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Live-Ticker Ski Weltcup Di, 08.01.2019 Weltcup Flachau, Slalom

Alle Rennen und Ergebnisse des Alpinen Ski-Weltcups live im Ticker auf Süddeutsche.de

Slalom der Damen
 
 
Name
Land
1. Lauf
Zeit Total
Diff
 
Name
Nation
Zeit
Diff
1
Mikaela Shiffrin
USA
2:23.17
2
Alice Robinson
NZL
2:23.47
0.30
3
Petra Vlhova
SVK
2:23.58
0.41
4
Tessa Worley
FRA
2:24.38
1.21
5
Viktoria Rebensburg
GER
2:25.20
2.03
6
Wendy Holdener
SUI
2:25.51
2.34
7
Eva-Maria Brem
AUT
2:25.99
2.82
8
Katharina Liensberger
AUT
2:26.06
2.89
9
Sara Hector
SWE
2:26.21
3.04
10
Mina Fürst Holtmann
NOR
2:26.51
3.34
11
Bernadette Schild
AUT
2:26.54
3.37
12
Thea Louise Stjernesund
NOR
2:26.81
3.64
13
Ricarda Haaser
AUT
2:27.11
3.94
14
Coralie Frasse Sombet
FRA
2:27.20
4.03
15
Kristin Lysdahl
NOR
2:27.29
4.12
16
Marie-Michele Gagnon
CAN
2:28.13
4.96
DNF
Federica Brignone
ITA
DNF
DNF
Meta Hrovat
SLO
DNF
DNF
Katharina Truppe
AUT
DNF
 
Letzte Aktualisierung: 02:18:07
Ende
 
Da das Ergebnis nun als offiziell vermeldet wird, dürfen wir uns ruhigen Gewissens verabschieden. Bis demnächst auf diesem Kanal! Gute Nacht!
DSQ
 
Nochmals müssen wir uns zu Wort melden, denn es gab eine Disqualifikation. Und das führte zu Änderungen auf dem Podium. Anna Swenn-Larsson wurde nachträglich ein Fehler an Tor 43 nachgewiesen. Die Jury strich die Schwedin aus der Wertung. Damit rutschte Katharina Liensberger aufs Stockerl nach. Auch alle weiteren Damen machten einen Platz gut. Damit erfüllte Lena Dürr als Fünfzehnte ihre zweite Teilnorm und qualifizierte sich für die WM.
Bis bald
 
Damit soll es das vom Nachtslalom in Flachau gewesen sein. Vielen Dank für das Interesse! Für die Damen geht es jetzt weiter nach St. Anton, wo ein Speed-Wochenende ansteht. Sofern die Schneemassen Wettkämpfe erlauben, werden wir Samstag und Sonntag live berichten. Bis dahin - und einen schönen Rest-Abend noch!
Swiss-Ski
 
Für die Schweiz holten Wendy Holdener (5.) und Michelle Gisin (8.) Top-10-Ergebnisse. Aline Danioth verteidigte ihren elften Platz und strich ihre bislang beste Weltcupplatzierung ein. Carole Bissig landete am Ende auf einem guten 24. Rang.
DSV
 
Für den deutschen Lichtblick sorgte Christina Geiger, die sich mit einem guten zweiten Lauf auf Position sieben vorarbeitete. Lena Dürr verlor im Finaldurchgang einen Platz, reihte sich letztlich als Sechzehnte ein.
ÖSV
 
Knapp am Stockerl vorbei schrammte Katharina Liensberger als Vierte. Zwölf Hundertstel fehlten der Österreicherin am Ende. Während Bernadette Schild im zweiten Durchgang ausschied, kämpfte sich Katharina Truppe tatsächlich noch von Rang 14 unter die besten Zehn (9.). Weltcuppunkte strichen überdies Katharina Huber (19.) und Stephanie Brunner (20.) ein.
Sieg für Vlhova
 
Petra Vlhova, im Spezialslalom in dieser Saison bislang immer Zweite, bricht die Serie der Mikaela Shiffrin. Nach acht Slaloms in Folge muss sich die dreifache Weltmeisterin mal wieder geschlagen und mit Rang zwei zufrieden geben. Die Slowakin verdiente sich den Erfolg mit einer grandiosen Laufbestzeit - bei wohlgemerkt arg ramponierter Piste - und arbeitete sich von Rang drei noch ganz nach vorn. Neben den beiden Arrivierten darf sich Anna Swenn-Larsson über ihr zweites Weltcup-Podium nach dem dritten Platz von Are 2014 freuen.
Shiffrin
Was zeigt uns nun die Führende nach dem ersten Lauf? Mikaela Shiffrin wird alles aufbieten müssen, will sie dieses Rennen gewinnen. Die Seriensiegerin dieser Saison wirkt gewohnt geschmeidig, büßt aber eine Viertelsekunde ein. Und Vlhova ist unten stark gefahren. An der zweiten Zwischenzeit liegt die Amerikanerin zurück. Und dabei bleibt es. 15 Hundertstel fehlen, Shiffrin gewinnt ausnahmsweise mal nicht! Der Sieg geht an Petra Vlhova!
Swenn-Larsson
 
Kümmerliche vier Hundertstel Guthaben bringt Anna Swenn-Larsson bei nach wie vor starkem Schneefall mit. Die Schwedin wirkt zu vorsichtig, scheint mit der Situation nicht klar zu kommen. So verbremst die 27-Jährige den Lauf. Erst unten fährt sie plötzlich befreit auf. Und obwohl der Rückstand eine Sekunde groß ist, reicht das fürs Podium. Groß ist die Freude!
Vlhova
Drei Damen stehen noch oben. Die Serienzweite im Spezialslalom legt los. Petra Vlhova aber braucht länger, um Fahrt aufzunehen. Doch dann gelingt das. Die Slowakin wird immer schneller, fährt im letzten Streckenabschnitt gewaltig stark. Das ist eine phänomenale Laufbestzeit - auf dieser abgenutzten Piste!
Liensberger
Der letzte österreichische Trumpf steht bereit. Die Fans in Flachau geben noch einmal alles. Schnell findet Katharina Liensberger in den Rhythmus, zieht eine enge Linie - und baut den Vorsprung aus. Kurz vor dem Ziel erlaubt sie sich noch einen Fehler. Die herausgefahrene Zeit ist wieder weg. Aber die halbe Sekunde vom Start bleibt - und bringt die Führung.
Hansdotter
 
Frida Hansdotter stößt sich oben ab. Die zweifache Flachau-Siegerin bringt knapp vier Zehntel mit. Die Olympiasiegerin bemüht sich einmal mehr um ihre Form. Weit weg ist die Schwedin nicht, doch für die Spitze reicht es nicht ganz. Eine Viertelsekunde fehlt.
Holdener
Gleichermaßen aggressiv legt Wendy Holdener los. Die Schweizerin erlaubt sich keine Fehler, bekommt dann aber einen Schlag. Der beeindruckt sie nicht, die 25-Jährige zieht das durch. Holdener holt Zeit raus und liegt im Ziel eine Sekunde vorn!
Schild
 
Für die Gastgeber schiebt sich Bernadette Schild in den Hang. Und die Vorjahreszeite geht es forsch an, fährt auf Angriff. Und dann passiert es. Bei einem lang gezogenen Linksschwung fädelt Schild ein und scheidet aus.
Gisin
 
Das müssen die verbliebenen Läuferinnen erst einmal leisten. Michelle Gisin bringt zwei Zehntel Polster mit. Auch die Schweizerin fährt längst nicht auf Ankommen, holt ebenfalls Zeit raus. Von diesem Vorsprung zehrt die 25-Jährige in der Folge. Und ganz unten war Geiger stark. Das bekommt Gisin nicht ganz hin. Knapp eine Zehntel fehlt.
Geiger
Mit einer Schrecksekunde legt Christina Geiger los. Die Deutsche lässt sich nicht beeindrucken, baut ihren Vorsprung sogar auf über eine Sekunde aus. Im Mittelteil folgt ein weiterer kleiner Fehler. Doch im letzten Streckenabschnitt drückt die DSV-Athletin wieder gewaltig auf die Tube. Weit mehr als eine Sekunde spricht letztlich für sie, das ist die Führung!
Costazza
 
Richtig stark ist Chiara Costazza unterwegs. Unaufhörlich holt die Italienerin Zeit raus, ist auf Kurs Laufbestzeit. Doch dann passiert es, 34-Jährige ist zu spät dran, verfehlt das nächste Tor und scheidet aus.
Danioth
 
Eine Spur zu forsch ist Aline Danioth unterwegs. Die Schweizerin hebt es kurz aus. An zwei, drei Toren gibt es Probleme mit der Balance. Schrecken lässt sich die junge Dame nicht, sie behält den Fuß auf dem Gas. Danioth kommt als Dritte unten an, was ihr ein Lächeln entlockt.
Noens
 
Agil windet sich Nastasia Noens durch den Stangenwald. Mitunter ist die Französin zu weit von den Toren weg. Dennoch zahlt sich die spritzige Fahrweise einigermaßen aus, wird mit Rang zwei belohnt.
St-Germain
 
Bei Laurence St-Germain hakt es frühzeitig. Mehrfach bleibt die Kanadierin hängen, massiv Zeit geht verloren. Dann findet die 24-Jährige in den Rhythmus, holt unten wieder auf. Für ganz vorn aber reicht es dennoch bei Weitem nicht. Platz vier!
Truppe
Mehr als eine Sekunde Polster bringt Katharina Truppe mit. Und das verleiht ihr Flügel. Die Österreicherin ruht sich nicht darauf aus, fährt couragiert. Und das zahlt sich aus. 66 Hundertstel bleiben. Die Fans im Zielraum feiern die Führung!
Dürr
 
Nun folgt die erste von zwei Deutschen im Finaldurchgang. Lena Dürr bringt fast neun Zehntel Polster mit. Zunächst schlägt sich die 27-Jährige besser als zuletzt. Die DSV-Läuferin versucht es mit sauberer Technik und runder Fahrt. Den Vorsprung verspielt sie damit, liegt am Ende fast eine halbe Sekunde zurück. Platz vier, aber immerhin im Ziel!
Brunner
 
Zeitgleich mit Lysdahl war Stephanie Brunner im ersten Lauf. Und die Österreicherin bewegt sich anfangs auf exakt deren Niveau. Dann jedoch baut die 24-Jährige einen Schnitzer ein. Sie wird ausgehoben, gerät in den tiefen Schnee. Das kostet mehr als eine Sekunde. Rang sieben!
Lysdahl
Besser lässt Kristin Lysdahl den Ski laufen. Da ist Zug drin. Zwar zehrt die Norwegerin von ihrem Vorsprung, bringt aber knapp zwei Zehntel nach unten. Das ist die Führung!
Bucik
 
Ana Bucik bringt nun bereits mehr als acht Zehntel Guthaben mit. Und auch das reicht bei Weitem nicht. Die Slowenin quält sich über den Hang, findet das Maß zwischen aggressivem und weichem Fahren nicht, fällt weit zurück.
Huber
 
So beißt sich eine Läuferin nach der anderen die Zähne an der Bestzeit aus. Und so sehr die österreichischen Fans Unterstützung bieten, auch Katharina Huber bringt ihr Polster nicht nach unten, muss am Ende mit Rang fünf zufrieden sein.
Wikström
 
Es scheint enorm schwierig, das rechte Maß für diese Piste zu finden. Vor allem verändern sich die Verhältnisse von Tor zu Tor. Es bedarf einer grandios schnellen Auffassungsgabe, um stets die richtigen Entscheidungen zu treffen. Emelie Wikström jedenfalls findet dieses Maß nicht, kommt mit anderthalb Sekunden Rückstand unten an.
Holtmann
 
Sollte die Piste jetzt schon so massiv nachlassen? Mina Fürst Holtmann zumindest bekommt richtig was aufgebrummt. Immer wieder ist die Norwegerin zu spät dran. Mehr als Position sieben ist so nicht drin.
Staalnacke
 
Ylva Staalnacke hat etwas mehr Spielraum. Bei einem Linksschwung rutscht die Schwedin etwas raus, fährt somit einen weiten Weg. Kontinuierlich geht Zeit verloren. Es geht zurück auf Platz vier.
Ferk
 
Zwar ist auch der Vorsprung von Marusa Ferk schnell dahin geschmolzen, doch die Slowenin findet dann richtig gut ins Rennen. Den Rest der Strecke fährt sie stark, verliert überhaupt nichts mehr dazu und sortiert sich als Zweite ein.
Säfvenberg
 
Macht es Charlotta Säfvenberg besser? Als eine von sieben Schwedinnen im zweiten Durchgang bringt die 24-Jährige knapp drei Zehntel mit. Und die sind schnell aufgebraucht. Und dabei bleibt es nicht. Rang drei!
Fjällström
 
Mit einem Stehversuch lässt Magdalena Fjällström enorm Zeit liegen. Da sind mit einem Schlag zwei Sekunden weg. Natürlich lässt sich das nicht mehr aufholen, da kann sich die 23-Jährige noch so strecken.
Hrovat
 
Meta Hrovat bringt quasi kein Guthaben gegenüber Moltzan mit. Und an deren furiose Fahrt kommt die Slowenin nicht ganz ran. Dennoch zeigt die 20-Jährige eine ordentliche Leistung, die mit Rang zwei belohnt wird.
Moltzan
Deutlich angriffslustiger wedelt Paula Moltzan zu Tal. Die US Amerikanerin baut ihren Vorsprung kontinuierlich aus, die packt richtig was drauf. Mit mehr als einer Sekunde Polster ist das die überragende Laufbestzeit.
Korpio
 
Etwas vorsichtiger geht es Nella Korpio an. Die Finnin möchte offenbar unbedingt ankommen. Zwar rutscht die 19-Jährige ans Ende des Klassements zurück, aber immerhin erreicht sie das Ziel.
Bissig
Was ist die Bestzeit wert? Es geht offenbar deutlich schneller, wie es Carole Bissig beweist. Die Schweizerin geht forsch zu Werke. Die noch tolle Piste taugt der 22-Jährigen voll. Mehr als sechs Zehntel ist sie am Ende vorn.
Hector
Sara Hector eröffnet den Finaldurchgang, darf bei optimaler Piste eine Zeit vorlegen. Der Schwedin gelingt ein flüssiger Lauf. Optisch schaut das gut aus und sollte die 26-Jährige noch etwas nach vorn spülen.
Bedingungen
 
Bei leichtem Frost schneit es weiterhin unaufhörlich in Flachau. Die Sportlerinnen finden also unveränderte Bedingungen vor.
2. Lauf
 
Willkommen zurück im Salzburger Land! Auf der "Hermann Maier Weltcupstrecke" steht der zweite Lauf des Nachtslaloms der Damen an. Als Kurssetzer durfte sich diesmal Tobias Lux, Trainer beim Deutschen Skiverband, verwirklichen.
Bis gleich
 
Für den Moment soll es das aus Flachau gewesen sein. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit! Wir melden uns natürlich rechtzeitig zurück, bevor um 20:45 Uhr der Finaldurchgang im Spezialslalom der Damen beginnt. Bis dahin!
Swiss-Ski
 
Das Podium scheint für Wendy Holdener (6.) heute außer Reichweite zu sein. Doch zusammen mit Michelle Gisin (8.) und Aline Danioth (11.) sind das drei Schweizerinnen, die für die besten Zehn in Frage kommen. Einen zweiten Versuch bekommt heute überdies Carole Bissig (29.).
ÖSV
 
Neben Katharina Liensberger lauert mit Bernadette Schild (7.) eine zweite Österreicherin in den Top 10. Und auch Katharina Truppe (14.) hegt leise Hoffnungen, es noch dorthin zu schaffen. Mit Stephanie Brunner (16.) und Katharina Huber werden wir zwei weitere ÖSV-Sportlerinnen wieder sehen. Nicht aber Chiara Mair, die scheiterte als 31. um eine Hundertstel.
DSV
 
Aus deutscher Sicht wusste Christina Geiger auf zügig nachlassender Piste zu gefallen, strebt als Neunte wieder eine Top-10-Platzierung an. Mit besserer Startnummer kam Lena Dürr erneut überhaupt nicht zurecht. Die 27-Jährige profitierte aber letztlich von den immer stärker anwachsenden Rückständen und hielt sich mit 2,8 Sekunden Hypothek auf dem 15. Platz. Jessica Hilzinger und Marlene Schmotz führten einen aussichtslosen Kampf mit den Bedingungen und schafften es nicht unter die besten 30.
Shiffrin
 
Mal wieder wird ein Spezialslalom nur über Mikaela Shiffrin entschieden. Die Vorjahressiegerin zeigte in Flachau einen forschen ersten Lauf, wirkte dabei gewohnt geschmeidig und war schneller als alle anderen. Etwa drei Zehntel nahm die Weltmeisterin ihren schärfsten Verfolgerinnen ab. Zu denen gehörte wieder Petra Vlhova, die Slowakin aber musste heute zunächst Anna Swenn-Larsson den Vortritt lassen. Diese drei Damen befinden sich klar auf Podiumskurs. Gut zwei Zehntel dahinter lauert Katharina Liensberger. Frida Hansdotter muss hoffen, dass dort vorn fleißig gepatzt wird, sonst sind die Top 3 schwer zu erreichen. Alle weiteren Athletinnen liegen eine Sekunde und mehr hinter der Spitze.
Pellegrin
Seit geraumer Zeit zittert Sara Hector als 30. um den Verbleib im Wettbewerb. Und nun steht nur noch Elise Pellegrin oben. Die für Malta startende Französin sollte für die Schwedin keine Gefahr darstellen, aber wir schauen sie uns natürlich noch an. Lange währt das Vergnügen nicht. An etwa der sechsten Stange fädelt die 27-Jährige ein. Damit ist der erste Durchgang beendet.
Schmotz
 
Einen weit weniger zügigen Weg nach unten findet Marlene Schmotz. Die letzte DSV-Läuferin kassiert mehr als sieben Sekunden. Nur eine, die Italienerin Michela Azzola, war heute noch langsamer.
Stoffel
 
Letzte Eidgenossin ist Elena Stoffel. Trotz allen Engagements ist es auch ihr nicht vergönnt, hier noch einen großen Wurf zu landen. Immerhin scheitert die 22-Jährige als 34. vergleichsweise knapp.
Hilzinger
 
Zwei Deutsche haben wir noch. Jessica Hilzinger ist an der Reihe. Auch die 21-Jährige leidet natürlich unter den schwierigen Pistenbedingungen. Diese lassen mittlerweile tatsächlich keine Rückstände unter fünf Sekunden mehr zu. Hilzinger ist als 39. zu langsam und muss für heute die Segel streichen.
Dygruber
 
Jetzt steht die letzte Österreicherin bereit. Michaela Dygruber macht sich auf den Weg, kommt aber nicht sonderlich weit. Bei einem lang gezogenen Rechtsschwung rutscht die 23-Jährige auf dem Innenski weg und stürzt.
Gritsch
 
Gespannt blicken wir nun auf Franziska Gritsch, die uns in Zagreb so gut gefallen hat. Natürlich sind das heute ganz andere Bedingungen und die Österreicherin tut sich auch deutlich schwerer. Heute hilft all ihr Bemühen nicht. Die 21-Jährige muss sich mit Rang 33 begnügen und ist enttäuscht.
Korpio
 
Einen Platz unter den besten 30 zu ergattern, gestaltet sich immer schwieriger. Jetzt schafft es mit Nella Korpio mal wieder eine Sportlerin. Die Finnin reiht sich als 28. ein und beendet zugleich den Arbeitstag von Chiara Mair.
Chable
 
In ähnlichen Regionen ist nun Charlotte Chable unterwegs. Auch die Leistung der Schweizerin genügt nicht, um heute ein zweites Mal antreten zu dürfen.
Köck
 
Hannah Köck scheitert an der Vorgabe ihrer Landsfrau. Bei mehr als sechs Sekunden Rückstand muss die 24-Jährige ihren Kram für heute zusammenpacken.
Mair
 
Eine Punktlandung gelingt Chiara Mair. Die Österreicherin fährt exakt auf Rang 30. Gut fünf Sekunden beträgt ihr Rückstand. Damit setzt die 22-Jährige die Messlatte für die folgenden Athletinnen.
Moltzan
 
Nach einigen Ausfällen gelingt es Paula Moltzan, die Piste zu bewältigen. Die US-Amerikanerin sortiert sich als 27. ein und weiß selbst nicht genau, was sie davon halten soll. Mit einem Achselzucken nimmt die 24-Jährige die Platzierung zur Kenntnis.
Hrovat
 
Meta Hrovat immerhin darf hoffen und zittern. Die Slowenin belegt für den Moment den 26. Platz. Doch erst die Hälfte des Teilnehmerfeldes ist durch.
Forni
 
Anschließend kämpft Josephine Forni vergebens. Die Französin sammelt sechs Sekunden Rückstand ein und nimmt auf dem Schleudersitz Platz. Definitiv wird das nicht schnell genug sein.
Säfvenberg
 
Charlotta Säfvenberg wuselt sich durch Schneefall und Stangenwald, erreicht das Ziel als 24.
Bissig
 
Für die Schweiz macht sich Carole Bissig auf den Weg. Die 22-Jährige müht sich nach Kräften, wird einmal ausgehoben, greift dann mit der rechten Hand in den Schnee. Die Eidgenossin erreicht das Ziel mit mehr als fünf Sekunden Rückstand und scheint zu ahnen, dass diese Zeit nicht reichen wird.
Staalnacke
 
Unter vier Sekunden Rückstand. Eine Laufzeit unter einer Minute - das darf momentan als gute Leistung gelten. Daran kommt Ylva Staalnacke nicht ganz heran. Doch ihr 22. Platz lässt die Schwedin auf den zweiten Durchgang hoffen.
Brunner
 
Als Riesenslalomspezialistin hat Stephanie Brunner nichts zu verlieren. Die Österreicherin fährt forsch. So gut war seit langem keine Dame mehr unterwegs. Die 24-Jährige sorgt noch einmal für Stimmung im Zielraum, fährt auf Rang 16.
Fjällström
 
Enorme Abstände tun sich mittlerweile auf. Und selbst wenn die Sportlerinnen zum Teil richtig gute Schwänge zeigen, in der Summe passt es nicht. Das lässt die Piste einfach nicht zu. Magdalena Fjällström reiht sich als 22. ein.
Hector
 
Selbst eine Sara Hector schafft es nicht, die Piste zu bezwingen. Einmal sitzt die Schwedin weit hinten ab, müht sich ins nächste Tor. Am Ende sprechen mehr als fünf Sekunden gegen sie. Das schaut schlecht aus mit den Top 30.
Huber
 
Viel Skigefühl ist nötig, um diese Herausforderung zu meistern. Aggressivität hilft nur an wenigen Stellen weiter. Es gilt, genau zu erkennen, wo angegriffen werden kann. Katharina Huber bemüht sich um diesen Ritt auf der Rasierklinge. Platz 18 ist unter diesen Umständen wohl in Ordnung.
Skjöld
 
Noch schwerer tut sich Maren Skjöld. Die Norwegerin quält sich durch den Kurs. Es setzt beinahe sechs Sekunden und die Rote Laterne. Das wird kaum für den zweiten Durchgang reichen.
Bucik
 
Ana Bucik schiebt sich in den Hang, hat wie viele Läuferinnen Mühe, in den Rhythmus zu finden. Die Wannen und Spuren lassen längst keine Ideallinie mehr zu. Immer wieder fährt die Slowenin weite Wege. Mehr als Platz 17 ist nicht drin.
Ferk
 
Marusa Ferk zeigt einen verkrampften Lauf. Immer wieder ist die Slowenin zu spät dran, muss hart kanten. Der Ski kommt so nicht zum Laufen. Weit mehr als vier Sekunden Rückstand sind die Quittung.
Holtmann
 
Unter drei Sekunden sollten locker für den zweiten Lauf reichen. Das vermag Mina Fürst Holtmann nicht zu leisten. Vor allem im zweiten Teil der Strecke, läuft bei der Norwegerin wenig zusammen.
Noens
 
Es kommt entscheidend darauf an, wie die Athletinnen mit der geschundenen Piste klar kommen. Nastasia Noens gelingt das etwas besser. Um die zweieinhalb Sekunden Rückstand - das ist das, was derzeit noch möglich ist.
Wikström
 
Weit weniger gut findet sich Emelie Wikström zurecht. Die Schwedin bekommt einen stattlichen Rückstand aufgebrummt. An die vier Sekunden sind das, was den letzten Platz im aktuellen Klassement bringt.
Danioth
 
Nun windet sich Aline Danioth durch die Tore. Die Eidgenossin schlägt sich ganz ordentlich, lässt sich von der inzwischen ramponierten Piste nicht schrecken. Das schweizerische Talent kommt auf Rang elf ins Ziel.
Lysdahl
 
Bei Kristin Lysdahl läuft der Außenski häufig weit weg. Zudem sind die Abstände zu den Stangen sehr groß. Auf diese Weise sammelt sich gehöriger Rückstand an - mehr als dreieinhalb Sekunden. Damit wird Lena Dürr ihre Rote Laterne los.
Remme
 
Nun stößt sich Roni Remme oben ab. Die Kanadierin fährt anfangs sehr sauber. Als es steiler wird, ist sie mitunter zu spät dran. Und dann fädelt die 22-Jährige bei einem Rechtsschwung ein.
Costazza
 
Einen ähnlichen Rhythmus legt Chiara Costazza an den Tag. Ganz nach unten bringt es die Italienerin nicht, zaubert da auf dem Innenski. Im letzten Streckenteil bleibt noch einiges an Zeit liegen, womit in der Summe mehr als zwei Sekunden zusammenkommen.
Geiger
 
Besser schlägt sich Christina Geiger. Die Deutsche wirkt lockerer, lässt die Ski gut laufen und sich nicht so sehr von den Schlägen beeindrucken. Damit fährt die 28-Jährige als Neunte ins Ziel und zeigt sich zufrieden.
Truppe
 
Katharina Truppe hat das Messer zwischen den Zähnen, will es unbedingt wissen. So arbeitet die Österreicherin eher gegen die Piste, als dass sie mit den Spuren spielt. Bei einem Linksschwung kommt die 22-Jährige weit vom Kurs ab. Am Ende setzt es zweieinhalb Sekunden Rückstand.
Gisin
 
Die Bestzeit von Mikaela Shiffrin sollte längst nicht mehr der Maßstab sein. Michelle Gisin schiebt sich in den Hang. Im Rahmen ihrer Möglichkeiten schlägt sich die Schweizerin gut, findet sich im Ziel als Achte ein.
St-Germain
 
Mit Laurence St-Germain erreicht die nächste Kanadierin zwar das Ziel. Doch wirklich schnell ist 24-Jährige nicht unterwegs. Das sind die Regionen von Lena Dürr. Vor der Deutschen reiht sie sich ein.
Curtoni
 
Nicht am Start steht Irene Curtoni, die aus Verletzungsgründen nicht antreten kann.
Mielzynski
 
Bei einem Rechtsschwung fährt Erin Mielzynski mit dem Ski voll auf die Stange. Der fädelt ein, die Kanadierin scheidet frühzeitig aus.
Dürr
 
Nun sind wir gespannt, ob bei Lena Dürr heute der Knoten aufgeht. Nein! Bereits an der ersten Zeitnahme sind fast neun Zehntel weg. So sehr die Deutsche auch kämpft, es mag nicht klappen. Erneut setzt es eine Packung - annähernd drei Sekunden. Das gibt die Rote Laterne und eine weitere Enttäuschung.
Unterbrechung
 
Im Moment ist das Rennen unterbrochen. Eine Stange muss neu im Schnee verankert werden. Zugleich wird von fleißigen Helfern der Schnee aus der Piste geschoben.
Swenn-Larsson
 
Als zweite Schwedin macht sich Anna Swenn-Larsson auf den Weg. Die 27-Jährige zieht ihre Schwünge locker nach unten, wirkt viel geschmeidiger. Und das scheint der richtige Mischung zu sein. Sie verliert weniger als drei Zehntel auf Shiffrin und sortiert sich als Zweite ein.
Holdener
 
Wendy Holdener wirkt ein wenig verkrampft, bemüht sich um eine ganz enge Linie. Das geht auf Kosten des Skigefühls. Die harte Fahrweise der Schweizerin ist nicht schnell genug. Gut eine Sekunde geht verloren.
Hansdotter
 
Es folgt die Olympiasiegerin. Frida Hansdotter hat in Flachau bereits zweimal triumphiert, doch der Schwedin fehlt momentan ein wenig die Form. Mit den Allerschnellsten vermag die 33-Jährige auch heute nicht mitzuhalten. Nur Rang vier!
Shiffrin
Jetzt wird sich zeigen, was in der Piste steckt. Mikaela Shiffrin geht es an. In ihrer unnachahmlichen Art windet sich die dreifache Weltmeisterin durch den Stangenwald. Die US-Amerikanerin fährt Bestzeit, liegt im Ziel drei Zehntel vorn.
Schild
 
Die österreichischen Skifans im Zielraum jubeln nun ihrer zweiten Athletin entgegen. Bernadette Schild bemüht sich um eine sehr enge Linie, fährt dabei etwas zu hart. Den Ski gibt die 29-Jährige eine Spur zu spät frei. Beinahe neun Zehntel Rückstand sammeln sich an. Ernüchterung!
Vlhova
Dann steht schon Petra Vlhova bereit. Engagiert geht es die Serienzweite an. Obwohl die Slowakin aggressiver wirkt, ist das nicht schneller. Es geht um Hundertstel. Erst im letzten Streckenabschnitt tritt Vlhova noch einmal mächtig aufs Gas und holt noch fast eine Viertelsekunde raus.
Liensberger
Katharina Liensberger eröffnet unter dem Jubel der vielen österreichischen Zuschauer den Nachtslalom in Flachau. Das Flutlicht leuchtet die Piste wunderbar aus und trotzt dem starken Schneefall. Die 21-Jährige sucht sich ihren Weg, erreicht das Ziel und setzt die erste Zeit.
Schneefall
 
Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt hat wieder Schneefall eingesetzt. Ohnehin musste zuletzt tonnenweise Schnee aus dem Hang verbracht werden. Unter diesen Voraussetzungen bietet sich den Sportlerinnen eine gut präparierte Piste.
Favoritinnen
 
Größte Anwärterin auf den Sieg ist ohne Frage Mikaela Shiffrin. Die Weltmeisterin hat bislang alle Spezialslaloms der Saison für sich entschieden und gewann an dieser Stelle bereits im vergangenen Jahr. Ärgste Herausforderin ist die stets zweitplatzierte Petra Vlhova. Um den dritten Platz auf dem Podium ringt neben der letztjährigen Zweiten Bernadette Schild mit Frida Hansdotter die Dritte von 2018. Auch Wendy Holdener war hier bereits Dritte (2017).
Swiss-Ski
 
In Abwesenheit der verletzten Melanie Meillard gilt Wendy Holdener (6) als das heißeste Eisen der Schweizer. Die 25-Jährige fand sich zuletzt wieder regelmäßig auf dem Podium ein. Dort soll es selbstverständlich heute gern wieder hin gehen. Überdies feierte Michelle Gisin (12) in Zagreb als Siebte ein gelungenes Comeback. Die Top 10 sind also wieder drin. Für Aline Danioth (18) und ihre übrigen Teamkolleginnen soll der zweite Lauf das Ziel sein.
ÖSV
 
Bei ihrem Heimspiel bringen die Österreicher neun Damen zum Einsatz. Dabei unternehmen Katharina Liensberger (1) und Bernadette Schild (3) mit ausgezeichneten Startnummern einen weiteren Angriff aufs Stockerl. Dank steigender Formkurve ist überdies Katharina Truppe erneut in den Top 10 zu erwarten. Für Katharina Huber (25) und all die anderen geht es zuvorderst darum, den Finaldurchgang zu erreichen. Das hatte beispielsweise Franziska Gritsch (48) zuletzt in Zagreb eindrucksvoll geschafft und möchte diesen zwölften Platz natürlich gern bestätigen.
DSV
 
Mit einem Quartett steht der Deutsche Skiverband am Start. Die größten Hoffnungen verbinden sich mit Christina Geiger (Startnummer 14), die zuletzt zu einer stabilen Form fand, zwei Top-10-Resultate einfuhr und die WM-Norm knackte. Vor der 28-Jährigen wird noch die jüngst formschwache Lena Dürr (8) das Rennen in Angriff nehmen. Darüber hinaus beobachten wir die Versuche von Jessica Hilzinger (52) und Marlene Schmotz (55), zum jeweils zweiten Mal in diesem Weltcup-Winter den zweiten Lauf zu erreichen.
1. Lauf
 
Schauplatz des Rennens ist die "Hermann Maier Weltcupstrecke" - heute mit einer Länge von nahezu 650 Metern. Der Start befindet sich auf 1.160 Metern Höhe. Von hier aus müssen die Damen im ersten Durchgang der Kurssetzung des US-Trainers Mike Day folgen. Bis ins Ziel ist ein Höhenunterschied von exakt 200 Metern zu überwinden.
Flutlicht
 
Beim Nachtslalom in Flachau lockt neben der Flutlichtatmosphäre die vermutlich größte Zuschauerkulisse des Weltcupwinters - zumindest bei den Damen. 15.000 Menschen werden erwartet. Zudem gibt es für die besten Skifahrerinnen der Welt selten so viel Geld zu verdienen. 168.000 Euro werden ausgeschüttet. Allein circa 70.000 gehen an die Siegerin - mehr noch als jüngst in Zagreb. Ein höheres Preisgeld gibt es sonst nirgends für die Frauen, die sich heute zudem um den Titel "Snow Space Salzburg Princess" streiten.
Flachau
 
Winterwunderland im Salzburger Pongau! Wie überall im Süden Deutschlands, in Österreich oder in der Schweiz wurden seit Beginn des Jahres auch über Flachau große Schneemassen abgeladen. Die Organisatoren im Snow Space Salzburg, Teil des Verbundes Ski amade, haben es jedoch geschafft, eine wettkampftaugliche Piste herzurichten.
Willkommen
 
Herzlich willkommen in Flachau zum Slalom der Damen.
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