Weltcup - Kitzbühel (Österreich)
Beendet
Sonntag, 26. Januar 2020
Slalom der Herren
Rang
Name
Zeit in min
Diff. in Sek.
1.
Daniel Yule (SUI)
1:41.50
2.
Marco Schwarz (AUT)
1:41.62
+ 0.12
3.
Clement Noel (FRA)
1:41.87
+ 0.37
4.
Henrik Kristoffersen (NOR)
1:41.99
+ 0.49
 
Lucas Braathen (NOR)
1:41.99
+ 0.49
6.
Michael Matt (AUT)
1:42.02
+ 0.52
7.
Giuliano Razzoli (ITA)
1:42.03
+ 0.53
8.
Adrian Pertl (AUT)
1:42.23
+ 0.73
9.
Reto Schmidiger (SUI)
1:42.29
+ 0.79
10.
Sebastian Foss-Solevaag (NOR)
1:42.31
+ 0.81
Live-Ticker 
Automatische Aktualisierung
Verabschiedung
Weiter geht es schon in zwei Tagen in Schladming (AUT), bis dahin bedanke ich mich für Ihr Interesse und freue mich, wenn Sie beim Nacht-Slalom in Schladming wieder bei uns mitlesen. Bleiben Sie sportlich und noch einen schönen Sonntag!
Weltcup
Daniel Yule feiert damit seinen dritten Sieg in diesem Winter nach Madonna de Campiglio und Adelboden, das ist im Slalom noch keinem der Konkurrenten gelungen und bringt ihn in der Disziplinwertung rauf auf Platz 2 (435), knapp hinter Henrik Kristoffersen (452), der sich heute mit Rang 4 zufrieden geben muss. Dritter im Klassement ist Noel (400). Den Gesamtweltcup führt nun Kristoffersen (741) vor Landsmann Aleksander Aamodt Kilde (700) an, Matthias Mayer (692) ist der Dritte im Bunde. Bester Deutscher ist weiterhin Thomas Dreßen auf Platz 14 (310).
Fazit II
Laufbestzeit und damit ein großes Lob gebührt dem Österreicher Adrian Pertl, der sich damit um 16 Plätze auf Rang 8 verbesserte und ebenfalls feiern darf. Bester Deutscher ist Sebastian Holzmann auf Position 17, eine Hundertstel vor Anton Tremmel, der nach dem 1. Lauf noch sensationell auf Rang 7 lag.
Fazit
Verdienter Sieg für Daniel Yule, der Schweizer gewinnt damit erstmals am Hahnenkamm! Im 1. Lauf überraschte Lucas Braathen noch mit einem sensationellen Lauf, doch das Kunststück wollte dem Norweger in Durchgang 2 nicht noch einmal gelingen, während Yule seine Klasse erneut ins Ziel brachte. Mindestens genauso groß ist der Jubel bei Marco Schwarz, tatsächlich steht auch an Tag 3 ein Österreicher beim Heimrennen auf dem Podest. Dieses komplettiert Clement Noel mit einem starken 2. Lauf, der ihn von Platz 9 noch nach vorne spült.
Ziel
Damit endet das Slalom-Rennen am Ganslernhang! Daniel Yule (SUI) gewinnt vor dem Österreicher Marco Schwarz und Clement Noel (FRA)!
Braathen
Und nun halten wir alle die Luft an, bringt Braathen seine 33 Hundertstel runter? Die Entscheidung fällt mit dem Norweger, der oben ausbaut, sensationell, aber Yule war da auch nicht der Schnellste. Der Schweizer war eher danach mächtig stark, zu stark für Braathen, kommt der noch auf das Podium? Nein! Nur Platz 4, zeitgleich mit Kristoffersen.
Yule
Aber Schwarz steht damit sicher auf dem Podest, doch welche Stufe ist es? Daniel Yule dachte ja lange, er würde als Bester aus dem 1. Lauf hervorgehen, doch dann kam Braathen mit einem Zauberlauf. Und jetzt? Yule verliert etwas im Starthang, aber das holt er sich gleich zurück, zwei Zehntel bringt er in den Zielhang mit, reicht ihm das? Ja, mit zölf Hundertsteln setzt er sich ganz vorne hin und erhöht den Druck auf Braathen.
Matt
Macht Michael Matt die Doppelführung im Heimrennen perfekt? Oben baut er aus, die Menge tobt wieder, aber er verliert Hundertstel um Hundertstel, da muss er unten jetzt laufen lassen. Fehler beim Übergang, schade, das wirft ihn zurück auf Platz 4.
Schwarz
Es wird wieder laut am Ganslernhang, der ÖSV-Doppelpack steht oben. Und wenn der Jubel konstant lauter wird, dann leuchten die Zeiten grün auf, das weiß auch Marco Schwarz. Der fliegt hier den Hang runter, sensationell, wie sieht es unten aus, wo Noel so stark war? Schwarz ist stärker! Zweitbeste Laufzeit und Platz 1!
Pinturault
Nun sind die Voraussetzungen bei der Grande Nation anders als bei Grange zuvor, Noel steht ja ganz vorne - und da will unbedingt auch Alexis Pinturault hin. Aber der übertreibt es mit der aggressiven Linie, fädelt ein und ärgert sich maßlos über den nächsten Ausfall in diesem Winter.
Vinatzer
Der großgewachsene Alex Vinatzer ist in diesem Winter immer ein Kandidat für den Angriff auf die Top-10, Übergang Flachhang macht ihm aber Probleme. Sieben Zehntel fehlen unten raus, aber es ist noch Rang 10.
Tremmel
Jetzt heißt es aus deutscher Sicht Daumendrücken, dass Tremmel noch einmal so einen starken Lauf runterbringt! Oben ist er dran, dann ein kleiner Rutscher, das kostet mit dem Flachstück vor der Brust gleich eine Sekunde. Zaubert er unten? Nicht wirklich, eine Hundertstel hinter Landsmann Holzmann kommt er ins Ziel.
Kristoffersen
Der Franzose hat also geliefert, was macht Henrik Kristoffersen? Der Norweger hat nur drei Hundertstel Vorsprung, die sind aber gleich weg - und dann wieder da und wieder weg, was für ein Krimi! Unten raus war Noel stark, findet Kristoffersen eine schnellere Linie? Nein, der Franzose bleibt vorne, der Norweger zwölf Hundertstel dahinter.
Noel
Aber jetzt beginnt die heiße Phase, der Vorjahressieger steht am Start. Und Clement Noel drückt oben mächtig aufs Gas, baut ebenfalls aus. Kurzer Rutscher beim Übergang in den Flachhang, aber unten kommt er stark raus und setzt sich mit 16 Hundertsteln an die Spitze.
Nef
Muss der Italiener die Führung gleich wieder abgeben? Tanguy Nef baut oben aus, der Schweizer verliert dann aber ein wenig - und wird von einer Kompression aus der Strecke gedrückt. Ärgerlich!
Razzoli
Jetzt aber ist es passiert, der Slalom-Olympiasieger Giuliano Razzoli löst Pertl an der Spitze ab. Und der Italiener setzt sich mit der drittbesten Laufzeit sogar zwei Zehntel vor den Österreicher.
Grange
Die Grande Nation wird heute wohl nicht zufrieden sein mit dem Ergebnis, zumindest bis hierher, denn Noel und Pinturault stehen ja noch oben. Aber Grange leistet sich einen Ausritt und scheidet als dritter Läufer aus.
Zenhäusern
Ramon Zenhäusern steht wieder knurrend im Starthaus, aber das sieht viel zu schlacksig aus, viel zu aufrecht steht er auf den Skiern und muss kämpfen, da verliert er und verlert er. Erst im Zielhang taut er auf, das reicht aber nur noch für Rang 4.
Straßer
"Voll angreifen", haben sie Linus Straßer gerade noch nach oben gefunkt, aber der Deutsche übertreibt es. Fädelt einmal fast ein und kriegt dann einen Schlag auf den Außenski, schon wirft es ihn über die Kante und er scheidet aus.
Foss-Solevaag
Die Top-15 aus dem 1. Lauf steht oben, wer knackt den Traumlauf von Adrian Pertl? Sebastian Foss-Solevaag ist es nicht, der baut sich zwar ein Polster von fast sechs Zehntel auf, nimmt den Übergang in den Zielhang aber zu vorsichtig und hat deshalb nicht das nötige Tempo. Mit acht Hundertsteln Rückstand ist der Norweger vorübergehend sogar nur Dritter.
Read
Bringt Erik Read mal einen guten 2. Lauf runter? Nein, der Kanadier patzt oben böse und muss zurückklettern, da kann er nur Elias Kolega hinter sich lassen. Der musste bekanntlich deutlich mehr Klettern.
Lizeroux
Nun der Oldie, einfach sensationell, dass Julien Lizeroux mit 40 Jahren immer noch zu solchen Leistungen im Stande ist. Im Flachstück holt er sogar auf, dann aber der Fehler beim Übergang, das kostet leider satte sieben Zehntel und wirft ihn deutlich zurück.
Schmidiger
Auch Reto Schmidiger attackiert richtig, baut sogar aus, vier Zehntel, reicht das für den Zielhang? Eine Idee zu hart fährt der Schweizer da und kommt sechs Hundertstel hinter Pertl auf dem 2. Platz.
Feller
Der nächste Öserreicher greift an und Manuel Feller fightet richtig aggressiv mit den Toren, versucht es mit einer extrem engen Linie. Das geht sich bis zu einem kleinen Wackler gut aus, nach dem Rutscher über die Kante am Übergang gibt es dann aber doch drei Zehntel aufgebrummt.
Zubcic
Nochmal ein Kroate, Filip Zubcic verliert oben schon zwei Zehntel aus dem Häuschen raus, da müsste er jetzt anfangen zu zaubern - tut er aber nicht, viel zu weite Schwünge, auch er landet knapp hinter dem Deutschen auf Platz 5.
Ryding
Dave Ryding ist schon etwas älter als seine Vorläufer, aber nicht weniger beweglich auf den beiden Latten. Der Brite ist nah dran an Pertl, der war unten aber richtig stark. Und Ryding? Reiht sich hinter Holzmann auf Rang 5 ein, da hat er noch einige Zehntel liegen lassen.
McGrath
Nächster Youngster mit hoher Nummer auf dem Leiberl, Atle Lie McGrath. Den Norweger verdreht es vor dem Übergang in das flachere Stück, das fängt er aber athletisch ab, wie viel hat es gekostet? Doch etwas mehr als eine ganze Sekunde!
Gstrein
Es bleibt gleich laut am Ganslernhang, mit Fabio Gstrein steht der nächste ÖSV-Läufer oben. Der Tiroler schluckt die Übergänge stark, aber nicht so auf Zug wie Pertl zuvor. Knapp vor Holzmann fällt Gstrein vorerst auf Platz 3 zurück.
Pertl
Adrian Pertl hat die höchste Startnummer im 2. Lauf auf der Brust, der Österreicher hat also eigentlich nichts zu verlieren - und er attackiert stark! Freche, enge Spur, drei Zehntel bringt er fast ins Ziel, da toben die Heimfans!
Kolega
Böser Rutscher schon oben bei Elias Kolega, der sofort drei Zehntel aufgebrummt bekommt - ist aber egal, denn ein Innenskifehler wirft ihn am nächsten Tor vorbei. Zwar steigt er noch hoch, aber seine Zeit steht natürlich außer Konkurrenz.
Haugan
Sieben Hundertstel nimmt Haugan mit ins Rennen, die baut er oben minimal aus, dann lässt er den Ski prima laufen und feuert unten sechseinhalb Zehntel raus. Damit wird es sicher noch ein wenig nach vorne gehen für den Norweger!
Taylor
Zwei Briten hatten wir in diesem Jahr auch noch nicht im 2. Lauf, Laurie Taylor tut sich auch extrem schwer, findet überhaupt nicht seinen Rhythmus und kassiert eine gewaltige Packung. Drei Sekunden Rückstand, das ist bitter. Da erwarten wir von Ryding natürlich mehr.
Digruber
Nun der erste Österreicher im 2. Lauf, gleich wird es etwas lauter in Kitzbühel - aber nicht lange, nach wenigen Toren drückt ihm eine Kompression den Außenski weg, er fädelt ein und scheidet aus.
Muffat-Jeandet
Was macht der wieder erstarkte Victor Muffat-Jeandet? Vierter war er hier vor zwei Jahren, das ist heute aber noch ein langer Weg. Und er biegt falsch ab, sitzt zu weit hinten ab und fliegt über die Kante, da verliert er sehr viel Zeit und ist chancenlos.
Holzmann
Mit der 65 in den 2. Lauf, das war eine klasse Leistung von Sebastian Holzmann, kann er die bestätigen? Oben schneller als der Italiener, fährt diesen rhythmischen Lauf sehr ruhig, Übergang schlau gefahren und so hat er unten mehr Speed - 14 Hundertstel ist er schneller als Maurberger, stark!
Maurberger
"Alles bereit" und "TV ready", funkt die Jury nach oben. Damit kann es weiter gehen am Ganslernhang, Simon Maurberger nimmt uns mit rein in den 2. Lauf. Keine Probleme oben beim Italiener, etwas spät in der Einfahrt zum Flachhang, aber das muss nichts ausmachen. Ein wenig langsamer als im 1. Lauf war er aber trotzdem.
Start 2. Lauf
Gestartet wird nun in umgekehrter Reihenfolge, das kennen Sie ohnehin. Und wir haben tatsächlich 31 Läufer in Runde 2 dabei, denn Simon Maurberger und Sebastian Holzmann haben das letzte Ticket zeitgleich gelöst. Der Italiener wird gleich vorlegen.
Ausblick
Kann der junge Norweger sich im 2. Lauf der Angriffe von Yule, Matt, Schwarz, Pinturault und Co. erwehren? Denn die werden kommen, das ist gewiss! Und auch der DSV macht sich noch berechtigte Hoffnungen, Tremmel (7) und Straßer (14) sind noch voll im Geschäft. Ab 13:30 Uhr geht es weiter!
Zwischenfazit
Was für eine irre spannende Ausgangslage! Zwischen den ersten 20 liegt nur etwas mehr als eine Sekunde, das Feld ist super eng beisammen - und ganz vorne steht mit Lucas Braathen eine sensationelle Überraschung!
Simari Birkner
Dann geht Simari Birkner als letzter Läufer an den Start, fädelt aber schon oben ein. Lauf 1 ist beendet!
Pertl
Der Wahnsinn kennt kein Ende! Adrian Pertl fährt beim Heimrennen mit der 73 auf Rang 24 - irre!
Taylor
Dafür fährt der Brite Laurie Taylor mit Nummer 68 noch in die Top-30 - und wirft Loic Meillard aus diesen. Was ist das für ein verrücktes Rennen!
Graf
Da drücken wir doch die Daumen für Mathias Graf, dass ihm auch so ein Traumlauf gelingt. Aber der Österreicher hat 1.90 Rückstand im Ziel, das ist leider zu viel.
McGrath
Gleich die nächste Attacke hinter, Atle Lie McGrath ist noch schneller als Holzmann, bis zum Flachstück attackiert der sogar die Top-15. Hinten raus lässt er ein wenig viel Strecke liegen, aber Rang 22 ist phänomenal stark!
Holzmann
Und wie der DSV das weglachen kann! Sebastian Holzmann greift oben an, so schnell war da schon lange keiner mehr! Jetzt lass es laufen. Jawoll, 1.40 Rückstand im Ziel, Platz 27 und ein lautes "YESSS!" - Willkommen im 2. Lauf!
Rauchfuss
Auch Julian Rauchfuss kann sich leider nicht für den 2. Lauf qualifizieren, aber mit Tremmel ganz vorne drin und Straßer in Schlagdistanz kann man das beim DSV eventuelll heute Nachmittag gut weglachen.
Stehle
Dominik Stehle fährt zu nah ans Tor, bekommt einen Schlag auf den Ski, die Bindung öffnet sich und wirft den Deutschen raus. Schade!
Ketterer
Da hoffen wir natürlich, dass Ketterer und Stehle ihm das gleichtun können. Aber Ketterer hat oben schon acht Zehntel Rückstand, da muss er jetzt ordentlich Gas geben. Schade, er verpasst die ersten 30 ganz knapp.
Tremmel
Ja irre! Anton Tremmel mit einem genialen Rennen, ist oben dran, kommt gut durch den Übergang und gibt unten die Ski frei. Platz 7, bester Deutscher, wenn er das im 2. Lauf bestätigen kann, dann knackt er heute die Top-10 - oder mehr?
Schmidiger
Aber Reto Schmidiger zeigt uns, dass noch einiges drin ist in dieser Piste! Der Schweizer kommt zeitgleich mit Feller über die Linie und ist damit vorerst auf Platz 17!
Strolz
Da will auch Johannes Strolz hin, aber das wird eine Zitterpartie - der Österreicher sitzt nur knapp über dem Schleudersitz.
Haugan
Der Norweger Haugan trifft die Linie da deutlich direkter und fährt auf Platz 22, da sind Punkte möglich!
Aerni
Ein Kandidat dafür wäre Luca Aerni, aber der Schweizer kommt nicht wirklich auf Zug. Über zwei Sekunden hat er im Ziel an Hypothek, das reicht nicht.
Rochat
Vielleicht ja schon Marc Rochat? Nein, der übernimmt nach einem groben Bock die rote Laterne.
Nordbotten
Jonathan Nordbotten schafft das nicht, mit seiner 52.09 zeigt er uns aber in etwa, was man heute unterbieten muss, um sich für Lauf 2 zu qualifizieren. Vorausgesetzt, da fahren nicht noch fünf andere ganz vorne rein.
Lizeroux
Also das sind ja jetzt absolute Voraussetzungen für den spannendesten 2. Lauf aller Zeiten. Ganz vorne eine Sensation und dahinter ein Feld, das auf wenige Hundertstel beisammen liegt. Auch Lizeroux fährt in diesen Pulk rein, zwei Hundertstel schneller als Feller, fünf langsamer als Read. Noch Fragen?
Braathen
WAHNSINN! Was war das denn!? Lucas Braathen mit absoluter Bestzeit oben, ein wenig verliert er dann wieder, aber aus dem Flachstück holt er alles raus. Und unten findet er eine Abkürzung, anders sind 33 Hundertstel vor Yule nicht zu erklären, das kann er selbst nicht fassen. Chapeau Lucas Braathen, das war ein absoluter Traumlauf!
Zubcic
Auch Filip Zubcic greift an, oben sehr schnell, unten aber mit einem kleinen Patzer - und nur sechs Hundertstel hinter Feller.
Read
Wow! Bärenstarke Fahrt von Erik Read, der sogar die Top-10 attackiert. 14 Hundertstel fehlen da, aber Rang 14 ist sehr stark - und Sie wissen ja, wie eng das Feld beisammen liegt.
Kranjec
Jetzt sind wir schon außerhalb der Top-30-Starter, das demonstriert uns auch Zan Kranjec, der seine Fahrt völlig verkorkst und sicher in den nächsten Minuten aus dem 2. Lauf fliegt.
Kolega
Der erste Kroate kam nicht ins Ziel, was macht Elias Kolega? Der steckt ja aktuell ein wenig im Formtief, heute aber blendet er das offenbar gut aus. Er hält den Rückstand mit einem tollen Finish unter einer Sekunde und liegt damit auf Rang 17 - vor allem aber liegt er damit voll im Rennen um die Ränge im 2. Lauf.
Marchant
Noch knapper wird es für Armand Marchant, der Belgier patzt oben und hält sich gerade noch im Kurs. Fast zwei Sekunden hat er aber im Gepäck, als er über die Linie kommt.
Simonet
Der nächste Schweizer macht sich auf den Weg, aber Sandro Simonet fährt sehr verkrampft, viel zu hart. Erst nach dem Flachstück wird er lockerer, eine Hundertstel hinter Myhrer kommt er ins Ziel. Wird knapp!
Gstrein
Zwischen Platz 15 (Ryding) und 16 (Digruber) ist aber eine kleine Lücke von zwei Zehnteln - und genau in die Mitte von dieser fährt Fabio Gstrein mit einer guten Zeit rein, unten hat er es richtig stark krachen lassen!
Digruber
Zwei Österreicher sind ganz vorne, kommt Digruber da auch hin? Mit einer Zehntel Rückstand im Starthang ist er sehr gut dabei, da kommt aber bis ins Ziel noch fast eine Sekunde dazu. Aber auch hier gilt natürlich: Noch alles drin!
Maurberger
Etwas zu passiv oben, das gilt auch für Simon Maurberger, aber der Italiener gibt im Flachstück Gas, das muss er unten beibehalten. Tut er, knapp über eine Sekunde liegt der 24-Jährige zurück, damit ist noch einiges möglich später!
Jakobsen
Zweiter Schwede, nach der ersten Zwischenzeit orientieren wir uns lieber an Myhrer als an Yule - und den Landsmann schlägt er um sieben Hundertstel. Immerhin!
Rodes
Nächstes TV-Break, nach der letzten kam Gross und das nicht allzu gut - und auch Istok Rodes tut die lange Wartezeit scheinbar nicht gut, der Kroate wird ausgehebelt und fährt am Tor vorbei.
Razzoli
Jetzt aber kommt wieder ein Angriff auf die Bestzeit! Razzoli begeistert uns oben, der Italiener hat nach der zweiten Zeitnahme nur sechs Hundertstel Rückstand, trotz spektakulärem Sprung. Unten raus verliert er noch ein wenig, aber mit Platz 9 sorgt er dafür, dass die Spannung für den 2. Lauf weiter steigt.
Popov
Schiebt Popov das Feld noch enger zusammen? Der Bulgare fährt nicht diese enge, direkte Linie, das sieht aus wie bei Myhrer - kein Fehler, aber nicht so schnell wie die anderen. Und tatsächlich, mit etwas Vorsprung landet er genau vor dem Schweden.
Nef
Hoho, und es wird noch enger! Tanguy Nef ist oben nicht ganz so zügig unterwegs, aber greift im Steilhang an, sehr, sehr gute Linie, unten lässt er es laufen und ist vier Hundertstel vor Grange. Den 2. Lauf darf wirklich kein Alpin-Fan verpassen, streichen Sie sich 13:30 Uhr groß an!
Grange
Einer nach dem anderen zaubert jetzt oben, auch Grange ist dran an den Top-Zeiten. Und der Franzose platziert sich eine Hundertstel vor Zenhäusern und zwei vor Straßer, ist das eng!
Vinatzer
Das ist die nächste Attacke auf Yule! Alex Vinatzer ist ähnlich stark wie Straßer unterwegs, wenn er jetzt keinen Schnitzer einbaut, dann kann er ganz vorne anklopfen. Und er patzt nicht, was holt er unten raus? Rang 5, ganz stark!
Straßer
Der erste Deutsche! Linus Straßer macht das besser, oben viel aktiver, wow, fast so schnell wie Yule - und er bleibt dran, vor dem Zielhang ist er nur zwei Zehntel weg vom Schweizer, sensation... Nein, was macht er da denn da, böser Innenskifehler, das kostet, aber wie viel? Nur drei Zehntel, Platz 8 passt schon!
Gross
Kurze Werbepause, dann darf Stefano Gross auf die Piste. Der Italiener hängt mit dem Körper etwas zu weit hinten, da fehlt ihm Geschwindigkeit - und so landet er auch mit großem Abstand auf Rang 14.
Khoroshilov
Er ist wieder richtig gut in Form, Alexander Khoroshilov. In Wengen stand er endlich wieder auf dem Podium, da will er heute auch hin. Und er attackiert oben, fährt ganz eng - zu eng, da verpasst er das nächste Tor und scheidet aus.
Muffat-Jeandet
Auf 4 und 6 liegt die Equipe Tricolore aktuell, fährt auch Victor Muffat-Jeandet ganz vorne rein? Er ist oben nicht ganz so flott, macht dann auch noch einen kleinen Fehler und muss weite Wege fahren, das kostet natürlich auch noch Speed, den er unten bräuchte. Und deshalb hat auch er über eine Sekunde Rückstand.
Ryding
Aus dem Starthaus kommen sie alle gut raus, da sind die Zeiten sehr eng beieinander. Aber dann trennt sich jetzt schon die Spreu vom Weizen, auch Dave Ryding kommt nicht so gut durch das flachere Stück und bringt acht Zehntel Rückstand ins Ziel.
Meillard
Der nächste Schweizer greift an, Loic Meillard ist oben auch sehr zackig unterwegs, aber dann greift der Außenski einmal nicht richtig, schon ist eine Top-Zeit weg. Über eine Sekunde fehlt ihm im Ziel zu Landsmann Yule.
Foss-Solevaag
Sebastian Foss-Solevaag patzt unten nicht - und schon ist eine richtig gute Zeit drin! Der Norweger bringt sich auf Platz 8 in Stellung, ist aber 15 Hundertstel schneller als Feller hinter ihm.
Feller
Gleich der nächste ÖSV-Pfeil hinterher, Feller ist oben in der Spur von Matt, schon wird es richtig laut in Kitzbühel. Geht sich ihm aber durch das Flachstück und unten raus nicht ganz so gut auf, kleiner Patzer unten und nur Rang 8, aber unzufrieden sieht er nicht aus.
Matt
An der Piste lag es nicht, das beweist Michael Matt. Zweitbeste Zeit im Startabschnitt, verliert im zweiten Teil nichts und kommt super in den Steilhang. Da holt er auf! Und er bewegt sich irre schnell durch die Tore, das ist bislang der beste Ziellauf, aber reicht das für die Führung? Nein, um neun Hundertstel!
Hadalin
Das ist die erste richtig verpatzte Fahrt, da muss Stefan Hadalin mit zweieinhalb Sekunden Rückstand sogar um den 2. Lauf zittern!
Schwarz
Nun der erste Österreicher, mit einem lauten "Schieb an!" wird er auf die Piste geschickt. Und er schiebt an! Oben auf Schlagdistanz zu Yule und Pinturault, wie kommt er in den Steil- und Zielhang? Sehr gut, auch er holt auf und ist zwei Hundertstel schneller als der Franzose, klasse!
Pinturault
Der Franzose ist der Erste, der im Flachstück nur wenig Zeit verliert - und er ist der Erste, der im Zielhang noch Zeit auf Yule rausholt! Und damit rast Alexis Pinturault auf Platz 2, drei Zehntel hinter Yule, das ist schon jetzt eine sehr spannende Ausgangslage für den 2. Lauf!
Kristoffersen
Henrik Kristoffersen kriegen wir auch zu hören, der spricht mit sich selbst, und wie das klingt, kriegt er im Ziel Ärger mit sich selbst, der Norweger fährt oben zu verhalten, aber wir wissen von ihm ja, dass er im Finish immer stark ist - und tatsächlich, er holt noch auf und setzt sich vor Noel.
Zenhäusern
Überragende Tonaufnahme im Starthaus, wo sich Zenhäusern mit lautem Knurren selbst pusht - wer so hungrig da oben steht, der muss ja einen richtigen Lauf rausknallen, oder? Oben zeitgleich mit Noel, das Flachstück bremst ihn aber ein wenig, unten noch ein kleiner Wackler, das spült ihn auf Platz 3, aber er ist in Schlagdistanz mit einer halben Sekunde Rückstand.
Noel
Aber natürlich steht auch der Lauf gleich auf dem Prüfstand, der Titelverteidiger kommt. Oben ist Clement Noel etwas vorsichtiger unterwegs, im Flachstück sieht das besser aus, der Übergang in den Steilhang passt sehr stark, lässt er unten laufen? Er versucht es, aber an Yule kommt er nicht mehr ran, der muss unten gezaubert haben!
Yule
Yule wird es uns eh gleich zeigen, der Schweizer fährt oben super auf Zug, das ist deutlich mehr Risiko, aber das zahlt sich voll aus. Das ist ein Traumlauf, zumindest gemessen an Myhrer, den er um fast eineinhalb Sekunden schlägt. Sensationell!
Myhrer
Los geht es mit Andre Myhrer, der Schwede kommt ohne sichtbaren Patzer durch und legt eine 52.30 vor. Was die wohl wert ist? Einen Trainingslauf gab es ja nicht, ich kann Ihnen also keinen Richtwert nennen.
Startliste
Insgesamt werden 75 Athleten um die Plätze für den 2. Lauf kämpfen, den Auftakt macht der Schwede Andre Myhrer, am Ende steht der Argentinier mit klangvollem Namen: Cristian Javier Simari Birkner. Clement sehen wir als dritten Starter, Landsmann Pinturault (6) und den Disziplinführenden Henrik Kristoffersen (5) kurz danach. Der Slowene Stefan Hadalin (8) komplettiert neben den DACH-Fahrern die ersten zehn Starter.
DSV, ÖSV, Swiss Ski
Wen haben wir aus DACH-Sicht noch dabei? Sechs Deutsche geben sich die Ehre in Kitzbühel, ein echter Kandidat für den 2. Lauf ist aber nur Linus Straßer (17), wir lassen uns aber gerne positiv von Dominik Stehle (54) und Co. überraschen. Österreich geht mit ganz anderen Ambitionen und acht Startern rund um Marco Schwarz (7), Michael Matt (9) und Manuel Feller (10) ins Heimrennen, der Schweizer Ski-Verband hat ebenfalls acht Mann dabei, darunter Daniel Yule (2), Ramon Zenhäusern (4), Loic Meillard (12) und Nef Tanguy (20).
Rückblick
Im letzten Jahr gewann Noel übrigens auch hier in Kitzbühel den Slalom, wurde damit zum großen Partycrasher vor Lokalmatador und Top-Favorit Marcel Hirscher. Der Österreicher hat bekanntlich seine Latten an den Nagel gehängt, somit wäre der Weg frei zum Doppelsieg der Equipe Tricolore, denn Pinturault wurde hier letztes Jahr Dritter.
Weltcup
Mit den 100 Punkten kletterte Mayer (692) gestern im Gesamtweltcup rauf auf Platz 2 hinter Kilde (700), heute wollen aber Henrik Kristoffersen (691) und Alexis Pinturault (642) im Slalom nachlegen. Und natürlich müssen wir auch auf Clement Noel schielen (Platz 9, 340 Punkte), der Franzose gewann ja vor einer Woche in Wengen den bislang letzten Slalom, in der Disziplinwertung kletterte Noel (340) damit hinter Kristoffersen (402) auf Platz 2, im Nacken hat er die beiden Schweizer Daniel Yule (335) und Ramon Zenhäusern (225).
Mayer-Time
Beim Super G am Freitag dominierte noch Norwegen, die Skandinavier feierten mit Jansrud und Kilde einen Doppelsieg, zeitgleich mit dem Zweiten strahlte aber auch Matthias Mayer mit den beiden Wikingern um die Wette. Und das Strahlen sollte noch größer werden, als Mayer gestern nach dem Super G von Lake Louise und der alpinen Kombination in Wengen über seinen dritten Weltcupsieg in diesem Winter jubelte, der vierte für den ÖSV insgesamt.
Kitzbühel
Tag 3 in Kitzbühel, nach dem Super G und der Abfahrt auf der Streif geben sich heute die Slalom-Spezialisten die Ehre. Gibt es zum dritten Mal mindestens einen Österreicher auf dem Podium beim Heimrennen? Auf geht's!
vor Beginn
Herzlich willkommen in Kitzbühel zum Slalom der Herren.
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