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Live-Ticker Ski Weltcup Fr, 22.02.2019 Weltcup Bansko, Kombination

Alle Rennen und Ergebnisse des Alpinen Ski-Weltcups live im Ticker auf Süddeutsche.de

Kombination der Herren
 
 
Name
Land
1. Lauf
Zeit Total
Diff
 
Name
Nation
Zeit
Diff
1
Clement Noel
FRA
1:48.96
2
Manuel Feller
AUT
1:49.14
0.18
3
Daniel Yule
SUI
1:49.79
0.83
4
Ramon Zenhäusern
SUI
1:49.82
0.86
5
Henrik Kristoffersen
NOR
1:49.94
0.98
6
Giuliano Razzoli
ITA
1:50.03
1.07
7
Felix Neureuther
GER
1:50.06
1.10
8
Alexis Pinturault
FRA
1:50.08
1.12
9
Victor Muffat-Jeandet
FRA
1:50.15
1.19
10
Istok Rodes
CRO
1:50.24
1.28
11
Christian Hirschbühl
AUT
1:50.28
1.32
12
Dave Ryding
GBR
1:50.45
1.49
.
Manfred Mölgg
ITA
1:50.45
1.49
14
Marcel Hirscher
AUT
1:50.58
1.62
15
Alex Vinatzer
ITA
1:50.72
1.76
 
Letzte Aktualisierung: 07:04:48
Ende
 
Keine Sorge, es wird launiger in Bansko. Morgen mit dem Super G und am Sonntag beim Riesenslalom. Vielen Dank für Ihr Interesse heute und einen guten Start ins Wochenende wünscht Mario Balda.
Weltcup
 
Die kleine Kugel für die Kombi müssen wir Alexis Pinturault natürlich noch in die Hand drücken, Marco Schwarz bleibt skurrilerweise Zweiter, obwohl er heute im Slalom nicht antreten konnte. Immerhin noch Rang 3 für Mauro Caviezel.
Fazit
 
Eigentlich ist alles gesagt, aber wir wollen nicht unerwähnt lassen, dass sich der US-Amerikaner Trevor Philp über Rang 5 freuen darf, Linus Straßer hat Startnummer 1 prima genutzt und wird Neunter. Dass die FIS immer noch nicht kapiert hat, dass Startnummer 1 niemand anderer als Super-G-Sieger Mauro Caviezel verdient hätte, das steht auf einem anderen Blatt und macht die Kombi beim Publikum so unbeliebt. Aber wir geben die Hoffnung nicht auf, nachdem diese Disziplin per Rolle rückwärts nun doch nicht abgeschafft wurde, setzt vielleicht doch noch Lernfähigkeit ein.
Todorov
Yoan Todorov spielt mit seinem gigantischen Rückstand aus dem Super G keine Rolle, kommt aber ins Ziel. Wir sind durch!
Andrienko
 
Der Russe Aleksander Andrienko kann ihm diesen entreißen, sieben Hundertstel geben den Ausschlag.
Prast
 
Der Südtiroler Prast mit 2:01.17, das ist aktuell die Zeit, die man für den einen und letzten Punkt benötigt. Es wäre sein erster im Weltcup.
Hintermann
 
Niels Hintermann nimmt als 27. noch ein paar Punkte mit.
Muffat-Jeandet
 
Nicht aber sein Landsmann Victor Muffat-Jeandet, der seine wohl schwächste Kombi der Karriere mit einem Einfädler beendet.
Giezendanner
 
Kleingewinn für Blaise Giezendanner, aktuell ist er 27., ein, zwei werden ihn noch überholen.
Kristoffersen
 
Kristoffersen fährt auf Pinturault-Niveau, reicht in Summe nicht einmal für Top 15.
Trikhichev
 
Jetzt kommen die Slalomfahrer, die die Top 30 knapp verpasst haben. Piste ist natürlich nicht mehr mit der von Straßer zu vergleichen, nur Rang 23 für Pavel Trikhichev.
 
 
Pinturault vor Hirscher, das war nach dem Versagen von Muffat-Jeandet und Kristoffersen sowie der Verletzung von Schwarz eigentlich genauso zu erwarten. Stefan Hadalin setzt seine Wochen des Wahnsinns nach Silber in Are mit dem ersten Weltcuppodium fort, aber leider für ihn war das die letzte Kombi der Saison.
M. Caviezel
 
Bremst Mauro Caviezel noch Hirscher und Hadalin aus? Nein, das ist schon nicht mehr drin, wohl aber Rang 6. Mehr geht nicht, wie so oft kann er sich keinen Vorwurf machen und steht trotzdem mit leeren Händen da.
Kriechmayr
 
Vincent Kriechmayr kann sich ein richtig gutes Ergebnis holen, wenn er die Sache sauber durchzieht. Den Vergleich zu Hirscher und Pinturault sparen wir uns, aber jetzt verliert er doch auf etliche andere deutlich. Somit doch nur Rang 10, aber den Schwung Punkte nimmt er auch gerne mit.
Pinturault
So, jetzt die Entscheidung. Was kann Alexis Pinturault aus der Piste rausholen, auf Hirscher nimmt er üppige 1,7 Sekunden mit auf die Reise. Die reduzieren sich sukzessive, aber im Ziel sind noch sieben Zehntel übrig. Das reicht, für die Kugel und wohl auch für den Tagessieg.
Baumann
 
Romed Baumann ist dran, aber er müsste jetzt auf die Eins gehen, um die kleine Kugel noch holen zu können. Davon kann aber keine Rede sein, das geht richtig weit nach hinten. Bis auf Rang 18 gar.
Tonetti
 
Riccardo Tonetti lässt Hirscher sogar bis ganz zum Schluss zittern. Unten verliert er ein paar Zehntel zu viel, aber als Dritter ist die Freude dennoch deutlich zu sehen.
Windingstad
 
Und das ist richtig gut von Rasmus Windingstad. Knapp schrammt er an Rang 3 vorbei, aber ein Spitzenplatz ist garantiert. Und in den Top 10 war er im Weltcup bisher nur ein einziges Mal.
Cochran-Siegle
 
Kleine Entspannungspause, jetzt sind wieder Speedfahrer dran. Ryan Cochran-Siegle wird Elfter, viel kann man ihm da nicht vorwerfen.
Hadalin
 
Stefan Hadalin muss Hirscher noch nicht fürchten, eigentlich muss er niemand fürchten, bis Pinturault dran ist. Aber der Slowene wäre prädestiniert für Rang 2, oder? So kommt es, aber ganz anders als gedacht. Nämlich nur eine Hundertstel hinter dem großen Österreicher, diese Hundertstel könnte der Unterschied zwischen Podium und Blech sein!
Rogentin
 
Stefan Rogentin kommt durch und wird Zehnter. Aber das bleibt er natürlich nicht, Rang 15 könnte sich aber in der Endabrechnung ausgehen.
Monsen
 
Paar Weltcuppunkte für Felix Monsen, aber nicht viele. Denn er ist jetzt schon nur mehr 15., ihn werden dann auch noch ein paar Läufer mit Nummern jenseits der 30 überholen.
Neumayer
 
Nächster Ausfall, Christopher Neumayer kann die Piste aus Hirscher-Sicht leider nur oben weiter beschädigen. Dann rutscht er weg und am Tor vorbei.
Kilde
 
Aleksander Aamodt Kilde ist noch vergleichsweise jung, der kann sich ruhig von den Technikern (und der FIS) abwatschen lassen. Reicht immerhin noch für Top 20 am Ende des Tages, aktuell ist er Achter.
Innerhofer
 
Christof Innerhofer ist unverkennbar Christof Innerhofer. Kampf und Krampf, obwohl er für einen Abfahrer natürlich wirklich gut Slalom fährt. Reicht aber trotzdem nur für Platz 12, eigentlich muss er sich das doch nicht mehr antun.
G. Caviezel
 
Aber jetzt der Slalom-Caviezel. Der Vorsprung auf Hirscher ist für Gino mit drei Zehnteln zwar viel zu gering, aber das ist auch nicht sein Maßstab. Oha, das sieht eher aus wie bei einem reinen Speedfahrer, total verpatzter Lauf und nur Rang 8. Was war da los, haben die Caviezel-Brüder heimlich die Nummern getauscht?
Allegre
 
Auch Nils Allegre ist kein Slalomfahrer, er verliert dann auf Hirscher doch schon gewaltige 2,5 Sekunden.
Odermatt
 
Kurz durchatmen, Marco Odermatt wird durchgereicht bis auf Rang 9.
Hirscher
Hirscher-Time, die Karten werden neu und wohl auch schon final gemischt. Aber so beeindruckend wie gewohnt ist das nicht, klar, das ist ein viel einfacherer Lauf als in einem Spezialslalom. Führung und Laufbestzeit geht sich aus, aber Trevor Philp war im Slalom genauso schnell wie er.
Danklmaier
 
Daniel Danklmaier ist kein Slalomfahrer, aber ein Kämpfer. Was nichts nutzt, er fädelt ein und das war nicht einmal knapp.
Meillard
 
Durchaus möglich, dass Loic Meillard noch ganz weit nach vorne gespült wird. Aber die ganz große Slalomform hat er derzeit auch nicht, er verliert in allen Streckenabschnitten auf Philp. Und das reicht nicht einmal für Straßer, auch auf den Sechzger fehlen neun Hundertstel.
Strolz
 
Johannes Strolz hat im Stangenwald deutlich mehr zu kämpfen, aber er kommt durch. Und ist jetzt Vierter hinter Straßer.
Zubcic
 
Reicht nicht für Philp, reicht aber für Straßer. Filip Zubcic lässt im Ziel die Zwei aufleuchten.
Mermillod Blondin
 
Auch Thomas Mermillod Blondin hat Teil 1 der Tagesaufgabe verpatzt, jetzt das endgültige Aus per Einfädler.
Bennett
 
Wundert mich, dass Bryce Bennett nach dem richtig schlechten Super G überhaupt noch mitmacht. Natürlich geht es für den Speedfahrer ans Ende des Klassements, fast drei Sekunden fehlen schon auf Philp.
Philp
 
Jetzt aber ein Slalomläufer mit Trevor Philp. Der setzt sich sogar mit Laufbestzeit vor Straßer. Hoffen wir mal, dass das ein Anzeichen ist, dass die Piste länger halten wird.
Ligety
 
Passabler Lauf von Ted Ligety, 63 Hundertstel hinter Straßer wird auch der Altmeister etliche Plätze aufholen können.
Hrobat
 
Miha Hrobat fällt hinter den Deutschen zurück. Deutlich, trotz der mit rund 45 Sekunden sehr kurzen Laufzeit um 1,14 Sekunden.
Straßer
 
Jetzt aber erfreut sich Linus Straßer der optimalen Bedingungen, die nur er hat. Diese nutzt er für eine erste Richtzeit von 1:57.36. Mal sehen, was das wert ist, Top 10 ist auf jeden Fall drin.
Weltcup
 
Was müssen sie noch in Sachen Kombi-Kugel wissen? Hier kämpft Pinturault nur mehr gegen Mauro Caviezel, scheiden beide aus, dann könnte plötzlich Romed Baumann ein Coup gelingen.
Startliste
 
Das hat recht dramatische Folgen für die Startliste. Hirscher hat zwar weiterhin Nummer 11, aber die Situation für Hadalin (20), Pinturault (25) und Mauro Caviezel (27) hat sich etwas gebessert.
Absagen
 
Marco Schwarz muss wie erwähnt wegen einer Knieverletzung passen, freiwillig verzichten die Herren Paris, Casse, Theaux, Jansrud, Janka, Biesemayer, Zampa, Gower, Schieder und Vukicevic.
 
 
53 Fahrer dürften theoretisch im Slalom starten, so viel werden es aber garantiert nicht sein. Wir klären die Ausgangslage ab 12:30 Uhr, um 13:00 Uhr geht dann Straßer auf die Reise. Inzwischen guten Appetit und bis gleich!
Zwischenfazit
 
Straßer bei der WM mit Startnummer 2, heute erbt er gar die 1, schaut wie viel Glück dieses Kind hat! Macht er wieder so etwas tolles draus wie Rang 5, wir lassen uns überraschen. Auch von Marcel Hirscher, der mit einer ebenfalls sehr guten Nummer den Herren Pinturault und Mauro Caviezel garantiert gewaltig vorlegen wird.
Todorov
Ganz zum Schluss der Lokalmatador, natürlich kann er Straßer nicht gefährden, Yoan Todorov wird Letzter.
Reichelt
 
Wird eng für Straßer und jetzt kommt auch noch Hannes Reichelt. Der wird wohl kaum den Slalom fahren, aber im Super G ist er trotz der irrwitzig hohen Nummer natürlich ein bis zwei Klassen besser. Heute allerdings scheidet er zügig aus.
Casse
 
Huch! Mattia Casse rast mit Nummer 53 noch in die Top 10, mit 1:10.18 wird er Neunter!
Top 30
 
Staßer ist nur mehr 28., zum einen ist er somit nah am Jackpot, zum anderen droht auch ihm eine Eselsmütze. Das gilt noch mehr für Pavel Trikhichev mit 1:11.55 auf Rang 30.
Walder
 
Weitere Hirscher-Hilfe durch Christian Walder? Nein, der ist deutlich zu langsam, wird langsam eng mit einer einstelligen Startnummer für den Alpinkaiser.
G. Caviezel
 
Das ist Bruderliebe, Gino Caviezel drückt den roten Knopf und Kristoffersen steht im Regen. Platz 16 für den starken Slalomschweizer ist aber auch höchst vielversprechend in eigener Sache.
Neumayer
 
Hirscher hat noch einen weiteren Helfer aus den eigenen Reihen. Christopher Neumayer fährt mit Nummer 45 auf Rang 13, bessere Startnummer für ihn und Kristoffersen muss auf dem Schleudersitz Platz nehmen.
Schwaiger
 
Schon lange hat unten keiner mehr gepatzt, das war ja zu Beginn das ganz große Thema. Dominik Schwaiger hat da offensichtlich bei uns im Ticker nicht mitgelesen, er scheidet hier aus.
Odermatt
 
Wasser marsch auch für Kristoffersen? Noch nicht, auch nach dem Lauf von Marco Odermatt liegt der Norweger noch auf Rang 29. Der Schweizer hingegen bleibt ganz knapp vor Hirscher.
Theaux
 
Pinturault, Hirscher und Co. haben einen neuen Helden. Adrien Theaux fährt Muffat-Jeandet aus den Top 30, damit ist einer nun ganz aus der Verlosung. Denn die Grundregel dieses dubiosen Reglements lautet ja, wer zur Halbzeit 30. ist, der kann den Wettkampf jederzeit gewinnen, wer 31. ist, der kann brausen gehen.
Philp
 
Trevor Philp auch um ein paar Zehntel.
Hrobat
 
Beim Slowenen wird es schon deutlich knapper, aber auch Miha Hrobat reiht sich vor Kristoffersen ein.
Strolz
 
Der ÖSV spielt noch einen Trumpf gegen Kristoffersen aus, Johannes Strolz schiebt den Norweger auf die 26.
Kristoffersen
 
Henrik Kristoffersen erscheint mal wieder zu einer Kombi, warum auch nicht? Er kommt gut durch und liegt nur 2,5 Sekunden hinter der Spitze. Mit einer ganz niedrigen Nummer könnte er nämlich das Podium bedenkenlos angreifen am Nachmittag.
Meillard
 
Zwei Sekunden Rückstand für Loic Meillard, der sich aber nachher sicherlich in die Top 10 vorarbeiten kann.
Schwarz
Schlechte Nachrichten aus dem ÖSV-Lager! Marco Schwarz hat sich bei seinem entglittenen Sprung am Knie verletzt und kann zum Slalom nicht antreten. Damit spricht jetzt alles für Pinturault in Sachen Kombi-Kugel.
Cochran-Siegle
 
Ryan Cochran-Siegle kann auch ganz nach vorne fahren, das hat er uns bei der WM neulich gezeigt. Heute läuft es nicht so gut, Rang 7 mit einer Sekunde Rückstand ist keine Empfehlung für den Slalom.
Allegre
 
Aber Hirscher hat schon noch willige Helfer, der Schweizer Nils Allegre reiht sich als 14. jetzt genau vor ihm ein.
Danklmaier
 
Daniel Danklmaier ist seinem großen Landsmann keine Hilfe, exakt 0,12 Sekunden hinter diesem landet er auf Rang 15.
Monsen
 
Felix Monsen ist auch ein Kombinierer, aber die Weltspitze ist weit weg. Immerhin Rang 10 jetzt für den Schweden, das ist optimal für ihn und natürlich auch für Marcel Hirscher.
Hintermann
 
Jetzt wieder ein echter Allrounder, der aber heute auch komplett chancenlos ist. Auch wenn Niels Hintermann zur Halbzeit ein paar Hundertstel schneller als Kosi und Janka notiert wird.
Kosi
 
Klemen Kosi folgt den Spuren von Janka und ist im Ziel exakt eine Hundertstel schneller als der Schweizer.
Janka
 
Carlo Janka hingegen hält sich aus allem raus und reiht sich als 22. ein. Zum Slalom wird er wohl nur erscheinen, wenn man ihm dafür zufällig Startnummer 1 anbietet.
Rogentin
 
Jetzt zwei Schweizer, Stefan Rogentin vergrößert als Achter die Sorgenfalten von Pinturault und Mauro Caviezel, Schwarz und Hirscher bekommen hingegen das nächste Upgrade serviert.
Zubcic
 
Filip Zubcic fährt auch gut, reiht sich aber direkt hinter Hirscher ein.
Windingstad
 
Rasmus Windingstad macht Schwarz und Hirscher eine Freunde, er fährt auf Rang 6 vor und verbessert die Startnummern der beiden ÖSV-Podiumskandidaten.
Straßer
 
Der Fünfte von Are ist nun kein Super-G-Spezialist, bei ihm sollte es möglichst wieder in Richtung Punktlandung auf Platz 30 gehen. Aber dafür ist Linus Straßer deutlich zu schnell unterwegs, dann allerdings ist er im Mittelteil meterweit neben der Ideallinie. Somit landet er im Bereich des Russen vor ihm, das muss kein Nachteil sein.
Trikhichev
 
Hirscher ist Elfter und muss hoffen, dass ihn möglichst noch 10 bis 15 Mann überholen. Pavel Trikhichev tut ihm den Gefallen aber nicht, er ist noch einmal eine halbe Sekunde langsamer.
Hirscher
 
Marcel Hirscher kann natürlich jederzeit auch eine Super-Kombination gewinnen, aber nicht mehr die kleine Kugel, in Wengen war er nämlich nicht dabei. Sehr solide Fahrt jetzt, mit 1:10.91 stellt er einen Fuß in Sachen Podium in die Tür.
Baumann
 
Romed Baumann macht es aus ÖSV-Sicht besser, er schiebt sich als Vierter vor Schwarz, landet aber hinter Pinturault.
Kriechmayr
 
Die Österreicher können natürlich nicht einfach abhauen, sie sollten sich - dem Teamgedanken folgend - tunlichst hinter Pinturault und vor Schwarz platzieren. Und dann auch im Slalom die Piste besudeln, dafür ist aber Vincent Kriechmayr kein Thema. Der schiebt sich nämlich genau zwischen Caviezel und Pinturault, damit ist egal, was er nachher macht, wenn das Rennen eh vor seinem Slalom entschieden ist.
Jansrud
 
Wenn Jansrud jetzt Pinturault drei Sekunden abnimmt, dann ist was drin für den Norweger. Natürlich völlig unrealistisch, das ist sogar ein völlig missglücktes Training für morgen. Aber wichtig, nach diesen 1:11.70 weiß er jetzt, an welchen Stellen es noch gewaltig hapert. Slalom sinnlos, ab ins Hotel.
Bennett
 
Wir haben ja die skurrile Situation, dass sich Pinturault unten sagt, je mehr mich überholenn desto besser. Bryce Bennett tut ihm diesen Gefallen nicht, er macht mit Rang 10 auch sich selbst nicht glücklich.
M. Caviezel
 
Der beste Allrounder ist Pinturault, da gibt es keine Diskussion. Ein sehr guter wäre aber auch Mauro Caviezel, der aber regelmäßig vom unfairen Reglement ausgebremst wird. Das droht auch heute, wieder ein toller Lauf und Rang 1 mit 1:09.08, aber Startnummer 30 nachher ist wie ein Leberhaken in Runde 12.
Paris
 
So, jetzt ist eine neue Bestzeit fällig, oder? Oder auch nicht, Dominik Paris fasst oben eine halbe Sekunde Rückstand aus. Und da kommt noch einiges dazu, abhaken als Traininslauf und den Arbeitstag vorzeitig beenden, das wird wohl das Motto beim Südtiroler sein.
Tonetti
 
Weiter geht es mit Riccardo Tonetti, der zeigt uns einen aggressiven Lauf. Nicht ohne Fehler, aber schnell. Damit schiebt er sich auf Rang 2, allerdings auch schon deutliche 0,72 hinter Pnturault.
Kilde
 
Aleksander Aamodt Kilde hingegen kann hier einen Traumlauf zeigen, das ist völlig egal, er wird am Nachmittag ordentlich kassieren. Wobei wir ihn da ohnehin vermutlich nicht mehr sehen werden, er verliert nach zwei schweren Patzern jetzt schon 1,3 Sekunden auf Pinturault.
Schwarz
 
So darf Marco Schwarz nicht agieren, sonst hat Pintu freie Bahn. Das Engagement ist jedenfalls da, aber er muss doch etliche Male recht rabiat auf die Kanten steigen. Der Zielsprung enntgleitet ihm wie dem Franzosen, aber das schöne an der Kombi für die Slalomfahrer ist ja, dass sie auch mit einem schlechten Super G jederzeit noch auf das Podium fahren können. Das gilt für Schwarz mit 1:10.31 auf jeden Fall.
Mermillod Blondin
 
Frankreichs Nummer 3 ist auch immer wieder mal am Podium dran, hält er mit Pinturault halbwegs mit? Nein, im Steilhang viel zu defensiv, das kostet Zehntel um Zehntel. Und summiert sich bis ins Ziel auf zwei Sekunden.
Pinturault
Aber jetzt der frisch gebackene Weltmeister und Favorit Alexis Pinturault. Ein Sekünderl sollte er Schwarz schon abnehmen, dafür legt er ordentlich los. Und macht weiter bis zum Zielsprung, der entgleitet dann auch ihm. Aber er übersteht die Schrecksekunde ohne Sturz, 1:09.24 sollte der Konkurrenz zu denken geben.
Ligety
 
Ted Ligety im Spätherbst seiner Karriere, es geht nicht mehr viel. Aber zwischenzeitlich zeigt er immer mal wieder zumindest in Teilabschnitten auf. Heute aber nicht, 1,3 Sekunden schon nach dem Super G sind viel zu viel Rückstand.
Muffat-Jeandet
 
Und jetzt beginnt das Rennen richtig mit Victor Muffat-Jeandet. Der findet oben erst einmal gar keinen Rhythmus, das zieht sich durch bis ins Ziel. Bei der Schlüsselstelle hat er keine Probleme, aber nur weil er so langsam ist. 1,8 Sekunden Defizit auf Hadalin, Pinturault und Schwarz ballen oben schon mal gedanklich die Faust.
Innerhofer
 
Auch nur ein Training für morgen und wie bei Mayer ein missglücktes. Innerhofer verliert eine halbe Sekunde auf den Slowenen und der ist im Slalom um Klassen besser als er.
Hadalin
 
Stefan Hadalin kann Kombi, das hat er bei der WM eindrucksvoll bewiesen. Und mit 1:10.08 liefert er uns auch die erste Richtzeit. 70 Sekunden, das zeigt, wie chancenlos die Speedfahrer hier einmal mehr sind.
Mayer
 
Eine Extratrainingseinheit für den Super G morgen, so sieht Matthias Mayer die Sache. Und das Training hat er nötig, wie Aerni zeigt er, wie man diesen Sprung unten nicht anfahren darf.
Aerni
Los geht es mit Luca Aerni, aber gleich auch dem ersten Ausfall. Der kommt erst gut durch, springt aber vor dem Ziel viel zu weit und verpasst ein Tor.
Weltcup
 
Die Slalomkugel hat Marcel Hirscher schon vorzeitig fix, die für die Kombi wird heute vergeben. Es gibt nämlich nur zwei Wettbewerbe und keinen beim Weltcupfinale. In Wengen gewann Marco Schwarz vor Victor Muffat-Jeandet und Alexis Pinturault, die Prognose, dass einer dieser drei Herren heute Nachmittag jubeln darf, die ist alles andere als gewagt.
Startliste
 
Die aber mit 63 Teilnehmern für eine Kombi außerodentlich gut gefüllt ist. Nahezu alle Riesenslalom-Spezialisten machen mit, die reinen Speed-Fahrer nehmen zumindest den Super G als zusätzliches Training für morgen mit.
DSV, ÖSV und Swiss-Ski
 
Der ÖSV hat neben Hirscher und Schwarz auch Mayer, Kriechmayer, Baumann, Dankmaier und Strolz nominiert. Für die Schweiz gehen Aerni, Mauro und Gino Caviezel, Rogentin, Janka, Hintermann, Meillard und Odermatt ins Rennen. Weitaus bescheidener ist man beim DSV, nur Linus Straßer und Dominik Schwaiger sind auf der Startliste zu finden.
Favoriten
 
Wir suchen hier wie leider so oft in der Kombi nicht den besten Allrounder, sondern den Slalomfahrer, der die Speed-Latten am besten laufen lassen kann. Favoriten sind somit alle, die im Slalom auf das Podium fahren können und sonst keiner. Also die Techniker vom ÖSV und Team France, dazu noch ein paar Schweizer und Henrik Kristoffersen.
Programm
 
Die Herren absolvieren das volle Programm mit Super G, Riesentorlauf und heute der Kombination. Eine Super-Kombination, denn für eine richtige Abfahrt ist die nach Marc Girardelli benannte Piste dann doch nicht steil genug.
Bansko
 
Der Weltcup gastiert im bulgarischen Bansko, hierbei handelt es sich um den beliebtesten Wintersportort des Landes im Piringebirge. Und dieses Jahr feiert man Jubiläum, vor zehn Jahren fanden die ersten Rennen statt.
vor Beginn
 
Herzlich willkommen in Bansko zur Kombination der Herren.
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