Weltcup - Flachau (Österreich)
Beendet
Dienstag, 14. Januar 2020
Slalom der Damen
Rang
Name
Zeit in min
Diff. in Sek.
1.
Petra Vlhova (SVK)
1:53.65
2.
Anna Swenn-Larsson (SWE)
1:53.75
+ 0.10
3.
Mikaela Shiffrin (USA)
1:54.08
+ 0.43
4.
Wendy Holdener (SUI)
1:54.15
+ 0.50
5.
Katharina Liensberger (AUT)
1:54.45
+ 0.80
6.
Katharina Truppe (AUT)
1:55.26
+ 1.61
7.
Nina Haver-Löseth (NOR)
1:55.89
+ 2.24
8.
Chiara Mair (AUT)
1:56.13
+ 2.48
9.
Michelle Gisin (SUI)
1:56.25
+ 2.60
10.
Laurence St-Germain (CAN)
1:56.47
+ 2.82
Live-Ticker 
Automatische Aktualisierung
Bis bald
Mit diesen Worten endet die Berichterstattung vom Slalom der Damen in Flachau. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit! Weiter geht es für die alpinen Skidamen in Sestriere, wo am kommenden Wochenende Riesenslalom gefahren wird - am Sonntag parallel. Dann sind wir wieder live zur Stelle. Bis dahin - und einen schönen Rest-Abend noch!
DSV
Wenig erfreuliches gibt es aus deutscher Sicht zu vermelden. Lena Dürr war als 25. noch die Beste. Marina Wallner blieb 27. Und Christina Ackermann scheiterte recht motivationslos. Mit Andrea Filser (40.) und Jessica Hilzinger (48.) waren zwei weitere Deutsche bereits im 1. Durchgang gescheitert.
Swiss-Ski
Die Schweiz verpasste das Podium denkbar knapp. Der viertplatzierten Wendy Holdener fehlten sieben Hundertstel. Michelle Gisin rutschte im 2. Lauf auf Rang 9 ab. Aline Danioth behauptete ihren 12. Platz und Elena Stoffel schob sich geringfügig auf Position 18 vor.
ÖSV
Am erhofften Stockerl schrammten die Österreicherinnen vorbei. Katharina Liensberger fiel vom 3. auf den 5. Platz zurück. Direkt dahinter sortierte sich Katharina Truppe (6.) ein. Chiara Mair behauptete ihre Position in den Top 10 und wurde Achte. Darüber hinaus gelang Katharina Gallhuber (11.) und Franziska Gritsch (16.) ein Sprung nach vorn. Eher nicht vom Fleck kam Katharina Huber (21.).
Fazit
Petra Vlhova feiert ihren zwölften Weltcupsieg - den siebten im Spezialslalom. Nach dem Erfolg in Zagreb mausert sich die Slowakin immer mehr zur Besten ihres Fachs. Auch das Verwalten eines Vorsprungs hat die WM-Dritte drauf, wiederholt damit ihren Vorjahrestriumph in Flachau und darf sich weiterhin "Snow Space Salzburg Princess" nennen. Die große Widersacherin und dreifache Saisonsiegerin im Slalom schwächelt dagegen. Mikaela Shiffrin tut das zwar auf hohem Niveau, muss sich heute aber nicht nur Vlhova, sondern mit Anna Swenn-Larsson einer weiteren Athletin geschlagen geben. Die Schwedin glänzte im 2. Durchgang mit Laufbestzeit.
Vlhova
So bleibt nur noch Petra Vlhova. Und die Slowakin hat 77 Hundertstel Polster im Gepäck. Was soll da noch anbrennen? So zehrt die WM-Dritte von ihrem Vorsprung, gibt nicht in dem Maße Gas, wie sie das sonst tut. An der letzten Zwischenzeit sind nur noch zwölf Hundertstel geblieben. Doch Vlhova bringt es ins Ziel. Eine Zehntel spricht für die Vorjahressiegerin.
Shiffrin
Anschließend schiebt sich Mikaela Shiffrin in den Kurs ihres Trainers. Mit diesem Wissen versucht die vierfache Weltmeisterin alles. Doch die Topform fehlt. Das ist nicht die Shiffrin, die wir über die Jahre kennengelernt haben. Im Ziel fehlen gut drei Zehntel. Die US-Amerikanerin muss sich mit Rang 2 begnügen. Andere wären glücklich damit.
Liensberger
Und nur noch drei Damen stehen oben. Früh wird Katharina Liensberger ganz leicht ausgehoben, was den Vorsprung kostet. Die Vorarlbergerin versucht, engagiert darauf zu reagieren. Dabei will die 22-Jährige zu viel, gibt den Ski nicht genug frei. Rang 3! Damit steht Anna Swenn-Larsson auf dem Podest.
Swenn-Larsson
Darauf muss Anna Swenn-Larsson erst einmal eine Antwort finden. Doch tatsächlich scheint die Schwedin dazu in der Lage. Mit einer engen Linie holt die 28-Jährige Zehntel um Zehntel raus. Vier davon sprechen letztlich für Swenn-Larsson. Noch eine Laufbestzeit und ein Führungswechsel!
Holdener
Fast eine Sekunde bringt Wendy Holdener mit. Und die Eidgenossin steckt nicht zurück, attackiert voll. Das schaut nach einem Angriff auf das Podium aus. Holdener brennt eine neue Laufbestzeit in den Hang, ist letztlich mehr als eine Sekunde vorn und jubelt über die Führung.
Gisin
Mit einer halben Sekunde Guthaben geht es Michelle Gisin an. Schnell bleibt die Hälfte davon liegen. Und eine Kehrtwende bekommt die Engelbergerin mit ihrer braven Fahrweise diesmal nicht hin. Am Ende fehlt ihr eine knappe Sekunde - Platz 4.
Mair
Chiara Mair hat nun gut drei Zehntel im Gepäck. Trotz der charakteristisch ganz anderen Kurssetzung schlägt sich die Tirolerin dennoch gut. Mitte des Laufes verkrampft Mair ein wenig. Und das kostet Zeit. Über Rang 3 darf die 23-Jährige trotzdem jubeln.
Truppe
Die Laufbestzeit im 2. Durchgang hält nach wie vor Marta Rossetti. Nun versucht sich Katharina Truppe daran. Die 23-Jährige lässt den Ski gut laufen. Das freut die Fans im Zielraum. Die tragen die Kärntnerin nach unten. Und in der Tat bringt das die schnellste Laufzeit und die Führung - mit 63 Hundertsteln Vorsprung!
Haver-Löseth
Nina Haver-Löseth bringt dann schon eine halbe Sekunde aus dem 1. Lauf mit. Die Norwegerin gibt den Ski gut frei. Die clevere Fahrweise rentiert sich. Zwar gibt auch das keine Laufbestzeit. Insgesamt allerdings ist Haver-Löseth fast sechs Zehntel vorn. Eine echte Ansage und die Führung!
Hector
Sara Hector kommt gar nicht mit diesem drehenden Lauf zurecht. Bis zur ersten Zeitnahme geht viel Zeit verloren. Danach stellt sich die Schwedin besser auf die Gegebenheiten ein. Im Ziel fehlt eine halbe Sekunde - und das reicht nur für Platz 11.
Fjällström
Magdalena Fjällström investiert oben klug in die Linie, steigert dann aber die Aggressivität. Die nun direktere Fahrweise zahlt sich nicht aus, denn bei einem Linksschwung ist die Schwedin zu spät dran und wird so nur Fünfte.
Danioth
Nun stößt sich Aline Danioth oben ab. Es bleibt spannend. Zunächst verspielt die Schweizerin ihr gesamtes Guthaben, ist dann plötzlich wieder eine Hundertstel vorn - und im Ziel 14 hinten. Welch Auf und Ab! So ganz scheint die 21-Jährige mit Platz 3 nicht zufrieden.
Curtoni
Irene Curtoni geht es mit einer Viertelsekunde Polster an. Mit ihrer sanften Fahrweise kann die Italienerin dieses behaupten. Doch zu Beginn des letzten Streckenteils bleibt sie kurz hängen, es hebt sie leicht aus. Das ist der entscheidende Fehler, der in der Summe ab dieser Stelle vier Zehntel kostet. Rang 3!
St-Germain
Zwei Zehntel Vorsprung hat Laurence St-Germain im Gepäck. Diesen verwaltet die Kanadierin gut. Einen kurzen Wackler vor der Vertikalen korrigiert St-Germain sehr gut und setzt sich um vier Hundertstel an die Spitze.
Nullmeyer
Bereits im 1. Durchgang kamen viele Nordamerikanerinnen gut mit dem Hang klar. Das tut nun erneut auch Ali Nullmeyer, setzt oben eine Bestzeit, baut ihren Vorsprung aus. Konservieren kann die Kanadierin das nicht ganz. Rang 3 jedoch bedeutet ein sehr gutes Ergebnis.
Moltzan
Paula Moltzan beginnt mit einem groben Fehler, kommt bei einem Rechtsschwung weit von der Linie ab. Prompt ist eine halbe Sekunde weg. Zwar findet die US-Amerikanerin anschließend ihren Rhythmus, kommt über Rang 8 aber nicht hinaus.
Gallhuber
Dann bringt Katharina Gallhuber die Menge zum Toben. Die Niederösterreicherin knackt zwar die Laufbestzeit von Marta Rossetti nicht ganz. In der Summe jedoch sprechen mehr als drei Zehntel für die 22-Jährige, womit wir einen Führungswechsel erleben.
Lysdahl
Lediglich knapp eine Zehntel Guthaben hat Kristin Lysdahl im Gepäck. Die Norwegerin jedoch fährt hart, setzt den Ski brutal. Da ist zu wenig Gefühl im Spiel. Die 23-Jährige fällt ebenfalls deutlich zurück.
O'Brien
Bei einem Linksschwung rutscht Nina O'Brien auf dem Innenski weg, hält sich immerhin artistisch im Rennen. Dennoch geht massiv Zeit verloren. So fällt die US-Amerikanerin auf Platz 11 zurück.
Huber
Mittlerweile kommen die Damen gut mit der Kursssetzung klar. Das bestätigt nun auch Katharina Huber. Die Niederösterreicherin ist meist früh dran, büßt aber im letzten Streckenabschnitt ein. Im Ziel fehlen 17 Hundertstel. Bei diesen engen Abständen reicht das nur für Rang 5.
Stoffel
Ähnlich knapp geht es dann auch bei Elena Stoffel zu. In einigen Toren ist die Schweizerin etwas spät dran. Dort büßt die 23-Jährige die 13 Hundertstel ein, die am Ende zur Bestzeit fehlen. Platz 3!
Mielzynski
Die engen Zeitabstände in diesem Bereich des Klassements werden jetzt in den 2. Lauf übernommen. Es bleibt eng und geht um Hundertstel. Sechs davon sprechen letztlich für Erin Mielzynski. Die Kanadierin setzt sich an die Spitze.
Bucik
Kaum Guthaben bringt nun Ana Bucik mit. Doch auch die Slowenin bewegt sich permanent auf dem Niveau der Bestzeit. Am Ende jedoch fehlen kümmerliche sieben Hundertstel.
Gritsch
Mit viel Engagement schwingt sich Franziska Gritsch durch den Stangenwald. Zwar verspielt die Tirolerin ihren Vorsprung, legt aber ganz unten zu. Dort holt die 22-Jährige die entscheidenden 18 Hundertstel raus.
Hrovat
Meta Hrovat kommt in Schräglage zum Geländeübergang, hat nicht die richtige Position über dem Ski. Und schon verpasst die Slowenin das nächste Tor.
Ackermann
Christina Ackermann beginnt mit einem groben Fehler, der unheimlich viel Zeit kostet. Das zieht der Deutschen den Zahn, die drei, vier Tore später die Flinte ins Korn wirft und aufgibt.
Wallner
Dann geht es Marina Wallner mit zwei Zehnteln Polster an. Das ist schnell aufgebraucht. Die DSV-Athletin kommt ebenfalls nicht in Fahrt. Trotz sauberer Fahrt geht reichlich Zeit verloren. Mehr als eine Sekunde fehlt im Ziel.
Wikström
Nun verliert auch Emelie Wikström Boden gegenüber Rossetti. Die Schwedin büßt mehr als sechs Zehntel ein, bleibt damit aber vor Dürr.
Dürr
Da kommt die gesundheitlich angeschlagene Lena Dürr nicht mit. Zumindest den letzten Streckenteil fährt die Deutsche trotz des grippalen Infekts gut, bleibt dennoch neun Zehntel zurück und reiht sich als Zweite ein.
Rossetti
Der Lauf dauert etwa fünf Sekunden länger - mit Laufzeiten von mehr als einer Minute. Die braucht jetzt auch Marta Rossetti. Bei ihrem ersten 2. Durchgang auf Weltcup-Ebene zeigt die Italienerin eine famose Fahrt und setzt eine klare Bestzeit.
Ando
Wegen zweier zeitgleicher Athletinnen werden wir 31 Damen im Finaldurchgang erleben. Den Anfang macht Asa Ando. Der Lauf dreht mehr. Die Japanerin fährt weitgehend sauber, erfreut sich offenbar an der wunderbaren Piste. Ando nutzt das und sollte sich damit sicherlich verbessern.
Wetter
Inzwischen haben die Temperaturen ein klein wenig angezogen, bewegen sich jetzt knapp unter dem Gefrierpunkt. Damit verbindet sich die Hoffnung, dass die Piste eventuell besser hält und für die Sportlerinnen stabilere Bedingungen bietet.
2. Lauf
Willkommen zurück beim Slalom in Flachau! In Kürze beginnt der 2. Lauf auf der "Hermann Maier Weltcupstrecke". Für die Kurssetzung auf der 637 Meter langen Piste zeichnet diesmal Mike Day verantwortlich. Wird Mikaela Shiffrin von der Arbeit ihres Trainers profitieren können?
Bis gleich
Für den Moment soll es das aus dem Salzburger Pongau gewesen sein. Vielen Dank für das Interesse bis hierhin! Selbstverständlich melden wir uns rechtzeitig zurück, ehe in Flachau um 20:45 Uhr der Finaldurchgang beginnt. Bis gleich!
Swiss-Ski
Wendy Holdener - Fünfte mit Podiumschancen - und Michelle Gisin (6.) waren wieder die besten Schweizerinnen. Im Rahmen ihrer Möglichkeiten fuhr auch Aline Danioth (12.) ordentlich. Im Wettbewerb ist darüber hinaus einzig Elena Stoffel (21.) verblieben.
ÖSV
Deutlich besser schaut es für den ÖSV aus. Drei Damen tummeln sich in den Top 10. Katharina Liensberger besitzt als Dritte glänzende Aussichten aufs Stockerl. Das scheint für die achtplatzierte Katharina Huber aufgrund des Rückstandes von gut 1,8 Sekunden nicht mehr erreichbar. Sehr zu gefallen wusste überdies Chiara Mair, die sogar noch auf Rang 7 vor fuhr. Wiedersehen werden wir zudem Katharina Gallhuber (17.), Katharina Huber (19.) und Franziska Gritsch (24.).
DSV
Bei nicht immer einfachen Bedingungen - schnell nachlassender und zwischendurch noch einmal besserer Piste - kamen die deutschen Damen nicht gut zurecht. So schaffte es keine unter die Top 25. Immerhin mogelten sich Christina Ackermann (26.), Marina Wallner (27.) und Lena Dürr (29.) so eben in den Finaldurchgang, den Andrea Filser (40.) und Jessica Hilzinger (48.) verpassten.
Zwischenfazit
Mal wieder stehen die gewohnten zwei Namen an der Spitze des Klassements. Dabei gab die derzeit besonders formstarke Petra Vlhova ihrer großen Konkurrentin Mikaela Shiffrin gleich mal sechs Zehntel mit. Für die Slowakin scheint der Weg zum Sieg damit geebnet. Die US-Amerikanerin hingegen darf nicht auf das übliche Polster zum Rest des Feldes bauen. Die Konkurrenz mit Katharina Liensberger sitzt ihr im Nacken. Und auch für Anna Swenn-Larsson und Wendy Holdener ist heute vielleicht sogar mehr als der Kampf um Rang 3 möglich.
Simari Birkner
Nun beschließt Macarena Simari Birkner den 1. Durchgang. Die Argentinierin ist noch einmal deutlich langsamer als der Rest. Immerhin erreicht die 35-Jährige das Ziel, braucht für ihre Fahrt allerdings als Einzige heute mehr als eine Minute.
Egger
Während Lena Dürr als 29. zittert, gibt Magdalena Egger ihr Weltcup-Debüt und schlägt sich sehr ordentlich. Angesichts von dreieinhalb Sekunden reicht es zwar nicht für den 2. Lauf, mit dem 37. Platz darf die 18-Jährige aber zufrieden sein.
Filser
Besser legt Andrea Filser los. Die DSV-Fahrerin bringt das in der Form aber nicht nach unten. Bezeichnend ist der Ausheber kurz vor dem Ziel. Mehr als Rang 38 ist so nicht drin.
Dygruber
Dagegen schafft es Michaela Dygruber nicht unter die besten 30. Die ÖSV-Athletin fängt sich beinahe sechs Sekunden Rückstand ein.
Rossetti
Seit geraumer Zeit scheitern die Damen reihenweise an den Top 30 - bis nun Marta Rossetti eine Punktlandung vollbringt. Die Italienerin kommt zeitgleich mit Asa Ando unten an und belegt zusammen mit der Japanerin Platz 30.
Egloff
Ein kurzes Vergnügen liefert uns Selina Egloff. Die Eidgenossin fädelt bei einem Rechtsschwung ein und scheidet frühzeitig aus.
Köck
Nur unwesentlich zügiger schwingt sich Hannah Köck zu Tal, landet knapp vor der Schweizerin eben und hat ihr Tagwerk für heute verrichtet.
Chable
Nun ist Charlotte Chable unterwegs. Schnell zeigt sich, dass die Schweizerin zu behäbig unterwegs ist. Im Ziel summieren sich die Unzulänglichkeiten auf gut viereinhalb Sekunden zusammen.
Bucik
Ana Bucik darf sich mit ihrer Fahrt auf Position 23 durchaus Hoffnungen machen, heute nochmals antreten zu dürfen.
Hilzinger
So wird es für die Deutschen immer enger - nicht aber für Jessica Hilzinger. Die 22-Jährige ist einfach zu langsam, kassiert mehr als vier Sekunden und muss ihren Kram für heute zusammenpacken.
O'Brien
Offenbar kommen die Nordamerikanerinnen gut mit den Bedingungen klar, denn nun braust Nina O'Brien aus den USA auf einen guten 19. Platz. Damit ist nun unter anderem Melanie Meillard bereits aus den Top 30 gerutscht.
Nullmeyer
Doch es gibt noch Sportlerinnen, die mehr aus der Piste herausholen - wie Ali Nullmeyer. Die Kanadierin findet einen zügigen Weg nach unten - sortiert sich als starke Fünfzehnte ein.
Smart
Längst geht es beim Nachtslalom in Flachau nur noch um die 30 Plätze für den Finaldurchgang. Nach einer Präparierungspause startet Amelia Smart ihren Versuch, diesen zu erreichen. Ab und an geht der Außenski weg, das ist natürlich nicht schnell. So sammeln sich deutlich mehr als drei Sekunden Rückstand an. Das wird eng.
Stoffel
Auf dem Niveau von Moltzan ist nun auch Elena Stoffel unterwegs. Die Schweizerin liefert eine Leistung ab, die für einen Verbleib im Wettbewerb genügen sollte - Rang 19.
Stjernesund
Thea Louise Stjernesund verschafft sich keine gute Ausgangslage für das Ringen um den 2. Lauf. Weit mehr als drei Sekunden Defizit dürften zu viel sein.
Moltzan
Eine ordentliche Leistung liefert Paula Moltzan ab. Die US-Amerikanerin belässt es bei knapp zweieinhalb Sekunden Rückstand und reiht sich als Fünfzehnte ein.
Alphand
Die gewohnte furiose Estelle Alphand erleben wir heute nicht. Offenbar fehlt es der französischen Schwedin nach zuletzt ausbleibenden Resultaten an Selbstvertrauen. Die 24-Jährige verbremst den Lauf und landet ganz am Ende des Klassements.
Gritsch
Etwas besser ergeht es Franziska Gritsch. Im Ziel kommt die Tirolerin in den Top 20 an, was der 22-Jährigen allerdings kein Zeichen der Freude entlocken kann.
Wallner
Kann Marina Wallner von diesen Bedingungen profitieren? Nein, sie wirkt bei Weitem nicht so geschmeidig. So kassiert die DSV-Fahrerin fast drei Sekunden und muss zittern, ob das für den Finaldurchgang reichen wird.
Hector
Nun wirbelt Sara Hector zu Tal. Die Schwedin riskiert viel, fährt den Mittelteil sehr stark. In der Summe stellt die 27-Jährige unter Beweis, was hier noch möglich ist. Platz 10!
Meillard
Mit großen Hoffnungen stößt sich nun Melanie Meillard oben ab. Die Schweizerin setzt das nicht ganz optimal um. Die Formfindung nach der langen Verletzung dauert noch an. Eine weitere Gelegenheit dafür wird sich vermutlich nicht bieten, denn so langsam wie Meillard war bislang keine.
Offenbar haben sich die Pistenverhältnisse stabilisiert, was den Läuferinnen plötzlich bessere Bedingungen bietet. Damit sieht es schlecht aus für die Deutschen im Ziel. Rückstände um drei Sekunden könnten unter diesen Umständen zu viel sein.
Fjällström
Auch Magdalena Fjällström legt recht vielversprechend los. Mit Chiara Mair kommt die Schwedin zwar nicht ganz mit, dennoch ist das eine saubere Fahrt. Fjällström begrenzt ihr Defizit auf unter zwei Sekunden und darf mit Position 10 überaus zufrieden sein.
Mair
Lange hat es keine derart gute erste Zwischenzeit gegeben. Chiara Mair weckt die Fans in Flachau auf. Selbst an der zweiten Zeitnahme sieht das prächtig aus. Die Vorarlbergerin beweist, dass die Piste doch noch etwas zulässt. Nur anderthalb Sekunden Rückstand - das ist stark und bedeutet Rang 7.
Hrovat
Gewohnt forsch wirft sich Meta Hrovat in den Hang. Die Slowenin wirkt flink zwischen den Toren. Am Ende allerdings reiht sich die 21-Jährige im Bereich der Konkurrentinnen zuvor ein.
Mielzynski
Rückstände unter zwei Sekunden scheinen utopisch, ein Platz unter den Top 10 vorerst illusorisch. Entsprechend ergeht es auch Erin Mielzynski, die sich mit Rang 15 begnügen muss.
Huber
Nun wird es wieder laut im Zielraum, denn eine Österreicherin macht sich auf den Weg. Doch die Hoffnungen der Fans erfüllen sich nicht. Auch Katharina Huber bekommt mehr als zweieinhalb Sekunden aufgebrummt.
Wikström
Auf dem Kurs ihres Trainers versucht sich nun Emelie Wikström. Die Fahrt wirkt sauber, doch die Zeit passt nicht dazu. Die Schwedin sortiert sich als Fünfzehnte ein.
Holtmann
Ein Top-6-Resultat scheint nicht mehr realistisch. Das lässt die Piste offenbar nicht mehr zu. Wenn Mina Fürst Holtmann ein furioser Lauf gelingen würde, dann könnten es eventuell die besten Zehn werden. Doch dazu kommt es nicht. Bei einem Rechtsschwung rutscht die Norwegerin weg und scheidet aus.
Ackermann
Schwer in den Rhythmus findet Christina Ackermann. Schnell sind acht Zehntel weg. Dennoch fährt die Deutsche insgesamt recht sauber - ohne bösen Patzer. Und dennoch wächst der Rückstand rasant an - auf fast drei Sekunden.
St-Germain
Erheblich besser schlägt sich Laurence St-Germain. Forsch windet sich die Kanadierin durch den Stangenwald, baut dann einen Fehler ein, womit es letztlich für die Top 10 nicht reicht.
Dürr
Trotz eines grippalen Infekts schwingt nun Lena Dürr zu Tal. Und das dürfte eine Rolle spielen bei dieser Fahrt. Die DSV-Läuferin wird schwer geschlagen, fängt sich mehr als drei Sekunden ein und übernimmt die Rote Laterne.
Danioth
Große Abstände sind bei den Damen zuletzt an der Tagesordnung gewesen. Vermutlich jedoch lässt die Piste jetzt doch deutlich nach. Entsprechend müht sich nun Aline Danioth damit. Der übliche Abstand von um die zwei Sekunden wird auch für die Eidgenossin vermessen - Platz 9.
Haver-Löseth
Dann steht die Zweite von 2017 bereit. Nina Haver-Löseth ist zwischendurch mal spät dran. Das allein aber erklärt den Rückstand nicht. Auch die Norwegerin kommt über Rang 8 nicht hinaus.
Curtoni
Die nächste Schleicherin ist Irene Curtoni. Doch weder die harte Gangart der Fahrerinnen zuletzt noch die weiche Fahrweise der Italienerin bedeuten die richtige Herangehensweise, denn Curtoni kommt lediglich als Achte unten an.
Gallhuber
Auch Katharina Gallhuber wirft es weit zurück. An der Piste kann das jetzt noch nicht liegen. Die Niederösterreicherin bemüht sich vergebens. All der Einsatz wird nicht belohnt. Ebenfalls gut zweieinhalb Sekunden Abstand zur Spitze sorgen für Ernüchterung.
Lysdahl
Anschließend setzt Kristin Lysdahl den Ski hart, will zu viel. So geht das Ganze überhaupt nicht vorwärts. Die Norwegerin fängt sich massiven Rückstand sein - mehr als zweieinhalb Sekunden.
Holdener
Dann geht es Wendy Holdener an. Die Schweizerin kommt erheblich besser zurecht, fahrt lange Zeit auf Kurs Platz 2. Erst im letzten Streckenabschnitt verdoppelt sich ihr Defizit. Mehr als acht Zehntel sind das am Ende. Das Podium bleibt damit aber in Reichweite.
Truppe
An Petra Vlhova sollten wir die Athletinnen jetzt erfahrungsgemäß nicht mehr messen. Doch auch abgesehen davon, tut sich Katharina Truppe schwer. Der Kampf mit den Toren und die aggressive Fahrweise zahlen sich nicht aus. Die Niederösterreicherin übernimmt die Rote Laterne.
Gisin
Wie so häufig wirkt Michelle Gisin zaghaft in ihrer Fahrweise. Doch das täuscht. Die Schweizerin ist häufig unerklärlich schnell. Die Engelbergerin präsentiert ihre weiche Fahrweise, ist an der ersten Zeitnahme voll dabei. Doch dann geht es nicht recht voran. Gisin verliert deutlich Zeit - mehr als 1,3 Sekunden.
Shiffrin
Dann schiebt sich die Siegerin von 2018 in den Hang. Jetzt sollten wir erfahren, was in der Piste steckt. Oder? Mikaela Shiffrin scheint nicht mehr die alles dominierende Fahrerin zu sein. Die vierfache Weltmeisterin kommt derzeit mit Petra Vlhova nicht mit. Erneut muss die US-Amerikanerin mit Platz 2 zufrieden sein - mit stattlichen sechs Zehnteln Rückstand.
Swenn-Larsson
Weite Wege fährt anschießend Anna Swenn-Larsson. Da geht schnell eine halbe Sekunde verloren. Dann findet die Schwedin besser in die Spur, nutzt den flachen Teil, um besser in den Rhythmus zu gelangen. Die völlige Kehrtwende jedoch gelingt nicht - nur die drittbeste Zeit.
Vlhova
Petra Vlhova stellt die Zeit der Österreicherin gleich auf die Probe. Die Slowakin wirkt geschmeidig, ist anfangs aber nicht schneller. Erst im weiteren Verlauf legt die WM-Dritte zu. So sammeln sich bis ins Ziel 65 Hundertstel Guthaben an. Bestzeit!
Liensberger
Es ist angerichtet. Katharina Liensberger eröffnet den Wettkampf und stellt uns den Lauf vor. Insgesamt beweist die Vorarlbergerin ihre gute Form, bleibt aber nicht vollends frei von Fehlern. Dennoch genießt die 22-Jährige die Fahrt in den Zielraum und jubelt den Fans zu.
Wetter
Im Salzburger Pongau herrschen gute Bedingungen. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt zeigt sich der Himmel klar. Niederschläge werden die Veranstaltung also nicht stören. Die Piste ist knallhart präpariert. Annähernd 15.000 Zuschauer sind heiß auf diesen Nachtslalom.
Favoritinnen
Sieganwärterinnen gibt es nur zwei. Nach menschlichem Ermessen sollten Michaela Shiffrin (Startnummer 4) und Petra Vlhova (2) die Sache unter sich ausmachen. Diese Damen bildeten zuletzt eine Klasse für sich - wobei die Slowakin der vierfachen Weltmeisterin aus den USA jüngst in Zagreb ein Schnippchen schlug. Sollten beide sauber durchkommen, bleibt eigentlich nur noch ein Platz auf dem Podium, um den zahlreiche Athletinnen ringen werden.
Swiss-Ski
Podiumserfahrung sammelten in diesem Winter auch Michelle Gisin (5) und Wendy Holdener (7). Zudem fiebert Aline Danioth (12) dem Rennen mit viel Rückenwind entgegen. Vor einem Jahr ergatterte die Schweizerin an dieser Stelle ihr erstes Top-10-Ergebnis und bestätigte das bei den letzten beiden Slaloms in Lienz und Zagreb. Auf diesem Niveau befindet sich Melanie Meillard (23) nach langer Verletzung noch nicht wieder. Aus eidgenössischer Sicht erwarten wir überdies Elena Stoffel (30), Charlotte Chable (41) und Selina Egloff (51).
ÖSV
Auf heimischem Boden sind die Österreicherinnen natürlich besonders motiviert - und in großer Zahl am Start. Katharina Liensberger (1) wird das Rennen eröffnen. Die Vorarlbergerin stand heuer genauso schon einmal auf dem Stockerl wie Katharina Truppe (6). Katharina Gallhuber (9) möchte an die guten Ergebnisse aus der frühen Phase der Saison anknüpfen. Ferner erwarten wir Katharina Huber (18), Chiara Mair (21), Franziska Gritsch (26), Hannah Köck (42), Michaela Dygruber (57) und Magdalena Egger (66), die vor heimischer Kulisse ihr Weltcup-Debüt gibt.
DSV
Für den Deutschen Skiverband wollen sich fünf Damen dem Wettkampf stellen - allen voran Lena Dürr (Startnummer 13) und Christina Ackermann (15), die sich in der ersten Startgruppe befinden. Auch Marina Walllner (25) und Jessica Hilzinger (36) besitzen passable Ausgangspositionen für den Sprung in den Finaldurchgang. Den hat Andrea Filser (58) in ihrer Weltcup-Karriere erst einmal erreicht (Ofterschwang 2013).
1. Lauf
Auf der "Hermann Maier Weltcupstrecke" durfte sich Christian Thoma, ein Südtiroler in Diensten des schwedischen Skiverbandes, als Kurssetzer betätigen. Der 46-Jährige hat auf der 637 Meter langen Strecke 70 Tore gesteckt, die den Weg vom Start auf 1.160 Metern über die 200 Höhenmeter hinunter ins Ziel weisen.
Flutlicht
Beim Nachtslalom in Flachau lockt neben der Flutlichtatmosphäre die vermutlich größte Zuschauerkulisse des Weltcupwinters - zumindest bei den Damen. 15.000 Menschen werden erwartet. Zudem gibt es für die besten Skifahrerinnen der Welt selten so viel Geld zu verdienen. 174.000 Euro werden ausgeschüttet. Ein höheres Preisgeld wird sonst nirgends bezahlt für die Frauen, die sich heute zudem um den Titel "Snow Space Salzburg Princess" streiten.
Flachau
Nach dem Wochenende in Zauchensee mit einer Abfahrt und der Kombination hat der Weltcup-Tross den Katzensprung über gerade mal acht Kilometer (Luftlinie) hinüber nach Flachau gemacht, wo beim heutigen Nachtslalom wieder ausnahmslos die Technik-Spezialistinnen gefragt sind. Somit befinden wir uns weiterhin im Salzburger Pongau - nun im Skigebiet Snow Space Salzburg, wie Zauchensee-Flachauwinkl Teil des Verbundes Ski amade.
Willkommen
Herzlich willkommen in Flachau zum Slalom der Damen.
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