Weltcup - Lenzerheide ()
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Freitag, 19. März 2021
Team-Wettbewerb
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Ausblick
Für heute soll es das vom Weltcupfinale in Lenzerheide gewesen sein. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit! Am Wochenende stehen nun noch die Riesentorläufe und die Slaloms auf dem Programm. Dabei hoffen wir auf ähnlich gutes Wetter wie heute, um für Sie ausführlich berichten zu können. Bis dahin! Einen schönen Tag noch!
Sieg für Norwegen!
Letztlich steht der Weltmeister auch beim Team-Wettbewerb im Rahmen des Weltcupfinales ganz oben, bestätigt damit die Goldmedaille von Cortina. Vor allem auf Kristin Lysdahl und Leif Kristian Nestvold-Haugen war Verlass, die für Norwegen alle ihre Läufe gewannen. Dabei fuhr Letzterer die absolut beste Zeit des Tages, tat das auf dem schnelleren blauen Kurs. Auch die Deutschen stellten einmal mehr unter Beweis, dass sie diesen Team-Wettkampf ausgezeichnet beherrschen. Der WM-Dritte ging heute noch einen Schritt weiter und schaffte es ins Finale, wo man denkbar knapp das Nachsehen hatte. Ab dem Viertelfinale gingen tatsächlich alle Duelle 2:2 aus. Es mussten also stets die jeweils schnellsten Frauen- und Männerzeiten herangezogen werden. Auf diese Weise wurde auch das kleine Finale zugunsten Österreichs entschieden. Die Schweiz blieb heute bereits im Viertelfinale hängen, scheiterte dort an den am Ende viertplatzierten Schweden.
4. Lauf
Nun aber hat der DSV noch Alexander Schmid in der Hinterhand. Die Aufgabe gegen Sebastian Foss-Solevaag ist allerdings anspruchsvoll. Und der Norweger kommt gut weg. Doch der Deutsche hält dagegen, zieht vorbei und gewinnt mit drei Zehnteln. In der Summe der besten Damen- und Herrenzeit jedoch haben die Norweger um 22 Hundertstel die Nase vorn.
3. Lauf
Dann geht es Lena Dürr auf dem roten Kurs an. Kristin Lysdahl kommt allerdings viel besser weg. Und die Norwegerin lässt sich nicht stoppen. Die Deutsche gelangt nicht mehr ran, das gibt einen deutlichen Rückstand. Zudem fährt Lysdahl die schnellere Frauenzeit gegenüber Andrea Filser vorhin, was bei einem 2:2 zum Tragen käme.
2. Lauf
Nun dürfen die Norweger die Vorteile des blauen Kurses nutzen. Was kann Linus Straßer dagegen ausrichten? Zudem stellt Leif Kristian Nestvold-Haugen einen starken Gegner dar. Der Deutsche stemmt sich nach Kräften entgegen, fährt nahezu gleichauf, doch es reicht nicht ganz. 14 Hundertstel fehlen - 1:1! Der Norweger fährt die erste Laufzeit unter 21 Sekunden.
Norwegen - Deutschland
Andrea Filser soll vorlegen, ist auf dem blauen Kurs angesetzt. Doch Kristina Riis-Johannessen lässt sich nicht abschütteln. Die Deutsche muss kämpfen und bringt 17 Hundertstel Vorsprung ins Ziel.
Finale
Nun fehlt uns noch der Sieger des Tages, den jetzt gleich Weltmeister Norwegen und der WM-Dritte Deutschland im Finale ermitteln werden.
4. Lauf
Somit muss Adrian Pertl jetzt gewinnen, darf aber auf dem blauen Kurs ran. Weiß er das zu nutzen? Der Start zumindest gelingt. Und der Österreicher hat die Nervenstärke, das bis nach unten durchzuziehen. Eine knappe Viertelsekunde spricht für den ÖSV. Das ist der Ausgleich zum 2:2. Und über die besten Männer- und Frauenzeiten schaffen es die Österreicher auf das Stockerl.
3. Lauf
Für die Skandinavier möchte das nun auch Sara Hector auf dem blauen Kurs schaffen. Das wird schwer für Katharina Huber. Doch auch die ÖSV-Läufern lässt sich nicht schrecken, hält gewaltig dagegen und verliert am Ende gerade mal um drei Hundertstel. Damit geht Schweden 2:1 in Führung.
2. Lauf
Nun macht sich Fabio Gstrein auf den Weg, hat auf dem langsameren roten Kurs aber eine gewaltige Aufgabe. So liegt der Österreicher von Beginn an hinten. Erst zum Ende holt er auf, bedrängt Kristoffer Jakobsen nach Kräften. Der Schwede rettet vier Hundertstel.
1. Lauf
Jetzt sind Moa Boström Müssener und Franziska Gritsch bereit, eröffnen somit den Kampf ums Podium bei herrlichstem Winterwetter. Da macht es einfach Spaß, Ski fahren zu dürfen. Die Österreicherin legt auf dem schnelleren blauen Kurs vor, fährt das von vorn. Zudem gerät die Schwedin ins Straucheln, verliert kurz vor dem Ziel den Ski, wird aber mit knapp einer Sekunde Rückstand gewertet.
Schweden - Österreich
Es geht also um den dritten und letzten Platz auf dem Stockerl. Da die Österreicher eben noch im Halbfinale tätig waren, müssen die Sportler erst einmal wieder nach oben gebracht werden. Die Athleten haben also durchaus Stress.
Kleines Finale
Damit hatten wir tatsächlich in allen Viertel- und Halbfinals das Ergebnis von 2:2, was natürlich auch für die Ausgeglichenheit des Starterfeldes spricht. Wird sich das etwa in der Form fortsetzen? Zunächst schauen wir jetzt auf das kleine Finale.
4. Lauf
Fabio Gstrein hat nun den Druck, muss gewinnen. Auf dem schnelleren Kurs legt der Österreicher gut los. Doch Linus Straßer bleibt dran. Unten wird es knapp. Gstrein siegt zwar mit sechs Hundertsteln, der Ausgleich zum 2:2 hilft dem ÖSV-Team aber nicht, denn über die Zeiten schafft es Deutschland ins Finale.
3. Lauf
Anschließend messen sich Andrea Filser und Katharina Huber. Die Deutsche fährt auf dem blauen Kurs und nutzt den kleinen Vorteil. Souverän bringt es die DSV-Athletin zu Ende, fährt mit 34 Hundertsteln Guthaben durchs Ziel und befördert ihre Mannschaft 2:1 nach vorn.
2. Lauf
Umso mehr ist nun Alexander Schmid gefordert - zumal der auf dem blauen Kurs fahren darf. Ein Sieg muss her aus deutscher Sicht. Schmid fährt zunächst gut, Adrian Pertl aber lässt nicht locker. Unten raus kommt der noch einmal richtig nahe. Der Deutsche rettet acht Hundertstel und sorgt fürs 1:1.
1. Lauf
Lena Dürr und Franziska Gritsch stehen sich gegenüber. Auf dem blauen Kurs legt die Österreicherin vor, lässt die Deutsche einfach nicht mehr herankommen und gewinnt deutlich mit mehr als vier Zehnteln Vorsprung.
Deutschland - Österreich
Noch interessanter für uns ist natürlich das zweite Halbfinale zwischen DSV und ÖSV.
4. Lauf
Leif Kristian Nestvold-Haugen ist gefordert, wenn der Weltmeister weiter um den Sieg kämpfen soll. Der Norweger legt gut los, das schaut glänzend aus. Kurz vor dem Ziel jedoch gibt es noch einen Wackler. Mattias Rönngren holt auf, schafft es aber nicht mehr. Wieder gibt es ein 2:2 - mit dem besseren Ende über die Zeiten für Norwegen.
3. Lauf
Erneut also zeichnet sich ein ganz enges Duell ab. Kristina Riis-Johannessen kommt gut weg, doch Sara Hector braucht nicht lange. Und die Schwedin zieht vorbei, gewinnt mit 23 Hundertseln Vorsprung und bringt ihr Team 2:1 in Führung.
2. Lauf
Kristoffer Jakobsen gelingt es auf dem blauen Kurs, den Takt vorzugeben. Von Beginn an liegt der Schwede vorn und behält die Nerven. Sebastian Foss-Solevaag streckt sich vergeblich - 1:1.
1. Lauf
Moa Boström Müssener und Kristin Lysdahl stehen bereit. Letztere legt gut los, fährt voraus. Das setzt die Schwedin unter Druck. Und so sehr sich diese auch müht, es bleibt ein deutlicher Rückstand von fast einer Sekunde. Führung für Norwegen!
Schweden - Norwegen
Damit haben wir die vier besten Teams auch schon ermittelt. Es kommt zu hochinteressanten Halbfinals. Bevor wir uns Deutschland gegen Österreich widmen, erleben wir zunächst eine rein skandinavische Auseinandersetzung.
4. Lauf
So bleibt auch das vierte Viertelfinale bis ganz zum Schluss spannend. Fabio Gstrein muss liefern und tut das. Der ÖSV-Laufer hält Zan Kranjec um 15 Hundertstel in Schach. Damit enden alle Viertelfinals mit 2:2. Und die Österreicher dürfen auf die schnellsten Zeiten der besten Frau und des besten Mannes bauen, schaffen es somit ins Halbfinale.
3. Lauf
Anschließend unterläuft Katharina Huber ein Fehler. Auf dem Innenski verliert die Österreicherin die Kontrolle, scheidet aus. Beinahe kommt sie dabei noch Tina Robnik in die Quere, die den Lauf für Slowenien gewinnt.
2. Lauf
Danach kommt Adrian Pertl nur schleppend vom Start weg. Damit gibt es anfangs ein gutes Polster für Stefan Hadalin. Doch der Österreicher steckt nicht auf, holt gewaltig auf. Am Ende bleiben vier Hundertstel. Slowenien gleicht zum 1:1 aus.
Slowenien - Österreich
Im letzten Viertelfinale treten Österreich und Slowenien gegeneinander an. Franziska Gritsch fährt anfangs voraus. Doch Andreja Slokar kommt immer näher. Das wird ganz knapp. Die ÖSV-Fahrerin rettet fünf Hundertstel.
4. Lauf
Das bedeutet Druck für Alexander Schmid. Doch der gilt als Spezialist für Parallel-Wettbewerbe und setzt das auch um. Giovanni Borsotti hat Schmid sicher im Griff, sorgt so für den Ausgleich zum 2:2. Und über die Zeit schafft es das DSV-Team ins Halbfinale.
3. Lauf
Anschließend duelliert sich Lena Dürr mit der jungen Sophie Mathiou. Anfangs geht die Deutsche auf dem vermutlich etwas langsameren roten Kurs in Führung, bringt es aber nicht ins Ziel. Die Italienerin zieht letztlich um 13 Hundertstel vorbei. Italien geht 2:1 in Führung.
2. Lauf
Linus Straßer misst sich mit Luca De Aliprandini. Es bahnt sich ein ganz enges Ding an. Am Ende fehlen dem Deutschen kümmerliche zwei Hundertstel.
Italien - Deutschland
Nun ist das DSV-Quartett gefordert. Andrea Filser tritt gegen Nadia Delago an. Die Deutsche setzt ihre Technik ein und fährt der Speed-Spezialistin auf und davon. Das wird ein klarer Sieg, denn letztlich scheidet die Italienerin noch aus.
4. Lauf
Somit bleibt das Duell bis zum letzten Lauf spannend. Benjamin Ritchie und Leif Kristian Nestvold-Haugen machen es unter sich aus. Der Norweger geht es forsch an. Mit all seiner Erfahrung bringt er das auch zu Ende, gleicht zum 2:2 aus. Und über die Zeit reicht es tatsächlich für die Goldmedaillengewinner der WM.
3. Lauf
Weltmeister Norwegen also steht nun bereits gehörig unter Druck. Kristin Lysdahl muss gegen Paula Moltzan gewinnen - und schafft das um den Hauch von fünf Hundertstel.
2. Lauf
River Radamus und Sebastian Foss-Solevaag stehen zum nächsten Schlagabtausch bereit. Der US-Amerikaner geht in Führung und behauptet bis ins Ziel einen knappen Vorsprung. 18 Hundertstel sind dem US-Boy verblieben.
Norwegen - USA
Danach kommt es zum Aufeinandertreffen Norwegen gegen die USA. Nina O'Brien entscheidet den ersten Lauf für sich, weil Kristina Riis-Johannessen stürzt.
4. Lauf
2:1 für die Schweiz - Schweden unter Druck! Es entwickelt sich ein enges Duell - bis Semyel Bissig heftig abfliegt. Der Eidgenosse verkantet den Innenski, dreht sich raus und rauscht in die Streckenbegrenzung. Damit gleicht Schweden zum 2:2 aus - und über die Zeit reicht es für die Skandinavier. Die Schweiz ist raus!
3. Lauf
Camille Rast fährt gegen Moa Boström Müssener. Letztere geht volles Risiko, rutscht bei einem Linksschwung zu weit raus. Damit hat die Schweizerin leichtes Spiel und gewinnt.
2. Lauf
Justin Murisier bekommt es mit Mattias Rönngren zu tun. Der Schweizer zaubert auf dem Innenski, stützt sich mit der Hand ab. Das bringt den Schweden nach vorn, der dann aber auch noch wackelt, was dem Eidgenossen zum Sieg verhilft.
Schweiz - Schweden
Und jetzt geht es richtig los. Jasmina Suter tritt gegen Sara Hector an. Und mit dem Lauf von eben in den Beinen scheint die Schwedin schneller in die Gänge zu kommen. Zwar holt die Schweizerin nach unten hin auf, es bleiben aber drei Zehntel Defizit.
Schweden
Gerade eben hat es den Vorkampf zwischen Schweden und Großbritannien gegeben. Dabei setzten sich die Skandinavier mit 3:1 durch und werden es nun gleich mit der Schweiz zu tun bekommen.
Wetter
Als hätte es die vergangenen Tage nicht gegeben, strahlt heute die Sonne vom blauen Himmel. Bei Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt ist die Piste bestens präpariert.
Österreich
Im letzten Viertelfinale trifft der ÖSV auf Slowenien. Für die Alpenrepublik sollen es Franziska Gritsch, Katharina Huber, Ramona Siebenhofer, Fabio Gstrein, Christian Hirschbühl und Adrian Pertl richten. Gstrein und Pertl waren beim Ausscheiden im WM-Viertelfinale gegen Schweden mit von der Partie.
Deutschland
Das DSV-Team wird es im Viertelfinale mit Italien zu tun bekommen. Die deutschen Farben vertreten Lena Dürr, Andrea Filser, Alexander Schmid und Linus Straßer, die allesamt bei der WM Bronze gewannen. Allerdings waren Dürr und Straßer in Cortina nur Ersatz. Heute nun steht kein Sportler zum Einspringen bereit. Da sollte es also tunlichst keine Verletzung geben.
Schweiz
Für Swiss-Ski stehen Priska Nufer, Camille Rast, Jasmina Suter, Semyel Bissig, Gino Caviezel und Justin Murisier bereit. Zum Einsatz kommen zwei Damen und zwei Herren. Die übrigen Athleten sind Ersatzleute. Vom Olympiasieg 2018 wie auch vom Weltmeisterteam 2019 ist keiner dabei.
Holdener
Übrigens können die Eidgenossen bei diesem Weltcupfinale nicht mehr auf Wendy Holdener setzen, denn inzwischen hat ein PCR-Test die Corona-Infektion bestätigt. Das betrifft überdies Klaus Mayrhofen, Slalom-Trainer bei Swiss-Ski. Zuvor wurde am Mittwoch bereits FIS-Funktionär Emmanuel Couder, stellvertretender Renndirektor und Koordinator des Weltcups der Männer, positiv getestet.
Neun Teams
Insgesamt wollen sich neun Teams dem Wettkampf stellen, was zugleich bedeutet, dass wir nicht mit den Viertelfinals beginnen können. Zuvor müssen Schweden und Großbritannien in einem Duell ausfahren, wer unter den letzten Acht Gegner der Schweiz wird. Wir erleben hier übrigens den ersten Team-Wettbewerb des Weltcup-Winters. Dieses Format hat es sonst einzig bei der WM gegeben.
Piste
Über die Bühne geht das Ganze auf der Piste "Silvano Beltrametti". Vom Start in 1.637 Metern geht es über knackige 107 Höhenmeter hinunter ins Ziel. Die beiden Kurse wurden von FIS-Renndirektor Markus Mayr mit jeweils 19 Toren bestückt.
Lenzerheide
Unter keinem guten Stern steht bisher das Weltcupfinale der alpinen Skisportler in Lenzerheide. Im schweizerischen Kanton Graubünden hatten massive Schneefälle in den vergangenen beiden Tagen dafür gesorgt, dass die Abfahrten am Mittwoch sowie die Super-G-Rennen am Donnerstag abgesagt und ersatzlos gestrichen werden mussten. Heute nun nehmen wir einen neuen Anlauf und versuchen, den Team-Wettbewerb abgehandelt zu bekommen.
Willkommen
Herzlich willkommen zum Team-Wettbewerb beim Weltcupfinale in Lenzerheide.
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