Weltcup - La Thuile (Italien)
Beendet
Samstag, 29. Februar 2020
Super G der Damen
Rang
Name
Zeit in min
Diff. in Sek.
1.
Nina Ortlieb (AUT)
1:11.72
2.
Federica Brignone (ITA)
1:11.73
+ 0.01
3.
Corinne Suter (SUI)
1:11.79
+ 0.07
4.
Petra Vlhova (SVK)
1:12.11
+ 0.39
5.
Marta Bassino (ITA)
1:12.23
+ 0.51
6.
Ester Ledecka (CZE)
1:12.27
+ 0.55
7.
Elena Curtoni (ITA)
1:12.50
+ 0.78
8.
Joana Hählen (SUI)
1:12.54
+ 0.82
9.
Wendy Holdener (SUI)
1:12.67
+ 0.95
10.
Lara Gut-Behrami (SUI)
1:12.70
+ 0.98
Live-Ticker 
Automatische Aktualisierung
Verabschiedung
Das war es für heute vom Super G in La Thuile, im Aostatal geht es morgen ab 11:15 Uhr mit der alpinen Kombination weiter. Bis dahin bedanke ich mich für Ihr Interesse und wünsche noch einen schönen Samstag-Nachmittag - vielleicht ja mit dem Super G der Herren in Hinterstoder (Österreich) nebenan live bei uns im Ticker (12:30 Uhr). Bis morgen!
DSV, ÖSV, Swiss Ski
Während der ÖSV und Swiss Ski einen Podestplatz feiern, blamiert sich der DSV mit zwei Ausfällen und einem vorletzten Platz, da müssen noch einige Hausaufgaben erledigt werden. Die Schweiz dagegen hat mit Hählen (8), Holdener (9) und Gut-Behrami (10) sogar vier Läuferinnen unter den Top-10 und damit ein bärenstarkes Mannschaftsergebnis, auch wenn man nach zwei Doppelsiegen zuletzt von Gut-Behrami und Suter in Crans Montana verwöhnt worden war.
Weltcup
Denn die Weltcup-Führende (1378 Punkte) baut ihren Vorsprung auf die Slowakin Vlhova (1189) wieder etwas aus, auf Shiffrin (1225) sowieso - und durch die Absage der Rennen der Ofterschwang werden die Technik-Spezialistin die Italienerin kaum mehr einfangen können. Suter als Disziplinführende sammelt ebenfalls wichtige Punkte (360) auf dem Weg zur kleinen Kristallkugel, Brignone ist ihr aber noch näher in den Nacken gerückt (341). Der letzte Super G soll beim Saisonfinale am 19. März in Cortina stattfinden. Heimvorteil Brignone?
Fazit
Erster Saisonsieg für Nina Ortlieb und ein famoser noch dazu! Die Österreicherin setzte sich mit einer erstklassigen Fahrt knapp vor Corinne Suter und war in der Folge auch von Federica Brignone und Petra Vlhova nicht mehr einzufangen. Die Italienerin wird bei ihrem Heimrennen mit einer Hundertstel Rückstand Zweite und hat deshalb ein strahlendes und ein weinendes Auge, aber am Ende der Saison wird sie wohl darüber hinweg lachen können.
Simari Birkner
Macarena Simari Birkner kommt als letzte Läuferin ins Ziel, erlöst Hronek von der Roten Laterne und setzt den Schlusspunkt mit über acht Sekunden Rückstand.
Ferk
Hoho! Mit der Startnummer 50 fährt Altmeisterin Marusa Ferk noch in die Punkte, Leidtragende ist die Französin Laura Gauche.
Pirovano
Lauter Jubel im Aostatal, Laura Pirovano bleibt deutlich unter zwei Sekunden zurück und brettert damit noch auf Platz 17, da darf sie sich zu Recht feiern lassen.
Dorsch
Aber unsere Wünsche werden nicht erhöhrt, Dorsch verpasst auf Platz 34 knapp die Punkte.
Schneeberger
Wow! Rosina Schneeberger findet sogar noch mehr Potential in der Strecke und jagt zwischen ihre Landsfrauen Schmidhofer und Fest auf Platz 20. Das wünschen wir uns nun auch für Patrizia Dorsch, die letzte Deutsche.
Piot
Die 1:14:54 von Nina Ortlieb muss man momentan knacken, um sich noch in die Punkte zu schieben. Und die Französin Jennifer Piot macht das mit Bravour, setzt sich sogar auf Rang 22 und zeigt, dass in der Piste noch Potential steckt.
Kopp
Immerhin weist Rahel Kopp nach, dass der Starthang nicht ohne Tücken ist, auch die Schweizerin hat dort schon große Schwierigkeiten und verpasst im Anschluss die Punkteränge.
Dorigo
Das passt in den Tag des DSV, das Debüt von Fabiana Dorigo endet schon, bevor die Kamera überhaupt auf der 21-Jährigen drauf ist. Wie Hronek ist sie am zweiten Tor schon völlig falsch dran, nur kann sie es nicht mehr korrigieren und fährt am dritten Tor vorbei.
Gauche
Die Plätze 25 bis 30 werden aktuell noch hart attackiert, auch die Französin Laura Gauche fährt in diesen Bereich rein und schiebt sich auf Rang 27.
Suter
Huch, Jasmina Suter verliert vor dem Übergang in den Zielhang komplett die Linie und fährt fast ins Fangnetz, das kann sie noch vermeiden, den Ausfall aber nicht.
Johnson
Breezy Johnson ist bekannt für einen wilden Fahrstil, das kontrolliert sie heute gut. Dennoch kommt auch die US-Amerikanerin nicht über Platz 26 hinaus.
Gritsch
Franziska Gritsch ist aktuell vielleicht eine der größten Wundertüten, Platz 2 zuletzt in der Kombination, da will sie auch heute wieder hin - aber das Ziel verfehlt sie deutlich, es geht zurück auf die 27.
Gasslitter
Die Südtirolerin Verena Gasslitter dagegen hat schon oben die zwei Sekunden Rückstand, die man sich für eine gute Zeit erlauben darf. Viele Rutschphasen, da lässt sie noch mehr Zeit liegen und fällt sogar fast noch hinter Hronek zurück.
Fest
Nadine Fest eröffnet die restlichen 21 Läuferinnen, ist oben gut dabei, einen kleinen Außenskiwackler können wir erkennen, aber sonst passt das, deshalb ist auch der Rückstand bei einer knappen Sekunde sehr ordentlich. Richtig auf Attacke geht die Österreicherin zwar nicht, aber mit Rang 20 kann sie zufrieden sein.
Ledecka
Kann Ester Ledecka noch ein Wörtchen mitreden, wenn es um den Tagessieg geht? Die amtierende Olympiasiegerin fährt das erste Tor sehr direkt an, muss dann etwas korrigieren, fährt aber auf Zug. Eine halbe Sekunde fehlt zwar noch, aber damit kann man die Top-10 angreifen, was geht sich für die Tschechin aus? Rang 6, ganz stark!
Weidle
Kira Weidle und Ester Ledecka schließen die ersten 30 Läuferinnen ab, gibt es noch eine Sensation? Weidle trifft immerin schonmal die ersten beiden Tore, ein Vorteil gegenüber Hronek, dann aber fährt sie am fünften oder sechsten Tor vorbei, zweiter Ausfall heute.
Siebenhofer
An die Form des letzten Jahres kann Siebenhofer diese Saison nicht heranreichen, kann sie heute mal punkten? Dafür müsste sie den Rückstand unter zwei Sekunden halten, die hat sie aber schon vor dem Übergang in den Zielhang fast. Und so reicht es wieder nur zu Rang 23.
Hronek
Die erste DSV-Athletin heißt Veronique Hronek, die fährt oben fast schon an den ersten beiden Toren vorbei, das ist natürlich maximal ärgerlich, denn jetzt fährt sie drei Sekunden hinterher und holt die Rote Laterne, das ist klar. Am Ende sind es sogar exakt vier Sekunden, was für eine Klatsche.
Heider
Michaela Heider konnte sich von Ortlieb ganz genau erklären lassen, wie man fahren muss - und dann patzt sie oben gleich böse auf dem Innenski, liegt fast im Schnee, da fehlt in der Folge natürlich auch die Geschwindigkeit, schon liegt sie eineinhalb Sekunden zurück. Eine knappe Sekunde kommt sogar noch oben drauf.
Worley
Nun genannte Tessa Worley, schon sind wir wieder in einem ganz anderen Zeitrahmen, denn die Französin ist unter einer Sekunde dran. Klar, das Podium kann sie damit nicht angreifen, aber die Top-10! Im Zielhang lässt Worley aber zu viel Zeit liegen, sie fällt noch auf Platz 17 zurück.
Merryweather
Worley und Ledecka warten wir mal noch ab, ehe wir Ortlieb zum ersten Sieg gratulieren, Alice Merryweather wird diesen jedenfalls nicht gefährden. Viel eher "gefährdet" sie die Rote Laterne von Gagnon, die sie nur knapp vermeiden kann.
Gagnon
Marie-Michele Gagnon sucht ihre Topform in diesem Jahr bislang noch, die findet sie auch heute nicht. Vielleicht ja morgen in der Kombination aus Slalom und Super G, da sollte mehr drin sein als Rang 22 - den sie heute sicher auch nicht halten wird.
McKennis
Noch mehr Steine legt sich Alice McKennis in den Weg, die US-Amerikanerin hat schon oben fast zwei Sekunden in Rot, da hilft ihr auch die hohe Geschwindigkeit beim Übergang in den Zielhang nichts - nur Delago war bisher langsamer!
Nufer
Italien und die Schweiz sind heute wieder mal richtig stark, kann auch Priska Nufer auf dieser Welle reiten? Leider nicht, die 28-Jährige driftet zu oft an, da lässt sie viele Zehntel liegen und wird nur 16.
Curtoni
Für Elena Curtoni wäre das jetzt natürlich eine Sensation, würde sie vor ihren Landsfrauen landen, denn Brignone (2) und Bassino (5) liegen ja weit vorne. Lautstark wird die Italienerin angefeuert - und das pusht sie offenbar richtig, denn auch Curtoni gibt mächtig Gas, hält den Rückstand bei einer halben Sekunde, da kann sie zumindest Bassinos Zeit angreifen. Das klappt nicht ganz, aber Rang 6 lässt sie dennoch jubeln.
Hählen
Vor vier Jahren war Joana Hählen hier böse gestürzt, da hat sie heute offenbar noch eine Rechnung mit der Piste offen, denn die Schweizerin attackiert, fährt voll auf Zug! Schafft sie es vor ihre Landsfrauen Holdener und Gut-Behrami? Ja, exakt dort landet sie.
Holdener
Nächstes Phänomen, das ist Wendy Holdener, auch sie kommt ja eigentlich aus den Technik-Disziplinen, stand aber schon in Garmisch beim Super G auf dem Podest (Rang 3). Und auch sie kann oben mit Bassino und Vlhova mithalten, hält den Rückstand gering, doch bei ihr reicht es unten raus nicht mehr für einen Angriff - aber knapp vor Gut-Behrami schiebt sie sich auf Rang 6.
Bassino
Nun kommt ein Italien-Schweiz-Block, den Anfang macht Marta Bassino, die Zweite vom Super G in Bansko, da war nur Shiffrin schneller und die ist heute bekanntlich nicht dabei. Die Italienerin ist oben dran, verliert dann aber doch eine halbe Sekunde - holt aber wieder etwas auf! Da geht unten noch was, leichter Fehler aber vor dem Zielsprung, da muss sie danach etwas korrigieren und fällt hinter Vlhova zurück. Italien jubelt natürlich trotzdem!
Vlhova
Brignone auf der 2 - was macht Petra Vlhova? Super G ist nicht ihr Spezialgebiet, Platz 9 in Garmisch war ihr bestes Ergebnis in dieser Saison. Und die Slowakin attackiert, das sieht richtig dynamisch aus - und sie liegt sieben Hundertstel vorne! Acht Hundertstel nach der zweiten Zeitnahme, das wird ein Krimi unten raus, wo Brignone und Ortlieb so stark waren. Weiter Sprung, viel riskiert und etwas verloren, jetzt muss sich Vlhova sputen. Rang 4!
Tippler
Österreich steht oben, sowohl am Podest als auch am Start. Kann Tamara Tippler die Ortlieb-Linie finden? Kurzer Außenskifehler, wird abgetragen und verliert sieben Zehntel, hat dann auch keinen Speed - das wird eher ein Kampf um die Ränge 5 bis 10. Und den verliert sie unten sehr deutlich.
Delago
Italien lässt wieder die Kuhglocken läuten und schwingt die Fahnen, Nicol Delago steht am Start! Aber oben verdreht es sie, schon ist sie raus aus dem Rennen um das Podium, kann sie unten noch eine gute Platzierung retten? Nein, entweder stimmt da die Zeitnahme nicht oder sie hat fast drei Sekunden Rückstand im Ziel - und die Zeitnahme stimmt offenbar.
Miradoli
Gleich die nächste Französin hinterher, psychologisch natürlich ungünstig für Romane Miradoli, die in den ersten beiden Abschnitten auch prompt je eine halbe Sekunde einsammelt. Mehr wird es aber nicht, damit fährt sie hinter Gut-Behrami auf Platz 5!
Gauthier
Vierte in Garmisch, Tiffany Gauthier darf man also nie unterschätzen, aber auch sie patzt oben mächtig, ist am dritten Tor schon völlig daneben und muss das Rennen quasi neu beginnen. Innenskifehler beim Übergang, die Französin fliegt spektakulär durch das Tor von der Piste ab und scheidet aus, ernsthaft verletzt hat sie sich dabei hoffentlich nicht. Sie steht von selbst auf, das ist ein gutes Zeichen!
Weirather
Der letzte Super G in La Thuile datiert übrigens aus dem Frühjahr 2016 - Siegerin damals? Tina Weirather! Das wird sie heute nicht wiederholen, das steht schon oben fest, da verliert sie komplett die Linie und muss weite Wege fahren. Unten raus fängt sie sich wieder, landet knapp vor Marsaglia - und schreit ihren Frust gerade heraus.
Marsaglia
Vielleicht kann ja Francesca Marsaglia für den Heimsieg der Italienerinnen sorgen? Etwas zögerlicher Start, dann staubt es stark auf, aber Marsaglia steht noch auf den Skiern und fährt, aber kann man sieben Zehntel unten raus überhaupt noch aufholen? Nein, nein, da fehlt auch der Speed etwas, mehr als Patz 7 ist da nicht drin.
Gut-Behrami
Nettes Bild, während sich oben Lara Gut-Behrami ins Rennen wirft, wirft unten Brignone ihre Ski weg, die Italienerin wollte den Heimsieg offenbar doch mehr, als dass sie sich über einen starken 2. Platz freuen könnte. Aber was macht Lara? Heute nicht ganz so auf Zug, verliert von Abschnitt zu Abschnitt, ist vielleicht auch nicht ganz die Strecke für die kleine Schweizerin, die aber immerhin unter einer Sekunde Rückstand bleibt. Best of the rest sozusagen!
Stuhec
Ilka Stuhec gehörte immer zu den schnellsten Starterinnen, das ist nach der Knieverletzung längst nicht mehr so - und über eine Sekunde Rückstand vom Start weg sind eine Packung, über zwei Sekunden im Ziel sogar eine Ohrfeige für die zweimalige Weltmeisterin!
Brignone
Jetzt kommt die Lokalmatadorin, was quetscht sie aus dieser Strecke raus? Top-Speed oben, Bestzeit oben drauf, sagenhaft. Aber sie ist nicht ganz so direkt wie Ortlieb und Suter, verliert etwas - und unten waren die anderen beiden ja genial drauf, die Italienerin auch? Die Italienerin auch! Aber um eine Hundertstel verpasst sie den möglichen Heimsieg und schiebt sich zwischen Ortlieb und Suter, Jubel und Ärger in einem bei Fede Brignone!
Ortlieb
Sechsmal Österreich und Schweiz, das hatte ich Ihnen ja gesagt, Nina Ortlieb ist die letzte in diesem Block. Oben ist sie dran an Suter, sogar etwas schneller, aber die Gründe kennen wir - bringt sie es ins Ziel? Ja! Mit sieben Hundertsteln Vorsprung fährt sie an die Spitze, eine geniale Fahrt, das wird auch Suter anerkennen.
Suter
Was ist das denn für eine verrückte Fahrt? Corinne Suter bekommt oben einen Schlag auf die linke Hand, verliert dabei fast den Stock und muss sich während der Fahrt zurück in die Schlaufe kämpfen - und hat trotzdem etwas Vorsprung! Endlich wieder drin, zeigt sie, warum sie die Führende in dieser Disziplin ist: Über eine Sekunde schneller als die Konkurrenz brettert sie den Hang runter ins Ziel, das ist eine Machtdemonstration!
Flury
Wie viel wäre für Venier bitte drin gewesen, hätte sie oben nicht beinahe ein Tor verpasst? Jasmine Flury hat schon oben fast eine Sekunde Rückstand, sammelt weiter fleißig rote Hundertstel - erst im unteren Hang lässt sie es krachen, dafür aber ordentlich, sie zaubert sich noch vor Schmidhofer. Was wäre hier drin gewesen, hätte sie vom Start weg gepusht?
Schmidhofer
Von sechs Podestplätzen holte Nicole Schmidhofer drei auf italienischem Boden, ist das ein Vorteil? Stellt oben gleichmal quer, driftet leicht an, ist aber dennoch flotter dran als Gisin. Aber sie verliert weiter an Zeit, fährt nicht ganz so direkt wie Gisin und Venier zuvor und hat daher über eine halbe Sekunde Rückstand. Das war nichts!
Gisin
Nanu, Michelle Gisin ist oben langsamer als Venier, aber klar, die Österreicherin war ja so schnell dran, dass sie dann fast am Tor vorbeigeschossen wäre. Das macht die Schweizerin deutlich besser, schon leuchtet es Grün auf - aber wie lange? Gisin schleicht den Berg runter, das sieht feinfühlig, aber nicht schnell aus. Sieben Hundertstel bringt sie dennoch ins Ziel!
Venier
Los geht es mit Stephanie Venier, viel Gelände vom Start weg, das sieht schwierig aus und prompt muss die Österreicherin die Handbremse ziehen, um im Kurs zu bleiben. Der Rest sieht ordentlich aus, mit Tempo durch den Übergang, unten den Zielsprung gut genommen, aber eine Top-Zeit ist das vermutlich noch nicht.
Startliste
Insgesamt gehen 51 Läuferinnen an den Start, Brignone (7) ist die erste Starterin, die nicht aus Österreich oder der Schweiz kommt, ihr folgt gleich Ilka Stuhec, Vlhova kommt etwas später (16), davor ist vielleicht auch Tina Weirather mal für eine Überraschung gut (11). Laut wird es in Italien sicher noch bei Marsaglia (10), Delago (14), Bassino (17) und Curtoni (20), insgesamt hat auch die Federazione Italiana Sport Invernali neun Starterinnen.
DSV, ÖSV und Swiss Ski
Dreimal Österreich und dreimal die Schweiz unter den ersten sechs Startern, Venier (1) wird den Lauf eröffnen, ihr folgen die Landsfrauen Schmidhofer (3) und Ortlieb (6) sowie Gisin (2), Flury (4) und C. Suter (5) von Team Swiss Ski. Mit Tippler (15) und Co. hat der ÖSV noch sechs weitere Asse im Ärmel, ebenso wie die Schweiz, die mit Gut-Behrami (9), Holdener (18) und Hählen (19) sogar noch stärker einzuschätzen ist. Und wer sind die deutschen Hoffnungen? Kira Weidle (29) und Veronique Hronek (27) führen das DSV-Quartett an, welches ein neues Gesicht mitbringt: Die 21-jährige Fabiana Dorigo feiert beim Super G von La Thuile ihr Weltcup-Debüt.
Favoritinnen
Dort, also in der Schweiz, feierte im Übrigen Lara Gut-Behrami in der Abfahrt sensationell ihre Wiederauferstehung mit einem doppelten Heimsieg vor Landsfrau Corinne Suter. Suter wiederum ist nun im Super G natürlich die große Favoritin, immerhin liegt die Schweizerin in der Disziplinwertung auf Platz 1 (300 Punkte) und gewann den letzten Super G Garmisch-Partenkirchen. Ihr folgen Brignone (261), die in Sotschi gewonnen hatte und die Österreicherin Nicole Schmidhofer (206). Der Super G in Lake Louise ging nach Deutschland an Viktoria Rebensburg, die ihre Saison verletzungsbedingt leider ebenso früher beenden musste, wie St. Moritz-Siegerin Sofia Goggia. In Bansko hatte Shiffrin triumphiert.
Weltcup
Neben Shiffrin (1225 Punkte) und Brignone sorgt auch Petra Vlhova (1139) noch für einen spannenden Dreikampf an der Weltcupspitze, die Slowakin konnte zuletzt in der Schweiz allerdings nur einmal dick Punkte anschreiben: Bei der ersten Abfahrt wurde sie Vierte, danach bei Abfahrt II nur mehr 14., ehe sie in der Kombination im 2. Durchgang ausschied.
Shiffrin
Freilich begünstigt durch das schreckliche private Pech der amerikanischen Schneekönigin, noch immer ist bei der 24-Jährigen nach dem tragischen Tod ihres Vaters nicht an Ski-Rennen zu denken - vielleicht sehen wir die Doppel-Olympiasiegerin zu den Technik-Rennen in Are (12., 13. und 14. März) wieder, Betonung liegt hier aber auf dem Vielleicht. "Ich hoffe, dass Mikaela bald zurückkommen kann. Es würde ihr sicher gut tun, und es wäre auch ein Gewinn für den Ski Weltcup. Hoffentlich kommt bald die Zeit, dass sie das wieder tun kann, was sie am meisten liebt", schickte Brignone vor ihrem Heimrennen freundschaftliche Grüße nach Colorado.
Brignone
La Thuile, das ist das Heimrennen der Weltcupführenden: Federica Brignone. Die 29-jährige Mailänderin ist in bestechender Form, wies das zuletzt in Crans-Montana wieder nach: Rang 7 und 4 bei den beiden Abfahrten, zum Abschluss der große Triumph in der Kombination. Auch in Sestriere fuhr sie beim Riesenslalom schon vor heimischer Kulisse zum Sieg. Mit nun 1298 Punkten hat sich die Italienerin im Gesamtweltcup auch an Mikaela Shiffrin vorbeigeschoben und greift nach der großen Kristallkugel, ihr größter Erfolg nach WM-Silber in Garmisch-Partenkirchen 2011 und Olympia-Bronze in Pyeongchang 2018 (jeweils im Riesenslalom).
La Thuile
Nochmal die langen Bretter angeschnallt und dann ab zum vorletzten Super G der Damen ins Aostatal! Kurz stand das Rennen zwar auf der Kippe, Grund ist natürlich die Ausbreitung des Coronavirus' in Norditalien, doch hier in La Thuile besteht keine Ansteckungsgefahr, heißt es seitens der Regierung, und somit gibt es grünes Licht von der FIS. Und los!
vor Beginn
Herzlich willkommen in La Thuile zum Super G der Damen.
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