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Live-Ticker Ski Weltcup So, 02.12.2018 Weltcup Lake Louise, Super G

Alle Rennen und Ergebnisse des Alpinen Ski-Weltcups live im Ticker auf Süddeutsche.de

Super G der Damen
 
 
Name
Land
Zeit
Diff
 
Name
Nation
Zeit
Diff
1
Mikaela Shiffrin
USA
2:23.17
2
Alice Robinson
NZL
2:23.47
0.30
3
Petra Vlhova
SVK
2:23.58
0.41
4
Tessa Worley
FRA
2:24.38
1.21
5
Viktoria Rebensburg
GER
2:25.20
2.03
6
Wendy Holdener
SUI
2:25.51
2.34
7
Eva-Maria Brem
AUT
2:25.99
2.82
8
Katharina Liensberger
AUT
2:26.06
2.89
9
Sara Hector
SWE
2:26.21
3.04
10
Mina Fürst Holtmann
NOR
2:26.51
3.34
11
Bernadette Schild
AUT
2:26.54
3.37
12
Thea Louise Stjernesund
NOR
2:26.81
3.64
13
Ricarda Haaser
AUT
2:27.11
3.94
14
Coralie Frasse Sombet
FRA
2:27.20
4.03
15
Kristin Lysdahl
NOR
2:27.29
4.12
16
Marie-Michele Gagnon
CAN
2:28.13
4.96
DNF
Federica Brignone
ITA
DNF
DNF
Meta Hrovat
SLO
DNF
DNF
Katharina Truppe
AUT
DNF
 
Letzte Aktualisierung: 01:51:39
Bis bald
 
Damit beenden wir die Berichterstattung vom Ausflug der alpinen Ski-Damen nach Nordamerika. Nun geht es für den Weltcuptross zurück nach Europa - konkret nach St. Moritz, wo am kommenden Wochenende ein Super G und ein Parallelslalom auf dem Programm stehen. Wir sind dann natürlich wieder dabei. Einstweilen danke ich für die Aufmerksamkeit und wünsche einen schönen Rest-Sonntag. Bis bald!
Swiss-Ski
 
Beste der Schweizerinnen war Laura Gut-Behrami, die als Achte dennoch unter ihren Möglichkeiten bleib und weiter nach ihrer Form sucht. Auch von Michelle Gisin (14.) hatten sich die Trainer etwas mehr erhofft. Punkte gab es ferner für Corinne Suter (19.), Joana Hählen (21.), Jasmine Flury (26.) und Priska Nufer (29.).
ÖSV
 
Während die übrigen Deutschen ohne Weltcuppunkte blieben, griffen die Österreicherinnen genüsslich zu. Anna Veith (6.), Stephanie Venier (9.), Nicole Schmidhofer (11.), Cornelia Hütter (17.), Ricarda Haaser (24.) und Tamara Tippler (30.) verbuchten Zählbares. Überschattet wurde dieses Abschneiden durch den Sturz von Christine Scheyer, die sich offenbar am Knie verletzte.
Podium
 
Neben Mikaela Shiffrin verblassen die übrigen Athletinnen beinahe. 77 Hundertstel bedeuten einen gewaltigen Vorsprung. Beste vom großen Rest wurde Ragnhild Mowinckel. Als Dritte ergatterte Viktoria Rebensburg ihre erste Podiumsplatzierung des Weltcupwinters. Dahinter ging es richtig eng zu. Ramona Siebenhofer fehlte lediglich ein Hundertstel zum Stockerl.
Shiffrin
 
Mikaela Shiffrin gewinnt den Super G von Lake Louise! Nachdem die US-Amerikanerin an dieser Stelle vor zwölf Monaten ihre erste Weltcup-Abfahrt gewann, feiert sie nun auch in der zweiten Speed-Disziplin ihre Siegpremiere und hat damit nun in allen alpinen Wettkampfformen Rennen gewonnen. Herzlichen Glückwunsch zu dieser außergewöhnlichen Leistung, die einmal mehr das unfassbare Talent der 23-Jährigen belegt.
Coletti
Auch für alle weiteren verbleibenden Fahrerinnen liegt die Messlatte zu hoch. Die Top 30 haben auch Bestand, als sich Alexandra Coletti zu Tal bewegt. Die für Monaco startende Italienerin ist die letzte Dame im Wettbewerb und kommt als 40. unten an.
Hronek
 
Als letzte deutsche Starterin macht sich Veronique Hronek auf den Weg. Aktuell ist Tamara Tippler 30. mit 2.22 Sekunden Rückstand. Ist das noch machbar? Zumindest nicht für die 27-Jährige DSV-Sportlerin. Die wird bei einem Rechtsschwung weit abgetragen, erwischt nur mit Mühe das nächste Tor. Danach wird der Weg noch weiter - und das schafft sie dann nicht mehr.
Weidle
 
Kira Weidle sollte eigentlich noch Rückenwind verspüren, nach ihrem Podium vom Freitag. Doch im Super G läuft es weit weniger gut. Auch die 22-Jährige verpasst heute die Top 30.
Dorsch
 
Nach wie vor geht es um Weltcuppunkte. Die Athletinnen müssen nur ihre Leistung nach unten bringen. Patrizia Dorsch gelingt das nicht vollumfänglich, kommt letztlich nicht über Rang 36 hinaus.
Piot
 
Besser schlägt sich Jennifer Piot. Die Französin fährt vor allem den letzten Streckenteil stark, bekommt da kaum noch Zeit aufgebrummt und erreicht das Ziel als 28.
Pfister
 
Meike Pfister wird bei einem Linksschwung zu weit abgetragen, erwischt das nächste Tor nicht mehr und scheidet aus.
Kopp
 
Auch Rahel Kopp ist nicht schnell genug. Die Schweizerin erreicht das Ziel als 35. und muss sich ohne Weltcuppunkte auf die Heimreise begeben.
Fest
 
Als letzte Österreicherin ist Nadine Fest an der Reihe. Inzwischen hat die Auslese begonnen. Rang 30 ist mit 2.36 Sekunden Rückstand zu haben. Lisa Hörnblad sitzt dort auf dem Schleudersitz. Und Nadine Fest scheitert knapp an deren Vorgabe, ist eine knappe Zehntel zu langsam.
Wenig
 
Dann sehen wir eine weitere deutsche Athletin. Michaela Wenig bereitet uns allerdings nicht lange Freude und scheidet aus. Immerhin bleibt sie auf den Beinen und tut sich nicht weh.
Gagnon
 
Für Kanada braust Marie-Michele Gagnon den Hang hinab. Die Kanadierin kommt einigermaßen gut durch und erreicht das Ziel als 20.
Lie
 
Wer schafft es noch unter die besten 30? Kajsa Lie versorgt sich mit einer ganz ordentlichen Ausgangsposition, sortiert sich als 22. ein und muss nun warten, wofür das letztlich reicht.
Hörnblad
 
Nach einer langen Pause geht es nun endlich weiter. Lisa Hörnblad macht sich auf den Weg. Nach wie vor scheint die Sonne, beste Sicht also auch für die Schwedin. Zum Durchblick verhilft ihr das nicht, sie findet sich fast ganz am Ende des Klassements wieder.
Unterbrechung
 
Obwohl keine Bergung erforderlich ist, Nina Ortlieb steht da neben der Strecke, ist das Rennen unterbrochen. Wir haben bislang 28 Sportlerinnen im Klassement, noch also geht es für die verbleibenden Läuferinnen um Weltcuppunkte.
Ortlieb
 
Nina Ortlieb kommt in der Kompression zu Fall. Glücklicherweise geht das glimpflich aus. Die Österreicherin ist schnell wieder auf den Beinen, muss aber erst einmal durchatmen.
Grenier
 
Durch die Sonneneinstrahlung werden die Gleitabschnitte offenbar etwas schneller. So geht es auch Valerie Grenier zügig an. Und die Kanadierin bringt es gut nach unten, begrenzt den Rückstand unter eine Sekunde und wird Fünfte.
Delago
 
Nun wird das Rennen fortgesetzt mit Nicol Delago. Die Fünfte der gestrigen Abfahrt genießt jetzt sogar ein wenig Sonnenlicht, ist anfangs sehr schnell unterwegs. Dann jedoch baut die Italienerin einen Fehler ein, gerät weit von der Linie weg. Platz 17 im Ziel!
Unterbrechung
 
Wegen des Sturzes muss der Wettkampf unterbrochen werden. Es geht um die Erstversorgung von Christine Scheyer - und die braucht etwas Zeit.
Scheyer
Und nun macht sich noch Christine Scheyer auf den Weg. Ausgangs des Steilhangs wird der Österreicherin die Kompression zum Verhängnis. Es hebt sie aus - und ab geht es in die Fangnetze. Die 24-Jährige hält sich das Knie, schreit vor Schmerzen. Irgendetwas ist da offenbar kaputt gegangen.
Haaser
 
Mit ihrer ÖSV-Teamkollegin vermag Ricarda Haaser nicht mitzuhalten. Kontinuierlich sammelt sich Rückstand an. Am Ende werden es fast zwei Sekunden.
Siebenhofer
 
Wir befinden uns mitten in einem Österreicher-Quartett. Ramona Siebenhofer kommt oben richtig in Fahrt, setzt da gleich mal eine Bestzeit. Den Steilhang fuhren andere besser, doch vergleichsweise geht auch das in Ordnung. Die 27-Jährige bringt das gut nach unten und verfehlt das Stockerl um eine Hundertstel. Glück für Viktoria Rebensburg!
Brunner
 
Sonderlich lange ist Stephanie Brunner nicht unterwegs. Im unruhigen Streckenabschnitt löst sich plötzlich der Ski. Die Österreicherin kommt zu Sturz. Weh tut sich die 24-Jährige glücklicherweise nicht.
Ledecka
 
Dann ist die Olympiasiegerin an der Reihe. Für Ester Ledecka läuft es weniger gut. Die Tschechin fängt sich schnell deutlichen Rückstand ein. Und aufholen lässt sich das nicht. Mehr als zwei Sekunden werden es am Ende.
Miradoli
 
Richtig gut findet sich Romane Miradoli zurecht. Die Französin meistert den Steilhang so gut wie lange keine mehr. So passt dann auch die Geschwindigkeit. Unten bemüht sie sich um eine enge Linie und schrammt nur um sieben Zehntel am Podium vorbei.
Ross
 
Laurenne Ross bemüht sich um eine saubere Linie. Doch plötzlich staucht es sie in einer Kompression zusammen. Die Amerikanerin verliert die Position, bekommt keinen Druck auf die Kanten und verfehlt ein Tor. Immerhin hält sie sich auf den Beinen und vermeidet den Struz.
Nufer
 
Besser findet Priska Nufer ins Rennen, ist anfangs dabei. Natürlich aber setzt es im Steilen jetzt vermehrt Schläge, die Piste zeigt deutliche Gebrauchsspuren. Und da ist es schwer, die Linie zu halten. Nach unten hin sammelt sich stattlicher Rückstand an, Nufer wird lediglich 20.
Marsaglia
 
Nur unwesentlich besser ist Landfrau Francesca Marsaglia unterwegs. Für eine vordere Platzierung ist die Italienerin einfach nicht schnell genug.
Hofer
 
Mit Blick auf die Startliste scheint Mikaela Shiffrin den Sieg eigentlich sicher zu haben. Das lässt sich beinahe in Stein meißeln. Alles andere warten wir mal noch ab und schauen Anna Hofer zu. Die Italienerin erwischt im Steilhang einen Schwung nicht, wird weit abgetragen. In der Konsequenz passt auch in der Folge die Linie nicht. Ins Flache hinaus fehlt es an Tempo. Am Ende gibt es die Rote Laterne.
Suter
 
Eine satte Sekunde lässt Corinne Suter allein im steilen Streckenabschnitt liegen. Das lässt sich niemals aufholen. Vielmehr gibt es für die Schweizerin noch ein paar Zehntel dazu, was zu Rang 15 führt.
Mowinckel
 
Mächtig schiebt Ragnhild Mowinckel oben an. Dieser Einsatz lohnt sich, wie die erste Zwischenzeit beweist. Dann jedoch gerät Mikaela Shiffrin schnell außer Reichweite. Dahinter aber ist alles möglich. Die Norwegerin gleitet gut, kommt mit 77 Hundertstel Rückstand unten an und reiht sich als Zweite ein.
Flury
 
Jasmine Flury fährt im Steilhang weite Wege, bekommt nicht genug Kantendruck hin, um die Linie sauber zu halten. Dieser vergebliche Kampf wirkt sich natürlich zeitlich aus und wird mit mehr als zwei Sekunden quittiert.
Schmidhofer
 
Nun aber kommt die Weltmeisterin, die sich aktuell in bestechender Form befindet. Doch Nicole Schmidhofer bekommt es heute einfach nicht hin. In ihrer eigentlichen Spezialdisziplin wirkt die Österreicherin übermotiviert. Das geht auf Kosten der Technik. Im Ziel kommt sie als Siebte an.
Hählen
 
Ist es das schon gewesen? Vor allem Mikaela Shiffrin scheint keine das Wasser reichen zu können. Auch Joana Hählen scheitert in der technischen Passage, fängt sich dort zu viel Rückstand ein. Am Ende werden es fast zwei Sekunden.
Stuhec
 
Etwas zu brav ist auch Ilka Stuhec im technischen Teil unterwegs. So nimmt die Slowenin ebenfalls zu wenig Geschwindigkeit mit. Immerhin reicht es im Ziel trotzt der fehlenden Sekunde für Rang sechs, was Stuhec durchaus zufriedenstellt.
Hütter
 
Anfangs legt Cornelia Hütter gut los, wirkt im Steilhang aber zu passiv. So fehlt es fürs Flachstück an Tempo. Das wirkt sich dramatisch aus, fast anderthalb Sekunden bleiben auf der Strecke. Für die Top 10 reicht das nicht.
Gisin
 
An der ersten Zwischenzeit ist Michelle Gisin auf dem Niveau von Shiffrin unterwegs. Das jedoch vermag die Schweizerin im weiteren Verlauf nicht zu konservieren. Die 24-Jährige findet einfach den Rhythmus nicht, es sammelt sich deutlicher Rückstand an.
Shiffrin
Nun sind wir gespannt auf Mikaela Shiffrin. An der ersten Zeitnahme ist sie nicht ganz so weit weg. Und der technische Teil liegt ihr. Prompt setzt es die Bestzeit. Danach lässt es die Amerikanerin laufen. Auch das bekommt die 23-Jährige glänzend hin und fährt zu einer überragenden Bestzeit.
Brignone
 
Jetzt wird das Rennen fortgesetzt. Ein TV Break war jetzt ohnehin angesetzt, nun dauerte die Pause ein wenig länger. Frederica Brignone geht es an. Im Steilhang bemüht sich die Italienerin um ihre Position, dennoch gehen gut drei Zehntel verloren. Und die transportiert sie bis ins Ziel, wo es Platz fünf dafür gibt.
Unterbrechung
 
Dennoch wird der Wettkampf erst einmal unterbrochen. Medizinisches Personal fragt bei der jetzt im Schnee sitzenden Tessa Worley nach.
Worley
 
Nicht in den Abfahrten war Tessa Worley aktiv. Mit frischen Kräften also darf die Französin nun zu Werke gehen. Doch bei einem Linksschwung greift überraschend der Ski. Es hebt Worley aus, sie kommt zu Fall. Zu ihrem Glück lösen beide Bindungen schnell aus, so geht die anschließende Rutschpartie glimpflich ab. Zudem geht der Airbag auf.
Veith
 
Besser findet sich Anna Veith zurecht, lässt es gut laufen und nimmt viel Geschwindigkeit mit ins Flache. So arbeitet sich die Österreicherin immer näher an die Spitze heran. Letztlich fehlen nur sieben Hundertstel.
Tippler
 
Immer mehr wird klar, wie gut Rebensburg im Steilen unterwegs war. Auch Tamara Tippler hat dort schwer zu kämpfen, wird eher von der Piste beherrscht als andersrum. Die Ski muss sie stellenweise quer stellen. Die Quittung gibt es im Ziel mit beinahe anderthalb Sekunden Rückstand.
Weirather
 
Jetzt wollen wir mal sehen, was die Zeit von Viktoria Rebensburg wert ist. Die beste Super-G-Fahrerin der vergangenen Saison ist unterwegs. Auch Tina Weirather wird einmal ausgehoben und weit abgetragen. Das wirft die Liechtensteinerin deutlich zurück. Im flachen Streckenabschnitt spielt sie ihre Stärken aus, holt noch auf. Dennoch wird es am Ende nur Platz fünf.
Gauthier
 
Tiffany Gauthier kämpft sich den Hang hinab, wird einmal kurz ausgehoben, versucht aber, in Position zu bleiben. Dennoch ist das eine unruhige Fahrt - und nicht wirklich schnell. Die Französin handelt sich mehr als eine Sekunde Rückstand ein.
Gut-Behrami
 
Nun möchte Lara Gut-Behrami beweisen, dass sie es besser kann als in den vergangenen Tagen. Forsch geht es die Eidgenossin an. Doch dann der Fehler! Das kostet Zeit. Dann nimmt die Tessinerin wieder Fahrt auf. Am Ende fehlen nur noch 15 Hundertstel - Rang zwei!
Fanchini
 
Ganz oben scheint Rebensburg gut gefahren zu sein, da haben bislang alle klaren Rückstand. Nadia Fanchini holt schneller als die anderen auf. Das schaut gut aus. Nein, die Tendenz setzt sich nicht fort. Unten büßt die Italienerin ein, liegt letztlich knapp eine halbe Sekunde zurück.
Curtoni
 
Für Italien macht sich Elena Curtoni auf den Weg. Im Steilhang erwischt die 27-Jährige die Schwünge nicht optimal. So bleiben viele Zehntel liegen. Ganz unten kommt nichts mehr hinzu, über Rang drei gelangt Curtoni aber nicht hinaus.
Venier
 
Es wird sich alsbald zeigen, ob das noch schneller geht. Stephanie Venier scheint das nicht in die Tat umsetzen können. Dann verdreht es die Österreicherin auch noch, was zusätzlich Zeit kostet. So ist schnell eine halbe Sekunde weg. Unten raus holt die 20-Jährige auf, kommt bis auf 17 Hundertstel an Rebensburg heran.
Rebensburg
Nun ist es an Viktoria Rebensburg, den Super G von Lake Louise zu eröffnen. Die 29-Jährige stellt uns die Strecke zugleich vor. Mit Schlittschuhschritten versucht die Deutsche, am flachen Start Geschwindigkeit aufzunehmen. Rebensburg kommt weitgehend sauber durch. Mal sehen, was diese Zeit wert ist.
Wetter
 
Die Bedingungen sind ganz in Ordnung. Zwar zeigt sich der Himmel bewölkt, die Sicht aber ist gegen 11 Uhr Ortszeit gut. Bei knackigem Frost erwarten wir keine Niederschläge, die Piste ist hart und bestens präpariert.
Swiss-Ski
 
Auch die beiden aussichtsreichsten Schweizerinnen wurden bereits genannt. Dazu gesellen sich mit Joana Hählen (16), Jasmine Flury (18), Corinne Suter (20) und Priska Nufer (23) Fahrerinnen, denen durchaus etwas zuzutrauen ist. Siebte im Bunde ist Rahel Kopp (41).
ÖSV
 
Insgesamt 54 Damen fiebern dem Wettkampf entgegen. Ein Fünftel davon kommt aus Österreich. Neben den bereits genannten Spitzenfahrerinnen erwarten wir Stephanie Venier (2), Tamara Tippler (8), Cornelia Hütter (14) und ab Startnummer 27 ein Viererpack mit Stephanie Brunner, Ramona Siebenhofer, Ricarda Haaser und Christine Scheyer. Komplettiert wird die ÖSV-Armada von Nina Ortlieb (33) und Nadine Fest (40). Somit lässt sich beinahe von österreichischen Meisterschaften mit internationaler Beteiligung sprechen.
DSV
 
Im deutschen Lager wirkt noch die Podiumsplatzierung von Kira Weidle am Freitag nach. Die 22-Jährige ist auch heute dabei, angesichts von Startnummer 45 sollten wir allerdings keine Wunderdinge erwarten. Viel größere Hoffnungen verbinden sich mit Viktoria Rebensburg, die den Wettkampf eröffnen darf. Für den DSV stehen überdies Michaela Wenig (Startnummer 37), Maike Pfister (42), Patrizia Dorsch (44) und Veronique Hronek (51) am Start.
Favoritenkreis
 
Darüber hinaus muss Mikaela Shiffrin genannt werden. Das begnadete Skitalent ist auf jedem Terrain zu großen Leistungen fähig, das bewies die US-Amerikanerin gerade in den Abfahrten. Und heute dreht es etwas mehr, das sollte ihr entgegenkommen. Dann wäre da noch Michelle Gisin, die Schweizerin befindet sich ebenfalls in sehr guter Verfassung.
Favoritinnen
 
Eben jene Tina Weirather muss denn auch zu den Favoritinnen gezählt werden. Die Liechtensteinerin ist Titelverteidigerin im Super-G-Weltcup, Vizeweltmeisterin sowie Olympia-Bronze-Medaillengewinnerin und siegte an dieser Stelle vor zwölf Monaten. Darüber hinaus ist Nicole Schmidhofer derzeit alles zuzutrauen. Die Österreicherin gewann am Freitag und Samstag beide Abfahrten und stand hier im vergangenen Jahr auch schon auf dem Super-G-Podium. Grundsätzlich rechnen wir in dieser Disziplin auch mit Lara Gut-Behrami und Anna Veith, die aber müssen ihre Form erst noch nachweisen.
Piste
 
Im kanadischen Lake Louise wartet auf die Sportlerinnen, beginnend vom Start auf 2.207 Metern Höhe, eine 1.969 Meter lange Piste, die Karl-Heinz Pichler, österreichischer Trainer von Tina Weirather, mit 39 Toren versehen hat. Diese weisen den Weg zu Tal, wobei eine Höhendifferenz von 527 Metern zu überwinden ist.
Super G
 
Nach zwei Riesentorläufen, zwei Slaloms und zwei Abfahrten steht für die alpinen Skidamen nun der erste von acht Super G der Saison auf dem Programm. Dieser soll das zweite Weltcup-Wochenende in Nordamerika abrunden, ehe es zurück über den großen Teich nach Europa geht.
Willkommen
 
Herzlich willkommen in Lake Louise zum Super G der Damen.
Nr.
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