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World Tour Finals - Gruppe 1
Beendet
RUS
Daniil
Medvedev
:
GRE
Stefanos
Tsitsipas
D. Medvedev
4
6
S. Tsitsipas
6
7
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Ende
Auftaktsieg in zwei Sätzen, das ist schon ein sehr großer Schritt in Richtung Halbfinale, das sehen die Herren Thiem und Djokovic natürlich genauso. Fehlen uns nur noch Rafa Nadal und Sascha Zverev, die steigen nachher um 21:00 Uhr ins Saisonfinale ein. Viel Spaß auch damit, wir lesen uns dann morgen zur Nachmittagsschicht ab 15:00 Uhr wieder. Dann bemüht sich Roger Federer gegen den Außenseiter Berrettini um Wiedergutmachung für die glatte Auftaktniederlage gegen Thiem gestern.
Fazit
Verdient, keinen Frage. Ein Duell auf Augenhöhe, das der heute bessere Spieler gewonnen hat. Daniil Medvedev hatte keine einzige Breakchance, es fehlte trotz des 5:0 im Head-to-Head heute irgendwie auch das Selbstvertrauen. Der Grieche hingegen griff auch als Rückschläger desöfteren am Netz an, meistens mit Erfolg.
6:7, 4:6
Genutzt! Aber das war großes Drama, denn erst einmal hilft die Netzkante Medvedev noch. Der muss dann aber den Lob spielen, eines jedoch weiss jeder Tennisfan. Ein Tsitsipas ist im Überkopfspiel überragend, so auch diesmal wieder. Im Rückwartslaufen prügelt er den ganz anspruchsvollen Schmetterball unerreichbar ins gegnerische Feld.
6:7, 4:5
Und direkt danach kommt der Erste mal wieder und Tsitsipas holt sich den ersten Matchball.
6:7, 4:5
Medvedev hat das 15:40 vor Augen, der Stopp von Tsitsipas ist zu lahm. Aber er setzt den Ball neben die Seitenauslinie!
6:7, 4:5
Zu kurzer Zweiter, wieder klappt die direkte Attacke. Somit 15:30.
6:7, 4:5
Aber den Passierball muss er bringen. Macht er nicht, 15 beide statt 0:30.
6:7, 4:5
Lebenszeichen Medvedev! Angriffiger Return, prompt stellt er auf 0:15.
6:7, 4:5
Und jetzt zeigt Medvedev Nerven. Beziehungsweise, er wird zu ungeduldig. Viel zu riskanter Schlag, der wird prompt zu lang. Stefanos Tsitsipas darf ausservieren!
6:7, 4:4
Breakball!
6:7, 4:4
Und über Einstand gehen, da ihn ein angriffslustiger Tsitsipas am Netz aussticht.
6:7, 4:4
30 beide, Medvedev muss wieder um das Aufschlagspiel kämpfen.
6:7, 4:4
Nein, es ist irgendwo unterwegs auf Höhe Bukarest im Stau steckengeblieben. Tsitsipas lässt sich von zwei extrem starken Winnern Mevedevs nicht beeindrucken und stellt auf 4 beide.
6:7, 4:3
Und jetzt ein interessanter Vorhandwinner zum 15 beide, begibt sich das Momentum etwa gar auf die lange Reise von Athen nach Moskau?
6:7, 4:3
Ganz tief Durchatmen im Hause Medvedev, es drohte die Vorentscheidung gegen ihn. Aber er schwingt auch diesmal wieder erfolgreich das Durchnudelholz, äh, den Tennisschläger.
6:7, 3:3
Die von Medvedev genau auf die Seitenauslinie aber auch, wieder Deuce.
6:7, 3:3
Aber da ist auch schon die nächste Breakchance. Die Vorhandpeitsche sitzt perfekt.
6:7, 3:3
Könnte. Medvedev zieht mit einem unretournierbaren Aufschlag den Kopf erst einmal aus der Schlinge.
6:7, 3:3
Zweiter Aufschlag. Und der ist zu vorsichtig, unwiderstehlicher Return und das könnte fast schon ein goldener Breakball sein.
6:7, 3:3
Sauber abgeschossen am Netz! Tsitsipas erzwingt das 30 beide, geht jetzt endlich mal wieder was in Sachen Breakchance?
6:7, 3:3
Hartes Stück Arbeit, aber nach einem zu langen Return hat Tsitsipas das 3:3. Und Medvedev muss weiter auf die erste Breakchance warten.
6:7, 3:2
Wir gehen zumindest mal über Einstand, diesmal fällt eine Challenge nämlich zugunsten von Medvedev aus.
6:7, 3:2
War ja klar, kaum schreibe ich das, ballert Tsitsipas auch schon eine einfache Vorhand ins Nichts. 30 beide, könnte mal wieder interessant werden.
6:7, 3:2
Viel konzentrierter sind die Aufschläge der Nummer 6.
6:7, 3:2
Zu Null, aber das war überhaupt nichts von Tsitsipas.
6:7, 2:2
Das 30:0 für Medvedev ist die Folge zweier Unkonzentriertheiten seines Gegners.
6:7, 2:2
Ansonsten aber wieder ein tadelloses Aufschlagspiel von Tsitsipas. Gekrönt mit einem extrem tiefen Volley, Stefan Edberg raunt die Halle.
6:7, 2:1
Interessante Schlagtechnik beim Return von Medvedev, damit hätte er auch eine anfliegende Wassermelone halbieren können. Auch Tsitsipas ist beeindruckt, so sehr dass er gleich ins Aus schlägt.
6:7, 2:1
Zu 15 stellt Medvedev auf 2:1 zu seinen Gunsten.
6:7, 1:1
Aber beeindruckend, wie er das bei seinen folgenden Aufschlagspielen sofort wieder komplett ausblenden kann.
6:7, 1:1
Und dann heisst es auch schon wieder 1:1, die Challenge geht gegen Medvedev aus. Das waren jetzt höchst ärgerliche 60 Sekunden für den Russen.
6:7, 1:0
Bei 30 beide wird es kurios. Tstsipas stürmt ans Netz, stolpert allerdings und legt sich auf den Boden. Allerdings verhaut Medvedev den folgenden Ball, der war allerdings auch nicht einfach.
6:7, 1:0
Und mit einem Wutass besiegelt Medvedev das 1:0.
2. Satz
Jetzt darf Medvedev vorlegen. Und mit zwei staken Aufschlägen legt er auch gleich ein 30:0 vor.
Zwischenfazit
Noch nicht die ganz große Klasse, aber sehr spannend. Und insgesamt hat sich Tsitsipas den Satz durchaus verdient, viel mehr als ein Blatt Papier passt aber nicht zwischen die beiden.
6:7
Tsitsipas holt Satz 1! Wieder marschiert er ans Netz, diesmal nicht ganz so gut vorbereitet. Aber der Angriffsball ist gut genug, Medvedev bekommt den Ball nicht über die Kante geschaufelt. Revanche für das 5:7 in Shanghai gelungen, 7:5 hat Tsitsi heute die Nase vorne.
6:6
Und das ist Tsitsipas! Medvedev hat Winnerchancen, agiert aber ein wenig feig. Ganz anders der Grieche, er nutzt die Gelegenheit zum Netzangriff und setzt den Volley ins Glück.
6:6
So, 5:5, nach dem folgenden Aufschlag von Medvedev wird einer Satzball haben.
6:6
Ähnlich krasser Fehlschlag von Tsitsipas, jetzt ist bei 4 beide wirklich wieder alles offen.
6:6
Aber die Seiten werden nicht bei 3:3 gewechselt, denn jetzt streut der Russe einen Querschläger ins Seitenaus ein. 4:2 Tsitsipas, er behält die Zügel in der Hand.
6:6
Ein Tie-Break haben die beiden bisher gespielt, das war gerade eben in Shanghai und ging 7:5 an Medvedev. Der sich soeben mit einer bärenstarken langen Rally das Minibreak zurückholt und auf 2:3 verkürzt.
6:6
Da ist auch direkt das erste Minibreak hinterher. Und Tsitsipas schnuppert direkt an der 3:0-Führung, setzt den Cross aber neben die Seitenauslinie.
6:6
Lob zu weit, Tsitsipas geht 1:0 in Front.
6:6
Gar kein gutes Aufschlagspiel von Medvedev. Aber doch durchgenudelt, also in der Tat auf in die Satzentscheidung.
5:6
Das schmerzt den Griechen, zweimal kann er den wehrlos am Netz stehenden Gegner nicht passieren. Und Medvedev kann daher mit 30:0 schon in Richtung Tie-Break blicken.
5:6
Zu Null, das ist auch mit Hinblick auf eine nahende Verlängerung keine schlechte Ansage.
5:5
Zudem hat er bisher jeden Punkt gemacht, wenn der erste Aufschlag ins Feld kam. So auch diesen zum 40:0.
5:5
Tsitsipas macht am Netz nicht viel verkehrt. Sondern den Volley zum 30:0.
5:5
5:5. Der Passierball von Tsitsipas hat die Seitenauslinie nicht berührt, das bestätigt seine erfolglose Challenge.
4:5
Glück gehabt, Herr Medvedev. Die Rückhand fällt genau auf die Grundlinie, kurz danach wuchtet der Gegner eine Rückhand ins Netz.
4:5
Zweiter Aufschlag.
4:5
Medvedev wackelt ein wenig, 30 beide, Spielball oder Satzball?
4:5
Ass Nummer 5 besiegelt Augenblicke später die 5:4-Führung des Griechen.
4:4
Per Ass stellt Tsitsipas auf 30:15, die Challenge von Medvedev geht ins Leere.
4:4
Und schon ist wieder alles in der Reihe. Ich würde nicht gegen eine Satzentscheidung per Tiebreaker wetten.
3:4
Keine Zeichen der Schwäche beim Aufschlag Medvedev.
3:4
Im ersten Anlauf klappt es noch nicht, im zweiten dann aber doch. Mit einem ansehnlichen Schmetterball.
3:3
Erst einmal nicht. Medvedev kann am Netz den Volley nicht setzen, Tsitsipas kommt angestürmt und knallt den Winner für den Spielball rein.
3:3
Oder doch mal wieder eine Breakchance? Medvedev erzwingt den Fehler und somit das 30 beide.
3:3
Und schreibt sogar das erste Aufschlagspiel zu Null heute an.
2:3
Keine Breakbälle mehr in Sicht, auch Medvedev cruist locker zum 40:0.
2:3
Einer reicht, da Medvedevs Challenge nicht greift. Aber da hatte der Grieche die Linie wirklich nur marginal angekratzt.
2:2
Und hat auch schon wieder zwei Spielbälle.
2:2
Tsitsipas eröffnet mit seinem ersten Ass auch nicht gerade leise.
2:2
Und auch der ist nicht retournierbar, alles wieder ausgeglichen.
1:2
Darf er nicht, Medvedev prügelt zwei Erste zum 40:30 rein.
1:2
Medvedevs Bälle haben die Länge noch nicht, Tsitsipas darf bei 15:30 wieder auf Breakbälle spechteln.
1:2
Tsitsipas schmettert das 2:1 zu seinen Gunsten nach Hause.
1:1
Ebenso diese herrliche Rückhand, mit der Medvedev verkürzt. Die Herren spielen sich langsam in Fahrt.
1:1
Der Winner von Tsitsipas zum 30:0 ist aber durchaus auch mal einen kleinen Applaus wert.
1:1
Fehlerhaftes Spiel von beiden diesmal, der Aufschläger setzt sich letztlich dann doch durch.
0:1
Und Breakball! Medvedev wieder mit einem einfachen Fehler, den macht aber Augenblicke später auch Tsitsipas auf der Rückhandseite. Einstand also.
0:1
Aha, Vorhand ins Netz, auch Medvedev muss über 30 beide gehen.
0:1
Und zum Abschluss ein richtig guter erster Aufschlag, Tsitsipas geht in Führung.
0:0
In Athen ist man jetzt auch wach, drei Punkte am Stück bringen den Spielball.
0:0
Medvedev ist munter, fescher Passierball gegen einen schwach vorbereiteten Netzangriff.
1. Satz
Los geht es mit Aufschlag Tsitsipas. Der erste Punkt geht aber an den Rückschlag, da dem Griechen eine Rückhand entgleitet und meilenweit ins Aus segelt.
O2 Arena
In der O2 Arena wurde bis eben noch ein Doppel gespielt, selbiges gewannen vor wenigen Augenblicken die beiden Deutschen Kevin Krawietz und Andreas Mies gegen Rojer (NED) / Tecau (ROM) in drei spannenden Sätzen. Jetzt aber ist der Court frei, unsere Helden sind da und dürfen noch schnell ihr Aufwärmprogramm abspulen.
H2H
Die Jungspunde kennen sich trotz ihrer noch kurzen Anwesenheit auf der Tour bereits sehr gut. Fünfmal kreuzte man bereits die Schläger, die Bilanz ist für Tsitsipas allerdings vernichtend. Immer hat er verloren, gerade eben das Halbfinale beim Shanghai Masters, paar Monate zuvor das Achtelfinale in Monte Carlo. Erstaunlicher ist aber, dass er auch in 2018, als Medvedev noch keine so große Nummer war, dreimal auf Hartplatz den Kürzeren gezogen hat.
Tsitsipas 2019
Griechenlands Tenniszierde Stefanos Tsitsipas ist zwar zwei Jahre jünger, aber bereits in 2018 in der absoluten Weltspitze angekommen. Die Grundlage für die Teilnahme am ATP-Finale legte er dann gleich zu Jahresbeginn mit dem Halbfinale bei den Australian Open, ein weiteres Highlight für ihn war dann das Masters von Madrid. Hier kegelte er im Viertelfinale Titelverteidiger Zverev raus, im Halbfinale dann der ganz große Wurf gegen Nadel. Djokovic verhinderte dann aber doch im Finale den ersten richtig großen Titel für den Griechen.
Medvedev 2019
Man macht jetzt sicherlich keinen Fehler, wenn man Daniil Medvedev, derzeit die Nummer 4 der Welt, als die Entdeckung der Saison auf der ATP Tour bezeichnet. Das Finale bei den US Open hat er zwar gegen Nadal verloren, dafür in Cincinnati und Shanghai zwei Masters-Titel geholt. Alles nicht lange her, der 23-Jährige Russe bringt die Topform mit nach London-Greenwich.
ATP Finale
Tag 1 in der zweiten Gruppe, die nach Andre Agassi benannt ist und nicht nur deshalb besser A als B genannt werden sollte. Aber die Details des Reglements sind zum Auftakt ohnehin noch unwichtig, es geht darum, mit einem Sieg in das Jahresendturnier zu starten. So wie es gestern die Herren Djokovic und Thiem geschafft haben.
vor Beginn
Herzlich willkommen bei den ATP-Finals zum Gruppenspiel zwischen Daniil Medvedev und Stefanos Tsitsipas.
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