Live-Ticker Ski Weltcup : Sa, 24.10.2015 Weltcup Sölden, Riesenslalom

Alle Rennen und Ergebnisse des Alpinen Ski-Weltcups live im Ticker auf Süddeutsche.de

Riesenslalom der Damen
 
 
Name
Land
1. Lauf
Zeit Total
Diff
 
Name
Nation
Zeit
Diff
1
Viktoria Rebensburg
GER
2:26.15
2
Taina Barioz
FRA
2:26.61
0.46
3
Lara Gut
SUI
2:26.90
0.75
4
Eva-Maria Brem
AUT
2:27.31
1.16
5
Marie-Michele Gagnon
CAN
2:27.35
1.20
6
Federica Brignone
ITA
2:27.64
1.49
7
Michaela Kirchgasser
AUT
2:27.67
1.52
8
Ana Drev
SLO
2:27.78
1.63
9
Marta Bassino
ITA
2:27.80
1.65
10
Adeline Baud Mugnier
FRA
2:28.00
1.85
11
Nina Loeseth
NOR
2:28.16
2.01
12
Frida Hansdotter
SWE
2:28.21
2.06
13
Maria Pietilä-Holmner
SWE
2:28.25
2.10
.
Tina Weirather
LIE
2:28.25
2.10
15
Nadia Fanchini
ITA
2:28.38
2.23
 
Letzte Aktualisierung: 01:42:49
Ende
 
Ein durchwegs vielversprechender Saisonauftakt bei den Damen, viele Fahrerinnen konnten in Abwesenheit von Fenninger, Vonn und Maze aufzeigen und Ansprüche anmelden. Und ich bin mit sicher, dass die Herren der Schöpfung nachlegen werden. Hirscher, Neureuther und Co. starten natürlich ebenfalls mit einem Riesentorlauf am Sonntag in den Weltcupwinter und dies ab 9:30 Uhr. Ich würde mich freuen, Sie auch dann wieder in unserem Liveticker begrüßen zu dürfen und wünsche noch einen schönen Samstag.
Fazit
 
Brignone also 0,85 Sekunden vor Shiffrin und bereits 1,25 vor der drittplatzierten Tina Weirather. Aus DSV-Sicht darf man sich über die Laufbestzeit von Viktoria Rebensburg freuen, sie schon sich damit noch von Rang 12 auf 6 vor.
Brignone
Damit können eigentlich nur mehr die Nerven den ersten Weltcupsieg von Federica Brignone verhindern. Dosierter Beginn, wie läuft es im Steilhang? Sehr gut, wie zuvor glänzt sie hier auch im Vergleich zu einer Shiffrin. Immer noch fast eine Sekunde für die letzten Tore, das muss sich ausgehen. Und es reicht, das erste Weltcuprennen der Saison geht an die Italienerin.
Shiffrin
 
Kann Mikaela Shiffrin jetzt doch noch Druck auf Brignone ausüben? Nicht wirklich, sie verteidigt zwar ihren Vorsprung auf Weirather erfolgreich, aber das ist nur die sechstbeste Laufzeit.
Weirather
 
Tina Weirather hat nur neun Hundertstel Vorsprung und wird uns jetzt diese Frage beantworten. Sie macht den Fehler schon früher, kann das jetzt aber noch drehen. Und das gelingt ihr, da sie auf den letzten zehn Fahrsekunden um satte fünf Zehntel schneller ist.
Gut
 
Eine positive Überraschung ist heute Lara Gut. Und die ist wieder ganz souverän unterwegs, bei ihr sieht man der Piste nicht die bereits 26 Läuferinnen an. Ausgerechnet in den letzten Toren lässt sie dann aber ein paar Zehntel liegen. Für die Führung reicht es, aber auch für das Podium?
Hector
 
Sara Hector nimmt jetzt schon über eine halbe Sekunde Vorsprung auf Worley mit auf die Reise. Die sind aber schon bei der ersten Zwischenzeit fast schon weg und die Schwierigkeiten kommen erst. Die übersteht sie aber ganz ordentlich, damit schiebt sie sich zwischen Rebensburg und Brem.
I. Curtoni
 
Die Italienerin kann da nicht mithalten, es reicht nach einer Fahrt mit einigen kleinen Schnitzern nicht einmal für Brem. Die bleibt Dritte ud Rebensburg Zweite.
Worley
 
Erstmals muss Rebensburg zittern, denn Tessa Worley hat nach dem Steilhang noch ein paar Zehntel Vorsprung. Und die verteidigt sie erfolgreich, sie baut sogar wieder auf 0,56 Sekunden Vorsprung aus. Damit könnte sich sogar noch das Podest ausgehen!
Mowinckel
 
Die Norwegerin kommt schon windschief zum Übergang in den Steilhang, da ist der Ausfall absehbar. Und zwei Tore später ist es dann auch schon so weit, aber immerhin kann sie einen Sturz vermeiden.
Brem
 
Kassiert Rebensburg auch noch Eva-Maria Brem ein? Die sucht eine sehr runde Linie, das sieht optisch gut aus, aber diesmal war der aggressivere Stil der Deutschen die bessere Wahl. Aber wenigstens wird sie Zweite und beginnt somit die Saison auch mit einem Top-10-Ergebnis.
Prefontaine
 
Marie-Pier Prefontaine viel zu vorsichtig im Steilhang, da verliert sie dann bei jedem Tor ein paar Zehntel. Zielhang passt dann wieder, aber mehr als Platz 7 ist nicht mehr drin.
N. Fanchini
 
Nadia Fanchini kann nur oben mit Rebensburg mithalten, aber Platz 2 ist mit einem guten Finish immer noch drin. Nicht ganz, knapp eine Zehntel fehlt ihr letztlich auf Hansdotter.
Rebensburg
Was ist jetzt für Viktoria Rebensburg drin? Das sieht im Mittelteil viel besser aus als bei den Läuferinnen zuvor, der Zielhang sollte ihre keine Probleme bereiten. So ist es, 2:26,55 mit Laufbestzeit, das sollte zumindest für die Top 10 reichen.
Goggia
 
Nun aber die Überraschungsläuferin aus dem ersten Durchgang. Sofia Goggia kann diese Leistung nicht wiederholen, aber trotz eines kompletten Querstehers im Mittelteil rettet sie noch Rang 5.
Barioz
 
Zwei bis drei Zehntel darf man bei der letzten Zwischenzeit Rückstand auf Hansdotter haben,, dann lässt sich die Sache noch drehen. Bei der Französin sind es allerdings deutlich mehr, immerhin bleibt sie vor Curtoni und ist jetzt ihrerseits Dritte.
E. Curtoni
 
Nun schon die Top 15 aus Lauf 1. Elena Curtoni gelingt wie so vielen anderen der Mittelteil nicht wirklich, da ist Hansdotter weiter eine Klasse für sich. Aber das Finish passt auch bei ihr, damit geht sich noch Platz 3 aus.
Kirchgasser
 
Weiter ein verpatzter Auftakt aus Sicht des ÖSV. Michi Kirchgasser verliert nur einmal die Linie, aber das ist im Steilhang dann gleich ein Folgefehler. Nur Rang 5 für sie im Ziel.
Mölgg
 
Manuela Mölgg macht es spannend und bleibt bis zur letzten Zwischenzeit an der Vorgabe von Hansdotter dran. Im Zielhang holt sie dann erwartungsgemäß auf, aber nicht genug, sie wird Zweite.
Agnelli
 
Mit der jungen Nicole Agnelli war ich vielleicht im ersten Durchgang etwas zu streng, aber jetzt geht ihr sichtlich die Kraft aus. Etliche Meter ist sie weit weg von den Toren und dann ist der Ausfall nicht mehr zu vermeiden.
Pietilä-Holmner
 
Da kann ihre Landsfrau Maria Pietilä-Holmner bei weitem nicht mithalten. Sie verliert schon oben viel zu viel und wird nur Sechste.
Hansdotter
Richtig guter Lauf von Frida Handsdotter. Was wäre das für eine Zeit geworden, wenn sie die Einfahrt in den Zielhang so erwischt hätte wie die anderen Tore? Eine Fabelzeit, aber auch so liegt sie jetzt erst einmal klar vorne.
Siebenhofer
 
Ramona Siebenhofer hat ihr bestes Weltcupergebnis mit einem 20. Platz hier in Sölden geschafft. Und das wäre heute zu toppen gewesen, aber ein Steher im Mittelteil kostet ihr eine ganze Sekunde. So leuchtet statt der Eins nur die Fünf im Ziel auf.
Suter
 
Jasmina Suter kommt bei ihrem Comeback durch und sichert sich wichtige Punkte für einen ordentlichen Sprung in der Startliste. Und trotz einiger Umwege reicht es sogar zu Platz 3.
Tilley
 
Alexandra Tilley will die Punkte absichern und geht die Sache eher vorsichtig an. Aber die Schottin findet so keinen Rhythmus und verpasst auch diesmal erste Weltcuppunkte. Sie ist so weit von der Linie weg, dass sie bei einem Übergang hängen bleibt.
Barthet
 
Nun die beiden zeitgleichen Barthet und Tilley. Die Französin legt vor und wählt im Steilhang eine zu direkte Linie. In den letzten Toren lässt sie den Ski dann aber sehr gut laufen und kassiert Loeseth doch noch ein.
Loeseth
 
Nach ihrem total verpatzten Lauf dürfte Nina Loeseth gar nicht mehr mit einer zweiten Chance gerechnet haben. Und jetzt nutzt sie die Gunst der Stunde und übernimmt die Führung. Allerdings mit einem keineswegs fehlerfreien Lauf.
Hasegawa
 
Anders als in Lauf 1 ist der Hang jetzt in der Sonne. Das war aber sicherlich nicht der Grund, warum die Japanerin im Zielhang die entscheidenden Zehntel verloren hat und sich jetzt auch hinter der Schwedin einreihen muss.
Gagnon
 
Kajsa Kling hat es sich in der Leaders Lounge mittlerweile schon richtig gemütlich gemacht. Auch die Kanadierin kann sie nicht gefährden, rettet aber immerhin Platz 2 ins Ziel.
Holdener
 
Auch Wendy Holdener fährt nur die ersten Saisonpunkte ein, mehr nicht. Sie bleibt dabei deutlich hinter Kling, aber eine Hundertstel vor Lavtar.
Lavtar
 
Die Führung der Speedspezialistin übersteht den ersten Angriff. Lavtar verliert im unteren Abschnitt deutlich und hatte ohnehin nur zwei Hundertstel Vorsprung.
Kling
Und die Schwedin ist auch schon unterwegs. Kling kommt auf der jungfräulichen Piste gut durch und setzt die erste Richtzeit bei 2:28,67.
 
 
Den Lauf eröffnen wird gleich die Schwedin Kajsa Kling, besonders gespannt sind wir auf Jasmina Suter, die mit Nummer 49 noch Platz 22 erreichen konnte und natürlich auf Sofia Goggia, die sogar die Top 10 anpeilen könnte, falls ich noch einmal so ein Husarenritt gelingt.
 
 
Und Brignone hat noch nie ein Weltcuprennen gewonnen, war aber schon viermal Zweite und dreimal Dritte. Der erste Besuch ganz oben auf dem Podium ist also überfällig, aber einer Mikaela Shiffrin kann man andererseits auch bedenkenlos zutrauen, die fehlende knappe Sekunde noch aufzuholen.
 
 
In dieser finden sich nur drei Österreicherinnen, zwei Schweizerinnen und nur eine Deutsche. Aber gleich sieben Italienerinnen unter den Top 13, alles überragt natürlich von der haushoch führenden Federica Brignone.
 
 
Wir sind zurück am Söldener Gletscher und blicken etwas verwundert auf die Startliste des Finaldurchgangs.
 
 
Und die Pause ist nur eine sehr kurze, schon um 12:45 Uhr beginnt das große Finale. Ich wünsche bis dahin guten Appetit beim Mittagsmahl.
Zwischenfazit
 
Die Fabelzeit von Federica Brignone gibt weiter Rätsel auf, sie führt zur Halbzeit mit 0,95 Sekunden vor Shffrin und 1,42 vor Weirather. Ab Platz 6 liegen die Abstände schon im Bereich von zwei Sekunden und höher. Viktoria Rebensburg konnte Startnummer 1 nicht nutzen, kann aber im 2. Lauf durchaus noch die Top 10 angreifen. Über die Leistungen der anderen drei DSV-Damen hüllen wir hingegen besser den Mantel des Schweigens.
Kirkova
Nun sind alle durch, auch die Bulgarin Maria Kirkova mit Startnummer 71. Am Klassement hat sich natürlich nichts mehr geändert, den einzigen bemerkenswerten Auftritt lieferte Sofia Goggia, die mit Nummer 42 bis auf Rang 13 vorfahren konnte.
Chable
 
Ebenso chancenlos ist die junge Schweizerin Charlotte Chable.
Weinbuchner
 
Nun gilt es für Susanne Weinbuchner. Aber da fehlen schon ganz oben zwei Sekunden, auch das wird nichts. Im Ziel sind es dann gar 6,25 und ein enttäuschender 43. Platz.
Alphand
 
Das bleibt auch so, da Estelle Alphand mit vielversprechender erster Zwischenzeit auch zügig ausscheidet.
 
 
Wie ihr ergeht es jetzt vielen Läuferinnen, die mit dieser schweren Piste einfach überfordert sind. Immer noch hält Kajsa Kling mit 1:43,43 Rang 30.
Truppe
 
Nicht besser ergeht es Katharina Truppe, die schon im Steinhang ausscheidet.
Kappaurer
 
Für den ÖSV läuft die Sache hingegen weiter unrund, auch Elisabeth Kappaurer verfehlt den 2. Lauf klar.
Suter
 
Die Schweizerin Jasmina Suter macht es deutlich besser, Rang 22 leuchte für sie im Ziel auf, damit ist der Finaldurchgang eingetütet.
Resch
 
Dann blicken wir auf die ÖSV-Nachwuchstalente. Stephanie Resch ist bei ihrem Weltcupdebüt schon bei der ersten Zwischenzeit weit zurück und scheidet dann zügig aus.
Hösl
 
Leider nicht für Simona Hösl, die schon bei der zweiten Zwischenzeit fast vier Sekunden zurückliegt.
Sejersted
 
Für Platz 30 braucht man aktuell 1:14,49. Die Norwegerin verpasst diese deutlich, aber das ist eigentlich eine durchaus schaffbare Vorgabe.
Goggia
 
Sofia Goggia belohnt unser Durchhaltevermögen mit einer furiosen Fahrt auf Platz 13! Ausreden, dass die Piste nichts mehr hergeben würden, gelten also ganz eindeutig nicht.
Dürr
 
Dann sind wir man gespannt, ob Lena Dürr diese Vorgabe erreichen kann. Nein, da fehlt es von oben bis unten deutlich. Sie ist jetzt schon nur 31. und damit fix ausgeschieden. Rebensburg ist übrigens weiter Zwölfte und darf so auf eine kleine Aufholjagd nach der Pause hoffen.
Holdener
 
Reichen die 1:14,37 von Wendy Holdener? Das sieht eher schlecht aus, eine Zeit unter 1:14 sollte man schon anbieten.
Tilley
 
Alexandra Tilley kommt ins Ziel und die Britin darf sich Hoffnungen auf eine zweite Chance machen. Sie liegt aktuell auf Rang 21, allerdings stehen noch fast 40 Damen oben.
Haaser
 
Jetzt kann es weitergehen, aber auch Ricarda Haaser verabschiedet sich schon vor der zweiten Zwischenzeit. Schade, oben war sie blendend unterwegs und verlor nur eine halbe Sekunde auf Brignone.
 
 
Kurze Unterbrechung, die Tore müssen wieder befestigt werden.
Hütter
 
Cornelia Hütter braucht angesichts der nachrückenden Konkurrenz im ÖSV-Lager dringend ein Erfolgserlebnis. Heute bleibt ihr das verwehrt, sie stürzt bei der Einfahrt in den Steilhang und reißt dann auch noch ein paar Tore mit.
Barthet
 
Anne-Sophie Barthet bestätigt einmal mehr, dass sie im Slalom stärker ist. Aber sie reiht sich immerhin unmittelbar vor der Japanerin ein.
Hasegawa
 
Emi Hasegawa kann da zwar nicht mithalten, kommt aber ins Ziel und darf als 22. zumindest hoffen.
Pichler
 
Die junge Südtirolerin Karoline Pichler ist hervorragend unterwegs, scheidet aber mit einem Top-10-Platz vor Augen aus. Einmal kurz verkantet und schon erlauben die Carvingski mit den messerscharfen Kanten keine Korrektur mehr.
Siebenhofer
 
Besser als die Läuferinnen zuvor! Mit 1:13,60 darf Ramona Siebenhofer auf einen zweite Chance am Nachmittag hoffen.
Gisin
 
Michelle Gisin übernimmt mit 1:16,11 die Rote Laterne und ist völlig chancenlos.
Kling
 
Natürlich ist die Piste jetzt auch schon deutlich schwieriger zu fahren, Kajsa Kling ist sicherlich keine schlechte Skiläuferin, wirkt aber auch deutlich überfordert. Und das wird auch ganz eng mit Lauf 2, sie ist jetzt schon nur auf Platz 23.
Lavtar
 
Unter den gestrengen Augen ihrer prominenten Landsfrau Tina Maze verpatzt Katerina Lavtar ihren Lauf total. Vor allem im Steilhang findet sie überhaupt keine Linie.
Gagnon
 
Nun hat die Saison auch für Kanada begonnen. Aber für Marie-Michele Gagnon ist der Arbeitstag wohl auch schon zu Ende, ein kapitaler Quersteher kostet viel zu viel Zeit.
E. Curtoni
 
Ihre erfahrene Teamkollegin Elena Curtoni macht es etwas besser, aber auch ihr fehlen über drei Sekunden auf die überragende Federica Brignone.
Agnelli
 
Das ist bisher nicht der Tag der jungen Italienerinnen. Nicole Agnelli scheidet zwar nicht aus, fasst aber 3,3 Sekunden Rückstand aus.
Marsaglia
 
Francesca Marsaglia plagt eine Erkältung, sie verzichtet auf den Start.
Barioz
 
Taina Barioz kommt durch und kann als 13. den Finaldurchgang planen.
Drev
 
Und gleich der nächste Ausfall. Ana Drev ist ganz weit von der Linie weg, schlingert zwar noch durch ein paar Tore, gibt dann aber auf, denn es sind schon viel zu viele Sekunden verloren.
Bassino
 
Das erste Supertalent aus Bella Italia zeigt nur einen Kurzauftritt. Marta Bassino überdreht schon nach den ersten Toren einen Schwung, bleibt hängen und kann den Torfehler nicht vermeiden.
Mölgg
 
Nach der routinierten Manuela Mölgg kommen noch sehr interessante italienische Talente. Aber erst einmal die Altmeisterin, wenn ich das so respektlos sagen darf. Heute verliert sie konsequent in allen Streckenabschnitten und verfehlt die Top 10 deutlich.
Gut
 
Nun greift auch die Schweiz ins Weltcupgeschehen ein und das in Person von Lara Gut. Nicht gerade ihre Lieblingsdisziplin, aber wenn sie im Gesamtweltcup angreifen will, da müssen auch hier Punkte her. Und dafür sieht es ganz hervorragend aus, sehr angriffiger Lauf ohne große Fehler, das reicht für Platz 4 hinter Weirather.
Worley
 
Die Top 15 beschließt Tessa Worley, die nach zahllosen Verletzungen nach eigenen Angeben jetzt endlich mal wieder völlig schmerzfrei unterwegs ist. Und da fährt sie ja regelrecht befreit auf, sie verdrängt die Norwegerin Mowinckel von Rang 6!
Kirchgasser
 
Kann Michaela Kirchgasser das heimische Publikum jetzt erstmals jubeln lassen? Nein, auch sie patzt schon oben mehrfach und findet die Linie eigentlich bis ins Ziel nicht. Nur Rang 11, aber für das Finale sollte es reichen.
Mowinckel
 
Deutlich besser macht es im oberen Teil Ragnhild Mowinckel. Und das bringt sie auch halbwegs im Ziel, da darf sie durchaus jubeln. Denn mit 2,27 Sekunden Rückstand ist sie aktuell sogar Sechste.
Loeseth
 
Schon nach etwas mehr als 30 Sekunden muss Nina Loeseth einen Zwischenschwung einlegen. Damit kann sie einen Torfehler vermeiden, aber 1:14,08 sind alles andere als eine Garantie für einen zweiten Durchgang.
Pietilä-Holmner
 
Auch die nächste Schwedin kommt mit diesem Lauf nicht zurecht und verpasst die Ideallinie mehr als deutlich. Fast zeitgleich mit Hansdotter reiht sich Maria Pietilä-Holmner als Vorletzte ein.
Hansdotter
 
Slalomspezialistin Frida Hansdotter kann mittlerweile auch im Riesentorlauf reüssieren. Heute aber nicht, im Zielhang fehlt ihr die Kraft und die Geschwindigkeit. Und so übernimmt sie die Rote Laterne von Rebensburg.
I. Curtoni
 
Etwas besser ergeht es Irene Curtoni, ein solider Lauf ohne große Probleme bringt sie auf Platz 5. Allerdings fehlen ihr auf die Teamkollegin an der Spitze schon gast zwei Sekunden.
Prefontaine
 
Marie-Pier Prefontaine ist oben sehr gut dabei, ab dem Steilhang schleichen sich dann etliche Fehler ein. Und so wird sie in den Bereich von Fanchini und Rebensburg durchgereicht.
Weirather
 
Fast ein deckungsgleicher Lauf von der Liechtensteinerin. Oben verliert sie einiges, ab der zweiten Zwischenzeit lässt sie den Ski sehr gut laufen und hält den Rückstand mit knapp eineinhalb Sekunden auch in Grenzen.
Hector
 
Die Schwedinnen müssen wir natürlich auch wieder auf dem Zettel haben, aber Sara Hector patzt da gleich im oberen Teil mit einem Rutscher. Der untere Teil ist dann optisch sehr sehenswert und hier passt die Zeit auch. Platz 3 hinter Shiffrin, aber da ist noch was drin im 2. Lauf.
Shiffrin
 
Jetzt aber Shiffrin, die heute als Topfavoritin gilt. Und sie ist deutlich besser unterwegs als die Läuferinnen zuvor, butterweich am Übergang, der Brem zu schaffen machte. Ein tadelloser Lauf, aber trotzdem 0,95 Sekunden Rückstand auf Brignone. Das macht uns etwas ratlos.
Brem
 
Eva-Maria Brem ist als neue Nummer 1 im ÖSV-Team durchaus eine Siegläuferin, kommt sie jetzt an die Zeit der führenden Italienerin heran. Kleiner Fehler bei der Einfahrt in den Steilhang, auch sie setzt die Schwünge ähnlich kantig wie Rebensburg. Und das ist nicht schnell, aber deutlich schneller als Fanchini und Rebensburg. Auf Brignone fehlen aber auch unglaubliche 2,30 Sekunden.
Fanchini
 
Die Brignone-Zeit ist eine Ansage, keine Frage. Ihre Teamkollegin Nadia Fanchini matcht sich mit Rebensburg um Platz 2, mit einem guten Finish holt sie sich diesen auch.
Brignone
Federica Brignone findet eine deutlich bessere Linie, sie setzt den Ski sehr fein und hat keine Hacker drin. Ein toller Lauf und ein gigantischer Vorsprung, das werden ja fast drei Sekunden auf Rebensburg!
Rebensburg
Und schon ist Rebensburg unterwegs. Die zeigt keinen komplett runden Lauf, aber Tempo war da sicherlich vorhanden. Was ihre 1:13,07 wert sind, das werden uns gleich die nächsten Läuferinnen zeigen, denn diese erste Gruppe ist mit Weltklasse pur bestückt.
vor Beginn
 
Bei Kaiserwetter am Gletscher sind die ersten Vorläufer schon unterwegs, gleich können wir die neue Saison also pünktlich eröffnen.
vor Beginn
 
Lindsey Vonn ist übrigens anwesend und trainiert hier in Sölden auch. Dementsprechend sollte ihrem Einstieg Ende November nun wirklich nichts im Wege stehen.
vor Beginn
 
Richtungsweisend ist dieser Riesentorlauf auf jeden Fall. Die Frauen fahren ja auf der gleichen Strecke wie die Männer morgen und diese gilt als sehr anspruchsvoll.
vor Beginn
 
Und das ist auch dringend notwendig, denn von den Top 30 sind Lena Dürr (Startnummer 40), Simona Hösl (46) und Susanne Weinbuchner (61) ein schönes Stück entfernt. Und hier auch gleich die gute Nachricht für Sie, auch wenn alle TV-Stationen sich längst verabschiedet haben, wir bleiben live auf Sendung, bis die letzten Startplätze für den Finaldurchgang vergeben sind. Und das nicht nur in Sölden, sondern wann immer möglich im gesamten Saisonverlauf.
vor Beginn
 
Die deutschen Hoffnungen ruhen - was einen Spitzenplatz angeht - ausschließlich auf Viktoria Rebensburg. Diese wird mit Nummer 1 auch gleich die Saison eröffnen, ihre Kolleginnen haben nur ein Ziel, Punkte anzuschreiben.
vor Beginn
 
Logische Favoritin auf den Gesamtweltcup ist Mikaela Shiffrin, wobei es abzuwarten gilt, wann und in welcher Form ihre Landsfrau Vonn zurückkommt. Dass man diese nie abschreiben darf, das haben die letzten Jahre deutlich gezeigt.
vor Beginn
 
Der Fenninger-Ausfall trifft die Österreicher natürlich nach den Rücktritten von Nicole Hosp und Kathrin Zettel besonders hart. Dafür sehen wir heute neue Namen aus dem ÖSV-Lager, mit Stephanie Resch, Elisabeth Kappaurer und Katharina Gallhuber übernimmt eine neue Generation den Staffelstab.
vor Beginn
 
Die traditionelle Saisoneröffnung am Söldener Gletscher steht an, aber bei den Alpindamen herrscht komplette Ratlosigkeit. Anna Fenninger fällt verletzungsbedingt den ganzen Winter aus, Tina Maze gönnt sich ein Sabbatical und Lindsey Vonn wird erst im November einsteigen.
vor Beginn
 
Herzlich willkommen in Sölden zum Riesenslalom der Damen.
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