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Live-Ticker Ski Weltcup : So, 01.12.2019 Weltcup Lake Louise, Super G

Alle Rennen und Ergebnisse des Alpinen Ski-Weltcups live im Ticker auf Süddeutsche.de

Super G der Herren
 
 
Name
Land
Zeit
Diff
 
Name
Nation
Zeit
Diff
1
Clement Noel
FRA
1:46.43
2
Henrik Kristoffersen
NOR
1:46.83
0.40
3
Alexander Khoroshilov
RUS
1:47.26
0.83
4
Sebastian Foss-Solevaag
NOR
1:47.28
0.85
5
Daniel Yule
SUI
1:47.33
0.90
.
Ramon Zenhäusern
SUI
1:47.33
0.90
7
Marco Schwarz
AUT
1:47.34
0.91
8
Tanguy Nef
SUI
1:47.48
1.05
9
Jean-Baptiste Grange
FRA
1:47.66
1.23
10
Loic Meillard
SUI
1:47.75
1.32
11
Giuliano Razzoli
ITA
1:47.85
1.42
12
Fabio Gstrein
AUT
1:47.87
1.44
13
Jonathan Nordbotten
NOR
1:47.94
1.51
14
Victor Muffat-Jeandet
FRA
1:47.96
1.53
15
Leif Kristian Nestvold-Haugen
NOR
1:48.06
1.63
16
Dave Ryding
GBR
1:48.13
1.70
17
Linus Straßer
GER
1:48.15
1.72
18
Filip Zubcic
CRO
1:48.18
1.75
19
Marc Digruber
AUT
1:48.39
1.96
20
Manuel Feller
AUT
1:48.40
1.97
21
Dong-Hyun Jung
KOR
1:48.52
2.09
22
Anton Tremmel
GER
1:48.64
2.21
23
Simon Maurberger
ITA
1:48.80
2.37
24
Reto Schmidiger
SUI
1:49.01
2.58
25
Sandro Simonet
SUI
1:49.10
2.67
26
Stefan Hadalin
SLO
1:49.56
3.13
DNF
Alexis Pinturault
FRA
DNF
DNF
Albert Popov
BUL
DNF
DNF
Alex Vinatzer
ITA
DNF
DNF
Trevor Philp
CAN
DNF
 
Letzte Aktualisierung: 12:26:58
Verabschiedung
 
Schon am Freitag geht es weiter für die Speed-Spezialisten, die Herren in Beaver Creak, die Damen dann hier in Lake Louise. Bis dahin wünsche ich einen guten Start in die Woche und bis zum nächsten Mal. Servus und Goodbye!
Gesamtweltcup
 
Die Disziplinwertung können wir nach dem ersten Super G natürlich dem heutigen Ergebnis entnehmen, für den Gesamtweltcup hat das Ergebnis heute folgende Auswirkung: Mayer (161) führt einen Punkt vor Paris (160), das passt natürlich ins Bild für den Italiener, nachdem ihm gestern schon nur zwei Hundertstel fehlten. Auf der 3 ist Dreßen (126), bester Schweizer ist Mauro Caviezel auf Platz 5 (100).
DSV, ÖSV, Swiss Ski
 
Wie sehen die restlichen Platzierungen der DACH-Athleten aus? Dreßen (10), Sander (17) und Ferstl (24) fahren für den DSV in die Punkte, dort hat der ÖSV zusätzlich noch Franz (11), Walder (13) und Reichelt (19). Bester Schweizer nach Caviezel war der junge Odermatt (7), der Feuz (15), Janka (18), Tumler (20) und Rogentin (27) davon fuhr.
Fazit
 
Gestern feierten der DSV und Swiss Ski, heute der ÖSV! Matthias Mayer krönt sich in Lake Louise mit einem sensationellen Lauf zum ersten Super-G-Sieger des Jahres, Vinzent Kriechmayr vergoldet das mit seinem dritten Platz. Den teilt er sich - wie gestern schon der Schweizer Beat Feuz - mit Mauro Caviezel, auf Platz 2 ärgert sich wieder der Italiener Dominik Paris, der zum zweiten Mal an diesem Wochenende einem anderen den Vortritt lassen muss, aber kräftig Weltcuppunkte sammelt.
Ziel
Mit Nicolas Raffort kommt auch der letzte unserer 61 Läufer ins Ziel. Beziehungsweise er tut dies nicht, denn er scheidet als dritter Athlet aus, aber so oder so bedeutet das für uns: Ende!
Seger
 
Wow! Bühne frei für Brodie Seger meine Damen und Herren! Der 23 Jahre junge Kanadier mischt die Top-20 nochmal auf und setzt sich mit einer überragenden Fahrt auf Position 16 - damit lässt er unter anderem Top-Starter wie Nyman oder Clarey hinter sich. Und Daniel Danklmaier drängt er damit aus den ersten 30 raus.
Kryenbühl
 
Bitter! Urs Kryenbühl fehlen 34 Hundertstel, um sich vorne rein zu schieben. Trotzdem eine ansprechende Fahrt vom Schweizer.
Hintermann
 
Und Niels Hintermann findet die goldende Mitte zwischen den beiden, wobei "golden" nicht wörtlich zu nehmen ist, denn auch für diese Fahrt gibt's keine Punkte.
Striedinger
 
"Landsmann" Otmar Striedinger macht es nur wenig besser, der Österreicher kommt auf Platz 40 ins Ziel und schreibt ebenfalls nicht an.
Baumann
 
Dass Romed Baumann nun für den DSV und nicht mehr für den ÖSV fährt, ist nun schon ein paar Tage bekannt, gestern war er mit Platz 15 endgültig im deutschen Team gekommen. Mit über drei Sekunden Rückstand geht er heute allerdings leer aus.
Brandner
 
Klaus Brandner ist der vorletzte Deutsche - und das sieht lange gut aus! Unten geht ihm dann aber völlig die Puste aus, immerhin wird er nicht Letzter.
Janka
 
Der Kanadier Sam Mulligan war oben gestürzt, deshalb musste Carlo Janka etwas auf den Startschuss warten. Aber den Routinier kann das natürlich nicht aus der Spur werfen, stattdessen zieht der Schweizer sein Rennen durch und setzt sich ein Hundertstel hinter Sander auf Platz 17.
Buzzi
 
Wahnsinn! Die Italiener zaubern heute auch mächtig, Buzzi gibt richtig Gas und fährt mit der 41 vor auf Platz 13. Bärenstarke Leistung! Nun sitzt Schwaiger auf dem Schleudersitz.
Roulin
 
Bei Gilles Roulin sieht das oben ziemlich langsam aus, aber im Steilhang dreht der Schweizer plötzlich auf, da gibt er die Skier frei und ist nach der Zwischenzeit auf Rang 24. Bringt er das runter? Nicht ganz, aber seine 1:33.78 sind eine Punktlandung für Platz 30.
Danklmaier
 
Rogentin ist bislang der einzige, der sich mit einer Nummer jenseits der ersten 30 noch vorne ins Feld geschoben hat, kann Daniel Danklmaier das ändern? Gestern hat der Schützling von Hirschers Serviceman mit Platz 18 aufhorchen lassen, das will er heute natürlich gerne wiederholen. Ganz gelingt ihm das nicht, aber mit 1:33.46 ist er auf Rang 28 und zeigt uns, was man heute knacken muss für Punkte.
Rogentin
 
Stefan Rogentin macht es deutlich besser, der Schweizer fährt vor auf Platz 24. Das könnten Weltcuppunkte werden, gut zwei Sekunden hat er nur Rückstand!
Babinsky
 
Super-G-Europacup-Dritter ist Stefan Babinsky, aber das ist hier eine ganz andere Hausnummer - und der Österreicher verpasst die ersten 30 denkbar knapp.
Zwischenfazit
 
Die ersten 31 Läufer sind schon im Ziel, die ersten Plätze scheinen in Stein gemeißelt. Nach dem deutschen Sieg gestern feiert heute wohl der Nachbar Österreich den ersten Saisonerfolg, Mayer hat sich den mit einem Fabellauf aber auch verdient. Und Paris, der arme Italiener, ist schon wieder der Leidtragende! Noch stehen 30 weitere Läufer oben, wir behalten natürlich alle DACH-Athleten im Blick und die Top-30.
Tumler
 
"Vollgas Thomas", wir ihm oben mit auf den Weg gegeben, und Tumler gehorcht, die Österreicher haben allgemein im oberen Abschnitt eine sehr direkte, freche Linie gefunden. In der Coaches Corner kurz an einem Tor hängen geblieben, aber nur eine halbe Sekunde Rückstand, da ist was möglich! Umso bitterer, dass er am Ende des Steilhangs noch einen Fehler einbaut, so wird der Schweizer nur auf 17 geführt im Ziel.
Allegre
 
Mit hoher Startnummer kam Nils Allegre gestern noch auf Rang 22, kann der Franzose heute nachlegen? Oben eine grüne Zeit, das ist gut, wenngleich wir wissen, dass das kein Gradmesser ist. Weiter Sprung, dann hebt es ihn kurz aus. Super, wie er da die Balance wieder findet, aber eine Top-Zeit kann er jetzt natürlich vergessen. Platz 19 ist schon das Maximum nach solch einem Patzer!
Kline
 
Es folgt der dritte Slowene mit Bostjan Kline, er profitiert noch am meisten vom Kurs des eigenen Trainers, aber mit Rang 23 wird es auch für ihn noch eng mit den Punkten.
Cater
 
Das war eine DER Storys des Wochenendes, natürlich nach Dreßen: Martin Cater wurde beim zweiten Trainingslauf von Rentieren gestoppt, die auf die Strecke rannten und auf Kuschelkurs mit dem Slowenen gingen. Mehr wird er von diesem Sonntag vermutlich nicht in Erinnerung behalten, knapp hinter Landsmann Kosi landet er weit hinten im Tableau und wird keine Punkte anschreiben.
Cochran-Siegle
 
Cochran-Siegle probiert es mit der Brechstange, da muss er unten aber ordentlich investieren, um die Linie zu korrigieren, das geht nur auf Kosten von Geschwindigkeit. Dass er sich doch noch auf Platz 17 rettet ist aber durchaus achtbar.
Fill
 
346. Weltcupstart für Peter Fill! Eine irre Hausmarke. Und mit Casse (5) und Paris (2) sind zwei Italiener ganz vorne dabei, wieso also nicht auch er? Weil er den Ausgang aus Coaches Corner verpasst und über eine Sekunde verliert. Knapp vor Schwaiger fährt er ins Ziel, da wird er nicht zufrieden sein.
Schwaiger
 
Vielleicht ja Überraschungstüte Dominik Schwaiger? Gestern ist es dem DSV-Läufer nicht aufgegangen, womöglich trifft er dann heute die Linie. Leider können wir auch da ein klares Nein dranhängen, er wird auf Kurse warten, wo man etwas weniger mit Technik und mehr mit Wucht fährt.
Sander
 
Da erhoffen wir uns von Andreas Sander mehr. Für ganz vorne reicht es natürlich nicht, dafür lässt er im Steilhang zu viel liegen, aber vielleicht ja mal rein in die Top-15? Punktlandung, aber ob er da auch bleibt?
Windingstad
 
Rasmus Windingstad ist so einer, dem man zutrauen könnte, das Klassement nochmal ordentlich durchzuwirbeln. Aber der Norweger biegt oben falsch ab, da hat er danach natürlich keine Chance mehr und wird Letzter.
Kosi
 
Der Trainer der Slowenen hat den Kurs gesteckt, bringt das einen kleinen Vorteil für Klemen Kosi? Das kann man mit einem klaren Nein beantworten, knapp vor Krenn wird er Vorletzter.
Casse
 
Einen klaren Favoriten gab es ja für heute nicht, am ehesten noch Paris. Aber alles, was jetzt kommt, ist natürlich ganz klar Marke Sensation. Und Casse begibt sich oben auf die Spur einer solchen, büßt dann in Coaches Corner aber zu viel ein. Aber unten holt er nochmal kräftig auf, Wow! Und Rang 5 vor einem Jansrud oder Dreßen beispielsweise, das haben schließlich auch nicht viele in ihrer Vita stehen!
Walder
 
Christian Walder komplettiert die ersten 20 Läufer, vielleicht kann er ja die Spur von Landsmann Mayer kopieren? Oben ist er schneller, aber das waren viele andere vor ihm auch schon, ab Coaches Corner hat Mayer zu zaubern begonnen - und Walder muss hier Tempo rausnehmen, weil er zu direkt dran war. Eine Sekunde ist weg und damit alle Aussicht auf einen Top-Platz, der zwölfte ist es am Ende.
Franz
 
Jaja, mit Sicherheit hat man Max Franz gesagt, welche Linie Mayer hier auf dem Weg ganz nach vorne gewählt hat. Nur kann sein Landsmann diese Linie auch finden? Franz ist eng dran, aber nicht ganz so sauber wie Mayer, das schlägt sich auch in der Zeit wieder. Hinter Dreßen reiht er sich als Zehnter ein.
Theaux
 
Von Adrien Theaux erwarten wir da mehr, das sieht auch ganz gut aus beim Franzosen. Coaches Corner findet er einen Schleichweg, auf vier Zehntel bleibt er dran an Mayer. Aber was macht er denn da? Andriften vor dem flachen Abschnitt am Ende, das weiß er selber besser, das kostet zu viel Zeit.
Sejersted
 
Für Sejersted verlief der Start gestern weniger optimal, ohne Punkte musste er zurück ins Hotel. Und das droht auch heute, nachdem er oben auf Abwegen war. Nach der Coaches Corner folgt auch noch ein Fehler auf dem Innenski, da fährt er gegen die Hinterbänkler - und mit über zwei Sekunden Rückstand lässt er nur Krenn hinter sich.
Odermatt
 
Diesen Mann muss man auch auf dem Zettel haben! Fünfmaliger Juniorenmeister, gestern mit Startnummer 62 auf Platz 17 - Marco Odermatt ist einer, der es ganz weit bringen kann! Heute aber fährt er zu wild, zu direkt, da zahlt er Lehrgeld. Aber unten knallt er die Skier perfekt in die Spur und rettet sich auf den 6. Platz, ganz starke Fahrt vom Schweizer!
Ferstl
 
Mit einem 14. Platz war Ferstl gestern stark in die Saison gestartet, das war beim Dreßen-Triumph fast untergegangen. Den Spieß könnte er heute mit einem Zauberlauf heute vergessen machen, aber was ist das?! Oben hat er so viel Speed, dass er den Eingang in den Steilhang total verpasst, da hebt es ihn weit raus und schon ist eine Sekunde weg. Ist das ärgerlich, er hatte oben nur drei Hundertstel Rückstand, am Ende sind es deutlich mehr und Platz 12. Mist!
Roger
 
Gestern musste Brice Roger zusehen, das hat er aber offenbar nicht sehr aufmerksam getan, er hat schon oben deutlich Rückstand, das bringt ihn am Ende vor Krenn auf Rang 13.
Mayer
Mit Matthias Mayer folgt gleich der nächste Österreicher - und der kommt mit drei Zehnteln Vorsprung in den Steilhang! Hält er seine starke Linie? Ja, er baut sogar aus! Vier Zehntel sind es am Ende, der ÖSV macht die Pleite von gestern offenbar vergessen.
Reichelt
 
"Der fährt immer noch Ski?!" - Hannes Reichelt, 39 Jahre alt mittlerweile und noch immer einer der Besten in dieser Branche. Gestern war er 29., da soll es heute etwas weiter nach vorne gehen. Aber dafür muss er sich im Steilhang sputen, denn oben brummt es ihm ordentlich Gepäck auf, da muss er unten jetzt Gas geben. Etwas mehr als eine Sekunde fehlt ihm im Ziel, da wird er vermutlich am Ende etwas besser stehen als gestern.
Kilde
 
Kilde ist Norwegens Nummer 2 hinter Jansrud, kann er den Routinier auf der Piste mal bezwingen? Oben fährt er Vollgas, das zahlt sich aus, aber er kommt mit zu viel Speed in den Eingang zum Steilhang, da wird er weit rausgetragen und verliert fast drei Zehntel. Wie kommt er unten durch? Sehr ordentlich, das reicht tatsächlich für Platz 4 vor Jansrud!
Dreßen
 
Jetzt der Star von gestern, kann Thomas Dreßen uns noch einmal verzaubern? Oben ist er dran, auch wenn seine Linie nicht ganz so direkt wirkt. Vier Zehntel Rückstand bevor es unten rein geht, das war gestern sein Metier, geht da noch was? Nein, heute verliert er kontinuierlich, ist am Ende mit sieben Zehnteln Rückstand auf Platz 5. Das ist dennoch ein tolles Wochenende für den Comebacker, egal wie das hier ausgeht!
Kriechmayr
 
Kriechmayr ist der zweite Österreicher, der sich aus dem Starthäuschen auf die Piste schmeißt. Oben superstark, fantastische, enge Linie, tolle Körperspannung, frech sieht das aus! Aus der Coaches Corner raus nimmt er sogar Vorsprung in den Zielhang mit, kann er die 16 Hundertstel halten? Nein! Ein Zehntel fehlt im Ziel, zeitgleich mit Caviezel, ärgerlich und trotzdem stark, da wird es gemischte Gefühle beim ÖSV geben.
Ganong
 
Bis zum Steilhang ist Ganong auf der Spur von Jansrud, unten fehlt ihm dann aber die Power des Spitzen-Trios. Aber Platz 4 ist auch eine respektable Leistung!
Paris
 
Stichwort gestern, da wird sich Paris sicher geärgert haben - kann er das in Energie umwandeln? Oben fährt er schon wieder irre stark, da leuchtet es grün auf. Coaches Corner fährt er direkter, da hat er vorher nicht aufgepasst und ist knapp hinter dem Schweizer. Aber unten bringt der Koloss den Speed mit, um sich wieder vor Caviezel zu schieben, was für eine Leistung vom Italiener an diesem Wochenende - schon jetzt!
Nyman
 
Gestern waren Caviezel und Feuz zeitgleich, heute distanziert Caviezel den Landsmann fast eine Sekunde. An wessen Schatten hängt sich Nyman? Oben identische Zeit wie Caviezel, dann rutscht er vor dem Steilhang plötzlich ein wenig aus der Spur und muss kräftig rudern, schon ist er eine Sekunde hinten dran und hat keine Chance mehr. Er setzt sich knapp vor Clarey.
Caviezel
 
Mauro Caviezel bringt die Schweizer Farben gleich noch einmal auf die Piste, oben ist er tatsächlich schneller als Jansrud, aber nur drei Hundertstel. Coaches Corner fährt er zu vorsichtig, aber dafür kommt er dann mit ordentlich Power in den Steilhang, das geht überraschend perfekt auf und bringt ihm vier Zehntel Vorsprung. Und die bringt er ins Ziel, bärenstark!
Feuz
 
Oder kann Feuz ihn direkt von der Spitze verdrängen? Der Kurs müsste ihm liegen, es fehlt ihm auch nicht viel auf Jansrud, kann er Coaches Corner ebenso entfesselt fahren? Feuz investiert gut in die Linie, bleibt auf vier Zehntel dran, jetzt muss er die Skier laufen lassen. Klappt nicht ganz, aber eine halbe Sekunde hinter Jansrud ist er vorerst Zweiter.
Jansrud
 
Gestern startete Kjetil Jansrud mit ordentlich Wucht in die Abfahrt, erst unten patzte der Norweger und warf die Top-Zeit weg. Und heute? Oben sehr aggressiv, absolute Bestzeit, mutige und direkte Linie auch beim Eingang zur Coaches Corner, der Norweger ist schon wieder überragend auf Kurs. Eine Sekunde vor dem Zielhang, im flachen hat er Top-Speed, büßt trotzdem noch ein Zehntel ein - aber das könnte schon die Tages-Bestzeit sein!
Krenn
 
Mit Krenn folgt direkt der erste ÖSV-Läufer, oben ist er nicht ganz so zackig dabei, vor Coaches Corner dann kurz die Spur verlassen, das kostet weitere zwei Zehntel. Im Ziel sind es sogar 66 Hundertstel, das war nicht ganz die Fahrt, die man sich in der Alpenrepublik gewünscht hat.
Clarey
Johan Clarey eröffnet den Super G, ab geht die Post! Und das sieht sehr flott aus oben beim Franzosen! Coaches Corner, hier staubt es ein wenig, aber hier muss man auch perfekt fahren, um am Ende ganz vorne dabei zu sein. Tief in der Hocke geht es in den Zielhang, 1:33.22 ist unsere erste Duftmarke.
Startliste
 
Den Auftakt macht der Franzose Johan Clarey, der damit auch ausgezeichnete Chancen auf einen Podiumsplatz hat, Abfahrt-Sieger Dreßen geht mit der 10 ins Rennen. Jansurd (3), Kilde (11) und Paris (7) hatten wir auch schon genannt, zwei US-Amerikaner haben wir auch noch in den Top-10, die wir nicht außer Acht lassen dürfen, namentlich Steven Nyman (6) und Travis Ganong (8). Insgesamt gehen 61 Läufer an den Start, der letzte DACH-Athlet ist Urs Kryenbühl mit der Startnummer 55.
DSV, ÖSV, Swiss Ski
 
Kriechmayr und Caviezel, das ist das Stichwort für einen Blick auf unsere DACH-Athleten. Josef Ferstl (Startnummer 15) rundete den Dreßen-Triumph gestern mit einem guten 14. Platz ab, mit Dominik Schwaiger (25), Andreas Sander (24), Klaus Brandner (49) und dem Neu-Deutschen Romed Baumann (52, zuvor ÖSV) schickt der DSV stolze sechs Fahrer ins Rennen. Der ÖSV legt sogar noch drauf und hat neun Pfeile im Köcher, darunter mit Christoph Krenn (2), Kriechmayr (9), Hannes Reichelt (12), Matthias Mayer (13), Max Franz (19) und Christian Walder (20) durchaus ambitionierte Kandidaten. Und Swiss Ski hat ebenfalls neun Asse im Ärmel mit Feuz (4), Caviezel (5), Marco Odermatt (16) und Co.
Norweger
 
Aber im Jahr eins nach Aksel Lund Svindal blicken wir natürlich auch auf die Norweger, immerhin hat niemand geringeres als Kjetil Jansrud erst kürzlich verlauten lassen, er wolle nicht weniger als "ein paar Glaskugeln" gewinnen. Jansrud hat erst letztes Jahr hier vor dem Österreicher Vinzent Kriechmayr und dem Schweizer Mauro Caviezel den Titel geholt und bringt mit Aleksander Aamodt Kilde Verstärkung mit.
Favoriten
 
Dreßen vor Paris, die Schweizer Carlo Janka und Beat Feuz komplettierten das Podium und ein völlig verrücktes Rennen mit zwei zeitgleichen Dritten auf dem Podium. Und damit haben wir natürlich schon vier Favoriten gefunden, Paris ist dabei natürlich DER Favorit, klar, er hat schließlich im letzten Jahr die Disziplinwertung und WM-Gold im Super G gewonnen. Aber da war ja auch kein Thomas Dreßen dabei, oder?
Rückblick
 
Jetzt aber nehmen wir uns die Zeit und ziehen alle Hüte der Welt. Was muss man für ein abgebrühter Champion sein, um SO zurückzukommen?! Auf den Tag genau ein Jahr nach seinem bitteren Kreuzbandriss in Beaver Creak feierte DSV-Shootingstar Thomas Dreßen gestern bei der Abfahrt sein Comeback - und wie! Mit einer blitzsauberen Fahrt setzte er sich zwei Hundertstel vor Dominik Paris (Italien) und feierte direkt seinen ersten Saisonsieg. Einen historischen dazu, nie zuvor hat ein Deutscher drei Rennen in der alpinen Königsdisziplin gewonnen, so wie Dreßen nun nach seinem Erfolg vor zwei Jahren im norwegischen Kvitjfell und dem irren Triumphzug auf der Streif. Sensationell! Oder wie Dreßen gestern dem ORF erklärte: "Das ist der Wahnsinn!"
Super G
 
Kanada calling! Und der DSV hört, feierte gestern einen sensationellen Triumph, doch dazu gleich noch mehr. Nehmen wir den Schwung von Thomas Dreßen mit und starten hinein in den zweiten Highspeed-Wettkampf der Herren in Lake Louise!
vor Beginn
 
Herzlich willkommen in Lake Louise zum Super G der Herren.
Nr.
Name
Nation
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