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Live-Ticker Ski Weltcup Sa, 05.01.2019 Weltcup Zagreb, Slalom

Alle Rennen und Ergebnisse des Alpinen Ski-Weltcups live im Ticker auf Süddeutsche.de

Slalom der Damen
 
 
Name
Land
1. Lauf
Zeit Total
Diff
 
Letzte Aktualisierung: 14:40:20
Bis morgen
 
Für heute soll es das aus Zagreb gewesen sein. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit! Schon morgen melden wir uns wieder aus der kroatischen Hauptstadt, wenn für die Herren ein Slalom auf dem Programm steht. Dieser beginnt dann bereits um 12:15 Uhr. Bis dahin - einen schönen Abend!
ÖSV
 
Mit zwei Damen landeten die Österreicherinnen in den Top 10. Bernadette Schild (8.) und Katharina Truppe (10.) bewerkstelligten dies. Darüber hinaus bestätigten Franziska Gritsch (12.) und Chiara Mair (13.) die guten Leistungen aus dem ersten Durchgang. Weltcuppunkte verbuchten überdies Stephanie Brunner (22.) und Michaela Dygruber (23.).
DSV
 
Aus deutscher Sicht gibt es Grund zur Freude. Christina Geiger verbesserte sich mit der drittbesten Laufzeit auf Platz fünf und sicherte sich damit die WM-Norm. Positiv ist die Teilnahme von Marlene Schmotz am Finaldurchgang einzuordnen. Den aber verpatzte die DSV-Athletin und fiel ans Ende des Klassements zurück. Als 25. aber fuhr sie immerhin erstmals in dieser Saison Weltcuppunkte ein.
Swiss-Ski
 
Als beste Schweizerin ergatterte Wendy Holdener den dritten Platz auf dem Podium. Zufrieden darf auch Michelle Gisin sein, die bei ihrem Comeback im Finaldurchgang noch zwei Plätze gut machte und Siebte wurde. Elena Stoffel bestätigte ihre gute Leistung aus dem ersten Lauf, wurde am Ende Achtzehnte.
Fazit
 
Zum vierten Mal kürt sich Mikaela Shiffrin zur Snow Queen von Zagreb und gewinnt auch den fünften Spezialslalom des Winters. Dank des großen Vorsprungs aus dem ersten Lauf, genügte eine weitgehend kontrollierte Fahrt, die dennoch die zweitbeste Laufzeit bedeutete, um die versammelte Konkurrenz deutlich auf Distanz zu halten. So sehr Petra Vlhova zuletzt am Thron der US-Amerikanerin rüttelte, diese im Riesentorlauf und beim City Event schlug, im Slalom besteht noch immer ein Klassenunterschied. Doch auch die Slowakin setzte eine Serie fort, fuhr zum fünften Mal in dieser Saison auf den zweiten Platz. Und immerhin gelang Vlhova im zweiten Durchgang Laufbestzeit.
Shiffrin
Nun ist es an Mikaela Shiffrin, das Rennen zu entscheiden. Weit mehr als eine Sekunde bringt die Vorjahressiegerin mit. Kontrolliert verwaltet die Amerikanerin ihren Vorsprung, bleibt dann aber nicht fehlerfrei. Dennoch hat die Weltmeisterin die Klasse, das ganz souverän nach Hause zu bringen. Klarer Sieg für Shiffrin!
Holdener
 
Ist Wendy Holdener in der Lage, Petra Vlhova Paroli zu bieten? Die Schweizerin wirkt etwas verhaltener. Dennoch fährt die 25-Jährige stark - auch wenn es nicht für die Führung reicht. Platz zwei im Moment - das Podium hat sie sicher.
Vlhova
Drei Damen bleiben. Petra Vlhova schiebt sich in den Hang. Mehr als eine Sekunde spricht für die Slowakin. Dennoch gibt die 23-Jährige Gas, orientiert sich nach vorn. Mit einer engen Linie holt Vlhova Zeit raus, sie brennt eine phantastische Laufbestzeit in den Schnee und setzt sich klar an die Spitze.
Swenn-Larsson
 
Mutig legt Anna Swenn-Larsson los. Ihre drei Zehntel verspielt die Schwedin dennoch sehr zügig. Kurz vor dem Flachstück baut die 27-Jährige einen schweren Fehler ein, der viel Schwung kostet. So gelangt sie lediglich als Dritte ins Ziel.
Hansdotter
Für die Olympiasiegerin sollten 77 Hundertstel Polster doch genügen. Frida Hansdotter bringt die Routine mit, um das zu realisieren. Die Schwedin knackt die Laufbestzeit von Geiger zwar nicht. Gut eine halbe Sekunde aber bleibt, was die Führung bedeutet.
Mielzynski
 
Nun versucht sich Erin Mielzynski an der Vorgabe von Christina Geiger. Auch die Kanadierin muss von ihrem Vorsprung zehren. Und letztlich reicht der nicht. Am Ende gerät die 28-Jährige gewaltig ins Straucheln, stürzt ins Ziel - als Sechste.
Liensberger
 
Katharina Liensberger bringt nun schon fast sechs Zehntel Vorsprung mit. Die Österreicherin bemüht sich um Aggressivität. Zunächst wirkt das etwas unrund und überdreht. Dann scheint sie den Rhythmus zu finden. Doch kurz vor dem Ziel drückt es sie hinten rein. Liensberger kommt zu Fall und scheidet aus.
Costazza
 
Acht Damen stehen noch oben. Chiara Costazza geht den Lauf sehr spritzig an, doch das schmale Polster schmilzt schnell dahin. Zehntel um Zehntel geht verloren. Die Italienerin kommt als Vierte an. Damit bleibt Christina Geiger vorn, hat Platz acht sicher und die WM-Norm in der Tasche.
Gisin
 
Und auch Michelle Gisin bringt wenig Polster auf Christina Geiger mit - eine knappe Zehntel. Die ist schnell aufgebraucht. Beim Comeback-Rennen ist jetzt auch nicht unbedingt eine Bestzeit zu erwarten. Eine halbe Sekunde fehlt am Ende - Platz zwei.
Truppe
 
Nicht annähernd so gut lässt es Katharina Truppe laufen. Der Kanteneinsatz ist zu hart, was permanent Zeit kostet. Die Österreicherin fällt auf Rang drei zurück.
Geiger
Als letzte deutsche Hoffnung macht sich Christina Geiger auf den Weg. Das Guthaben ist nur etwas mehr als zwei Zehntel groß. Und die DSV-Athletin wirkt plötzlich befreit, lässt die Ski wunderbar laufen und fährt mit fast acht Zehntel Vorsprung ins Ziel. Klare Laufbestzeit!
Moltzan
 
Paula Moltzan wusste im ersten Lauf zu gefallen. Die Amerikanerin möchte es anfangs genauso mutig angehen. Doch im weiteren Verlauf wirkt sie immer ängstlicher, will offenbar unbedingt ankommen. Das aber klappt nicht, kurz vor dem Ziel fädelt sie ein.
Curtoni
 
Irene Curtoni geht zu zaghaft zu Werke. Die Italienerin verbremst den Lauf, lässt gewaltig Zeit liegen. Zwar fährt die 33-Jährige technisch sauber, aber eben nicht schnell genug. Platz vier!
Schild
Nun hoffen die Österreicher auf Bernadette Schild. Nach zuletzt einigen Patzern lässt die 29-Jährige jetzt einen raus. Schild fährt glänzend und stellt eine überragende Laufbestzeit auf, nimmt Gritsch mehr als sechs Zehntel ab.
Mair
 
Eine Viertelsekunde bringt Chiara Mair mit. Auch diese Österreicherin fährt nicht auf Ankommen. Im Steilhang geht es nicht ganz so gut, da bleibt die entscheidende Zeit liegen. Rang zwei ist aber absolut in Ordnung.
Gritsch
Franziska Gritsch gehört zu den positiven Erscheinungen des ersten Durchgangs. Und die Österreicherin möchte das unbedingt bestätigen. Ans Verwalten denkt die 21-Jährige nicht, die will mehr. Die ÖSV-Läuferin schafft eine neue Laufbestzeit und übernimmt die Führung.
Holtmann
 
Forsch wuselt Mina Fürst Holtmann durch den Stangenwald. Dann hakt es kurz, die Norwegerin gerät für einem Moment aus der Balance. Doch Tempo kostet das nicht, die 23-Jährige wird immer schneller. Zu schnell - wenige Meter vor dem Ziel hebt es sie auf klarem Bestzeitkurs aus, sie kommt zu Sturz.
Wikström
 
Emelie Wikström fädelt bei einem Rechtsschwung ein und muss das Rennen vorzeitig beenden.
St-Germain
Knapp drei Zehntel Vorsprung bringt Laurence St-Germain mit. Die Kanadierin geht viel flüssiger zu Werke, wirkt trotz ihrer Körpergröße vergleichsweise geschmeidig. Und die 24-Jährige forciert noch, liegt im Ziel beinahe eine halbe Sekunde vorn. Laufbestzeit!
Schmotz
 
Marlene Schmotz legt gleich ganz oben einen Stehversuch ein. Da bleibt viel Zeit liegen. Und es dauert eine Weile, ehe der Rhythmus gefunden ist. Die Deutsche kommt nicht wirklich in die Gänge und fällt mit fast zwei Sekunden Rückstand ans Ende des Klassements zurück.
Stoffel
 
Eine der Überraschungen des erste Laufes macht sich auf den Weg. Elena Stoffel weiß ihren Vorsprung zunächst einigermaßen zu behaupten. Zwar bringt es die Schweizerin nicht ganz ins Ziel, dennoch ist das für die 22-Jährige eine gute Sache - Rang drei!
Lysdahl
 
Kristin Lysdahl schlägt sich anfangs gut. Unten jedoch scheint etwas die Kraft auszugehen. Die Norwegerin hat zu kämpfen, verliert noch eine knappe halbe Sekunde und muss sich mit Rang drei begnügen.
Hector
In diesen Regionen sind die Zeitabstände gering. Auch Sara Hector bringt da kaum etwas mit und muss alles in diesem Lauf herausreißen. Zwischenzeitlich liegt die Schwedin mehr als drei Zehntel zurück, macht ganz unten aber noch eine halbe Sekunde gut, schafft die Laufbestzeit und setzt sich an die Spitze.
Dygruber
 
Praktisch ohne Polster muss es Michaela Dygruber bewerkstelligen. Die Österreicherin findet keinen Rhythmus, bekommt so keine Sicherheit. Damit wird die 23-Jährige gehörig durchgereicht.
Fjällström
 
Da kommt Magdalena Fjällström nicht so ganz mit. Die Schwedin büßt schnell reichlich Zeit ein und fällt zurück auf Rang drei.
Della Mea
Richtig forsch geht anschließend Lara Della Mea zu Werke. Elegant und geschwind wuselt die Italienerin durch die Tore. Das geht zügig voran, bringt die neue Laufbestzeit und folglich die Führung.
Korpio
Nella Korpio bestätigt ihre Leistung aus dem ersten Lauf. Die Finnin macht etwas aus ihrer Finalteilnahme, erreicht das Ziel mit Laufbestzeit und freut sich entsprechend.
Brunner
Drei Zehntel Polster bringt Stephanie Brunner mit und zehrt zunächst von diesem Vorsprung. Die Riesenslalomexpertin findet im zweiten Streckenabschnitt einen guten Rhythmus, legt immer mehr zu und fährt noch eine Dreiviertelsekunde heraus.
Staalnacke
 
Für Ylva Staalnacke ist recht bald Feierabend. Die Schwedin fädelt ein und scheidet aus.
Haugen
Kristine Gjelsten Haugen ist es vergönnt, den zweiten Durchgang zu eröffnen. Die Norwegerin stellt uns die Strecke vor. Das Flutlicht ist angeknipst - auch wenn es noch einen Rest Tageslicht gibt. Die 26-Jährige kommt recht flüssig durch und setzt die erste Zeit.
2. Lauf
 
Willkommen zurück zur Snow Queen Trophy an Zagrebs Hausberg Sljeme! Nun steht der finale Slalomlauf unmittelbar bevor. Auf der Piste "Crveni Spust" mit dem Start auf 988 Metern durfte sich diesmal Livio Magoni als Kurssetzer verwirklichen. Der Italiener hat auf dem Weg zum Ziel in 768 Metern Höhe 74 Tore gesteckt.
Bis gleich
 
Für den Moment soll es das aus Zagreb gewesen sein. Wir sind natürlich rechtzeitig zur Stelle, ehe um 16 Uhr der zweite Durchgang des Slaloms beginnt. Bis dahin!
ÖSV
 
Für ganz vorn reichte es bei den Österreicherinnen nicht. Katharina Liensberger (7.) und Katharina Truppe (10.) haben zumindest die Top 10 im Visier. In Lauerstellung befinden sich Bernadette Schild (14.), die aber eigentlich höhere Ansprüche hat, Chiara Mair (15.) und Franziska Gritsch (16.). Die beiden letztgenannten Damen wussten zu überzeugen - wie auch Michaela Dygruber als 24. Darüber hinaus werden wir Stephanie Brunner (28.) wiedersehen.
Swiss-Ski
 
Für die Eidgenossen befindet sich Wendy Holdener auf Podiumskurs. Darüber hinaus darf Michelle Gisin (9.) mit ihrem Comeback zufrieden sein. Die Leistung aber gilt es noch zu bestätigen. Einen guten Auftritt hatte ferner Elena Stoffel (20.). Die übrigen drei Schweizerinnen schieden aus.
DSV
 
Aus deutscher Sicht agierte Christina Geiger im Rahmen ihrer derzeitigen Möglichkeiten, hat als Elfte die Top 10 im Visier. Zu gefallen wusste Marlene Schmotz (20.), die mit der höchsten Startnummer (57) noch unter die besten 30 fuhr - und damit ihrer deutschen Teamkollegin Lena Dürr zum Verhängnis wurde. Die 27-Jährige rutschte dadurch auf den enttäuschenden 31. Platz ab. Letztlich fehlten 15 Hundertstel zum zweiten Durchgang, den auch Jessica Hilzinger (36.) verpasste.
Shiffrin
 
Gewaltige Zeitabstände hielten diesen ersten Lauf bis fast zum Schluss spannend. Eine Klasse für sich aber war einmal mehr Mikaela Shiffrin. Die Slalom-Seriensiegerin knöpfte der Konkurrenz mit einer grandiosen Fahrt mehr als eine Sekunde ab und kann sich nur noch selber schlagen. Hinter der Amerikanerin reihte sich Wendy Holdener trotz einer nicht fehlerfreien Leistung als Zweite ein. Die zuletzt so formstarke Petra Vlhova musste sich mit Rang drei begnügen. Sofern diese drei Mädels dann das Ziel erreichen, dürften sie das Podium sicher haben. Zu groß scheint der Rückstand von Anna Swenn-Larsson. Als Vierter fehlt der Schwedin eine Dreiviertelsekunde zum Stockerl.
Pellegrin
Als letzte der 64 Athletinnen ist jetzt Elise Pellegrin unterwegs. Die Italienerin schafft es nicht ins Ziel. Damit ist der erste Durchgang des Slaloms der Damen in Zagreb beendet.
Schmotz
 
Dann folgt Marlene Schmotz. Und der Deutschen gelingt tatsächlich eine Punktlandung, sie fährt exakt die Zeit von Elena Stoffel. Beide belegen nun Rang 20 und dürfen heute gewiss noch einmal ran.
Stoffel
 
Potenzial besitzt die Piste unverändert. Das kitzelt jetzt Elena Stoffel aus dem eisigen Untergrund hervor. Die Schweizerin bringt den nötigen Mut mit, der mit Platz 20 belohnt wird.
Hilzinger
 
Anschließend versucht sich Jessica Hilzinger vergebens. Die DSV-Athletin schafft es lediglich auf Platz 33 und weiß in diesem Moment, dass sie ihren Kram für heute zusammenpacken muss.
Dygruber
 
Michaela Dygruber nimmt sich ein Beispiel an Franziska Gritsch. Auch die 23-Jährige lässt sich von der eisigen Piste nicht schrecken, geht mutig zu Werke und schiebt sich an Position 22.
Dvornik
 
Noch immer ist die Qualifikation für den zweiten Lauf drin. Daraus bezieht der Wettkampf seine Spannung. Neja Dvornik erreicht das Ziel mit knapp fünf Sekunden Rückstand, was Rang 29 bedeutet.
Gritsch
 
Engagiert windet sich Franziska Gritsch durch die Tore. Die Österreicherin weiß sehr genau, dass sich ihr heute eine gute Chance bietet. Und die ergreift die 21-Jährige beim Schopf, braust auf einen starken 16. Platz und darf zurecht jubeln.
Chable
 
Im Anschluss fährt Charlotte Chable als 29. ins Ziel und spürt wohl schon, was ihr blüht. Bereits die folgende Athletin, die Finnin Nella Korpio, ist deutlich schneller.
Hector
 
Und kurz danach setzt Sara Hector noch einen drauf. Die Schwedin ist noch eine Spur schneller, sortiert sich als 20. ein.
Della Mea
 
Es geht noch mehr, wie Lara Della Mea beweist. Die Italienerin schwingt sich zu Platz 21.
Haugen
 
Kristine Gjelsten Haugen ist danach knapp drei Zehntel schneller als die Österreicherin. Platz 23 ist so die Region, wo das für den zweiten Lauf reichen könnte. Wir warten es ab.
Köck
 
Anschließend fährt Hannah Köck auf Position 25. Mit gut fünf Sekunden Rückstand wird die Österreicherin noch eine ganze Zeit lang zittern müssen.
Gutierrez
 
Jetzt versucht sich Mireia Gutierrez an dieser Piste. Die Dame aus Andorra nimmt im Ziel Platz 28 zur Kenntnis, weiß aber wohl, dass diese Zeit nicht genügen wird.
Mair
 
Nun geht es Chiara Mair an. Die Österreicherin schwingt sich forsch durch die Tore. Das schaut gut aus, die 22-Jährige ist meist eng an den Stangen dran, lässt es dabei flüssig laufen und reiht sich im Ziel als Fünfzehnte ein. Da darf man sehr wohl die Faust ballen!
Fjällström
 
Inzwischen haben wir exakt 30 Damen im Klassement. Carole Bissig als Letzte weist sechseinhalb Sekunden Rückstand auf. Daran gilt es, sich fortan zu orientieren. Der Schweizerin macht nun Magdalena Fjällström den Garaus. Die Schwedin fährt couragiert auf Position 19.
Forni
 
Mut ist gefragt. Die Piste lässt es zu. Josephine Forni ist bemüht, es aggressiv anzugehen. Am Geländeübergang läuft ihr kurz der Außenski weg. Jetzt unterlaufen der Französin doch einige Fehler. Im zweiten Streckenabschnitt bleibt gehörig Zeit liegen. Platz 28 - das aber dürfte nicht reichen.
Säfvenberg
 
Weniger gut erwischt es Charlotta Säfvenberg. Als 24. wird die Schwedin gewaltig zittern müssen, denn noch stehen 35 Damen oben.
Brunner
 
Es ist also immer noch etwas drin. Das sollte auch Stephanie Brunner Mut machen. Als Riesenslalomspezialistin schlägt sich die Österreicherin achtbar, reiht sich als Neunzehnte sein. Sie werden wir gewiss wiedersehen.
Moltzan
 
Noch agiler windet sich Paula Moltzan durch den Stangenwald. Die US-Amerikanerin zeigt eine sehr forsche Fahrt. Wunderbar, ein Achtungszeichen! Die 24-Jährige prescht auf Rang zwölf nach vorn und darf im Ziel jubeln.
Staalnacke
 
Den meisten fehlt offenbar der Mut, es aggressiv anzugehen. Da bringt Ylva Staalnacke etwas mehr mit, arbeitet besser nach vorn und zeigt keine Angst vor dem eisigen Hang. Viereinhalb Sekunden Rückstand klingt zwar viel, doch über Platz 18 freut sich die Schwedin.
Bissig
 
Noch immer wirkt die Piste optisch in einem guten Zustand. Es setzt kaum Schläge. Dennoch gelingt es den Sportlerinnen nicht, mehr herauszuholen. Auch die Fahrt von Carole Bissig wirkt rund. Schwere Patzer sind nicht zu erkennen. Dennoch setzt es gewaltige sechseinhalb Sekunden Rückstand.
Huber
 
Für den ÖSV läuft es heute bislang nicht nach Wusch. Passiert da hintenraus noch etwas? Katharina Huber vermag nicht für ein Aha-Erlebnis zu sorgen. Die 23-Jährige kommt als 21. unten an.
Skjöld
 
Noch immer ist nicht abzusehen, was denn tatsächlich für die Top 30 nötig sein wird. Maren Skjöld jedoch kämpft scheinbar vergeblich mit der Piste und muss im Ziel über die Rote Laterne quittieren.
Ferk
 
Unter vier Sekunden scheinen aktuell eine erreichbare Vorgabe zu sein. Daran versucht sich Marusa Ferk, scheitert aber an diesem Unterfangen. Die Slowenin bekommt exakt fünf Sekunden aufgebrummt, ist momentan Neunzehnte. Ob das reicht?
Lysdahl
 
Etwas flüssiger kommt Kristin Lysdahl durch. Die Norwegerin wirkt eine Spur agiler. Auch ihr Rückstand ist zwar sehr groß, reicht aber zumindest für Rang 17.
Bucik
 
Ana Bucik wirkt sehr unruhig. Immer wieder läuft der Slowenin der Außenski weg. Da steckt kein Zug drin, es geht nicht nach vorn. Mit sechs Sekunden Rückstand fällt Bucik ans Ende des Klassements zurück.
Holtmann
 
Für Norwegen macht sich Mina Fürst Holtmann auf den Weg. Im Steilhang steht die Norwegerin nicht ideal über dem Ski. Offenbar geht ihr der Strom ein wenig aus. Holtmann kämpft sich mit Mühe ins Ziel - als Vierzehnte.
Danioth
 
Aline Danioth müht sich mit dem Hang, gibt den Ski nicht so richtig frei. Auch das wirkt sich zeitlich extrem aus. Die Schweizerin übernimmt die Rote Laterne und knüpft an die zuletzt recht guten Ergebnisse nicht an.
Noens
 
Nastasia Noens sorgt für den ersten Ausfall. Beim Geländeübergang ist die Französin zu früh dran, fädelt bei einem Rechtsschwung ein.
Wikström
 
Weiter geht es mit Emelie Wikström. Die hart durchgefrorene Piste sollte eigentlich schon noch Zeiten ermöglichen, die für die Top 10 reichen. Doch auch die Schwedin fängt sich von einer Zwischenzeit zur nächsten jeweils eine Sekunde Rückstand ein,. Dieser Negativtrend verstärkt sich noch, womit die 26-Jährige auf Rang 14 abrutscht.
St-Germain
 
Wie sind die Leistungen der Sportlerinnen einzuordnen? Die gewaltigen Abstände lassen schwer einen Schluss zu. Auch Laurence St-Germain fängt sich vier Sekunden ein. So lässt sich auch schlecht einschätzen, was letztlich für den zweiten Durchgang reichen wird.
Truppe
 
Mit einer guten Form ist Katharina Truppe angereist. Wird sich das auf diesem Hang auszahlen? Die Österreicherin schlägt sich zumindest vergleichsweise besser. Auf dem Weg ins Ziel, wo es unten raus flacher wird, baut Truppe noch einen Schnitzer ein, was Tempo kostet. Rang zehn leuchtet auf.
Curtoni
 
Es folgt gleich eine weitere Italienerin. So richtig in Fahrt kommt auch Irene Curtoni nicht. Das wirkt technisch sauber - aber eben nicht richtig schnell. So sammeln sich mehr als drei Sekunden Rückstand an, was nicht für die Top 10 reicht.
Costazza
 
Nun schiebt sich Chiara Costazza in den Hang. Die Italienerin bemüht sich um eine runde Fahrt. Im Schlussteil hakt es dann doch noch ein wenig. Den Zug einer Mikaela Shiffrin zeigt die 34-Jährige bei Weitem nicht und muss sich mit Platz acht begnügen.
Mielzynski
 
Erin Mielzynski beweist, dass noch viel mehr in der Piste steckt. Die Kanadierin geht es mutiger an. Zwar bleibt die 28-Jährige nicht ohne Fehler, zaubert bei einem Linksschwung auf dem Innenski. Immerhin Rang sechs springt letztlich heraus.
Dürr
 
Mittlerweile darf die Zeit von Mikaela Shiffrin längst nicht mehr als Maßstab dienen, die Top 3 sind überdies nicht mehr drin. Ganz und gar nicht für die Deutschen, denn auch Lena Dürr fährt der Musik hinterher. Es fehlt an Spritzigkeit. beinahe fünf Sekunden Rückstand sind die Quittung.
Geiger
 
Die Abstände sind gewaltig. Auch Christina Geiger vermag dagegen nicht anzukämpfen. Kontinuierlich geht Zeit verloren. Im Ziel kommen mehr als drei Sekunden zusammen - Rang acht!
Remme
 
Roni Remme büßt früh eine Menge Zeit ein. Die Kanadierin kommt mit dem Hang überhaupt nicht zurecht. Das gleicht einem Debakel. Fast fünfeinhalb Sekunden bekommt die 22-Jährige aufgebrummt.
Gisin
 
Nun steht das Comeback von Michelle Gisin an. Natürlich ist die Schweizerin nicht an Shiffrin zu messen. Auch mit Wendy Holdener kommt die 25-Jährige nicht mit. Sie bemüht sich um eine saubere Technik, es fehlt ein wenig Aggressivität. Am Ende sortiert sich Gisin als Siebte ein.
Swenn-Larsson
 
Wer soll Mikaela Shiffrin schlagen? Es scheint ausgeschlossen, dass diese Bestzeit noch in Gefahr gerät. Doch natürlich geht es noch um gute Platzierungen und Ausgangspositionen. Anna Swenn-Larsson fängt sich mehr als zwei Sekunden ein.
Shiffrin
So ist es eben an Mikaela Shiffrin, die Vorgabe auf die Probe zu stellen. Und die Weltmeisterin wirft all ihr Talent in die Waagschale. Bereits an der ersten Zwischenzeit ist das beinahe eine halbe Sekunde Vorsprung. Wie auf Schienen braust die Amerikanerin zu Tal. Welch eine grandiose Fahrt - und die überragende Bestzeit!
Vlhova
 
Dann muss uns eben Petra Vlhova zeigen, was in der Piste steckt. Die Slowakin tut das, ist an der ersten Zwischenzeit vorn. Den Geländeübergang fährt sie am Besten. Und die 23-Jährige behält den Fuß auf dem Gas. Doch am Ende reicht es nicht ganz. Knapp zwei Zehntel fehlen. Holdener noch immer vorn!
Hansdotter
 
Was ist Frida Hansdotter zu leisten imstande? Auch die Schwedin gelangt nicht so recht in Fahrt, schlägt sich allerdings besser als die Österreicherinnen. Doch immer wieder stehen die Ski zu lange quer. Platz zwei wird es immerhin.
Schild
 
Offenbar ist Wendy Holdener doch nicht so schlecht gefahren, denn Bernadette Schild beißt sich an deren Bestmarke ebenfalls die Zähne aus. Auch die zweite ÖSV-Athletin gibt den Ski nicht so richtig frei, lässt mehr Vorsicht walten. Und Schild kassiert noch größeren Rückstand - mehr als zwei Sekunden.
Liensberger
 
Die formstarke Katharina Liensberger wird die Zeit sicherlich gleich auf die Probe stellen. Anfangs liegt die Österreicherin vier Zehntel zurück. Obwohl dieser Lauf flüssiger wirkt, vermag die 21-Jährige nicht von den Fehlern der Schweizerin zu profitieren. Es fehlt etwas an Aggressivität. Das gibt eine Packung von fast anderthalb Sekunden.
Holdener
Wendy Holdener eröffnet das Rennen bei Temperaturen um den Gefrierpunkt unter bewölktem Himmel. Die Eidgenossin stellt uns den ersten Lauf vor, rutscht eingangs des Flachstücks ein wenig. Auch im unteren Teil baut die 25-Jährige noch einen Wackler ein. Eine optimale Fahrt ist das nicht. Mal sehen, was die Zeit wert ist.
Favoritinnen
 
Sieganwärterinnen gibt es eigentlich nur zwei. Mikaela Shiffrin natürlich zuvorderst - die US-Amerikanerin hat alle vier Slaloms der Saison für sich entschieden, liegt im Gesamtweltcup nahezu uneinholbar vorn und setzte sich in Zagreb bereits dreimal die Krone auf - zuletzt vor zwölf Monaten. Einzige Konkurrentin ist Petra Vlhova, die in diesem Winter stets Slalom-Zweite wurde, Shiffrin aber jüngst beim City Event in Oslo schlug. Die Slowakin befindet sich in bestechender Form und war am Sljeme auch schon Zweite (2017). Chancen aufs Podium besitzt neben den beiden genannten Österreicherinnen und Wendy Holdener auch noch Frida Hansdotter.
Swiss-Ski
 
In der Schweiz darf man derzeit einzig auf Wendy Holdener bauen, die zuletzt wieder ansteigende Form bewies und auch dank Startnummer 1 aufs Podium hofft. Bei Michelle Gisin (8) bleibt abzuwarten, was die Allrounderin bei ihrer Rückkehr in den Weltcup-Zirkus zu leisten imstande ist. Gespannt blicken die Eidgenossen auf Aline Danioth (19). Das 20-jährige Talent kratzt schon regelmäßig an den Top 15. Die drei übrigen Schweizerinnen wollen es erst einmal in den zweiten Lauf schaffen.
ÖSV
 
Gewohnt zahlreich stehen die Österreicherinnen am Start. Von den zehn Mädels besitzen Katharina Liensberger (2) und Bernadette Schild (3) die größten Ambitionen, schielen beide in Richtung Stockerl. Darüber hinaus gilt Katharina Truppe (15) mittlerweile als zuverlässige Top-10-Kandidatin. Für alle anderen sollte erst einmal die Qualifikation für den zweiten Durchgang im Vordergrund stehen.
DSV
 
Für den Deutschen Skiverband stehen vier Damen am Start. Top-10-Potenzial besitzen grundsätzlich Christina Geiger (Startnummer 10) und Lena Dürr (11). Einzig die Stabilität fehlt den beiden derzeit ein wenig. Erstgenannte ist immerhin mit frischem Rückenwind angereist, fuhr sie doch am Neujahrstag beim City Event in Oslo auf Rang sieben. Vervollständigt wird das DSV-Team von Jessica Hilzinger (53) und Marlene Schmotz (57), für die aufgrund der hohen Startnummern als Ziel erst einmal der zweite Durchgang gelten muss.
1. Lauf
 
Diese Krönung müssen sich die Sportlerinnen verdienen, denn die Piste "Crveni Spust" gilt durchaus als anspruchsvoll. Vom Start auf 988 Metern weist die Kurssetzung von Robert Füss den Weg über die 220 Höhenmeter zu Tal. Der 40-jährige ÖSV-Coach hat insgesamt 74 Tore gesteckt.
Sljeme
 
Mit seinen vier Pistenkilometern und drei Aufstiegsanlagen ist das Skigebiet Sljeme von überschaubarer Größe. Ihre Attraktivität beziehen die Rennen aus der Nähe zu Zagreb, sie gelten daher als Zuschauermagnet. Zudem gibt es hohe Preisgelder. 45.000 Schweizer Franken allein für die Sieger sind gerade im Frauenbereich keinesfalls alltäglich. Zudem locken eine Kristallkrone und heute der Titel Snow Queen.
Zagreb
 
Im Norden der kroatischen Hauptstadt finden sich an diesem Wochenende Damen und Herren gleichzeitig ein, um jeweils einen Slalom auszutragen. Schauplatz ist der Gebirgszug Medvednica, zu Deutsch Bärenberg, dessen höchste Erhebung Sljeme knapp über 1.000 Meter erreicht und als Hausberg Zagrebs gilt. An dieser Stelle werden seit 2005 Weltcuprennen ausgetragen.
Willkommen
 
Herzlich willkommen in Zagreb zum Slalom der Damen.
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