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Live-Ticker Ski Weltcup So, 02.12.2018 Weltcup Beaver Creek, Riesenslalom

Alle Rennen und Ergebnisse des Alpinen Ski-Weltcups live im Ticker auf Süddeutsche.de

Riesenslalom der Herren
 
 
Name
Land
1. Lauf
Zeit Total
Diff
 
Name
Nation
Zeit
Diff
1
Clement Noel
FRA
1:48.96
2
Manuel Feller
AUT
1:49.14
0.18
3
Daniel Yule
SUI
1:49.79
0.83
4
Ramon Zenhäusern
SUI
1:49.82
0.86
5
Henrik Kristoffersen
NOR
1:49.94
0.98
6
Giuliano Razzoli
ITA
1:50.03
1.07
7
Felix Neureuther
GER
1:50.06
1.10
8
Alexis Pinturault
FRA
1:50.08
1.12
9
Victor Muffat-Jeandet
FRA
1:50.15
1.19
10
Istok Rodes
CRO
1:50.24
1.28
11
Christian Hirschbühl
AUT
1:50.28
1.32
12
Dave Ryding
GBR
1:50.45
1.49
.
Manfred Mölgg
ITA
1:50.45
1.49
14
Marcel Hirscher
AUT
1:50.58
1.62
15
Alex Vinatzer
ITA
1:50.72
1.76
 
Letzte Aktualisierung: 02:28:20
 
 
Das war es für heute aus den USA. Wir wünschen Ihnen noch einen schönen Abend. Bis bald!
 
 
Thomas Tumler komplettiert das Podest. Der Schweizer war nicht nur mit sehr hoher Startnummer in den ersten Lauf gestartet, er hat sich dank eines sensationellen Finallaufes noch vom 21. auf den 3. Platz verbessert. Auch für ihn war es das beste Rennen seiner Karriere.
 
 
Marcel Hirscher muss nach fünf Siegen im Riesenslalom erstmals wieder der Konkurrenz zuklatschen. Er konnte in beiden Läufen nicht die gewohnte Perfektion liefern, zeigt sich aber als fairer Verlierer.
 
 
Was für ein Rennen! An dem Wochenende, an dem Thomas Dreßen mit Kreuzbandriss einen bitteren Karriereeinschnitt erlebte, gewinnt ausgerechnet Stefan Luitz kurz nach dem Ende einer elf Monate andauernden Verletzungspause.
Luitz
Stefan Luitz (GER) fährt oben gut und baut seinen Vorsprung auf Hirscher leicht aus. Im Mittelteil verliert er dann an Boden, doch unten stimmt das Tempo wieder. Der Deutsche schlägt den Dominator der Szene und siegt beim Riesenslalom in Beaver Creek.
Hirscher
Marcel Hirscher (AUT) verliert oben nur minimal. Er macht einen kleinen Fehler, doch der Vorsprung reicht, er führt mit 0,37 Sekunden. Nun steht nur noch Stefan Luitz oben und kämpft um den Tagessieg. Da der Lauf des Österreichers nicht die gewohnte Perfektion bot, hat der Deutsche eine echte Chance.
Kristoffersen
 
Henrik Kristoffersen (NOR) reicht der mitgebrachte Vorsprung ebenfalls nicht. Unten fehlt das Tempo und so stürmt Thomas Tumler doch tatsächlich auf das Podest.
Meillard
 
Auch Loic Meillard (SUI) verliert das Duell gegen seinen Landsmann und kommt mit der zweitbesten Zeit über den Zielstrich. Tumler darf nun sogar vom Podest träumen.
Mölgg
 
Für Tumler ist es jetzt schon das beste Weltcupergebnis seiner Karriere, Manfred Mölgg unterläuft weit oben ein Fehler und fällt als nächster Routinier weit zurück und wird am Ende des Tages jenseits der Top Ten landen.
Olsson
 
Thomas Tumler ist im zweiten Lauf weiter über eine Sekunde schneller als der gesamte Rest der Weltelite. Auch für Matts Olsson (SWE) ist dieses Hindernis zu hoch, der Schwede ist immerhin Zweiter.
Pinturault
 
Auch Alexis Pinturault (FRA) verliert gleich oben fünf Zehntel und kommt so überhaupt nicht ins Tempo. Er fällt auf den 9. Platz zurück.
Muffat-Jeandet
 
Victor Muffat-Jeandet findet keine enge Spur um die Tore und verpasst die Bestzeit. Thomas Tumler hat längst einen Platz in den Top Ten sicher.
 
 
Nun stehen noch acht Athleten oben, die allesamt im ersten Durchgang innerhalb von einer Sekunde Abstand ins Ziel bekommen sind. Den Auftakt macht Victor Muffat-Jeandet, Stefan Luitz bestreitet das große Finale.
Kranjec
 
Auch Zan Kranjec (SLO) nutzt nun seinen Vorsprung aus dem ersten Lauf nicht und fällt nach schwachen Mittelteil weit nach hinten zurück.
Dopfer
 
Fritz Dopfer macht früh einen Fehler und bekommt keinen Speed unter die Skier. Er verliert 14 Plätze und wird so einen Platz unter den besten 20 verpassen. Dem guten ersten Lauf folgt ein schwaches Finale.
Faivre
 
Mathieu Faivre (FRA) scheint vom Sieg seiner Freundin Mikaela Shiffrin in Lake Louise zunächst inspiriert, dann misslingt aber doch der Übergang in die Zielpassage und er verfehlt die Bestzeit um vier Zehntel.
Ligety
 
Es wird laut im allerdings nur spärlich besetzten Zuschauerbereich im Ziel. Ted Ligety legt oben Bestzeiten vor, verliert dann aber doch die Spur und ist hinter Tumler nur Zweiter.
Caviezel
 
Gino Caviezel (SUI) beginnt oben auch sehr aggressiv, macht dann aber einen kleinen Feld und kommt nur als Vierter unten im Ziel an.
Nestvold-Haugen
 
Die Hälfte des Finallaufes ist geschafft. Thomas Tumler und Rasmus Windingstad machen weiter richtig an Boden gut. Auch Leif Kristian Nestvold-Haugen (NOR) kann die Zeit des Schweizers nicht schlagen, ist nur Dritter.
Schmid
 
Alexander Schmid (GER) kann in den oberen Sektoren zwar die Bestzeit von Tumler unterbieten. Doch dann verliert er etwas die Linie und fällt auf den 4. Platz zurück. Er war der erste der drei deutschen Finalstarter.
McLaughlin
 
Brian McLaughlin liefert bei seiner Premiere im Weltcup ein starkes Rennen ab und reiht sich zunächst als Vierter ins Klassement ein. Er reist also mit sicheren Weltcuppunkten aus Beaver Creek ab.
Tumler
Thomas Tumler (SUI) fährt von oben bis unten eine sehr aggresive Linie und bringt so fast eine Sekunde Vorsprung ins Ziel.
Schörghofer
 
Die Österreicher haben heute so ihre Probleme mit dieser Strecke. Nach Raschner scheidet nun auch Philipp Schörghofer (AUT) nach einem Fahrfehler im Mittelteil aus. Nein, er bringt das Rennen doch noch runter. Aber die Zeit wird nicht für Punkte im Weltcup reichen.
Read
 
Rasmus Windingstad hat eine gute Linie gefunden, denn seine Bestzeit hat weiter Bestand. Auch Erik Read (CAN) fällt hinter den Norweger zurück.
Raschner
 
Dominik Raschner (AUT) rutscht im Golden Eagle Jump über seine Außenskier weg und landet im Schnee.
Strolz
 
Es gibt eine erste Verschiebung zum ersten Lauf. Johannes Strolz (AUT) hat die Bestzeit von Windingstad nicht unterbieten und fällt hinter den Norweger zurück.
Windingstad
Rasmus Windingstad (NOR) gewinnt in seinem 30. Weltcuprennen das teaminterne Duell mit Jansrud deutlich und übernimmt die Führung.
Jansrud
 
Kjetil Jansrud (NOR) eröffnet den Finallauf. Ihm könnte die schnellere Strecke liegen. Er legt natürlich die erste Bestzeit vor.
 
 
Der zweite Lauf ist etwas schneller gesteckt.
2. Lauf
 
Gleich wird der Vorläufer noch einmal die Strecke des Finallaufs abfahren, die Bedingungen sind immer noch gut. Marcel Hirscher hat zehn der letzten zwölf Riesenslaloms gewinnen können. Der Österreicher hatte im ersten Lauf einen kleinen Fehler, den er gleich ganz sicher korrigieren möchte.
 
 
Wir machen kurz Pause und melden uns rechtzeitig wieder. Bis gleich!
 
 
So geht ab 20:45 Uhr Stefan Luitz mit 15 Hundertstel Vorsprung auf Marcel Hirscher in den finalen Lauf. Henrik Kristoffersen folgt nur zwei Hundertstel dahinter. Der Rest des Finallaufes hat dann schon mehr als eine halbe Sekunde Rückstand. Es sieht zumindest im Kampf um das Podest sehr gut aus für den Pechvogel des Vorjahres.
 
 
Von den hohen Startnummern hat sich kein Athlet mehr für den zweiten Lauf qualifizieren können. Thomas Tumler war mit der Nummer 48 der letzte Starter, der sich noch unter die ersten 30 schieben konnte.
 
 
Das ändert natürlich überhaupt nichts an den starken DSV-Ergebnissen im ersten Lauf. Über allem strahlt Stefan Luitz, der bei seinem zweiten Weltcup nach seinem Verletzungscomeback einen sensationellen ersten Lauf abgeliefert hat und mit 15 Hundertstel vor Marcel Hirscher das Feld anführt.
Staubitzer
 
Für Benedikt Staubitzer reicht es heute nicht. Als 35. scheidet der vierte und letzte deutsche Starter im ersten Lauf aus.
Tumler
 
Mit Thomas Tumler (SUI) kratzt noch einmal eine hohe Startnummer an den besseren Zeiten und darf als 21. sicher davon ausgehen, später im Finale noch eine zweite Chance zu bekommen.
Meier
 
Mit Daniel Meier bringt bereits der dritte Österreicher die Strecke nicht ins Ziel, sondern scheidet vorzeitig aus.
Windingstad
 
Rasmus Windingstad (NOR) bleibt unter der Marke von 1:18 und schiebt sich damit unter die besten 30.
Odermatt
 
Für die restlichen Athleten ist der Startinterval nun auf 45 Sekunden verkürzt. Nun geht es also Schlag auf Schlag, der zweite Lauf steht in gut 20 Minuten. Marco Obermatt dürfte bei den besten 30 mit von der Partie sein.
Jansrud
 
Noch sind 42 Athleten oben am Start. Mal sehen, wer sich von diesen hohen Startnummern noch einen Startplatz für den zweiten Lauf sichert. Kjetil Jansrud (NOR) dürfte mit 2.40 Rückstand der Sprung in die nächste Runde gelingen.
Brennsteiner
 
Zehn Österreicher stehen auf der Startliste. Mit Stefan Brennsteiner (AUT) wird sich nun aber schon der zweite ÖSV-Athlet nicht in die Ergebnisliste eintragen, er fädelt im Mittelteil ein und scheidet genau wie Manuel Feller aus.
Dopfer
 
Auch Fritz Dopfer (GER) überzeugt mit einer guten Leistung. Er ist der erste Starter, der mit höherer Startnummer wieder vorne reinläuft und die elftbeste Zeit liefert. Und da war ganz sicher noch Luft für mehr drin.
Leitinger
 
Der einstige Vizeweltmeister patzt schon am ersten Tor. Im Mittelabschnitt findet Roland Leitinger (AUT) erneut nicht den Übergang in den steileren Hang und verliert so viel Zeit, dass wir ihn wohl später nicht noch einmal sehen werden.
Zubcic
 
Nun häufen sich dann doch die sichtbaren Fehler. Schon oben verliert Filip Zubcic (CRO) früh die Ideallinie, das kostet nach unten heraus mehr als drei Sekunden.
Tonetti
 
Riccardo Tonetti (ITA) schiebt sich als zweiter Italiener in die Top Ten.
Schmid
 
Die deutschen Herren sind mit gutem Material unterwegs. Im oberen Streckenabschnitt liegt Alexander Schmid noch aussichtsreich in den Top Ten. Unten kann der zweite deutsche Starter dies nicht ganz halten, doch der momentane 13. Platz bietet ihm eine gute Ausgangslage für den zweiten Lauf.
Schörghofer
 
Philipp Schörghofer (AUT) ist im ersten Sektor noch gut dabei. Doch danach scheut der Österreicher das große Risiko, nimmt die Tore zu rund und verliert so sehr viel Zeit.
Nestvold-Haugen
 
Leif Kristian Nestvold-Haugen (NOR) beendet die erste Startgruppe. Mit seiner Zeit von 1:17.16 darf er sich im zweiten Durchgang noch leichte Hoffnungen auf die Top Ten machen.
Mölgg
 
Besser macht es der italienische Altmeister, Manfred Mölgg findet eine enge Streckenführung und bringt die fünftbeste Zeit ins Ziel runter.
De Aliprandini
 
Luca De Aliprandini (ITA) nimmt als erster Italiener die Strecke in Angriff. Er hat nichts mit der Bestzeit zu tun, sondern reiht sich mit fast drei Sekunden Rückstand ganz am Ende des Klassements ein. Das könnte am Ende nicht einmal für den zweiten Lauf reichen.
Ligety
 
Ted Ligety (USA) geht das Rennen gleich oben viel zu langsam an. Ihm fehlt die Aggressivität und damit im Ziel fast anderthalb Sekunden zur Bestzeit.
Luitz
Schon vor zwei Jahren hatte Stefan Luitz (GER) den österreichischen Überflieger an diesem Hang am Rande einer Niederlage, machte dann aber kurz vor dem Ziel einen großen Fehler. Auch heute könnte seine Stunde schlagen, er setzt sich nach einem sensationellen Lauf an die Spitze.
Olsson
 
Matts Olsson (SWE) kommt zwar nicht an die Bestzeit heran, aber er kommt vor den beiden am Anfang gestarteten Franzosen ins Ziel und verschafft sich eine gute Ausgangslage für den zweiten Lauf.
Kristoffersen
 
Henrik Kristoffersen (NOR) wirft aber den Handschuh in den Ring. Er ist im oberen und mittleren Abschnitt schneller, unten reicht es aber nicht ganz zur Bestzeit. Dem Norweger fehlen zwei Hundertstel.
Hirscher
Marcel Hirscher (AUT) ist wieder einmal das Maß aller Dinge. Zwar ist er im ersten Abschnitt, noch etwas langsamer, doch dann kann ihn nichts mehr stoppen. Er unterbietet die Bestzeit gleich einmal um fast sieben Zehntel.
Kranjec
 
Zan Kranjec (SLO) verliert im Mittelteil fast drei Zehntel und kann nicht an die Zeit der beiden Franzosen anknüpfen. So ist der noch ist der Rückstand überschaubar.
Pinturault
 
Im Mittelteil kann Alexis Pinturault (FRA) den Kurs sehr eng fahren, davon rettet der Franzose vier Hundertstel Vorsprung ins Ziel.
Feller
 
Manuel Feller (AUT) zieht es schon am zweiten Tor die Außenskier weg, ein erster Favorit muss ganz früh die Segel streichen.
Muffat-Jeandet
 
Victor Muffat-Jeandet (FRA) hat unten ganz leichte Probleme, legt aber mit 1:16.44 eine mutmaßlich gute Zeit vor.
Muffat-Jeandet
Die Bedingungen sind sehr gut. Victor Muffat-Jeandet (FRA) eröffnet den Riesenslalom.
vor Beginn
 
Die ersten Vorläufer nehmen die Strecke in Angriff. Es kann also gleich auch richtig losgehen.
DSV
 
Nach dem Ausfall von Dreßen liegen die Hoffnungen des DSV nun bei Fritz Dopfer, Stefan Luitz, Alexander Schmid und Benedikt Staubitzer. Doch schon ein Platz unter den besten Zehn wäre mehr als ein Achtungserfolg.
Konkurrenz
 
Als die größten Herausforderer gehen Henrik Kristoffersen, Alexis Pinturault und Manuel Feller aus dem Starthäuschen. Und natürlich wird sich auch Ted Ligety Besonderes für den Heim-Weltcup vorgenommen haben.
Hoffnung
 
Doch die Weltspitze ist da, um mögliche Fehler des Überfliegers dann vielleicht auch nutzen zu können. Von den besten 20 Riesen-Slalom-Athleten des Vorwinters haben sich 17 in die Startliste eingetragen.
Überflieger
 
Favorit ist natürlich einmal mehr Marcel Hirscher, der die vergangenen fünf Skiweltcup-Riesenslalom-Rennen in Folge gewinnen konnte und auch bei den Olympischen Spielen Gold einheimste. Es ist schon über sechs Jahre her, dass der junge Vater einen Riesenslalom nicht in beiden Läufen auch ins Ziel brachte.
Kursmacher
 
Dieser Riesenslalom wäre auch mit Thomas Dreßen keine deutsche Domäne geworden, nur Stefan Luitz könnte vielleicht in die Top Ten laufen. So steht ein anderer Deutscher mehr im Mittelpunkt des Interesses. DSV-Vertreter Bernd Brunner hat den Kurs für diesen ersten Riesenslalom des Winters abgesteckt.
leichte Entwarnung
 
Sein Arzt Manuel Köhne, der Dreßen auch operieren wird, stellte fest, dass das hintere Kreuzband doch nicht gerissen ist. Die Operation wird in den kommenden Tagen durchgeführt. 'Ich werde zurückkommen. Aber wie schnell das geht, wie lange das dauert, keine Ahnung. Ich gehe erst wieder auf die Ski, wenn es wieder zu 100 Prozent passt', so der 25-Jährige bei seiner Rückkehr nach Deutschland am Münchner Flughafen.
Untersuchung
 
Dieses Weltcupwochenende in den USA wurde von Thomas Dreßens schwerem Sturz am Freitag überschattet. Der Streif-Sieger ist zurück in Deutschland und es gibt nach einer ersten Untersuchung zumindest leichte Entwarnung.
vor Beginn
 
Herzlich willkommen in Beaver Creek zum Riesenslalom der Herren.
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