Team Dimension Data), der im vergangenen Jahr zwei Bergetappen bei der Spanien-Rundfahrt gewann.
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Eine richtige Pause gibt es nicht für die Fahrer. Nach einer kurzen Abfahrt geht es schon in die nächste Steigung. Ein Berg der dritten Kategorie steht jetzt auf dem Programm: Die Cote d'Affoux führt über 8,5 Kilometer mit 4,5 Prozent nach oben.
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Dritter gewertete Anstieg des Tages und zum dritten Mal heißt der Sieger Thomas De Gendt (Lotto Soudal). Das bedeutet fünf Punkte für den Belgier. Benjamin King wird erneut Zweiter und sichert sich drei Punkte. Alessandro De Marchi (zwei Punkte) und Niki Terpstra (einen Punkt) folgen mit einem kleinen Respektsabstand.
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Geraint Thomas hat sich für kurze Zeit hinter dem Peloton aufgehalten. Der Titelverteidiger hatte einen Defekt. Das Problem scheint aber behoben. Der Brite wird von Teamkollege Wout Poels zurück nach vorne gefahren. Auch die abgehängten Sprinter waren zwischenzeitlich wieder dran, doch sobald es in die Steigung geht, fallen sie wieder zurück.
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Derweil erreicht die Spitzengruppe die dritte Bergwertung. Es handelt sich um den Col de la Croix Paquet. Mit 2,1 Kilometern ist er zwar relativ kurz, dafür aber mit 9,7 Prozent auch sehr steil. Oben warten fünf Punkte für den besten Fahrer, es ist also ein Anstieg zweiten Kategorie.
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An der Bergwertung sind einige Fahrer aus dem Hauptfeld zurückgefallen. Darunter prominente Sprinter wie der Tagessieger von gestern, Dylan Groenewegen, und der gestrige Zweite Caleb Ewan.
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Heute morgen gab es eine durchaus prominente Aufgabe: Tejay van Garderen von EF Education First musste die Frankreich-Rundfahrt beenden. Der US-Amerikaner war gestern über eine Verkehrsinsel gestürzt. Er fuhr zwar bis ins Ziel, doch bei einer anschließenden Untersuchung wurde ein Handbruch diagnostiziert. Damit muss der zweimalige Tour-Fünfte zum zweiten Mal nach 2015 vorzeitig aus Frankreich abreisen.
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Auch bei der zweiten Bergwertung ist Thomas De Gendt der Erste. Der Belgier erhält von seinen Mitstreitern aber auch kaum Gegenwehr. Benjamin King holt sich als Zweiter drei Punkte, De Marchi bekommt zwei und Terpstra wieder einen Punkt. Mit einem Rückstand von 3:54 Minuten passiert das Peloton die Bergwertung.
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Jetzt sind wir live im Rennen. Die Spitzengruppe ist bereits im Anstieg zur zweiten Bergwertung. Der Col de la Croix de Thel ist 4,1 Kilometer lang und im Schnitt 8,1 Prozent steil. Das Hauptfeld liegt 4:20 Minuten dahinter.
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18 Kilometer nach der Sprintwertung ging es hinauf zum Col de la Croix Montmain. Der Anstieg ist 6,1 Kilometer lang und hat eine durchschnittliche Steigung von sieben Prozent. Thomas De Gendt fuhr oben als Erster über den Strich und sicherte sich die fünf Punkte. Ben King holte sich drei Punkte, De Marchi zwei und Terpstra den letzten Punkt.
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Bevor es in die Anstiege geht, stand erst einmal in Cercié-en-Beaujolais eine Sprintwertung an. Für die Ausreißergruppe hat diese Wertung natürlich wenig Bedeutung. Daher fahren sie in der Reihenfolge Terpstra (20 Punkte), De Gendt (17 P.), King (15 P.) und De Marchi (13 P.) einfach durch. Fünf Minuten später kommt auch das Hauptfeld zur Sprintwertung und dort wird um die Punkte gesprintet. Bahrain-Merida baut für Sonny Colbrelli einen Sprinterzug auf, aber er kann diese Vorarbeit nicht nutzen. Viviani gewinnt den Sprint und holt sich elf Punkte. Sagan bekommt zehn, Matthews neun, Colbrelli nur acht. Es folgen Mörköv mit sieben, Stuyven 6, Wellens 5, Skuijns 4, De Kort 3, Tratnik 2 und Julien Bernard erhält den verbliebenen Punkt.
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Schon bei der ersten kleinen Steigung nach wenigen Kilometern fiel Yoan Offredo (Wanty-Gobert) aus dem Hauptfeld zurück. Gestern sicherte er sich durch seine über 200 Kilometer lange Attacke mit Stephane Rossetto die rote Startnummer für den Kämpferischsten Fahrer. Heute zollt er für diese Flucht offensichtlich Tribut. Das dürfte ein ganz langer und anstrengender Tag für den Franzosen werden.
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Kurze Zeit später hatte es der Italiener dann geschafft. Somit fährt jetzt ein Quartett an der Spitze.
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Während das Hauptfeld die Spitzengruppe gewähren ließ und der Vorsprung auf über 3:30 Minuten anwuchs, setzte De Marchi weiter verzweifelt nach. Sein Rückstand auf das Führungstrio lag bei 26 Sekunden.
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Nachdem es zunächst so schien, als wäre das Hauptfeld mit der Spitzengruppe zufrieden, gab es weitere Attacken. Unter anderem probierte es Rui Costa, Weltmeister von 2013. Da keiner mehr wegkam, wurde es anschließend ruhiger im Peloton.
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Der Vorsprung der Ausreißer lag bereits bei 34 Sekunden, da riss Alessandro De Marchi vom CCC Team aus, mit der Hoffnung noch vorne hinzukommen.
Attacke
Direkt nachdem Tour-Direktor Christian Prudhomme die 8. Teilstrecke freigab, folgten die ersten Angriffe. Thomas De Gendt (Lotto Soudal), Niki Terpstra (Total Direct Energie) und Benjamin King (Team Dimension Data) setzten sich ab und bildeten eine Spitzengruppe. Mads Würtz Schmidt (Team Katusha Alpecin) versuchte anschließend aufzuschließen, brach seinen Versuch aber ab.
Start
Um 12:10 Uhr startete die heutige Etappe in Mâcon im Department Saone-et-Loire. Begleitet von einer Kunstflugstaffel, die die französische Flagge in den Himmel zauberte, ging es zunächst durch den Startort, ehe um 12:25 Uhr der scharfe Start erfolgte.
Etappen-Favoriten
Alaphilippe könnte also sein Kunststück von der 3. Etappe wiederholen. Am Montag attackierte er am letzten Anstieg und holte sich in Epernay nicht nur den Etappensieg, sondern auch das Gelbe Trikot. Mit seinen Fähigkeiten als Klassikerspezialist ist der hügelige Streckenverlauf und insbesondere das Finale wie gemacht für ihn. Das gilt aber natürlich auch für Peter Sagan und Michael Matthews. Dazu dürfen auch Tiesj Benoot (Lotto Soudal) und Greg van Avermaet (Team CCC) zu den Favoriten gezählt werden.
Kampf um Gelb
Der Ausgang der heutigen Etappe ist völlig offen. Das gilt nicht nur für den Tagessieg, sondern auch für das Maillot Jaune. Es geht zwar nicht ins Hochgebirge, aber das Terrain bietet eine gute Gelegenheit für einen Überraschungsangriff im Kampf um Gelb. Insbesondere, da es an der letzten Bergwertung noch Bonussekunden zu gewinnen gibt. Und der Abstand zwischen Ciccone und dem Zweitplatzierten Julian Alaphilippe beträgt nur sechs Sekunden. Da im Ziel auch nochmal Bonussekunden vergeben werden, könnte sich ein Angriff richtig lohnen, vorausgesetzt natürlich es fährt keine Spitzengruppe voraus.
Rückblick
Gestern endete die 7. Etappe erwartungsgemäß mit einem Massensprint. In Chalon-sur-Saone siegte Dylan Groenewegen (Team Jumbo-Visma) vor Caleb Ewan (Lotto Soudal) und Peter Sagan (Bora-Hansgrohe). So gab es auch keine Veränderungen im Gesamtklassement und Giulio Ciccone darf heute den zweiten Tag in Folge im Gelben Trikot fahren. Auch in den anderen Wertungen gab es keine Verschiebungen. Giulio Ciccone führt somit weiterhin in der Nachwuchswertung. Da er schon in Gelb fährt, liegt das Weiße Trikot erneut auf den Schultern von Egan Bernal (Team Ineos). Tim Wellens (Lotto Soudal) hat das Bergtrikot und Peter Sagan das grüne Sprintertrikot.
8. Etappe
Dementsprechend haben es die 200 Kilometer in sich: Nach einer etwas flacheren Anfangsphase, inklusive einer Sprintwertung, steht nach 51 Kilometern mit dem Col de la Croix Montmain die erste Bergwertung (2. Kategorie) des Tages an. Von da an geht es nur noch rauf und runter, über 4.000 Höhenmeter sind zu absolvieren. Insgesamt werden heute sieben Mal Bergpunkte vergeben. Es gibt fünf Berge der 2. Kategorie und zwei Anstiege der 3. Kategorie. Der letzte, die Côte de Jaillère, liegt 12,5 Kilometer vor dem Ziel, dort gibt es auch noch Bonussekunden zu gewinnen. Anschließend folgt eine kurze Abfahrt und dann noch einmal ein kleiner Gegenanstieg, ehe es endgültig ins Ziel nach Saint-Étienne geht.
Hügelige Etappe
Nachdem die gestrige Etappe vergleichsweise ruhig verlief und es nach ein paar Hügeln in der zweiten Streckenhälfte relativ flach wurde, wird es heute wieder bergiger. Es steht eine klassische Mittelgebirgsetappe durch das Zentralmassiv an.
Bonjour
Herzlich willkommen zur 8. Etappe der Tour de France, die über 200 Kilometer von Macon nach Saint-Etienne führt.
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