Beendet
14.07.2021
17. Etappe
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Ausblick auf die 18. Etappe
Die Königsetappe ist für die Fahrer geschafft, doch morgen wird es nicht weniger anstrengend. Die 129,7 Kilometer lange Strecke endet erneut mit einer Bergankunft, dann geht es hinauf nach Luz Ardiden. Vorher ist zudem der legendäre Pyrenäen-Anstieg zum Col du Tourmalet zu erklimmen. Es ist gleichzeitig, abgesehen vom Zeitfahren am vorletzten Tag, die letzte Möglichkeit zu Attacken für die Klassementfahrer. Reichlich Spannung ist also vorprogrammiert, wir berichten ab ca. 13:50 Uhr live. Bis Morgen und auf Wiedersehen!
Starke Franzosen am Nationalfeiertag
Beachtlich war sicherlich ebenso der Auftritt von David Gaudu. Der Fahrer von Groupama - FDJ überquerte als Vierter über die Ziellinie und verlor nur 1:19 Minuten auf Tadej Pogacar. Zuvor schon wurde die Etappe von den französischen Fahrern geprägt, die an ihrem Nationalfeiertag besonders motiviert waren. Aus der Ausreißergruppe hielten Anthony Perez sowie Dorian Godon tapfer und am längsten durch, hatte aber letztendlich keine Chance gegen die Kletterstärke der Klassementfahrer.
Machtdemonstration von Pogacar!
Den Anstieg zum Col du Portet nutzte Tadej Pogacar zur Demonstration seiner Stärke. Der Slowene sicherte sich auf den letzten Metern seinen zweiten Tageserfolg bei der diesjährigen Tour de France. Der Führende im Gesamtklassement setzte ständig neue Attacken und hielt das Tempo auch ohne seine Mannschaftskollegen über den gesamten Anstieg hinweg sehr hoch. Pogacar baut sein Vorsprungin der Gesamtwertung auf Jonas Vingegaard (+5:39 Minuten) sogar aus, doch der Däne stellte abermals seine Stärke unter Beweis. Richard Carapaz übernimmt den dritten Platz von Rigoberto Uran, der auf den vierten Rang zurückfällt.
Rückschlag für Uran
Erst hinter Pello Bilbao trudelt Rigoberto Uran ins Ziel ein, der dabei noch sehr von der Arbeit seines Teamkollegen Sergio Higuita profitierte. Sein Platz auf dem Podest verliert er dennoch an Jonas Vingegaard und Richard Carapaz.
Gaudu ebenfalls bärenstark
Dann rollt der Franzose David Gaudu als Vierter über die Ziellinie und fährt damit ein herausragendes Resultat ein. Dahinter rangiert sich Ben O'Connor vor Wilco Kelderman und Pello Bilbao ein.
Pogacar nicht zu schlagen!
Kurz vor dem Ziel setzt Tadej Pogacar den finalen Angriff und hängt Jonas Vingegaard sowie Richard Carapaz ab. Der Däne sichert sich den zweiten Rang, Carapaz muss sich mit dem dritten Platz begnügen.
Vingegaard bricht nicht ein
Aber Jonas Vingegaard lässt nicht locker und saugt sich an die anderen beiden tatsächlich wieder heran, was für eine Energieleistung des Dänen! 200 Metern sind noch zu fahren, wer holt sich den Sieg?
Carapaz aus dem Nichts!
Dann greift plötzlich doch Richard Carapaz nochmal an. Tadej Pogacar kann kontern und hält sein Hinterrad, dagegen klafft schnell ein kleines Loch zu Jonas Vingegaard.
Attacke von Pogacar abgewehrt
Zum wiederholten Male geht Tadej Pogacar aus dem Sattel und tritt an. Doch der Slowene wird seine beiden Gegner einfach nicht los, selbst Richard Carapaz beißt und hält den Anschluss.
Vingegaard übernimmt die Führungsarbeit
Nun löst der Däne Jonas Vingegaard seinen Konkurrenten Tadej Pogacar an der Spitze ab. Voraussichtlich sichert sich einer der beiden den Tagessieg. Richard Carapaz wirkt angeschlagen.
Wer kann noch eine Attacke starten?
Rund drei Kilometer vor der Ziellinie belauern sich alle Fahrer. Tadej Pogacar fährt in der Führungsgruppe fast die ganze Zeit von vorne und hält das Tempo unheimlich hoch.
Gaudu ebenfalls stark
Aus der Gruppe um Rigoberto Uran und Wilco Keldermann ist David Gaudu in der Zwischenzeit nach vorne gestürmt und ist nun der alleinige Verfolger des Trios an der Spitze.
Der Abstand wächst an
Die Lücke von der Führungsgruppe um Tadej Pogacar baut den Zeitabstand zu den beiden folgenden Gruppe aus. Rigoberto Uran droht damit der Verlust von seinem Platz auf dem Podium.
Drei Kandidaten für den Sieg
Den Tageserfolg dürften damit die drei Fahrer Tadej Pogacar, Jonas Vingegaard und Richard Carapaz unter sich ausmachen. Vor allem Pogacar drückt ständig auf das Tempo, weil hinten auch Richard Carapaz nicht mehr wirklich frisch aussieht.
Higuita hilft Uran
Sergio Higuita versucht seinen Mannschaftskollegen Rigoberto Uran wieder nach vorne zu führen. Ben O'Connor hängt zudem an seinem Hinterrad, dazu schließt Wilco Keldermann wieder auf und zieht mit.
Pogacar will es wissen
Ein erneuter Angriff von Tadej Pogacar bringt Rigoberto Uran in arge Bedrängnis. Lediglich Jonas Vingegaard und Richard Carapaz halten momentan noch mit dem Slowenen mit, der danach sogar ein weiteres Mal das Tempo verschärft.
Der Chef eröffnet persönlich
Tadej Pogacar tritt an und zieht sofort an Anthony Perez vorbei. Acht Kilometer vor dem Ziel folgen dem Slowenen nur noch Rigoberto Uran, Jonas Vingegaard und Richard Carapaz.
Bilbao probiert es
Seine direkten Konkurrenten sind bereits abgehängt, deswegen prescht Pello Bilbao selbst nach vorne und setzt eine Attacke. Von den anderen Klassementfahrer kann sich der Spanier jedoch vorerst nicht absetzen.
Perez fightet
Toller Kampf von Anthony Perez an der Spitze des Feldes, der sich nicht geschlagen gibt. Trotzdem wird der Franzose bald von der Gruppe um Tadej Pogacar geschnappt werden.
Nächste Tempoverschärfung
Die hohe Geschwindigkeit fordert das nächste Opfer. Alexey Lutsenko von Astana-Premier-Tech lässt die Lücke aufgehen. Dagegen ist Pello Bilbao noch dabei, der heute im Gesamtklassement einige Plätze aufholen könnte.
Polster von Perez sinkt
Der Vorsprung von Anthony Perez auf das dezimierte Hauptfeld sinkt jetzt sehr schnell. Inzwischen verbleiben dem Franzosen nur noch 1:45 Minuten, da hat er keine Aussichten mehr auf den Tagessieg. Dazwischen befindet sich außerdem Dorian Godon.
Probleme bei Poels, Martin und Mas
Die nächsten prominenten Namen können nicht mehr folgen. Wout Poels, Guillaume Martin und Enric Mas verabschieden sich aus der Gruppe um das Gelbe Trikot von Tadej Pogacar.
Turgis wird eingeholt
UAE-Team-Emirates diktiert weiterhin die Geschwindigkeit im mittlerweile kleinen Peloton. Anthony Turgis, ebenfalls mal ein Teil der Ausreißergruppe, lässt nun das Hauptfeld vorbeiziehen.
Gegenattacke von Perez
An der Spitze wendet sich das Blatt erneut. Diesmal setzt Anthony Perez die Attacke und lässt Dorian Godon zunächst stehen. Zwischen den beiden Franzosen geht es sicherlich auch um die rote Startnummer am Nationalfeiertag.
Alaphilippe und Quintana sind weg
Im Hauptfeld fallen zwei Mitfavoriten raus. Julian Alaphilippe und Nairo Quintana Rojas können dem Tempo nicht mehr folgen. Emanuel Buchmann und Wout van Aert lassen ebenfalls abreißen.
Godon attackiert Perez
Ganz vorne greift Dorian Godon, der eben schonmal angehängt war, Anthony Perez an. Perez lässt jedoch nicht locker und schließt das Loch direkt wieder.
Das Peloton zerfällt
Davide Formolo, der Teamkollege von Tadej Pogacar, führt das Hauptfeld aktuell hinauf zum Col du Portet. Dort werden es immer weniger Fahrer.
Technische Probleme bei Keldermann
Der Kapitän vom deutschen Team BORA-hansgrohe, Wilco Keldermann, hat ein technisches Problem an seinem Rad zu Beginn des Anstiegs. Gemeinsam mit Emanuel Buchmann fährt der Niederländer allerdings schnell zurück ins Feld.
Der lange Anstieg beginnt
Dorian Godon und Anthony Perez haben den Ort Saint-Lary-Soulan passiert und befinden sich jetzt im letzten Anstieg des Tages. Der Rückstand vom Hauptfeld beträgt derzeit etwa vier Minuten.
Das große Finale
In wenige Momenten ist es soweit, dann erreichen die beiden Ausreißer den finalen Anstieg zum Col du Portet. 16 Kilometer müssen die Fahrer dort nochmal überwinden, dabei beträgt die Steigung nur sehr selten unter acht Prozent. Aufgrund der häufig wechselnden Prozenten wird es extrem schwierig einen gleichmäßigen Rhythmus zu finden. Nach 2018 endet zum zweiten Mal eine Etappe der Tour auf der 2.215 Meter hohen Passstraße. Im Ziel werden zudem doppelte Bergpunkte vergeben, maximal sind dadurch 40 Zähler zu erobern.
Bilbao von vorne
Im Peloton hält Tadej Pogacar eine gute Position und überwindet die Abfahrt auf der dritten Position. Davor sorgt Pello Bilbao, der im Gesamtklassement auf dem zehnten Platz liegt, für das Tempo.
Godon schließt auf
An der Spitze des Feldes agiert ab sofort wieder ein Duo mit zwei Franzosen. Dorian Godon ist auf der Abfahrt zu Anthony Perez herangefahren.
Leichte Probleme im Hauptfeld
Sepp Kuss bremst in der Abfahrt vor einer Rechtskurve etwas spät an, was anscheinend einige Fahrer hinter dem Amerikaner irritiert. Letztendlich bleiben jedoch alle Beteiligten auf der Straße.
Sprint um die letzten Zähler
Auch das Peloton erreicht die Bergwertung. Dort geht Wout Poels aus dem Sattel und hängt seinen Konkurrenten Nairo Quintana Rojas wenige Meter vor dem Pass locker ab.
Starke Vorstellung von Perez
Die Leistung von Anthony Perez auf dem Anstieg zum Col de Val Louron-Azet war durchaus beachtlich, er hat seinen Vorsprung von vier Minuten auf das Hauptfeld tatsächlich verteidigt. Jetzt muss sich der Franzose auf der kniffligen Abfahrt beweisen.
Bergwertung geht an Perez
Die nächsten zehn Bergpunkte am Col de Val Louron-Azet erobert Anthony Perez. Wenige Sekunden später folgt bereits Dorian Godon aus der Mannschaft Ag2r auf der Passhöhe, den Berg mit einem gleichmäßigen Tempo überwunden und sich somit wieder erholt hat.
Pöstlberger und van Poppel klatschen sich ab
Die beiden ehemaligen Ausreißer Lukas Pöstlberger und Danny van Poppel beglückwünschen sich für den gemeinsamen Versuch und werden danach vom Peloton eingeholt.
Latour erneut eingeholt
Die Flucht von Pierre-Roger Latour ist erneut gescheitert. Währenddessen wirkt Michael Woods, der um das Bergtrikot kämpft, am Ende des Feldes nicht mehr frisch.
Perez baut Vorsprung aus
Der Führende Anthony Perez tritt mächtig in die Pedale und hält sein Vorsprung auf das Peloton etwa gleich. Rund vier Minuten verbleiben dem Franzosen der noch von seinem Polster.
Buchmann noch dabei
Etwa in der Mitte des Hauptfeldes fährt Emanuel Buchmann noch an der Seite von seinem Kapitän Wilco Kelderman. UAE-Team-Emirates fährt momentan aber auch nicht das höchste Tempo.
Zweiter Versuch von Latour
Pierre-Roger Latour gibt nicht auf! Eben wurde der Franzose erst eingeholt und jetzt ist er erneut der erste Fahrer, der aus dem Hauptfeld um das Gelbe Trikot einen Angriff startet.
Perez drückt auf das Tempo
Die großen Steigungen scheinen Anthony Perez entgegenzukommen. Der Franzose aus dem Team Cofidis löst sich ein paar Meter von Anthony Turgis und Dorian Godon.
Hauptfeld holt Latour ein
Nicht gut ist Pierre-Roger Latour über die letzte Abfahrt gekommen. Der Franzose wird am Beginn des Anstiegs zum Col de Val Louron-Azet wieder vom Peloton geschluckt.
Drei Franzosen vorne
Die ersten Rampen sprengen die Führungsgruppe sofort. Danny van Poppel muss abreißen lassen und auch Lukas Pöstlberger kommt schnell in Schwierigkeiten. Damit führen mit Anthony Turgis, Anthony Perez und Dorian Godon jetzt drei Franzosen die Etappe am Nationalfeiertag an.
Es geht wieder bergauf
Kaum ist die Abfahrt überwunden, geht es sofort wieder hinein in den nächsten Anstieg. Die Fahrer erklimmen die Straße zum Col de Val Louron-Azet, der sich Nahe dem bekannten Ferienort Val Louron befindet. Seit 1997 stand der Pass achtmal im Programm der Tour de France. Der Azet-Pass (1.580 m) wird ebenfalls als Bergwertung der 1. Kategorie klassifiziert, ist jedoch kürzer (7,4 km), aber dafür steiler (8,3%) als der Col de Peyresourde zuvor. Rampen von teilweise über 17 Prozent Steigung werden die Beine der Akteure ordentlich brennen lassen. Anschließend folgt außerdem eine ziemlich knifflige Abfahrt.
Veränderung an der Spitze
In der Führungsgruppe hat Danny van Poppel auf der Abfahrt richtig Gas gegeben und den Anschluss wieder hergestellt. Dafür fiel der Franzose Maxime Chevalier nun aus der Gruppe zurück.
Wann trauen sich die Klassementfahrer?
Am ersten Anstieg des Tages verzichteten alle Fahrer, die auf das Gesamtklassement blicken, noch auf die Attacken. Ändert sich die Situation möglicherweise schon am Col de Val Louron-Azet oder warten sie bis zum finalen Berg?
Spezialist Pöstlberger
Der Österreicher Lukas Pöstlberger zeigte schon oft, dass er ein herausragender Abfahrter ist. Demzufolge setzt sich der Fahrer von BORA-hansgrohe auch hier sofort an die Spitze der Ausreißer und hält die Geschwindigkeit hoch.
Latour erster Verfolger
Pierre-Roger Latour hält sich vor der Bergwertung vor dem Hauptfeld und überquert den Pass als erster Verfolger der Führungsgruppe. Sein Polster auf das Peloton beträgt inzwischen 40 Sekunden.
Turgis holt die Bergpunkte
Kurz vor der Passhöhe zieht Anthony Turgis den Sprint an und gewinnt die Bergwertung auf dem Col de Peyresourde. Anschließend geht es sofort in die folgende steile Abfahrt.
Erste Bergwertung
Im Peloton sorgt UAE-Team-Emirates für ein hohes Tempo. Gleichzeitig erreicht die Führungsgruppe in wenigen Augenblick die Bergwertung auf dem Col de Peyresourde (1. Kategorie). Der Vorsprung der fünf Fahrer verringert sich auf vier Minuten.
Angriff von Latour
Die Mannschaft UAE-Team-Emirates holte die Verfolgergruppe fast wieder ein, da setzt sich Pierre-Roger Latour mit einer weiteren Attacke von seinen Mitstreitern ab. Stattdessen gehen Élie Gesbert, Nairo Quintana Rojas und Wout Poels zurück ins Hauptfeld.
Van Poppel fällt zurück
Die Ausreißergruppe beinhaltet ab sofort nur noch fünf Fahrer. Das Terrain ist für den niederländischen Sprinter Danny van Poppel zu steil, der dementsprechend abreißen lassen muss.
Quintana und Poels kommen nicht weg
Die Quartett mit Élie Gesbert, Nairo Quintana Rojas, Wout Poels und Pierre-Roger Latour fährt weiterhin nur mit rund 25 Sekunden Vorsprung vor dem Hauptfeld, der Abstand wächst momentan nicht weiter an.
Das Gruppetto
Im hinteren Teil des Feldes finden sich fast alle Sprinter bei Mark Cavendish zusammen und bilden das Gruppetto. Auch Jasper Philipsen und Andre Greipel sind beispielsweise dabei. Mit dem Zeitlimit sollte die Gruppe am heutigen Tage keine Schwierigkeiten mehr haben.
Ausreißer verlieren Zeit
Die sechs Ausreißer büßen schon jetzt recht viel Zeit ein. Auf die Gruppe von Poels und Quintana Rojas haben die Fahrer an der Spitze des Rennens bereits 2:30 Minuten verloren.
Probleme bei Kwiatkowski
Ein wichtiger Helfer von Richard Carapaz fällt ebenfalls aus dem Peloton heraus. Michal Kwiatkowski wird überraschend früh am Anstieg gemeinsam mit Mark Cavendish abgehängt.
Latour zieht nach
Der Franzose Pierre-Roger Latour aus der Mannschaft von Total-Direct-Energie attackiert ebenso und schließt rasch die Lücke zu Élie Gesbert, Nairo Quintana Rojas und Wout Poels. Derweil zerfällt das Hauptfeld immer weiter.
Trio fährt weg
Élie Gesbert und Nairo Quintana Rojas (beide Team Arkea-Samsic) machen ernst und lösen sich vom restlichen Hauptfeld. Nur Wout Poels (Bahrain-Victorious), der Träger des Bergtrikots, geht als einziger Fahrer mit.
Erste Fahrer lassen abreißen
Andere Sprinter wie Cees Bol lassen sich schon jetzt aus dem Hauptfeld zurückfallen. An der Spitze vom Peloton drückt währenddessen Élie Gesbert für seinen Teamkollegen Nairo Quintana Rojas auf das Tempo.
Greipel und Walscheid weit vorne
Das Hauptfeld kommt nun ebenfalls am Beginn des Anstiegs zum Col de Peyresourde an. Die beiden deutschen Fahrer Max Walscheid und Andre Greipel sind weit vorne im Feld zu sehen, allerdings werden beide wohl sehr bald zurückfallen.
Sprint von Matthews
Aus dem Hauptfeld überquert Michael Matthews die Linie an der Sprintwertung als Erster. Ihm folgt Mark Cavendish auf dem zweiten Rang. Damit verkürzt der Australier im Kampf um das grüne Trikot seinen Rückstand nur um einen Punkt.
Hauptfeld bereitet sich vor
Gleich erreicht auch das Peloton den Ort Bagneres-de-Luchon und die Sprintwertung. Viele Teams formieren sich bereits und bringen ihre Fahrer in Position. Maximal sind dort noch neun Zähler zu erobern.
Der Col de Peyresourde lauert
Die Führungsgruppe befindet sich inzwischen fast am Beginn des Anstiegs zum Col de Peyresourde. 68 Mal überquerte die Tour de France diesen Pass bereits, die erste Überfahrt liegt im Jahr 1910 zurück. Somit zählt der Berg in den Pyrenäen zu den absoluten Klassikern der Großen Schleife. Die Fahrer klettern über eine Distanz von 13,2 Kilometern und bewältigen eine durchschnittliche Steigung von 7 Prozent. Auf dem Gipfel wartet eine Bergwertung der 1. Kategorie, wo 10 Bergpunkte für den Ersten vergeben werden.
Van Poppel gewinnt Zwischensprint
Der Niederländer Danny van Poppel sichert sich souverän den Zwischensprint und damit 1.500 Euro für die Mannschaftskasse von Intermarche-Wanty-Gobert-Materiaux. Zweiter wird der Franzose Anthony Turgis vom Team Total-Direct-Energie.
Polster vergrößert
Die sechs Ausreißer konnten ihren Vorsprung nochmal um eine gute 30 Sekunden ausbauen. Damit beträgt das Loch zum Hauptfeld inzwischen fast 8:30 Minuten, doch die Lücke wird spätestens an der ersten Bergwertung wieder kleiner werden.
Nach dem Sprint geht's los
Wenige Kilometer nach dem einzigen Zwischensprint des Tages beginnt für alle Fahrer der extrem anstrengende Teil der Etappe. Dann geht es über den ersten Anstieg hinauf zum Col de Peyresourde.
Auf dem Weg zum Zwischensprint
In rund zehn Kilometer erreichen die sechs Fahrer an der Spitze des Rennens den Zwischensprint in Bagneres-de-Luchon. Für die Sprinter Mark Cavendish und Michael Matthews werden anschließend im Hauptfeld an dieser Stelle nicht mehr viele Punkte übrig bleiben.
Lässiger Sprung
Eine Bodenwelle überspringt Lukas Pöstlberger locker mit hoher Geschwindigkeit. Man sieht, dass der Österreicher von BORA-hansgrohe, der aus dem Mountainbiking stammt, über eine großartige Radbeherrschung verfügt.
Acht Minuten
Das gesamte Peloton ist weit in die Länge gezogen, ohne dass die Geschwindigkeit dabei wahnsinnig hoch ist. Deswegen halten die sechs Ausreißer weiterhin ihr Polster bei knappen acht Minuten.
Mögliche Helferrollen
In der Ausreißergruppe kommen auf Lukas Pöstlberger und Anthony Perez eventuell später wichtige Helferaufgaben an den drei Anstiegen zu. Beide haben mit Wilco Kelderman (BORA-hansgrohe) und Guillaume Martin (Cofidis) einen Teamkollegen für das Gesamtklassement im Hauptfeld, wohin sie sich zurückfallen lassen können.
Der Wind frischt auf
Auf manchen Passagen zwischen den Dörfern ist es mittlerweile ziemlich windig geworden. Doch momentan versucht kein Team davon profitieren, stattdessen bleibt die Rennsituation gleich.
Unterstützung für UAE-Team-Emirates
Sowohl die Mannschaft Israel-Start-up-Nation als auch Arkea-Samsic spannen einige Fahrer im Hauptfeld vorne ein, um UAE-Team-Emirates in der Nachführarbeit zu unterstützen. Dabei wird ihnen es darum gehen, ihre Fahrer Michael Woods und Nairo Quintana Rojas im Kampf um das Bergtrikot in eine gute Position zu bringen.
Ist Pogacar angreifbar?
Der Führende im Gesamtklassement zeigte im bisherigen Verlauf der Tour de France fast keine Schwäche, obwohl er in den Bergen häufig von seinem Team isoliert war. Dementsprechend schwer fällt die Vorstellung, dass Tadej Pogacar seinen Vorsprung von über fünf Minuten noch verspielen kann. Lediglich Jonas Vingegaard konnte den Slowenen auf dem Anstieg zum Mont Ventoux einmal kurz abhängen, büßte seinen Zeitvorsprung allerdings auf der folgenden Abfahrt sofort wieder ein.
Ruhige Phase
Aktuell passiert im Rennen nicht sonderlich viel. Die sechs Ausreißer Pöstlberger, Perez, Godon, Turgis, Chevalier und Danny van Poppel halten ihren Polster an der Spitze bei knappen sechs Minuten konstant im gleichen Bereich.
Durchschnittsgeschwindigkeit
Das Stundenmittel der Fahrer beträgt zu diesem Zeitpunkt des Rennens 41,5 km/h. Das liegt daran, dass sie teilweise einem starken Gegenwind ausgesetzt waren und sich die Gruppe der Ausreißer rasch absetzen konnte.
Die Strecke wird hügeliger
Die Fahrer näher sich den Bergen der Pyrenäen, wodurch es auf der Straße bereits immer wieder ein bisschen hoch und runter geht. Noch kontrollieren die Helfer von Tadej Pogacar aus der Mannschaft UAE-Team-Emirates aber problemlos das Tempo im Peloton.
Hauptfeld holt Bernard ein
Lange hat es der Franzose versucht, nun wird Julien Bernard aber wieder vom großen Feld eingeholt. Sein enormer Einsatz zahlt sich damit definitiv nicht aus.
Polster wächst an
Die sechs Fahrer an der Spitze arbeiten bisher gut zusammen, sodass ihr Vorsprung inzwischen über sieben Minuten beträgt. Um realistische Aussichten auf einen Tageserfolg zu haben, bräuchte die Gruppe jedoch noch deutlich mehr.
Noch keine Gefahr für Pogacar
Damit steht die Ausreißergruppe, die sich voraussichtlich mindestens bis zum ersten Anstieg halten wird, endgültig fest. Tadej Pogacar muss um sein Gelbes Trikot nicht fürchten, der bestplatzierte Fahrer im Gesamtklassement von den Führenden ist Dorian Godon aus der Mannschaft Ag2r. Aber selbst der Franzose liegt auf dem 84. Rang bereits über zwei Stunden zurück.
Bernard nimmt raus
Das Teamfahrzeug von Trek-Segafredo fährt zu Julien Bernard und rät ihm, sich ins Hauptfeld zurückfallen lassen. Sein Abstand zur Führungsgruppe ist fast nicht mehr aufholbar. Der Franzose akzeptiert die aussichtslose Lage und nimmt schließlich das Tempo raus.
Favoriten auf den Tageserfolg
Unter den Ausreißern sind nicht die allerbesten Kletterer vertreten, was vermuten lässt, dass die Klassmentfahrer heute den Tagessieg unter sich ausmachen werden. Die erste Ankunft auf dem Col du Portet im Jahr 2018 gewann Nairo Quintana Rojas, nun ist natürlich Tadej Pogacar der ganz große Favorit auf den prestigeträchtigen Erfolg.
Bernard kommt nicht näher
Der Abstand von Julien Bernard zu den restlichen Ausreißern beträgt weiterhin über eine Minute, der bei dieser Aufholjagd außerdem viel Kraft aufbringen muss. Die Spitzengruppe hat das Polster auf das Peloton derweil auf über fünf Minuten vergrößert.
Auch Arkea-Samsic arg dezimiert
Am härtesten hat es mit den Ausfällen bislang das Team Arkea-Samsic getroffen, wo mit Nairo Quintana Rojas, Connor Swift und Élie Gesbert in der letzten Woche sogar nur noch drei Fahrer übrig sind.
Jumbo-Visma nur noch zu viert
Dadurch fahren nur noch drei Helfer (Wout Van Aert, Sepp Kuss und Mike Teunissen) an der Seite von Jonas Vingegaard, dem drittplatzierten im Gesamtklassement. Alle anderen Mannschaftskollegen des Dänen sind schon aus der Tour ausgeschieden.
Kruijswijk gibt auf
Weitere Ausfälle gab es am Start der 17. Etappe nicht zu verzeichnen, doch gerade wird vermeldet, dass mit Steven Kruijswijk vom Team Jumbo-Visma bereits der 40. Radprofi die diesjährige Tour de France verlässt.
Zusammenschluss an der Spitze
Zu dem Führungsquartett sind soeben Maxime Chevalier und Anthony Turgis aufgeschlossen. Somit liegen nun sechs Fahrer an der Spitze, vier davon kommen passend zum Nationalfeiertag aus Frankreich. Julien Bernard pendelt dagegen noch zwischen den Ausreißern und dem Hauptfeld.
Nachwuchswertung
Das weiße Trikot für den besten Nachwuchsfahrer trägt der Däne Jonas Vingegaard aus dem Team Jumbo-Visma. Normalerweise wird die Wertung aber von Tadej Pogacar angeführt, der jedoch bekanntlich bereits mit dem Gelben Trikot unterwegs ist. Auf dem dritten Rang weist der Franzose David Gaudu mit 14:13 Minuten schon einen gehörigen Rückstand auf.
Drei Franzosen ziehen nach
Im Hauptfeld ist man zufrieden mit der Situation und lässt vorerst Ruhe einkehren. Lediglich drei Franzosen wollen noch zum Führungsquartett aufschließen, das umfasst Maxime Chevalier, Anthony Turgis und Julien Bernard.
Bergtrikot
Im Rennen um das Bergtrikot wird es heute mit Sicherheit ordentlich zur Sache gehen. Diese Wertung führt Wout Poels derzeit mit 74 Punkten an. Allen voran die unmittelbaren Verfolger Michael Woods (66), Wout van Aert (64) und Nairo Quintana Rojas (64) werden dem Niederländer von Bahrain-Victorious an den drei Anstiegen das gepunktete Trikot streitig machen wollen. Doch aufgepasst, auf dieser Bergetappe sind bis zu 60 Zähler zu erobern, weshalb auch eine Vielzahl von anderen Fahrer in den Kampf eingreifen können. Selten war diese Trikot ähnlich umkämpft.
Die aktuelle Führungsgruppe
Neben Lukas Pöstlberger sind Anthony Perez, Dorian Godon und Danny van Poppel vorne dabei. Im Hauptfeld macht man sich währenddessen erstmal breit und lässt die vier Fahrer ziehen, wo Mark Cavendish in der ersten Reihe zu sehen ist.
Vier Fahrer setzen sich ab
Die neue Rennsituation nutzten vier Sportler, die jetzt ein paar Sekunden vor dem Peloton unterwegs ist. Angeführt wird das Quartett von Lukas Pöstlberger aus dem deutschen Team BORA-hansgrohe.
Angriff von Rolland vorbei
Der Ausreißversuch von Pierre Rolland ist Geschichte. Der Franzose konnte sich als Solist nicht entscheidend lösen und lässt sich deswegen nun ins Hauptfeld zurückfallen.
Grünes Trikot
In der Sprintwertung sind heute keine nennenswerten Verschiebungen zu erwarten. Mark Cavendish trägt das grüne Trikot auf seinen Schultern und verbucht 279 Zähler auf seinem Konto. Der Brite aus der Mannschaft Deceuninck - Quick Step wird dabei von Michael Matthews (242) und Sonny Colbrelli (195) gejagt. Der einzige Zwischensprint des Tages wird in Bagneres-de-Luchon ausgefahren, wo 20 Punkte vergeben werden. Für die Sprinter könnte die Etappe jedoch auch ein harter Fight gegen das Zeitlimit werden. Dabei kommt ihnen aber zugute, dass der erste Anstieg erst nach rund 115 Kilometern beginnt und sie so lange mit dem Hauptfeld mitfahren können.
Rolland alleine vorne
Der zweifache Etappensieger vergangener Jahre Pierre Roland radelt weiterhin rund 25 Sekunden vor dem Peloton. Dort zeigen sich insbesondere die französischen Teams an der Spitze.
Das Maillot Jaune
Tadej Pogacar geht mit einem Vorsprung von 5:18 Minuten auf die Königsetappe der Tour de France. Der Slowene müssen also einen extremen Einbruch erleiden, damit sein Gelbes Trikot überhaupt in Gefahr gerät. Das ist angesichts seiner bärenstarken Form allerdings kaum vorstellbar. Umso spannender ist dafür der Kampf um die verbleibenden beiden Plätze auf dem Podest. Momentan liegt Rigoberto Uran auf dem zweiten Rang, nur 14 Sekunden dahinter lauert Jonas Vingegaard, dicht gefolgt von Richard Carapaz auf Platz vier. Ben O'Connor, Wilco Kelderman, Alexey Lutsenko, Enric Mas und Guillaume Martin sind ebenso alle noch in Schlagdistanz.
Vorsprung wächst nicht an
Pierre Rolland gelingt es allerdings zurzeit nicht, sein Polster auf das Hauptfeld auszubauen. Der Abstand stagniert bei rund 30 Sekunden. Lorenzo Rota versucht sich zudem vom Peloton lösen, was aber nicht klappt.
Nationalfeiertag in Frankreich
Am heutigen Tage steht bei der 108. Tour de France nicht nur die Königsetappe auf dem Plan, in Frankreich ist am 14.07 außerdem der Nationalfeiertag. Insbesondere für die einheimischen Fahrer stellt dieses Datum oftmals einen zusätzlichen Ansporn für eine offensive und mutige Fahrweise dar. Pierre Rolland aus dem Team B&B Hotels p/b KTM zeigt dementsprechend sofort großes Engagement.
Rolland tritt an
Als Erstes kann sich der Franzose Pierre Rolland einige Meter vom Peloton lösen. Im Feld setzt zunächst niemand nach, stattdessen beobachten sich die Mannschaften erstmal.
Cavendish zeigt sich
Noch konnte sich kein Fahrer vom Feld absetzen. Weit vorne ist Mark Cavendish zu sehen, der einen Sprung in die Ausreißergruppe im Blick haben dürfte, um später am Zwischensprint dabei sein.
Auf geht's!
Tour-Direktor Christian Prudhomme schwenkt auf dem Fahrzeug der Rennleitung seine Flagge und gibt die 17. Etappe frei! Die ersten Attacken lassen nicht lange auf sich warten.
Das Wetter
Die Fahrer haben sich bei leichtem Regen auf die Reise gemacht, der aber mittlerweile nachgelassen hat. Bis zu 20 Grad soll die Temperatur im Verlauf der Etappe noch anstiegen, doch auf dem Col du Portet sind es dann sogar nur noch unter zehn Grad.
Kampf der Klassementfahrer
Im Rennen um den Gesamtsieg und den Plätzen auf dem Podium sind am Ende der Etappe viele Attacken und Verschiebungen zu rechnen. Speziell der finale Anstieg vom Wintersportort Saint-Lary-Soulan auf den Col de Portet ist gespickt mit steilen Rampen. Kaum einmal liegt die Steigung unter acht Prozent, zudem streckt sich die Bergwertung mit einer Länge von insgesamt 16 Kilometern extrem. Jede Schwäche der Klassementfahrer wird auf diesem Weg gnadenlos bestraft werden.
Ein Finale mit drei Anstiegen
Werfen wir einen Blick auf das heutige Etappenprofil. Aus Muret rollt das Feld nach Süden in Richtung der spanischen Grenze. Mehr als 100 Kilometer verläuft die Strecke über flaches Terrain, bis die Fahrer in Bagneres-de-Luchon den einzigen Zwischensprint der 17. Etappe erwarten. Anschließend wird es spektakulär und äußerst kräftezehrend für alle Beteiligten. Der Col de Peyresourde und Col de Val Louron-Azet türmen sich als erste massive Hindernisse auf und sind als Anstiege der 1. Kategorie gekennzeichnet. Im großen Finale folgt schließlich die Bergankunft auf dem Col de Portet. Der lange und steile Weg zum Ziel auf 2.215 Metern Höhe zählt zu einer der größten Herausforderungen der diesjährigen Tour de France.
Rückblick auf den Vortag
Auf der gestrigen 16. Etappe fuhr der österreichische Meister Patrick Konrad den größten Erfolg seiner Karriere ein. Der 29-Jährige triumphierte als Solist in Saint-Gaudens und siegte damit erstmals in einem Profirennen. Dieser Sieg ist für meine Familie, meine Freunde und alle, die an mich geglaubt haben. Ich habe meine Chance genutzt, sagte der Fahrer aus dem deutschen Team BORA-hansgrohe. Zuvor wurde das Rennen von den Ausreißern geprägt. Erst setzen sich Kasper Asgreen, Michal Kwiatkowski und Mattia Cattaneo ohne Erfolg ab, weniger später gelang dies einer neunköpfigen Gruppe. Daraus grifft Konrad seine Konkurrenten am vorletzten Anstieg an und war in der Folge nicht mehr einzuholen. Die Klassementfahrer um Tadej Pogacar sparten sich ihre Kräfte auf und rollten mit einem Rückstand von über 13 Minuten über die Ziellinie.
Tour de France: Willkommen zur 17. Etappe!
Hallo und herzlich willkommen zum 17. Teilstück der 108. Tour de France! Den Akteuren steht die Königsetappe über 178,4 Kilometer in den Pyrenäen bevor, die sich durch ein hartes Finale mit drei langen Anstiegen auszeichnet. Vor allem die Klassementfahrer rücken deswegen am heutigen Tage in den Fokus. In zehn Minuten beginnt die neutralisierte Phase, bis um 12:10 Uhr in Muret dann der scharfe Start erfolgen soll.
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