bedeckt München

Live-Ticker Ski Weltcup : Sa, 23.01.2016 Weltcup Kitzbühel, Abfahrt

Alle Rennen und Ergebnisse des Alpinen Ski-Weltcups live im Ticker auf Süddeutsche.de

Abfahrt der Herren
 
 
Name
Land
Zeit
Diff
 
Name
Nation
Zeit
Diff
1
Andre Myhrer
SWE
1:43.75
2
Marcel Hirscher
AUT
1:43.89
0.14
3
Sebastian Foss-Solevaag
NOR
1:44.11
0.36
4
Julien Lizeroux
FRA
1:44.33
0.58
.
Marco Schwarz
AUT
1:44.33
0.58
6
Manuel Feller
AUT
1:44.40
0.65
7
Manfred Mölgg
ITA
1:44.44
0.69
8
Alexander Khoroshilov
RUS
1:44.60
0.85
9
Patrick Thaler
ITA
1:44.75
1.00
10
Felix Neureuther
GER
1:44.87
1.12
11
Daniel Yule
SUI
1:44.97
1.22
12
Alexis Pinturault
FRA
1:44.99
1.24
13
Mattias Hargin
SWE
1:45.15
1.40
14
Marc Digruber
AUT
1:45.18
1.43
15
David Ryding
GBR
1:45.30
1.55
 
Letzte Aktualisierung: 03:10:21
Ausblick
 
Das Wochenende in Kitzbühel ist aber natürlich noch nicht beendet. Der prestigeträchtige Slalom steht morgen noch, welcher natürlich auch für reichlich Spannung sorgen kann. Jetzt dürfen die VIPs und Zuschauer erst einmal durchatmen und die Party starten, bis es morgen ab 10:30 Uhr wieder zur Sache geht. An dieser Stelle wünsche ich Ihnen einen schönen Samstag. Bleiben Sie sportlich.
Ausfälle
 
Drei heftige Stürze haben wir hier nach 19 Fahrern schon erlebt, allesamt an der selben Stelle. Streitberger, Reichelt und Svindal kamen nach dem Hausbergkantensprung auf der Außenbahn von der Strecke ab. Zwei Kompressionen sorgten dort für einen Schlag auf die Ski, die die Fahrer komplett aushebelten. So landeten sie teilweise spektakulär in den Fangzäunen. Leider scheint sich Streitberger schwerer verletzt zu haben. Reichelt und Svindal geht es den Umständen entsprechend gut.
Sieger
 
Damit steht fest: Peter Fill ist der Sieger der Streif im Jahre 2016! Und das augerechnet am Geburtstag seines zweijährigen Sohnes schafft es der Italiener, hier seinen ersten Abfahrtssieg nach über fünf Jahren einzufahren. Er wird sich sicherlich sehr glücklich zeigen, auf diese fulminanten Piste, eine exzellente Zeit herausgefahren zu haben.
Ende
Und genau das hat Markus Waldner, der Renndirektor soeben verkündet. Das Hahnenkammrennen ist hiermit beendet worden, der offizielle Slogan lautet: 'Race stopped due to safety reasons.' 24 Fahrer schaffen es somit in die Wertung. Für die jungen Wilden, die oben noch auf einen Start gehofft haben, nimmt der Tag heute ein bitteres Ende. Nach den Vorkommnissen aber ein nachzuvollziehender Zug des Renndirektors, der hier keine weiteren Verletzten vermelden möchte.
TV-Break
 
Damit haben wir nun 30 Fahrer, die gestartet sind. Zwar haben es sechs nicht ins Ziel geschafft, doch man könnte das Rennen nun beenden. So scheint es auch eventuell zu sein, denn die Sicht wird immer schlechter. Das wäre für 27 Fahrer natürlich bitter, aber wohl die richtige Entscheidung.
Kriechmayr
 
Großer Jubel brandet auf. Vincent Kriechmayer schafft es, als 30. hier eine äußerst starke Fahrt auf der Streif zu Ende zu bringen. Zwischenzeitlich geht er volles Risiko. Die Hausbergkante nimmt er sehr gut mit. Ein wenig Zeit verliert er in der Traverse. Am Ende wird ihn das aber wenig stören. Als Siebter lässt er sich jetzt im Bad der Menge feiern.
Kröll
 
Klaus Kröll fährt in der Traverse keine gute Linie und wird herausgetragen. Aus taktischen Gründen fährt er am Tor vorbei. Alles richtig gemacht vom Oldie, denn verletzen will er sich hier nun nicht mehr.
Sullivan
 
Marco Sullivan kann da nicht ganz mithalten, ist aber mit seinem Lauf scheinbar zufrieden - schließlich hat er es ins Ziel geschafft und eventuell kann er sich über ein paar Weltcup-Punkte freuen.
Gisin
 
Riesenergebnis von Marc Gisin, der hier als Fünfter einfährt. Die Schweizer scheinen die beste Taktik auf der Streif heute gewählt zu haben. Die Geschwindigkeit passt durchgehend. Im unteren Stück fährt Gisin sehr aufrecht, was aber wahrlich kein Problem ist. Toller Ritt mit einer schon recht hohen Startnummer.
Weibrecht
 
Der gestrige Zweite, Andrew Weibrecht, hat auch heute noch so einiges vor und hält einen konstanten Rückstand von einer Sekunde auf Fill. Unten wählt er eine sehr enge Linie, die er über die Traverse auch halten kann. Ein wenig fehlt es an Tempo, sonst hätte er sich über eine Top-10-Platzierung freuen dürfen. So ist er derzeit elfte Rang für den Amerikaner.
Thomsen
 
Sicherheit gibt es anscheinend für Benjamin Thomsen nicht. Er geht viel Risiko, muss mit kleinen Fehlern aber natürlich Sekunden einbüßen. Dennoch: Der Kanadier zeigt, dass im unteren Abschnitt noch etwas rauszuholen ist und fährt eine bessere Zeit, als die beiden Fahrer zuvor.
Heel
 
Auch Werner Heel wird die Zeit egal sein. Der Sprecher an der Strecker sagt hierzu den passenden Satz, nachdem er mit knapp vier Sekunden unten ist: "Werner, für heute bist du für uns auch ein Gewinner!" Das lassen wir mal unkommentiert stehen und unterschreiben dies!
Kline
 
Der junge Bostjan Kline möchte - so schaut es aus - einfach nur im Ziel ankommen. Da ist wenig Geschwindigkeit und Risiko in seiner Fahrt zu erkennen. Auch unten wählt er die Sicherheitsvariante und fährt mit knapp 1:56 ins Ziel.
Theaux
 
Adrien Theaux hat oben so einige Probleme. Das Flachstück misslingt ihm, wo er einiges an Zeit verliert. Nach der Hausbergkante aber fährt die wohl bislang engste Linie, holt etwas auf und kann sich am Ende über den momentan sechsten Platz freuen. Doch alle Favoriten werden nicht auf den Podestplätzen zu finden sein, was überraschend ist, aber schließlich auf dieser Abfahrt nur zweitrangig ist.
Jansrud
 
Kjetil Jansrud scheint mit den Gedanken wohl noch ein wenig bei seinem besten Kollegen, Aksel Lund Svindal, zu sein. Auch er belässt es bei einer unspektakulären und vor allem sicheren Fahrt. Er schüttelt zwar den Kopf, hat diesen Höllenritt aber überstanden.
Guay
 
Ob nun was an der bestimmten Stelle etwas gemacht wurde, bleibt offen. Erik Guay ist der Nächste, der es versucht. Der Kanadier will um jeden Preis den Titel auf der Streif holen, muss aber im Flachstück ordentlich Zeit einbüßen. Doch noch ist das Rennen ja nicht vorbei. Er wählt eine ähnliche Linie wie Svindal, geht weniger Risiko und schafft auch die Traverse. Zwar ist eine gute Zeit weg, doch das interessiert momentan eher weniger. Nach so langer Verletzungspause ist seine Zeit von 1:53,88 mehr als ein Erfolg.
Unterbrechung
 
Einen Hubschrauber benötigt Svindal nicht, sondern marschiert durch die Zuschauermenge, die den Weltcup-Führenden filmen und fotografieren und lässt sich von einem Snowjet fahren. Das sind Szenen für die Götter nach so einem Sturz.
Unterbrechung
 
Aber Aksel Lund Svindal schafft es, auch aus eigenen Stücken aufzustehen und sich zum Rennleiter zu bewegen um ihm auszurichten, was da los war. Der Norweger wurde gerade so vom Boden gehoben und flog mit dem Rücken zuerst dann in die Absicherung. Eigentlich muss die Rennleitung nun reagieren, wenn selbst der beste Abfahrer der Welt an der selben Stelle stürzt.
Svindal
 
Über ihn geht der Sieg. Er will den nächsten Abfahrtstitel und mal endlich die Streif gewinnen. Das Flachstück liegt ihm nicht, drei Zehntel liegt er hinter Fill. In der kurvigen Passage holt er ein wenig auf und kommt mit 0,24 Sekunden auf die Hausbergkante zugeschossen. Und auch den besten Abfahrer erwischt es bei diesem Schlag. Er fliegt hoch in die Luft, landet hart auf seinem Körper und rast in die Fangzäune. Das gibt es doch nicht!
Paris
 
Als wenn nichts wäre startet Dominik Paris furios. Schon oben reißt es ihn einmal von den Skiern, doch darauf muss er sich erst einmal fangen. Im Flachstück verliert er einiges an Zeit, welche er versucht, unten noch einmal aufzuholen. Das Risiko geht er aber nicht wirklich ein. Die Geschwindigkeit fehlt ihm. Derzeit ist er nur Zehnter, aber und das ist die wichtigere Nachricht: Er ist im Ziel.
Unterbrechung
 
Ein schwarzer Tag aus Sicht des ÖSV, der heute zwei Fahrer schon verloren hat. Auch Reichelt wünscht man natürlich beste Genesung. Bis es weitergeht werden noch einige Minuten verstreichen. Dann folgen die weiteren Spitzensportler mit Paris, Svindal, Guay, Jansrud und Theaux.
Unterbrechung
 
Wahnsinn! Hannes Reichelt schafft es, von alleine aufzustehen und muss nicht großartig verarztet werden. Alle Leute können erst einmal tief durchatmen. Er berät sich mit den Ärzten, ob er nicht doch lieber weggetragen werden soll. Aus Sicherheitsgründen ist das die deutlich bessere Variante. Natürlich ist das Rennen abermals unterbrochen.
Reichelt
 
Hannes Reichelt zählt zum Favoritenkreis und kann das als ehemaliger Sieger bestätigen. Er ist nah an Fill dran und kommt in die schwierige Passage mit vier Zehnteln Rückstand und setzt den Hausbergkantensprung und dann? Reißt es ihn ebenso wie Streitberger von den Skiern. Noch viel heftiger trifft es Reichelt, der sich fast noch überschlägt und in die selben Fangzäune rast. Im Ziel ist es plötzlich ganz still.
Fayed
 
Auch Guillermo Fayed hat heute nicht seinen besten Tag erwischt, fährt sehr unsauber und eckig das Hahnenkammrennen herunter. Stetig baut er mehr Zeit auf und zeigt sich unten im Ziel enttäuscht. Das war nichts.
Ganong
 
Travis Ganong kann mit den stärksten Fahrern nicht mithalten. Von einer Zeit um die 1:52,50 ist er weit entfernt und fällt hinter Andreas Sander zurück, auf die elfte Position. Für die Amerikaner läuft es derzeit nicht rund.
Fill
Vor den Augen seines zweijährigen Sohns, fährt Peter Fill hier eine wunderbare und vor allem risikoreiche Fahrt! In keinem Teil der Abfahrt lag er mal zwischenzeitlich hinter Feuz. Die Traverse fuhr er auf guter Linie und den Hausbergkantensprung setzte er vorher ebenfalls besser. Am Ende setzt er mit 1:52,37 eine neue Duftmarke, die die Top-Fahrer erst einmal fahren müssen!
Clarey
 
Der Routinier aus Frankreich, Johan Clarey, führt oben. Dort war Feuz nicht gut unterwegs. Nach dem Sprung an der Hausbergkante aber muss er abreißen lassen, reiht sich aber als momentan Dritter ein.
Feuz
Der so oft verletzte Beat Feuz hatte einiges angekündigt und wird seiner Ansage gerecht. Nach dem Seidlalmsprung ist die Anzeige auf grün und diesen Vorsprung hält er auch über die schwierige Traverse, wo er - soweit es geht - oben fährt und die nötige Geschwindigkeit für den Zielsprung mitnimmt. Neue Bestzeit, zwei Schweizer in Front.
Nyman
 
Steven Nyman legt es als nächsten auf den Hosenboden, der unkonzentriert in einen Richtungswechsel gefahren ist und die Kontrolle über seine Skier verliert. Er steht aber direkt wieder, doch Punkte wird er heute nicht erzielen.
Janka
Ganz anders der Schweizer Carlo Janka, der oben exzellent fährt und auch mit dem Flachstück gut zurecht kommt. Den Sprung an der Hausbergkante setzt er gut und kommt wunderbar durch die Traverse ohne die perfekte Linie zu verlieren. Am Ende hat er über eine halbe Sekunde auf Kilde gemacht. Klasse Fahrt von Janka!
Innerhofer
 
Eine fehlerhafte Fahrt von Christof Innerhofer, der nach dem Steilhang eine schwache Linie nutzt, die ihn zurückwirft. In fast allen Sektoren fährt er die schwächste Zeit und ist damit auch unten im Ziel mit der momentan schlechtesten Runde im Klassement.
Baumann
 
Und er scheint die Unterbrechung absolut gut weggesteckt zu haben. Zwar sind es oben drei Zehntel, die er in der langen Kurve verliert. Vor der Hausbergkante fährt er aber exzellent und führt. Den Sprung nimmt er nicht ganz so gut und muss korrigieren. Am Ende liegt er dann doch deutlich hinter Kilde, der unten sehr stark gefahren ist.
Baumann
 
Am Start steht nun Romed Baumann, der sich auf seine Fahrt vorbereitet. Keine ganz so einfache Situation für den Österreicher, der sich oben heiß macht.
Unterbrechung
 
An dieser Stelle also wünschen wir Georg Streitberger eine gute und schnelle Genesung. Er ist nun in der Luft. Das Rennen könnte gleich fortgesetzt werden.
Unterbrechung
 
Arnold Schwarzenegger, Bernie Ecclestone, Jason Statham - die Liste der großen Prominenz an der Streif ist lang. Das Rennen ist weiterhin unterbrochen. Gleich sollte Streitberger dann von den Notärzten in die Luft gehoben werden und wohl in die nächste Klinik geflogen werden.
Streitberger
 
Streitberger wird versorgt. Er soll erst einmal liegen bleiben. Er ist nach dem Schlag mit dem Hinterkopf voran in die Absicherung der Speedzäune gerutscht. Der Helikopter wird im Zielraum gerade gestartet. Das bedeutet: Das Rennen ist erst einmal untebrochen. Den Österreicher scheint es heftiger erwischt zu haben - leider.
Streitberger
 
Da haben wir den ersten heftigen Sturz. Georg Streitberger reißt es von den Skiern nach dem Hausbergkantensprung, kommt nicht mehr über die Kompression und fliegt in die Fangzäune. Er hängt in den Fangzäunen fest.
Osborne-Paradis
 
Der Kanadier Manuel Osborne-Paradis kennt die Streif nur zu gut und fährt oben sehr aggressiv, ohne viel Zeit zu verlieren. Doch das Flachstück geht er nicht wirklich gut an. Diesen Rückstand kann er unten nicht mehr gut machen, ist momentan Vierter.
Muzaton
 
Der nächste Franzose mit Maxence Muzaton hat viel Pech und wird von heftigem Wind in der Gleitpassage erwischt, was ihm deutlich an Geschwindigkeit kostet. Gut eine halbe Sekunde ist er hinter seinem Landsmann, verpasst aber in der Kurve nach der Hausbergkante - also in der Traverse - das Tor und scheidet als erster Fahrer heute aus.
Poisson
 
David Poisson mag es, wenn es schnell und eng ist, baut einen Vorsprung von über eine halbe Sekunde auf. Wenn es aber in die langen Kurven ghet, muss er abreißen lassen. Unten aber steigt er wieder voll ein, setzt einen guten Sprung an der Hausbergkante, verliert dennoch gegenüber dem Norweger. Er reiht sich als Zweiter im Klassement ein.
Sander
 
Und dann ist schon Andreas Sander unterwegs, der oben ein wenig zurückliegt, im mittleren Teil, also im Flachstück wieder aufholt. Doch bei den Sprüngen scheint er ein wenig zaghaft anzugehen. Es fehlt ihm das nötige Tempo, um Kilde anzugreifen. Sicher kommt er unten an, hat aber die momentan schwächste Zeit.
Kilde
Aleksander Kilde meistert oben den Richtungswechsel besser und fährt besser ins Flachstück. Er meistert ebenfalls den Sprung am Seidlalmsprung gut, auch die Hausbergkante nimmt er gut mit und fährt um gut zwei Zehntel schneller unten ein.
Striedinger
Auf geht's. Otmar Striedinger ist unterwegs. Schon nach wenigen Metern geht es direkt mit dem kleinen Mausefallen-Sprung los. Er ist am Brückenschuss nah am Fangzaun, fährt aber solide ins Gleitstück. Ab da geht es schon steil abwärts. Er meistert die Sprünge gut, geht auch das Tempo, muss aber ein wenig an Tempo einbüßen, fährt den Zielsprung gut und kommt mit 1:53.83 ins Ziel und stürzt! Glücklicherweise löst sich der Airbag direkt und er zeigt mit dem Daumen an, dass es ihm gut geht. Damit wissen wir schon einmal Bescheid, was uns heute hier erwartet.
vor Beginn
 
Nun ist klar, dass ab der Mausefalle gestartet wird. Die Strecke ist nun also ein wenig verkürzt, wird aber genau so spektakulär bleiben.
vor Beginn
 
Eine gute Viertelstunde trennt uns vom ersten Läufer, welcher Otmar Striedinger ist. Die Stimmung ist schon hervorragend. An der Streif gibt es übrigens keine Limitierung an Zuschauerplätzen. Auch Kurzentschlossene bekommen Eintritt. Die Sicherheitsvorkehrungen sind natürlich ebenfalls sehr hoch. Über sechs Kilometer Sicherheitszäune in verschiedenen Zuschauern sind angebracht worden.
vor Beginn
 
Die Strecke wird aber höchstwahrscheinlich verkürzt werden. Wie das im Einzelnen ausschaut, werden wir dann kurz vor dem Start erfahren.
vor Beginn
 
Adrien Theaux, Dominik Paris und Hannes Reichelt schicken sich ebenfalls an, heute ein Wörtchen mitzureden. Letztgenannter schaffte es, vor zwei Jahren das Hahnenkammrennen zu gewinnen. Auch Kjetil Jansrud, Sieger des letzten Jahres, ist zum Favoritenkreis hinzuzuzählen.
vor Beginn
 
Die Favoriten auf den Erfolg auf der Streif sind aber andere, allen voran Aksel Lund Svindal, der in den Speed-Rennen - also Abfahrt und Super G - jeweils mit deutlichem Abstand führt. Zudem ist er auch momentan Erster in der Gesamtweltcup-Abrechnung.
vor Beginn
 
Andreas Sander schickt sich aus deutscher Sicht heute an, wieder mal ein Wörtchen im Rennen um die Top-Plätze mitzureden. Im gestrigen Super G wurde er schon starker Zehnter. Heute geht er mit der Startnummer 3 auf die Strecke.
vor Beginn
 
Gute Nachrichten! Das Rennen wurde nun für 12:45 Uhr bestätigt, zwar eine Stunde später als eigentlich vorgesehen, aber immerhin. Der Schneefall hat abgenommen, die Arbeiter präperieren nun weiter die Piste.
vor Beginn
 
Jetzt muss man schon so langsam die Daumen drücken, warum? Die FIS-Jury hat sich entschieden, erneut zu verschieben, auf nun 12:45 Uhr. Hoffentlich sehen wir hier heute noch ein Rennen.
vor Beginn
 
Schauen wir aber mal auf die interessantesten Stellen auf der Piste: Mit der Mausefalle geht es gleich halsbrecherisch los. Dort liegt die steilste Stelle, bei unglaublichen 85 Prozent. Neben dem Gschöss und der Alten Schneise im Mittelteil, finden sich unten nochmal mehrere interessante Stellen, wie die Hausbergkante, wo es oft zu Stürzen kommt. Beim Zielsprung können dann sogar Geschwindigkeiten um die 140 km/h erreicht werden.
vor Beginn
 
Alle Zuschauer und Verantwortlichen hoffen natürlich, dass die spektakulärste Abfahrt der Welt heute starten kann. Die über drei Kilometer lange Strecke könnte eventuell noch verkürzt werden. In Kitzbühel ist am gesamten Wochenende natürlich absolute Partystimmung. Knapp 40 Millionen nimmt der Großraum Kitzbühel an diesem Wochenende ein.
vor Beginn
 
Das Hahnenkammrennen ist vor wenigen Minuten auf 12:15 Uhr verschoben worden. Der Grund: An der Piste gibt es anhaltendend Schneefall. Die Jury wird sich in wenigen Minuten wieder treffen und dann entscheiden, ob es bei der einmaligen Verschiebung um 30 Minuten bleiben soll.
vor Beginn
 
Herzlich willkommen in Kitzbühel zur Abfahrt der Herren.
Nr.
Name
Nation
Copyright © 2019 Perform Media Deutschland GmbH. Alle Rechte vorbehalten