Weltcup - Garmisch-Partenkirchen (Deutschland)
Beendet
Sonntag, 02. Februar 2020
Riesenslalom der Herren
Rang
Name
Zeit in min
Diff. in Sek.
1.
Alexis Pinturault (FRA)
2:03.10
2.
Loic Meillard (SUI)
2:03.26
+ 0.16
3.
Leif Kristian Nestvold-Haugen (NOR)
2:03.34
+ 0.24
4.
Filip Zubcic (CRO)
2:03.45
+ 0.35
5.
Zan Kranjec (SLO)
2:03.62
+ 0.52
6.
Aleksander Aamodt Kilde (NOR)
2:03.64
+ 0.54
7.
Henrik Kristoffersen (NOR)
2:03.89
+ 0.79
8.
Victor Muffat-Jeandet (FRA)
2:03.90
+ 0.80
9.
Stefan Luitz (GER)
2:04.10
+ 1.00
10.
Gino Caviezel (SUI)
2:04.16
+ 1.06
Live-Ticker 
Automatische Aktualisierung
Bis bald
Damit sind wir für dieses Wochenende durch mit alpinem Wintersport. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und noch einen schönen Sonntag!
Swiss Ski
Neben Loic Meillard auf dem Podium gibt es für die Schweizer eine Verbesserung von Gino Caviezel auf Platz 10 zu vermelden. Marco Odermatt arbeitete sich noch auf Position 15 nach vorn. Einzig Justin Murisier ließ Federn, rutschte auf den 29. Platz ab.
ÖSV
Das österreichische Debakel wurde bereits thematisiert. Manuel Feller erreichte als einziger ÖSV-Athlet den Finaldurchgang und fiel dort aussichtslos auf Rang 28 zurück.
DSV
Aus deutscher Sicht darf man sich über eine Top-10-Platzierung freuen. Stefan Luitz gelang ein guter zweiter Lauf, der den 27-Jährige noch um vier Positionen nach vorn auf Rang 9 beförderte. Abgesehen vom Parallel-Riesenslalom von Alta Badia, bedeutet das die beste Weltcup-Platzierung des Winters. Alexander Schmid büßte drei Plätze ein, wurde letztlich Dreizehnter.
Fazit
Sieg für Pinturault! Von Platz 4 kommend, fährt der Franzose noch ganz nach vorn und erringt seinen 27. Weltcuperfolg. Mit seiner Erfahrung bekam Alexis Pinturault bei schwierigen Bedingungen zwei gleichmäßig gute Fahrten hin und hielt die deutlich schwankender agierende Konkurrenz in Schach. Auf dem 2. Platz landete letztlich Loic Meillard. Zwar verpasste der Führende nach dem 1. Durchgang seinen ersten Weltcupsieg, zeigte sich mit diesem Ergebnis dennoch zufrieden. Angesichts von lediglich 16 Hundertsteln Rückstand allerdings offenbart sich, was ohne diesen einen Fehler möglich gewesen wäre. Seinen 3. Rang verteidigte Leif Kristian Nestvold-Haugen. Filip Zubcic fuhr mit Laufbestzeit noch von Position 9 auf 4 nach vorn.
Meillard
Nur noch einer steht oben. Wird Loic Meillard noch einen zweiten starken Lauf hinbekommen und seinen ersten Weltcupsieg erringen? Nein, der Schweizer kommt nicht fehlerfrei durch. Mit dem Patzer bei dem Linksschwung im Kopf und vielleicht etwas Wut im Bauch hat, lässt es der 23-Jährige danach aber krachen, holt wieder Zeit auf und fährt auf Platz 2. So ist das doch noch ein glänzendes Ergebnis für den Eidgenossen.
Kristoffersen
Jetzt fährt Henrik Kristoffersen sicherlich voll auf Sieg. So zumindest der Plan! Doch der Norweger gerät zunächst ins Hintertreffen. Und irgendwie bekommt es der 25-Jährige heute nicht so hin, fällt noch deutlich zurück und kommt lediglich als Sechster an. Sicherlich eine Enttäuschung für den Gesamtweltcupspitzenreiter!
Nestvold-Haugen
Aufgrund der engen Abstände aus dem 1. Lauf bringt Leif Kristian Nestvold-Haugen nun kaum etwas mit. Der Norweger erwischt das nicht ganz so gut wie Pinturault. Insgesamt ist das dennoch eine sehr ordentliche Fahrt, die locker für Platz 2 reicht.
Pinturault
Längst geht es nicht nur ums Podium, sondern auch um den Sieg. Darum kämpft nun Alexis Pinturault. Und der Franzose behautet seinen Vorsprung länger. Und gerade im komplizierten letzten Streckenabschnitt schlägt er sich gut, bringt 35 Hundertstel Guthaben ins Ziel. Führung!
Kranjec
Dann geht es Zan Kranjec an. Der Führende im Riesenslalom-Weltcup verteidigt anfangs seinen Vorsprung von gut vier Zehnteln. Der Slowene findet eine schnelle Linie, ist nah an den Stangen dran. Doch ganz unten bleibt entscheidend Zeit liegen, womit es nur zu Rang 2 reicht.
Muffat-Jeandet
Victor Muffat-Jeandet hat zwei Zehntel im Gepäck, verspielt diese aber zügig. Die Bestzeit scheint da nicht drin zu sein. Kontinuierlich büßt der 30-Jährige Boden ein. Zumindest reicht es für den Moment noch zu Rang 3.
Faivre
Mathieu Faivre bewegt sich zunächst stabil in der Position zu Tal. Dann setzt es einen Schlag, der das System vorübergehend in Unordnung bringt. So richtig findet der Franzose nicht in den Rhythmus, rutscht mehr als eine Sekunde zurück auf Platz 6.
Kilde
Spärliche sechs Hundertstel auf Zubcic bringt jetzt Aleksander Aamodt Kilde mit. Mit sauberer Technik gibt der Norweger Gas, legt anfangs zu. Dann baut der 27-Jährige einen Hakler ein. Zwei Zehntel fehlen im Ziel - Platz 2.
Zubcic
Richtig auf Zug ist Filip Zubcic unterwegs. Der Kroate wirkt bissig, arbeitet wunderbar nach vorn. Damit holt der 27-Jährige sogar Zeit raus, brennt eine Laufbestzeit in den Hang - gleichauf mit Simon Maurberger - und setzt sich an die Spitze.
Schmid
Nun schiebt sich Alexander Schmid in den Hang. Der DSV-Athlet bewegt sich zunächst in Schlagdistanz, behauptet zunächst sein Guthaben. Doch im letzten Streckenteil trennt sich die Spreu vom Weizen, dort ist es sehr schwierig zu fahren. Schmid kommt mit einer halben Sekunde Rückstand als Vierter an.
Ford
Für Tommy Ford sprechen am Start gut zwei Zehntel. Die wirft der Sieger von Beaver Creek recht schnell weg.. Doch der US-Amerikaner forciert dann noch einmal. Für ganz vorn aber reicht es nicht.
Caviezel
Gino Caviezel bewegt sich ähnlich gut durch die Tore wie eben Luitz. Es entwickelt sich ein ganz enges Rennen zwischen diesen beiden. Der Schweizer aber kommt dann sechs Hundertstel zu spät an - als Zweiter.
Luitz
Stefan Luitz hat acht Zehntel im Gepäck. Und auch der Deutsche baut den Vorsprung gewaltig aus - auf 1,2 Sekunden. Natürlich zehrt dann auch er davon. Doch Luitz fährt das unten vergleichsweise gut, bringt 65 Hundertstel ins Ziel und setzt sich an die Spitze.
De Aliprandini
Ähnlich forsch legt Luca De Aliprandini los, liegt an der zweiten Zeitnahme fast eine Sekunde vorn. Doch auch das sollte nicht reichen. Unten verlieren alle Fahrer so viel Zeit - auch der Italiener. Platz 5!
Philp
Trevor Philp bringt nun bereits eine halbe Sekunde mit. Sanft setzt der Kanadier den Ski und holt sogar Zeit raus. Das schaut gut aus. Erst im letzten Streckenteil wird es doch noch eng. Am Ende sind es 15 Hundertstel, die fehlen. Rang 6!
Feller
Nun hält Manuel Feller als einziger ÖSV-Fahrer im 2. Durchgang die österreichische Fahne hoch. Und der 27-Jährige vermag auch nicht über seinen Schatten zu springen. Das ist ein Kampf, der zu einem Rückstand von sieben Zehnteln führt. Platz 13 - das ÖSV-Debakel ist vollends perfekt.
Zampa
Fast vier Zehntel Polster hat Adam Zampa im Gepäck. Das reicht natürlich eine Weile, doch dann unterläuft dem Slowaken der Fehler. So liegt der 29-Jährige am Ende genau diese vier Zehntel hinten.
Tonetti
Erneut sorgen die Organisatoren wegen des Regens für einen sehr zügigen Ablauf des Wettkampfes. Riccardo Tonetti schafft es ebenfalls nicht, sein Guthaben zu verteidigen. Auch für den Italiener geht es deutlich zurück - bis auf Rang 8.
Murisier
Gefühlvoller geht anfangs Justin Murisier zur Werke, der behauptet zunächst sein Polster. Doch zu konservieren vermag es der Schweizer nicht, der bereits zu diesem Zeitpunkt aus den Top 10 rutscht.
Borsotti
Couragiert geht es Giovanni Borsotti an. Bei den schwierigen Bedingungen setzt der Italiener den Ski allerdings zu brutal. Das bremst letztlich und wirft den 29-Jährigen auf Rang 10 zurück.
Cochran-Siegle
Ryan Cochran-Siegle verliert an Boden. Es bleibt auch im Klassement des 2. Durchgangs bei engen Abständen. Und so sorgen drei Zehntel Rückstand bereits für ein Abrutschen auf Position 7.
Odermatt
So richtig geschmeidig läuft es für Marco Odermatt heute nicht. Dennoch ist der Schweizer nah an der Bestzeit dran. Ganz unten fährt der 22-Jährige gut, holt nach was raus. Doch drei Hundertstel Defizit bleiben.
Braathen
Mit viel Engagement stürzt sich Lucas Braathen zu Tal. Damit bleibt der Norweger gut dabei. Die fehlende Erfahrung aber kostet die eine oder andere Hundertstel. 14 davon fehlen letztlich. Und das reicht gerade für Platz 4.
Hadalin
Nun stößt sich Stefan Hadalin oben ab. Der Slowene bemüht sich, stets früh dran zu sein, investiert so vielleicht zu viel in die Linie. Der 24-Jährige reiht sich als Fünfter ein.
Ligety
Überschaubare zwei Zehntel bringt Ted Ligety aus dem 1. Lauf mit. Davon zehrt der dreifache Weltmeister. Im Ziel bleiben kümmerliche drei Hundertstel, das aber reicht für die Führung.
Read
Dann legt Erik Read forsch los. Der Siebte von Sölden bemüht sich um einen effizienten Fahrstil. Und der Kanadier baut sein Guthaben sogar aus. Doch im letzten Streckenteil büßt er noch alles ein. Sieben Hundertstel fehlen am Ende - Rang 2.
Solheim
Fabian Wilkens Solheim ergatterte in Adelboden als Neunter sein erstes Top-10-Resultat im Weltcup. Daran knüpft der Norweger heute nicht ganz an, büßt Boden ein und erreicht als Dritter das Ziel.
Falgoux
Was für Sorio gilt, trifft so auch auf Remy Falgoux zu. Erstmals darf der Franzose einen 2. Lauf bestreiten. Dieser geht etwas mutiger zu Werke, verliert weit weniger Zeit, kommt mit einer Viertelsekunde Defizit unten an.
Sorio
Daniele Sorio steht erstmals überhaupt auf Weltcup-Ebene in einem 2. Durchgang. Da gilt es natürlich, das Ziel zu erreichen und ein paar Punkte mitzunehmen. In einem Lauf ohne schwere Klippen sollte das doch gelingen. Mit Maurberger kommt der 25-Jährige allerdings nicht mit.
Maurberger
Simon Maurberger eröffnet den Finaldurchgang. Der Fünfte vom Slalom in Schladming stellt uns die Kursetzung vor, die sich nah an der Abfahrtspiste von gestern bewegt, weil nur dort die Präparation des Untergrundes hart genug ist. Entsprechend unterscheidet sich der Kurs kaum vom 1. Lauf. Es geht wieder flüssig zur Sache.
Wetter
Nach wie vor bereiten die frühlingshaften Bedingungen Sorge. Die Temperaturen bewegen sich beinahe in Richtung der Zehn-Grad-Marke. Zusätzlich hat inzwischen Regen eingesetzt. So gestaltet es sich schwierig, die Piste in einen dauerhaft akzeptablen Zustand zu versetzen. Aber die 30 verbleibenden Männer werden wir hoffentlich noch durch bekommen.
2. Lauf
Willkommen zurück zum Riesenslalom in Garmisch! Auch im 2. Durchgang sind die Sportler natürlich auf der "Kandahar 2" unterwegs, haben vom Start auf 1.080 Metern bei ihrer Fahrt hinunter ins Ziel 330 Höhenmeter zu überwinden. Dabei gilt es, der Kurssetzung des Schweizer Trainers Helmut Krug zu folgen.
Bis gleich
Für den Moment solle es das aus Garmisch-Partenkirchen gewesen sein. Vielen Dank bis hierhin für das Interesse! Selbstverständlich melden wir uns rechtzeitig zurück, ehe um 13:30 Uhr der 2. Lauf beginnen wird. Bis dann!
Swiss-Ski
Dagegen haben die Schweizer einen Mann ganz vorn. Darüber hinaus besitzt Gino Caviezel als Zwölfter Aussichten auf ein Top-10-Resultat. Justin Murisier (19.) könnte eventuell noch die Top 15 ins Visier nehmen. Ferner werden wir Marco Odermatt (22.) wiedersehen.
ÖSV
Für den ÖSV lief es weit weniger gut. Manuel Feller war als Sechzehnter noch der Beste. Und der 27-Jährige schaffte es tatsächlich als einziger Österreicher in den Finaldurchgang. Für die Skination kommt das einem Debakel gleich.
DSV
Zwei der Deutschen verschafften sich recht ordentliche Ausgangspositionen. Dabei handelte es sich um die beiden, die bisher in dieser Saison im Riesenslalom in Erscheinung getreten sind. Alexander Schmid fuhr einen guten 10. Platz heraus, weist nur knapp eine Dreiviertelsekunde Rückstand zum Schnellsten auf. Und auch Stefan Luitz ist als Dreizehnter mit knapp einer Sekunde Defizit dran an den Top 10. Richtig Pech hatte Fabian Gratz. Beim Weltcup-Debüt leuchtete für den 22-Jährigen bei der Zieldurchfahrt Platz 29 auf. Doch nach ihm kamen noch zwei Jungs, die schneller waren. So fehlte dem jungen Mann letztlich eine kümmerliche Hundertstel zum 2. Durchgang.
Fazit
Im relativ kurzen Riesentorlauf von Garmisch prägten enge Zeitabstände das Geschehen, was enorme Spannung für den 2. Durchgang verspricht. Den geht Loic Meillard als Führender an. Der Schweizer fuhr gegenüber Henrik Kristoffersen acht Hundertstel heraus und wird bestrebt sein, endlich mal wieder zwei gute Läufe an einem Tag zustande zu bringen. Hinter dem Norweger betragen die Abstände jeweils kümmerliche fünf Hundertstel - zu dessen Landsmann Leif Kristian Nestvold-Haugen und dann auch zu Alexis Pinturault. Selbst Zan Kranjec liegt nur gut zwei Zehntel hinter der Spitze. Diese fünf Herren können allesamt noch gewinnen. Das Podium wird noch umkämpfter sein, da kommen noch einige Herren mehr in Frage. Generell sind gewaltige Verschiebungen zu erwarten. Es sind noch enorme Sprünge nach vorn möglich.
Popov
Soeben erreicht Albert Popov das Ziel mit beinahe drei Sekunden Rückstand als 52. Damit ist der 1. Lauf des Riesenslaloms von Garmisch-Partenkirchen beendet.
Falgoux
Nicht zu fassen! Jetzt fährt auch noch Remy Falgoux unter die besten 30. Wie gewonnen, so zerronnen! Gerade freute sich Fabian Gratz noch über sein Ergebnis. Nun ist er 31. und wird den 2. Durchgang verpassen.
Hadalin
Eine noch bessere Fahrt zeigt anschließend Stefan Hadalin. Der Slowene landet damit auf Rang 24.
Gratz
Nun steht das Weltcup-Debüt von Fabian Gratz an. Und der junge Mann schlägt sich hervorragend, ihm fehlen oben lediglich knapp vier Zehntel. Bei einem Linksschwung bleibt er kurz am Tor hängen. lässt sich davon aber wenig beeindrucken. Der 22-Jährige zieht das durch, gelangt als 29. ins Ziel und wird vom Publikum gefeiert.
Sorio
Mit der hohen Startnummer 51 zeigt Daniele Sorio, was auf diesem Hang noch möglich ist. Der Italiener kommt mit knapp zwei Sekunden Defizit unten an. Das bedeutet Platz 27. Und zum jetzigem Zeitpunkt darf man sich darüber durchaus freuen. Das sollte reichen für den 2.Lauf.
Meisen
Nun steht Bastian Meisen bereit. Der Mann vom Skiclub Garmisch will sich vor heimischem Publikum natürlich beweisen, ist da aber immer wieder recht spät mit den Schwüngen fertig. Zwischendurch fährt er dann sehr eng an die Tore ran, was seinen Willen verdeutlicht. Am Ende aber werden es mehr als zweieinhalb Sekunden Rückstand. Er darf heute nicht noch einmal ran.
Zampa
Noch elf Hundertstel schneller ist anschließend Adam Zampa unterwegs. Der Slowake hebt im Zielraum den rechten Zeigefinger in die Höhe und freut sich über Rang 17.
Borsotti
Danach zeigt uns Giovanni Borsotti, dass sehr wohl noch etwas in der Piste steckt. Die engagierte Fahrt des Italieners wird mit exakt anderthalb Sekunden Rückstand vermessen, was mit Platz 19 honoriert wird.
Brennsteiner
Stefan Brennsteiner schafft es nicht ins Ziel. Der ÖSV-Fahrer scheidet aus.
Favrot
Als 30. Starter scheint auch Thibaut Favrot die Piste nicht schnell genug bewältigen zu können. Der Franzose sortiert sich als 26. ein. Da werden sicherlich noch ein paar Jungs kommen, die sich vor ihn schieben.
Tumler
Thomas Tumler kann da kein gewichtiges Wörtchen mitreden. Der Schweizer bekommt etwa dreieinhalb Sekunden aufgebrummt, rutscht ans Ende des Klassements und verlässt sofort enttäuscht den Zielraum.
Read
Erik Read begrenzt den Rückstand auf unter zwei Sekunden. Das wird für alle weiteren Athleten die unabdingbare Voraussetzung sein, um heute noch einmal antreten zu dürfen. Der Kanadier ist damit derzeit 23.
Tonetti
In einem ganz ähnlichen Zeitenbereich kommt anschließend Riccardo Tonetti an. Der Italiener macht erstaunlicherweise eine ähnlich Kopfbewegung, erhebt dann aber doch die rechte Hand als Zeichen leichter Zufriedenheit.
Philp
Erheblich besser kommt Trevor Philp klar. Der Kanadier fährt auf einen guten 15. Platz, scheint damit aber nicht rundum zufrieden zu sein, wie seine Geste verrät.
Leitinger
Mehrfach ist Roland Leitinger spät dran, ringt permanent mit der Piste. Dann bleibt auch noch der linke Ski hängen. Es verdreht den Österreicher, der sich allerdings artistisch auf den Beinen hält - aber eben ausscheidet.
Noger
Weit weniger gut kommt Cedric Noger klar. Der Eidgenossen baut einen schweren Fehler ein, zeigt in der Summe den bislang schlechtesten Lauf. Als Konsequenz gibt es im Ziel die Rote Laterne.
Cochran-Siegle
Inzwischen also hat der Kampf um den Finaldurchgang bereits begonnen. Den geht Ryan Cochran-Siegle an. Der US-Amerikaner bemüht sich um eine saubere Technik, lässt aber die Aggressivität vermissen. Die Fahrt wirkt kontrolliert und wird mit anderthalb Sekunden Rückstand vermessen.
Sarrazin
Einen verpatzten Lauf zeigt Cyprien Sarrazin. Um die zwei Sekunden Rückstand - heute ist das ein kritischer Bereich. Das könnte bereits ein zu großes Defizit sein. Die Teilnahme am 2. Durchgang ist da akut in Gefahr.
Schmid
Danach macht es Alexander Schmid noch besser. Ohne Fehler kommt auch der zweite Deutsche nicht durch. Dennoch behauptet sich der 25-Jährige gut, verliert nur eine Dreiviertelsekunde und reiht sich als Zehnter ein.
Luitz
Stefan Luitz ist an der ersten Zeitnahme noch ganz gut dabei. Doch der Allgäuer kommt nicht fehlerfrei durch. Gerade im Flachstück sollte ein derartiger Wackler tunlichst vermieden werden. Immerhin begrenzt Luitz den Rückstand auf unter eine Sekunde.
Braathen
Vielversprechend legt Lucas Braathen los, baut dann aber zu viele Fehler ein. So bekommt der Norweger noch richtig etwas aufgebrummt, schafft es nicht in die Top 15.
Feller
Manuel Feller sucht eine enge Linie, investiert etwas zu wenig. Der Ski muss hart gesetzt werden, was nicht die beste Herangehensweise darstellt. Für den ÖSV-Athleten gibt das den 13. Platz.
Kilde
Deutlich forscher geht es Aleksander Aamodt Kilde an. Da ist mehr Überzeugung zu erkennen. Der Norweger möchte Punkte für den Gesamtweltcup mitnehmen. Der eigentliche Speed-Spezialist büßt nur etwas mehr als eine halbe Sekunde ein - Rang 8!
Schwarz
Erst jetzt folgt der erste Österreicher. Marco Schwarz geht das Rennen zurückhaltend an, tastet sich irgendwie an die Bedingungen heran. Und da ist schnell eine halbe Sekunde weg.In die Gänge kommt der Kärntner auch im weiteren Verlauf nicht und fällt ganz ans Ende des Klassements zurück.
Zubcic
Filip Zubcic bahnt sich seinen Weg nach unten. Der Zweite von Adelboden ist anfangs schnell unterwegs. Dann eiert der Kroate ein wenig rum, rutscht da kurz aus. Prompt ist der 27-Jährige an den folgenden Toren etwas weit weg. Gut sechs Zehntel bleiben so auf der Strecke.
De Aliprandini
Luca De Aliprandini legt sich mächtig ins Zeug. Doch im Flachstück wackelt das System kurz. Gerade an der Stelle kostet das gewaltig Zeit. So fällt der Italiener mehr als eine Sekunde zurück.
Caviezel
Schon wieder steht ein Schweizer bereit, doch auch Gino Caviezel kommt mit dieser Piste, diesen Bedingungen nicht zurecht. Ein wenig besser als seine beiden Mannschaftskollegen eben schlägt er sich, muss aber mit Rang 9 zufrieden sein.
Olsson
Matts Olsson legt sich bei einem Rechtsschwung etwas zu weit nach innen, rutscht weg und scheidet frühzeitig aus.
Odermatt
Wie der eidgenössische Landsmann zeigt Marco Odermatt eher einen Kampf. Es geht ihm nicht leicht genug von der Hand. Verkrampft versucht der 22-Jährige irgendwie in die Gänge zu kommen, doch im Ziel ist das der Zeitenbereich von Murisier.
Murisier
Nicht so ganz sicher steht Justin Murisier auf dem Ski. Offenbar gibt es da schon erste Schläge. Damit kommt der Schweizer nicht zurecht, verliert fast anderthalb Sekunden.
Nestvold-Haugen
Viel besser macht das Leif Kristian Nestvold-Haugen. Der Norweger ist voll dabei. An einigen Toren hat der Dritte von Beaver Creek Mühe, den Ski sauber zu setzen. Dennoch ist da Zug drin, was den Skandinavier auf Rang 3 spült.
Ligety
Ted Ligety stößt sich oben ab. Doch der dreifache Weltmeister verliert schnell an Boden. Immer mal wieder stehen die Ski quer. Das ist einfach nicht schnell. Der US-Boy fängt sich großen Rückstand ein und rutscht ans Ende des Klassements.
Pinturault
Gnadenlos zügig wird der 1. Durchgang durchgeprügelt. Schon begibt sich Alexis Pinturault auf die Strecke. Und der relativ kurze Riesenslalom führt zu sehr engen Abständen. Und da spielt auch der Franzose mit. Knapp zwei Zehntel fehlen im Ziel. Da ist noch alles drin.
Kristoffersen
Dann legt Henrik Kristoffersen engagiert los, nimmt schnell Tempo auf und setzt oben die Bestzeit. Davon muss der Norweger vor allem im Flachstück zehren. Und so geht Hundertstel um Hundertstel verloren. Acht davon fehlen am Ende - Platz 2.
Ford
Der Sieg in Beaver Creek stellt sicherlich ein einschränkendes Kriterium für heute dar. In Europa und seit dem Jahreswechsel läuft es bei Tommy Ford nicht mehr so gut. Der Amerikaner übernimmt die Rote Laterne.
Meillard
Loic Meillard ist gewiss immer für einen guten lauf gut. Wird der Schweizer den uns jetzt zeigen? Zumindest ist der 23-Jährige nah an den Besten dran. Und Meillard erlaubt sich den kleinen Fehler unten nicht. Und das bringt ihm tatsächlich die zwei Zehntel. Führung!
Kranjec
Zan Kranjec schiebt sich in den Hang. Der Sieger von Adelboden sollte das nötige Selbstvertrauen mitbringen. So sucht der Slowene noch eine engere Linie, bleibt einmal fast hängen. Doch der 27-Jährige ist schnell genug, um sich an die Spitze zu setzen.
Muffat-Jeandet
Schon macht sich der nächste Franzose auf den Weg. Victor Muffat-Jeandet stellt die Zeit seines Landsmannes auf die Probe. Und der 30-Jährige findet tatsächlich noch ein paar Hundertstel. Am Ende sammeln sich zwölf an der Zahl an. Bestzeit!
Faivre
Mathieu Faivre darf den Wettkampf eröffnen und damit die guten Pistenbedingungen für sich nutzen. Der Lauf ist offen und fair gesteckt. Der Franzose kommt sehr sauber durch und setzt die erste Zeit.
Favoriten
Mit Blick auf die bisherigen vier Riesenslaloms der Saison offenbaren sich vier unterschiedliche Sieger. Und auch das Podium wurde regelmäßig munter durchgemischt. Entsprechend gibt es den klaren Favoriten nicht. Henrik Kristoffersen (Startnummer 6) und Alexis Pinturault (7) sind natürlich immer zu beachten. Zuletzt in Adelboden gewann Zan Kranjec und eroberte damit die Führung im Disziplinweltcup. Weitere Franzosen wie Mathieu Faivre (1) oder Norweger wie Leif Kristian Nestvold-Haugen (9) müssen wir im Auge behalten. Siegreich war heuer auch schon Tommy Ford (5) - das allerdings auf heimischem amerikanischen Boden.
Swiss-Ski
Einen Schweizer suchten wir bisher in der Saison vergeblich auf einem Riesenslalom-Podium. Loic Meillard (Startnummer 4) hat das immerhin vor gut einem Jahr in Saalbach-Hinterglemm geschafft (2.). Auch Marco Odermatt (11) genoss bereits derartige Höhenluft. Justin Murisier (10) schnupperte da in der Vergangenheit schon dran, ist sicherlich gut für die Top 10. Letzteres gilt ebenfalls für Gino Cavierzel (13). Komplettiert wird das eidgenössische Aufgebot durch Cedric Noger (24), Thomas Tumler (29), Daniele Sette (41) und Sandro Jenal (53).
ÖSV
Auch Österreicher suchen wir in der Startgruppe der Allerbesten vergeblich. Marco Schwarz folgt erst mit Nummer 16 und gilt ohnehin als besserer Slalomfahrer. Manuel Feller (Startnummer 18) stand hier in Garmisch vor zwei Jahren als Zweiter auf dem Stockerl. Die aktuell vielleicht beste Riesenslalom-Verfasung bringt Roland Leitinger (25) mit. Weitere ÖSV-Starter sind Stefan Brennsteiner (32), Magnus Walch (42), Johannes Strolz (44), Patrick Feurstein (50) und Thomas Dorner (61), der vor seinem Weltcup-Debüt steht.
DSV
Ein ähnliches Husarenstück wie gestern ist von den Athleten des Deutschen Skiverbandes nicht zu erwarten. Dafür sind die Sportler im Riesenslalom einfach nicht konkurrenzfähig genug. Im Disziplinweltcup werden ohnehin lediglich zwei deutsche Namen mit Punkten geführt. Vordere Startnummern sind so auch nicht möglich. Stefan Luitz, immerhin bereits mit einem Weltcupsieg im Riesentorlauf gesegnet, sucht derzeit vergeblich nach seiner Form, wird sich als 20. auf die Piste begeben. Alexander Schmid ist aktuell noch der beste Deutsche und folgt unmittelbar danach (Startnummer 21). Ein echter Lokalmatador ist Bastian Meisen (45) vom Skiclub Garmisch, der sein viertes Weltcuprennen bestreitet. Sein Debüt auf der großen Bühne gibt heute Fabian Gratz (55).
Riesenslalom
Heute nun sind die Männer anlässlich des Riesenslaloms auf der "Kandahar 2" unterwegs. Vom Start auf 1.080 Metern sind 330 Höhenmeter in Richtung Tal zu überwinden. Dabei weist die Kurssetzung von Carey Forest den Weg. Der US-amerikanische Trainer hat insgesamt 60 Tore gesteckt.
Garmisch
An diesem Wochenende halten sich die alpinen Skiherren im Werdenfelser Land auf, um in Garmisch-Partenkirchen ihre durch den Skiclub Garmisch veranstalteten Rennen auszutragen. Und dabei hatten die Gastgeber gestern richtig viel Spaß, denn Lokalmatador Thomas Dreßen gewann tatsächlich die Kandahar-Abfahrt.
Willkommen
Herzlich willkommen in Garmisch-Partenkirchen zum Riesenslalom der Herren.
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