Weltcup - Garmisch-Partenkirchen (Deutschland)
Beendet
Samstag, 01. Februar 2020
Abfahrt der Herren
Rang
Name
Zeit in min
Diff. in Sek.
1.
Thomas Dreßen (GER)
1:39.31
2.
Aleksander Aamodt Kilde (NOR)
1:39.47
+ 0.16
3.
Johan Clarey (FRA)
1:39.48
+ 0.17
4.
Vincent Kriechmayr (AUT)
1:39.57
+ 0.26
5.
Travis Ganong (USA)
1:39.58
+ 0.27
6.
Beat Feuz (SUI)
1:39.66
+ 0.35
7.
Niels Hintermann (SUI)
1:39.70
+ 0.39
8.
Kjetil Jansrud (NOR)
1:39.80
+ 0.49
9.
Max Franz (AUT)
1:39.83
+ 0.52
10.
Emanuele Buzzi (ITA)
1:39.85
+ 0.54
Live-Ticker 
Automatische Aktualisierung
Abschied
Ich bedanke mich derweil fürs Mitlesen und wünsche allen noch ein angenehmes Wochenende. Bis bald!
Ausblick
Morgen sind in Garmisch dann wieder die Technik-Spezialisten gefragt. Um 10:30 Uhr startet dann nämlich der Riesenslalom, den wir natürlich auch bei uns im Liveticker im Programm haben.
Swiss Ski
Abermals konnte Beat Feuz auf der Kandahar nicht seine beste Leistung abrufen. Der beste Abfahrer des Winters landet auf Rang 6. Insgesamt dürften die Schweizer mit Janka auf Platz 7 und Caviezel auf Position 17 nicht sonderlich zufrieden mit dem heutigen Tag sein.
ÖSV
Beim ÖSV schaffen es mit Vincent Kriechmayr (4.) und Max Franz (9.) in die Top 10. Der grippeschwächte Matthias Mayer verzichtete auf einen Start heute in Garmisch.
DSV
Für Thomas Dreßen ist es nach dem Abfahrtserfolg in Lake Louise zu Beginn des Winters der 2. Saisonsieg. Dahinter sorgen Ferstl (12.), Sander (14.), Schwaiger (17.), Baumann (19.) und Manuel Schmid (24.) für ein insgesamt tolles DSV-Ergebnis.
Fazit
Die Zuschauern in Garmisch jubeln! Thomas Dreßen gewinnt als erster Deutscher seit 28 Jahren die legendäre Kandahar-Abfahrt. Mit der Startnummer 1 gestartet profitierte der Lokalmatador von perfekten Verhältnissen und nutzte diese mit einer brillianten Fahrt. Hinter dem Deutschen komplettieren Aleksander Kilde und Johan Clarey das Podest.
Jocher
Weltcupdebütant Simon Jochen beschließt das heutige Abfahrtsrennen in Garmisch. Der junge Deutsche fährt als 46. über die Linie - damit ist der Sieg von Landsmann Thomas Dreßen endlich offiziell!
Babinsky
Das kann Stefan Babinsky leider nicht von sich behaupten. Der Österreicher landet nach seiner Fahrt nur auf Platz 44.
Piccard
Starke Fahrt von Roy Piccard! Der Franzose wirbelt das Klassement tatsächlich nochmal durch und reiht sich auf Platz 28 sein. Da darf er sich wohl über Weltcuppunkte freuen.
Schmid
Hui! Manuel Schmid zeigt mit der Startnummer 37 eine klasse Leistung und fährt Weltcuppunkte ein. Platz 24 für den 26-Jährigen - klasse!
Goldberg
Als 30. im Weltcup beschließt Jared Goldberge die Gruppe der besten Abfahrer des Winters. Ein ordentlicher Lauf des US-Amerikaners, der sich auf Platz 20 einsortiert.
Walder
Daran änder auch Christian Walder nichts. Mit der Startnummer 29 gestartet, reiht sich der Österreicher auf eben genau dieser Position ein - das war nichts!
Marsaglia
Als noch etwas fehlerbehafter entpuppt sich der Lauf von Matteo Marsaglia. Der Italiener reiht sich am hinteren Ende des Feldes ein, während Thomas Dreßen so langsam seinen Heimsieg feiern dürfte.
Casse
Bei den ersten beiden Zwischenzeiten ließ Mattia Casse noch aufhorchen, doch in der Folge patzt der Italiener mehrfach. Da darf er sich im Ziel über Platz 24 nicht wundern.
Danklmaier
Nicht nur Thomas Dreßen, sondern auch die anderen Top-10-Athleten können sich inzwischen recht sicher mit ihrer Platzierung sein. Auch Daniel Danklmaier schafft es mit seiner Fahrt nur auf Rang 16.
Sander
Kurz keimte auch bei Andreas Sander die Hoffnung auf eine Podestplatzierung auf! Gerade im Mittelabschnitt liegt der Deutsche voll auf Kurs, aber vor allem im Zielabschnitt scheint die Piste nicht mehr so gut zu funktionieren. Platz 14 am Ende für den 30-Jährigen.
Schwaiger
Momentan scheinen lediglich Platzierung um die Top 15 möglich. Genau dort landet auch Dominik Schwaiger mit seiner Fahrt - da kann er aber durchaus mit zufrieden sein.
Allegre
Nils Allegre zeigt mit seiner Fahrt derweil, wie schwierig auch diese verkürzte Kandahar-Abfahrt sein kann. Viele Fehler beim Franzosen bei der immer noch eisigen Piste. Im Ziel steht für ihn Platz 18 zu Buche.
Buzzi
Emanuele Buzzi geht vom Start weg volles Risiko und hält den Rückstand auf Dreßen hauchdünn und liegt zwischenzeitlich sogar nur 0,02 Sekunden hinter dem Deutschen. Dann aber geht dem Südtiroler - wie den anderen Fahrern auch - im Zielstück die Puste aus. Am Ende springt nur Platz 10 heraus.
Baumann
Auch Romed Baumann kann seinem Neu-Landsmann die Spitzenposition nicht streitig machen. Fast eine Sekunde fehlen am Ende auf Dreßen - das bedeutet Platz 15 für den DSV-Athleten.
Innerhofer
Daran kann auch der erfahrene Christof Innerhofer nichts ändern. Der ehemalige Sieger von Garmisch nimmt zu viele Bodenwellen mit und verliert so gerade im oberen Abschnitt an Tempo. Im Ziel ist es dann Rang 14 für den Südtiroler.
Muzaton
Selbiges gilt für Maxence Muzaton. Die Strecke schein tatsächlich nicht besser zu werden - ein Sieg von Thomas Dreßen wird immer realistischer!
Nyman
Deutlich weniger Spannung gab dagegen der Lauf von Steve Nyman. Zu viele Patzer, wenig Tempo - da ist Platz 16 keine Überraschung.
Janka
Wird's jetzt nochmal brenzlig für Thomas Dreßen? Nach der zweiten Zwischenzeit fehlen Carlo Janka nur 0,05 Sekunden auf den Deutschen. Dem Schweizer kann dann aber die gute Linie in Richtung Ziel nicht halten. Am Ende ist es sogar nur Platz 10 für den Eidgenossen.
Cochran-Siegle
Bennets Landsmann Ryan Cochran-Siegle schafft es dagegen! Der US-Amerikaner fährt die exakt gleiche Zeit wie Josef Ferstl und setzt sich damit auf Platz 10. Starke Leistung des Riesenslalomspezialisten!
Bennett
In die Top 10 würde auch Bryce Bennett gerne eindringen, doch der US-Amerikaner findet nie wirklich seinen Rhythmus. Nur Platz 15 im Ziel für ihn.
Ferstl
Ein ordentlicher Lauf derweil von Josef Ferstl. Vor der letzten Zwischenzeit liegt der Oberbayer sogar nur 0,15 Sekunden hinter Dreßen. Dann aber geht ihm etwas die Puste aus - Platz 10 sind dennoch ein tolles Ergebnis für den DSV-Fahrer.
Jansrud
Kjetil Jansrud legt los wie die Feuerwehr! Direkt wie kaum ein anderer Fahrer geht der Norweger die ersten Tore an und führt auch nach den ersten Zwischenzeiten. Dann aber folgt der Riesen-Patzer - kurzzeitig stehen die Ski fast bergaufwärts. Dieser Fehler kostet ihm nicht nur den Sieg sondern auch das Podest - bitter!
Bailet
Keine Top-Leistung derweil von Matthieu Bailet. Zu zaghaft agiert der Franzose bei den ersten Toren, dem etwas der Druck auf den Kanten fehlt. Nur Platz 11 für den 23-Jährigen - da kann er eigentlich mehr.
Caviezel
Mauro Caviezel geht an den Start und muss jetzt beweisen, dass die Strecke noch Top-Zeiten liefern kann. Doch schon vor der zweiten Zwischenzeit rutscht der Schweizer etwas weg und verliert so an Speed. Das kann der Super-G-Spezialist im technischen Mittelteil nicht mehr wett machen. Fast eine Sekunde fehlen ihm im Ziel auf Dreßen.
Ganong
Mit den vorderen Platzierungen hat Travis Ganong nichts zu tun - könnte man zumindest nach einem Blick auf die ersten Zwischenzeiten behaupten. Dann aber fängt sich der US-Amerikaner in Richtung Ziel und setzt sich auf einen ganz starken 5. Rang.
Clarey
In dieser Saison ist auch ein Johan Clarey für eine Überraschung gut. Und tatsächlich fährt der Franzose im oberen Teile eine direktere Linie als die Fahrer vor ihm. Aber kann er den Vorsprung bis ins Ziel retten? Nein! 0,17 Sekunden fehlen ihm letztlich auf Dreßen, der im unteren Abschnitt einfach dynamischer unterwegs war als die Konkurrenz.
Striedinger
Keine Chance derweil für Otmar Striedinger. Der Österreicher hat mit der eisigen Piste zu kämpfen und bekommt zu viele Schläge verpasst. Im Ziel fehlen ihm eine Sekunde, so dass letztlich nur der 7. Platz herausspringt.
Kilde
Jetzt muss Dreßen um seine Führung zittern, denn Aleksaner Kilde ist auf der Piste. Der Norweger aber liegt nicht auf der Ideallinie und muss gerade bei den Richtungswechseln weite Wege fahren. Diese Fehler im oberen Abschnitten kosten ihm letztlich die Bestzeit, denn so gut wie Kilde ist bislang kein Fahrer im unteren Teil gefahren. 0,16 Sekunden fehlen ihm letztlich auf Dreßen.
Thomsen
Da waren gleich mehrere Rutschphasen bei Benjamin Thomsen zu erkennen. So kann der Kanadier nie wirklich Geschwindigkeit aufbauen. Fast zwei Sekunden fehlen ihm letztlich auf die Spitze - ein verkorkster Lauf.
Kriechmayr
Und auch Vincent Kriechmayr beißt sich bei den ersten Zwischenzeiten die Zähne an der Dreßen-Zeit aus. Im technisch anspruchsvolleren Teil aber glänzt der Linzer. Für die Führung reicht es zwar nicht, doch mit dem 2. Platz dürfte der Österreicher durchaus zufrieden sein.
Hintermann
Gleich der nächste Schweizer auf der Piste: Aber auch Niels Hintermann hat Schwierigkeiten im oberen Abschnitt Tempo aufzunehmen. In Richtung Ziel findet der Eidgenosse zwar seinen Rhythmus, doch im Ziel reicht es nur für Platz 3. Lediglich vier Hundertstel fehlen ihm auf Landsmann Feuz.
Feuz
Nun kommt der Abfahrtsbeste des Winters! Doch Beat Feuz hat etwas größere Probleme im oberen Abschnitt. Gleich mehrfach muss der Schweizer korrigieren, da hilft selbst die nahezu perfekte Fahrt in Richtung Ziel nichts. Platz 2 für Feuz - die Zeit von Dreßen scheint wahrhaftig der Maßstab für den Sieg heute zu sein.
Franz
Wie schlägt sich Max Franz im Vergleich? Im oberen Abschnitt ist der Österreicher etwas schneller unterwegs als Dreßen und auch im weiteren Verlauf scheint er den Vorsprung halten zu können. Dann aber trägt es den ÖSV-Fahrer beim Übergang in den Zielabschnitt etwas zu weit raus. Das kostet Zeit - im Ziel fehlen Franz eine halbe Sekunde.
Dreßen
Und los! Thomas Dreßen hofft als erster Fahrer von den kühleren Temperaturen profitieren zu können. Der Lokalmatador muss vorlegen und geht gleich die ersten Tore sehr direkt an. In Richtung Ziel hat der Deutsche dann zwar noch ein paar Ecken drin, aber was die Zeit von 1:39.10 Minute wert ist, wird sich erst noch zeigen.
X-Faktor Wetter
Lange dachte man das Wetter könnte zum X-Faktor heute werden, doch Minusgrade in der in Kombination mit dem heftigen Niederschlag der letzten Tage sorgten dafür, dass sich die Piste jetzt in einem perfekten Zustand befindet. Der Wind könnte dennoch entscheidenen Einfluss auf den Ausgang nehmen. Aber wir werden sehen: die Sonne scheint, es ist angerichtet. Auf geht's!
Swiss Ski
Alle Augen auf Beat Feuz heißt es im schweizerischen Lager. Auch wenn Carlo Janka in dieser Saison bereits mit einer Podestplatzierung glänzen konnte, dürften sich er, wie auch auro Caviezel, heute nur Außenseiterchancen ausrechnen.
ÖSV-Team
Die Österreicher befinden sich nach dem Sieg von Mayer in Kitzbühel weiterhin im Abfahrts-Himmel. Mit Vincent Kriechmayr ist zudem ein weiterer ÖSV-Fahrer in aussichtsreicher Position für eine Podestplatzierung. Ob auch ein Max Franz oder ein Otmar Striedinger für eine Überraschung sorgen können, bleibt abzuwarten.
DSV-Team
Aus deutscher Sicht sind die Blicke vor allem auf Thomas Dreßen gerichtet. Doch auch Andreas Sander zeigte zuletzt aufsteigende Tendez und dürfte an einem guten Tag sogar die Top 10 anvisieren können. Mit Schwaiger, Baumann, Schmid, Ferstl und Weltcupdebütant Simon Jocher stehen sieben DSV-Athleten heute am Start.
Spannung im Gesamtweltcup
Und Punkte sind heute mit Blick auf den Gesamtweltcup verdammt wichtig. Der Norweger Kilde könnte dort - wie auch Mayer - könnten wichitge Punkte auf den Spitzenreiter Henrik Kristoffersen gut machen. Dieser liegt rund 140 Punkte vor den Speed-Spezialisten, die damit zum Punkten bzw. Siegen verdammt sind.
Favoritenkreis
Für Feuz' ärgsten Widersacher, Dominik Paris, ist die Saison leider schon beendet. Beim Training in Kitzbühel riss sich der Südtiroler das Kreuzband. So sind es neben Kriechmayr und Mayer vor allem Aleks Kilde, Johan Clarey und vielleicht auch Lokalmatador Thomas Dreßen, die dem Schweizer den Sieg streitig machen können.
Rückblick Streif
Ein Rückblick zum Rennen auf der Streif sei dennoch erlaubt, zumal der spannende Ausgang auch für heute ein Indikator sein könnte. Dort brach nämlich Matthias Mayer den Sieglos-Fluch der Österreicher und gewann hauchdünn vor den zeitgleichen(!) Vincent Kriechmayr und Beat Feuz. Letztgenannter dürfte als Abfahrtsbester in dieser Saison wohl auch heute als Topfavorit an den Start gehen.
Klassiker folgt Klassiker
Letzte Woche noch Kitzbühel, diese Woche Garmisch: Nach dem die Abfahrtsherren am vergangenen Samstag beim legendären Hahnenkamm-Rennen an den Start gingen, steht heute die traditionsreiche Kandahar-Abfahrt auf dem Programm.
vor Beginn
Herzlich willkommen in Garmisch-Partenkirchen zur Abfahrt der Herren.
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