Weltcup - Zagreb (Kroatien)
Beendet
Samstag, 04. Januar 2020
Slalom der Damen
Rang
Name
Zeit in min
Diff. in Sek.
1.
Petra Vlhova (SVK)
1:57.98
2.
Mikaela Shiffrin (USA)
1:59.29
+ 1.31
3.
Katharina Liensberger (AUT)
2:01.47
+ 3.49
4.
Wendy Holdener (SUI)
2:01.58
+ 3.60
5.
Anna Swenn-Larsson (SWE)
2:01.60
+ 3.62
6.
Nina Haver-Löseth (NOR)
2:01.77
+ 3.79
7.
Katharina Truppe (AUT)
2:02.40
+ 4.42
8.
Aline Danioth (SUI)
2:02.52
+ 4.54
9.
Kristin Lysdahl (NOR)
2:02.68
+ 4.70
10.
Emelie Wikström (SWE)
2:02.87
+ 4.89
Live-Ticker 
Automatische Aktualisierung
Verabschiedung
Das soll es hier aus Zagreb gewesen sein! Zumindest von den Damen. Morgen geht es mit den Herren weiter, Start ist um 14:15 Uhr. Die Frauen sind am kommenden Samstag (11:45 Uhr) mit der Abfahrt in Altenmarkt gefordert. Bis dahin!
Fazit II
Aus deutscher Sicht war das eher ein gebrauchter Tag, denn Christina Ackermann (19) und Lena Dürr (25) sind dann doch ein gutes Stück von der Top 10 entfernt. Dagegen haben Österreich und die Schweiz noch jeweils eine weitere Fahrerin mit Katharina Truppe (7) und Aline Danioth (8) unter den besten Zehn.
Fazit I
Petra Vlhova holt sich vollkommen verdient den Sieg hier in Zagreb und das, obwohl Mikaela Shiffrin einen starken 2. Lauf zeigte. Die Slowakin war heute aber einfach stärker unterwegs. Dritte wird Katharina Liensberger, die Wendy Holdener so noch vom Podium verdrängte.
Vlhova
Hochspannung hier in Zagreb! Petra Vlhova stürzt sich ins Geschehen, zeigt ebenfalls einen ganz starken Start. Sie verliert überhaupt nichts auf Shiffrin, das wird reichen. Auch unten sieht das weiterhin weltklasse aus, wow. Sie baut den Vorsprung sogar noch leicht aus und gewinnt hier in Zagreb!
Shiffrin
Nun also Mikaela Shiffrin, kann sie Vlhova tatsächlich nochmal angreifen? Das sieht richtig stark aus, der Vorsprung wächst und wächst, das ist ja der Wahnsinn. Sie bleibt fehlerfrei, nimmt sehr viel Tempo mit und legt die beste Zeit des 2. Laufs an den Tag. Mit über zwei Sekunden Vorsprung übernimmt sie die Führung!
Holdener
Nur noch drei Fahrerinnen stehen oben. Jetzt kommt Wendy Holdener, die nur einen knappen Vorsprung mitnimmt. Das wird ganz eng, denn Liensberger war hier zwar langsamer, aber unten richtig stark. Das bestätigt sich, denn Holdener landet auf Rang 2. Damit hat Liensberger den Podestplatz sicher!
Liensberger
Jetzt heißt es Fokus bei Katharina Liensberger. Das sieht erstmal nicht gut aus, da leuchten rote Zahlen auf. Dann macht sie das aber richtig gut, holt auf und übernimmt doch noch die Führung!
Swenn-Larsson
Anna Swenn-Larsson ist hier ganz frech unterwegs und das wird wohl auch belohnt werden. Sie baut den Vorsprung im Mittelabschnitt sogar aus und erst unten verliert sie wieder etwas. Für die Führung reicht dies dennoch.
Truppe
Katharina Truppe möchte die gute Leistung aus dem 1. Lauf bestätigen, schafft dies aber zu Beginn noch nicht. Bitter, denn so fehlt das Tempo. Danach bleibt sie aber fehlerfrei und wird zumindest Zweite.
Lysdahl
Gleich die nächste Norwegerin hinterher: Kristin Lysdahl. In diesem 2. Lauf kann sie wohl nicht mit Haver-Löseth mithalten, da sind bereits sieben Zehntel Rückstand auf der Anzeige. Sie muss sogar Danioth ziehen lassen und landet auf Rang 3.
Haver-Löseth
Nun sollten wir eigentlich öfter einen Führungswechsel sehen. Nina Haver-Löseth macht das bisher sehr souverän, kann den Vorsprung sogar vergrößern, das ist stark. Unten muss sie einmal kurz korrigieren, doch für die Führung reicht das locker.
Wikström
Emelie Wikström verliert im oberen Abschnitt vier Zehntel auf Danioth. Kann sie das wieder aufholen? Nur ein bisschen, sie bleibt hinter der Schweizerin auf Platz 2.
Gisin
Ganz nach vorne wird Michelle Gisin nicht mehr kommen, aber vielleicht kann sie noch ein, zwei Plätze gutmachen. Eher nicht, denn die Führung wird sie mit den Zwischenzeiten nicht übernehmen. Sie wird sogar nur Dritte.
Danioth
Bisher hat es noch keine Fahrerin unter 62 Sekunden im 2. Durchgang geschafft. Peterlini hat hier immer noch die beste Zeit stehen. Aline Danioth wird nun aber in Führung gehen, sie verliert nur drei Zehntel. Endlich mal wieder ein Führungswechsel.
Curtoni
Bei Irene Curtoni könnte das jetzt aber anders aussehen. Sie kommt oben besser weg als ihre Vorläuferinnen. Doch erneut muss man kritisieren: zu brav, zu vorsichtig. Am Ende fehlt einmal mehr das Tempo und es reicht nur für den 2. Rang.
Fjällström
Es bleibt dabei. Die Strecke ist leider in keinem guten Zustand mehr, das könnte vor allem in der Spitzengruppe nochmal für Spannung sorgen. Auch Magdalena Fjällström kann den Vorsprung nicht ins Ziel retten, sie reiht sich sogar hinter Mair ein.
Mair
Chiara Mair nimmt sieben Zehntel Vorsprung ins Rennen, doch dieser schmilzt und schmilzt. Es ist keine schlechte Fahrt, aber eben ohne Risiko. Ausgerechnet im Ziel leuchtet dann eine rote Zahl auf, sie wird Dritte.
Hector
Ähnliches Bild zeigt sich bei Sara Hector, die nicht fehlerfrei durchkommt. St-Germain, die eigentlich ebenfalls ein paar kleine Fehler zeigte, bleibt also weiter vorne. Hector kommt nur auf Rang 9 ins Ziel. Wir müssen es wohl erneut auch auf die Strecke schieben.
Dürr
Lena Dürr fährt etwas vorsichtig. Der Rückstand hält sich noch in Grenzen, zumindest bis zum Fehler beim Übergang ins Steile. Da verliert sie leider Zeit. Mit Platz 10 wird sie nicht zufrieden sein.
Ackermann
Auf geht's, Christina Ackermann. Hier sollte doch was drin sein. Doch auch sie hat oben Probleme. Anschließend macht sie das aber gut und kann den Rückstand sogar verkürzen, doch vor dem Ziel fehlt das Tempo. Sie fällt auf Rang 5 zurück.
Stoffel
Auch Elena Stoffel muss aufpassen, da rutscht sie einmal kurz weg. Viel Zeit hat das nicht gekostet, doch für die Führung wird das nicht reichen. Unten folgt noch ein Fehler und so ist sie mit sechs Zehnteln Rückstand Vierte.
Hrovat
Bei Meta Hrovat sieht das durchaus vielversprechend aus, aber im Mittelabschnitt hebt sie ab. Den Sturz konnte sie zum Glück verhindern, doch das kostet natürlich. Am Ende ist es nur Platz 10.
Holtmann
Mina Fürst Holtmann macht gleich zu Beginn einen gröberen Fehler und so hat sie jetzt schon neun Zehntel Rückstand. Anschließend wird sie konstanter, muss sich aber dennoch mit Platz 5 begnügen.
Smart
Weiter geht es mit Amelia Smart, die hier passabel anfängt, doch dann wird sie etwas nervös. Kleinere Fehler sorgen für etwas Zeitverlust, St-Germain bleibt demnach vor Peterlini in Führung.
Tkachenko
Ekaterina Tkachenko ist wohl froh, überhaupt noch fahren zu dürfen, denn sie ist sehr vorsichtig unterwegs. Mit den Punkten ist sie zufrieden und das spiegelt sich auch in der Zeit wider. Sie wird Letzte.
St-Germain
Laurence St-Germain macht das etwas besser, sie kann ihren Vorsprung halten. Unten hätte sie sogar noch mehr ins Risiko gehen können, doch für die Führung reicht es dennoch.
Hilzinger
Vielleicht kann ja Jessica Hilzinger die Führung übernehmen. Sie fährt ähnlich vorsichtig wie Della Mea, dann wird sie aber in der Fahrweise zu hart. So kommt kein richtiger Schwung auf. Auch sie kommt nicht an die Spitze.
Della Mea
Lara Della Mea will es ihrer Landsfrau gleich machen und schließlich nimmt sie etwas Vorsprung mit. Doch der schmilzt schnell, da hat Peterlini durchaus etwas vorgelegt. Auch an Gritsch kommt sie nicht vorbei, Platz 3 für Della Mea.
Staalnacke
Auch bei Ylva Staalnacke erkennt man wieder die leichten Probleme beim Übergang ins Steile. Fehlerfrei bleibt die Schwedin nicht, also reicht es nur zu Platz 4.
Gritsch
Franziska Gritsch legt einen guten Start hin, aber dann kommen kleinere Fehler. Sie verliert etwas an Zeit und deswegen bleibt Peterlini die Führende.
Norbye
Kaja Norbye ist etwas überraschend im 2. Lauf dabei, hat zu Beginn auch einen guten Takt. Das ganz große Risiko geht sie nicht und so hat sie nicht das hohe Tempo. So reiht sie sich hinter Dygruber ein.
Peterlini
Martina Peterlini macht das etwas lockerer und kommt besser durch als die Österreicherin. Untern überdreht sie etwas, doch sie kommt mit einer Sekunde Vorsprung ins Ziel.
Dygruber
Wir starten mit Michaela Dygruber in den 2. Durchgang! Sie hat gleich zu Beginn große Probleme und kommt in eine Bodenwelle rein. Sie wird dennoch froh sein, überhaupt hier noch dabei zu sein. Eine gute Platzierung wird das aber natürlich nicht mehr.
Bis gleich
Wir verabschieden uns also in eine kleine Pause. Um 16:15 Uhr geht es mit dem 2. Lauf weiter. Bis dahin!
Alphand
In der Top 30 hat sich doch noch etwas getan, denn Estelle Alphand wurde nachträglich disqualifiziert. Sie hat kurz vor dem Ziel tatsächlich ein Tor verpasst. Damit ist Michaela Dygruber doch noch im 2. Durchgang dabei!
Zwischenfazit
Was hat Petra Vlhova da für eine Zeit hingelegt? Mit einem Vorsprung von über einer Sekunde geht die Slowakin vor Mikaela Shiffrin als Führende in den 2. Durchgang. Einige Fahrerinnen kämpften mit einem kleinen Hügel im Mittelabschnitt, der wie eine kleine Sprungschanze wirkte. So ist der Rückstand auf die Tschechin durchaus groß.
Huml
Es schafft tatsächlich keine Fahrerin mehr in die Top 30. Auch die letzte Starterin Zazie Huml kann Martina Peterlini auf Rang 30 nicht gefährlich werden. Damit steht das Feld für den 2. Lauf fest!
Ostler
Mit Martina Ostler geht nun die letzte Deutsche an den Start. Der Start ist nicht optimal, doch das erübrigt sich sowieso, da auch sie abhebt und dadurch ein Tor verpasst. Schade.
Filser
Vielleicht klappt es ja bei Andrea Filser. Sie legt im Anfangsabschnitt eine Top-Zeit hin. Danach verliert sie etwas, auch hier wird es knapp. Am Ende fehlt dann aber doch das Tempo und so wird es nur Platz 42.
Dygruber
Was macht Michaela Dygruber? Zuletzt kamen einige Fahrerinnen nicht einmal in die Nähe von Platz 30. Auch ihre Zwischenzeiten versprechen nichts Gutes, doch im Mittelteil kann sie aufholen! Reicht es? Nein, ganz knapp nicht. Sie reiht sich auf Rang 31 ein.
Gritsch
Das dürfte man doch eigentlich von Franziska Gritsch erwarten können. Das sieht auch durchaus gut aus nach einem etwas wackligen Start, doch sie kann wieder aufholen. Am Ende leuchtet Platz 28 auf, immerhin.
Norbye
Kaja Norbye kommt zumindest etwas besser durch und hat eine grüne Zeit im Ziel stehen, da jetzt die Zeiten mit Platz 30 verglichen werden. Auf Rang 28 steht sie nun und damit ist die 1:01.31 von Remme die neue zu schlagende Zeit.
Bissig
Carole Bissig versucht sich nun auf der Strecke, doch das ist leider zu wenig. Schon bei den ersten Zwischenzeiten liegt sie weit hinten. Es folgen weitere Fehler im unteren Abschnitt und so muss auch sie sich verabschieden.
Peterlini
Mittlerweile ist auch Katharina Gallhuber ausgeschieden, da wird sie sehr enttäuscht sein. Es war aber leider auch ein schwacher Lauf. Nun aber zurück ins Geschehen, denn Martina Peterlini ist die nächste, die sich in die Top 30 einreiht. Auf Rang 28 wird das aber noch eng.
Stoffel
Gefordert sind aktuell die 1:01.33 von Mielzinsky und Nullmeyer, doch das scheint kein Problem für Elena Stoffel sein. Die ersten Abschnitte sind sehr souverän und das bringt sie auch ins Ziel. Platz 19, stark!
Tkachenko
Ekaterina Tkachenko geht mehr ins Risiko und das wird auch belohnt. Mit einer guten Zeit belegt sie nun Rang 22 und das freut sie sichtlich sehr.
Köck
Vielleicht schafft es ja Hannah Köck. Die Österreicherin fährt aber zu vorsichtig und kann im Steilen nicht genügend Geschwindigkeit mitnehmen. Sie kommt zwar ins Ziel, ist aber nicht im 2. Lauf dabei.
Chable
Leider anders als Charlotte Chable, denn sie rutscht beim Hügel mit dem Außenski weg und scheidet aus.
Staalnacke
Ylva Staalnacke macht das ordentlich und kommt gut durch den schwierigen Abschnitt. Das Tempo ist ebenfalls nicht schlecht und so hat sie auf Platz 25 passable Chancen auf den 2. Durchgang.
Ando
Marina Wallner muss nun zittern, denn sie ist aktuell auf Platz 30. Dort wird sie leider nicht bleiben, denn Asa Ando hat bessere Zwischenzeiten. Und das bringt die Japanerin auch ins Ziel. Rang 28.
Bucik
Aktuell heißt das Ziel, unter einer Minute und zwei Sekunden zu bleiben, doch da wird mehr gefordert sein. Ana Bucik schafft dies nur knapp und muss auf Platz 29 ordentlich bangen.
Hilzinger
Kann sich Jessica Hilzinger in die Top 30 bringen? Die Zwischenzeiten versprechen einiges, da ist sie nicht weit von guten Zeiten weg. Erst am Ende verliert sie etwas und wird so auf Platz 23 gereicht.
Della Mea
Lara Della Mea macht das sogar sehr gut! Die Italienerin ist gut unterwegs und nimmt sogar ordentlich Tempo mit. Wenn dieser kleine Fehler im Schlussabschnitt nicht gewesen wäre, wäre sie unter einer Minute geblieben.
Nullmeyer
Die nächste Kanadierin mit Ali Nullmeyer ist im Rennen. Auch das ist nicht fehlerfrei, doch sie ist schneller als Guest. Was wird es am Ende? Platz 24.
Guest
Charlotte Guest will ebenfalls in diesem Bereich landen, zeigt jedoch kleinere Unachtsamkeiten am Anfang. So muss sie auf Platz 27 zittern. Das wird eher nicht reichen.
Smart
Nach einer kurzen Pause geht es mit Amelia Smart weiter. Die Kanadierin zeigt hier durchaus eine ansprechende Leistung und kommt gut durch. Mit etwas mehr Geschwindigkeit wäre sogar mehr als Platz 21 drin gewesen.
Skjöld
Mit Maren Skjöld kommt nun die Fahrerin mit der Startnummer 30. Und diese Fahrt sollte eine Warnung für die folgenden Athletinnen sein, denn die Norwegerin hebt spektakulär ab, verhindert aber noch den Sturz. Puh, das sieht jetzt durchaus gefährlich aus.
Hector
Auch Sara Hector macht das den Umständen entsprechend gut und verliert nicht viel Zeit im Mittelabschnitt. Dann stellt sich mal wieder die Tempofrage, doch am Ende steht Platz 15 auf der Anzeige. Das kann man so stehen lassen.
Fjällström
Magdalena Fjällström ballt im Ziel die Faust, denn sie landet nur knapp über der Minutenmarke. Viel mehr ist aktuell wohl nicht mehr möglich und auf Platz 13 sollte das dann auch reichen.
Moltzan
Paula Moltzan ist auf unruhigen Skibrettern unterwegs. Das zeigt sich schließlich beim Hügel, als sie nicht mehr um die Kurve kommt und wegrutscht. Sie scheidet aus.
Alphand
Es stellt sich immer wieder die Frage, wie Vlhova das hier heute gemacht hat. Die Strecke war da aber wohl noch in einem besseren Zustand. Estelle Alphand macht noch das Beste daraus und reiht sich auf Rang 15 ein.
Wallner
Dementsprechend vorsichtig geht das jetzt Marina Wallner an. Das ist aber zu vorsichtig, zumindest wenn man in den 2. Lauf möchte. Keine groben Fehler, aber auch keine Geschwindigkeit und so wird das nur Platz 23.
Schmotz
Marlene Schmotz ist die Nächste. Oben macht sie das durchaus gut, doch dann kommt diese berüchtigte Stelle. Mit dem Außenski hebt sie ab und stürzt. Sie landet leicht im Fangnetz. Hoffentlich ist da nichts passiert.
Mair
Mit Chiara Mair möchte die nächste Österreicherin in den 2. Durchgang. Sie macht das auch sehr gut, verliert oben nicht viel. Der Hügel ist ebenfalls kein Problem, doch ihr fehlt das Tempo. Auf Platz 13 vor Dürr und Ackermann dürfte sie dennoch zufrieden sein.
Meillard
Melanie Meillard dagegen kämpft mit der Piste. Es folgen sogar kleinere Fehler im Schlussabschnitt und so bringt sie die bisher langsamste Zeit auf die Anzeigetafel. Das wird im Normalfall nicht reichen.
Hrovat
Auch bei Meta Hrovat sieht das nicht schlecht aus, sie verliert aber etwas mehr Tempo als Wikström. So wächst hier der Rückstand noch etwas an und sie landet knapp hinter Ackermann auf Platz 15.
Wikström
Besser sieht das aber bei Emelie Wikström aus! Die Schwedin meistert den schwierigen Abschnitt gut, verliert nicht viel. Das kann sie souverän ins Ziel bringen und bleibt sogar unter der Minutenmarke.
Remme
Mit Roni Remme geht nun die nächste Kanadierin ins Rennen. Aber dieser verflixte Hügel sorgt für ordentlich Tempoverlust. Und so stehen die Chancen für Dürr und Ackermann für den 2. Lauf doch nicht schlecht, denn auch Remme reiht sich dahinter ein.
Mielzynski
Die Fahrerinnen sind unzufrieden, wenn sie unten ankommen. Die Strecke bereitet ordentlich Probleme. So auch für Erin Mielzynski, die früh einen großen Rückstand aufbaut. Mit über vier Sekunden auf Vlhova kommt sie als Vorletzte ins Ziel.
Huber
Zur Abwechslung mal eine Katharina. Huber muss sich aber gleich zu Beginn des Rennens verabschieden, denn sie rutscht früh weg. Sie schreit ihren Frust ganz laut raus, denn sie weiß: Hier war nicht die Strecke Schuld.
Holtmann
Weiter geht es mit Mina Fürst Holtmann, die ebenfalls Schwierigkeiten mit einem kleinen Hügel im Mittelabschnitt. Hier müssen die Fahrerinnen aufpassen, dass sie nicht abheben. Und so muss sich auch die Norwegerin hinten einreihen.
St-Germain
Die angesprochene Minutenmarke war wohl doch etwas großzügig, denn nun reihen sich die Athletinnen hinter diese Zeit ein. Auch Laurence St-Germain hat Probleme, sie hebt einmal beinahe ab. Bisher war nur Gallhuber langsamer.
Ackermann
Doch nicht, wenn es Christina Ackermann ähnlich macht und viel zu wenig Tempo mitnimmt. Vorsicht in allen Ehren, doch das ist zu wenig. Sie ist sogar ein, zwei Zehntel langsamer als Dürr und muss sich mit Platz 13 begnügen.
Dürr
Jetzt kommt Lena Dürr. Sie macht leider sehr früh einen Fehler und so hat sie nicht genügend Speed. Der Rückstand wird größer und größer und so kommt sie nicht unter die Minutenmarke. Vielleicht muss sie am Ende sogar zittern.
Danioth
Aline Danioth hat oben leichte Probleme, wackelt einmal kurz. Anschließend fährt sie das aber ohne Fehler ins Ziel. Zeit hat sie das aber natürlich gekostet und so wird es Platz 10.
Lysdahl
Was macht Kristin Lysdahl? Sie macht das ähnlich wie ihre Landsfrau Haver-Löseth, doch auch hier wächst der Rückstand stetig. Sie kann aber zufrieden sein, denn sie reiht sich als Siebte ins Tableau ein.
Curtoni
Irene Curtoni fährt etwas vorsichtiger und will keine Fehler machen. Das schafft sie, auch wenn sie dadurch etwas langsamer ist. Sie bleibt unter einer Minute und diese Marke könnte sich tatsächlich als Grenze für den 2. Durchgang entwickeln.
Haver-Löseth
Nun die erste Norwegerin mit Nina Haver-Löseth. Blenden wir den Vergleich zu Vlhova aus, dann sieht das ordentlich aus. Das Tempo fehlt an einigen Stellen, doch sie kann die Fehler gering halten. Es reicht dennoch nur für Platz 7.
Gallhuber
Katharina Gallhuber muss sich also eher an den Zeiten von Shiffrin, Holdener und Liensberger richten, doch das geht krachend schief. Im Mittelabschnitt rutscht sie einmal kurz weg, kann sich zwar noch im Rennen halten, doch das hat ordentlich Zeit gekostet. Sie kommt nicht unter eine Minute und ist so vorerst Letzte.
Shiffrin
Jetzt aber Mikaela Shiffrin und hier wird es nochmal deutlich, wie stark Vlhova gerade im ersten Abschnitt war. Das sind acht Zehntel Rückstand. Diesen kann Shiffrin nach dem Mittelabschnitt noch halten, doch dann sieht das etwas wild aus, sie steht sogar einmal fast quer. Sie wird Zweite und so kann man Vlhova schon zum Sieg im 1. Lauf gratulieren.
Truppe
Katharina Truppe stürzt sich nun ins Geschehen und kann oben durchaus mithalten. Das sieht gut aus. Doch sie hat deutlich weniger Tempo auf dem Ski als die Tschechin und so wächst der Rückstand unten nochmal an. Das ist Platz 5.
Swenn-Larsson
Es wird mehr und mehr beeindruckend, was Vlhova hier gezeigt hat, denn die Strecke ist durchaus anspruchsvoll. Da ist dann wohl Shiffrin gefragt. Anna Swenn-Larsson ist jetzt aber dran und hat ebenfalls leichte Probleme. Hier sind es sogar genau zwei Sekunden hinter der Führenden.
Holdener
Vielleicht kann ja Wendy Holdener besser mithalten. Bei übrigens besten Wetterbedingungen sollte dies doch möglich sein. Holdener ist zwar langsamer als Vlhova, doch sie kann den Rückstand gering halten. Am Ende geht es dennoch auf die zwei Sekunden zu.
Liensberger
Bei Katharina Liensberger sieht das etwas besser aus, sie kommt schneller aus den Startlöchern. Dann leuchten aber auch hier rote Zahlen auf. War das bereits die Bestzeit von Vlhova? Liensberger reiht sich mit rund zwei Sekunden Rückstand auf Platz 2 ein.
Gisin
Weiter geht es mit Michelle Gisin, die im oberen Abschnitt Probleme hat. Sie kommt nicht richtig ins Tempo und liegt bereits eineinhalb Sekunden hinten. Auch unten wird es nicht besser, anscheinend war das doch eine starke Zeit von Vlhova. Dennoch sind fast zweieinhalb Sekunden Rückstand zu viel für Gisin.
Vlhova
Petra Vlhova steht oben, es geht los! Kann die Slowakin gleich zu Beginn eine starke Zeit vorlegen? Das im oberen Abschnitt durchaus souverän aus, doch unten wird sie etwas wacklig. Es wird sich zeigen, was diese 57.25 Sekunden wert sind.
Startliste
74 Fahrerinnen gehen gleich an den Start und beginnen darf Vlhova, gefolgt von Gisin, Liensberger und Holdener. Shiffrin geht mit der Startnummer 7 ins Rennen. Für Deutschland beginnt Dürr auf der 13 und anschließend kommt Ackermann. Schmotz (24), Wallner (25), Hilzinger (35), Filser (60) und Ostler (65) müssen sich etwas gedulden
DSV, ÖSV und Swiss-Ski
Neben Ackermann gehen auch Lena Dürr, Marlene Schmotz, Marina Wallner, Jessica Hilzinger, Andrea Filser und Martina Ostler an den Start. Besonders die drei Erstgenannten sind Kandidatinnen für den 2. Lauf. Bei Österreich hat der Name "Katharina" noch mehr zu bieten als Liensberger, denn auch Truppe, Gallhuber und Huber sind dabei. Ansonsten vertreten auch Chiara Mair, Hannah Köck, Franziska Gritsch und Michaela Dygruber die österreichische Flagge. Bei der Schweiz sind mit Danioth, Meillard, Chable, Stoffel und Bissig noch fünf weitere Athletinnen dabei.
Favoritinnen
Damit haben wir auch schon die wichtigsten Favoritinnen geklärt. Bei Shiffrin sei aber noch erwähnt, dass sie vier der letzten fünf Rennen in Zagreb gewann, so auch im vergangenen Jahr. Lediglich 2017 gewann Veronika Zuzulova, die aber bekanntermaßen die Karriere beendet hat. Mit einem weiteren Erfolg wäre Shiffrin die Rekordsiegerin in Zagreb vor Marlies Schild. Wen sollte man noch auf der Rechnung haben? Aus DACH-Sicht sicherlich noch Katharina Liensberger, Wendy Holdener und Christina Ackermann.
Weltcup
Wir müssen natürlich auch auf den aktuellen Weltcupstand schauen. Mikaela Shiffrin zieht an der Spitze einsam ihre Runden und hat mittlerweile fast 300 Punkte Vorsprung vor Federica Brignone, die heute aber wie auch die Viertplatzierte Viktoria Rebensburg nicht dabei ist. Die 30-Jährige verzichtet wie gewohnt auf die Slalomrennen. In dieser Wertung führt Shiffrin natürlich auch, schließlich gewann sie alle drei Slalomrennen der Saison. Dahinter liegen Petra Vlhova und Michelle Gisin. Da braucht die Amerikanerin aber beinahe schon ein Fernglas.
Zagreb
Wir wünschen Ihnen ein frohes neues Jahr, denn heute steht das erste Weltcuprennen der Damen im Jahr 2020 statt! Es geht in die kroatische Hauptstadt Zagreb, wo das höchstdotierte Weltcuprennen der Saison ansteht. Die "Snow Queen Trophy" findet seit dem Jahr 2005 statt und als Austragungsort steht erneut der Bärenberg unterhalb des Berggipfels Sljeme zur Verfügung.
vor Beginn
Herzlich willkommen in Zagreb zum Slalom der Damen.
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