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Live-Ticker Ski Weltcup : So, 05.01.2020 Weltcup Zagreb, Slalom

Alle Rennen und Ergebnisse des Alpinen Ski-Weltcups live im Ticker auf Süddeutsche.de

Slalom der Herren
 
 
Name
Land
1. Lauf
Zeit Total
Diff
 
Name
Nation
Zeit
Diff
1
Clement Noel
FRA
1:46.43
2
Henrik Kristoffersen
NOR
1:46.83
0.40
3
Alexander Khoroshilov
RUS
1:47.26
0.83
4
Sebastian Foss-Solevaag
NOR
1:47.28
0.85
5
Daniel Yule
SUI
1:47.33
0.90
.
Ramon Zenhäusern
SUI
1:47.33
0.90
7
Marco Schwarz
AUT
1:47.34
0.91
8
Tanguy Nef
SUI
1:47.48
1.05
9
Jean-Baptiste Grange
FRA
1:47.66
1.23
10
Loic Meillard
SUI
1:47.75
1.32
11
Giuliano Razzoli
ITA
1:47.85
1.42
12
Fabio Gstrein
AUT
1:47.87
1.44
13
Jonathan Nordbotten
NOR
1:47.94
1.51
14
Victor Muffat-Jeandet
FRA
1:47.96
1.53
15
Leif Kristian Nestvold-Haugen
NOR
1:48.06
1.63
16
Dave Ryding
GBR
1:48.13
1.70
17
Linus Straßer
GER
1:48.15
1.72
18
Filip Zubcic
CRO
1:48.18
1.75
19
Marc Digruber
AUT
1:48.39
1.96
20
Manuel Feller
AUT
1:48.40
1.97
21
Dong-Hyun Jung
KOR
1:48.52
2.09
22
Anton Tremmel
GER
1:48.64
2.21
23
Simon Maurberger
ITA
1:48.80
2.37
24
Reto Schmidiger
SUI
1:49.01
2.58
25
Sandro Simonet
SUI
1:49.10
2.67
26
Stefan Hadalin
SLO
1:49.56
3.13
DNF
Alexis Pinturault
FRA
DNF
DNF
Albert Popov
BUL
DNF
DNF
Alex Vinatzer
ITA
DNF
DNF
Trevor Philp
CAN
DNF
 
Letzte Aktualisierung: 00:23:55
Bis bald
 
Damit endet die Berichterstattung vom Slalom der Herren in Zagreb. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit! Weiter geht es bereits am kommenden Mittwoch in Madonna di Campiglio. Dann sind wir wieder live zur Stelle. Bis dahin wünsche ich noch einen schönen Sonntag und starten Sie gut in die neue Woche!
Swiss-Ski
 
Dagegen haben die Schweizer ihren Mann auf dem Podium. Nach Ramon Zenhäusern aber folgt lange nichts. Tanguy Nef (24.) und der enttäuschende Daniel Yule (27.) staubten Weltcuppunkte in sehr spärlichem Umfang ab.
ÖSV
 
Aus österreichischer Sicht erfüllten sich die Hoffnungen nicht. Trotz guter Ausgangspositionen rutschte der ÖSV komplett aus den Top 10. Bester war letztlich Marco Schwarz, der sich immerhin noch auf Position 11 vorarbeitete. Manuel Feller wurde am Ende Zwölfter. Der junge Fabio Gstrein darf als Siebzehnter zufrieden sein.
DSV
 
Nach seiner famosen ersten Fahrt, die Linus Straßer mit Startnummer 31 auf Rang 3 spülte, vermochte der 27-Jährige das im Finaldurchgang nicht ganz zu wiederholen. Dennoch stellte Platz 7 beim Comeback nach der Kahnbeinverletzung ein überaus achtbares Ergebnis dar. Schließlich hielt Straßer im 2. Lauf als einzig verbliebener DSV-Athlet die deutsche Fahne hoch.
Fazit
 
Clement Noel feiert seinen vierten Weltcupsieg - alle im Slalom. Der Franzose nutzte seine gute Ausgangsposition, fuhr mit der drittbesten Laufzeit vom 4. Platz ganz nach vorn und wies damit Ramon Zenhäusern knapp in die Schranken. Eine Überraschung schaffte Alex Vinatzer. Der 20-jährige Italiener fuhr nicht nur zum ersten Mal in die Top 10, sondern stürmte dabei zugleich erstmals auf ein Weltcup-Podium.
Zenhäusern
Bleibt nur noch Ramon Zenhäusern. Der Spitzenreiter bringt knapp drei Zehntel mit, legt zunächst geringfügig zu. Dann schleichen sich auch beim Eidgenossen zunehmend Fehler ein. So bahnt sich eine ganz enge Kiste an. Am Ende fehlen Zenhäusern kümmerliche sieben Hundertstel. Der Sieg geht an Clement Noel!
Matt
 
Nun legt Michael Matt los. Doch den Tiroler staucht es bei einem Rechtsschwung zusammen. Prompt ist er zu spät dran, lehnt sich am nächsten Tor weit nach innen - und rutscht weg. Aus und vorbei!
Straßer
 
Dann geht es Linus Straßer an. Und der Deutsche lässt sofort erkennen, dass er nicht auf Ankommen fährt. Der 27-Jährige tritt mit dem Fuß auf Gas, doch baut er erheblich mehr Fehler ein als vorhin. So vermag er die Leistung nicht ganz zu bestätigen, rutscht auf Rang 6 ab. Nach der Verletzung aber ist das beim Comeback aller Ehren wert.
Noel
Volle Attacke reitet Clement Noel. Der Franzose ruht sich nicht auf der Leistung des Nachmittags aus. Der 22-Jährige riskiert viel. Zwar lässt auch Noel unten noch Zeit liegen, knapp drei Zehntel aber bleiben. Führung!
Mölgg
 
Der nächste Oldie schiebt sich in den Hang. Und Manfred Mölgg bringt eine halbe Sekunde mit. Damit müsste der Sieger von 2017 doch klar kommen. Lange Zeit hält sich der 37-Jährige in der Tat wacker. Doch auch bei ihm hakt es auf den letzten Metern. So fehlt letztlich eine knappe halbe Sekunde - Platz 5.
Myhrer
 
Nun ist Andre Myhrer an der Reihe. Der Olympiasieger bringt die Erfahrung mit und scheint in der Lage, sein Polster zu behaupten. Früh ist der Schwede mit den Schwüngen fertig. Doch im letzten Streckenteil wird es doch noch eng. Und der Zagreb-Sieger von 2011 fällt tatsächlich eine Zehntel hinter Vinatzer zurück.
Feller
 
Aggressiv legt auch Manuel Feller los. Anfangs passt das bestens, doch dann der Fehler. Dort ist es flach, das kostet auf einen Schlag eine halbe Sekunde. Der Tiroler verliert weiter, rutscht auf Rang 7 ab. Beim Comeback nach dem Bandscheibenvorfall sollte er damit aber zufrieden sein.
Vinatzer
Schnell findet Alex Vinatzer in den Rhythmus, verliert dann aber die Idealposition über dem Ski und leistet sich daher Rutschphasen. So geht einiges vom Vorsprung verloren, doch dieser war groß. Und unten raus geht es ihm immer besser von der Hand. Der Italiener bringt zwei Zehntel ins Ziel und geht in Führung.
Maurberger
 
Simon Maurberger kommt besser klar. Zwar verspielt auch der Italiener sein Guthaben, doch der 24-Jährige sortiert sich zumindest als Vierter ein, was erst einmal für Zufriedenheit sorgt.
Kranjec
 
Dann versucht sich Zan Kranjec in diesem Hang, vermag sein Polster anfangs zu halten. Dann wird es schwierig für den Slowenen. Und aufgrund der weiterhin sehr engen Abstände werfen ihn knapp neun Zehntel Rückstand deutlich zurück. Mit Platz 11 ist Kranjec nicht zufrieden.
Gstrein
 
Eine der Überraschung des 1. Durchgangs war Fabio Gstrein. Der ÖSV-Athlet mit Startnummer 53 ist natürlich auf einen Schwung Punkte aus. Das kostet natürlich etwas vom forschen Tatendrang. Dennoch dosiert das der junge Mann ordentlich, kommt als Neunter an und holt erstmals Weltcup-Zähler.
Muffat-Jeandet
 
Nun sind wir bei vier Zehnteln angekommen, die Victor Muffat-Jeandet aus dem 1. Lauf mitbringt. Auch der Franzose geht mit dem Polster zu großzügig um. Letztlich wagt der 30-Jährige nicht genug, liegt am Ende 66 Hundertstel hinten - Rang 5.
Braathen
 
Andere kommen viel besser klar. Lucas Braathen lässt erahnen, was hier möglich ist. Aggressiv bläst der Norweger zu Tal. Da gibt es kein Zögern und kein Zaudern. An der letzten Zeitnahme spricht mehr als eine halbe Sekunde für ihn. Doch das reicht ihm am Ende nicht aus. Nur Platz 2 für Braathen!
Pinturault
 
Dann muss Alexis Pinturault etwas gerade biegen. Doch der Sieger von Val d'Isere verspielt schnell sein Guthaben. Der Franzose zeigt wie bereits Henrik Kristoffersen heute nicht sein wahres Potenzial. Eine halbe Sekunde fehlt, Platz 2 ist das immerhin. Doch von Pinturault erwarten wir eigentlich mehr.
Hadalin
 
Drei Zehntel Polster hat Stefan Hadalin im Gepäck. Der Slowene fährt etwas zögerlich zum ersten Geländeübergang, kommt erst dann in die Gänge. Dennoch geht der Vorsprung verloren - in der Summe mehr als eine Sekunde. Über Rang 5 kommt Hadalin nicht hinaus.
Khoroshilov
 
Alexander Khoroshilov bekommt die Bremse nicht gelöst. Aus der guten Ausgangsposition vermag der Russe nichts zu machen, fällt auf Position 7 zurück.
Yule
 
Für Daniel Yule läuft es heute nicht nach Wunsch. Nach dem mäßigen 1. Lauf büßt der Eidgenosse erneut reichlich Zeit ein. Mehr als anderthalb Sekunden fehlen am Ende - Rang 12 stellt eine Enttäuschung dar.
Grange
 
Für Jean-Baptiste Grange ist keine Bestzeit drin. Der Sieger von 2009 liegt im Ziel fast acht Zehntel zurück und reiht sich als Vierter ein.
Rodes
 
Nun hoffen die kroatischen Fans, dass Istok Rodes Ähnliches vollbringt. Die Unterstützung ist groß, doch der Kroate gibt den Ski längst nicht so frei, hat im Ziel mehr als eine Sekunde Verspätung.
Marchant
Überraschend schlägt sich Armand Marchant viel besser. Der Belgier forciert von oben bis unten, wird immer schneller. Welch grandioser Lauf! Der 22-Jährige fährt mehr als eine halbe Sekunde raus und setzt sich mit Laufbestzeit an die Spitze. Die Freude ist entsprechend groß.
Kristoffersen
 
Dann hat Henrik Kristoffersen eigentlich etwas gut zu machen. Doch beim zweimaligen Zagreb-Dritten klemmt heute etwas. Der Norweger kommt auch jetzt nur zögerlich voran und gelangt nur als Vierter ins Ziel.
Schwarz
Anschließend lässt es Marco Schwarz krachen. Der Kärntner ist flink zwischen den Toren, gibt Gas und brennt eine Laufbestzeit in den Hang, die ihm für den Moment die Spitzenposition und sicherlich auch eine Verbesserung im Klassement bringt.
Nef
 
Dann legt Tanguy Nef mit einem überschaubaren Guthaben von einer Zehntel los. Schnell ist diese aufgebraucht. Für den Schweizer ist das dennoch eine ordentliche Leistung, er erreicht das Ziel - als Fünfter.
Ryding
 
Auf ganz ähnlichem Niveau ist Dave Ryding unterwegs. Doch dem Briten gelingt es nicht, das ins Ziel zu bringen. Ausgerechnet dort nämlich fehlt es. Knapp zwei Zehntel sind das - Rang 2.
Foss-Solevaag
Noch deutlich geschmeidiger schlängelt sich Sebastian Foss-Solevaag zu Tal. Der Dritte von 2015 zeigt jetzt, dass ihm diese Piste durchaus liegt. Mit Laufbestzeit geht der Norweger in Führung.
Read
Ebenfalls gut eine halbe Sekunde bringt Erik Read mit. Und der Kanadier geht längst nicht so großzügig damit um. Forsch windet sich der 28-Jährige durch den Stangenwald, bewahrt sich eine Zehntel und setzt sich an die Spitze.
Sala
 
Deutlich besser geht es Tommaso Sala von der Hand. Der Italiener verspielt zwar sein Polster weitgehend, rettet aber eine Zeit lang ein paar Hundertstel. Die allerdings gehen ihm im letzten Streckenteil noch verloren, womit er sich als Zweiter einsortiert.
Winters
 
Luke Winters ist im Vergleich zu Razzoli auch nur unwesentlich zügiger unterwegs und vermag dem bislang Führenden bei Weitem nicht gefährlich zu werden.
Razzoli
 
Giuliano Razzoli stellt die Vorgabe auf die Probe, legt anfangs sogar zu. Der vorhin problematische Geländeübergang bereitet auch ihm keine Mühe. Dennoch bleibt Zeit liegen, der Italiener fällt mehr als eine Sekunde zurück und versteht die Welt im Zielraum nicht.
Haugan
Timon Haugan wird nun die Ehre zuteil, den Finaldurchgang auf frischer Piste zu eröffnen. Der Norweger zeigt uns eine flüssige Fahrt, setzt im Ziel die erste Zeit und wird nun gespannt sein, was diese wert ist.
Wetter
 
Inzwischen sind die Temperaturen unter den Gefrierpunkt gesunken. Gerade bricht die klare Nacht herein, mit Niederschlägen also wird nicht gerechnet. Die Piste ist bestens präpariert und hat bereits im 1. Lauf bewiesen, dass sie hervorragend hält.
2. Lauf
 
Willkommen zurück beim Slalom der Herren in Zagreb. In Kürze beginnt unter Flutlicht der 2. Durchgang der besten 30. Auf der Piste "Crveni Spust" durfte sich diesmal der Franzose Fabien Munier als Kurssetzer verwirklichen und für den Weg vom Start auf 988 Metern über die 220 Höhenmeter hinunter ins Ziel die Richtung vorgeben.
Bis dann
 
Für den Moment soll es das aus Zagreb gewesen sein. Vielen Dank für das Interesse! Selbstverständlich melden wir uns rechtzeitig zurück, ehe um 17:40 Uhr der Finaldurchgang beginnt. Bis dahin!
Swiss-Ski
 
Natürlich überstrahlt die Führung von Ramon Zenhäusern bei den Schweizern alles. Allerdings spielte sich in dessen Schatten auch wenig ab. Einzig Daniel Yule (17.) und Tanguy Nef (23.) werden wir heute noch einmal sehen.
ÖSV
 
Neben Michael Matt haben die Österreicher auch Manuel Feller (7.) in den Top 10. Angesichts von lediglich einer halben Sekunde Rückstand ist nach vorn noch einiges möglich. Sehr zu gefallen wusste Fabio Gstrein, der mit Startnummer 53 auf Rang 11 fuhr. Darüber hinaus ist dem ÖSV nur noch Marco Schwarz (22.) geblieben.
DSV
 
Aus deutscher Sicht aber blieb das der einzige Lichtblick. Die vier DSV-Teamkollegen schafften es nicht in den 2. Durchgang. David Ketterer (33.) fehlten zwölf Hundertstel zum Verbleib im Wettbewerb.
Fazit
 
Wie gestern bei den Damen sorgte gleich die Startnummer 1 für die Laufbestzeit. Ramon Zenhäusern nutzte die guten Bedingungen, meisterte mit etwas Glück auch die große Klippe dieses 1. Laufes und setzte sich dauerhaft an die Spitze - allerdings nur mit sieben Hundertsteln vor Michael Matt. Dagegen hatten zahlreiche Konkurrenten und auch die Top-Favoriten Probleme am Geländeübergang. Dies und insgesamt 18 Ausfälle eröffneten anderen die große Chance. Vor allem Linus Straßer nutzte das in phänomenaler Art und Weise. Bei seiner Rückkehr nach der Kahnbeinverletzung stürmte der Deutsche mit Startnummer 31 auf den grandiosen 3. Platz und liegt gerade 18 Hundertstel zurück.
Pinturault
 
Mittlerweile ist die Aufhebung der Disqualifikation von Alexis Pinturault offiziell bestätigt. Der Sieger von Val d'Isere wird im Klassement als Vierzehnter geführt und darf im Finaldurchgang antreten.
Nikic
Drei Kroaten beschließen den 1. Durchgang. Letzter im Bunde ist Leon Nikic. Trotz Anfeuerung und anfangs guter Zwischenzeiten reicht es letztlich nicht. Im letzte Streckenteil bleibt entscheidend Zeit liegen. Mehr als zweieinhalb Sekunden fehlen am Ende. Dennoch bedankt sich Nikic artig beim Publikum.
Luitz
 
Nun blicken wir noch auf Stefan Luitz. Lange Vergnügen haben wir an dessen Fahrt nicht. Zwar ist der Deutsche an der ersten Zeitnahme gut dabei, dann aber wird ihm der Geländeübergang zum Verhängnis. Dort scheidet Luitz wie so viele andere aus.
Haugan
 
Danach gelingt erst Robin Buffet und danach Timon Haugan eine echte Punktlandung auf Rang 30. Da der Norweger vier Hundertstel schneller ist, kostet das den Franzosen die Finalteilnahme.
Gstrein
 
Anschließend haut Fabio Gstrein richtig einen raus. Der ÖSV-Läufer verliert auf dem Weg nach unten lediglich eine Sekunde und kann es offenbar selbst nicht glauben, dass Platz 11 für ihn angezeigt wird.
Koyama
 
Yohei Koyama strebt eine Punktlandung an. Der Japaner meistert die Aufgabe gut, kommt mit ziemlich genau zwei Sekunden Defizit unten an, was den 29. Platz bedeutet. Auf der sicheren Seite ist Koyama damit nicht.
Dopfer
 
Fritz Dopfer immerhin erreicht das Ziel, tut das aber mit mehr als zwei Sekunden Rückstand. Und so hart das klingt, heute ist das zu wenig für einen Platz unter den 30 Besten.
Stehle
 
Danach befindet sich Dominik Stehle auf einem guten Weg - bis der Deutsche fünf, sechs Tore vor dem Ziel einfädelt und ausscheidet.
Braathen
 
Noch besser kommt Lucas Braathen zurecht. Der Norweger liegt gar nicht weit zurück und fährt den letzten Streckenteil überragend, holt da noch Zeit raus. Am Ende fehlt nur etwas mehr als eine Sekunde - Rang 12.
Read
 
Erik Read ist dann in jedem Fall schon einmal schneller. Der Kanadier fängt sich lediglich gut anderthalb Sekunden ein. Eine starke Fahrt - aber dennoch nur Platz 24.
Ketterer
 
Nun ist es an David Ketterer, zumindest ansatzweise an die Vorstellung von Linus Straßer anzuknüpfen. Das aber mag dem DSV-Athleten nicht gelingen. Da ist zu viel Vorsicht im Spiel. Im Steilhang steht der 26-Jährige zu lang auf den Kanten und kommt als 27. unten an. Ab sofort heißt es Zittern.
Strolz
 
Johannes Strolz gehört heute zu den zahlreichen Gescheiterten. Auch der Vorarlberger sieht das Ziel nicht, muss vorher die Segel streichen.
Winters
 
Ebenfalls recht ordentlich bewältigt Luke Winters die Aufgabe. Unter zwei Sekunden Rückstand sind im Slalom eigentlich immer in Ordnung für Läufer mit diesen Startnummern. Ob das angesichts von Rang 25 heute reicht, um noch einmal fahren zu dürfen, müssen wir abwarten.
Marchant
 
Dann lässt Armand Marchant aufhorchen. Der Belgier ist sich der Gunst der Stunde bewusst, fährt couragiert und kommt mit knapp anderthalb Sekunden Rückstand unten an, was Platz 18 bedeutet.
Schmidiger
 
Eine Zielankunft ist Reto Schmidiger nicht vergönnt. Der Eidgenosse nutzt die überaus gute Chance auf ein gutes Resultat damit nicht.
Nordbotten
 
Wenig Hoffnung bleibt für Jonathan Nordbotten. Mehr als zweieinhalb Sekunden und Laufzeiten über eine Minute sollten am Ende nicht für die Top 30 reichen.
Maurberger
 
Danach beweist Simon Maurberger, dass noch so viel mehr in der Piste steckt. Das erhält dem Wettkampf die Spannung. Der Italiener fährt auf Platz 9 nach vorn.
Nef
 
Besser schlägt sich Tanguy Nef. Der Schweizer begrenzt seinen Rückstand auf anderthalb Sekunden und darf mit dem 2. Durchgang planen.
Philp
 
Mit der grandiosen Fahrt von Straßer kommt Trevor Philp bei Weitem nicht mit. Mehr als zwei Sekunden gehen dem Kanadier verloren.
Straßer
 
Aufgrund der zahlreichen Ausfälle eröffnen sich für die Läufer mit den höheren Startnummern Chancen. Und Zan Kranjec hat eben bewiesen, was möglich ist. Das sollte Linus Straßer Mut beim Comeback machen. Und der Deutsche legt gewaltig los. Das ist oben eine überragende Bestzeit. Auch die Klippe meistert er stark. Und Straßer steckt nicht zurück. Welch ein Wahnsinn! Nach drei Zwischenbestmarken fehlen erst im Ziel knapp zwei Zehntel, was einen sensationellen 3. Platz ergibt.
Kranjec
 
Sobald ein Athlet den Kulminationspunkt der Piste gut besichtigt hat und entsprechend elegant bewältigt, dann ist eine Menge drin. Das beweist Zan Kranjec in eindrucksvoller Art und Weise. Der Slowene kommt unter einer Sekunde Rückstand weg - Platz 8.
Simonet
 
Unmittelbar danach schlägt sich der nächste Eidgenosse viel besser, ist zeitlich richtig gut dabei. Dann jedoch steigt die Fehlerquote an, die kurz vor dem Ziel zum Einfädeln führt.
Aerni
 
Der nächste Ausfall lässt nicht lange auf sich warten. Luca Aerni kommt zwar am ominösen Punkt durch, fädelt aber kurz darauf ein.
Vidovic
 
Dann bekommen die Kroaten wieder etwas zu jubeln - allerdings nicht sonderlich lange. Denn Matej Vidovic meistert die Klippe dieses Laufes nicht. Es hebt in aus und schon ist es vorbei.
Vinatzer
 
Richtig flüssig bewältigt Alex Vinatzer diesen Lauf, macht zur dritten Zwischenzeit hin sogar Boden gut. Der Italiener zeigt die seit langem stärkste Fahrt, fängt sich lediglich acht Zehntel ein und kommt als Siebter unten an.
Lizeroux
 
Furios legt Julien Lizeroux los. Der Dritte von 2010 wirft es dann aber weg. Den Übergang fängt der Franzose gar nicht gut ab, kommt nahezu zum Stehen. Mehr als drei Sekunden sind die Quittung - samt der Roten Laterne.
Digruber
 
Marc Digruber scheitert an der üblichen Stelle, hat dort die Richtung nicht und verpasst das folgende Tor.
Khoroshilov
 
In jedem Fall gestalten sich die Zeitabstände deutlich enger als gestern bei den Frauen, wo bereits die Drittplatzierte dreieinhalb Sekunden Rückstand aufwies. Nun ringt Alexander Khoroshilov um ein gutes Ergebnis. Oben fährt der Russe richtig stark. Ganz nach unten bringt er das nicht. Doch wie Grange bewegt sich der 35-Jährige in einem akzeptablen Bereich, wird Zehnter.
Grange
 
Nun erleben wir einen weiteren Zagreb-Sieger der Vergangenheit - den von 2009. Lang also ist das her, dennoch zeigt Jean-Baptiste Grange mal wieder so ein wenig die alte Klasse. Der Rückstand bewegt sich in vergleichsweise überschaubarem Rahmen. So sortiert sich der Franzose als Elfter ein.
Jakobsen
 
Kristoffer Jakobsen wird der ominöse Geländeübergang zum Verhängnis, der 25-Jährige lehnt sich zu weit nach innen. Dann dreht es den Schweden raus.
Kolega
 
Für den nächsten Ausfall sorgt ausgerechnet ein Kroate. Elias Kolega fädelt ein und muss seine Arbeit vorzeitig beenden.
Popov
 
Albert Popov bemüht sich um eine saubere Technik. Das letzte Risiko ist da nicht im Spiel. So erreicht der Bulgare zwar das Ziel, muss aber mit mehr als zwei Sekunden Defizit leben.
Razzoli
 
Dann spielt Giuliano Razzoli seine Erfahrung aus. Der 35-Jährige Italiener kennt diesen Hang. Als Sieger von 2010 weiß er, was zu tun ist. Die Ideen gehen ihm jedoch im letzten Streckenteil plötzlich aus. So kommen doch noch fast zwei Sekunden Rückstand zusammen.
Rodes
 
Dann brandet Jubel bei den kroatischen Zuschauern auf, denn Istok Rodes geht es an. Doch all die Unterstützung verleiht dem 23-Jährigen nicht unbedingt Flügel. Doch an den absolut Besten dürfen wir die Athleten jetzt nicht mehr messen. Insofern ist Platz 11 in Ordnung.
Hadalin
 
Weiter geht es mit Stefan Hadalin. Der Slowene fährt richtig stark, windet sich geschickt durch den Stangenwald. Bis zur dritten Zwischenzeit sind die Top 3 drin. Erst kurz vor dem Ziel tut sich Hadalin etwas schwer, büßt noch etwa eine Sekunde dazu ein.
 
 
Inzwischen findet sich Alexis Pinturault wieder im Klassement. Offenbar hat es einen Protest gegeben. Die Disqualifikation wurde zurückgenommen. Noch aber scheint die Entscheidung nicht endgültig. Warten wir mal ab.
Ryding
 
Nun macht sich Dave Ryding auf den Weg. Der Brite verliert schnell entscheidend an Boden. Dann wacht der 33-Jährige auf, macht sogar geringfügig Zeit gut. Doch der letzte Streckenteil scheint Ryding nicht zu liegen. Mehr als Rang 12 ist da nicht drin.
Myhrer
 
Andre Myhrer ist gut drauf. Der Olympiasieger meistert den Übergang sehr elegant, fährt auf Bestzeitkurs. Ganz nach unten bringt es der Sieger von 2011 nicht. Dennoch ist der Schwede mit Blick auf den 2. Durchgang angesichts von 36 Hundertsteln Rückstand voll dabei.
Meillard
 
Danach weiß Loic Meillard die Kurssetzung seines Trainers nicht auszunutzen. Schnell bleibt eine Sekunde auf der Strecke. Der 23-Jährige fängt sich die bislang größte Packung ein - zweieinhalb Sekunden.
Gross
 
Stefano Gross stand in diesem Winter bereits auf dem Podium. Das aber hilft dem Italiener jetzt nicht weiter. Plötzlich stellt der Übergang wieder ein Problem dar. Gross wird mit Rücklage völlig ausgehoben und kommt zu Sturz.
Foss-Solevaag
 
Anschließend geht es Sebastian Foss-Solevaag zu vorsichtig an. Auf diese Weise hat der Norweger seinen 3. Platz vor fünf Jahren ganz sicher nicht eingefahren. Der 28-Jährige wirkt zu brav und kassiert dafür die Rote Laterne.
Muffat-Jeandet
 
Victor Muffat-Jeandet stößt sich oben ab. Schnell findet der Franzose die Einstellung zu diesem Lauf. Mittlerweile hat sich die Klippe am Geländeübergang herumgesprochen. Die Athleten sind jetzt besser darauf vorbereitet. Aber natürlich nimmt der 30-Jährige auch etwas Gas raus. So sammelt sich ein Defizit von gut einer Sekunde an.
Mölgg
 
Jetzt schauen wir dem Sieger von 2017 zu. Manfred Mölgg spielt seine Erfahrung aus. Unübersehbar passt ihm diese Piste. Der 37-Jährige zeigt einen starken Lauf, fährt bis auf drei Zehntel an die Bestzeit heran.
Schwarz
 
Etwas mehr Vorsicht lässt Marco Schwarz oben walten. Da aber sollte der Kärntner mal noch das Gaspedal finden. Das jedoch gelingt ihm nicht. Viele kleine Fehler heften sich aneinander. Es fehlt dennoch die letzte Aggressivität. Das erklärt anderthalb Sekunden Rückstand.
Feller
 
Nun steht das Comeback von Manuel Feller an. Der Dritte des vergangenen Jahres schlägt sich hervorragend. Anfangs liegt der Tiroler sogar vorn. Zwar reicht es am Ende nicht für die Bestzeit. Position 4 aber ist absolut in Ordnung.
Yule
 
Für die Schweizer läuft es richtig gut. Auch Daniel Yule profitiert offenbar von der Kurssetzung seines Trainers - zumindest bis zur zweiten Zwischenzeit. Danach geht ihm der Schwung verloren. Am Geländeübergang zaubert Yule auf dem Innenski - ein Ritt auf der Rasierklinge. Platz 4!
Noel
 
Unterdessen wird die Disqualifikation von Alexis Pinturault wegen eines vermeintlichen Torfehlers bekannt. Dessen französischer Landsmann baut auch einen Fehler ein. Clement Noel aber schlägt sich im weiteren Verlauf gut. Etwas mehr als eine Viertelsekunde bleibt auf der Strecke - Rang 3.
Matt
 
Dann ist Michael Matt an der Reihe. Der Zweite von 2018 erlebt nach starkem Beginn ebenfalls einen Schreckmoment. Danach kommt der Tiroler auch nicht so geschmeidig zurecht wie Zenhäusern. Nah dran aber ist Matt - nur sieben Hundertstel fehlen.
Kristoffersen
 
Es geht Schlag auf Schlag. Henrik Kristoffersen schiebt sich in den Hang. Einen kleinen Hakler baut auch der Norweger ein. Der allein erklärt den rasant anwachsenden Rückstand aber nicht. Der Führende im Slalom-Weltcup sammelt satte anderthalb Sekunden ein.
Pinturault
 
Nun stellt Alexis Pinturault diese Vorgabe auf die Probe. An einem Geländeübergang scheint der Franzose schlecht informiert, schätzt diesen falsch ein und scheidet fast aus. Mit einem Schlag ist eine Sekunde weg. Danach findet Pinturault schnell zurück in den Rhythmus, verliert nichts mehr hinzu, muss aber mit Rang 2 vorliebnehmen.
Zenhäusern
Alles ist angerichtet. Die Zuschauer sind heiß - die Athleten vermutlich auch. Ramon Zenhäusern darf den Wettkampf eröffnen. Auf dem Kurs seines Trainers legt der lange Schweizer los. Das schaut flüssig aus. Zenhäusern kommt recht sauber durch und setzt die erste Zeit.
Wetter
 
In Kroatiens Hauptstadt zeigt sich das Wetter von der besten Seite. Die Sonne strahlt vom blauen Himmel. Bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt stellte die Präparation der Piste kein Problem dar.
Rückblick
 
Obwohl Rekordgewinner Marcel Hirscher (5 Siege) nicht mehr dabei ist, finden sich im Starterfeld zahlreiche Zagreb-Sieger: Jean-Baptiste Grange (2009), Giuliano Razzoli (2010), Andre Myhrer (2011) und Manfred Mölgg (2017). Darüber hinaus standen auch Julien Lizeroux und Sebastian Foss Solevaag hier bereits auf dem Podium.
Favoriten
 
Als heißeste Favoriten gelten Alexis Pinturault (Startnummer 2) und Henrik Kristoffersen (3), die beiden bisherigen Saisonsieger im Spezialslalom. Darüber hinaus standen beide in der Vergangenheit in Zagreb bereits auf dem Stockerl, was auch für Michael Matt und Manuel Feller gilt. Und da sich Andre Myhrer (14) zuletzt in Val d'Isere verbessert zeigte, müssen wir auch ein Auge auf den Sieger von 2011 haben. Zum erweiterten Kreis der Podiumsanwärter gehören sicherlich auch Clement Noel (5), Stefano Gross (12) und Daniel Yule.
Swiss-Ski
 
Sogar sieben Athleten schicken die Schweizer ins Rennen. Ramon Zenhäusern darf den Wettkampf sogar eröffnen. Mit günstigen Startnummern folgen Daniel Yule (6), Dritter in Levi, und Loic Meillard (13). Für die übrigen Eidgenossen Luca Aerni (28), Sandro Simonet, Tanguy Nef (33) und Reto Schmidiger (39) geht es erst einmal darum, den Finaldurchgang zu erreichen.
ÖSV
 
Ganz anders schaut das bei den Österreicherin aus. Trotz des Rücktritts von Marcel Hirscher finden sich mit Michael Matt (Startnummer 4), Manuel Feller (7) und Marco Schwarz (8) noch immer drei Sportler in der ersten Startgruppe. Feller gibt nur einen Monat nach einem Bandscheibenvorfall sein Comeback. Fehlen wird hingegen Christian Hirschbühl. Der Vorarlberger zog sich bei einem Trainingssturz eine Adduktorenverletzung zu. Komplettiert wird das ÖSV-Aufgebot durch Marc Digruber (24), Johannes Strolz (42) und Fabio Gstrein (53).
DSV
 
Aus deutscher Sicht ist im Slalom derzeit nicht viel los. Zwar sind fünf DSV-Läufer in Zagreb dabei, das Problem aber sind deren Startnummern. Immerhin gibt Linus Straßer nach seinem Kahnbeinbruch Anfang Dezember ein unerwartet frühes Comeback, darf aber eben erst als 31. auf die Piste gehen. Noch später sind David Ketterer (Startnummer 45), Dominik Stehle (49), Fritz Dopfer (50) und Stefan Luitz (60) an der Reihe.
1. Lauf
 
Wie die Frauen betätigen sich auch die Männer auf der Piste "Crveni Spust". Die Rahmendaten sind also identisch. Vom Start auf 988 Metern haben die Athleten 220 Höhenmeter talwärts zu bewältigen. Dabei weist im 1. Durchgang die Kurssetzung des schweizerischen Techniktrainers Julien Vuignier mit 69 gesteckten Toren den Weg.
Sljeme
 
Um den höchsten Berg Sljeme breitet sich ein vergleichsweise niedliches Skigebiet gleichen Namens mit vier Pistenkilometern und drei Aufstiegsanlagen aus. Durch die Nähe zu Zagreb strömen die Menschen insbesondere zu den seit 2005 beinahe alljährlich stattfindenden Weltcuprennen in Scharen. Mit Ausnahme von 2014 und 2016 waren die Damen immer hier, die Herren gesellten sich ab 2008 hinzu.
Zagreb
 
Zu Beginn des neuen Jahres haben sich die weltbesten alpinen Skisportler in Zagreb eingefunden. Dort sind die Techniker gefordert. Nach den Damen gestern tragen heute nun auch die Herren einen Slalom aus. Dieser steigt nördlich der kroatischen Hauptstadt. Dort befindet sich der Gebirgszug Medvednica, zu deutsch Bärenberg. Dieser erhebt sich auf bis zu gut 1.000 Meter.
Willkommen
 
Herzlich willkommen in Zagreb zum Slalom der Herren.
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