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Tennis Live-Ticker: Shanghai Masters Alex De Minaur - Alexander Zverev live (Achtelfinale)

Alex De Minaur gegen Alexander Zverev - Achtelfinale - Shanghai Masters im Tennis Live-Ticker mit Ergebnissen und Spielplan auf SZ.de

ATP Shanghai Masters Shanghai
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A. De Minaur
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ger
A. Zverev
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6
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Center | Achtelfinale
Ende
A. De Minaur
Ranking:
33
Geburtsd.:
17.02.1999
Größe:
1.80 m
Gewicht:
69 kg
Bilanz:
23-21
Preisgeld:
US$ 1.083.036
A. Zverev
Ranking:
5
Geburtsd.:
20.04.1997
Größe:
1.98 m
Gewicht:
90 kg
Bilanz:
51-17
Preisgeld:
US$ 11.766.124
Letzte Aktualisierung: 09:17:41
De Minaur
Zverev
Goodbye!
 
Das war's für den Moment aus Shanghai - weiter geht es bei uns aber schon ab 12:00 Uhr, wenn Roger Federer zu seinem Achtelfinale gegen Roberto Bautista Agut antreten muss. Schauen Sie doch einfach wieder rein, wir halten in den kommenden Tagen auf jeden Fall noch jede Menge Spitzentennis für Sie bereit - bis dahin oder zum nächsten Mal sagt Oliver Stein nun aber Tschüss und wünscht allen Lesern einen angenehmen Donnerstag!
Ausblick
 
Während es für den Australier nun also zum Flughafen geht, darf sich Zverev zurücklehnen und ganz in Ruhe auf seinen kommenden Gegner warten: Nicolas Jarry (CHI) und Kyle Edmund (ENG) streiten sich derzeit um diese Ehre - wobei der Brite nach gewonnenem ersten Satz auf der Pole Position liegt.
Statistik
 
Wobei man dazu natürlich auch sagen muss, dass De Minaur über weite Strecken unausgeschlafen wirkte und fehlerbehaftet aufspielte - satte 27 Unforced Errors (Zverev: 18) und nur zehn Winner sprechen eine deutliche Sprache darüber, wie unterlegen der Youngster vor allem im ersten Durchgang war.
Fazit
 
Mit einer äußerst konzentrierten, phasenweise richtig starken Leistung erhöht Alexander Zverev als im direkten Duell mit Alex De Minaur auf 3:0 - und genau wie im Endspiel von Washington hatte der Deutsche mit seinem Gegenüber auch heute extrem wenig Mühe.
1:6, 4:6
Und das war's dann auch schon: Mit seinem sechsten Ass des Tages tütet Zverev auch den finalen Punkt in dieser Partie ein und zieht so nach 71 Minuten mühelos in die Runde der letzten acht ein!
1:6, 4:5
 
Von 15:15 geht es dann auch ganz flott: Zwei gute Aufschläge, zwei schnelle Punkte, 40:15 und Matchbälle für Alex Zverev.
1:6, 4:5
 
Zu Null nimmt De Minaur seinen Aufschlag dann auch mit und verkürzt wieder - aber jetzt ist es natürlich an Zverev, auf dieses Match einen Deckel zu machen. Neue Bälle, serving for the Match - auf geht's!
1:6, 3:5
 
Viel Stress muss sich Zverev bei Aufschlag De Minaur natürlich nicht machen, denn das benötigte Break hat er schon im Sack - das 40:0 des Australiers kommt dann aber doch ein bisschen zu leicht daher.
1:6, 3:5
 
Auch den vierten Punkt in Serie kann sich Zverev anschließend sichern und damit zum 5:3 vorlegen - schwer vorstellbar, dass das hier wirklich noch schief gehen könnte (wenn man es denn mit dem Deutschen hält).
1:6, 3:4
 
Aber eins muss man Zverev heute lassen: Wenn es dann doch mal eng wird, dann besinnt er sich sofort auf seine Stärken, spielt seinen Stiefel ohne Fehler herunter und wehrt Breakchancen in Serie ab - über Einstand geht es zum Vorteil.
1:6, 3:4
 
Anstatt das Match nun aber einfach ganz entspannt auszuservieren, macht sich Zverev das Leben selber schwer, leistet sich zwei leichte Fehler und serviert dann ganz schwach mit dem Zweiten - 15:40 und gleich zwei Chancen zum Re-Break für Alex De Minaur!
1:6, 3:4
 
Und dieses Mal schnappt sich Zverev das Aufschlagspiel des Australiers dann auch: Eine zu lange Vorhand von De Minaur besiegelt dessen Schicksal und bringt dem Deutschen das 4.3.
1:6, 3:3
 
Soviel dazu: Mit seinem zweiten Doppelfehler des Tages schenkt De Minaur Zverev das 30:30. Und das lässt sich der Deutsche natürlich nicht zwei Mal sagen: Mit einem schönen Rückhandstopp geht es zum 30:40 und der nächsten Breakchance.
1:6, 3:3
 
Dank eines guten Lobs von Zverev kann der Deutsche De Minaur bei 15:15 gleich wieder ein bisschen unter Druck setzen. Aber der Australier hat sich im Vergleich zum ersten Satz wirklich gefangen und stellt mit einem Servicewinner auf 30:15.
1:6, 3:3
 
So verarbeitet man seinen Frust am besten: Innerhalb von nur 83 Sekunden bringt Zverev sein Service zu Null durch und gleicht zum 3:3 aus.
1:6, 3:2
 
Dieser eine Spielball reicht dem Australier: Über Zverevs Rückhand geht es zum 3:2 - dem Deutschen ist beim Seitenwechsel anzusehen, dass die vergebene Breakchance ein wenig an ihn nagt.
1:6, 2:2
 
Ausnahmsweise hat De Minaur in einem dieser endlos langen Ballwechsel mal die Nase vorn, weil er als erster die Initiative ergreift und eine Rückhand cross schön ins Linieneck legt - Einstand. Und weil Zverev anschließend eine Vorhand mit dem Rahmen erwischt, kann der Australier gleich auch noch zum eigenen Vorteil punkten ...
1:6, 2:2
 
Clever von Zverev: Mit einer Challenge verhindert er das Ass zum 40:30 - und erspielt sich stattdessen im geduldig geführten Vorhandduell den nächsten Breakball. 30:40!
1:6, 2:2
 
Aber man muss auch sagen: Zverev leistet sich in dieser Phase bedeutend mehr leichte Fehler als noch zu Beginn der Partie. Dass es trotzdem für das nächste 30.30 reicht spricht eigentlich Bände darüber, wie schnell der Deutsche hier in den Feierabend gehen könnte ...
1:6, 2:2
 
Mit einem frechen Stopp tütet Zverev das Aufschlagspiel zum 2:2 dann auch ein und hält so Schritt - De Minaur hingegen wartet weiterhin auf seine erste Breakchance im zweiten Durchgang.
1:6, 2:1
 
Erneut kann De Minaur Zverev ein bisschen ärgern und zum 30:30 punkten, aber der Hamburger besinnt sich wieder auf das eigentliche Konzept 'Dominanz von der Grundlinie' und stellt schnell auf 40:30.
1:6, 2:1
 
De Minaur lässt sich ausgiebig feiern, nachdem das Hawkeye seinen kurz cross gespielten Rückhandreturn tatsächlich gut gibt - aber da hat Zverev quasi schon mit zwei Winnern geantwortet und auf 30:15 gestellt.
1:6, 2:1
 
Da darf De Minaur zu Recht tief durchatmen: Mit dem dritten Punkt in Reihe hält der Australier sein Service doch noch und kann zum 2:1 vorlegen - womit Satz zwei schon mal bedeutend besser läuft als der erste.
1:6, 1:1
 
Ein Servicewinner hilft De Minaur dann aber doch mal wieder aus der Patsche, woraufhin sich Zverev dann auch noch einen seiner seltenen leichten Fehler leistet - 40:30 statt der Breakchance.
1:6, 1:1
 
De Minaur kann das zwar mit einem Servicewinner kontern, aber sobald die Ballwechsel länger werden, kann Zverev seine spielerische Dominanz fast jedes Mal entfalten - 15:30!
1:6, 1:1
 
Zverev! Taktisch perfekt, was der Hamburger da macht: Mit dem Stopp wird De Minaur ans Netz gelockt und anschließend mit der Rückhand longline passiert. 0:15, das passt!
1:6, 1:1
 
Im Sliceduell mit Zverev sieht De Minaur dann mal wieder kein Land, wird irgendwann schlecht zum Ball stehend viel zu lang und muss das 1:1 hinnehmen.
1:6, 1:0
 
Aufschlag Zverev, das ist weiterhin eine ganz klare Sache: Erst bei 40:0 und mit dem Mut der Verzweiflung kommt De Minaur mal wieder zu einem Punkt - 40:15.
1:6, 1:0
 
Endlich mal richtig gut gespielt von De Minaur: Mit der früh genommenen Rückhand die Linie entlang geht es zu seinem erst dritten Winner und der 1:0-Führung in Durchgang zwei.
1:6, 0:0
 
Das folgende Kleinfeldmatch beendet Zverev irgendwann mit einem trockenen, langen Vorhandvolley zum 40:30. Und schon verabschiedet sich auch De Minaurs erster Aufschlag wieder ...
1:6, 0:0
 
Bis zum 30:0 geht es wirklich, aber dann folgt beim Australier gleich wieder eine völlig verzogene Vorhand cross. Gut für De Minaur, dass Zverev ihm den Punkt zum 40:15 anschließend schenkt ...
1:6, 0:0
 
Weiter geht es mit Aufschlag De Minaur - und einem gleich viel entschlossener wirkenden Servicewinner. Let's go?
Zwischenfazit
 
Viel sagen muss man angesichts der doch ziemlich deutlichen Zahlen wohl kaum: Zverev serviert besser, teilt sich seine Aggressionen besser ein und wirkt rundum cool und überlegt - für den als Spätstarter bekannten Deutschen ist das hier schon ein ziemlich erstaunlicher Auftritt.
1:6
Das ging schnell: Mit der Rückhand longline lässt Zverev De Minaur vergeblich laufen und schnappt sich den ersten Satz so nach nur 28 Minuten - Chapeau!
1:5
 
Das war knapp: Zverev lässt De Minaur aufrücken, um ihn dann mit der Rückhand longline zu passieren - der Ball landet genau auf der Linie und bringt dem Deutschen den ersten Satzball.
1:5
 
Sobald sich Zverev aber daran erinnert, dass er hier vom Potenzial der wesentlich bessere Spieler ist, kann sich De Minaur nur selten wehren: Einstand, auch der dritte Breakball wird zum Satz mit x.
1:5
 
Wie gewonnen, so zerronnen: Mit seinem ersten Doppelfehler des Tages schenkt Zverev De Minaur den Vorteil und damit gleich noch eine dritte Breakchance.
1:5
 
21 Mal fliegt der Ball im längsten Ballwechsel der Partie über das Netz, dann kann Zverev mit der Vorhand Inside-Out punkten - Einstand nach 15:40.
1:5
 
Tatsächlich kommt der Australier auch prompt zu seinen ersten beiden Breakchancen, Die erste kann Zverev aber am Netz abwehren ... 30:40.
1:5
 
Während Zverev beim ersten Aufschlag weiterhin perfekt bleibt (10/10 Punkten), kann De Minaur über seinen zweiten schon zum zweiten Mal punkten. ''Schon'' ist dabei natürlich sehr überschwänglich gesprochen ... das 15:30 hingegen könnte dem Australier tatsächlich Mut machen.
1:5
 
Wow! Zu Null schnappt sich Zverev sein zweites Break des Tages - wobei er da selbst gar nicht viel tun musste, denn De Minaur bricht plötzlich komplett ein.
1:4
 
Der Australier wird anstatt besser immer schwächer, leistet sich nun zahlreiche leichte Fehler und schenkt Zverev so quasi das 0:40 - das sieht hier gerade stark noch einer Abreibung aus!
1:4
 
Weiterhin hat De Minaur irgendwie Probleme, einen Rhythmus zu entwickeln. Mal gelingen zwei Schläge in Serie richtig gut, dann zwei überhaupt nicht - und Zverev kann schon wieder zum 0:30 vorlegen.
1:4
 
... und bestätigt dann mit dem nächsten richtig guten ersten Aufschlag das Break und stellt auf 4:1. Man könnte sagen: Es läuft beim Deutschen!
1:3
 
Ein etwas zu optimistischer Vorhandschwinger von Zverev in den Korridor beschert De Minaur dann tatsächlich seinen ersten Returnpunkt des Tages. Das guckt sich Zverev leicht missmutig an ...
1:3
 
Doppelfehler? Breaks? Nicht mit Alexander Zverev: Mit zwei Servicewinnern und einer krachenden Vorhand Inside-In geht es blitzschnell zum 40:0 und drei weiteren Spielbällen.
1:3
 
Das ist natürlich immer wieder bitter: Mit einem Doppelfehler gibt Alex De Minaur sein zweites Aufschlagspiel nach zwei eigenen Spielbällen doch noch ab und liegt mit 1:3 hinten.
1:2
 
De Minaur kann gleich wieder vorlegen, verspielt seinen zweiten Spielball dann aber mit einem viel zu langen Stopp, den Zverev mti einem perfekten Gegenstopp kontert. Und darauf folgt dann auch tatsächlich die erste Breakchance für den Deutschen ...
1:2
 
So zum Beispiel: Mit der früh genommenen Rückhand cross ins Eck stellt Zverev zumindest mal auf Einstand.
1:2
 
Aber auch dieses mal kann der Australier vermeiden, Zverev einen Breakball anzubieten, indem er mit aggressivem Spiel zum 40:30 punktet. Da wäre für den Deutschen mehr drin gewesen ...
1:2
 
Zverev dürfte das aber egal sein, denn der Deutsche spielt hier nichtsdestotrotz richtig gutes Tennis - mit viel Geduld und über De Minaurs Vorhand geht es zum 15:30.
1:2
 
Sehr schade ist übrigens, dass sich auf dem für 15.000 Zuschauer ausgelegten Centre Court der Anlage momentan gerade mal knapp 1000 Fans verlieren - das sonst so begeisterungsfähige Publikum scheint sich seine Anwesenheit für die Herren Djokovic und Federer aufzuheben.
1:2
 
Zverevs Volleystopp ist zwar zu lang, aber De Minaur semmelt seinen Passierball mit der Vorhand longline eine Handbreit hinter die Grundlinie - zweites zu Null und 2:1 für den Deutschen.
1:1
 
Bei eigenem Aufschlag hat Zverev weiterhin überhaupt keine Probleme: Ein Servcicewinner und der nächste Punkt über De Minaurs Rückhand sorgen für das 30:0, Ass Nummer drei für drei Spielbälle.
1:1
 
Am Ende kann De Minaur sein Aufschlagspiel dann aber doch zu 30 eintüten und zum 1:1 ausgleichen. Aber der Australier dürfte gemerkt haben, dass der als Spätstarter bekannte Zverev hier heute von Beginn an voll da ist ...
0:1
 
Aber bei Zverev ist heute wenig unkontrolliert, sondern alles sehr geplant und gewollt - 40:30 nach einem ewig langen Rückhandduell.
0:1
 
De Minaur muss richtig ackern, um überhaupt mal zu seinem ersten Punkt zu kommen. Das 30:15 erspielt sich der Australier dann allerdings ganz locker und kann anschließend mit seinem ersten Rückhandwinner auch noch zum 40:15 erhöhen.
0:1
 
Nicht schlecht, Herr Specht! Zverev dominiert auch den ersten Ballwechsel bei Aufschlag De Minaur mit seiner mächtigen Vorhand, der Australier kann da irgendwann nicht mehr kontern - 0:15.
0:1
 
So macht man das: Ein mächtiger erster Aufschlag nach außen kann von De Minaur nicht retourniert werden - 1:0 für den Hamburger Youngster, der hier bislang hochkonzentriert wirkt.
0:0
 
Ass Nummer zwei folgt dann auf stehendem Fuße - 40:0 und drei Spielbälle für den Deutschen.
0:0
 
Zverevs erstes Ass und ein mit einem Smash beendeter Ballwechsel bedeuten den Start nach Maß - 30:0.
0:0
 
Genug erzählt, auf geht's - Alex De Minaur hat sich für den Rückschlag entschieden, Alexander Zverever schlägt also als Erster auf.
Chair Umpire
 
Und einen Referee hat diese Partie natürlich auch: Diesen Job wird gleich der Ire Fergus Murphy übernehmen, der auf der Tour zu den erfahrensten Spielleitern gehört.
Prozedere
 
Sooooo! Unsere beiden Hauptdarsteller haben den Court soeben betreten, gleich folgen der Münzwurf und das fünfminütige Einschlagen - und dann kann es auch schon losgehen!
China Open
 
Und damit fehlt eigentlich nur noch ein Wort zum Turnier an sich. Die China Open (offiziell Shanghai Rolex Masters) ist ein chinesisches Herren-Tennisturnier, das 2009 erstmals ausgetragen wurde und Teil der ATP-World-Tour-Masters-1000-Serie ist. Die Qizhong Forest Sports City Arena (der Centre Court) hat eine Kapazität von 15.000 Zuschauern, zu gewinnen gibt es bei diesem Turnier mittlerweile satte 7.086.700 Dollar (1.360 Millionen für den Sieger) und Titelverteidiger ist Roger Federer, der im Endspiel des Vorjahres gegen Rafael Nadal erfolgreich gewesen war - während der Schweizer genau wie Djokovic, Alex Zverev und Cilic am Start ist/war, gönnt sich der Spanier momentan eine Schaffenspause.
Head 2 Head
 
Ob ihm das heute gelingen wird, steht natürlich noch in den Sternen. Aber wenn, dann müsste de Minaur einen Trend umdrehen: Bei zwei Treffen mit Zverev hat er nämlich noch nicht gewinnen können, wenngleich das angesprochene Duell im Davis Cup im Februar ein bis zum Ende hochdramatisches Fünfsatzmatch war.
De Minaur
 
''Natürlich ist es total irre, wie die letzten Monate gelaufen sind'', so der 18-Jährige schon zu Jahresbeginn. ''Aber ich beachte den ganzen Trubel gar nicht so sehr. Ich will einfach nur auf dem Platz stehen und so viel wie möglich gewinnen.''
De Minaur 2018
 
Und damit ist dann auch klar, dass De Minaur seine gute Form aus dem Sommer tatsächlich in den Herbst hinüber retten konnte: Nach dem Finaleinzug in Washington (Niederlage gegen Zverev) lieferte er Marin Cilic in der 3. Runde der US Open einen ganz heißen (fünf Sätze langen) Tanz, bevor er vor zwei Wochen in Shenzhen auch noch das Viertelfinale erreichte.
Turnierverlauf
 
Während Zverev übrigens erst ein Match absolvieren musste und sich gegen Nikoloz Basiashvili (GEO) relativ mühelos durchsetzen konnte, durfte De Minaur schon zwei Mal ran: Sowohl gegen Vasek Pospisil als auch gegen Benoit Paire reichten dem 19-Jährigen dabei zwei Durchgänge.
Zverev über De Minaur
 
Aber auch so weiß Zverev natürlich, was ihn heute erwarten wird, schließlich hat er 2018 schon zwei Mal gegen De Minaur gespielt: ''Er hatte ein fantastisches Jahr und ist fast in den Top 30 angekommen. Im Davis Cup ging unser Match über fünf harte Sätze, es wird also vor allem auf diesem schnellen Boden (schnellster Hardcourt bei den Masters-Turnieren, d. Red.) nicht leicht.''
Minus Lendl
 
Verzichten muss Zverev beim Versuch, sich endgültig für die ATP Finals zu qualifizieren (ein Halbfinaleinzug müsste eigentlich reichen), allerdings auf seinen Coach Ivan Lendl: Der hatte sich beim Golfen (Zverev: ''Ivan spielt zu viel Golf!'') nämlich eine Handgelenksverletzung zugezogen und ist deshalb zurück in seine Wahlheimat USA gereist, um sich einer kleinen Operation zu unterziehen.
Zverev 2018
 
Aber bei allem Verdruss über den leichten Einbruch des Youngsters darf man aber natürlich nicht vergessen, wie überragend die erste Hälfte seiner 2018er Saison gelaufen war: Drei Turniersiege (Madrid Masters, München, Washington), zwei Masters-Endspiele (Miami, Rom) und Platz fünf in der Weltrangliste (genau wie im Race to London) sprechen Bände - der Deutsche hat sich in der Weltspitze etabliert und geht (außer gegen Federer, Nadal und Djokovic) eigentlich gegen jeden anderen Top100-Spieler als Favorit in ein Match.
Zverev
 
Deshalb nun aber zu behaupten, der Deutsche wäre der Turnierfavorit, ist angesichts der sonstigen Teilnehmer wie Federer oder Djokovic wohl vermessen. Zumal sich Zverev in den letzten Monaten ja nun auch nicht mit sonderlich viel Ruhm bekleckert hat - seit dem Rogers Cup in Toronto hat der Hamburger bei keinem Turnier mehr die 4. Runde erreicht und unterwegs gegen wesentlich schwächere Gegner wie Malek Jaziri (MAR/61. der Welt), Philipp Kohlschreiber (34) oder Robin Haase (NED/55) verloren.
Das Tableau
 
Bislang läuft dieses Turnier für Alexander Zverev richtig gut. Was allerdings weniger an seiner eigenen Leistung liegt - sondern viel mehr daran, dass in seinem Viertel des Turniertableaus abgesehen vom Briten Kyle Edmund (11) schon alles gesetzten Spieler ausgeschieden sind.
Welcome!
 
Herzlich willkommen beim Masters-Turnier in Shanghai zur Achtelfinalpartie zwischen Alex De Minaur und Alexander Zverev.
Turnier
Finale
B. Coric (CRO/13)
3
4
N. Djokovic (SRB/2)
6
6
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