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World Tour Finals - Gruppe 1
Beendet
SRB
Novak
Djokovic
:
ITA
Matteo
Berrettini
N. Djokovic
6
6
M. Berrettini
1
2
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Bis dann
Einstweilen richten wir den Blick auf den Abend. Um 21:00 Uhr MEZ treffen Roger Federer und Dominic Thiem aufeinander. Dann sind auch wir wieder live zur Stelle. Bis dahin danke ich für die Aufmerksamkeit. Einen schönen Sonntag noch!
Ausblick
Matteo Berrettini wusste nur in einzelnen Situationen zu gefallen. Über die Gesamtdistanz vermochte der 23-jährige Turnierdebütant das Niveau bei Weitem nicht zu halten. So wird sich der Italiener am Dienstag wieder versuchen. Dann steht der 2. Spieltag in der Gruppe Björn Borg auf dem Programm. Wie die Paarungen dabei lauten, ist derzeit noch offen.
Fazit
Spiel, Satz und Sieg Djokovic! Nach etwas mehr als einer Stunde schlägt der an 2 gesetzte Serbe Matteo Berrettini klar mit 6:2 und 6:1. Dabei wirkte der 32-Jährige von Beginn an sehr konzentriert und fokussiert, erlaubte sich nur ganz wenige leichte Fehler. Darüber hinaus glänzte der Wimbledonsieger mit Spielintelligenz, traf einfach meist die richtigen Entscheidungen. Dank taktischer Cleverness deckte der Djoker immer wieder die Schwächen des Gegners auf. Es musste gar nicht zwingend der Winner sein, oft genügte es, den Kontrahenten derart zu beschäftigen, um diesen in den Fehler zu treiben. Einzig der eine Aufschlagverlust im 2. Satz trübte ein wenig das Bild. Doch diese kleine Schwächephase verstand Novak Djokovic als Herausforderung und reagierte umso eindrucksvoller.
6:2, 6:1
Wenig später liegen zwei Matchbälle für Djokovic bereit. Und der Serbe zaudert nicht, greift über eine Rückhand an. Berrettini wird zu kurz. So muss der Djoker nur noch abschließen, tut das locker mit der Rückhand.
6:2, 5:1
Somit muss der Djoker das Match jetzt nur noch ausservieren. Der 32-Jährige bringt mit einem Rückhandstopp den Kontrahenten zum Laufen. Zwar kommt Berrettini noch hin, legt seine Vorhand aber wieder seitlich ins Aus.
6:2, 5:1
Doch dabei ist der Grat schmal. Jetzt unterlaufen Berrettini wieder Fehler. So bietet der Weltranglistenachte einen Breakball an. Und nun will es Djokovic wissen, baut den Ballwechsel clever auf und vollstreckt mit der Vorhand.
6:2, 4:1
Dann aber wehrt sich Berrettini, macht drei Punkte in Folge und scheint den Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Zu verlieren hat der 23-Jährige ja nichts mehr. Da darf es durchaus mehr Risiko sein.
6:2, 4:1
Berrettini gerät ein Lob zu lang. Danach erkennt der Serbe einen Stopp des Gegners früh, spielt den Ball clever zurück. Und der Römer platziert die Filzkugel vorn am Netz seitlich ins Aus. 0:30!
6:2, 4:1
Wittert der Italiener jetzt Morgenluft? Das eigene Aufschlagspiel gilt nun als Pflichtaufgabe. Doch genau so eine Situation empfindet Djokovic als Herausforderung.
6:2, 4:1
Und der Serbe verzieht anschließend noch eine cross gespielte Rückhand. So holt sich Berrettini ein Break zurück und gelangt in diesem 2. Satz auf die Anzeigetafel.
6:2, 4:0
Etwas überraschend wuchtet der Djoker eine Vorhand ohne Not ins Netz und sieht sich plötzlich dem ersten Breakball überhaupt gegenüber.
6:2, 4:0
Doppelbreak für Djokovic - was soll da noch anbrennen? Natürlich wird sich Berrettini bei seiner Premiere nicht hängen lasen. Einzelne Punkte wie diese Vorhand inside-in können natürlich begeistern.
6:2, 4:0
Doch Berrettini wird immer wieder in Fehler getrieben. Und eine weitere Breakchance vermag der 23-jährige Römer nicht abzuwehren. In diesem Moment weicht spürbar die Spannung aus dem Körper des Italieners.
6:2, 3:0
So erlangt der Weltranglistenzweite den nächsten Breakball, den Berrettini zur Freude des Publikums mit seinem vierten Ass abwehrt. Die Zuschauer würden natürlich gern mehr Tennis sehen.
6:2, 3:0
Manchmal reicht es Djokovic, den Ball druckvoll im Spiel zu halten, nicht das letzte Risiko zu gehen. So lange der Serbe den Gegner dabei in Bewegung hält, folgt dessen Fehler beinahe unweigerlich.
6:2, 3:0
Nun setzt Djokovic mal einen Rückhandstopp seitlich ins Aus. Das ist einer der ganz wenigen leichten Fehler des Wimbledonsiegers.
6:2, 3:0
Djokovic serviert nach außen, Berrettini bekommt den Vorhandreturn nicht hin. So nutzt der Serbe den ersten seiner zwei Spielbälle und stellt auf 3:0.
6:2, 2:0
Zudem unterlaufen dem Djoker kaum Fehler. Berrettini zeigt bei einzelnen Bällen durchaus das Potenzial, den Kontrahenten zu ärgern. Auf Dauer aber fehlt die Konstanz auf dem nötigen Niveau.
6:2, 2:0
Was soll den fünffachen Champion jetzt noch stoppen? Der wirkt so souverän und konzentriert, schlägt sein viertes Ass.
6:2, 2:0
Kurz darauf organisiert sich Djokovic wieder einen Breakball. Und was macht Berrettini? Dem unterläuft der zweite Doppelfehler. So gibt der 23-Jährige sein Aufschlagspiel ab. Das ist bitter und kommt einer Vorentscheidung gleich.
6:2, 1:0
Den Spielball aber weiss Berrettini nicht zu nutzen. Djokovic spielt einen sensationellen Vorhandstopp. Einstand!
6:2, 1:0
Berrettini erlaubt sich den ersten Doppelfehler überhaupt in diesem Match. 30 beide! Umso furchtloser geht der Römer anschließend zu Werke, nimmt über eine Vorhand inside-in Fahrt auf. und punktet dann mit der kraftvollen Vorhand von der T-Linie.
6:2, 1:0
Welch grandioser Ballwechsel! Berrettini ergreift die Initiative mit einem Stopp. Den holt der Djoker noch, spielt einen phänomenalen Rückhandball kurz cross. Doch der Italiener gibt nicht auf, erwischt das Ding. Danach versucht es der Serbe mit einem Lob. Und der Italiener schmettert sich zum Punkt.
6:2, 1:0
Wie im 1. Satz legt der Weltranglistenzweite überaus souverän los, regelt das zu Null und schließt mit einem starken Aufschlag durch die Mitte ab, den Berrettini nicht zu retournieren vermag.
2. Satz
Erneut ist es an Djokovic, nun auch den zweiten Durchgang zu eröffnen. Und das geht dem Serben wieder leicht von der Hand.
Zwischenfazit
Gerade eine halbe Stunde hat es gedauert, da hat der Favorit den 1. Satz in der Tasche. Novak Djokovic agiert mit hoher Spielintelligenz und weiss, wie er die Unzulänglichkeiten beim Gegner forciert. Aber natürlich hilft Matteo Berrettini auch dabei, gab zweimal den Aufschlag ab und agierte zunehmend fehlerbehaftet.
6:2
Und gleich die erste Chance weiss Djokovic zu nutzen. Berrettini wuchtet noch eine Vorhand ohne Not ins Netz, gibt sein Service sang- und klanglos ab - und damit auch den Satz.
5:2
Als Berrettini dann auch noch eine Vorhand ins Netz semmelt, liegen drei Breakbälle für Djokovic bereit, die zugleich Satzbälle sind.
5:2
Entsprechend hat Berrettini nun bereits Druck, muss gegen den Satzverlust servieren. Mal wieder ist es die Rückhand, die dem Italiener nicht gelingt. Sofern er diese nicht als Slice spielt, geht die zumeist weg.
5:2
Erstmals also gibt Djokovic bei eigenem Aufschlag mehr als einen Punkt ab. Dennoch reicht es für den 32-Jährigen am Ende. Berrettini trifft die Vorhand nicht sauber. Der Ball geht deutlich weg. So zieht der Serbe auf 5:2 davon.
4:2
Allerdings weiss der Favorit, dass die Rückhand des Gegners keine Gefahr darstellt. Die kann man im Zweifelsfall immer anspielen. Prompt landet die Filzkugel im Netz.
4:2
Mit dem Vorteil im Gepäck lässt Djokovic die Dinge ein wenig schleifen, setzt eine Vorhand inside-out seitlich neben die Linie. 15:30!
4:2
Und Berrettini wehrt sich, bestreitet den folgenden Ballwechsel aktiv, bereitet sich das gut vor, steht weit im Feld. Doch die Vorhand longline zappelt in den Maschen. Welch böser Fehler! Und das Break für den Djoker!
3:2
Dann liegen plötzlich zwei Breakbälle für den Serben bereit. Beim ersten erlaubt sich der Wimbledonsieger einen ungewohnt leichten Fehler - eine Vorhand ohne Not ins Netz.
3:2
Anschließend zeigt Djokovic sein feines Händchen, legt die Vorhand mit ganz viel Gefühl kurz ab. Keine Chance für den Italiener, diesen Ball noch zu erreichen. 15:30!
3:2
Danach agiert Berrettini druckvoll, geht offensiv zu Werke. Und jetzt sitzt auch der Schmetterball.
3:2
Nun erleben wir den bislang längsten Ballwechsel. Mit einem Slice lockt der Djoker seinen Konkurrenten ans Netz. Dort geht Berrettini seinerseits mit einem Vorhand-Slice zu Werke, der allerdings im Aus landet.
3:2
Obwohl Berrettini inzwischen einigermassen den Rhythmus gefunden hat, scheint Djokovic bislang unantastbar. Bei eigenem Aufschlag wirkt der 32-Jährige überaus souverän, gibt erneut nur einen Zähler ab und beendet die Sache mit dem dritten Ass.
2:2
Da trifft es sich gut, dass der Aufschlag des Weltranglistenachten zuverlässig kommt. Der Vorhandreturn von Djokovic gerät zu lang, womit Berrettini zum 2:2 ausgleicht.
2:1
Mit seinem dritten Ass verschafft sich der Italiener zwei Spielbälle. Doch dann ist es wieder die Rückhand, die ihren Dienst versagt.
2:1
Anschließend zeigt Berrettini sein zweites Ass. Wenig später aber landet seine Rückhand im Netz. Grund genug es danach wieder verstärkt mit der Vorhand zu versuchen. Die ist in der Tat eine Waffe.
2:1
Mehr aber bietet der Weltranglistenzweite nicht an. Als eine Vorhand von Berrettini von der Grundlinie aus zu lang gerät, bringt Djokovic sein Aufschlagspiel problemlos durch.
1:1
Dann gibt der Djoker erstmals einen Punkt bei eigenem Service ab. Der Vorhandball springt von der Netzkante seitlich ins Aus.
1:1
Bei eigenem Aufschlag lässt Djokovic überhaupt nichts anbrennen. Nach seinem zweiten Ass des Tages liegen schon wieder drei Spielbälle bereit.
1:1
Über einen guten ersten Aufschlag organisiert sich Berrettini einen weiteren Spielball. Zwar muss der 23-Jährige dann über den Zweiten gehen. Doch der Return des Widersachers landet im Netz. Das ist der Ausgleich zum 1:1.
1:0
Den wenig später bereit liegenden Spielball vermag der Italiener nicht zu nutzen, setzt seinen Vorhandflugball in die Maschen.
1:0
In der Tat atmet Berrettini tief durch, bereitet mit der Vorhand inside-out vor und setzt seine Vorhand anschließend gegen den Laufrichtung des Kontrahenten.
1:0
So wirkt das anschließende Ass wie ein Befreiungsschlag - der erste Punkt überhaupt für den Römer.
1:0
Und auch den ersten Punkt bei Aufschlag des Gegners holt sich der Serbe. Das möchte Berrettini so nicht auf sich sitzen lassen, geht offensiv zu Werke, wuchtet aber den Smash ins Netz. 0:30!
1:0
Die folgenden Punkte gehen erheblich schneller über die Bühne. In Windeseile bewältigt Djokovic sein erstes Aufschlagspiel zu Null, beendet dieses mit dem ersten Ass.
1. Satz
Es ist angerichtet. Novak Djokovic eröffnet das Match. Der erste Aufschlag kommt auf Anhieb. Es entwickelt sich ein erster Ballwechsel, in dem sich Berrettini um eine gute Länge bemüht. Dann jedoch rutscht dem Italiener eine Vorhand ins Aus.
Wahl
Soeben betreten unsere Protagonisten den Platz. Matteo Berrettini darf vorangehen. Dann wird Novak Djokovic begrüsst. Nach einigen Handgriffen der Vorbereitung trifft man sich zusammen mit Stuhlschiedsrichter Carlos Bernardes zur Wahl am Netz. Die Münze fällt zugunsten des Serben, der sich für Aufschlag entscheidet. Anschließend spielen sich beide noch fünf Minuten ein.
H2H
Erstmals überhaupt treten sich die beiden Profis auf dem Tennisplatz gegenüber. Das Head2Head wird also mit dem heutigen Tage einen ersten Eintrag erhalten. Verlockende Aussichten also für Berrettini, könnte er doch mit einem Sieg eine positive Bilanz gegen den großen Novak Djokovic vorweisen. Fünf Siege gegen Top-10-Spieler stehen für den Italiener bereits zu Buche - Zverev, Khachanov (2x), Bautista Agut und Thiem. All das passierte in diesem Jahr.
Berrettini
Bei solcherlei Meriten schlackern Matteo Berrettini die Ohren. Der 23-Jährige jedoch gehört zu den aufstrebenden Spielern der Szene. Im Sommer 2018 ergatterte der Römer in Gstaad (250er) seinen ersten Turniersieg auf der ATP-Tour. Dem ließ der Rechtshänder in dieser Saison zwei weitere 250er-Triumphe folgen - in Budapest und Stuttgart. Dazwischen stand der Italiener im Finale von München. Abgesehen von Stuttgart (Rasen) handelte es sich stets um Sandplatzturniere. Auf Hartplatz oder in der Halle fehlt Berrettini noch ein Erfolg. Und natürlich gilt er im Reigen der Grossen als Außenseiter. Doch immerhin stand der junge Mann bereits in der Vorschlussrunde der US Open. Nach den Halbfinals von Shanghai (bislang bestes Masters-Resultat) und Wien (500er) scheiterte er zuletzt in Paris an seiner Auftakthürde Jo-Wilfried Tsonga.
Djoker
Topgesetzt ist Rafael Nadal, der sich den Spitzenplatz sowohl im Race to London wie auch in der Weltrangliste erst kürzlich von Novak Djokovic holte. Dennoch blickt der Serbe auf eine überragende Saison zurück. Der 32-Jährige sicherte sich fünf Turniersiege - zum siebten Mal die Australian Open, das Masters von Madrid, seinen fünften Wimbledon-Titel, das 500er von Tokio sowie vor einer Woche das Masters von Paris, seinen insgesamt 77. Karrieretitel. Der Djoker ist der einzige Spieler, der jedes der aktuell neun 1.000er-Turniere zumindest einmal für sich entscheiden konnte - Golden Masters genannt. In der Summe kommt der Serbe allein dabei auf 34. Titel. Einzig Rafael Nadal hat noch ein Masters-Turnier mehr gewonnen.
Rückblick
Vor seiner zwölften Teilnahme seit dem Debüt 2007 steht Novak Djokovic. Der Weltranglistenzweite ist zugleich an 2 gesetzt und hat diese Veranstaltung auch schon fünf Mal für sich entschieden. Der letzte Triumph liegt allerdings bereits etwas zurück, der gelang 2015. Es folgten zwei verlorene Endspiele - so auch im vergangenen Jahr gegen Alexander Zverev. Matteo Berrettini hat sich erstmals überhaupt für diesen Saisonabschluss qualifiziert, tat das als letzter der acht Teilnehmer vor gut einer Woche und ist entsprechend auch an 8 gesetzt.
Zverev
Als Titelverteidiger geht Alexander Zverev morgen in der Gruppe Andre Agassi an den Start. Der Hamburger triumphierte an dieser Stelle vor zwölf Monaten und wurde nach Boris Becker (1988, 1992, 1995) und Michael Stich (1993) der dritte Deutsche, der sich mit dem Titel des Weltmeisters schmücken durfte. Rekordsieger ist übrigens Roger Federer (6), der zudem zum 17. Mal dabei ist - so häufig wie kein anderer.
Round Robin
Kein Spieler muss wegen eines Matches anreisen. Dafür sorgt der Round-Robin-Modus. Jedem Sportler sind, sofern er sich nicht verletzt, drei Matches garantiert. Es gibt zwei Vierergruppen mit Namen Andre Agassi und Björn Borg. In letzterer bewegen wir uns heute zum Auftakt. Neben Roger Federer und Dominic Thiem finden sich dort eben auch die Herren Djokovic und Berrettini. Die ersten beiden jeder Gruppe qualifizieren sich fürs Halbfinale. Sollte sich einer der acht gesetzten Profis verletzen stehen mit Roberto Bautista Agut und Gael Monfils zwei Ersatzspieler bereit.
Finals
Alljährlich beschließen die ATP Finals die Saison der Tennisprofis. Die acht besten Spieler des Jahres ermitteln ihren König, der inoffiziell als Weltmeister gilt. Eine Menge Geld steht auf dem Spiel. Mittlerweile ist die Veranstaltung mit neun Millionen US-Dollar dotiert. Gespielt wird seit 2009 im Londoner Stadtteil Greenwich. Die dortige O2 Arena ist noch bis einschließlich 2020 Austragungsort dieses Turniers.
Willkommen
Herzlich willkommen bei den ATP-Finals zum Gruppenspiel zwischen Novak Djokovic und Matteo Berrettini.
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