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01.07.2022
1. Etappe
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Au revoir
Für heute soll es das auch schon gewesen sein von der Tour de France. Yves Lampaert schnappt sich also das Gelbe Trikot und darf darin morgen um 12:15 Uhr die zweite Etappe antreten. Noch einen schönen Abend und bis morgen!
Ausblick auf morgen
Am Samstag steht dann das erste lange Teilstück dieser Tour 2022 an. Auf einer weitestgehend flachen Etappe mit nur drei kleinen Hügeln der vierten Kategorie geht es innerhalb Dänemarks über 202,5 Kilometer von Roskilde nach Nyborg. Nach dem Start geht es zunächst immer an der Nordküste entlang bis an der Westküste Seelands. Am Ende geht es dann auf der Storebaelt-Brücke 18 Kilometer lang über das offene Meer. Hier und auch schon vorher muss auf jeden Fall auf Windkanten geachtet werden, denn die Fahrer sind auf diesem Teilstück den Elementen mehr oder weniger schutzlos ausgesetzt. Es ist also nicht gesagt, dass es bei dieser Flachetappe zu einer klassischen Massenankunft kommt.
Yves Lampaert gewinnt und trägt Gelb!
Als Marc Soler die Ziellinie überquert, ist es dann amtlich: Der Belgier Yves Lampaert gewinnt überraschend das Einzelzeitfahren zum Auftakt der 109. Tour de France in Kopenhagen! Lange hatte sein Landsmann Wout van Aert in Führung gelegen, doch auf den letzten Kilometern fuhr Lampaert furios und trägt damit morgen das Maillot Jaune. Stark losgelegt hat auch Vorjahressieger Tadej Pogacar, der hinter van Aert Dritter wurde und seinen Rivalen im Kampf um den Gesamtsieg schon einige Sekunden abgenommen hat.
Pidcock muss abreißen lassen
Nach gutem Auftakt gehen Thomas Pidcock dann auf der zweiten Hälfte der Strecke ein wenig die Kräfte aus. Am Ende fehlen 24 Sekunden zur Spitze und Platz 15 ist das Resultat.
Politt liegt zurück
Bei Nils Politt wird es heute nicht für eine gute Platzierung reichen. Der letzte Deutsche in diesem Einzelzeitfahren hat schon über eine Minute Rückstand und scheint eindeutig Kräfte für den weiteren Tourverlauf zu sparen.
Pidcock klopft nochmal an
Thomas Pidcock ist bei seinem Tour-Debüt sicher zu beachten. Wie die beiden ganz vorne liegenden Belgier Wout van Aert und und Mathieu van der Poel kommt er eigentlich vom Mountainbike, wo er jüngst Olympiasieger wurde. Pidcock zeigt seine Klasse auch gleich am ersten Tag und liegt zur Halbzeit nur zwölf Sekunden zurück.
Noch ein Sturz
Lange war nicht passiert, aber nun legt sich doch nochmal einer hin. Mikkel Honore will vor heimischem Publikum etwas zu viel, geht mit zu hohem Tempo in eine Rechtskurve und das Hinterrad macht nicht mit. Zu allem Überfluss muss der Däne anschließend auch erstmal noch seine kette richten, bevor er weiterfahren kann.
Alle unterwegs!
Mit dem Spanier Marc Soler hat nun auch der letzte der 176 Fahrer das Rennen aufgenommen! Kurz zuvor ist mit Nils Politt der letzte Deutsche losgefahren. In einer guten Viertelstunde haben wir unser offizielles Resultat.
Fuglsang checkt ein
Für Jakob Fuglsang war wie erwartet heute nicht viel zu holen. Der Däne beißt zwar auf den letzten Metern nochmal kräftig auf die Zähne und gibt alles, liegt aber fast eine Minute zurück.
Wesentlich bessere Bedingungen
Mittlerweile sind die Straßen größtenteils trocken und die Bedingungen deutlich besser als am Anfang. Wenn hier also ein Nils Politt, der gleich startet, oder wenig später auch ein Thomas Pidcock hier nochmal Vollgas gibt, kann das durchaus nochmal interessant werden.
Der nächste starke Belgier
Dylan Teuns runder das starke Tagesergebnis der belgischen Radfahrer ab und rast auf noch in die Top Ten! 20 Sekunden fehlen ihm am Ende auf den führenden Yves Lampaert.
Es wird nochmal laut!
Mit Jakob Fuglsang schmeißt sich kurz vor Schluss noch einer der größten Radsportstars Dänemarks von der Rampe. Die Fans bereiten dem 37-Jährigen, der schon zweimal das Criterium du Dauphine sowie je einmal die Klassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich und die Lombardei-Rundfahrt gewonnen hat, eine warmen Empfang und machen nochmal richtig Alarm.
Marc Hirschi
Als vierter und letzter Schweizer macht sich Marc Hirschi auf die Reise. Der 23-Jährige hatte vor zwei Jahren seinen großen Durchbruch bei der Tour als er die Etappe nach Sarran gewinnen konnte. Im Zeitfahren heute dürfte er aber keine große Rolle spielen.
Senechal legt los
Der französische Straßenmeister Florian Senechal war zunächst gar nicht für diese Tour nominiert, rutschte aber kurzfristig noch ins Team. Kann er bei diesem Zeitfahren vielleicht noch was bewegen?
Kuss lässt es ruhig angehen
Sepp Kuss hätte hier sicherlich auch deutlich mehr rausholen können als einen 70. Platz mit über eine Minute Rückstand auf die Spitze. Der US-Amerikaner konzentriert sich aber auch in diesem voll auf seine Aufgabe als Edelhelfer für seine Jumbo-Visma-Kollegen Primoz Roglic und Jonas Vingegaard.
John Degenkolb ist unterwegs
Ein weiterer Deutscher, der hier nochmal einen Etappensieg holen will, ist John Degenkolb. Allerdings ist der 33-Jährige als Sprinter nicht heute gefragt, sondern eher in den nächsten Tagen. Heute gilt es für Degenkolb nur, sicher durchzukommen und schon mal ordentlich Tour-Atmosphäre aufzusaugen.
Kämna weiter bester Deutscher
Lennard Kämna liegt aktuell auf Platz 17 und ist damit weiter bester Deutscher. Es war ein solides Zeitfahren, bestätigte der Deutsche Meister im Ziel. Es folgen Jonas Rutsch und Maximilian Schachmann. Ganz am Ende des Feldes startet später noch Nils Politt, der durchaus nochmal das Zeug hat, die zeit von Kämna zu attackieren. Vor allem, da es wieder aufgehört hat zu regnen und die Straßen langsam trocknen.
Chris Froome
Mit der Nummer 135 kommt gleich noch ein Fahrer, der früher allemal das Zeug gehabt hätte, hier noch vorne reinzufahren. Chris Froome hat die Tour zwischen 2013 und 2917 viermal gewonnen. Mit seinen mittlerweile 37 Jahren geht es für den Briten in diesem Jahr aber wohl allerhöchstens noch darum, ein paar gute Tagesergebnisse zu erzielen.
Völlig baff
Yves Lampaert kann es im Ziel gar nicht glauben. In der Form hab ich das überhaupt nicht erwartet. das ist absolut unglaublich für mich, dass ich dieses Zeitfahren offenbar gewonnen habe, so der Belgier gleich nach seiner Ankunft am TV-Mikrofon.
Tatsächlich! Lampaert geht in Führung!
Von wegen hier passiert nichts mehr! Yves Lampaert fliegt auf der zweiten Hälfte der Etappe geradezu und macht aus den fünf Sekunden Rückstand mal eben fünf Sekunden Vorsprung! Was war denn das für ein fulminantes Rennen vom Belgier? Landsmann Wout van Aert nickt im Ziel anerkennend und muss den Thron des Führenden räumen!
Lampaert klopft nochmal an
Tut sich vorne doch nochmal was? Der Belgier Yves Lampaert tritt mächtig in die Pedale und liegt zur Zwischenzeit nur fünf Sekunden hinter der Spitze.
Der Regen wird wieder stärker
Ein Etappensieg für Wout van Aert wird immer wahrscheinlicher. Einerseits weil keine bekannten Zeitfahrer mehr folgen, andererseits weil es auch wieder stärker regnet in Kopenhagen und die Strecke wieder etwas langsamer werden dürfte.
Kämna bester Bora-Fahrer
Lennard Kämna ist auf Platz 16 aktuell bester Fahrer des Teams Bora-hansgrohe und damit auch schneller gewesen als Kapitän Aleksandr Vlasov. Das ist durchaus mal eine Ansage vom 25-Jährigen.
Yates bleibt dabei
Auch Adam Yates kommt gut rein in diese Tour de France. Der Vierte von 2016 gilt nicht als Zeitfahrexperte, verliert aber nur 18 Sekunden auf Wout van Aert und ist im Kampf ums Gesamtklassement in einer guten Position.
Guter Auftakt für Kämna
Der deutsche Zeitfahrmeister Lennard Kämna macht auf dieser ersten Etappe einen starken Eindruck und büßt nur 20 Sekunden auf die Spitze ein. Für Kämna, der hier eher auf Etappensiege in den Bergen als aufs Gesamtklassement schielt, ist das aktuell Platz 15 und allemal ein ordentlicher Auftakt.
Sturz bei Laporte!
Bitter! Laporte hatte hier die Bestzeit im Visier als er in einer Linkskurve mit dem Hinterrad wegrutscht und sich auf die Straße legt. damit ist die Chance auf den Tagessieg natürlich dahin.
Laporte macht Dampf!
Wackelt der Etappensieg von Wout van Aert doch nochmal? Jumbo-Visma-Teamkollege Christophe Laporte tritt mächtig in die Pedalen und setzt bei der Zwischenzeit nach 6,6 Kilometern eine neue Bestzeit! Kann der Franzose den Vorsprung ins Ziel transportieren?
Halbzeit
88 Fahrer sind mittlerweile unterwegs oder schon wieder im Ziel, 88 stehen noch am Start. Da alle Teams ihre starken Zeit- und Klassementfahrer nach vorne gesetzt haben, ist es aber durchaus denkbar, dass unser Tagespodium jetzt schon steht. In gut anderthalb Stunden wissen wir mehr.
Asgreen und Kämna
Im Startbereich wird es nochmal richtig laut als sich mit Kasper Asgreen eine weitere dänische Hoffnung von der Rampe stürzt. Um die Zeit von Wout van Aert zu knacken, müsste bei Asgreen aber schon alles passen. Direkt danach ist mit Lennard Kämna der aktuell vermeintlich stärkste deutsche Klassementfahrer gestartet.
Pogacar liefert gleich ab
Schon vor dem Tourstart hatten fast alle Experten Tadej Pogacar erneut als Topfavoriten auf den Gesamtsieg ausgemacht. Heute hat der 23-jährige Slowene Taten sprechen lassen und gleich zum Auftakt ordentlich einen rausgehauen. Nur Wout van Aert war schneller, allen Kontrahenten für das Gesamtklassement hat Pogacar schon wieder einige Sekunden abgenommen.
Wout van Aert geht in Führung!
Innerhalb von zwei Minuten wird das Podium komplett durcheinandergewirbelt! Zunächst überflügelt Filippo Ganna die Topzeit von Mathieu van der Poel, wird aber gleich von Wout van Aert wieder einkassiert! Dann kommt auch noch Tadej Pogacar und schiebt sich zwischen die beiden. Was für ein Spektakel!
Schachmann mit ordentlichem Auftakt
Maximilian Schachmann ist als erster Deutscher im Ziel und hat dort einen Rückstand von 18 Sekunden auf Mathieu van der Poel. Ein guter Auftakt für den Bora-hansgrohe-Fahrer. Drei Sekunden mehr hat Max Walscheid gebraucht.
Es regnet nicht mehr
Spiel das Wetter heute noch eine entscheidende Rolle? Mittlerweile hat es aufgehört zu regnen und die Sicht wird klarer. Die Straßen sind natürlich weiterhin ziemlich rutschig, aber zum Ende des Rennens hin könnte sich das nochmal ändern.
Van Aert, Ganna und Pogacar in Schlagdistanz
Bei der Zwischenzeit nach der Hälfte des Rennens zeichnet sich ab, dass es gleich nochmal eng wird für den führenden Mathieu van der Poel. Wout van Aert fehlt nur eine Sekunde auf die Bestzeit, Filippo Ganna zwei und Tadej Pogacar liegt sechs Sekunden zurück.
Sagan im neuen Look
Gerade schwingt sich Peter Sagan aufs Rad und rollt los. Aber nicht wie in den letzten Jahren im grünen Bora-hansgrohe-Dress, sondern diesmal als Kapitän des Teams TotalEnergies. Der siebenfache Gewinner des Grünen Trikots will in diesem Jahr mit neuer Mannschaft nochmal richtig angreifen. Im heutigen Zeitfahren lässt es der Slowake aber ganz gemütlich angehen und will wohl nur sauber durchkommen.
Weltmeister und Titelverteidiger
Jetzt geht es Schlag auf Schlag! Mit der Startnummer 64 geht gerade der aktuelle Zeitfahrweltmeister Filippo Ganna ins Rennen. Ob der Italiener bei immer stärker werdendem Regen ganz nach vorne fahren kann? Ihm folgt der starke Belgier Wout van Aert und dann macht sich auch schon Tadej Pogacar auf in die Mission Titelverteidigung. Wenn die drei im Ziel sind, dürften wir wissen, wo die Reise heute hin geht.
Die ersten Deutschen
Soeben haben sich dann auch die ersten beiden Deutschen Fahrer auf den Kurs begeben. Für  Sprinter Max Walscheid geht es heute nur darum, verletzungsfrei durchzukommen. Maximilian Schachmann ist da schon eher im Zeitfahren zuhause und könnte sich heute zeigen.
Vingegaard fehlen zwei Sekunden!
Jonas Vingegaard zeigt hier ein richtig starkes Zeitfahren! Der Kletterexperte aus dem Team Jumbo-Visma nimmt sogar seinem Kapitän Primoz Roglic eine Sekunde ab und landet nur zwei Sekunden hinter dem weiterhin führenden Mathieu van der Poel.
Auch Thomas knackt die Topzeit nicht
2017 hatte Gerraint Thomas bei ähnlichem Wetter das Auftaktzeitfahren der Tour de France in Düsseldorf gewonnen. Heute kommt der Champion von 2018 mit zwölf Sekunden Rückstand ins Ziel. Thomas hat aber natürlich vor allem die Gesamtwertung im Auge.
Bissegger mit Glück im Unglück
EF-Education-EasyPost-Manager Jonathan Vaughters gibt im Interview bekannt, dass Stefan Bissegger bei seinem beiden Stürzen offenbar mit ein paar Hautabschürfungen und ohne größere Blessuren davongekommen ist. So kann es auf jeden Fall weitergehen und der Schweizer kann spätestens beim zweiten Zeitfahren nochmal angreifen.
Nur Platz sechs
Stefan Küng müht sich und hat auch ein ordentliches Tempo drauf, kommt aber nicht mehr näher an die Spitze heran. Der Schweizer war durchaus schnell, ist aber vor allem in den Kurven auf rutschigem Untergrund nicht ganz so aggressiv gefahren wie der führende Mathieu van der Poel. Das macht dann zehn Sekunden Rückstand.
Küng leicht zurück
Stefan Küng kommt auf den ersten 6,6 Kilometern noch nicht so richtig in Tritt und liegt zehn Sekunden hinter der Spitze. Ob das noch reichen kann? Der Schweizer legt nun nochmal zu. Derweil ist mit Jonas Vingegaard vom Team Jumbo-Visma der Tourzweite des Vorjahres gestartet.
Es reicht nicht!
Pedersen haut alles rein, doch es reicht nicht ganz für die Topzeit! Vor Primoz Roglic schiebt sich der Däne aber auf den zweiten Platz.
Die Stimmung kocht hoch
Gibt es heute vielleicht einen Heimsieg? Mads Pedersen könnte der große Trumpf der Dänen sein und ist bei der Zwischenzeit nach der Hälfte des Rennens nur eine Sekunde hinter der Spitze zurück. Der 26-Jährige wird vom Publikum lautstark nach vorne gepeitscht und hat die Bestzeit vor Augen.
Vlasov geht ins Rennen
Mit Aleksandr Vlasov ist soeben der Kapitän des deutschen Rennstalls Bora-hansgrohe gestartet. Der Russe soll in Abwesenheit von Emanuel Buchmann für eine gute Gesamtplatzierung im Team sorgen.
Van der Poel bleibt vorne
Bei mittlerweile wieder strömendem Regen haut Primoz Roglic auf den letzten Metern nochmal alles rein, verfehlt die Zeit von Mathieu van der Poel aber letztlich um drei Sekunden. Vor Mollema reiht sich der Slowene auf Platz zwei ein.
Die nächste Schweizer Hoffnung
Mit Europameister Stefan Küng ist nun der nächste Zeitfahrexperte aus der Schweiz gestartet. Hoffen wir mal, dass er mit seinem Rennen mehr Glück hat als der zweimal gestürzte Stefan Bissegger.
Roglic fährt sicher und trotzdem schnell
Primoz Roglic macht es so, wie es wohl die meisten Klassementfahrer machen werden, die am Ende der Tour ganz oben stehen wollen. Der Slowene geht auf den nassen Straßen von Kopenhagen nicht voll ins Risiko, setzt in den Kurven auf Sicherheit und beschleunigt nur, wenn es problemlos geht. Trotzdem ist der 32-Jährige bei der Zwischenzeit nach 6,6 Kilometern gut dabei.
Neue Topzeit durch van der Poel
Mathieu van der Poel bestätigt auch heute seine gute Form und nimmt seinem bis dato führenden Landsmann Bauke Mollema nochmal vier Sekuden ab, um mit einer Zeit von 15:30 Minuten in Führung zu gehen.
Roglic unterwegs
Mit Primoz Roglic hat nun der erste Topfavorit dieser Tour das Rennen aufgenommen. Der Slowene war 2020 Zweiter und will diesmal natürlich ganz nach oben. Kann er vielleicht schon heute einen Grundstein dazu legen?
Mollema geht in Führung
Das ist schon mal eine Ansage! Bauke Mollema pulverisiert die bestehende Bestzeit mit der Nummer fünf gleich mal und setzt eine echte Duftmarke.
Die erste Richtzeit
Jeremy Lecroq hat die 13,2 Kilometer durch Kopenhagen hinter sich gebracht. Die erste Zeit des Tages, an der sich nun alle messen müssen, lautet 16:19 Minuten.
Der erste Sturz
Der Schweizer Stefan Bissegger muss seinen Traum vom Tagessieg begraben. In einer Rechtskurve rutscht der 23-Jährige mit seinem Rad weg und legt sich lang. Auf den ersten Blick ist da wohl nichts Schlimmes passiert, aber eine Topzeit wird das nun natürlich nicht mehr.
Mathieu van der Poel
Mit Mathieu van der Poel ist der nächste Fahrer gestartet, der heute ein Wort um den Tagessieg mitreden könnte. Der Niederländer hat zuletzt mit einem zweiten und einem dritten Platz bei den Zeitfahren des Giro d'Italia gezeigt, dass mit ihm zu rechnen ist. Zudem dürfte ihm als ehemaligem Crosser das Regenwetter nicht viel ausmachen.
Partystimmung in Kopenhagen
Die Dänen machen ihrem Ruf als radsportverrückte Nation heute alle Ehre. In der Stadt, in der mehr Fahrräder als Einwohner gemeldet sind, haben sich trotz miesen Wetters etliche tausend Zuschauer an die Strecke begeben, um live beim Spektakel dabei zu sein. Die Stimmung ist bestens.
Es geht gleich zur Sache
Viele Teams haben ihre starken Fahrer nach vorne gesetzt. So gibt es hier schon früh zwischen- und Endzeiten, die absolut aussagekräftig sind. Mit der Nummer fünf nimmt gerade der amtierende niederländische Zeitfahrmeister Bauke Mollema das Rennen auf, drei Minuten später folgt mit dem Schweizer Stefan Bissegger dann schon einer der besten Zeitfahrer im Feld.
Feuchte Straßen
Die Bedingungen sind nicht gerade die besten für ein Zeitfahren. Bei 20 Grad Celsius regnet es immer wieder und die Straßen in der dänischen Hauptstadt sind nass. Es wird also heute nicht nur darum gehen, wer die schnellsten Beine hat, sondern auch darum, gut um die Kurven zu kommen und eine gute Balance zwischen Risiko und Sicherheit zu finden.
Gleich geht's los!
Langsam aber sicher steigt die Spannung im radsportverrückten Kopenhagen! In wenigen Augenblicken wird mit dem Franzosen Jeremy Lecroq der erste Fahrer von der Rampe rollen und die Tour de France 2022 eröffnen!
Die erste Etappe
Erstmals seit 2017 in Düsseldorf beginnt die Tour wieder mit einem Einzelzeitfahren. Dabei werden in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen wohl vor allem die Spezialisten um den Tagessieg und damit um das Gelbe Trikot kämpfen. Die 13,2 Kilometer lange Strecke mit nur 25 Kurven und ohne nennenswerte Erhöhungen favorisiert klassische Zeitfahrer wie Stefan Bissegger, Stefan Küng oder Filippo Ganna. Unweit des Kopenhagener Wahrzeichens, der Bronzestatue der kleinen Meerjungfrau, wollen aber natürlich auch Lokalmatadore wie Mads Pedersen oder Kasper Asgreen gerne jubeln. Und natürlich wollen auch die Klassementfahrer gleich mal zeigen, was sie in diesem Jahr drauf haben.
Erster Besuch in Dänemark
Gestartet wird die Tour wie üblich außerhalb außerhalb von Frankreich. Erstmals fällt der Startschuss in diesem Jahr in Dänemark, wo nach dem heutigen Einzelzeitfahren noch zwei Flachetappen folgen, ehe es nach Frankreich geht.
Anspruchsvolle Streckenführung
Wie üblich wird die Tour de France den Fahrern auch diesmal alles abverlangen. Besonders interessant ist, dass seit langer Zeit mal wieder eine Etappe dabei ist, bei der es fast 20 Kilometer lang über Kopfsteinpflaster geht. Zudem ist an Gebirgen wieder alles dabei, was Rang und Namen hat. Es geht durch die Vogesen, die Alpen, das Zentralmassiv und die Pyrenäen. Sechs Bergetappen mit fünf Bergankünften, u.a. im legendären L'Alpe d'Huez und in Hautacam. Insgesamt sind 3328 Kilometer zu absolvieren, bevor der Champion auf den Champs-Elysees gekrönt wird.
Chancen der Deutschen
Um den Gesamtsieg wird in diesem Jahr wohl kein deutscher Profi mitfahren, aber Etappensiege sind allemal drin. Lennard Kämna hat mit einem Tagessieg beim Giro beeindruckt und wird in den Bergen seine Chance suchen. Auch der neue deutsche Straßenmeister Nils Politt, der schon im Vorjahr eine Etappe gewonnen hat, ist wieder für einen Tagessieg gut. Gleiches gilt für seinen Bora-hansgrohe-Kollegen Maximilian Schachmann und Simon Geschke, die für Ausreißeretappen in Frage kommen. Und auch im Sprint könnte dieses Jahr was gehen, denn Max Walscheid ist im Team Cofidis durch den coronabedingten Ausfall von Bryan Coquard zum Sprinter Nummer eins aufgestiegen.
Einige bekannte Namen fehlen
Personelle Überraschungen gab es im Vorfeld vor allem im Team Quick-Step. Sowohl Rekord-Etappensieger Mark Cavendish als auch Weltmeister und Julian Alaphilippe wurden nicht nominiert. Bei den Belgiern setzt man ganz auf einen starken Sprintzug für den Niederländer Fabio Jakobsen. Topfavorit aufs Grüne Trikot des besten Sprinters ist in Abwesenheit von 'Cav' der Belgier Wout van Aert. Auch nicht dabei ist in diesem Jahr Emanuel Buchmann. Der Tour-Vierte von 2019 hat bereits den Giro d'Italia in den Beinen und wird ab Mitte August auch noch die Vuelta fahren.
Pogacar peilt den Hattrick an
22 Teams und 176 Fahrer machen sich auf zum größten Klassiker des Radrennsports und stürzen sich in den Kampf um die begehrten Trikots. Topfavorit auf das Maillot Jaune ist auch in diesem Jahr der Slowene Tadej Pogacar. Mit seinen gerade einmal 23 Jahren hat der Superstar des U.A.E. Team Emirates schon zwei Titel im Gepäck und peilt den dritten Gesamtsieg in Serie an. Sein Hauptkonkurrent wird einmal mehr Landsmann Primoz Roglic sein, der Anfang des Monats beim Criterium du Dauphine eindrucksvoll seine Form unter Beweis gestellt hat. Auch der Vorjahreszweite Jonas Vingegaard aus Dänemark und der Brite Gerraint Thomas, der jüngst die Tour de Suisse gewann, wollen ganz nach vorne fahren.
Herzlich willkommen
Hallo und herzlich willkommen zur Tour de France 2022! Die 109. Ausgabe der Großen Schleife endet am 24. Juli auf den Champs-Elysees und beginnt heute mit einem kurzen Einzelzeitfahren in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen.
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