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Live-Ticker Ski Weltcup Sa, 09.03.2019 Weltcup Kranjska Gora, Riesenslalom

Alle Rennen und Ergebnisse des Alpinen Ski-Weltcups live im Ticker auf Süddeutsche.de

Riesenslalom der Herren
 
 
Name
Land
1. Lauf
Zeit Total
Diff
 
Name
Nation
Zeit
Diff
1
Clement Noel
FRA
1:48.96
2
Manuel Feller
AUT
1:49.14
0.18
3
Daniel Yule
SUI
1:49.79
0.83
4
Ramon Zenhäusern
SUI
1:49.82
0.86
5
Henrik Kristoffersen
NOR
1:49.94
0.98
6
Giuliano Razzoli
ITA
1:50.03
1.07
7
Felix Neureuther
GER
1:50.06
1.10
8
Alexis Pinturault
FRA
1:50.08
1.12
9
Victor Muffat-Jeandet
FRA
1:50.15
1.19
10
Istok Rodes
CRO
1:50.24
1.28
11
Christian Hirschbühl
AUT
1:50.28
1.32
12
Dave Ryding
GBR
1:50.45
1.49
.
Manfred Mölgg
ITA
1:50.45
1.49
14
Marcel Hirscher
AUT
1:50.58
1.62
15
Alex Vinatzer
ITA
1:50.72
1.76
 
Letzte Aktualisierung: 22:27:53
Bis morgen
 
Für heute beenden wir die Berichterstattung aus Kranjska Gora! Vielen Dank für das Interesse! Morgen steht beim 58. Vitranc-Pokal ein Slalom auf dem Programm. Wir hoffen dann auf einen pünktlichen Beginn um 9:30 Uhr. Bis dahin!
Swiss-Ski
 
Neben Marco Odermatt schafften es Cedric Noger (4.) und Loic Meillard in die Top 10, was ein glänzendes Ergebnis aus Schweizer Sicht darstellt. Noger sprang damit sogar noch auf den Zug zum Weltcupfinale. Die übrigen Eidgenossen reihten sich weiter hinten ein: Reto Schmidiger und Elia Zurbriggen zeitgleich auf Platz 21. Gino Caviezel fiel auf Rang 26 zurück.
ÖSV
 
Marcel Hirscher gelang heute nicht der sonst übliche starke zweite Lauf. Damit rutschte der Olympiasieger auf Platz sechs ab. Manuel Feller behauptete Rang zehn. Weltcuppunkte gab es überdies für Stefan Brennsteiner (20.).
DSV
 
Bester Deutscher wurde am Ende Alexander Schmid als 15., was ihm für die Teilnahme am Weltcupfinale reicht. Fritz Dopfer reihte sich letztlich als 25. ein.
Fazit
 
Henrik Kristoffersen setzt seine Siegesserie fort. Nach der WM und Bansko gewinnt der Norweger den dritten Riesenslalom in Folge. Hinter dem Champion finden sich mit Rasmus Windingstad und Marco Odermatt zwei Sportler erstmals auf einem Weltcuppodium ein.
Kristoffersen
Und nur noch Henrik Kristoffersen steht oben. Fast sieben Zehntel beträgt sein Vorsprung - das muss der Weltmeister nur noch nach Hause fahren. Und das tut der Norweger routiniert. Da wackelt nichts, sicher zieht der 24-Jährige seine Schwünge in den nassen Schnee und bringt eine Viertelsekunde ins Ziel. Sieg für Kristoffersen!
Pinturault
 
Anschließend schleicht Alexis Pinturault in seiner gewohnten Art und Weise über die aufgeweichte Piste. Doch diesmal scheint der Franzose nicht optimal zu dosieren. Sein Polster ist schnell aufgebraucht. Und am Ende liegt der WM-Dritte deutliche sechs Zehntel zurück. Das ist lediglich Platz vier!
Nestvold-Haugen
 
Das erhöht die Chancen der Konkurrenz. Ist Leif Kristian Nestvold-Haugen in der Lage, noch einen solchen Husarenritt hinzulegen wie vorhin? Der Norweger zeigt sich unerschrocken, denkt nicht ans Verwalten. So behauptet der 31-Jährige einen gewissen Vorsprung bis zur letzten Zwischenzeit. Doch dann greift der Ski offenbar zu stark bei einem Rechtsschwung. Es verdreht ihn, er kommt zu Fall. Aus und vorbei!
Hirscher
 
Jetzt erwarten wir volle Attacke von Marcel Hirscher. Eine Viertelsekunde Polster hat der Salzburger im Gepäck. Das aber reicht ihm nicht, bereits am ersten Messpunkt ist das weg. Und irgendwie findet der 30-Jährige das Gaspedal nicht. Fast sieben Zehntel Rückstand, Platz vier - Hirscher ist geschlagen und entschwindet zügig aus dem Zielraum.
Meillard
 
Was holt Loic Meillard nun noch aus der Piste heraus? Der Schweizer verspielt sein schmales Polster und vermag unten auch nicht mehr zuzulegen. So rinnt auch ihm die Podiumschance durch die Finger. Rang vier!
Kranjec
 
Spätestens jetzt geht es ums Podium. Dafür aber wird Zan Kranjec attackieren müssen. Vor heimischem Publikum will der Slowene nichts unversucht lassen. Doch eine Angriffsfahrt ist das nicht. Kranjec büßt ein. Am Ende liegt er gar neun Zehntel zurück und zeigt sich enttäuscht von Platz fünf.
Windingstad
Fast eine halbe Sekunde Polster bringt Rasmus Windingstad mit. Wie lange wird die Bestzeit von Marco Odermatt noch Bestand haben? Jetzt geht es dem Schweizer offenbar an den Kragen, denn der Norweger ist flink unterwegs, legt zwischenzeitlich sogar nach. Und er bringt letztlich gut drei Zehntel ins Ziel. Das ist die Führung!
Olsson
 
Einen wilden Ritt zeigt Matts Olsson. Der Schwede will es um jeden Preis wissen, lässt dabei aber Zeit liegen. So reicht das am Ende deutlich nicht. Olsson muss sich mit Position fünf begnügen.
Noger
 
Nun sind wir gespannt auf Cedric Noger. Eine der Überraschungen des ersten Laufes weiß erneut zu gefallen. Lange kratzt der Schweizer an der Bestzeit von Landsmann Odermatt. Am Ende reicht es nicht ganz, drei Zehntel fehlen. Die Freude über Platz zwei ist dennoch groß.
Feller
 
Manuel Feller verspielt zügig sein schmales Polster und kommt nicht mehr voll in Fahrt. Zumindest rettet der Österreicher für den Moment Rang drei.
Cochran-Siegle
 
Auch Ryan Cochran-Siegle muss etwas tun, um in Andorra antreten zu dürfen. So richtig frei jedoch gibt der Amerikaner den Ski nicht. Der 26-Jährige verbremst den Lauf, fängt sich mehr als eine Sekunde Rückstand ein und muss ums Weltcupfinale zittern.
Faivre
 
Bei einem Linksschwung lehnt sich Mathieu Faivre weit nach innen, bekommt so keinen Druck auf die Kanten. Der Außenski läuft weg und der Franzose verfehlt das nächste Tor.
Fanara
 
Nun schiebt sich Thomas Fanara in den Hang. Der Franzose findet die Odermatt-Linie nicht, verliert kontinuierlich Zeit. Am Ende liegt er eine stattliche Sekunde hinten, was er enttäuscht zur Kenntnis nimmt, dann aber gute Miene zum bösen Spiel macht und freundlich lächelt.
Philp
 
Trevor Philp ist einer der Konkurrenten von Alexander Schmid im Kampf ums Ticket für das Weltcupfinale. Der Kanadier vermag mit Odermatt nicht Schritt zu halten, büßt letztlich eine halbe Sekunde ein. Für Rang zwei reicht es dennoch. In Andorra sollte er dabei sein.
Odermatt
Gleich folgt noch ein Schweizer. Wie wird es Marco Odermatt ergehen angesichts von sechs Zehnteln Vorsprung aus dem ersten Lauf. Der 21-Jährige geht damit viel besser um, der baut diesen sogar aus. Das ist eine überaus furiose Fahrt, die mit Laufbestzeit und der Führung belohnt wird.
Zurbriggen
 
Elia Zurbriggen bringt seine knappe halbe Sekunde ebenfalls nicht nach unten. Der Eidgenosse plagt sich ein wenig mit der nachlassenden Piste, liegt am Ende eine Dreiviertelsekunde zurück und reiht sich als Achter ein.
Caviezel
 
Nun geht es Gino Caviezel mit mehr als vier Zehnteln Guthaben an. Der Schweizer sucht eine saubere Linie, büßt aber permanent ein. Bereits an der vorletzten Zwischenzeit ist das ein Rückstand. Und da kommt noch richtig was drauf. Mehr als eine Sekunde wird das - Rang zwölf!
Muffat-Jeandet
 
Und auch Victor Muffat-Jeandet setzt fleißig Bestzeiten - nur eben im Ziel nicht. Etwas ungläubig blickt der Franzose auf die Anzeige und muss Platz fünf zur Kenntnis nehmen.
Ford
 
Wie sich die Bilder gleichen. Tommy Ford erleidet genau das Schicksal wie seine beiden Konkurrenten eben und setzt sich damit Aexander Schmid vor die Nase.
Schmid
 
Ähnlich ergeht es Alexander Schmid. Die deutsche Hoffnung fürs Weltcupfinale weist ausgerechnet im Ziel ein Defizit von knapp drei Zehnteln auf, was Rang drei bedeutet.
Zubcic
 
Zwei Zehntel Polster hat Filip Zubcic im Gepäck. Damit hält sich der Kroate eine ganze Zeit lang über Wasser - bis im Ziel erstmals ein Rückstand aufleuchtet und ihm Platz zwei beschert.
Mölgg
 
Manfred Mölgg findet erneut nicht die richtige Einstellung zu den Verhältnissen. Der Italiener fängt sich Zehntel um Zehntel ein, die sich zum Ende auf eine Sekunde summieren. Damit rutscht der 36-Jährige auf Rang sechs ab.
Maes
Mit 35 Hundertsteln Guthaben geht es Sam Maes an. Der Belgier zehrt davon über die gesamte Renndistanz. Doch nach der letzten Zwischenzeit tritt der 20-Jährige noch einmal richtig aufs Gas, ist letztlich mehr als eine halbe Sekunde vorn und freut sich entsprechend
Walch
 
Ein schwerer Patzer unterläuft Magnus Walch. Der Österreicher stiefelt den Berg wieder hinauf, um weiter zu fahren. Der Rückstand aber ist derart groß, dass die Mühe nicht mit Weltcuppunkten belohnt wird - trotz Zielankunft.
Ligety
 
Auch Ted Ligety vermag seinen Vorsprung nicht zu behaupten. Der dreimalige Weltmeisters schwingt sich als Vierter ins Ziel - mit gut drei Zehnteln Rückstand.
Schmidiger
 
Reto Schmidiger bringt nicht viel Polster mit und braucht dieses alsbald auf. So fährt der Schweizer immer ganz knapp hinter der Bestzeit her und findet sich als Dritter im Ziel ein.
Brennsteiner
 
Anfangs schickt sich auch Stefan Brennsteiner an, zeitlich weiter Boden gut zu machen. Doch eben der Geländeübergang wird ihm zum Verhängnis. Dort hebt es ihn gewaltig aus. Zwar erwischt der Österreicher das nächste Tor, sein Vorsprung aber ist weg. Am Ende fehlt gut eine Zehntel - Platz zwei!
Read
Dann geht es Erik Read an. Der Kanadier kämpft noch um die Teilnahme am Weltcupfinale. Dieser Druck scheint ihn nicht zu bremsen. Der 27-Jährige drückt Dopfers Laufbestzeit, ist im Ziel eine knappe halbe Sekunde schneller und übernimmt die Führung.
Dopfer
Nun schon darf sich Fritz Dopfer versuchen. Der Deutsche bekommt das zügiger hin, drückt auch den Geländeübergang besser weg und baut seinen Vorsprung kontinuierlich aus. Sieben Zehntel sprechen am Ende für ihn. Platz eins leuchtet auf!
Zampa
Andreas Zampa ist es vorbehalten, den zweiten Lauf zu eröffnen. Der Slowake darf sich an der noch jungfräulichen Piste erfreuen. Was wird der 25-Jährige daraus machen? Optisch kommt er recht flüssig durch, wird dann aber am Geländeübergang ausgehoben. Als er wieder Schneekontakt erlangt, muss er hart kanten. Zampa schafft es ins Ziel.
2. Lauf
 
Willkommen zurück in Kranjska Gora! Nun steht am Podkoren der finale Durchgang des Riesenslaloms der Herren an. Vom Start auf 1.278 Metern weist diesmal die Kurssetzung von Devid Salvadori den Weg über die 442 Höhenmeter hinunter ins Ziel.
Bis dann
 
Für den Moment soll es das aus Kranjska Gora gewesen sein. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit bis hierhin! Wir melden uns selbstverständlich rechtzeitig zurück, ehe um 14:30 Uhr der zweite Durchgang beginnt. Bis dahin!
ÖSV
 
Hinter Marcel Hirscher gelang es heute Manuel Feller (10.), die Lücke nicht ganz so groß werden zu lassen. Darüber hinaus jedoch erreichten nur noch Magnus Walch (24.) und Stefan Brennsteiner (26.) den zweiten Durchgang. Johannes Strolz (31.) fehlten fünf Hundertstel zu diesem Ziel.
DSV
 
Von den vier Deutschen schafften es zwei in den Finaldurchgang. Dabei gilt es für Alexander Schmid (20.), seinen Platz unter den Top 25 des Disziplinweltcups zu verteidigen, um beim Weltcupfinale starten zu dürfen. Ganz früh wird Fritz Dopfer (29.) im zweiten Lauf an der Reihe sein und dann von einer guten Piste profitieren wollen. Benedikt Staubitzer (40.) und Julian Rauchfuss (56.) dürfen heute nicht noch einmal fahren.
Swiss-Ski
 
Neben Loic Meillard haben die Eidgenossen mit dem unerwartet starken Cedric Noger (9.) einen weiteren Fahrer unter die besten Zehn gebracht. Aufgrund der insgesamt geringen Zeitabstände bieten sich dem Schweizer Dreierpack mit Marco Odermatt (15.), Elia Zurbriggen (16.) und Gino Caviezel (17.) noch einige Möglichkeiten. Selbst die Top 10 sind da noch locker drin. Wieder sehen werden wir zudem Reto Schmidiger (26.).
Fazit
 
Beim Riesentorlauf der Herren in Kranjska Gora sind zur Halbzeit die üblichen Verdächtigen vorn dabei. Doch dazwischen hat sich überraschend Leif Kristian Nestvold-Haugen als Dritter gemischt und macht insbesondere dem viertplatzierten Marcel Hirscher den Platz auf dem Stockerl streitig. An der Spitze liegt standesgemäß der Weltmeister Henrik Kristoffersen, der fast drei Zehntel auf Alexis Pinturault herausfuhr. Die genannten vier Athleten liegen exakt 41 Hundertstel auseinander und besitzen noch alle Chancen. Sofern der eine oder andere von ihnen patzt, lauern Loic Meillard und Zan Kranjec mit etwa einer halben Sekunde Rückstand.
Tahiri
Nun schiebt sich der letzte Starter in den Hang. Albin Tahiri schlägt sich wacker. Der 30-Jährige aus dem Kosovo hat es im Weltcup in Riesenslalom oder Slalom noch nie in den zweiten Lauf geschafft - und tut das auch heute nicht. Tahiri übernimmt im Ziel als 63. die Rote Laterne und beendet damit den ersten Durchgang.
Jenal
 
Auf den Punkt die identische Zeit wie der eidgenössische Landsmann Daniele Sette fährt jetzt Sandro Jenal. Gemeinsam dürfen die beiden ihren Kram für heute zusammenpacken.
Feurstein
 
Als letzter Österreicher macht sich Patrick Feurstein auf den Weg, hat dann aber nicht lange Freude an diesem Lauf. Kurz nach der zweiten Zwischenzeit ist Feierabend, dort scheidet der 22-Jährige aus.
Sette
 
Dann tritt Daniele Sette zu seinem zweiten Weltcuprennen nach Adelboden 2014 an. Der 27-jährige Schweizer ist etwa eine Sekunde schneller als Rauchfuss, was ihm aber nicht weiter hilft. Den Finaldurchgang verpasst er als 41. dennoch.
Rauchfuss
 
Nun versucht Julian Rauchfuss sein Glück. Schnell wird deutlich, dass es sich um ein aussichtsloses Unterfangen handelt. Der letzte deutsche Starter fährt der Musik klar hinterher, fängt sich mehr als vier Sekunden Rückstand ein, was Platz 47 bedeutet.
Staubitzer
 
Mittlerweile gestaltete es sich schwierig für die Sportler, es noch unter die besten 30 zu schaffen. Reihenweise verfehlen die Athleten jetzt dieses Ziel. Da gilt auch für Benedikt Staubitzer, der mit knapp drei Sekunden Rückstand als 37. unten an kommt.
Walch
 
Direkt hinter Maes sortiert sich Magnus Walch ein. Auch der Österreicher darf sich berechtigte Hoffnungen machen, heute noch einmal antreten zu dürfen. Landsmann Johannes Strolz aber ist damit aus den Top 30 gerutscht.
Maes
 
Es gibt ein Hauen und Stechen um die Plätze unter den besten Zehn. Mitunter sind das Abstände von ein paar Hundertsteln. Sam Maes ist da als 23. ein wenig schneller und eigentlich schon auf der sicheren Seite.
Schmidiger
 
Besser läuft es für Reto Schmidiger. Der Schweizer bewegt sich bei gut zwei Sekunden Rückstand, was den Bereich bedeutet, der einen zweiten Lauf möglich macht. Rang 24!
McLaughlin
 
Mit weit mehr als drei Sekunden Rückstand greift Brian McLaughlin in diesem Moment nach der Roten Laterne. Noch ist das Rang 29, wird so aber nicht Bestand haben.
Zampa
 
Auf Dopfer-Niveau ist Andreas Zampa unterwegs, reiht sich direkt hinter dem Deutschen als 27. ein. Das wird eng mit den Top 30, um sich heute noch ein zweites Mal präsentieren zu dürfen.
Noger
 
Furios legt Cedric Noger los. An der ersten Zeitnahme ist der Schweizer voll dabei und lässt auch in der Folge kaum nach. Mutig nimmt der 26-Jährige den Geländeübergang. Und unten verliert er gar nichts mehr. Das wird mit Platz neun belohnt.
Strolz
 
Bei einem Linksschwung lehnt sich Johannes Strolz weit nach innen, zaubert ein wenig auf dem Innenski, hält sich aber im Rennen. So wirklich schnell ist der Österreicher allerdings nicht, reiht sich am Ende noch hinter Fritz Dopfer ein.
Dopfer
 
Dann macht sich Fritz Dopfer auf den Weg. Der 31-Jährige findet auch heute nicht zur Form vergangener Jahre. Von Leichtigkeit ist da nichts zu sehen. Und so kämpft sich Dopfer als 25. ins Ziel, was ihm angesichts des Rückstandes wenig Hoffnung für den zweiten Lauf lässt.
Leitinger
 
Roland Leitinger hat am Geländeübergang die Richtung nicht. Es hebt ihn aus. In der Luft lässt sich das nicht mehr korrigieren. Der Österreicher räumt das Tor ab und scheidet aus.
Zurbriggen
 
Oben findet Elia Zurbriggen noch zügiger ins Rennen, ist um eine enge Linie bemüht. Der Schweizer vermag das ebenfalls ordentlich nach unten zu bringen und schafft es in die Top 15.
Philp
 
Deutlich flüssiger wirkt das, was Trevor Philp fabriziert. Das kommt auch in der Zeit zum Ausdruck. Der Kanadier schlägt sich richtig gut und fährt auf Rang 13 vor.
Brennsteiner
 
Schwer zu kämpfen hat Stefan Brennsteiner. Der Österreicher müht sich, den Ski sauber zu setzen, findet nicht in den Rhythmus. Auch dem 27-Jährigen kommt das mit gut zwei Sekunden teuer zu stehen. Es heißt zittern!
Read
 
Nicht ganz so gut läuft es für Erik Read. Der Kanadier sammelt mehr als zwei Sekunden Defizit ein, was heute vielleicht gar nicht für den Finaldurchgang reicht. So eng liegt das alles beisammen.
Cochran-Siegle
 
Noch immer lässt die Piste viel zu. Das beweist nun auch Ryan Cochran-Siegle, der seine Schwünge schön auf Zug fährt und den konditionellen Anstrengungen trotzt. So beschränkt sich der Rückstand auf gut eine Sekunde, was Platz zehn bedeutet.
Zubcic
 
Weit weniger couragiert, zeigt sich Filip Zubcic. Der Kroate ist um eine saubere Linie bemüht, gibt den Ski nicht genug frei. So fängt sich der 26-Jährige anderthalb Sekunden ein, was in diesem engen Rennen nur für Platz 20 reicht.
Windingstad
 
Besser schlägt sich Rasmus Windingstad. Viel Rückstand weist der Norweger an den Zwischenzeiten nicht auf. Ganz unten verliert der 25-Jährige gar nichts mehr und schwingt sich auf Platz sieben.
Schmid
 
Nun gilt es für Alexander Schmid. Bei inzwischen nachlassender Piste findet der DSV-Läufer gut rein. Dennoch sammelt sich über die gesamte Distanz einiges an Defizit an. Der Deutsche sortiert sich als Fünfzehnter ein und wird für das Erreichen des Weltcupfinales im zweiten Durchgang noch nachlegen müssen.
Mölgg
 
Dem Karriereende sieht auch Manfred Mölgg entgegen. Der 36-Jährige tut sich schwer mit den Verhältnissen, liegt bereits zur Halbzeit recht deutlich zurück. Im Ziel kommt der Italiener als Fünfzehnter an, was ihn sichtlich nicht zufriedenstellt.
Caviezel
 
Gino Caviezel lässt im flachen Streckenabschnitt viel Zeit liegen. Das harte Setzen der Ski wirkt sich hier negativ aus. Als es steiler wird, geht es dem Eidgenossen besser von der Hand. Mehr als eine Sekunde Rückstand sammelt sich dennoch an, was für Position zwölf gut ist.
Ligety
 
Dann ist Ted Ligety unterwegs. Der Spaß-Skifahrer vermag mit den Allerbesten nicht mehr mitzuhalten. An die zwei Sekunden Rückstand jedoch sind für den dreifachen Weltmeister dann doch ein wenig zu viel und reichen lediglich zu Rang 14.
Feller
 
Jetzt macht sich Manuel Feller auf den Weg. Der Tiroler schlägt sich besser als die letzten Athleten. Der 26-Jährige scheut das Risiko nicht. Zum Ende geht ihm dann doch noch etwas Zeit verloren. Genau eine Sekunde kommt zusammen - Platz acht!
De Aliprandini
 
Luca de Aliprandini baut einen heftigen Fehler ein. Es verdreht den Italiener. Artistisch hält er sich im Rennen, doch natürlich ist die Zeit beim Teufel. Mit viereinhalb Sekunden Rückstand erreicht der 28-Jährige das Ziel und wird den zweiten Durchgang verpassen.
Ford
 
Mittlerweile scheint es schwierig zu sein, den Zeitrückstand unter eine Sekunde zu begrenzen. In jedem Fall sind die Top 6 vermutlich außer Reichweite. Entsprechend sind die Leistungen einzuordnen. Ein wenig mehr als der letzte Platz aber hätte es für Tommy Ford sicherlich sein dürfen.
Faivre
 
Es folgt gleich ein weiterer Franzose. Doch auch Mathieu Faivre kommt nicht sonderlich gut klar, bewegt sich auf dem Niveau des Landsmannes eben. Der Ski wird nie richtig frei. Erst ganz zum Ende läuft es noch ein wenig besser, was zumindest Rang acht zur Folge hat.
Muffat-Jeandet
 
Bei Weitem nicht derart zügig schwingt Victor Muffat-Jeandet zu Tal. Der Franzose findet nicht die optimale Einstellung zu den Verhältnissen, verliert deutlich mehr als eine Sekunde und rutscht ans Ende des Klassements.
Nestvold-Haugen
 
Richtig schnell legt Leif Kristian Nestvold-Haugen los. Der Norweger ist am ersten Messpunkt vorn. Das aber lässt sich nicht ganz konservieren. Dennoch zeigt der 31-Jährige einen richtig guten Lauf, verliert unten gar nichts mehr dazu. So fehlen nur drei Zehntel zur Bestzeit - Platz drei!
Odermatt
 
Damit sind die Topleute unten. Was geht für die übrigen Athleten? Marco Odermatt kämpft sich durch den Lauf. Am Geländeübergang hebt es ihn mächtig aus. Mit Mühe erwischt der Schweizer das nächste Tor. Am Ende fängt sich der 21-Jährige die Rote Laterne ein.
Kristoffersen
Dann stößt sich der Weltmeister oben ab. Henrik Kristoffersen geht gefühlvoll zu Werke, setzt den Ski weich. Dennoch ist Zug drin beim Norweger. Und so holt der 24-Jährige Zeit raus und setzt sich mit gut einer Viertelsekunde Vorsprung an die Spitze.
Fanara
 
Auf Abschiedstour befindet sich Thomas Fanara. Der 37-Jährige wird seine Karriere im Frühjahr beenden. Bis dahin aber hat der Franzose noch einiges vor. Anfangs findet er eine enge Linie, bringt das aber nicht ganz nach unten. Dort tut sich ein Defizit von knapp acht Zehnteln auf.
Hirscher
 
Nun schiebt sich Marcel Hirscher in den Hang. Wie Pinturault ist der Österreicher mitunter spät dran - und fährt damit nahezu auf dessen Niveau. Dann unterläuft dem Olympiasieger ein kleiner Fehler, der ihn nicht enteilen lässt. Am Ende fehlen ihm sogar 14 Hundertstel zur Führung, Hirscher ist Zweiter.
Olsson
 
Im oben sehr drehenden Lauf fährt Matts Olsson den einen oder anderen Schwung zweimal, muss da nachdrücken. Dennoch ist auch der Schwede nicht weit weg. Letztlich geht ihm eine knappe halbe Sekunde verloren, was ihn zunächst am Ende des Klassements landen lässt.
Meillard
 
Dann macht sich Loic Meillard auf den Weg. Der Schweizer investiert in die Linie und das zahlt sich offenbar aus. Der 22-Jährige ist nah dran. Ihm aber gelingt der letzte Streckenteil nicht ideal - Rang zwei!
Kranjec
 
Aggressiver geht Zan Kranjec zu Werke. Der Slowene möchte vor heimischem Publikum natürlich etwas leisten, stellt dabei die Ski hin und wieder quer. Die verbissene Herangehensweise ist nicht unbedingt schneller. Erst unten holt der 26-Jährige auf, fährt noch bis auf eine Viertelsekunde an die Spitzenreiter heran.
Pinturault
Bei nun frühlingshaften Bedingungen und Temperaturen deutlich über dem Gefrierpunkt ist alles angerichtet. Alexis Pinturault geht es auf dem Kurs seines Trainers an. Der Franzose gibt den Ski frei, ist dabei aber mitunter recht spät mit den Schwüngen fertig. Im Ziel gibt es die erste Zeit. Mal sehen, was die wert ist.
11:30 Uhr
 
Inzwischen haben sich die Bedingungen in Kranjska Gora verbessert. Mittlerweile scheint sogar die Sonne. Die Jury bestätigt demnach den Start um 11:30 Uhr.
Verschiebung
 
Wegen Nebels muss das Rennen verschoben werden. Die schlechte Sicht verleitet die Jury, den Start um satte zwei Stunden zu verlegen. Um 11:30 Uhr soll der Riesenslalom nun beginnen. Eine halbe Stunde zuvor wird sich die Rennleitung nochmals zusammensetzen, um die Lage zu beurteilen. Wir benötigen also Geduld und harren der Dinge, die da kommen. Und natürlich melden wir uns, wenn es Neuigkeiten gibt.
Favoriten
 
Neben dem WM-Zweiten Marcel Hirscher gibt es zwei weitere ganz heiße Sieganwärter. Natürlich ist hier Weltmeister Henrik Kristoffersen (Startnummer 7) zu nennen. Und dann wäre da noch Alexis Pinturault (1), der Bronzemedaillengewinner von Are. Diese drei Herren belegen auch im Gesamt- wie im Riesenslalomweltcup die ersten drei Plätze und lassen nur selten einen Konkurrenten zum Zug kommen. Allerdings schauen wir gerade hier in Slowenien auf Zan Kranjec (2). Der Lokalmatador feierte Mitte Dezember in Saalbach-Hinterglemm seinen ersten Weltcupsieg.
Swiss-Ski
 
Für die Schweiz stehen acht Sportler bereit. Verzichten müssen die Eidgenossen auf Thomas Tumler, der in dieser Woche wegen eines gebrochenen Mittelhandknochens operiert wurde. Mit von der Partie ist hingegen Loic Meillard (Startnummer 3), der Zweite von Saalbach-Hinterglemm. In den Genuss eines frühen Starts kommt auch Marco Odermatt (8), der wie Gino Caviezel (16) mal wieder an die Top 10 heran schnuppern möchte. Was deren Landsleute um Elia Zurbriggen (25) zustande bringen, werden wir beobachten.
ÖSV
 
Zum 76-köpfigen Starterfeld gehören neun Österreicher. An erster Stelle ist natürlich Marcel Hirscher (Startnummer 5) zu nennen, der zielsicher seinem achten Gesamtweltcuptriumph in Folge entgegenstrebt. Hinter dem Salzburger tut sich beim ÖSV gerade im Riesentorlauf eine Lücke auf. Manuel Feller (14) gelang es zuletzt nicht, ganz vorn ran zu fahren. Als WM-Neunter wusste jüngst in Are Stefan Brennsteiner (23) zu gefallen. Gleichsam als Riesenslalomspezialist gilt Roland Leitinger (26). Für die Jungs mit den hinteren Startnummern geht es erst einmal darum, sich für den zweiten Durchgang zu qualifizieren.
DSV
 
Da sich Felix Neureuther für den Rest der Saison auf den Slalom konzentriert und Stefan Luitz wegen eines Innenbandeinrisses im linken Knie und einer Schulteroperation in diesem Winter nicht mehr fahren wird, beschränkt sich das deutsche Aufgebot auf vier Fahrer. Dabei gilt es für Alexander Schmid (Startnummer 18), sich seinen Platz beim Weltcupfinale zu sichern. Der 23. des Disziplinweltcups sollte dafür noch ein paar Punkte sammeln, denn nur die besten 25 sind für Andorra gesetzt. Neben Schmid treten Fritz Dopfer (27), Benedikt Staubitzer (48) und Julian Rauchfuss (56) an.
1. Lauf
 
An diesem Wochenende sind die Athleten auf der allseits bekannten Skipiste "Podkoren" unterwegs. Vom Start auf 1.278 Metern geht es heute 442 Höhenmeter zu Tal. Dabei weist im ersten Durchgang die Kurssetzung von Kevin Page den Weg. Der Franzose hat 54 Tore gesteckt.
Weltcup
 
Einige Disziplinwertungen sind bereits entschieden - darunter die im Riesenslalom. Diese ging mal wieder an Marcel Hischer, der sich zudem im Slalom durchsetzte. Damit sammeln sich in der Vitrine des Österreichers mittlerweile 19 Kristallkugel an. Genauso viele ergatterte einst der legendäre Ingemar Stenmark. Einzig Lindsey Vonn hat noch eine solche Trophäe mehr zu Hause stehen. Diese Marke wird Marcel Hirscher in diesem Winter sicher auch noch erreichen, schließlich führt der 30-Jährige im Gesamtweltcup mit 490 Punkten Vorsprung.
Kranjska Gora
 
Als letzte Station vor dem Weltcupfinale in Andorra wartet auf die alpinen Skiherren ein Technikwochenende in Kranjska Gora. Im Nordwesten Sloweniens erfährt der traditionelle Vitranc-Pokal seine 58. Austragung seit 1961. Vor dem morgigen Spezialslalom steht heute ein Riesentorlauf auf dem Programm.
Willkommen
 
Herzlich willkommen in Kranjska Gora zum Riesenslalom der Herren.
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