Weltcup - Bansko (Bulgarien)
Beendet
Sonntag, 26. Januar 2020
Super G der Damen
Rang
Name
Zeit in min
Diff. in Sek.
1.
Mikaela Shiffrin (USA)
1:10.88
2.
Marta Bassino (ITA)
1:11.17
+ 0.29
3.
Lara Gut-Behrami (SUI)
1:11.58
+ 0.70
4.
Corinne Suter (SUI)
1:11.80
+ 0.92
5.
Tina Weirather (LIE)
1:11.88
+ 1.00
6.
Petra Vlhova (SVK)
1:12.01
+ 1.13
7.
Elena Curtoni (ITA)
1:12.11
+ 1.23
8.
Stephanie Venier (AUT)
1:12.13
+ 1.25
9.
Nina Ortlieb (AUT)
1:12.15
+ 1.27
10.
Anna Veith (AUT)
1:12.23
+ 1.35
Live-Ticker 
Automatische Aktualisierung
Abschied
Das war es von meiner Seite zum heutigen Super G der Damen. Ich bedanke mich fürs Mitlesen und wünsche noch einen angenehemen Sonntag. Bis bald!
Ausblick
Für die Damen geht es am kommenden Wochenende im russischen Rosa Chutor weiter, wo auf der Olympia-Piste von 2014 in Sotschi ebenfalls eine Abfahrt und ein Super G auf dem Programm stehen.
DACH-Leistungen
Aus deutscher Sicht kam Viktoria Rebensburg nur auf Rang 12 ins Ziel, während Kira Weidle nach einem Fahrfehler sogar gar keine Weltcuppunkte einfährt. Bei den ÖSV-Damen schafften es mit Venier (8.), Ortlieb (9.) und Veith (10.) immerhin drei Fahrerinnen in die Top 10. Die Schweizerinnen dürfen sich dagegen über die starken Leistungen von Gut-Behrami (3.) und Corinne Suter (4.) freuen.
Weltcup
Fast schon unglaublich: In einer bisher verkorksten Speed-Saison für Shiffrin, fährt die US-Amerikanerin in drei Rennen an diesem Wochenende satte 250 Weltcuppunkte ein. Im Rennen um die kleine Kristallkugeln spielte sie damit nun ganz vorne mit, liegt in der Abfahrt auf Rang 2 und im Super G gar auf Platz 1. Es erübrigt sich also zu erwähnen, dass die US-Amerikanerin auch in diesem Jahr das Maß aller Dinge im alpinen Skizirkus ist.
Fazit
Einmal mehr düpert Mikaela Shiffrin die Konkurrenz und fährt binnen drei Tagen den zweiten Sieg ein. Auf einer anspruchsvollen Strecke zeigte die US-Amerikanerin großes Risiko und wird mit dem zweiten Speed-Erfolg binnen drei Tagen belohnt. Hinter ihr komplettieren Marta Bassino und Lara Gut-Behrami das Podest im bulgarischen Bansko.
Hronek
Die letzte Fahrerin, wie gestern auch schon, heißt Veronique Hronek. Schafft es die DSV-Fahrerin erneut Weltcuppunkte einzufahren? Ja! Und dieses Mal als 23. sogar deutlich. Eine klasse Fahrt der Oberbayerin.
Dorsch
Während Michaela Wenig soeben aus den Top 30 rausgefolgen ist, greift jetzt Patrizia Dorsch nochmal voll an. Doch in Richtung Ziel geht auch ihr die Puste aus - am Ende fehlen sogar fünf Hundertstel auf Wenig.
Wenig
Das könnte eng werden für Michaela Wenig. Die DSV-Fahrerin fährt mit fast vier Sekunden Rückstand über die Ziellinie und liegt auf Rang 27. Reicht das noch für Weltcuppunkte?
Heider
Eine klasse Fahrt von Michaela Heider, die vor allem im Mittelabschnitt auftrumpft und dort den Grundstein für Platz 14 legt.
Gasslitter
Ein Sicherheitslauf von Verena Gasslitter, aber wer will es der Italienerin auch verübeln? Mit derzeit nur 25 Fahrerinnen im Ranking und nur noch 13 Fahrerinnen oben besteht so die Chance auf Weltcuppunkte.
Vlhova
Für Petra Vlhova wäre es heute ein geeigneter Zeitpunkt, um ihre ersten Super-G-Weltcuppunkte in der Karriere einzufahren. So könnte sie Boden auf die Zweitplatzierte Brignone gut machen, die heute ja ausschied. Und tatsächlich brilliert die Slowakin vor allem in dem oberen Abschnitt. Am Ende geht ihr zwar etwas die Puste aus, Platz 6 ist dennoch eine sensationelle Leistung.
Hählen
Vorgestern ließ Joana Hählen mit ihrer ersten Podestplatzierung aufhorchen. Heute reicht es nicht für ganz vorne, am Ende steht Platz 15 für die Schweizerin zu Buche.
Ledecka
Die Olympiasiegerin und Tschechin Esther Ledecka verzichtet übrigens auf einen Start.
Weidle
Was kann jetzt Kira Weidle zeigen? Die DSV-Athletin geht volles Risiko und liegt vor dem letzten Sprung auf Top-10-Kurs. Diesen jedoch vermasselt die Deutsche völlig, springt in die falsche Richtung und verpasst das vorletzte Tor.
Merryweather
Auch Alice Merryweather zeigt, dass sie durchaus Abfahrtsqualitäten mitbringt. Zwar ist es für die US-Amerikanerin am Ende nur Rang 16, dennoch ließ sie ihr Können gleich mehrmals aufblitzen.
Nufer
Ein starker 14. Platz für Priska Nufer! Zwar fehlt auch der Schweizerin der Top-Speed, dank einer sauberen Linie darf sie sich aber über einen tollen Lauf freuen.
Gagnon
Gerade an den wichtigen Stellen auf der Piste verkantet Marie-Michele Gagnon zu häufig und verliert so an Tempo. Auch ihr fehlen satte drei Sekunden auf Shiffrin.
Puchner
So langsam dringen die ersten Sonnenstrahlen durch und bedeuten bessere Sicht für die kommenden Athletinnen. Mirjam Puchner bringt dies noch wenig. Im Ziel hat die Österreicherin über drei Sekunden Rückstand.
Gauche
Auch Laura Gauche wird die gleiche Stelle wie eben auch Brignone zum Verhängnis. Zwar rauscht die Französin in den Fangzaun, doch einige Sekunden später kann sie schon wieder stehen. Weltcuppunkte gibt es für Gauche heute trotzdem nicht.
McKennis
Alice McKennis liefert derweil den wohl unsaubersten Lauf des heutigen Tages. Die US-Amerikanerin ging jedoch mit einigen Blessuren an den Start. Ein Rückstand von über 6 Sekunden sind da letztlich keine Überraschung.
Ortlieb
Ein starker Lauf jetzt von Nina Ortlieb. Die Österreicherin bleibt stets aggressiv und wird dafür mit einem 8. Platz belohnt. Stark!
Delago
Brignones Landsfrau Nicol Delago schafft es derweil nicht mal bis zur ersten Zwischenzeit. Die Italienerin treibt es bereits früh viel zu weit raus - wenigstens kann sie einen Sturz vermeiden.
Brignone
Federica Brignone weiß um die Top-Zeit der US-Amerikanerin und geht von Beginn an volles Risiko. Vor dem Übergang im Steilhang jedoch setzt es die Italienerin auf den Boden. Nach einem Schlag auf den Innenski scheidet sie aus. Schade!
Siebenhofer
Die Abstände zur Spitze werden derzeit größer. Über zwei Sekunden fehlen Ramona Siebenhofer auf Mikaela Shiffrin. Das sind auch im Super G Welten!
Rebensburg
Leider kann Viktoria Rebensburg nicht ihre Klasse im Super G abrufen. Die Kreutherin kommt einfach nicht mit der Strecke zurecht und streut gleich mehrere Fehler ein. Platz 10 am Ende für die DSV-Hoffnung.
Curtoni
Nun zeigt die Siegerin von gestern, ob sie diese Leistung bestätigen kann. Leider fehlt Curtoni gleich im oberen Teil einiges auf die Podestplätze. Den Rückstand von knapp einer Sekunde kann die Italienerin im weiteren Verlauf nicht mehr wett machen. Platz 6 für sie am Ende.
Weirather
Eine gute Fahrt dagegen von Tina Weirather. Nur im steileren Abschnitt verliert sie Zeit auf die Top-Athletinnen. Im Ziel ist es mit einem Rückstand von einer Sekunde Platz 5 für die Liechtensteinerin.
Gisin
Da ist es natürlich schwer für eine Michelle Gisin, auf diese Wahnsinnszeit zu antworten. Dies ist sicherlich derzeit auch nicht der Anspruch der Schweizerin, doch etwas besseres als ein Rückstand von über drei Sekunden hätte es durchaus sein können. Eine verkorkste Fahrt der Eidgenossin.
Shiffrin
Aber jetzt kommt die Weltcupführende und zeigt gleich mal, wo der Hase lang läuft! Shiffrin pulverisiert im oberen Teil die Bassino-Zeit nahezu und dabei kommt der starke Abschnitt der US-Amerikanerin noch. Volles Risiko und dafür wird die 24-Jährige belohnt: Platz 1 mit 0,29 Sekunden Vorsprung. Wahnsinn!
Flury
Suters Landsfrau Jasmine Flury hat da schon deutlich mehr Probleme. Ein verkorkster Lauf der Schweizerin, die sich damit auf Rang 10 einsortiert.
Suter
Jetzt folgt die beste Abfahrerin des Winters, Corinne Suter: Die Schweizerin zeigt gerade im steilen ersten Abschnitt ihre Klasse, patzt dann aber im kurvigeren Abschnitt. Da kann sie Bassino nicht die Stirn bieten und auch für Gut-Behrami reicht es hauchdünn nicht.
Miradoli
Romane Miradoli geht dagegen mit deutlich mehr Risiko an den Start, muss dafür jedoch auch den Preis zahlen. Gleich mehrfach gerät die Französin zu weit nach draußen. Für Schmidhofer und Stuhec reicht dies zwar am Ende, eine Top-Platzierung springt da aber nicht raus.
Schmidhofer
Was macht die eigentliche Speed-Hoffnung der ÖSV-Damen? Leider bestätigt sich auch bei Nicole Schmidhofer die negative Formkurve. Eine eher kraftlose Fahrt der Super-G-Weltmeisterin von 2017 - Platz 5 bedeutet dies vorerst.
Stuhec
Ein deutlich zu zaghafter Lauf von Ilka Stuhec. Die Slowenin schafft es nie wirklich Tempo mitzunehmen und muss im Ziel einen Rückstand von über zwei Sekunden hinnehmen.
Gut-Behrami
Lara Gut-Behrami hält im oberen Teil mit Bassinos Zeit mit und kann auch im flacheren Mittelteil der Italienerin Paroli bieten. Im Zielhang jedoch ist diese sensationell gefahren, so dass am Ende nur Rang 2 für die Schweizerin zu Buche steht.
Bassino
Jetzt kommt die gestrige Zweite, Marta Bassino. Erneut muss die Italienerin früh und somit mit etwas schlechteren Lichtverhältnissen an den Start gehen. Doch gerade im Steilhang zeigt sie ihre Speed-Qualitäten. Da machen zwei kleine technische Fehler auch nichts - mit fast einer Sekunde setzt sich Bassino an die Spitze. Stark!
Tippler
Und auch Tamara Tippler scheidet aus! Auf dem Innenski reißt es die Österreicherin zu Boden. Da kann sie nicht mehr korrigieren und verpasst das darauffolgende Tor.
Marsaglia
Die Erste aus dem stark besetzten italienischem Team geht an den Start. Doch Francesca Marsaglia findet nie so richtig ihren Rhythmus. Bereits vor der zweiten Zwischenzeit fädelt die Italienerin ein und scheidet aus.
Venier
Landsfrau Stephanie Venier schlägt sich im oberen Abschnitt nicht ganz so gut wie Veith. Doch im technischen Mittelabschnitt zeigt die Österreicherin was sie kann. Einen Zehntel Vorsprung hat Venier am Ende und geht in Führung.
Veith
Wie schlägt sich Anna Veith im Vergleich? Im oberen Abschnitt ist die Salzburgerin schon viel besser unterwegs als Lie zuvor und dieser Trend bestätigt sich bis zum Ziel. Mit großem Vorsprung geht die Österreicherin an die Spitze.
Lie
Los geht's! Kajsa Lie eröffnet den heutigen Super G. Der gesteckte Kurs ist mit vielen Rhythmus-Wechseln gespickt und dürfte damit vor allem den technisch starken Läuferinnen entgegenkommen. Die Norwegerin legt mit einer Zeit von 1:12,95 Minute vor. Mal sehen, was diese Wert ist.
Swiss Ski
Die Schweizerinnen sind wie gewohnt voll bepackt mit Top-Fahrerinnen. Michelle Gisin, Joana Hählen und Corinne Suter standen bei Speedrennen in diesem Jahr allesamt auf dem Podest. Letztere feierte beim Abfahrtsrennen in Pongau bereits einen Weltcupsieg in dieser Saison.
ÖSV-Team
Bei den Österreicherinnen stehen in den Speeddisziplinen lediglich zwei Podestplatzierungen in dieser Saison zu Buche. Und diese stammen sogar von den ersten Abfahrtsrennen des Winters in Lake Louise, wo Nicole Schmidhofer den Sieg und Stephanie Venier einen Tag zuvor einen 3. Platz einfuhren. Beide sind auch heute die heißesten Eisen im ÖSV-Team.
DSV-Team
Wie sieht es bei den DSV-Athletinnen aus? Viktoria Rebensburg bringt alle Voraussetzungen für eine Top-Platzierung mit, muss jedoch gegen den negativen Trend der letzten Wochen ankämpfen. Die anderen deutschen Damen - Weidle, Wenig, Dorsch und Hronek - werden dagegen Weltcuppunkte als Maximalziel ausgegeben haben.
Favoritinnenkreis
Doch was sagt uns das für den heutigen Tag? Die derzeit formstarken Italienerinnen werden auch heute als Topfavoritinnen an den Start gehen. Vor allem Brignone könnte mit einem Erfolg den 2. Platz im Gesamtweltcup vor Petra Vlhova festigen. Ansonsten scheint lediglich die Weltcupführende Shiffrin in den Speeddisziplinen der italienischen Dominanz derzeit entgegenwirken zu können.
Dritter Super G des Winters
Heute aber geht es im Super G zur Sache, sprich auf der Piste sind neben Speed vor allem auch technische Qualitäten gefragt. Bislang gab es zwei Rennen: Im kanadischen Lake Louise überraschte Viktoria Rebensburg mit einem Erfolg, während in St. Moritz Sofia Goggia hauchdünn vor Brignone und Shiffrin siegte.
Recap Freitag und Samstag
Am Freitag stellte Mikaela Shiffrin einmal mehr ihre Allrounder-Qualitäten unter Beweis und siegte überraschend vor Federica Brignone und der Podest-Debütantin Joana Hählen. Gestern wiederum war die Abfahrt ganz in der Hand der italienischen Damen. Elena Curtoni nutzte mit einer hohen Startnummer die guten Bedingungen eiskalt aus und verwies ihre Landsfrauen Marta Bassino und erneut Brignone auf die Plätze 2 und 3.
Super G in Bansko
Tag 3 im bulgarischen Bansko steht an und damit auch der letzte Akt des Speedwochenendes der Alpinen Damen. Während Freitag und Samstag noch je ein Abfahrtsrennen auf dem Programm stand, gehen die Fahrerinnen heute im Super G an den Start.
vor Beginn
Herzlich willkommen in Bansko zum Super G der Damen.
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