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Tennis Live-Ticker: Wimbledon : Denis Kudla - Alexander Zverev live (2. Runde)

Denis Kudla gegen Alexander Zverev - 2. Runde - Wimbledon im Tennis Live-Ticker mit Ergebnissen und Spielplan auf SZ.de

Wimbledon London
SP
Pkt
1
2
3
4
5
usa
D. Kudla
0xxx
0
0
6
3
7
6
ger
A. Zverev
0
0
0
3
6
6
4
Court 8 | 2. Runde
Ende
D. Kudla
Ranking:
105
Geburtsd.:
17.08.1992
Größe:
1.80 m
Gewicht:
75 kg
Bilanz:
8-14
Preisgeld:
US$ 760.078
A. Zverev
Ranking:
82
Geburtsd.:
20.04.1997
Größe:
1.98 m
Gewicht:
86 kg
Bilanz:
14-17
Preisgeld:
US$ 492.289
Letzte Aktualisierung: 20:31:02
Kudla
Zverev
Ende
 
Damit verabschieden wir uns nun aber für heute aus London! Wir hoffen, Sie hatten Spaß und würden uns freuen, Sie schon morgen wieder bei uns begrüßen zu dürfen - wenn unter anderem mit Dustin Brown der letzte verbliebene der deutschen Männerriege gegen Rafael Nadal antritt und auch Altmeister Roger Federer seinen zweiten Auftritt abfeiern darf. Bis dahin heißt es nun aber Tschüss und Goodbye from London SW19!
Ende
 
Für dem Hamburger ist das Abenteuer Wimbledon damit also vorbei - während sich Denis Kudla schnell in die Eiswanne begeben dürfte, um die Regeneration für sein kommendes Drittrundenduell gegen den Kolumbianer Santiago Giraldo in Gang zu setzen - der hatte nämlich ob der Absage der Nummer fünf der Setzliste, Kei Nishikori (JPN), heute ein Freilos.
Ende
 
Den Unterschied machten am Ende Nuancen aus. Bei einer ähnlichen Zahl von Winnern (41:42 aus Sicht von Kudla) schlug Zverev mehr unnötige Fehler (34:41) und war auch mit seinen Aufschlägen jeweils ein paar Prozentpunkte schlechter als Kudla - am Ende konnte der Amerikaner seine Kräfte jedenfalls einen Tick besser fokussieren und auf den Platz bringen als der deutsche Youngster.
Ende
 
Mit einer tollen Leistung verabschiedet sich Alexander Zverev, der jüngste Turnierteilnehmer, von seinem ersten Grand-Slam-Event - und das durchaus mit erhobenem Haupt. Denn nach seinem Fünfsatzmatch in Runde eins zeigte er auch heute Kampf bis an die Grenzen der Belastbarkeit - auch, wenn Gegner Kudla am Ende den längeren Atem zu haben schien.
6:3, 3:6, 7:6, 6:4
Der Ballwechsel dauert an, doch am Ende ist Zverevs Vorhand zu lang und Kudla zieht in die dritte Runde ein!
6:3, 3:6, 7:6, 5:4
 
Ein Ass - Numer neun - und ein Vorhandwinner bestätigen es: Es riecht nach einem schnellen Ende, Kudla hat die ersten drei Matchbälle.
6:3, 3:6, 7:6, 5:4
 
Und so serviert Denis Kudla nun also zum Matchgewinn - beginnend mit dem obligatorischen Servicewinner zum 15:0.
6:3, 3:6, 7:6, 5:4
 
Natürlich kann es keinen bittereren Moment für ein Break gegen sich geben als zum 4:5. Aber Zverevs Vorhandvolley ist schwach, sodass Kudla den Deutschen mit der Vorhand longline passieren und sich das Break sichen kann!
6:3, 3:6, 7:6, 4:4
 
Das erste Problem kann Zverev mit einer kurzen Rückhand cross beseitigen, aber dann kommt Kudla mal wieder ans Netz vor und kann den Vorhandvolley auch töten - zu zwei Breakchancen!
6:3, 3:6, 7:6, 4:4
 
Und das scheint Zverev nun doch nicht ganz so einfach weggesteckt zu haben - zwei leichte Fehler bringen Kudla bei Aufschlag des Deutschen ein 0:30.
6:3, 3:6, 7:6, 4:4
 
Mit einer schönen Rückhand longline macht er den Vorteil klar, mit dem Servicewinner durch die Mitte tütet Kudla das Spiel nach vier Punkten in Serie ein.
6:3, 3:6, 7:6, 3:4
 
Schade, denn die erste wird mit einem Aufschlagwinner abgewehrt - die zweite, weil Zverevs guter Versuch des Passierballs mit der Rückhand cross an der Netzkante hängen bleibt.
6:3, 3:6, 7:6, 3:4
 
...und mit einem weiteren Rückhandfehler macht Kudla diese dann zu zwei Breakchancen komplett auf!
6:3, 3:6, 7:6, 3:4
 
Das ist richtig gut, wie Zverev da mit viel Geduld agiert und auf den fehler von Kudla in der Vorwärtsbewegung wartet. Bei 15:30 tut sich eine Tür einen Spalt breit auf...
6:3, 3:6, 7:6, 3:4
 
Zumal auch der Amerikaner mittlerweile erste Erschöpfungserscheinungen deutlich werden lässt - die Pausen steht der Mann aus Virginia nur noch mit einer Eisrolle im Nacken durch.
6:3, 3:6, 7:6, 3:4
 
...das der Deutsche ohne Mühe in den Spielgewinn ummünzen kann. Bei 4:3 ist es nun wieder an Denis Kudla, hier nachzulegen und im Satz zu bleiben.
6:3, 3:6, 7:6, 3:3
 
Zwei Servicewinner und schönes Serve-and-Volley bringen dann auch schnell das 40:0...
6:3, 3:6, 7:6, 3:3
 
Man muss immer mal wieder erwähnen, wie schwer es beim Tennis ist, Rückschläge wie den nicht genutzten Satzball oder die Breakchance eben wegzustecken. Aber bislang macht Zverev mental einen sehr gefestigten Eindruck.
6:3, 3:6, 7:6, 3:3
 
Und diese Möglichkeit lässt sich der Amerikaner nicht nehmen, weil Zverev zum Fehler auf der Vorhand gezwungen wird, heißt es nun 3:3.
6:3, 3:6, 7:6, 2:3
 
Den wehrt Kudla dann aber mit einem Servicewinner ab, bevor ihm Zverev mit einer schwachen Rückhand ins Netz den Spielball schenkt.
6:3, 3:6, 7:6, 2:3
 
Genialer Rückhandwinner longline von Zverev - was ihm einen Breakball einbringt!
6:3, 3:6, 7:6, 2:3
 
Zverev schießt einen zweiten Aufschlag mit der Vorhand ab, rahmt diesen schönen Punktgewinn aber mit zwei schwachen Vorhandbällen ein. Aber Kudla wackelt, ein Rückhendfehler ins Netz bringt Zverev bei 30:30 immerhin mal in die Nähe einer Chance.
6:3, 3:6, 7:6, 2:3
 
Ein zu langer Rückhandreturn von Kudla bringt Zverev den Spielball, ein Servicewinner den Spielgewinn zu Null - nach nur 94 Sekunden hat der Deutsche sein Service durchgebracht und zum 3:2 vorgelegt.
6:3, 3:6, 7:6, 2:2
 
Denkt sich auch Alex Zverev, startet mit einem Servicewinner mit dem Zweiten und kann dann ein Ass zum 30:0 nachlegen.
6:3, 3:6, 7:6, 2:2
 
Den ersten gibt er mit seinem siebten Doppelfehler ab, den zweiten nutzt er mit seinem achten Ass. So einfach kann das gehen!
6:3, 3:6, 7:6, 1:2
 
Da es eben neue Bälle gab, darf der Doppelfehler von Kudla nicht fehlen - aber ein Rückhandwinner aus der Platzmitte bringt Kudla dann doch zwei Spielbälle.
6:3, 3:6, 7:6, 1:2
 
Stark von Kudla, der Zverev da ausguckt und mit der Vorhand Inside-Out gegen die Laufrichtung des Deutschen punktet. Ein leichter Vorhandfehler von Zverev bringt dann das 30:0.
6:3, 3:6, 7:6, 1:2
 
Eine Vorhand ins Netz des Deutschen bringt Kudla zwar heran, aber ein Ass durch die Mitte sorgt für die erneute Führung von Alex Zverev.
6:3, 3:6, 7:6, 1:1
 
Zumal auch Kudla in dieser Phase überhaupt keinen Zugriff auf den Aufschlag von Zverev findet - zwei Servicewinner sorgen schnell für Spielbälle.
6:3, 3:6, 7:6, 1:1
 
Mit dem Smash am Netz bringt Kudla seinen Aufschlag durch und gleicht aus. Aber rein psychologisch ist das Vorlegen natürlich meist einfacher...
6:3, 3:6, 7:6, 0:1
 
Zverev kann dann zwar per Rückhandreturn punkten, aber ein weiterer Aufschlagwinner des Amerikaners bringt diesem zwei Spielbälle.
6:3, 3:6, 7:6, 0:1
 
Das bringt dem Deutschen zwar eine schnelle Führung, aber Kudla ist sofort da und kann mit zwei Servicewinnern zum 30:0 kontern.
6:3, 3:6, 7:6, 0:0
 
Es scheint aber, als habe Zverev den Satzverlust zumindest psychisch bestens weggesteckt - drei schnelle Punkte bringen zwei Spielbälle.
6:3, 3:6, 7:6, 0:0
 
Wie knapp das Ganze hier übrigens ist sieht man prima an der Punkteverteiulung - Kudla hat deren 104 gewonnen, Zverev 99.
Fazit
 
Vielleicht hilft dabei aber ja nun die kurze Pause - wie immer bei den Grand Slams gibt es zwischen dem dritten und dem vierten Satz eine fünfminütige Unterbrechung, die zum Beispiel Zverev gerade dazu nutzt, sich auf Klo nochmal frisch zu machen.
Fazit
 
Bei 5:3 und Satzball Zverev sah alles nach einer schnellen Entscheidung aus - aber der Deutsche vergab nicht nur diese Chance, sondern gab hinterher auch sofort das Break ab und musste sich am Ende im Tiebreak glatt mit 7:2 geschlagen geben. Das dürfte mental jetzt nur ganz schwer zu verdauen sein - zumal sich die Kräfte des Youngsters mittlerweile ja nun auch dem Ende entgegen neigen dürften.
6:3, 3:6, 7:6
Zverev verzieht eine Vorhand cross völlig und quittiert das mit einem lauten Frustschrei - während Satzgewinner Kudla nur still die Faust ballt und zum Seitenwechsel geht.
6:3, 3:6, 6:6
 
Eine trocke Vorhand die Linie entlang bringt dem Amerikaner dann umgehend vier Satzbälle.
6:3, 3:6, 6:6
 
Das könnte die Vorentscheidung gewesen sein. Zverev leistet sich erneut einen Rückhandfehler, weil er sich gehemmt bewegt und Kudla kann auf 5:2 stellen.
6:3, 3:6, 6:6
 
Immerhin kann sich der Deutsche mit einem Servicewinner zum 2:4 schießen und muss so nur mit einem Minibreak in Rückstand liegend zum Seitenwechsel traben.
6:3, 3:6, 6:6
 
Aber Kudla hat sofort einen Rückhandfehler von Zverev auf seiner Seite und kann die Führung mit einem konsequenten Netzangriff und dem Vorhandvolley ins Eck auf 4:1 ausbauen.
6:3, 3:6, 6:6
 
Ärgerlich, dass Zverev da den ersten Punkt mit einem Return ins Netz abgibt und sich danach auch ein Minibreak gefallen lassen muss. Ein schöner Vorhandvolley stellt immerhin auf 1:2.
6:3, 3:6, 6:6
 
Und so gehen wir hier also in den Tiebreak! Zverev hat bei diesem Grand Slam noch keinen gespielt, Kudla seinen einzigen gegen Cuevas verloren (4:7).
6:3, 3:6, 6:5
 
Ob man es wohl nur mal sagen musste? Prompt serviert der Hamburger zwei Servicewinner durch die Mitte und erspielt sich zwei Spielbälle.
6:3, 3:6, 6:5
 
Zverevs Spiel wäre viel flüssiger, würde doch nur der Aufschlag funktionieren. Doppelfehler Nummer acht sorgt für ein 15:15.
6:3, 3:6, 6:5
 
Starkes Serve-and-Volley von Kudla, der zunächst mit dem Stopp zum Vorteil kommt und das Spiel dann mit einem Vorhandwinner cross gespielt eintütet.
6:3, 3:6, 5:5
 
Zu einem Spielball kommt dann zwar Kudla mit einem Servicewinner, aber Zverevs nächster guter Rückhandreturn und der darauf folgende Rückhandsmash stellen auf Einstand. Und das lockt nun auch zum ersten Mal das Publikum aus der Reserve!
6:3, 3:6, 5:5
 
Stark von Zverev, der hier sofort zurückfightet, sich mit einem guten Return in Stellung bringt und dann am Netz zum 30:30 abschließen kann.
6:3, 3:6, 5:5
 
Jetzt heißt es für Zverev: Nicht lange über den vergebenen Satzball nachdenken und sofort zurückkommen. Leichter gesagt als getan, denn Kudla hat beim Aufschlag wieder seinen Rhythmus gefunden...
6:3, 3:6, 5:5
 
Das ist ärgerlich aus Sicht des Deutschen. Denn weil er sich nicht genug bewegt, gibt es den Ball vor die Füße und seine Rückhand segelt in den Korridor - zum Break für Denis Kudla und dem 5:5-Ausgleich.
6:3, 3:6, 4:5
 
Breakball - weil Kudla Zverev mit einem mutigen und offensiven Return auf dessen Zweiten hin zum Fehler auf der Vorhand zwingen kann.
6:3, 3:6, 4:5
 
Aber Zverev ruht in sich, bleibt cool und gleicht auch diesen Schiefstand mit viel Geduld von der Grundlinie wieder aus. Break- oder Satzball?
6:3, 3:6, 4:5
 
Mutig vom Amerikaner, der da aufrückt und am Ende mit dem kurzen Rückhandvolley punkten kann. Bei 15:30 wird es mal wieder spannend...
6:3, 3:6, 4:5
 
Ein Ass von Zverev verheisst einen guten Start ins Aufschlagspiel, doch eine Rückhand ins Seitenaus radiert das sofort wieder aus. Für Zverev war das der 31. Unforced Error (Kudla: 26).
6:3, 3:6, 4:5
 
Der Deutsche will zuviel und spielt die Rückhand nach einem langen Crossduell plötzlich longline - und ins Netz. Ein Servicewinner bringt dann Kudlas Spielgewinn zum 4:5.
6:3, 3:6, 3:5
 
Aber diesen ersten kann Kudla mit einem Ass abwehren. Wir erinnern uns: In Durchgang zwei hatte Zverev sechs Satzbälle benötigt, um den Satz einzutüten.
6:3, 3:6, 3:5
 
Es sieht stark danach aus, denn einen Zweiten von Kudla greift Zverev an, lässt den Amerikaner laufen und erzwingt den Fehler mit der Vorhand. Das bedeutet: Satzball!
6:3, 3:6, 3:5
 
Zverev mit seinem 33. Winner zum 30:30. Ob Kudla schon ins Grübeln gerät?
6:3, 3:6, 3:5
 
Damit muss Kudla nun gegen den Satzverlust aufschlagen - während Zverev wirkt, als habe er nach anderthalb Sätzen Anlaufphase mittlerweile voll zu seinem Spiel gefunden.
6:3, 3:6, 3:5
 
Einen Punkt gibt der Deutsche per Doppelfehler ab, doch ein Servicewinner und eine unerreichbare Vorhand cross bringen Zverev das 5:3.
6:3, 3:6, 3:4
 
Kudla versemmelt einen Vorhandreturn in den Korridor, was Zverev mit einem Vorhandschuss aus dem Halbfeld zum 30:0 ausbauen kann.
6:3, 3:6, 3:4
 
Pascal Maria und Alexander Zverev werden heute wohl keine Freunde mehr - der Deutsche ist mit seinem neuen Racket nicht zufrieden, holt sich noch ein Neues und bekommt dafür Ärger vom Schiedsrichter, weil es zu lange dauert.
6:3, 3:6, 3:4
 
Aber ein verschlagener Halbvolley und eine wilde Rückhand in den Korridor von Zverev bringen Kudla dann doch den Spielgewinn zum 3:4 aus seiner Sicht. Das Break Rückstand hat aber natürlich nach wie vor Bestand.
6:3, 3:6, 2:4
 
Und vor allem hat Zverev mittlerweile einen richtig guten Zugang zum Aufschlag des Amerikaners gefunden. Immer wieder kann er mit Returns direkt punkten, was ihm in diesem Fall mal wieder ein 30:30 einbringt.
6:3, 3:6, 2:4
 
Und den nutzt Alex Zverev dann auch! Zwei Breakbälle abgewehrt, erste Minikrise überstanden - der Weg wäre frei zum Satzgewinn.
6:3, 3:6, 2:3
 
Was für ein Händchen! Eigentlich muss Zverev mit dem Rückhandvolley punkten, so kommt Kudla nochmal zum Passierball - aber den zirkelt Zverev mit dem Vorhandvolley aus dem Handgelenk Zentimeter über die Netzkante. Spielball für den Deutschen...
6:3, 3:6, 2:3
 
Ein weiterer Aufschlagwinner bringt den Spielball - so läuft es, wenn der Erste dann doch mal kommt - aber den schenkt der Deutsche dann prompt mit seinem sechsten Doppelfehler ab.
6:3, 3:6, 2:3
 
Die erste wehrt Zverev mit der schönen Rückhand Inside-Out auf die Grundlinie ab, den zweiten mit einem Servicewinner. Das nennt man mal Nervenstark!
6:3, 3:6, 2:3
 
Einen schwachen Netzangriff von Zverev kontert Kudla mit der starken Vorhand longline aus. Und weil in der Folge eine Vorhand von Zverev zu lang gerät, hat der Anmerikaner zwei Chancen zum sofortigen Re-Break.
6:3, 3:6, 2:3
 
Der Deutsche startet sofort wieder mit einem Ass in sein Aufschlagspiel, aber eine Rückhand ins Netz stellt wieder auf 15:15.
6:3, 3:6, 2:3
 
Kudla muss über den Zweiten kommen, der ist relativ schwach - und so kann Zverev ihm den Rückhandreturn longline um die Ohren hauen und sich das erste Break in diesem dritten Durchgang sichern!
6:3, 3:6, 2:2
 
Und was ist denn nun los? Kudla mit zwei unnötigen Vorhandfehlern, Zverev zwischendrin mit einem Rückhandwinner gegen den aufgerückten Amerikaner - und so schnell kommt man zu drei Breakchancen!
6:3, 3:6, 2:2
 
Und genau so geht es weiter, auch Zverev bringt sein Service ganz glatt über die Runden.
6:3, 3:6, 2:1
 
Mit einem Vorhandfehler schenkt Zverev das Spiel ab. Wobei sich beide Kontrahenten offenbar ein wenig verändert haben, was das Aufschlagverhalten angeht - Breakbälle sind hier momentan nur als Fata Morgana zu erkennen.
6:3, 3:6, 1:1
 
Zwei Mal serviert Kudla auf Zverevs Rückhand, zwei Mal segeln die Returns weit ins Seitenaus. Ein dritter Servicewinner sorgt erneut für das flotte 40:0.
6:3, 3:6, 1:1
 
Standesgemäß beendet Zverev sein Service mit einem Ass - für den Deutschen war das bereits das achte der Partie.
6:3, 3:6, 1:0
 
Was Du kannst, kann ich schon lange...denkt sich Zverev und legt zwei Servicewinner zum 30:0 auf den Rasen. Eine schöne Vorhand longline bringt dann ebenfalls schnell drei Spielbälle.
6:3, 3:6, 1:0
 
Da steckt wohl jede Menge Frust drin - mit Urgewalt und Tempo hämmert sich Kudla durch sein Aufschlagspiel, zwei Asse helfen zum zu Null und der Führung in Satz drei.
Fazit
 
Besser aufschlagen tut Alexander Zverev nach wie vor nicht. Aber dafür leistet sich der Deutsche viel weniger unnötige Fehler, kommt über seinen Kickaufschlag immer wieder gut in Ballwechsel und erzwingt vor allem bei Kudla viel mehr Unsicherheiten. Alles in allem ist der Zwischenstand absolut gerecht.
6:3, 3:6
Ein Ass bringt Satzball Nummer sechs, und den nutzt Zverev dann endlich auch mal mit einem feinen Rückhandwinner Inside-Out!
6:3, 3:5
 
Klare Sache: Nein. Völlig ohne Not semmelt Zverev eine Vorhand aus dem Halbfeld ins Netz. Damit hat der Hamburger in diesem Aufschlagspiel so viele Unforced Errors gemacht wie vorher im gesamten zweiten Satz...
6:3, 3:5
 
Aber ein Rückhandwinner des Hamburgers bringt dann den vierten Satzball. Ob es der nun wird?
6:3, 3:5
 
Auch Satzball Nummer zwei vergibt Zverev, aber der dritte steht nach einem Aufschlagwinner schon auf der Matte. Doch auch den kann der Deutsche nicht nutzen, weil Kudla seinen Return mit der Rückhand longline schön trifft.
6:3, 3:5
 
Den kann Kudla allerdings abwehren, weil Zverevs Zweiter mal wieder ein besserer Einwurf ist und seine folgende Rückhand unter Druck stehend in den Korridor segelt.
6:3, 3:5
 
Aber mit einem schönen Vorhandvolley und einem Servicewinner zieht der Deutsche nicht nur den Kopf aus der Schlinge, sondern hat nun auch seinen ersten Satzball.
6:3, 3:5
 
Autsch, das tat weh! Zverev versemmelt eine Vorhand aus dem Halbfeld, obwohl der Feld freisteht. Bei 15:30 könnte es eng werden.
6:3, 3:5
 
Trotz seiner Führung serviert Zverev in Satz zwei nur mit 39 Prozent. Schlecht ist als Beschreibung gar kein Ausdruck...
6:3, 3:5
 
Und den holt sich Zverev dann doch mit einem genialen Vorhandreturn aus der Mitte auf Kudlas Vorhandseite. Da darf man gern die Faust ballen - denn nun darf der Deutsche nach zwei Breaks in Serie zum Satzgewinn aufschlagen!
6:3, 3:4
 
Den ersten wehrt Kudla mit der Vorhand Inside-Out aus dem Halbfeld ab, den zweiten mit einem Servicewinner. Bleibt noch der dritte...
6:3, 3:4
 
Auch die nächste simple Rückhand findet nicht den Weg über das Netz - sodass Alex Zverev plötzlich gleich drei Breakbälle hat!
6:3, 3:4
 
Neue Bälle, altes Prozedere - Kudla startet gleich mit zwei Doppelfehlern in Serie in dieses achte Spiel des zweiten Satzes.
6:3, 3:4
 
Gut für Zverev, dass er sich da schnell wieder zusammen reißen und sein Service doch noch durchbringen kann - aber der Ärger über den Schiedsrichter ist nach wie vor nicht verraucht.
6:3, 3:3
 
Zverev wird erneut ein Doppelfeler angekreidet, erneut, weil Maria vom Stuhl aus den Linienrichter überstimmt. Und jetzt platzt dem Youngster der Kragen - was Maria jedoch nur ein Schulterzucken abverlangt.
6:3, 3:3
 
Da tut so etwas natürlich noch besser - zwei Asse und ein Servicewinner bringen Zverev ein schnelles 40:15. Aber den ersten Spielball kann Kudla mit einem knackigen Vorhandwinner longline aus der Rückhandecke abwehren.
6:3, 3:3
 
...und die kann der Deutsche auf einen schwachen Zweiten von Kudla hin auch nutzen! Das ist das Re-Break, wenn auch ein wenig verspätet - alles wieder in der Reihe in Satz zwei.
6:3, 3:2
 
Den kann der Amerikaner mit einem Servicewinner abwehren, aber ein Doppelfehler hinterher bringt Zverev die zweite Chance...
6:3, 3:2
 
Auch Kudla versucht sich nun ab und an am Netz, aber Zverev kann ihn ein Mal gut passieren und ihm dann den Ball vor die Füße spielen - der zu lange Halbvolley führt zum ersten Breakball des Deutschen in Satz zwei!
6:3, 3:2
 
Zwei leichte Punkte per Aufschlagwinner, insgesamt vier in Folge und ein 0:30 entschärft - Alex Zverevs Bilanz dieses Aufschlagspiels könnte schlechter aussehen.
6:3, 3:1
 
Und der überstimmt momentan jeden zweiten Aufschlag von Zverev, was den so sehr frustet, dass er zwei Mal mit aus dem Mut der Verzweiflung geborenen Vorhandbällen direkt punkten kann.
6:3, 3:1
 
Übrigens wurde Schiedsrichter Mohamed Lahyani zu Beginn des zweiten Satzes ersetzt - aus unerfindlichen Gründen sitzt nun der Franzose Pascal Maria auf dem Stuhl.
6:3, 3:1
 
Wieder mal muss Zverev über den Zweiten kommen, wieder mal schießt Kudla den mit der Vorhand einfach ab. Ein Doppelfehler des Deutschen sorgt dann bei 0:30 für ernste Probleme.
6:3, 3:1
 
Zum Einstand kommt Zverev noch, aber ein schöner Vorhandstopp von der Grundlinie und ein Rückhandwinner die Linie entlang bringen Kudla am Ende doch den Spielgewinn.
6:3, 2:1
 
Der Deutsche entschuldigt sich, der Amerikaner findet es weniger lustig, aber Absicht war das ziemlich sicher nicht. Die Breakchance winkt...aber eine strittige Linienrichterentscheidung stellt dann doch auf 40:30 für Kudla.
6:3, 2:1
 
Und vielleicht reicht es ja, einfach mal ein bisschen mehr die Initiative zu übernehmen! Im längsten Ballwechsel der Partie geht Zverev mit viel Geduld ans Netz - und schießt den Amerikaner mit dem Smash durch die Mitte auch noch ab!
6:3, 2:1
 
Zverev schafft es zwar, immer mal wieder einen guten Return einzustreuen, aber überwiegend hat Kudla beim eigenen Aufschlag kaum Probleme. Immerhin kann Zverev mal mit einem schönen Topspinlob mit der Vorhand longline punkten.
6:3, 2:1
 
Drei Chancen hat Zverev, Kudla da am Netz auszuspielen. Doch der dritte Volley des Amerikaners ist dann gut, Zverevs Antwort landet im Netz - und schon hat Denis Kudla hier erneut ein Break vor.
6:3, 1:1
 
Der Deutsche versucht es mit einem Rückhandstopp, doch der gerät zu lang, sodass Kudla aus dem Halbfeld mit der Vorhandlongline zum Breakball punkten kann!
6:3, 1:1
 
Immerhin kann sich Zverev zum Spielball servieren - bevor er diesen mit einem Doppelfehler wieder abschenkt. Und das entlockt dem Youngster dann auch den ersten Kraftausdruck des Nachmittags.
6:3, 1:1
 
Wieder versemmelt der Hamburger einen Rückhandvolley in hohem Bogen, bevor er sich mit einem guten zweiten Aufschlag zum 30:30 retten kann. Der Erste hat sich schon wieder gänzlich verabschiedet...
6:3, 1:1
 
Schönes Serve-and-Volley von Zverev, aber der Rückhandflugball landet dann in hohem Bogen hinter der Grundlinie. Ein Aufschlagwinner verhilft dann aber zum 15:15.
6:3, 1:1
 
Zverevs Vorhandreturn segelt in den Korridor, Kudla ballt die Faust - und darf sich über den Ausgleich zum 1:1 freuen.
6:3, 0:1
 
Andererseits: Mit zwei Servicewinnern und einem Ass zum 40:0 gibt sich Kudla auch nicht gerade Blößen.
6:3, 0:1
 
Wichtig, dass Zverev hier gleich mal ein zu Null auf den Rasen legen kann. Das gibt Selbstvertrauen und hilft vielleicht, den ersten Satz schnell zu vergessen.
6:3, 0:0
 
Auf Court eins hat Tommy Haas übrigens soeben den dritten Satz gewonnen und gegen Milos Raonic auf 1:2 verkürzt - ohne Kampf will sich der Oldie also nicht nach Hause schicken lassen.
6:3, 0:0
 
Nichts desto Trotz muss es natürlich weitergehen - und dementsprechend steht Alex Zverev nun auch wieder zum Aufschlag bereit.
Fazit
 
Diesen Satzverlust hat sich Alex Zverev natürlich überwiegend selbst zuzuschreiben - denn zum einen serviert der Hamburger zu schwach, zum anderen leistet er sich viel zu viele unnötige Fehler. Ob das auch am Kräfteverschleiß vom Montag liegt, kann man natürlich nicht sicher sagen...
6:3
Und gleich den ersten nutzt der Mann aus Virginia mit einem weiteren Aufschlaghammer zum 6:3 - was zunächst mal natürlich sehr beruhigend ist, wenn man in Runde eins mit 0:2-Sätzen hinten gelegen hat.
5:3
 
Aber Zverev hilft da gern aus, Unforced Error Nummer 13 und Kudlas viertes Ass bringen zwei Satzbälle.
5:3
 
Nun serviert Denis Kudla also zumSatzgewinn. Allerdings beginnt der Amerikaner mit einem Ass - und legt einen Doppelfehler nach.
5:3
 
...aber dann passt endlich mal wieder ein Servicewinner beim Deutschen. Vorgestern in Runde eins hatte sich Zverev phasenweise noch massiv auf sein Service verlassen müssen...
5:2
 
Zverev muss ebenfalls wieder hart an seinem Aufschlagspiel arbeiten. Kudla kommt zumindest auf 30:40 heran...
5:2
 
Für Kudla war das am Ende aber nur ein kleines Hindernis, mit einer schönen Vorhand longline und einem Servicewinner kann der Amerikaner sein Service halten und sich auf 5:2 absetzen.
4:2
 
Ein dritter führt zum Spielball, aber den kann Zverev dann mit einem feinen Vorhandreturn die Linie entlang abwehren. Bei Einstand trifft man sich wieder.
4:2
 
Und wieder kontert der Deutsche umgehend mit zwei Returnpunkten. Aber Kudla kann sich mit zwei guten Ersten zum 30:30 aus der Bredouille ziehen.
4:2
 
Der Amerikaner kommt in den Ballwechsel und macht Druck, Zverev gerät immer mehr ins Hintertreffen und spielt am Ende eine Vorhand aus dem Rutschen ins Netz - zum dritten Break in Folge.
3:2
 
Da fehlt jetzt natürlich ein Hawkeye, das es auf den Außenplätzen ja nicht gibt - denn Zverevs Rückhand cross sieht gut aus, wird vom Linienrichter aber Aus gegeben. Dritte Breakchance für Kudla in diesem Spiel...
3:2
 
Die Vorhand Inside-Out passt genau ins Eck, Zverev rückt nach und Kudlas Lobversuch landet einen guten Meter im Aus. Einstand Nummer drei.
3:2
 
Die kann der Deutsche zwar mit einem guten Ersten abwehren, aber sein bereits achter Unforced Error mit der Rückhand bringt Kudla den nächsten Breakball.
3:2
 
Und was macht Alexander Zverev nun? Serviert gleich zwei Doppelfehler in Reihe und schenkt Kudla eine Breakchance...
3:2
 
Der Engländer sagt: Cool as a cucumber - cool wie eine Gurke. Genau so holt sich Zverev das Break umgehend wieder zurück und Kudla flucht zum ersten Mal lautstark.
3:1
 
Aber entgegen jeder Erwartung reagiert Zverev überhaupt nicht geschockt - zwei gute Returns bringen dem Deutschen schnell ein 0:30.
3:1
 
Gleich den ersten nutzt der Amerikaner mit der Vorhand cross - und geht mit 3:1 in Führung.
2:1
 
Der Rückhandreturn longline sitzt, Zverev bleibt nur der Notschlag - den Kudla mit dem Smash am Netz zu zwei Breakchancen verwerten kann.
2:1
 
Bei Zverev hingegen sieht der Aufschlag mal wieder alles andere als gut aus. Zu oft muss der Deutsche über den Zweiten kommen, was Kudla prompt zu Angriffen nutzt.
2:1
 
Kudla gibt sich im Gegensatz zu Zverev überhaupt keine Blößen beim eigenen Service und bringt auch sein zweites Aufschlagspiel zu Null durch - drei der Aufschläge konnte Zverev dabei nichtmal erreichen.
1:1
 
Und den kann Zverev dann auch prompt mit der eingesprungenen Vorhand an der T-Linie verwerten. Bei 1:1 ist alles in der Reihe.
1:0
 
Das ist der perfekte Moment für einen Servicewinner, denn bei 40:30 hat Zverev nun seinen ersten Spielball der Partie.
1:0
 
Glück, für den deutschen dass der Amerikaner eine Rückhand aus dem Halbfeld völlig verreisst und hinter die Grundlinie setzt. Aber Kudla wittert nach wie vor seine Chance und kann mit dem ansatzlosen Stopp zum 30:30 punkten.
1:0
 
Zverev tut sich definitiv schwerer damit, hier ins Spiel zu finden. Der Erste hakt noch, ein leichter Fehler mit der Vorhand beschert Kudla ein 15:15.
1:0
 
Mit einem Servicewinner geht es zum Seitenwechsel - Zverev muss gleich mal nachlegen.
0:0
 
Kudla macht im Serve-and-Volley gleich mal kurzen Prozess aus seinem ersten Aufschlagspiel. Drei schnelle Punkte bringen drei Spielbälle...
0:0
 
Nun aber genug geredet - los geht's auf Court acht an der Church Road!
vor Beginn
 
Schiedsrichter der Partie wird heute der Schwede Mohamed Lahyani sein - so etwas wie Royalty auf dem Stuhl, seit er vor vier Jahren für das längste Match aller Zeiten zwischen John Isner (USA) und Nicolas Mahut (FRA) zuständig war.
vor Beginn
 
Und schon kann es losgehen - die Spieler haben bei strahlendem Sonnenschein und 24 Grad Celsius soeben Court 8 betreten und werden nun damit beginnen, sich fünf Minuten lang einzuschlagen.
vor Beginn
 
Da passt es doch perfekt, dass die beiden vorher angesetzten Damen Diyas und Sasnovic ihr Match soeben beendet haben - zu Gunsten der Kasachin Diyas, die sich hier in zwei Sätzen durchsetzen konnte.
vor Beginn
 
Direkt aufeinander getroffen sind unsere beiden heutigen Kontrahenten im Wettbewerb bisher übrigens noch nicht - es kommt also für beide heute zu einer weiteren Premiere.
vor Beginn
 
Und so leistete sich auch der Amerikaner ein gewisses Selbstvertrauen vor seinem Zweitrundenmatch: ''Alex musste genau so lange spielen wie ich. Und wenn mein erster Aufschlag sitzt, kann ich sowieso jeden schlagen.''
vor Beginn
 
Bei den Profis hat Kudla das gezeigte Potenzial allerdings noch nicht umsetzen können, in diesem Jahr hat er auf der ATP Tour noch keine dritte Runde erreichen können - allerdings hat er in den vergangenen Wochen bei zwei Challenger-Turnieren auf Rasen das Finale erreichen können und dabei sogar eins gewonnen.
vor Beginn
 
Etwas dagegen dürfte nun aber sein heutiger Gegner Denis Kudla haben. Der 22-Jährige kam im zarten Alter von einem Jahr von Kiew nach Virginia in den USA, begann mit sieben mit dem Tennis und konnte seine Juniorenkarriere 2009 mit dem Gewinn der prestigeträchtigen Orange Bowl krönen.
vor Beginn
 
Auch für die Partie gegen den Amerikaner Denis Kudla rechnet sich Zverev heute natürlich gute Chancen aus - denn auch der musste in der ersten Runde gegen Pablo Cuevas (URU) über fünf Sätze gehen und dürfte demnach mit seiner Fitness zu kämpfen haben. ''Ich fühle mich so, dass ich zu den besten 100 der Welt gehöre. Ich habe in den letzten Wochen kaum gegen Spieler verloren, die in der Weltrangliste hinter mir stehen, ich bin zufrieden. Wenn ich so weiter spiele, kann ich noch weit kommen in diesem Jahr'', so ein optimistischer Zverev nach seinem Sieg am Montag.
vor Beginn
 
Ein erster, kleiner Schritt in die richtige Richtung ist heute zumindest schonmal vor Beginn erreicht. Denn hier in London steht Zverev nach drei vergeblichen Anläufen in der Qualifikation der US, Australian und French Open zum allerersten Mal im Hauptfeld eines Grand Slam-Turniers - und das ganz ohne die anstrengende Mühle der Qualifikationsrunden.
vor Beginn
 
Das dürfte dann allerdings doch ein wenig zu früh zu hoch gegriffen sein - auch, wenn ein Rafa Nadal zum Beispiel sagt: ''Ein unfassbarer Bursche. Für mich ist er ein potenzieller Grand-Slam-Sieger.''
vor Beginn
 
Und so werfen natürlich mal wieder schnell viele deutsche Medien mit den handelsüblichen Boris-Becker-Vergleichen um sich - der Leimener Weltstar und heutige Trainer von Novak Djokovic hatte in ebenfalls sehr jungem Alter vor genau 30 Jahren seinen ersten von drei Wimbledonsiegen feiern dürfen.
vor Beginn
 
Und das war noch nicht mal das Beste - denn beim Einladungsturnier ''The Boodles'' hier in London schlug er vor ein paar Tagen sogar Novak Djokovic mal eben in zwei schnellen Sätzen.
vor Beginn
 
Zumal dem Deutschen Rasen als Untergrund ganz offenbar liegt, wie Zverevs Leistungen der letzten Wochen vermuten lassen. Denn der hat, eines bislang enttäuschenden Jahres zum Trotz, in den letzten Wochen auf Rasen zu seiner Form gefunden und weder Stuttgart noch Halle oder Nottingham ohne Sieg verlassen müssen - in Nordengland reichten zwei Erfolge gegen höher eingestufte Gegner sogar für den Einzug ins Achtelfinale.
vor Beginn
 
Was das allerdings kräftemäßig für das heutige Match bedeutet, wollte Zverev lieber erstmal abwarten: ''Das werden wir sehen. Ich habe noch nie ein Fünf-Satz-Match gespielt. Aber eigentlich war es physisch leichter als mental. Ich bin mehr mental müde als physisch.''
vor Beginn
 
Dabei hatte der Youngster sich während seines vierstündigen Marathons gegen Teymuraz Gabashwili auch noch zwei Mal übergeben müssen (''Ich habe Tabletten mit Salz zu mir genommen, damit ich keine Krämpfe bekomme. Das habe ich ein bisschen mit Magnesium gemischt. Und dann ist alles wieder hochgekommen für eine Weile'') und im fünften Satz an Krämpfen gelitten - am Ende aber gegen den ähnlich entkräfteten Russen gewonnen.
vor Beginn
 
Für Alex Zverev, den 18-jährigen Hamburger und damit jüngsten Teilnehmer am Wimbledon-Turnier 2015, hätte sein allererstesMatch bei einem Grand Slam nicht besser laufen können. Die ''Welt'' schreibt vom aufregendsten Spieler seit Rafa Nadal, die ''FAZ'' vergleicht Zverev schon mit dem jungen Tommy Haas - und versteckt mit Boris Becker - und Zverev sagt selber: '' Ich glaube, die Tennisgötter wollten mir direkt eine Aufgabe stellen, die ich eigentlich ganz okay erfüllt habe.''
vor Beginn
 
Herzlich willkommen in Wimbledon zur Zweitrundenpartie zwischen Denis Kudla und Alexander Zverev.
Turnier
Finale
N. Djokovic (SRB/1)
7
6
6
6
R. Federer (SUI/2)
6
7
4
3
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