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Live-Ticker Ski Weltcup Fr, 01.02.2019 Weltcup Maribor, Riesenslalom

Alle Rennen und Ergebnisse des Alpinen Ski-Weltcups live im Ticker auf Süddeutsche.de

Riesenslalom der Damen
 
 
Name
Land
1. Lauf
Zeit Total
Diff
 
Name
Nation
Zeit
Diff
Finale
Shiffrin
USA
Geiger
GER
+0.27
Geiger
GER
+0.27
Shiffrin
USA
Lauf um Platz 3
Hansdotter
SWE
+0.35
Swenn Larsson
SWE
Halbfinale
Geiger
GER
Hansdotter
SWE
+0.04
Halbfinale
Shiffrin
USA
Swenn Larsson
SWE
+0.01
Swenn Larsson
SWE
+0.01
Shiffrin
USA
Viertelfinale
Geiger
GER
Vlhova
SVK
DNF
Vlhova
SVK
DNF
Geiger
GER
Viertelfinale
Hansdotter
SWE
St-Germain
CAN
+0.52
Viertelfinale
Swenn Larsson
SWE
Holdener
SUI
DNF
Viertelfinale
Shiffrin
USA
Truppe
AUT
+0.16
Truppe
AUT
+0.16
Shiffrin
USA
Achtelfinale
Noens
FRA
+2.38
Vlhova
SVK
Vlhova
SVK
Noens
FRA
+2.38
Achtelfinale
Geiger
GER
Schild
AUT
+0.98
Achtelfinale
St-Germain
CAN
Liensberger
AUT
+0.49
Achtelfinale
Lysdahl
NOR
+0.87
Hansdotter
SWE
Hansdotter
SWE
Lysdahl
NOR
+0.87
Achtelfinale
I. Curtoni
ITA
DNF
Holdener
SUI
Holdener
SUI
I. Curtoni
ITA
DNF
Achtelfinale
Swenn Larsson
SWE
Costazza
ITA
+1.29
Achtelfinale
Truppe
AUT
Mielzynski
CAN
+0.14
Achtelfinale
Mowinckel
NOR
DNF
Shiffrin
USA
Shiffrin
USA
Mowinckel
NOR
DNF
 
Letzte Aktualisierung: 02:22:53
Bis morgen
 
Für heute soll es das aus Maribor gewesen sein. Vielen Dank für das Interesse! Wir melden uns morgen wieder aus dem Nordosten Sloweniens. Dann steht dort für die Damen ab 10 Uhr ein Slalom auf dem Programm. Bis dahin!
Swiss-Ski
 
Mit der zweitbesten Laufzeit holte Wendy Holdener noch grandios auf, schrammte letztlich als Vierte um eine Viertelsekunde am Podium vorbei, stellte damit aber ihr bestes Riesenslalom-Resultat im Weltcup ein. Dagegen verpasste Andrea Ellenberger ein Ergebnis durch das Ausscheiden im zweiten Durchgang.
ÖSV
 
Dagegen ging bei den Österreicherinnen im zweiten Lauf kaum noch etwas voran. Einzig Katharina Truppe verbesserte sich geringfügig und wurde als Zwölfte beste ÖSV-Läuferin. Dahinter sortierten sich Ricarda Haaser (14.), Bernadette Schild (15.) und Eva-Maria Brem (16.) ein. Weltcuppunkte gab es überdies für Katharina Liensberger (22.) und erstmals überhaupt für Julia Scheib (24.).
DSV
 
Aus deutscher Sicht gibt es wenig zu berichten. Viktoria Rebensburg war bereits früh im ersten Lauf ausgeschieden. Dafür verbesserte sich Marlene Schmotz im Finaldurchgang noch ein wenig und verbuchte als 23. ihr bestes Saisonresultat.
Fazit
 
Ihren zwölften Saisonsieg, den dritten im Riesenslalom, muss sich Mikaela Shiffrin mit Petra Vlhova teilen. Ein Fehler kurz vor dem Ziel kostete die 23-Jährige den alleinigen Sieg. Während der US-Amerikanerin im ersten Durchgang Laufbestzeit gelang, war die Slowakin im zweiten Lauf exakt um diese 48 Hundertsteln schneller und kam so zu ihrem vierten Saisonerfolg. Nach diesem Kunststück müssen sich nun beide auf der obersten Stufe des Podests drängeln, während daneben eine Ebene frei bleibt. Als Dritte fuhr Ragnhild Mowinckel von Rang sechs nach vorn und landete zum dritten Mal in diesem Winter auf dem Stockerl.
Shiffrin
Und nur noch Mikaela Shiffrin steht oben. Die Olympiasiegerin darf auf eine halbe Sekunde bauen. Dosiert fährt die 23-Jährige, scheint immer noch Reserven zu haben. Zwischenzeitlich wächst der Abstand. Doch dann - vier Tore vor dem Ziel passt ein Linksschwung nicht. Da geht Geschwindigkeit verloren. So wird das zum Ziel hin ganz eng. Zeitgleich! Shiffrin und Vlhova sind beide vorn!
Vlhova
Mehr als sieben Zehntel bringt Petra Vlhova un mit. Und dieses Polster behauptet die Slowakin, kann sich dabei sogar einen Rutscher erlauben. Vlhova kommt dennoch mit Laufbestzeit unten an und übernimmt die Führung. Für einen Angriff auf Shiffrin scheint das aber zu wenig zu sein.
Worley
 
Jetzt geht es ums Podium. Tessa Worley ist unterwegs. Und die Hoffnungen sind groß, denn ihr Trainer hat den Kurs gesteckt. Doch der Französin unterläuft ein grober Fehler. Wo fährt die Weltmeisterin denn da herum - ganz weit ab von der Linie. Das wirft sie auf Rang sieben zurück. Welch eine Enttäuschung! Damit steht Ragnhild Mowinckel auf dem Stockerl.
Hector
 
Eine Zehntel Guthaben bringt Sara Hector mit. Im Mittelteil wird der Nebel dichter. Dennoch kommt die Schwedin besser klar als Bassino. Zu Beginn das Steilhangs überdreht Hector, da stehen die Ski quer. Damit geht eine halbe Sekunde verloren.
Bassino
 
Ruhig und technisch sauber windet sich Marta Bassino durch die Tore. Der nötige Biss jedoch scheint zu fehlen, denn die Italiener büßt Zeit ein. Am Ende liegt Bassino fast acht Zehntel zurück und reiht sich als Vierte ein.
Mowinckel
Gerade die Norwegerinnen beginnen oben sehr zaghaft, das tut nun auch wieder Ragnhild Mowinckel. Diesmal scheint das nicht ganz so viel zu kosten. Die 26-Jährige findet in der Folge die Einstellung zum Rennen, legt die nötige Aggressivität an den Tag - und schiebt sich in Führungsposition.
Hansdotter
 
Frida Hansdotter wird oben einmal ausgehoben, lässt sich davon aber wenig schrecken. Die Schwedin kämpft in der Folge um die Führung. Erst unten passt die Linie nicht ganz. genau das macht den Unterschied aus. Diese knapp vier Zehntel fehlen im Ziel zur Spitze.
Hrovat
 
Nun steht die größte Hoffnung der gastgebenden Slowenen bereit. Guthaben hat Meta Hrovat gegenüber Wendy Holdener praktisch nicht. Früh ist die 20-Jährige zu spät dran, lässt massiv Zeit liegen. Ernüchterung macht sich breit. Permanent verliert Hrovat Zehntel und trotz mehr als einer Sekunde Rückstand wird es am Ende Rang zwei.
Holdener
Danach zündet Wendy Holdener mächtig den Turbo, bringt ja ohnehin schon acht Zehntel mit. Und da legt die Schweizerin noch zu. Die 25-Jährige zaubert eine Laufbestzeit in den eisigen Schnee und setzt sich klar an die Spitze.
Haaser
 
Noch zehn Damen stehen oben. Ricarda Haaser schiebt sich in den Hang. Die Österreicherin vermag ihr Polster nicht zu behaupten. So sehr die 25-Jährige kämpft, im Ziel wird es nur Rang fünf.
Lysdahl
Richtig Fahrt nimmt dann Kristin Lysdahl auf. Die Norwegerin fährt gewaltig Vorsprung raus, ist aber noch nicht im Ziel. Ab der letzten Zwischenzeit bleibt noch eine halbe Sekunde liegen. Es reicht aber, 24 Hundertstel bleiben - das ist die neue Spitzenreiterin.
Gagnon
Marie-Michele Gagnon fährt oben sichtig gut, gibt da die Ski glänzend frei. So bald es jedoch steil wird, hat die Kanadierin zu kämpfen. Plötzlich liegt sie zurück. Doch Gagnon steckt nicht auf, denn unten raus flacht es wieder ab. Und da holt sie Zeit raus. Drei Hundertstel sprechen für sie.
Schild
 
Wegen des ungemütlichen Wetters und der nicht optimalen SIcht, will man den Wettkampf schnell durchziehen. Es geht Schlag auf Schlag. Bernadette Schild windet sich durch die Tore, scheut aber das letzte Risiko. Im Ziel wird es Rang drei.
Frasse Sombet
 
Guthaben bringt Coralie Frasse Sombet nahezu nicht mit. Es muss praktisch dieser Lauf auf dem Kurs ihres Trainers entscheiden. Und es entwickelt sich ein ganz enges Rennen um die Spitze. Am Ende fehlen der Französin drei Hundertstel.
Truppe
Die nächste Österreicherin ist unterwegs. Katharina Truppe fährt technisch sauber, kommt auch im Steilhang gut klar. Ohne große Probleme bringt die 23-Jährige zwei Zehntel nach unten und übernimmt die Führung.
Brem
Dann versucht Eva-Maria Brem, einen weiteren kleinen Schritt zu alter Klasse zu gehen. Und das schaut mal recht ordentlich aus. Die Österreicherin rettet letztlich eine Hundertstel ins Ziel und freut sich unübersehbar.
Gasienica-Daniel
 
Zu gefallen weiß anschließend Maryna Gasienica-Daniel. Die Polin behauptet ihren Vorsprung bis zur letzten Zwischenzeit. Erst ganz unten bleibt entscheidend Zeit liegen. 16 Hundertstel fehlen zur Spitze.
Goggia
 
Eine Viertelsekunde bringt nun Sofia Goggia mit. Zwischenzeitlich packt die Italienerin da noch ordentlich etwas drauf. Doch nach langer Verletzung fehlt es ein wenig an der Kondition, Unten geht Goggia der Strom aus. Für Rang zwei aber reicht es locker.
Direz
 
Clara Direz wusste am Vormittag ebenfalls mit hoher Startnummer zu gefallen. Und die Französin bestätigt das zunächst durchaus. Im Kurs ihres Trainer findet sich die 23-Jährige gut zurecht. Erst unten büßt Direz Zeit ein, kommt zeitgleich mit Stuhec als Zweite an.
Stjernesund
Eine gute Einstellung zum Hang findet Thea Louise Stjernesund. Die Norwegerin dosiert hervorragend und baut ihren Vorsprung sogar aus. Mit einer starken Laufbestzeit setzt sie sich an die Spitze.
Fjällström
 
Magdalena Fjällström hat Mühe, den Rhythmus zu finden. Prompt sind ihre vier Zehntel weg. Im Mittelteil aber holt die Schwedin auf. Jetzt läuft es. Doch Ilka Stuhec ist unten sehr stark gefahren. Und das bekommt die 24-Jährige nicht ganz hin. Rang fünf - noch hinter Marlene Schmotz!
Honkanen
 
Eine der Überraschungen des ersten Durchgangs schafft es nicht ins Ziel. Direkt vor einer Welle hebt es Riikka Honkanen aus, die Finnin fliegt über die Kuppe und landet unsanft im Schnee. Nach kurzem Innehalten erhebt sich die Skandinavierin - nichts weiter passiert.
Marsaglia
 
Auch Francesca Marsaglia büßt ihr Guthaben zügig ein. Trotz technisch sauberer Fahrt bleibt Zeit liegen. Im Steilen ist die Italienerin spät dran, rutscht zu viel auf den Kanten. Platz sechs!
Holtmann
 
Mina Fürst Holtmann bringt drei Zehntel Polster mit. Die sind schnell verspielt. Die Norwegerin bekommt im Steilhang nicht so richtig Zug rein und rutscht bis auf Rang fünf ab.
Robinson
 
Glänzend ist in der Folge auch Alice Robinson unterwegs, doch dann verdreht es sie bei einem Linksschwung. So kreiselt die Neuseeländerin raus.
Stuhec
Eine von zwei Sloweninnen im Finaldurchgang ist Ilka Stuhec. Und die Speedspezialistin schlägt sich hervorragend, holt zum Ziel hin ebenfalls Zeit raus. Eine Hundertstel spricht letztlich für sie. Mit in die Höhe gestrecktem Arm feiert Stuhec zusammen mit dem Publikum die Spitzenposition.
Schmotz
 
Dann ist schon die einzige Deutsche im zweiten Lauf an der Reihe. Marlene Schmotz geht erneut recht couragiert an. Zwischenzeitlich scheint die Vorsicht Überhand zu gewinnen. Doch die 24-Jährige zündet unten noch einmal den Turbo, kommt bis auch acht Hundertstel an die Führende heran.
Liensberger
Nun darf sich Katharina Liensberger auf der noch guten Piste versuchen. Und die ÖSV-Athleten setzt das um, nimmt ihrer Teamkollegen letztlich knapp vier Zehntel ab und schiebt sich an die Spitze.
Scheib
So wäre es nun an Julia Scheib, die erste Richtmarke zu setzen. Und die Österreicherin zeigt eine ordentliche Fahrt, fährt unten ins Ziel und freut sich über ihre ersten Weltcuppunkte.
Ellenberger
Andrea Ellenberger eröffnet den zweiten Durchgang. Die Riesenslalomspezialistin strebt zum dritten Mal in ihrer Karriere nach Semmering und Kronplatz Weltcuppunkte an. Die Schweizerin baut gleich einen schweren Patzer ein, bleibt aber im Rennen. Dann jedoch wirft es sie doch noch ab. Bei einem Rechtsschwung rutscht sie etwas raus, bekommt dann das nächste Tor nicht mehr und stürzt.
Wetter
 
Weiterhin zeigt sich das Wetter wenig verlockend. Es ist nass, grau und neblig bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt. Die Piste präsentiert sich durch die Feuchtigkeit extrem eisig.
2. Lauf
 
Willkommen zurück beim Riesenslalom der Damen in Maribor! Auf der Pohorje-Piste durfte sich diesmal Jean-Noel Martin als Kurssetzer verwirklichen. Vom Start auf 740 Metern beginnend, steckte der französische Trainer 53 Tore, die den Weg ins Ziel weisen. Dabei werden die Athletinnen wieder 400 Meter Höhenunterschied überwinden.
Bis gleich
 
Für den Moment soll es das aus dem Nordosten Sloweniens gewesen ein. Vielen Dank einstweilen für die Aufmerksamkeit! Wir melden uns selbstverständlich rechtzeitig zurück, ehe in Maribor der zweite Durchgang des Riesentorlaufs beginnt. Bis dahin!
Swiss-Ski
 
Für die Schweiz sind nur noch zwei Athletinnen verblieben. Wendy Holdener bewegte sich als Neunte im Rahmen ihrer Riesenslalom-Möglichkeiten. Ferner qualifizierte sich nur noch Andrea Ellenberger als 30. geradeso für den Finaldurchgang.
ÖSV
 
Viel zu holen gab es erwartungsgemäß für die Österreicherinnen nicht. Ricarda Haaser war als Zehnte noch die Beste, besitzt bei mehr als zwei Sekunden Rückstand nach vorn aber wenig Spielraum für Verbesserungen. Für die folgenden Bernadette Schild (13.), Katharina Truppe (15.) und Eva-Maria Brem (16.) wird es nicht so einfach, noch unter die besten Zehn zu gelangen. Darüber hinaus werden wir im zweiten Lauf Katharina Liensberger (27.) und Julia Scheib (29.) wiedersehen.
DSV
 
Gemischte Gefühle gibt es beim Deutschen Skiverband. Viktoria Rebensburg warf ihr günstige Startposition (3) leichtfertig weg, erlaubte sich früh einen Schnitzer und ließ in der Folge den Kampfgeist vermissen, diesen zu korrigieren. So schied die Olympiasiegerin von 2010 sang- und klanglos aus. Dafür wusste die zweite Deutsche zu gefallen. Mit der höchsten Startnummer (56) schaffte es Marlene Schmotz als 27. in den zweiten Durchgang.
Fazit
 
Mal wieder war Mikaela Shiffrin eine Klasse für sich, fuhr die eisige Piste wie auf Schienen herunter und setzte sich von der unmittelbaren Konkurrenz um eine halbe Sekunde ab. Wer soll die Olympiasiegerin schlagen? Es scheint fast so, als kämen Petra Vlhova und die eine Zehntel hinter der Slowakin rangierende Tessa Worley nur noch fürs Podium in Frage. Und dafür sind die beiden ganz heiße Kandidatinnen, denn alle weiteren Verfolgerinnen, beginnend mit Sara Hector, liegen eine weitere halbe Sekunde und mehr zurück.
Pellegrin
Nach wie vor bangt Andrea Ellenberger als 30. um ihren Verbleib im Wettkampf. Doch jetzt steht nur noch eine oben. Und das ist Elise Pellegrin. Die für Malta startende Französin gilt jetzt nicht unbedingt als ernst zu nehmende Anwärterin für den zweiten Durchgang. Und das bestätigt sich. Mit stattlichen 17 Sekudnen Rückstand kommt die 27-Jährige unten an und bildet das Schlusslicht des Klassements. Der erste Lauf ist damit beendet.
Gritsch
 
Als letzte Österreicherin macht sich Franziska Gritsch auf den Weg. Das lässt sich zunächst recht gut an. Im Steilhang jedoch muss die 21-Jährige immer wieder die Ski quer stellen, hat Mühe, auf dem Eis Kantengriff zu erlangen. Und so reicht es letztlich nur für Platz 39. Somit darf Andrea Ellenberger als 30. weiter hoffen.
Schmotz
 
Als zweite und letzte Deutsche schiebt sich Marlene Schmotz in den Hang. Und die 24-Jährige fährt sehr couragiert. Eine ganze Zeit lang ist sie richtig gut dabei. Im Steilhang aber wird es schwer, da bleibt noch eine Sekunde liegen. So erreicht Schmotz das Ziel als 27. und hofft, sich unter den Top 30 halten zu können. 16 Damen stehen noch oben.
Suter
 
Noch eine Sekunde langsamer fährt Jasmina Suter den Berg hinunter. Für die Schweizerin wird es demnach ebenfalls keinen zweiten Lauf geben.
Fest
 
An diese Leistungen vermag Nadine Fest nicht anzuknüpfen. Die Österreicherin kommt über Rang 36 nicht hinaus und muss ihren Kram für heute zusammenpacken.
Direz
 
Clara Direz setzt da noch einen drauf, begrenzt ihren Rückstand auf knapp drei Sekunden und schafft es damit unter die Top 20.
Honkanen
 
Und Riikka Honkanen sorgt umgehend für eine Bestätigung. Die Finnin reiht sich als 21. sogar noch vor der Neuseeländerin ein.
Robinson
 
Die Piste gibt sehr wohl noch etwas her. Das stellt Alice Robinson als 23. unter Beweis.
Danioth
 
Aline Danioth stößt sich oben ab. Am Geländeübergang bleibt die Schweizerin mit der rechten Schulter fast am Tor hängen. Das tut ganz sicher weh. Im weiteren Verlauf ist die 20-Jährige permanent zu spät dran, fährt unfassbar weite Wege. Das Ziel erreicht Danioth zwar, doch der Rückstand ist beinahe sechs Sekunden groß.
Pirovano
 
Schon ist es um die Dame aus Ozeanien geschehen, denn Laura Pirovano schiebt sich als 28. davor. Doch auch die Italienerin ist da in sehr unsicheren Regionen unterwegs.
Hudson
 
Eine Punktlandung auf Position 30 gelingt anschließend Piera Hudson. Der Neuseeländerin scheint bewusst zu sein, dass sie damit nicht lange wird hoffen dürfen.
Resch
 
Dann ist bereits die nächste ÖSV-Athletin an der Reihe. Stephanie Resch allerdings sieht das Ziel nicht, weil sie da viel zu spät dran ist, beim folgenden Rechtsschwung das Tor einfach nicht mehr erwischt und ausscheidet.
Scheib
 
Nun versucht sich Julia Scheib an diesem Riesenslalom. Auch die Österreicherin erfüllt die von uns vorgegebene Norm. Als derzeit 25. jedoch wird die Österreicherin noch eine Weile zittern müssen.
Fjällström
 
Besser schaut es für Magdalena Fjällström aus. Die Schwedin kommt deutlich besser klar und fängt sich nur etwas mehr als drei Sekunden ein. Im Ziel bedeutet das Platz 20.
Mukogawa
 
Inzwischen haben wir exakt 30 Namen im Klassement stehen. Letzte ist derzeit Kristine Gjelsten Haugen mit knapp fünf Sekunden Rückstand. Unter vier wird es brauchen, um den zweiten Lauf zu erreichen. Sakurako Mukogawa scheitert an dieser Hürde.
Ignjatovic
 
Schwerer tut sich Nevena Ignjatovic. Die Serbin bekommt viereinhalb Sekunden aufgebrummt, was nur für Rang 26 reicht. Es scheint schwer vorstellbar, dass die 28-Jährige heute noch einmal wird fahren dürfen.
Gasienica-Daniel
 
Inzwischen geht es nur noch darum, es irgendwie in den zweiten Durchgang zu schaffen. Noch haben wir keine 30 Sportlerinnen im Klassement stehen, alles ist auch für Maryna Gasienica-Daniel drin. Und die Polin tut wahrlich ihr Bestes, begrenzt den Rückstand auf unter drei Sekunden und wird Siebzehnte.
Stuhec
 
Ein Vergnügen scheint es nicht mehr zu sein. Dennoch möchte Ilka Stuhec dem Publikum natürlich etwas bieten. Die Slowenin schlägt sich als Speedspezialistin ganz ordentlich, reiht sich im Ziel an Position 21 ein.
Ellenberger
 
Andrea Ellenberger geht es an. Die Eidgenossin hat ebenfalls große Probleme im Steilhang, ist da mitunter fast nur Passagier. Es scheint kaum möglich, dauerhaft die Linie zu halten. Als 22. kommt die 25-Jährige in einem Bereich unten an, wo es zittern heißt um den Verleib im Wettkampf.
Holtmann
 
Im Wissen um die Bedingungen gilt es, die Sportlerinnen entsprechend einzuordnen. Mina Fürst Holtmann verliert dann aber doch eine Spur zu viel, sortiert sich als 20. ein.
Frasse Sombet
 
Entschlossen windet sich Coralie Frasse Sombet durch die Tore. Die Französin gibt alles, ringt dem Hang einen sehr ordentlichen 14. Platz ab. Mehr scheint bei diesen Verhältnissen nicht möglich zu sein.
Marsaglia
 
Mittlerweile wirkt die Piste sehr unruhig. Immer wieder rattert es gewaltig. Francesca Marsaglia büßt dafür mit mehr als drei Sekunden Rückstand.
Brem
 
Einen erneuten Kampf um die Form längst vergangener Tage bestreitet Eva-Maria Brem. Technisch zumindest findet sich die Österreicherin auf der eisigen Piste durchaus gut zurecht, eiert da längst nicht so herum und schafft es immerhin unter die besten 15.
Tilley
 
Couragiert legt Alexandra Tilley los. Die Britin fährt auf Angriff. Auf dem eisigen Untergrund rutscht die 25-Jährige immer wieder leicht aus. Folglich muss sie permanent weite Wege in Kauf nehmen. Und das kostet natürlich Zeit - viel Zeit. Platz 19!
Grenier
 
Auf einem ähnlichen Niveau ist zunächst Valerie Grenier unterwegs. Ganz so gut bringt es die Kanadierin nicht zu Ende. Und dann rutscht die 22-Jährige auf dem Eis über den Innenski weg und stürzt. Beide Bindungen lösen zügig aus, womit da nichts weiter passiert.
Truppe
 
Was gibt die Piste noch her? Da sollte doch mehr drin stecken, als was die Athletinnen zuletzt zeigten. Wie ergeht es Katharina Truppe? Die Österreicherin findet sich vergleichsweise besser zurecht. Im Steilhang ist die 23-Jährige immer mal zu spät dran, muss einmal stark aufkanten. Zumindest unter den Top 15 reiht sich Truppe im Ziel ein.
Haugen
 
Sehr unsicher begibt sich Kristine Gjelsten Haugen in den Hang. Der zögerliche Beginn kostet bereits so viel Zeit und stellt den Anfang eines misslungenen Laufes dar. Die Norwegerin bekommt fünf Sekunden aufgebrummt und übernimmt die Rote Laterne.
Wild
 
Ähnlich wie Viktoria Rebensburg scheitert Simone Wild recht früh, fährt an einem Tor vorbei und streckt vorzeitig die Waffen.
Robnik
 
Auch Tina Robnik investiert nicht in die Linie und büßt dafür immer wieder am Schwungende. Und so sehr sich Stadionsprecher und Zuschauer bemühen und die Stimme erheben, die Slowenin ist einfach nicht schnell genug, kassiert fast fünf Sekunden.
Gagnon
 
Marie-Michele Gagnon ist bemüht, die Tore direkt anzufahren. In der Folge ist die Kanadierin mit ihren Schwüngen regelmäßig zu spät fertig. Das zieht sich fast durch den gesamten Lauf und reicht in der Konsequenz nur zu Platz zwölf.
Stjernesund
 
Nun fehlt den Läuferinnen zunehmend die Qualität, um noch ganz weit vorn rein zu fahren. Thea Louise Stjernesund kassiert ebenfalls über drei Sekunden.
Liensberger
 
Die eigentlich größte Hoffnung der Österreicher ist Katharina Liensberger. Das möchte die 21-Jährige offenbar unbedingt beweisen, wirkt sehr verkrampft. Liensberger versucht, der Piste ihren Willen aufzuzwingen. Und so wirft es sie mehr als dreieinhalb Sekunden zurück.
Goggia
 
Anfangs lässt es Sofia Goggia ganz ordentlich laufen. Nach langer Verletzung fehlt der 26-Jährigen allerdings noch ein wenig zur Weltspitze. So fällt die Italienerin dann noch ein ganzes Stück zurück.
Bassino
 
Von Marta Bassino erwarten wir ein ganz anderes Auftreten. Da ist sofort deutlich mehr Attacke zu spüren. Im Mittelteil zieht jetzt etwas Nebel rein. Sonderlich beeindruckt zeigt sich die Italienerin nicht. Einen Fehler baut die 22-Jährige dann doch noch ein. So wächst der Rückstand auf über eine Sekunde an. Doch Rang fünf stellt eine gute Ausgangsposition für den zweiten Lauf dar.
Curtoni
 
Technisch sauber schwingt Irene Curtoni zu Tal. Doch von Aggressivität ist keine Spur. Sehr brav fährt die Italienerin nach unten und übernimmt dort die Rote Laterne.
Schild
 
Offenbar findet Bernadette Schild keine Einstellung zum Hang, lässt oben bereits sechs Zehntel liegen. Dann schlägt ihr eine Stange gegen den Helm, sie muss kurz die Brille richten. Ob das die nötige Konzentration gekostet hat? Die Österreicherin lehnt sich weit auf den Innenski, rutscht dabei etwas ab. Das nächste Tor erwischt sie dennoch. Im Ziel kommt die 29-Jährige allerdings als Letzte an.
Hrovat
 
Jetzt gibt es eine erste Athletin für die slowenischen Fans. Meta Hrovat macht sich auf den Weg. Mikaela Shiffrin ist auch für die 20-Jährige nicht der Maßstab. Hrovat fährt da einmal fast direkt in ein Tor hinein. Mit anderthalb Sekunden Rückstand gelangt sie ins Ziel.
Lysdahl
 
Etwas zaghaft legt Kristin Lysdahl oben los. Kein Wunder, dass ihr im flachen Teil ohne den nötigen Speed sechs Zehntel abhanden kommen. Von Beginn an fährt die Norwegerin der Musik hinterher, landet folglich am Ende des Klassements.
Hansdotter
 
Anfangs zumindest ist Frida Hansdotter dran. Die Schwedin ist natürlich im Slalom stärker einzuschätzen. Und das stellt sie im weiteren Verlauf unter Beweis. Immer weiter wirft es die 33-Jährige zurück - anderthalb Sekunden.
Haaser
 
Kann hier überhaupt noch eine Läuferin Mikaela Shiffrin annähernd das Wasser reichen? Ricarda Haaser ist dazu nicht in der Lage. Die erste Österreicherin liegt frühzeitig zurück. Und die 25-Jährige bekommt eine richtige Packung, übernimmt mit mehr als zwei Sekunden Rückstand die Rote Laterne.
Hector
 
Nun begibt sich Sara Hector auf die eisige Piste. Die Einfahrt in den Steilhang erwischt die Schwedin nicht. Das wirkt sich in den folgenden Toren aus, wo sie stets zu spät dran ist. All der Kampf zahlt sich letztlich nicht aus. Der Skandinavierin geht mehr als eine Sekunde verloren.
Vlhova
 
Petra Vlhova bewegt sich an der ersten Zeitnahme auf dem Niveau von Mikaela Shiffrin. Und die Slowakin hält auch in der Folge dagegen. Die Linie vermag sie im weiteren Verlauf nicht optimal zu halten, fährt mitunter eine Spur zu weite Wege. So fehlt ihr am Ende eine halbe Sekunde. Platz zwei!
Brignone
 
Ehe es steil wird, hebt es Federica Brignone aus. Schon ist eine Viertelsekunde weg. Doch dann kommt die Italienerin in die Gänge. Lange vermag die 28-Jährige das nicht umzusetzen. Bei einem Linksschwung rutscht die auf dem Schuhrand des Innenskis weg und fliegt raus.
Mowinckel
 
Mit Shiffrin kommt Ragnhild Mowinckel von Beginn an nicht mit. Die Norwegerin benötigt einige Zeit, um in den Rhythmus zu finden. Und letztlich gelingt ihr das bis unten nicht. Die 26-Jährige reiht sich am Ende des Klassements ein.
Shiffrin
Mit großer Spannung blicken wir auf die Olympiasiegerin. Mikaela Shiffrin zieht ihre Schwünge geschmeidig in den Schnee. Technisch ganz sauber bewältigt die US-Amerikanerin diesen Lauf. Am zweiten Messpunkt ist Shiffrin vorn. Und das lässt sie sich nicht mehr nehmen, knapp sechs Zehntel liegt sie im Ziel vorn.
Rebensburg
 
Viktoria Rebensburg bieten uns wenig Unterhaltung. Bereits sehr weit oben gerät die Deutsche vom Kurs ab, fährt beinahe kampflos am nächsten Tor vorbei und scheidet aus. Welch eine Enttäuschung!
Holdener
 
Dann schiebt sich Wendy Holdener in den Hang. In die Linie investiert die Schweizerin wenig, fährt die Tore direkt an. Immer wieder ist die 25-Jährige in der Folge zu spät dran. So sammelt sich permanent Rückstand an. Dann ist sie einmal richtig von der Linie weg. Das kostet in der Summe mehr als eine Sekunde.
Worley
Es ist angerichtet. Tessa Worley geht es an. Die Siegerin von 2012 und 2017 sowie Zweite des vergangenen Jahres stellt uns die Strecke vor. Zunächst geht es recht flach dahin. Die Weltmeisterin windet sich geschickt durch die Tore, fährt auf Zug. Offensichtliche Fehler sind nicht auszumachen. Diese Zeit sollte eine erste Ansage sein.
Wetter
 
Sonderlich einladend präsentiert sich das Wetter in Maribor nicht. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt zeigt sich der Himmel grau. Mitunter tröpfelt es auch. Die Piste allerdings ist hervorragend präpariert.
Favoritinnen
 
Favoriten sind andere. Zuvorderst ist da natürlich Vorjahressiegerin Mikaela Shiffrin (4) zu nennen. Wenn die Olympiasiegerin ihr Talent auf die Piste bringt, ist sie schwer zu schlagen. Ernsthafte Konkurrentinnen gibt es aber sehr wohl. Tessa Worley (1), Petra Vlhova (7) und Federica Brignone (6) hatten heuer im Riesenslalom alle schon die Nase vorn. Natürlich vergessen wir Viktoria Rebensburg nicht, die letztjährige Gewinnerin des Disziplinweltcups. Zum Kreis der Podiumsanwärterinnen gehören ferner Ragnhild Mowinckel (5) und Marta Bassino (15).
Swiss-Ski
 
Die Schweizer haben zumindest Wendy Holdener (2). Zwar gilt die 25-Jährige ebenfalls als stärkere Slalomfahrerin, doch unter den besten Zehn vermag sie im Riesentorlauf allemal zu landen. Darüber hinaus wird es dann schon dünn, auch für die Eidgenossen stellt diese Disziplin ein Problem dar. Mit Simone Wild (23) und Andrea Ellenberger (30) stehen zwar Damen am Start, die das Zeug für den zweiten Durchgang haben, viel mehr aber auch nicht. Am frühen Nachmittag wollen dann auch Aline Danioth (47) und Jasmina Suter (53) noch dabei sein.
ÖSV
 
Erste Österreicherin wird Ricarda Haaser (Startnummer 9) sein, die allerdings keine Siegfahrerin ist, im Weltcup noch gar nicht auf dem Stockerl stand. Mehr Potenzial bringt eigentlich Bernadette Schild (13) mit. Jedoch fehlte es der 29-Jährigen zuletzt an Konstanz. Große Hoffnungen verbinden sich beim ÖSV mit dem Namen Katharina Liensberger (17), die aber im Slalom stärker einzuschätzen ist. Gleiches gilt für Katharin Truppe (23). Und Eva-Maria Brem (26), 2016 Gewinnerin des Riesenslalomweltcups, fährt seit ihrer schweren Verletzung der Weltspitze schon seit zwei Jahren hinterher. Realistische Siegchance bestehen für Österreich nicht, die übrigen der insgesamt neun Athletinnen müssen es erst einmal in den zweiten Durchgang schaffen. Stephanie Brunner und Anna Veith fehlen leider wegen schwerer Verletzungen für den Rest der Saison.
DSV
 
Dieser Aufgabe wollen sich 72 Läuferinnen stellen. Lediglich zwei davon tragen die Farben des Deutschen Skiverbandes. Das heißeste Eisen im Feuer ist natürlich Viktoria Rebensburg, die früh mit Startnummer 3 ran darf. Erst als 56. wird Marlene Schmotz folgen.
Pohorje
 
Maribor liegt am Fuß des Pohorje (deutsch: Bacherngebirge). Und in diesem befindet sich zwischen 325 und 1.327 Metern ein Skigebiet mit gut 40 Pistenkilometern und etwa 20 Aufstiegsanlagen. Pohorje - diesen Namen trägt auch die Piste, auf der die Mädels heute unterwegs sind. Der Riesenslalom beginnt auf 740 Metern. Vom Start weist im ersten Durchgang die Kurssetzung von Gianluca Rulfi den Weg. Der italienische Trainer hat über die 400 Höhenmeter hinunter zum Ziel 55 Tore gesteckt.
Maribor
 
Auf dem Weg zur alpinen Ski-WM im schwedischen Are machen die Damen noch einen Abstecher nach Maribor. Im Nordosten Sloweniens, etwa eine Autostunde südlich von Graz stehen die letzten beiden Wettkämpfe vor dem saisonalen Großereignis an - heute ein Riesentorlauf und morgen ein Slalom.
Willkommen
 
Herzlich willkommen in Maribor zum Riesenslalom der Damen.
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