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Live-Ticker Ski Weltcup : Sa, 10.01.2015 Weltcup Adelboden, Riesenslalom

Alle Rennen und Ergebnisse des Alpinen Ski-Weltcups live im Ticker auf Süddeutsche.de

Riesenslalom der Herren
 
 
Name
Land
1. Lauf
Zeit Total
Diff
 
Name
Nation
Zeit
Diff
1
Marcel Hirscher
AUT
1:33.53
2
Giuliano Razzoli
ITA
1:34.36
0.83
3
Alexander Khoroshilov
RUS
1:34.62
1.09
4
Alexis Pinturault
FRA
1:34.64
1.11
5
Andre Myhrer
SWE
1:34.70
1.17
6
Stefano Gross
ITA
1:34.72
1.19
7
Henrik Kristoffersen
NOR
1:34.92
1.39
8
Sebastian-Foss Solevaag
NOR
1:34.93
1.40
9
Jean-Baptiste Grange
FRA
1:35.11
1.58
10
Fritz Dopfer
GER
1:35.42
1.89
11
Markus Larsson
SWE
1:35.55
2.02
12
Felix Neureuther
GER
1:35.62
2.09
13
Calle Lindh
SWE
1:35.92
2.39
14
Reinfried Herbst
AUT
1:36.09
2.56
15
Victor Muffat-Jeandet
FRA
1:36.39
2.86
 
Letzte Aktualisierung: 14:14:50
Nach dem Rennen
 
Das soll es für heute aus Adelboden gewesen sein. Weiter geht's schon morgen an selber Stelle mit dem Slalomrennen, von dem wir ab 10:00 Uhr natürlich wieder live berichten. Für den Moment darf ich mich von Ihnen verabschieden, für das Interesse und die Aufmerksamkeit danken und noch ein schönes Wochenende wünschen.
Nach dem Rennen
 
Kleiner Trost für Felix Neureuther: Im Gesamt-Weltcup schiebt er sich durch die heute gewonnenen 45 Punkte auf Position 3 vor, hat allerdings stolze 334 Zähler Rückstand auf Marcel Hirscher. Fritz Dopfer belegt im Gesamt-Weltcup den fünften Platz.
Nach dem Rennen
 
Obwohl Felix Neureuther nach dem ersten Durchgang auf Platz 2 sehr aussichtsreich platziert war, reicht es nicht für einen deutschen Podestplatz. Fritz Dopfer fährt mit starkem zweiten Lauf von Rang 13 auf den unbankbaren vierten Platz vor, Neureuther wird am Ende Fünfter.
Nach dem Rennen
 
Dabei profitiert der Österreicher neben seiner eigenen überragenden Vorstellung auch davon, dass seine ärgsten Konkurrenten Federn lassen. Der Zweitplatzierte im Riesenslalom-Weltcup, Olympiasieger Ted Ligety aus den USA, wird heute nur Siebter. Kjetil Jansrud, der im Gesamt-Weltcup auf Position 2 ärgster Verfolger von Hirscher ist, scheidet heute sogar aus und sammelt gar keine Punkte.
Nach dem Rennen
 
Erwartungsgemäß feiert Marcel Hirscher seinen vierten Sieg im fünften Riesenslalom-Rennen der Saison und baut seinen Vorsprung sowohl im Disziplin- als auch im Gesamt-Weltcup weiter aus.
Hirscher
Mit einer Gesamtzeit von 2:39.11 gewinnt Marcel Hirscher den Riesenslalom in Adelboden. Herzlichen Glückwunsch!
Hirscher
 
Der Österreicher ruht sich nicht auf seinem Vorsprung aus, sondern fährt aggressiv und hat im Ziel über eine Sekunde Vorsprung.
Hirscher
 
Marcel Hirscher hat am Start fast eine Sekunde Vorsprung auf Pinturault und baut diesen oben sogar noch ein bisschen aus.
Neureuther
 
Auch unten büßt Felix Neureuther Zeit ein und fällt insgesamt nicht nur hinter Pinturault, sondern auch hinter Kristoffersen und Fritz Dopfer zurück. Die Deutschen liegen auf Rang 3 und 4, bevor gleich der überragende Marcel Hirscher an den Start geht.
Neureuther
 
Bei der zweiten Zeitnahme hat Neureuther schon über eine halbe Sekunde Rückstand. Das sieht nicht gut aus.
Neureuther
 
Jetzt gilt es für Felix Neureuther, der im oberen Teil aber schon Zeit auf Pinturault verliert.
Pinturault
 
Nur noch drei stehen oben. Der Franzose Alexis Pinturault macht den Anfang und verliert im oberen Teil Zeit auf Kristoffersen. Doch durch einen perfekt gefahrenen Zielhang bringt Pinturault am Ende mehr als eine halbe Sekunde Vorsprung ins Ziel.
Kristoffersen
 
Bis jetzt durfte Fritz Dopfer träumen - doch nun ist die Führung dahin. Henrik Kristoffersen verliert nach gutem Start zwar insgesamt seine Sekunde, rettet aber ein Zehntel Vorsprung auf den Deutschen ins Ziel und übernimmt den ersten Platz.
Ligety
 
Nach schwachem ersten Durchgang kämpft Ted Ligety gegen die Bestzeit von Fritz Dopfer. Doch auch der Weltcup- und Olympiasieger verliert vor allem im Mittelteil wichtige Zeit und fällt dann im Zielhang endgültig hinter den Deutschen zurück.
Nani
 
Mit Roberto Nani fällt auch der nach dem ersten Durchgang bestplatzierte Italiener hinter Fritz Dopfer zurück. Damit ist der Deutsche schon mindestens Sechster.
Olsson
 
Der Schwede Matts Olsson kann seine tolle Leistung aus dem ersten Durchgang nicht bestätigen. Auch er fällt zurück, bleibt aber zumindest knapp vor Muffat-Jeandet, mit dem er zuvor noch zeitgleich war.
Muffat-Jeandet
 
Auch Victor Muffat-Jeandet büßt vom Start an kontinuierlich Zeit ein und kann Dopfer nicht gefährlich werden. Am Ende reicht eine Zeit von 2:41.38 nur für den zwischenzeitlichen fünften Platz.
Schörghofer
 
Der Österreicher Philipp Schörghofer geht mit 0.14 Sekunden Vorsprung auf Dopfer an den Start, verliert aber vom Start weg Zeit und hat dann vor allem im Zielhang große Probleme. Am Ende stehen 1.28 Sekunde Rückstand, was nur den 17. Platz im Zwischenklassement bedeutet. Fritz Dopfer ist damit schon mindestens Neunter!
Faivre
 
Mathieu Faivre startet gut und baut seinen Vorsprung auf Dopfer im oberen Teil weiter aus. Doch im Mittelteil, in dem der Deutsche sehr gut unterwegs war, ist der Vorsprung dahin. Im Ziel sind es dann fast vier Zehntel Rückstand. Fritz Dopfer bleibt in Führung!
Jansrud
 
Der Norweger Kjetil Jansrud nimmt zwölf Hundertstel Vorsprung auf Dopfer mit auf die Piste, verliert die aber schon im oberen Teil. Dann riskiert Jasrud zu viel und scheidet sogar aus! Das bedeutet für den Zweitplatzierten im Gesamt-Weltcup natürlich auch, dass ihm wichtige Punkte durch die Lappen gehen.
Simoncelli
 
Als Nächster ist wieder ein Italiener auf der Piste. Doch Davide Simoncelli kann die starke Leistung seiner Landsleute nicht bestätigen. Er verliert vom Start an kontinuierlich Zeit und hat im Ziel über eine Sekunde Rückstand auf Fritz Dopfer, der sich berechtigte Hoffnungen auf eine Top-10-Platzierung machen darf.
Dopfer
 
Jetzt gilt es für Fritz Dopfer. Der zweitbeste Deutsche nach dem ersten Durchgang büßt oben zwar zwei Zehntel ein, holt sich diese aber im Mittelabschnitt zurück. Im schwierigen unteren Teil der Strecke verliert Dopfer dann zwar wieder Zeit, bringt aber einen hauchdünnen Vorsprung ins Ziel. Dank vier Hundertsteln blinkt für den Moment die 1 auf. Dopfer darf jubeln.
Jitloff
 
Tim Jitloff ist das nächste Opfer des schweren unteren Abschnitts. An den letzten Toren verliert er fast eine Sekunde und fällt damit ebenfalls zurück. Es führt weiterhin der Italiener Florian Eisath.
Fanara
 
Der Franzose Thomas Fanara hat schon vom Start weg mit Problemen zu kämpfen und verliert kontinuierlich wichtige Zehntel. Am Ende reicht es mit einer Gesamtzeit von 2:41.63 zum zwischenzeitlichen fünften Rang. Auch er fällt also hinter Borsotti zurück, der nach dem ersten Lauf noch 29. war und schon mindestens 14 Plätze gut gemacht hat.
Blardone
 
Massimiliano Blardone ist der erste Italiener, der sich im Finaldurchgang nicht verbessern kann. Nach ein paar Fehlern im unteren Teil verliert er eine halbe Sekunde und landet vorerst auf Position 3.
Haugen
 
Der Norweger Leif Kristian Haugen ist wie schon im ersten Lauf oben richtig schnell unterwegs und liegt auch nach dem Mittelabschnitt noch in Führung. Doch unten lässt er wichtige Zehntel liegen und reiht sich zwischen den Italienern Eisath und Borsotti ein.
Raich
 
Auch Benjamin Raich muss Federn lassen und fällt zurück. Der Österreicher bringt nur den sechstbesten zweiten Lauf ins Ziel und landet im Zwischenklassement mit 2:41.93 auf Position 6.
Janka
 
Für die Schweizer war der Heim-Weltcup in Adelboden ein Tag zum Vergessen. Der nach dem ersten Lauf bestplatzierte Eidgenosse Carlo Janka verliert über eine Sekunde auf Eisath und fällt weit zurück.
Eisath
 
Jetzt endlich ist die Bestzeit gefallen. Aber es ist mit Florian Eisath ein weiterer Italiener, der sich mit Laufbestzeit an seinem Landsmann Borsotti vorbeischiebt und mit sieben Zehnteln Vorsprung in Führung geht.
Nösig
 
Auch Christoph Nösig aus Österreich kann dem Führenden nicht gefährlich werden. Er hatte vor dem zweiten Lauf 0.85 Sekunden Vorsprung auf Borsotti, jetzt sind es 0.32 Sekunden Rückstand.
Missiliier
 
Für Steve Missillier kommt es noch ein bisschen ärger. Der Franzose verliert schon im Mittelteil Zeit und fällt weit zurück. Borsotti macht von Rang 29 kommend in diesem zweiten Durchgang richtig viele Plätze gut.
Caviezel
 
Dem Schweizer Gino Caviezel ergeht es ähnlich wie Richard vor ihm. Im Schlussabschnitt verliert er wichtige Zehntel und fällt mit einer Gesamtzeit von 2:41.98 hinter Borsotti, Mölgg, Richard und Cook zurück.
Richard
 
Cyprian Richard aus Frankreich ist oben und im Mittelteil sehr gut unterwegs und hat bis zur dritten Zeitnahme großen Vorsprung. Doch im schwierigen Schlussteil verliert er eine halbe Sekunde auf Borsotti, so dass auch Richard zurückfällt. Da hat es sich doch gelohnt, dass die italienischen Trainer den Kurs gesteckt haben.
Sandell
 
Da ist der erste Ausfall im Finaldurchgang. Der Finne Marcus Sandell kommt nicht ins Ziel. Damit macht Borsotti auch weiterhin Platz um Platz gut. Doch so langsam dürfte seine Bestzeit fallen.
Mölgg
 
Manfred Mölgg aus Italien ist etwas besser unterwegs, aber auch ihm gelingt es nicht, seinen Landsmann Giovanni Borsotti vom ersten Platz zu verdrängen.
Bank
 
Auch der Tscheche Ondrej Bank kommt bei Weitem nicht an seine erste Laufzeit heran und büßt wichtige Sekunden und Plätze ein. Er reiht sich vor Zubcic, aber deutlich hinter Cook und Borsotti ein.
Zubcic
 
Der Kroate Filip Zubcic verliert im zweiten Lauf deutlich Zeit und Boden und fällt mit einer Gesamtzeit von 2:42.75 auf den letzten Platz zurück. Wenn niemand ausscheidet, wird es für ihn wohl nur für den 30. Platz reichen.
Borsotti
 
Als Zweiter kommt der Italiener Giovanni Borsotti den Hang hinunter. Auch er ist nicht schneller als in seinem ersten Lauf, aber zum zweiten Mal schneller als Cook und setzt sich folgerichtig an die Spitze.
Cook
 
Dustin Cook kann sich im Vergleich zum ersten Durchgang nicht steigern. Er kommt mit einer Laufzeit von 1:21.09 ins Ziel und dürfte damit keine großen Sprünge machen.
Cook
Der Kanadier Dustin Cook macht als 30. des ersten Laufs jetzt gleich den Anfang. Auf geht's!
 
 
Zum zweiten Durchgang starten die Top 30 des ersten Durchgangs gleich wie gewohnt in umgekehrter Reihenfolge. Soll heißen: Fritz Dopfer sehen wir als 18. auf der Piste, Felix Neureuther geht als 29. und Vorletzter an den Start, bevor dann Marcel Hirscher zum Schluss seinen vierten Saisonsieg im Riesenslalom einfahren will.
 
 
Der zweite Durchgang beginnt um 13:30 Uhr.
Zwischenfazit
 
Damit ist der erste Lauf beendet. Erwartungsgemäß hat der alpine Dominator Marcel Hirscher die beste Zeit ins Ziel gebracht. Allerdings konnte Felix Neureuther seine Startnummer 1 optimal nutzen. Der Deutsche geht im zweiten Durchgang als Zweiter mit nur 0.55 Sekunden Rückstand auf die Strecke. An Position 3 steht der Franzose Alexis Pinturault. Auch Henrik Kristoffersen (Norwegen) auf Platz 4 liegt noch innerhalb von einer Sekunde zum Führenden. Fritz Dopfer hat als zweitbester Deutscher auf Rang 13 zwar schon über zwei Sekunden Rückstand, dürfte aber trotzdem insgesamt zufrieden sein. Eine Top-10-Platzierung ist in jedem Fall noch möglich. Etwas enttäuschend verlief der erste Durchgang für den Amerikaner Ted Ligety, der mit 1.25 Sekunden Rückstand auf Rang 5 wohl nicht mehr in den Kampf um den Tagessieg eingreifen kann.
Kotzmann
Als 75. und letzter Starter geht der Tscheche Adam Kotzmann auf die Strecke. Acht der letzten zehn Läufer scheiterten am sehr anspruchsvollen unteren Teil. Kotzmann kommt ins Ziel und darf darauf stolz sein - nicht so sehr allerdings auf seine Zeit von 1:24.49.
Strasser
 
Linus Strasser kommt leider nicht ins Ziel. Der 22-Jährige ist Deutscher Meister im Riesenslalom - allerdings sicherte er sich diesen Titel in Abwesenheit von Neureuther, Dopfer und auch dem zur Zeit noch verletzten Felix Luitz. Noch zehn Starter warten auf ihren Einsatz, dann ist der erste Durchgang beendet.
Genoud
 
Mit Loic Meillard und Amaury Genoud sind zwei Schweizer Juniorenmeister recht passabel über den Hang gekommen. Für Genoud reicht es mit einer Zeit von 1:22.13 zu einem respektablen 37. Rang.
Chodounsky
 
Der Amerikaner David Chodounsky scheidet zwar nicht aus, hat aber offensichtlich einen Umweg genommen oder ist die Strecke rückwärts runter gefahren. Anders sind seine 13.21 (!) Sekunden Rückstand nicht zu erklären.
Schwaiger
 
Inzwischen sind insgesamt sieben Starter nicht ins Ziel gekommen. Inzwischen hat es auch einen Deutschen erwischt. Dominik Schwaiger scheidet aus, hatte aber natürlich ohne keine Hoffnung auf eine gute Platzierung.
Leitinger
 
Das bislang beste Ergebnis dieser späten Startergruppe erzielt der Österreicher Roland Leitinger, der mit Startnummer 51 und einer Zeit von 1:21.40 zumindest auf Rang 33 vorfährt. Viel mehr dürfte nicht mehr möglich sein.
Staubitzer
 
Mit Benedikt Staubitzer ist ein weiterer Deutscher am Start, der zumindest das teaminterne Duell gegen Alexander Schmid deutlich für sich entscheidet. Mit 1:22.63 war er fast eine Sekunde schneller als sein Landsmann, aber immer noch 5.45 Sekunden langsamer als Hirscher.
Schmid
 
Alexander Schmid geht als dritter deutscher Starter auf die Strecke - und übernimmt die rote Laterne mit einer Zeit von 1:23.62 und damit stolzen 6.44 Sekunden Rückstand auf Marcel Hirscher.
Pleisch
 
Mit Manuel Pleisch begrüßen wir einen neuen Letzten im Klassement. Der Schweizer kommt mit beachtlichen 5.26 Sekunden Rückstand auf die Spitze ins Ziel.
Windingstad
 
Auch Rasmus Windingstad aus Norwegen scheidet aus. Die Strecke wird jetzt natürlich immer schlechter - passend zum Niveau der Starter.
Kranjec
 
Der Slowene Zan Kranjec ist der bislang einzige Läufer, der nicht ins Ziel kommt. Das Start-Intervall wurde mittlerweile auf 40 Sekunden heruntergesetzt, so dass immer zwei Fahrer gleichzeitig auf der Strecke sind. Von den nun noch kommenden Startern hat ohnehin keiner eine Chance, noch in die Top 15 zu fahren.
Blardone
 
Massimiliano Blardone aus Italien bleibt mit 1:19.56 zumindest unter der "Schallmauer" von 1:20 und darf sich über den soliden 16. Platz im Zwischenklassement freuen.
Zubcic
 
Bei dem Kroaten Filip Zubcic sind es schon an der dritten Zwischenzeit drei Sekunden auf Hirscher. Er kommt mit 1:20.69 ins Ziel.
Bank
 
Keiner der aktuellen Starter hat eine reelle Chance, auch nur die 1:20 Minute zu unterbieten. Auch Ondrej Bank aus Tschechien hat im Ziel über drei Sekunden Rückstand auf die Spitze.
Borsotti
 
Die gute Nachricht für Giovanni Borsotti aus Italien: Auch er ist heim im Ziel angekommen. Die schlechte Nachricht: 1:20.78 und 3.6 Sekunden Rückstand reichen aktuell nur für den vorletzten Platz.
Richard
 
Da sich mit dem Franzosen Cyprien Richard der nächste Starter mit 1:20.04 weit hinten einreiht, können wir schon mal resümieren, dass Felix Neureuther die Startnummer 1 fast perfekt genutzt hat. Der Deutsche wird im zweiten Durchgang als Zweiter mit nur 0.55 Sekunden Rückstand auf die Strecke gehen und hat damit eine tolle Ausgangsposition für den zweiten Lauf.
Eisath
 
Der Italiener Florian Eisath bleibt zumindest unter drei Sekunden Rückstand auf Hirscher. Das ist aber auch schon das Beste, was über seinen Lauf zu sagen ist.
Myhrer
 
Doch Mölgg hat nicht lange das Vergnügen, den letzten Platz zu halten. Denn der Schwede Andre Myhrer ist mit 1:21.01 noch ein bisschen langsamer unterwegs. Von den aktuellen Startern sind keine Wunderdinge zu erwarten.
Mölgg
 
Der Italiener Manfred Mölgg reiht sich mit über drei Sekunden Rückstand ganz am Ende des Feldes ein und nimmt Marcus Sandell aus Finnland für den Moment die rote Laterne ab.
Caviezel
 
Guido Caviezel aus der Schweiz ist sogar noch etwas langsamer und kommt genau bei 1:20.00 ins Ziel. Die Eidgenossen kommen bei ihrem Heimatrennen in Adelboden auf keinen grünen Zweig.
Nösig
 
Der Österreicher Christoph Nösig verliert wieder etwas mehr Zeit als sein Landsmann vor ihm. Mit 1:19.93 reicht es nur für einen Platz im hinteren Mittelfeld.
Schörghofer
 
Im Moment kommen die Starter mit sehr ähnlichen Zeiten ins Ziel. Alle haben am Ende knapp zwei Sekunden Rückstand auf die Spitze. Bei Philipp Schörghofer (Österreich) bleibt die Uhr bei 1:19.06 stehen.
Simoncelli
 
Davide Simoncelli ist um wenige Hundertstel schneller als Dopfer. Für eine Top-10-Platzierung nach dem ersten Lauf reicht das aber nicht. Mit 1:19.15 landet er vorerst auf dem 11. Platz.
Faivre
 
Mathieu Faivre aus Frankreich hat im Ziel genau eine Hundertstel Vorsprung auf Kjetil Jansrud. Er ist damit im Zwischenklassement Neunter, Felix Dopfer wird ein bisschen weiter durchgereicht und fällt auf Rang 11 zurück.
Olsson
 
Auch der Schwede Matts Olsson kann sich vor Dopfer und auch noch vor Jansrud einreihen. 1:18.84 bedeuten vorerst Rang 7. Die Zeiten werden insgesamt wieder etwas besser.
Jansrud
 
Der Gesamt-Weltcup-Zweite Kjetil Jansrud tut sich erwartungsgemäß schwer. Der Riesenslalom ist mit Sicherheit nicht seine Lieblingsdisziplin. Und die relativ hohe Startnummer 16 hilft mit Sicherheit auch nicht. Am Ende reicht es mit 1:19.10 zu einer Platzierung knapp vor Fritz Dopfer, der inzwischen aus den Top 10 zu rutschen droht.
Nani
 
Der Italiener Roberto Nani fährt ein gutes Rennen und bleibt mit 1:18.69 sogar noch vor Muffat-Jeandet. Das gute Ergebnis kann insofern nicht verwundern, als sein Trainerteam den Kurs setzen durfte.
Muffat-Jeandet
 
Mit Victor Muffat-Jeandet fährt zumindest mal wieder ein Starter in die Top 10. Am Ende hat der Franzose mit 1:18.99 zwar fast zwei Sekunden Rückstand auf Hirscher, bleibt aber knapp vor Fritz Dopfer.
Haugen
 
Auch Leig Kristian Haugen hat mit Problemen zu kämpfen. Mit 1:19.56 reiht sich der Norweger deutlich hinter Neureuther und auch Dopfer ein. Die beiden Deutschen haben ihre niedrigen Startnummern gut genutzt.
Sandell
 
Der Finne Marcus Sandell ist der erste Starter, der die 1:20 Minute "knackt". Bei über drei Sekunden Rückstand muss man kein Prophet sein, um zu sagen, dass es für ihn nicht für eine Top-Platzierung reichen wird.
Kristoffersen
 
Henrik Kristoffersen aus Norwegen startet schnell und hat bei der ersten Zeitnahme sogar einen kleinen Vorsprung auf Hirscher. Doch auf der Strecke büßt er Zeit ein und landet am Ende mit einer knappen Sekunde Rückstand hinter Neureuther und Pintaurault auf Rang 4 im Zwischenklassement.
Jitloff
 
Der Amerikaner Tim Jitloff ist zwar etwas schneller unterwegs als Missillier und Janka vor ihm, bleibt aber auch hinter Fritz Dopfer, der auf dem fünften Rang bleibt.
Missillier
 
Die Zeiten werden von Läufer zu Läufer immer schlechter. Der Franzose Steve Missilier kommt mit 1:19.93 ins Ziel. Im Moment scheint es nicht so, als könnte noch ein Läufer Hirscher und Neureuther an der Spitze des Feldes gefährden.
Janka
 
Mit Carlo Janka ist der erste Schweizer Lokalmatador auf der Strecke. Aber auch er fällt den Tücken des Chuenisbärgli zum Opfer. Am Ende verliert er 2,7 Sekunden auf Marcel Hirscher und reiht sich damit ganz am Ende des Feldes ein.
Fonfara
 
Der Franzose Thomas Fonfara startet gut und zeigt im oberen Drittel ein gutes Rennen, doch dann hebt es ihn ein bisschen aus, sodass auch er viel Boden verliert und am Ende mit 1:19.42 sogar noch hinter Fritz Dopfer landet. An die Zeiten von Hirscher und Neureuther kann im Moment niemand heranfahren.
Dopfer
 
Auch der zweite deutsche Starter hat mit Problemen zu kämpfen. Fritz Dopfer lässt vor allem im Mittelabschnitt wichtige Zehntel liegen und hat am Ende auch knapp über zwei Sekunden Rückstand auf Hirscher.
Raich
 
Der Österreicher Benjamin Raich ist weit von seiner Bestform entfernt und leistet sich zudem ein paar eklatante Fahrfehler. So verliert er viel Zeit und kommt mit über zwei Sekunden Rückstand auf Hirscher ins Ziel.
Hirscher
 
Dann geht Top-Favorit Marcel Hirscher auf die Strecke und zeigt, warum er in dieser Saison bislang der dominierende Mann im Weltcup ist. Mit 1:17.18 hat er im Ziel über eine halbe Sekunde Vorsprung auf Neureuther.
Pinturault
 
Auch Alexis Pinturault kann Felix Neureuther nicht vom ersten Platz verdrängen. Der Franzose kommt mit 1:18.14 ins Ziel.
Ligety
 
Ted Ligety wird heute mit dem Sieg wohl nichts zu tun haben. Der Amerikaner leistet sich ein paar Fehler und verliert insgesamt sieben Zehntel auf Neureuther.
Neureuther
 
Neureuther kommt gut runter und setzt mit 1:17.73 die erste Duftmarke. Mal schauen, was diese Zeit am Ende wert ist.
Neureuther
Auf geht's! Felix Neureuther ist als Erster auf der Strecke unterwegs!
vor Beginn
 
Ein weiteres gutes Omen für Neureuther: Im vergangenen Jahr konnte er hier am Chuenisbärgli sein erstes und bislang einziges Weltcup-Rennen im Riesenslalom gewinnen.
vor Beginn
 
Das Wetter ist alles andere als optimal - vor allem für die späteren Starter. Bei neun Grad und Regen dürfte die Strecke von Läufer zu Läufer immer langsamer werden. Das ist dann natürlich gut für Felix Neureuther mit der Startnummer 1.
vor Beginn
 
Im Kampf um den Tagessieg wird mit Sicherheit auch der Amerikaner Ted Ligety eingreifen wollen. Er ist neben Marcel Hirscher der Einzige, der in dieser Saison schon ein Riesenslalom-Rennen gewinnen konnte (am 7. Dezember in Beaver Creek). Am 21. Dezember in Alta Badia (Italien) wurde er Zweiter hinter Hirscher.
vor Beginn
 
Sollte Hirscher heute übrigens den Sieg einfahren, wäre es schon sein fünfter Weltcup-Erfolg in Adelboden. Damit würde er auf der anspruchsvollen Strecke auf dem Chuenisbärgli im schweizerischen Kanton Bern mit dem legendären Ingemar Stenmark gleichziehen. In den vergangenen drei Jahren konnte Hirscher immer zumindest ein Rennen in Adelboden gewinnen.
vor Beginn
 
Der große Favorit des Tages heißt natürlich einmal mehr Marcel Hirscher, der drei der vier Riesenslalom-Rennen dieser Saison gewinnen konnte. Damit führt der Österreicher im Einzeldisziplin-Weltcup mit noch größerem Vorsprung als im Gesamt-Weltcup, wo er 52 Punkte vor Kjetil Landsrud (Norwegen) liegt.
vor Beginn
 
Als Erster darf Felix Neureuther auf die Strecke, der zuletzt im Slalom immer ganz vorne mit dabei war. Das Rennen in Madonna di Campiglio konnte er kurz vor Weihnachten gewinnen, unter der Woche in Zagreb wurde er Zweiter hinter dem souveränen Weltcup-Führenden Marcel Hirscher. Im Riesenslalom ist Neureuthers beste Saisonplatzierung bisher allerdings der fünfte Rang in Alta Badia (Italien) vom 21. Dezember.
vor Beginn
 
Während die Damen-Abfahrt in Bad Kleinkirchheim dem Wetter zum Opfer gefallen ist und abgesagt werden musste, dürfen die Herren in Adelboden auf die Piste. Das Rennen soll planmäßig um 10:30 Uhr beginnen.
vor Beginn
 
Herzlich willkommen in Adelboden zum Riesenslalom der Herren.
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