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Australian Open - Finale
Beendet
JPN
Naomi
Osaka
:
CZE
Petra
Kvitova
N. Osaka
6
5
7
P. Kvitova
4
7
6
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Goodbye
Das war's nun aber für heute vom Happy Slam! Wir hoffen, dass Ihr genau so viel Spaß hattet wie wir und würden uns freuen, Euch bald wieder bei uns begrüssen zu dürfen. Wenn Ihr weiterhin Lust auf gelbe Filzbälle habt, geht es morgen früh ab 9:30 Uhr mit dem Endspiel der Herren weiter - bis dahin sagt Oliver Stein nun aber Danke fürs Mitlesen, Tschüss und G'day, mates!
Weltrangliste
Während die Damen nun auf der schleunigst aufgebauten Minibühne stehen und von der ehemaligen chinesischen Weltklassespielerin Li Na geehrt werden, gratulieren wir Osaka natürlich nicht nur zu ihrem zweiten Grand-Slam-Titel, sondern eben auch dazu, die neue Nummer eins im Damentennis zu sein - während Petra Kvitova ab Montag die Nummer zwei der Weltrangliste sein wird.
Statistik
Tatsächlich sind die Zahlen zum Match bei so einem Finale meist egal, aber zwei Statistiken stechen bei Osaka doch ins Auge. Zum einen wäre da nämlich ihre starke Quote beim ersten Aufschlag, mit dem sie 76 Prozent der Punkte (52/68) gewann - und zum anderen die Tatsache, dass die Japanerin am Netz nicht einen einzigen Punkt holen konnte (0/3).
Fazit
Zunächst mal muss man sagen: Danke an die beiden Hauptdarstellerinnen für ein tolles Endspiel - diese drei Sätze werden den meisten Fans wohl noch eine Weile in Erinnerung bleiben. Dabei wurde uns von technisch anspruchsvollem Tennis (1. Satz) über einen dramatischen Einbruch (2. Satz) bis hin zu einem Endspurt auf allerhöchstem Niveau (3. Satz) alles geboten, was man sich von einem Match wünschen kann - mit einer am Ende verdienten Siegerin Osaka, die ihre persönliche Siegesserie bei Grand Slams damit auf 14 Matches ausbaut.
7:6, 5:7, 6:4
Und das war's: Mit einem letzten Aufschlagwinner tütet Naomi Osaka ihren zweiten Grand-Slam-Titel in Folge ein und krönt sich damit zur neuen Nummer eins des Damentennis!
7:6, 5:7, 5:4
Mit einer Rückhand gegen Kvitovas Laufrichtung punktet Osaka dann zum 40:0 und den nächsten Matchbällen - mal sehen, ob sie dieses Mal einen nutzen kann.
7:6, 5:7, 5:4
Noch mal will sich Osaka das mit dem ''Serving for the Match'' aber nicht nehmen lassen. Mit einem Ass geht es zum 15:0, mit einer tollen Vorhand longline zum 30:0 - das war schon der 33. Winner der Japanerin.
7:6, 5:7, 5:4
Kvitova hat anschließend wenig Mühe, mit einem Servicewinner auch noch zum 40:15 und zwei Spielbällen vorzulegen. Und darauf hat Osaka dann keine Antworten mehr - mit einem weiteren Aufschlagwinner geht es für die Tschechin zum 4:5. Aber jetzt muss das Break her, sonst ist Feierabend!
7:6, 5:7, 5:3
Bärenstarke Länge bei Osaka, die Kvitova mit der Vorhand longline zum Fehler zwingt. Die Tschechin kontert das aber sofort mit einem Punkt über die Vorhand der Japanerin zum 15:15 und legt anschließend auch über deren Rückhand zum 30:15 vor ... woraufhin Osaka ihre letzte Challenge verballert.
7:6, 5:7, 5:3
... bevor Kvitova einen ganz leichten Vorhandvolley aus etwa 50 Zentimetern Netzentfernung weit hinter die Grundlinie spielt - 5:3, weiterhin ein Break Vorsprung für Naomi Osaka!
7:6, 5:7, 4:3
Glück für Osaka, dass ihre Challenge bei 30:0 funktioniert - es wäre nämlich ihre letzte gewesen. So wird der Ballwechsel aber wiederholt und die Japanerin kann zum 40:0 vorlegen ...
7:6, 5:7, 4:3
Mit einem Ass tütet die plötzlich wieder aufgewachte Tschechin auch dieses Aufschlagspiel über Umwege ein und verkürzt auf 3:4. Da hätte Osaka eigentlich längst für eine Vorentscheidung gesorgt haben müssen, aber das kennen wir ja nun schon ...
7:6, 5:7, 4:2
Ohne Worte: Natürlich wehrt Kvitova auch den dritten Breakball ab und stellt anschließend auch noch auf Vorteil - vier Punkte in Folge von 0:40 zum eigenen Spielball.
7:6, 5:7, 4:2
Hei, ei, ei. Da wirst du doch wahnsinnig ... den ersten Breakball gibt Osaka mit einer Rückhand ins Netz ab, den zweiten wehrt die aufgepumpte Kvitova dann mit einer tollen Vorhand die Linie entlang ab. 30:40, fehlt noch Breakball Nummer drei!
7:6, 5:7, 4:2
Oh weia: Kvitova fehlert weiter, dieses Mal segelt eine Rückhand cross direkt ins Netz - 0:40, drei Breakchancen für Naomi Osaka!
7:6, 5:7, 4:2
Und diese vergebene Breakchance scheint Petra Kvitova den Zahn gezogen zu haben: Zwei leichte Fehler der Tschechin mit Vor- und Rückhand bescheren Osaka ohne viel eigenes Zutun das 0:30.
7:6, 5:7, 4:2
Das ist ABSOLUTE Weltklasse. Mit einem Servicewinner geht es zum Einstand, mit einem Ass zum Vorteil und mit einer für Kvitova nicht zu erreichenden Vorhand Inside-Out zum 4:2 - tief durchatmen in der Box von Naomi Osaka!
7:6, 5:7, 3:2
Kvitova! Erst punktet die Tschechin auf einen zweiten Aufschlag von Osaka hin mit dem Vorhandreturn die Linie entlang, dann hat Osaka Pech mit einem Netzroller, der keiner wird - 30:40, Breakball Kvitova!
7:6, 5:7, 3:2
Einem Vorhandwinner von Osaka folgt die nächste falsche Challenge der Japanerin. Aber anstatt sich wieder zu ärgern, feuert die 21-Jährige gleich noch eine unspielbare Vorhand longline an die Linie - 30:15.
7:6, 5:7, 3:2
Einen Spielball kann die Japanerin mit einem schönen Vorhandwinner die Linie entlang noch abwehren, den zweiten nutzt Kvitova dann aber mit ihrem erst dritten Ass des Tages - 2:3 aus der Sicht der Tschechin.
7:6, 5:7, 3:1
Bei 0:15 sieht es zunächst mal nicht danach aus, aber Kvitova dreht das Spielchen mit zwei guten Ersten schnell in ein 30:15 um. Osaka geht da allerdings auch nicht mehr mit voller Konsequenz an die Bälle - muss sie mit einem Break Vorsprung aber natürlich auch gar nicht.
7:6, 5:7, 3:1
... aber am Ende kann Osaka das Break mit einer Aufschlag-Vorhand-Kombination bestätigen und zum 3:1 vorlegen. Mal sehen, ob Kvitova zum zweiten Mal heute ein Comeback starten kann!
7:6, 5:7, 2:1
Bis zum 40:15 sieht alles nach einem entspannten Aufschlagspiel für Osaka aus. Dann vermasselt sie allerdings einen Stoppversuch, was Kvitova doch noch mal eine Chance eröffnet ...
7:6, 5:7, 2:1
Wahnsinn, die x-te! Normalerweise war es heute meist Osaka, die Kvitova die Türen mit Doppelfehlern geöffnet hat - in diesem Fall ist es aber die Japanerin, die den Doppelfehler der Tschechin vergolden und sich mit einem Rückhandwinner die Linie entlang das Break sichern kann. Vergessen Sie das mit dem Momentum - 3:2 und Break vor für die US-Open-Siegerin!
7:6, 5:7, 1:1
Soviel dazu: Mit einem tollen, langen Rückhandreturn erwischt Osaka Kvitova im Halbfeld auf dem falschen Fuss - 40:40, Einstand! Und dann leistet sich die Tschechin auch noch einen Doppelfehler, der Osaka einen Breakball beschert ..
7:6, 5:7, 1:1
Kein Problem, denn die nächsten beiden Punkte gehen dank guter Erster wieder an die Tschechin - 40:30, Spielball Kvitova. Aber immerhin scheint sich Naomi Osaka wieder gefangen zu haben ...
7:6, 5:7, 1:1
Nach dem doch etwas zähen zweiten Durchgang wird mittlerweile (zumindest zwischendurch) wieder richtig gutes Tennis gespielt. Mit zwei leichten Fehlern mit der Vorhand macht sich Kvitova das Leben aber selber schwer - 15:30!
7:6, 5:7, 1:1
Wirklich zufrieden wirkt Osaka nicht, aber wichtig war das Spiel zum 1:1 natürlich in jedem Fall. Kvitova wird es egal sein ...
7:6, 5:7, 0:1
Glück für Osaka, dass ihre nächste Challenge bei eigenem Aufschlag und 0:15 erfolgreicher verläuft. Von 15:15 aus kann die Japanerin nämlich endlich mal wieder durchstarten und mit zwei Punkten über Kvitovas Vorhand auf 40:15 stellen ...
7:6, 5:7, 0:1
Wirklich viel Gegenwehr leistet Osaka abgesehen von einer vermurksten Challenge nicht - zu Null kann Kvitova ihren ersten Aufschlag im dritten Satz halten und zum 1:0 vorlegen.
Zwischenfazit
5:3 und 40:0 hat Naomi Osaka schon geführt, was drei Matchbälle bedeutet - aber unter dem Strich geht es jetzt nach Kvitoves nervenstarkem Comeback in einen entscheidenden dritten Durchgang. Und in dem ist das Momentum natürlich klar auf der Seite der Tschechin ...
7:6, 5:7
Wer hätte das noch für möglich gehalten?! Nach 107 Minuten tütet Petra Kvitova ihren ersten Satzball ein, weil Osaka mal wieder ein Doppelfehler rausrutscht - kein Wunder, dass die Japanerin sofort nach dem Punkt in die Katakomben verschwindet, um den Kopf frei zu bekommen.
7:6, 5:6
Der Wahnsinn nimmt kein Ende: Kvitova muss die Bälle nur ins Feld spielen, den Rest erledigt Osaka mit bösen Fehlern ganz allein - 0:40, drei Satzbälle für die Tschechin!
7:6, 5:6
Es ist und bleibt ein ganz großes Auf und Ab: Erst wehrt Kvitova den Breakball ganz cool ab, dann schenkt ihr Osaka den Punkt zum Vorteil mit einer viel zu langen Vorhand - und am Ende tütet die Tschechin ihr Aufschlagspiel zum 6:5 dann auch über die Vorhand der Japanerin ein. Nach 3:5 und 0:40 ist Petra Kvitova plötzlich unterwegs gen Satzausgleich!
7:6, 5:5
Verrückt? Natürlich! Wie soll es sonst weitergehen: Zwei starke Punkte von Osaka und ein leichter Fehler von Kvitova sorgen für das plötzliche 30:40 - Breakball für die Japanerin!
7:6, 5:5
Bei Osaka klappt in dieser Phase gar nichts mehr, ob Challenge oder Vorhandschuss, das geht alles schief - 30:0 für die aufschlagende Kvitova.
7:6, 5:5
Die Nerven, die Nerven, das ist eben so eine Sache: Mit einem weiteren leichten Fehler gibt Osaka ihren Aufschlag sang- und klanglos ab und ermöglicht Kvitova bei 5:5 den Wiedereinstieg in dieses Match - nachdem die Japanerin bei 5:3 schon drei Matchbälle in Folge gehabt hatte. Verrückt!
7:6, 5:4
Mit einer Vorhand longline ins offene Feld kann Osaka dann zwar verkürzen, aber Kvitova darf sich dann doch über zwei Breakchancen freuen - weil Osaka hier einen Doppelfehler serviert!
7:6, 5:4
Der Wahnsinn geht weiter: Kvitova mit dem Returwinner mit der Vorhand, Osaka mit dem leichten Rückhandfehler - 0:30!
7:6, 5:4
Wow. In meinem Kopf ist dieses Match längst vorbei, in der Realität geht es aber weiter, nachdem Kvitova ihr Service mit fünf Punkten in Folge doch noch gehalten hat - nur noch 4:5 aus der Sicht der um ihr sportliches Leben kämpfenden Tschechin.
7:6, 5:3
Was soll man dazu sagen?! Ein Vorhandwinner von Kvitova leitet eine beispiellose Fehlerkette von Osaka ein - von 0:40 und drei Matchbällen geht es blitzschnell zu Vorteil Kvitova.
7:6, 5:3
Korrektur: ein Punkt. Mit einem langen Return in die Rückhand von Kvitova erzwingt Osaka den nächsten Fehler - 0:40, drei Matchbälle für die Japanerin!
7:6, 5:3
... bevor Kvitova der Japanerin den zweiten Punkt mit einer wilden Rahmen-Rückhand schenkt. 0:30, Osaka fehlen nur noch zwei Punkte zum Turniersieg!
7:6, 5:3
Kvitova muss jetzt also gegen den Matchverlust aufschlagen. Den ersten Punkt sichert sich Osaka aber mit einem sehr, sehr glücklichen Netzroller ...
7:6, 5:3
Den ersten Spielball kann Kvitova mit einem kurz cross gespielten Vorhandreturn abwehren, den zweiten nutzt Osaka dann aber mit einer genialen Rückhand Inside-Out - was für ein Schlag, 5.3 für die Japanerin!
7:6, 4:3
Kvitova kann zwar noch mal verkürzen, aber Osaka wirkt nicht so, als ob sie das jetzt noch verdaddeln würde: Mit dem nächsten starken Ersten geht es zum 40:15 und zwei Spielbällen.
7:6, 4:3
Je einfacher, desto besser: Erst gibt es einen Servicewinner durch die Mitte, dann ein Rückhandgeschenk von Kvitova - 30:0 für Osaka.
7:6, 4:3
Zumindest hat Osaka hier ein Level erreicht, auf dem Kvitova nur mit vollem Risiko und ein bisschen Glück mithalten kann - ein Netzroller und eine schöne, voll durchgezogene Rückhand bringen der Tschechin das 3:4. Aber klar: Jetzt muss das Re-Break her!
7:6, 4:2
Au weia! Erst legt Kvitova wütend zum 30:0 vor, dann kontert Osaka wieder mit zwei geduldig herausgespielten Punkten zum 30:30 - gehen wir hier schon auf das Ende zu?
7:6, 4:2
Soviel dazu: Zwei unnötige und zwei erzwungene Fehler der Tschechin später hat Osaka das erneute Break verhindert und zum 4:2 vorgelegt - langsam wird es für Petra Kvitova eng!
7:6, 3:2
Nanu? Offenbar feiert Osaka innerlich noch das zweite Break, denn das schnelle 0:30 hätte sie sich sicher gern verkniffen - da könnte Kvitova gleich wieder kontern.
7:6, 3:2
Ist das bitter für Petra Kvitova: Eben lag sie noch mit 2:0 vorn, nun plötzlich mit 2:3 und einem Break hinten - mit einem beeindruckenden Zwischenspurt hat Naomi Osaka die Tür zu ihrem zweiten Grand-Slam-Titel gaaaanz weit aufgestossen.
7:6, 2:2
Nicht schlecht! Osaka steht beim Return fast einen Meter weit im Feld, womit Sie natürlich gleich Druck ausüben kann - und an dem zerbricht Kvitova. 0:40, drei Breakchancen für die Japanerin!
7:6, 2:2
Man sieht das beim Tennis häufiger, aber in einem Finale würde man Einbrüche jeglicher Art natürlich gern ausschließen. Nichts da, Kvitova legt Osaka mit zwei selbstproduzierten Fehlern ein 0:30 auf ...
7:6, 2:2
... und nutzt dann den zweiten davon, um zum 2:2 auszugleichen.
7:6, 1:2
Ohne große Mühe kann sich Osaka dann auch bei eigenem Aufschlag zwei Spielbälle erarbeiten ...
7:6, 1:2
Und dann ist es plötzlich doch passiert: Den selbstverschuldeten Breakball kann Petra Kvitova nicht abwehren, weil die Netzkante etwas dagegen hat - Re-Break Osaka, nur noch 1:2 aus der Sicht der Japanerin und wieder alles in der Reihe im zweiten Durchgang.
7:6, 0:2
Immerhin mal ein leichter Rhythmuswechsel: Kvitova mit dem Doppelfehler bei Einstand - das beschert Osaka natürlich einen Breakball.
7:6, 0:2
Kvitova legt vor - Osaka zieht nach. Kvitova legt noch mal vor - Osaka kommt erneut hinterher. Und so geht es ein drittes und ein viertes Mal über Einstand und Vorteil ...
7:6, 0:2
Osaka ärgert sich, nachdem sie ihren nächsten Breakball vergeben hat - was im ersten Satz noch ein sehr gradliniges, durchschaubares Match war, wird immer mehr zum Durcheinander.
7:6, 0:2
Nichts da, zumindest vorerst nicht: Kvitova punktet nach ihrem guten Ersten mit der Rückhand, was Osaka auch mit einer Challenge nicht verhindern kann. Vorteil und Spielball für die Tschechin ... aber den kann Osaka mit einem guten Return abwehren. Einstand!
7:6, 0:2
Offenbar hat das Break Osakas Kampfgeist geweckt. Die Japanerin rennt und rennt, nervt Kvitova zwei Mal bis zum Fehler und stellt so von 30:0 auf 30:30. Da könnte man doch glatt das Re-Break anpeilen ...
7:6, 0:2
Friedlich bleibt es allerdings nur kurz, denn Osaka hat Pech mit einem von ihr unterschätzten Ball, der sie zum Rückhandfehler zwingt und ihr einen lauten Fluch entlockt - und den Kvitova in der Folge nutzt, um sich mit der Vorhand cross doch noch das Break zu sichern. Erstes Break des Tages, 2:0 für die Tschechin!
7:6, 0:1
Fast noch stärker von Osaka: Erst punktet sie mit der Vorhand cross, dann mit einem Ass - aber ihren eigenen Spielball kann sie auch nicht nutzen. Und schon landet man wieder friedlich-schiedlich bei Einstand ...
7:6, 0:1
Kvitova! Stark von der Tschechin, die zwei Mal in Folge mit schnörkellosen Vorhandbällen punkten und so von 30:15 auf 30:40 stellen kann - Breakball für die Tschechin!
7:6, 0:1
Schade: Zwei Mal geht Osaka volles Risiko, zwei Mal verfehlt sie die Linien knapp - was Kvitova unter dem Strich aber natürlich das 1:0 einbringt.
7:6, 0:0
Nanana, zu früh gefreut? Osaka scheint den Start nur leicht verschlafen zu haben, denn die nächsten beiden Punkte landen bei der Japanerin - die sich bei 30:30 schon wieder in Stellung bringt.
7:6, 0:0
Kaum sagt man das, kommt Kvitova auch mit Vollgas aus den Startblöcken: Ein Servicewinner und eine starke Vorhand cross bringen der Tschechin das 30:0.
Zwischenfazit
Wow, da brauchen selbst wir kurz Zeit zum Durchschnaufen: In einer Partie, die von Tempo, Druck und zwei Damen in Bestform bestimmt wird, hat Naomi Osaka am Ende des ersten Durchgangs die besseren Nerven bewiesen und liegt deshalb auch verdient in Führung - angesichts ihres doch ziemlich großen Erfahrungsschatzes dürfte ein Comeback für Kvitova theoretisch aber keine große Sache sein.
7:6
51 Minuten sind absolviert, da ist Satz eins Geschichte: Mit viel Druck auf Kvitovas Rückhand erzwingt Osaka den letzten benötigten Fehler der Tschechin und sichert sich den ersten Durchgang mit 7:6 - aber entschieden ist hier natürlich noch gar nichts, dafür ist diese Partie viel zu eng.
6:6
Wieder kann Kvitova ihren zweiten Aufschlag durchbringen, aber Osaka bleibt weiterhin fehlerlos: Über Kvitovas Rückhand geht es zum 6:2 und vier weiteren Satzbällen.
6:6
Und schon sind es zwei Minibreaks Vorsprung: Kvitova will es am Netz erzwingen, lässt ihre Vorhand aber komplett offen - sodass Osaka keine Mühe hat, sie mit der Vorhand longline zu passieren. 5:1, Seitenwechsel!
6:6
Ihren zweiten Aufschlag kann Kvitova halten, aber Osaka gibt sich keine Blöße, hämmert ein Ass nach außen auf die Linie und legt mit einem Vorhandwinner kurz cross gespielt nach - 4:1 für die Japanerin, die hier weiterhin mit einem Minibreak vorn liegt!
6:6
Oho! Kvitova muss über den zweiten gehen, was Osaka nutzt, um ihren Rückhandreturn mit vollem Risiko die Linie entlang zu schicken - der Ball fällt ins Eck, was das Minibreak und die 2:0-Führung bedeutet.
6:6
Start nach Mass für Osaka: Mit einer Vorhand vor die Füsse von Kvitova geht es bei eigenem Aufschlag zum 1:0.
6:6
Ihren Servicewinner zum Vorteil feiert Kvitova mit einem lauten Aufschrei, das Eintüten des 6:6 mit der auf den ersten Aufschlag folgenden Vorhand ist dann reine Formsache - und schon geht es ab in den Tiebreak!
6:5
Osaka kann sich über Kvitovas Vorhand gleich noch einen Satzball erspielen, aber auch den kann die Tschechin abwehren - weil die Japanerin dieses Mal eine Rückhand mit dem Rahmen gen Mond loslässt. Einstand, die Zweite!
6:5
Kein Problem für die routinierte Tschechin: Mit dem guten Ersten und einer Vorhand longline (kommt Ihnen die Kombination schon bekannt vor?) wehrt sie den Satzball ab und stellt auf Einstand. Schön, wenn man sich auf so einen Spielzug verlassen kann.
6:5
Und schon wird es dramatisch: Erst kann Kvitova zwar mit einem Servicewinner mit dem Zweiten (!) zum 30:30 ausgleichen ... aber dann punktet Osaka doch wieder mit der Rückhand cross und erspielt sich bei 30:40 den ersten Satzball.
6:5
Mit ihrer Lieblingswaffe, der Vorhand longline, gleicht Kvitova das zwar aus, aber das dann gesuchte Risiko zahlt sich nicht aus - Kvitovas Vorhand longline landet im zweiten Anlauf im Seitenaus und beschert Osaka das 15:30.
6:5
Nanana, wer wird denn da nervös? Mit einem Doppelfehler startet Kvitova in ihr Aufschlagspiel ... suboptimal, 0:15.
6:5
Umpire Engzell overruled ihre Linienrichterin und gibt den Ersten von Osaka Aus. Das nervt die Japanerin, aber mit Wut im Bauch holt sie sich den Punkt zum 6:5 umso beeindruckender. Und schon muss Kvitova wieder nachziehen!
6:5
Oho! 18 Mal geht es hin und her, das ist der längste Ballwechsel der Partie ... und am Ende kann Kvitova mit einem von der Netzkante begünstigten Stopp zum 40:30 punkten. Wird das für Osaka doch noch mal eng?
5:5
Kvitova kann erst wieder punkten, als Osaka schon bei 40:0 zwischengelandet ist - aber auch ein 40:15 wird der Tschechin wohl nicht weiterhelfen.
5:5
Mit einem butterweichen, perfekt gespielten Rückhandstopp macht Kvitova gleich mit dem ersten Spielball einen Deckel auf das Ganze - 5:5, in die Verlängerung geht Satz eins schon mal. Ob es für den Tiebreak reicht, werden wir in wenigen Minuten wissen ...
5:4
Stark von Kvitova! Erst wird Osaka mit einer Vorhand aus dem Halbfeld abgeschossen, dann punktet die Tschechin mit einer herrlichen Vorhand longline - 40:15, Gefahr gebannt.
5:4
Kvitova wirkt, als ob sie der Spielstand ein wenig hemmen würde. Das 15:0 geht noch durch, der Doppelfehler zum 15:15 öffnet Osaka die Tür dann aber schon einen Spalt weit ...
5:4
Während ich hier noch vor mich hin formuliere, hat Osaka ihr nächstes Aufschlagspiel schon wieder mühelos, blitzschnell und zu Null durchgebracht - 5:4 für die US-Open-Siegerin von 2018.
4:4
Mit einem guten ersten Aufschlag auf Osakas Rückhand punktet Kvitova dann aber doch zum Spielgewinn und dem 4:4-Ausgleich. Lange Ballwechsel gibt es zwar viel zu selten zu sehen, das Niveau ist aber trotzdem richtig gut - und momentan sieht viel nach einer Entscheidung im Tiebreak aus.
4:3
40:0, damit kennt sich Kvitova mittlerweile aus. Bei eigenem Aufschlag ist das aber natürlich etwas anderes als bei Aufschlag Osaka ... doch auch dieses Mal kann die Japanerin den ersten Spielball abwehren. 40:15.
4:3
Das ist schon mal einen kleinen Zwischenapplaus wert: Mit fünf Punkten in Serie dreht Naomi Osaka ein 0:40 um und sichert sich das Spiel zum 4:3. Ob sich die Tschechin wohl schon ein bisschen wie Roger Federer (der gegen Tsitsipas zwölf Breakchancen vergab) fühlt?
3:3
Wow! Ein dreifaches, um genau zu sein: Mit Rhythmuswechseln und einer tollen Länge wehrt Osaka alle drei Breakbälle ab - und spielt der entnervten Kvitova dann auch noch den Winner zum eigenen Vorteil um die Ohren. Spielball für die Japanerin!
3:3
Au weia! Eben lobt man die beiden Damen noch, da bricht Osaka plözlich komplett ein: Zwei leichte Fehler und ein doppelter beim Aufschlag bringen Kvitova bei 0:40 gleich drei (!) Breakbälle!
3:3
... und natürlich tütet Kvitova ihr Aufschlagspiel am Ende doch noch ein und gleicht zum 3:3 aus. Aber immerhin: Beide Damen wissen jetzt schon mal, wie das mit den Breakchancen funktioniert ...
3:2
Routine pur von Kvitova: Die Kombination aus Service und Vorhandwinner ist altbekannt, der folgende Aufschlagwinner bedeutet dann schon Vorteil und Spielball ...
3:2
Passives Tennis rächt sich! Kvitova agiert einen guten Meter hinter der Grundlinie, während Osaka bei jedem Ball quasi schon den Vorwärtsgang einlegt (ohne dann durchzustarten) - 30:40, Breakball für die Japanerin!
3:2
Ausnahmsweise muss sich auch Kvitova bei eigenem Aufschlag ein bisschen strecken. Relativ selbstverschuldet ermöglicht sie Osaka auf jeden Fall schon mal das 30:30 ...
3:2
Letzten Endes schafft es Osaka dann aber doch, ihr Aufschlagspiel durchzubringen und zum 3:2 vorzulegen. Allerdings war Kvitova da wesentlich näher am Break dran, als der Japanerin lieb sein dürfte - wie gesagt, der verflixte zweite Aufschlag ...
2:2
Osaka leibt aber cool, wehrt den Breakball mit einem Servicewinner ab und legt anschließend auch zum eigenen Spielball vor ... den Kvitova dann allerdings ihrerseits mit einem weiteren Returnwinner zunichte machen kann. Einstand, die Dritte - Osaka sollte sich Gedanken über ihren zweiten Aufschlag machen!
2:2
Kein Problem, denn Kvitova kann den zugegeben eher schwachen Zweiten von Osaka gleich noch mal mit der Rückhand abschiessen - Vorteil und Breakball Nummer zwei für die Tschechin!
2:2
Es wird bunt! Mit einem grandiosen Returnwinner mit der Rückhand cross kann Kvitovas sich tatsächlich einen ersten Breakball erspielen ... aber den wehrt Osaka mit einer Vorhand auf die Grundlinie ab. Einstand, die Erste!
2:2
Nicht schlecht: Erst serviert Osaka ein 192-km/h-Ass, dann legt sie mit einem Servicewinner nach - aus 0:30 mach 30:30.
2:2
Und plötzlich wird es doch mal spannend! Erst patzt Osaka unter Druck mit der Rückhand, dann segelt auch noch eine Vorhand cross an die Netzkante - und bei 0:30 dürfte Kvitova zumindest schon mal aufhorchen!
2:2
Ein letzter Servicewinner bringt Kvitova dann auch schon das 2.2 - nach gerade mal zehn gespielten Minuten.
2:1
Der nächste richtig gute zweite von Kviotova sorgt dann für das 30:15, woraufhin die Tschechin gleich noch ein Ass folgen lässt - 40:15 und zwei Spielbälle für die zweifache Wimbledonsiegerin.
2:1
Oho! Man muss schon fast als Highlight herausstreichen, dass Osaka mit schönem, geduldigem Rückhandspiel und dem Winner die Linie entlang zum 0:15 vorlegen kann. Kvitova muss dann auch noch über ihren Zweiten gehen ... aber diese Chance kann die Japanerin nicht nutzen, 15:15.
2:1
... und am Ende kann auch Osaka ihr Aufschlagspiel mit einem zweiten Ass und zu Null eintüten. 2:1 im Schnelldurchgang!
1:1
Was du kannst, kann ich schon lange? Osaka gibt sich keine Blöße, punktet mit einem Servicewinner zum 15:0 und mit einem fast 190 km/h schnellen Ass zum 30:0. Darauf folgt gleich noch ein guter Erster zum 40:0 ...
1:1
Hui, das war mal ein Ausrufezeichen: Erst legt Kvitova eine schöne Vorhand cross genau ins Eck, dann feuert sie zum Spielgewinn noch einen Servicewinner ins Feld - zu Null und in weniger als 100 Sekunden geht es für die Tschechin zum 1:1.
1:0
Kvitova gilt nicht umsonst als eine der besten Aufschlägerinnen der WTA Tour. Oft genug beendet die Tschechin Saisons mit den meisten Assen im Zirkus ... hier legt sie gleich mit einem ganzen und einem halben (Servicewinner) los. 30:0.
1:0
Aber das macht Osaka dann sehr souverän: Erst punktet die Japanerin mit der Vorhand longline zum 40:30, dann tütet sie den Spielball mit einem Servicewinner mit dem zweiten Aufschlag ein. 1:0!
0:0
Darauf folgen dann bei beiden Damen Rückhandfehler, die man lieber schnell vergessen sollte - 30:30. Und da schielt Kvitova sicher schon aufs erste Break ...
0:0
Mit einem Doppelfehler und einem Servicewinner zeigt Osaka gleich mal ihre komplette Bandbreite beim Serve - 15:15.
0:0
Naomi Osaka hat den Münzwurf gewonnen und sich für den ersten Aufschlag entschieden - los geht's in der natürlich ausverkauften Rod Laver Arena!
Chair Umpire
Eine Schiedsrichterin hat das Ganze natürlich auch: Louise Engzell aus Schweden, 2012 Umpire im olympischen Finale, wird hier gleich den Hochsitz besteigen und die Spielleitung übernehmen.
Prozedere
Soooo! Unsere beiden Hauptdarstellerinnen betreten den Court in Kürze, darauf folgen der Münzwurf, das Erinnerungsfoto und das fünfminütige Einschlagen - und dann kann es auch schon losgehen!
Heatcheck
Im Gegensatz zu vorgestern, als auf dem Centre Court mehr als 40 Grad Celsius (im Schatten!) herrschten, wird Kvitova und Osaka heute relativ solides Tenniswetter erwarten: 26 Grad und 55 Prozent Luftfeuchtigkeit sind zwar nicht unbedingt angenehm, aber immerhin nicht gesundheitsgefährdend.
Australia Day
Das volle Stadion und die gute Laune aller Orten lassen sich übrigens nicht ausschließlich mit Tennis erklären. Heute ist nämlich Australia Day, der australische Nationalfeiertag - am 26. Januar 1788 trafen die ersten englischen Schiffe in der Bucht von Sydney ein, was bis heute als Gründungstag des Staates Australien gilt.
Australian Open
Und damit fehlt jetzt eigentlich nur noch ein schneller Blick auf das Turnier an sich: Gespielt wird im Melbourne Park, der abgesehen von einem Fussball- und Rugby-Stadion sowie dem Melbourne Cricket Ground (100.000 Plätze) aus 38 Tennisplätzen besteht. Die größten davon sind die Rod Laver Arena (15.000 Sitze), die Melbourne Arena (10.500) und die Margaret Court Arena (7.500) - wobei diese drei Courts auch alle ein Dach haben, falls die Temperaturen des australischen Sommers doch mal zu hoch werden. Und natürlich hat der Happy Slam auch zwei Titelverteidiger: Bei den Herren verteidigte der mittlerweile ausgeschiedene Roger Federer (SUI) im Vorjahr seinen Titel von 2017 in einem epischen Endspiel gegen Marin Cilic (CRO), bei den Damen setzte sich die ebenfalls bereits ausgeschiedene Dänin Caroline Wozniacki im Finale gegen Simona Halep (ROM) durch.
Head 2 Head
Bevor es nun aber gleich losgeht, werfen wir noch schnell einen Blick auf den direkten Vergleich: Tatsächlich stehen sich Osaka und Kvitova heute zum allerersten Mal gegenüber - Erfahrungswerte müssen wir uns also alle gemeinsam schaffen.
Kvitova 2019
Geschafft hat sie es ganz offensichtlich, denn ein Grand-Slam-Halbfinale ist auch dann noch eine große Sache, wenn man wie Kvitova schon zwei Wimbledon-Trophäen im Schrank stehen hat - die sie unter anderem auch gegen den oben angesprochenen Einbrecher vom Dezember 2016 verteidigen konnte. Hier in Melbourne stand die Tschechin 2012 zwar schon mal im Halbfinale, hat in diesem Jahr aber noch besser auf ihrer tollen Frühform aufbauen können: Bereits bei ihrem zweiten Turnierstart in Sydney vor zwei Wochen hatte Kvitova nämlich den Titel holen können.
Kvitova
''Als ich im Vorjahr in der 1. Runde gegen Andrea Petkovic verloren habe, dachte ich ''Das wird doch nie wieder was mit der Weltspitze''. Dann kam auch noch die Niederlage in Wimbledon, wo ich sonst immer so gut war ... da kann man schon verzweifeln'', so Kvitova vor ein paar Tagen. ''Aber ich habe einen genialen Coach (Jiri Vanek, d. Red.) super Freunde und eine tolle Familie. Und für all die wollte ich das Comeback schaffen.''
Turnierverlauf Kvitova
Durchgesegelt ist Petra Kvitova auch - allerdings durch das gesamte Turnier, die Tschechin hat in sechs Matches gegen teilweise namhafte Gegnerinnen wie Rybarikova, Bencic, Barty oder Kerber-Bezwingerin Collins nämlich noch gar keinen Satz abgegeben.
Turnierverlauf Osaka
Hier in Melbourne hatte Osaka in den letzten Tagen allerdings doch einige Schrecksekunden zu überstehen: Nach zwei lockeren Auftaktsiegen gegen Linette (POL) und Zidansek (SVK) gab sie sowohl gegen Hsieh (TPH/28) als auch gegen Sevastova (LET/13) und Pliskova (CZE/7) einen Satz ab - einzig durch ihr Viertelfinale gegen die indisponierte Svitolina (UKR/6) segelte Osaka förmlich durch.
Osaka 2018
Tatsächlich hat Osaka im Vorjahr bereits bewiesen, dass das keine leeren Worte sind, denn 2018 lief für die Japanerin, die dank ihres haitianischen Vaters und ihrer japanischen Mutter sozusagen der Inbegriff von Multikultur ist, hervorragend: Mit den US Open und dem Premier Mandatory in Indian Wells gewann sie die beiden größten amerikanischen Hartplatzturniere des Jahres und auch in den letzten Monaten war die Nummer vier der Weltrangliste eine der formstärksten Spielerinnen auf der Tour (Endspiel Tokio, Halbfinale Peking).
Osaka
''Es ist schon irgendwie unglaublich. Vor zwölf Monaten war ich die Nummer 72 der Welt, jetzt könnte ich sogar die Nummer eins werden'', so Osaka, die 21 Jahre alte Japanerin. ''Andererseits weiss ich eben auch, wie viel ich arbeite. Und es ist toll zu sehen, dass sich die ganze Ackerei auch auf den Platz bringen lässt. Wobei die anderen Mädchen teilweise auch so stark sind, dass es oft nur eine Willenssache ist. Und ich gebe niemals auf.''
Wer wird die Nummer eins?
Um genau zu sein, steht bei diesem Finale übrigens nicht nur der Titel der Australian-Open-Siegerin, sondern auch der Sprung auf Platz eins der Weltrangliste auf dem Spiel - aber kommen wir erst mal zu unseren beiden Hauptdarstellerinnen.
Osaka vs. Kvitova
Die eine wusste vor 24 Monaten und kurz nachdem sie von einem Einbrecher eine Stichwunde an der Schlaghand erlitten hatte nämlich gar nicht, ob sie jemals wieder Tennis spielen würde. Und die andere galt schon lange als großes Talent, spielt momentan aber sogar so stark, dass sie eine wahnwitzige Siegesserie von 13 Grand-Slam-Matches (inklusive des Titels bei den US Open im September) - willkommen beim Duell von Petra Kvitova (CZE/6) und Naomi Osaka (JPN/4).
Das Endspiel
Der zweite Samstag der Australian Open ist traditionell einem großen Highlight vorbehalten: Dem Endspiel in der Damenkonkurrenz. Und auch, wenn es dabei weder eine Nummer eins, eine deutsche Teilnehmerin oder eine mit dem Nachnamen Williams gibt, das Duell Osaka gegen Kvitova wirkt auf den ersten Blick äusserst vielversprechend.
Welcome Down Under
Herzlich willkommen zum Finale der Australian Open zwischen Naomi Osaka und Petra Kvitova.
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