WM - Oberstdorf (Deutschland)
Beendet
Freitag, 26. Februar 2021
Normalschanze, Team - Damen
Rang
Name
Weite
Weite 2
Punkte gesamt
1.
Österreich (AUT)
 
 
959.3
2.
Slowenien (SLO)
 
 
957.9
3.
Norwegen (NOR)
 
 
942.1
4.
Japan (JPN)
 
 
877.5
5.
Deutschland (GER)
 
 
873.1
6.
RSF (RSF)
 
 
787.4
7.
Polen (POL)
 
 
631.2
8.
Tschechien (CZE)
 
 
621.5
Live-Ticker 
Automatische Aktualisierung
Auf Wiedersehen!
Wir verabschieden uns mit den Glückwünschen an Österreich, Slowenien und Norwegen von den Weltmeisterschaften in Oberstdorf. Weiter geht es für die Skispringerinnen am Sonntag mit dem Mixed-Wettkampf. Die Männer greifen morgen zum ersten Mal ins Geschehen ein. Wir sind auch dann wieder live dabei und wünschen Ihnen noch einen schönen Freitagabend!
DSV-Springerinnen auf Rang fünf
Es war schon vor dem Wettkampf klar, dass Deutschland heute keine Rolle spielen wird und am Ende hat sich das leider bewahrheitet. Die Mannschaft konnte zum gestrigen Tag zwar zulegen, es reichte aber in der Summe nicht, um bei der Medaillenvergabe mitmischen zu können. Mit 873,1 Punkten nach acht Sprüngen endete der Wettkampf für die deutschen Frauen auf der fünften Position hinter den Japanerinnen.
Österreicherinnen jubeln über Gold!
Gestern verließen die Österreicherinnen frustriert die Schanze in Oberstdorf. Heute wird die Sache ganz anders aussehen. In einem wahren Krimi setzt sich das Quartett aus Daniela Iraschko-Stolz, Sophie Sorschag, Chiara Hölzl und Marita Kramer gegen die hochfavorisierten Sloweninnen durch und darf mit 1,4 Punkten Vorsprung über die Goldmedaille jubeln. Angesicht von Silber aber dürfte sich die schlechte Laune auch bei Slowenien in Grenzen halten. Die Norwegerinnen waren lange mit dabei, verloren im Finale aber den Anschluss, brachten aber souverän Bronze nach Hause.
Slowenien
Was für ein Herzschlagfinale! Ema Klinec kommt auch jetzt nicht in den Weitenbereich von Kramer und landet bereits nach 95,5 Metern. Die Noten fallen bei Klinec hingegen besser aus. Wer ist der neue Teamweltmeister. Österreich oder Slowenien? Die Sloweninnen zittern, doch am Ende geht es sich nicht aus! Um 1,4 Punkte bleibt das Quartett hinter Österreich zurück.
Österreich
Marita Kramer hingegen macht noch einmal richtig Druck! Die 19-Jährige knallt wieder einen Topsatz raus und es geht auf 104 Meter hinunter. Bei der Landung hat sie ein wenig Glück, dass die Haltungsrichter da gnädig mit ihr sind und es doch noch solide Werte gibt. Nun wird es spannend, ob Slowenien dagegenhalten kann! Silber aber ist Österreich auf jeden Fall sicher.
Norwegen
Die Bronzemedaille hat das Team aus Norwegen schon sicher, aber geht da noch was in Richtung Silber oder sogar Gold? Es dürfte zumindest schwierig werden, denn mit 97,5 Metern zeigt Lundby keinen Versuch, der dafür reichen dürfte, um hier Kramer und Klinec aufzuhalten.
Deutschland
Schade, da wäre noch ein wenig mehr möglich gewesen! Katharina Althaus verpasst das Timing am Schanzentisch wieder deutlich mehr als im ersten Sprung und das kann sie in der Sprungphase dann nicht mehr ausbügeln. Nach 94,5 Metern heißt es, zur Landung kommen. Deutschland wird Platz fünf mitnehmen.
Japan
Im Fight um die vierte Position ist es Sara Takanashi, die für Japan vorlegen muss. Sie macht ihre Sache gut und setzt die Messlatte für Althaus mit 98 Metern richtig hoch an. Jetzt wird die Oberstdorferin gefordert sein!
Russland
Irina Avvakumova ist es, die für das russische Team den Abschluss macht. Durch die großen Rückstände nach vorne und nach hinten sollte nichts mehr passieren und es wird sich am Ende auf Rang sechs hinauslaufen. Für sie gilt es also vor allem, noch mal einen guten Sprung in Richtung des Mixed-Wettkampfes mitnehmen und das gelingt ihr mit einem Satz, der über die 90 Meter geht.
Polen
Kamila Karpiel wird jetzt alles daransetzen, um ihrer Mannschaft zumindest den siebten Platz in dieser Konkurrenz zu sichern. Mit 82 Metern macht sie ihre Sache ordentlich und kann der jungen Mannschaft tatsächlich Platz sieben erkämpfen.
Tschechien
Im letzten Durchgang wird nach der Reihenfolge des aktuellen Klassements gesprungen, daran, dass Tschechien den Anfang macht, ändert das aber nichts. Karolina Indrackova schließt für Tschechien mit 80 Metern ab.
Slowenien
Die Sloweninnen verfallen in den nächsten Jubelsturm. Ursa Bogataj bringt den nächsten Topsprung hinunter und stellt die 97 Meter hin. Abzüge gibt es für die Haltung, dennoch geht es in der Summe mit zwölf Punkten an den Österreicherinnen vorbei. Vor dem letzten Durchgang hat Slowenien die Hand am Gold.
Norwegen
Thea Minyan Björseth bleibt voll auf Zug und möchte dafür sorgen, dass Norwegen zumindest noch eine Minimalchance auf den Angriff hat. Die kleine Athletin geht bis auf 98,5 Meter hinunter und bringt ihr Team wieder näher an Österreich heran.
Österreich
Chiara Hölzl zeigt, dass der Trainer die richtige Entscheidung getroffen hat, sie anstelle von Pinkelnig ins Team zu nehmen. Sie liefert heute gute Sprünge ab und mit 96,5 Metern bleibt das ÖSV-Team im Rennen um die Goldmedaille, denn hintendrauf kommt ja noch Kramer.
Japan
Nozomi Maruyama ist jetzt gefordert und wackelt! Maruyama ist am Schanzentisch nicht pünktlich dran, verpasst ihren Absprung und das kann man auf der Normalschanze schwer aufholen. Deutschland zieht an Japan vorbei und hat noch die Chance auf Platz vier.
Deutschland
Luisa Görlich kann mit ihrer Leistung am heutigen Tag zufrieden sein. Sie kann zu ihrem ersten Sprung deutlich zulegen und nach 85 Metern geht es nun auf 94,5 Meter hinunter. Da wird auch die Japanerin jetzt sicherlich gefordert sein!
Russland
Irma Makhinia macht ihre Sache da schon besser und für die 18-Jährige aus Russland geht es im zweiten Sprung ein wenig besser als vorhin. Mit 87 Metern ist sie die bisher beste Athletin in diesem Durchgang.
Polen
Der Sprung war so gar nichts! Joanna Szwab sitzt im Anlauf viel zu hoch, kann dadurch nicht den Schwung mit in den Flug nehmen und muss sich mit gerade einmal 71 Metern abspeisen lassen.
Tschechien
Klara Ulrichova kann jetzt nicht mit ihrer Sprunghaltung überzeugen. Sie reißt die Arme nach dem Absprung weit nach hinten und hat viel zu tun und muss nach 83 Metern schon relativ früh wieder zu ihrem Telemark kommen, der aber auch mehr als unsauber ausfällt.
Slowenien
Spela Rogelj jubelt bei der Ausfahrt und freut sich über einen erneut richtig guten Sprung in dieser Konkurrenz. Nicht nur die Weite passt mit 96,5 Metern, sondern auch die Haltung, über die sie weitere wichtige Punkte macht. 12,9 Punkte beträgt der Vorsprung zu Österreich nach der zweiten Gruppe. Norwegen liegt 26,8 Punkte dahinter.
Norwegen
Anna Odine Ström ist die schwächste Athletin im Team der Norwegerinnen und dafür hält sie jetzt ganz ordentlich mit, wenn auch der Rückstand zu Österreich weiter anwachsen wird. Nach 91 Metern und 17er-Noten fehlen Norwegen 13,9 Punkte zu Österreich.
Österreich
Jetzt geht es wieder um die Goldmedaille! Was kann Sophie Sorschag für die österreichischen Frauen jetzt hinstellen? Eine gute Weite! Sie macht ihre Sache im Sprung gut und liefert die 93,5 Meter ab. Nun heißt es wieder abwarten, was die Konkurrenz bringen kann.
Japan
Yuka Seto bleibt zwar unter der Weite von Seyfarth, liefert aber mit 87,5 Metern zumindest die Weite ab, die es bräuchte, um ihre Mannschaft vor Deutschland zu halten.
Deutschland
Vorhin konnte Juliane Seyfarth die 88,5 Meter in den Schnee bringen. Was ist jetzt für die erfahrene Athletin im deutschen Team möglich? Am Tisch passt es nicht ganz, sie kommt aber gut in ihren Sprung hinein und kann noch einmal Meter zum ersten Sprung drauflegen. 90,5 Meter werden der deutschen Mannschaft gutgeschrieben.
Russland
Sofia Tikhonova kann da noch zehn Meter drauflegen, die Erwartungen dürften aber auch bei ihr nach den Erfolgen in den letzten Wintern gestiegen sein.
Polen
Kinga Rajda wird heute keine positiven Erfahrungen mitnehmen. Die 20-Jährige war schon deutlich weiter, doch man sieht ihr an, dass die Angst mitspringt. Sie wirkt passiv, stellt die Skier steil an und es bremst sie mächtig dahin. Nach 78 Metern überfliegt sie die Weite der Tschechin nur knapp.
Tschechien
Veronika Jencova eröffnet die zweite Gruppe im Finaldurchgang. Bei der 16-Jährigen dürfte die Nervosität bei den ersten Weltmeisterschaften überwiegen und sie muss wieder viel im Sprung arbeiten, um das System stabil zu halten. Bei 77 Metern setzt sie ihre Latten in den Hang.
Slowenien
Nika Kriznar wirft den Fehdehandschuh in Richtung Österreich aus! Am Schanzentisch macht die Slowenin richtig Dampf, haut sich mit viel Risiko raus und knallt die 106 Meter in den Schnee. Die Landung kann sie nicht sauber hinbringen und es gibt Abzüge, es reicht aber dennoch, um an Österreich vorbeizugehen. Mit 4,4 Punkten Vorsprung liegt nun wieder Slowenien vorne. Norwegen hat zwölf Punkte Rückstand.
Norwegen
Silje Opseth ärgert sich im Auslauf! Die 21-Jährige weiß, dass sie da in Richtung Österreich doch ordentlich was liegengelassen hat, wenn auch ihr Sprung mit 99 Metern keinesfalls übel war. Liegengelassen hat sie vor allem in der Haltung.
Österreich
Daniela Iraschko-Stolz ballt bei der Ausfahrt die Fäuste. Zu Recht, denn die 37-Jährige kann abliefern und hält das Team in Richtung der Goldmedaille auf Kurs! Der Absprung läuft sauber durch, sie liegt schön in der Luft und setzt auch die Landung bei 99,5 Metern perfekt hin, womit es Topwerte gibt.
Japan
Yuki Ito aber hält die Japanerinnen im Kampf um den vierten Platz im Rennen und nach ihren 93 Metern und soliden Haltungsnoten bringt sie ihr Team mit 13,3 Punkten Vorsprung an Deutschland vorbei.
Deutschland
Und schon zählt es wieder für die deutsche Mannschaft! Anna Rupprecht kommt gut vom Schanzentisch weg, danach muss sie ein wenig eingreifen und lässt liegen. Mit 94 Metern aber gelingt es ihr klar, sich zu steigern und auch die Landung sah deutlich sicherer aus, als noch im ersten Sprung. Mit über 60 Punkten geht es an Russland vorbei.
Russland
Kristina Prokopieva wird heute auch nicht glücklich sein mit ihrer Leistung, auch wenn sie sich im Finale noch einmal verbessern kann und die 86 Meter hinstellt. Es dürfte aber wohl nicht reichen, damit sich das Team noch von Rang sechs wegbewegen kann.
Polen
Auch Anna Twardosz hat in der Luft viel zu tun. Die 19-Jährige hat ihre Skier sehr steil angestellt und so büßt sie im Flug viel an Geschwindigkeit ein. Nach 83 Metern bleibt auch sie hinter der Weite aus ihrem ersten Sprung zurück.
Tschechien
Jetzt aber soll es losgehen! Stepanka Ptackova ist für Tschechien als erste Starterin im Finale am Anlauf. Nachdem sie in ihrem ersten Sprung noch ordentlich zurechtkam, hat sie jetzt bei deutlich mehr Rückenwind größere Schwierigkeiten und es werden nur 69 Meter. Die Enttäuschung ist ihr ins Gesicht geschrieben.
Finale verzögert sich
Eigentlich sollte es schon losgegangen. Nun aber verschiebt sich der Start wegen technischer Probleme in Bezug auf die Fernsehübertragungen.
Finale startet um 18:20 Uhr
Es dauert nicht lange, dann wird es in das Finale des Teamwettkampfes gehen. Um 18:20 Uhr steht der zweite Durchgang mit den acht besten Teams an.
DSV-Team kämpft um Platz vier
Für die deutschen Skispringerinnen geht es heute wohl nur noch um Platz vier. Das Quartett liegt nach dem ersten Durchgang hinter Japan auf der fünften Position der Zwischenwertung. 8,6 Punkte liegt das Team hinter den Japanerinnerinnen zurück. Ausgeschieden sind im ersten Durchgang Finnland, die USA, Kanada und Rumänien.
Spannung zur Halbzeit
Es scheint auf einen spannenden Showdown im Finale hinauszulaufen. Nachdem Slowenien vor der letzten Gruppe souverän in Führung lag, zeigte Ema Klinec Nerven und die Mannschaft fiel doch noch knapp mit 1,4 Punkten hinter den Österreicherinnen zurück. Norwegen ist mit 4,4 Punkten ebenfalls in Schlagdistanz um Gold!
Slowenien
Überraschung zum Ende des Durchgangs! Die Weltmeisterin von gestern zeigt heute Nerven und bei viel Rückenwind heißt es für sie, schon bei 91 Metern ihre Landung hinstellen. Die Noten fallen in der Summe niedrig aus und Slowenien fällt tatsächlich knapp hinter Österreich zurück!
Norwegen
Maren Lundby muss jetzt ebenfalls alles zeigen, damit ihr Team vor Österreich bleibt. Anders als Kramer erwischt sie ihren Absprung aber nicht optimal, ist ein wenig spät dran und lässt dadurch ein wenig liegen. Mit 95,5 Metern bleibt sie hinter Kramer, kann aber noch ein paar Zähler durch die Landung mitnehmen. 4,4 Punkte sind es, die zu Österreich fehlen.
Österreich
Im Fernduell mit Norwegen und Slowenien schickt Österreich Marita Kramer an den Anlauf und die zeigt, dass sie die Niederlage von Gestern wegstecken konnte! Kramer macht auf den ersten Metern wieder richtig Dampf, liegt schön in der Luft und geht bis auf 102,5 Meter runter. Bei den Noten lässt sie ein wenig liegen, trotzdem aber war das ein ganz wichtiger Sprung!
Japan
Japaner schickt mit Sara Takanashi ihre stärkste Athletin ebenfalls in der letzten Gruppe am Anlauf. Die kommt hier eigentlich seit dem ersten Sprung gut zurecht, in den Wettkämpfen aber lässt sie doch Federn und auch jetzt liefert sie keinen der Sprünge ab, die wir von ihr in den Trainings schon gesehen können. Mit 94,5 Metern aber reicht es locker, um Japan vor Deutschland zu halten.
Deutschland
Kann Katharina Althaus die deutsche Mannschaft wieder einen Platz nach vorne bringen? Am Absprung ist sie wieder ein bisschen spät dran, aber es läuft zumindest besser als noch gestern. In der Flugphase ist die 24-Jährige immer vorne dabei und es werden gute 94 Meter für die deutsche Mannschaft.
Russland
Irina Avvakumova ist als letzte Springerin für die russische Mannschaft in der Spur. Ihr Speed ist gut und auch der Absprung passt bei der erfahrenen Athletin. Mit 91 Metern liefert sie nicht den Topsprung ab, aber einen, mit dem man sich souverän auf die Eins setzen kann.
Polen
Kamila Karpiel erfüllt ihre Aufgabe auch mehr als locker und stellt mit 81,5 Metern einen soliden Versuch hin, der reichen wird, um Polen in das Finale im heutigen Teamwettkampf zu bringen.
Tschechien
Karolina Indrackova ist für die Tschechinnen bereits in der Luft. Kann sie ihrer Mannschaft das Finale der besten acht Nationen sichern? In der ersten Sprungphase lässt sie ein wenig liegen und die Skier überkreuzen sich, mit 80,5 Metern aber bringt sie die Weite, die reicht, um ihr Team unter die Top acht zu bringen.
Finnland
Ist es auch für Julia Kykkänen schon der letzte Sprung oder kann man sich doch noch irgendwie an Polen und Tschechien vorbeischleichen? Es könnte zumindest schwer werden, denn auch die Teamleaderin muss mit 81 Metern relativ früh die Segel streichen.
Rumänien
Daniela Haralambie ist die einzige Athletin ihres Teams, die bereits auf einige Jahre Weltcup zurückblicken kann. In dieser Saison aber hat auch sie ihre Schwierigkeiten und kann nicht die Sprünge bringen, die man schon von ihr gesehen hatte. Nach 81,5 Metern heißt es für sie, sich auf die nächsten Aufgaben zu konzentrieren.
Kanada
Auch für die Kanadierinnen dürfte das Ausscheiden schon in Stein gemeißelt sein. Abigail Strate macht den Abschluss, kann jetzt aber auch nicht ihren besten Sprung abliefern. Das Timing passt zwar, dann aber verdreht es sie in der Luft und sie kann das nicht mehr korrigieren. Nach 76 Metern ist schon Schluss.
USA
Paige Jones wird den letzten Sprung im heutigen Wettkampf für die US-Amerikanerinnen machen. Der Rückstand zu Platz acht ist zu groß, als man da noch etwas richten könnte, vor allem, wenn es für Jones nicht viel weiter als 68,5 Meter ging.
Slowenien
84 Meter würden Ursa Bogataj reichen, um hier in Führung bleiben zu können. Und die bringt die 25-Jährige mehr als locker! Von oben bis unten passt bei ihr alles zusammen und die Sloweninnen nehmen nach 91,5 Metern einen Vorsprung von 15,8 Punkten mit in die letzte Gruppe des ersten Durchgangs.
Norwegen
Thea Minyan Björseth hatte auf den Probedurchgang verzichtet, dennoch läuft es nicht übel für die junge Norwegerin. Oben lässt sie zwar einige Meter liegen, in der Luft macht sie aber viel richtig und sorgt mit ihren 93 Metern dafür, dass Norwegen an Österreich vorbeigeht.
Österreich
Gestern musste Chiara Hölzl zusehen, heute erhielt sie das Vertrauen des Trainers für den Teamwettkampf und dafür bedankt sie sich mit einer soliden Weite von 89,5 Meter. 13,9 Punkte gab es für sie für viel Rückenwind darauf. Um 17,7 Zähler ziehen die Österreicherinnen an Japan vorbei und nun heißt es wieder abwarten, was Norwegen und Slowenien zeigen.
Japan
Die Japanerinnen müssen wieder nachlegen und das macht Nozomi Maruyama jetzt mit einem guten Versuch auf 87 Meter. In den Noten nimmt sie keine Topwerte mit, ist aber besser unterwegs als Görlich vor ihr. 6,9 Punkte nimmt sie der deutschen Mannschaft ab.
Deutschland
In der Probe lief es ganz ordentlich für Luisa Görlich, jetzt aber kostet ein kleiner Fehler ihr viele Meter. Bei 85 Metern stellt sie ihre Landung hin, die aber wackelig ausfällt und noch einmal Punkte kostet. Dennoch geht es souverän vor Russland an die Spitzenposition.
Russland
Die Ansprüche der Springerinnen aus Russland dürften am Ende auch größer geworden, als das, was am Ende möglich ist. Es reicht zwar für Irma Makhinia, sich mit 86,5 Metern an die Spitze zu setzen, doch es scheint so, als würde die Mannschaft hier nur um Platz sechs springen.
Polen
Joanna Szwab hat schon seit ihrem ersten Sprung riesige Probleme mit dieser Schanze und auch jetzt kommt die Polin so gar nicht zurecht. Nach 64,5 Metern geht es hinter Tschechien zurück.
Tschechien
Klara Ulrichova gilt als eines der großen Talente im tschechischen Team und das kann sie auch heute wieder zeigen. Sie springt mit viel Power ab, liegt solide über den Latten und stellt die 86,5 Meter in den Schnee. Tschechien bleibt souverän vor den bisherigen Startern.
Finnland
Julia Tervahartiala schafft es mit 71,5 Metern zumindest, die finnische Mannschaft vor den USA zu halten, doch die Ansprüche dürften andere gewesen sein. Es heißt weiter zittern, ob es mit dem Finale was wird.
Rumänien
Auch die Rumänien Delia Anamaria Folea hat mit ihren 17 Jahren den Großteil ihrer Skisprungkarriere noch vor sich und war auf der großen Bühne der Springerinnen noch nicht oft dabei. Mit nur 65 Metern muss sie schon früh wieder zur Landung kommen.
Kanada
Alexandria Loutitt hat erst wenig Erfahrung auf der großen Bühne. Schon im Anlauf passt wenig zusammen und sie kommt nicht so recht in die Position. Am Absprung hat sie dann auch viel zu tun und kann die Geschwindigkeit nicht in Weite umsetzen. Die Kanadierinnen bleiben weit hinter den USA.
USA
Die dritte Gruppe ist bereits am Anlauf und wie zuvor eröffnen wieder die US-Amerikanerinnen. Bei Anna Hoffmann geht der Versuch auf 73 Meter, nachdem sie in der Luft viel korrigieren musste.
Slowenien
Die Sloweninnen zeigen schon in Gruppe zwei, dass sie heute die Topfavoritinnen auf Gold sind! Spela Rogelj musste gestern zuschauen, an ihrem Selbstvertrauen hat das aber nicht genagt und sie bringt jetzt bei viel Rückenwind 93,5 Meter hin. Für die Landung gibt es trotz eigentlich solidem Telemark nur 17er-Noten, dennoch reicht es, um sich um 20 Punkte abzusetzen!
Norwegen
Anna Odine Ström kann diese Chance aber nicht nutzen. Sie springt in den Bereich von Sorschag herein und kann auch über die Noten nicht viel rausholen. 3,3 Punkte bleibt Norwegen hinter Österreich zurück.
Österreich
Es gilt wieder für die österreichische Mannschaft! Sophie Sorschag ist in der zweiten Gruppe dran. In der Probe konnte sie über 90 Meter springen, jetzt aber wird es nicht die Weite, die sie eigentlich kann. Bei 88 Metern stellt sie die Landung hin. Jetzt heißt es abwarten, was die Konkurrenz zeigt.
Japan
Yuka Seto kann an die Weite nicht heranspringen, durch den Vorsprung aus der ersten Gruppe reichen aber auch 86,5 Meter, um knapp an Deutschland vorbeizugehen. 0,4 Punkte trennen die beiden Teams.
Deutschland
Im Probedurchgang konnte Juliane Seyfarth mit einem schwachen Sprung kein Selbstvertrauen sammeln. Wie läuft es jetzt für die erfahrene Athletin aus dem deutschen Team? Optimal geht ihr Sprung nicht auf, mit 88,5 Metern aber lässt sie nicht komplett aus und liefert das ab, was sie derzeit im Stande ist zu leisten.
Russland
Sofia Tikhonova springt ihrer Form der vergangenen Jahre auch hinterher und angesichts von 88 Metern wird sie sicherlich nicht ganz glücklich sein mit ihrer abgelieferten Leistung, auch wenn man sich knapp vor Polen hält.
Polen
Kinga Rajda war schon mal deutlich weiter, ein Sturz hatte die 20-Jährige aber zurückgeworfen und im Kopf funktioniert es noch nicht so ganz. Sie wirkt auch jetzt sehr passiv, kann aber immerhin einen Versuch hinstellen, mit dem Polen vor Finnland bleibt und weiter Hoffnungen auf das Finale hat.
Tschechien
Veronika Jencova hat mit 16 Jahren ihre Karriere auch noch vor sich und für sie geht es heute vor allem darum, Erfahrungen auf der ganz großen Bühne zu sammeln. Mit 76,5 Metern und einer wackeligen Landung nimmt sie nicht viele Punkte für Tschechien mit und es heißt, sich vorerst hinter Finnland und den USA einrangieren.
Finnland
Forsström hätte die Finninnen eigentlich in eine gute Ausgangslage für das Finale zu bringen sollen. Gelungen war es ihr aber nicht und so sind die übrigen Starterinnen gefordert. Jenny Rautionaho hält dem Druck schon einmal stand und kann für ihre Verhältnisse mit 86,5 Metern eine gute Leistung hinbringen. Es geht an den USA vorbei.
Rumänien
Alessia Mitu-Cosca ist erst 16 Jahre und entsprechend fehlt es ihr auch noch an Reife und Technik, um hier ganz vorne reinzuspringen. Nach 61 Metern geht es für ihr Team an die letzte Position zurück.
Kanada
Natasha Bodnarchuk kommt auch nicht so wirklich in ihren Flug. Nach dem Absprung steht sie sehr steil in der Luft und da bremst es die 22-Jährige so richtig dahin. Mit 70,5 Metern kann sich Kanada nicht an den USA vorbeischleichen.
USA
Es geht in die zweite Gruppe und diese wird von den US-Amerikanerinnen eröffnet, die sich in der ersten Gruppe gar nicht so übel schlugen und aktuell sogar im Finale wären. Logan Sankey hat jetzt richtig zu tun und mit einem unsauberen Sprungsystem muss sich bei 71 Metern handeln. Ob man da den achten Rang halten kann?
Slowenien
Nika Kriznar ballt die Fäuste. Nachdem sie gestern ihre Schwierigkeiten hatte, läuft es heute besser auf der Schanze und sie bringt die Sloweninnen in eine Topposition! 98 Meter und Topnoten bedeuten 5,9 Punkte Vorsprung zu Österreich. Knapp dahinter liegen die Norwegerinnen.
Norwegen
In ihrem Sprung läuft alles perfekt und mit 98 Metern hält Silje Opseth die Norwegerinnen. Im Auslauf aber ist sie unsicher und kommt kurz vor der Bande zu Sturz. Verletzten darf sich bei den Norwegerinnen niemand, denn sie sind nur mit vier Athletinnen zur WM gereist. Opseth richtet sich da zum Glück aber wieder schnell auf.
Österreich
Daniela Iraschko-Stolz ist jetzt unter Druck und will sicherlich Österreich in eine gute Position bringen. Und das gelingt ihr! Iraschko-Stolz schafft es, ihren Sprung gut umzusetzen und liefert mit 97 Metern die neue Bestweite ab.
Japan
Yuki Ito aber lässt sich davon nicht groß verunsichern. Sie kommt gut vom Schanzentisch weg, liegt gut in der Luft und zieht ihren Sprung bis auf 93,5 Meter hinunter. Die Noten sind auch bei ihr nicht top, aber besser als die von Rupprecht.
Deutschland
Jetzt gilt es bereits für die deutsche Mannschaft. Was kann Anna Rupprecht abliefern? Sie gibt alles und legt zum Auftakt einen stabilen Sprung auf die 90 Meter hin. Bei den Noten gab es noch Luft nach oben, in der Summe aber ist das ein guter Start für das Team. Erst einmal geht es an die Spitze des Klassements.
Russland
Kristina Prokopieva kann da nicht vorbeigehen! Die 20-Jährige hat in der Luft viel zu tun und nach 79 Metern fällt das russische Team schon um 18,4 Punkte hinter die Polinnen zurück.
Polen
Perfekt läuft auch der Versuch von Anna Twardosz nicht durch und die Skier kanten da doch ein wenig auf in ihrem Sprung. Nach 87,5 Metern aber geht es zumindest einmal an die Führung.
Tschechien
Vorhin in der Probe herrschte viel Aufwind, nun müssen die Athletinnen bei Rückenwind über die Schanze. Ein Umstand, mit dem sich auch Stepanka Ptackova schwertut. Die Tschechin kommt auch nicht auf die große Weite, und man ordnet sich hinter der USA ein.
Finnland
Susanna Forsström sollte das eigentlich locker knacken können, doch bei Rückenwind vermasselt sie ihren Sprung völlig! Der Absprung passt überhaupt nicht, sie liegt viel zu steil über den Skiern und kommt gerade mal auf 67,5 Meter.
Rumänien
Andreea Diana Trambitas ist es, die für die rumänische Mannschaft heute den Anfang macht. Bei 65 Metern aber kommt auch sie nicht auf die ganz große Weite und muss schon früh die Segel streichen.
Kanada
Auch für die Kanadierinnen wird es wohl nicht mit dem zweiten Durchgang leisten, dafür fehlt es einfach noch an Topleistungen im Weltcup. Für ihre erste Springerin, Natalie Eilers, beginnt der Wettkampf mit 67,5 Metern, nachdem sie den Absprung vermasselt und auch in der Luft wenig überzeugen kann.
USA
Die USA war mal die Vorreiternation im Frauenskispringen, doch nachdem die etablierten Athletinnen ihre Karrieren beendeten, klafft eine Riesenlücke und in der Probe, wo es keine Haltungsnoten gibt, sammelte das Quartett nicht einen Punkt. Es geht für sie heute also eher darum, überhaupt ein Team zu stellen und dass die jungen Athletinnen Erfahrungswerte sammeln. Den Anfang macht Annika Belshaw. Sie kommt allerdings nicht so richtig in ihren Flug und muss bereits bei 77 Metern landen.
So lief die Probe
In der Probe, die bei viel Aufwind und mit kleineren Unterbrechungen, über die Bühne ging, unterstrichen die Favoriten-Nationen ihre Ambitionen auf die Medaillen. In der Summe hatten die Österreicherinnen die beste Leistung abgeliefert. Dahinter folgte Slowenien. Bei den Norwegerinnen verzichtete Björseth auf die Probe, dennoch waren sie das drittbeste Team. Bei den Japanerinnen war Takanashi im Testsprung nicht dabei. Die DSV-Athletinnen waren in der Probe das viertbeste Team.
Zwölf Nationen am Start
Am Start sind bei der Entscheidung im Team zwölf Nationen. Verzichten mussten die Skispringerinnen aus Italien, die nach Verletzungspech in dieser Saison keine Mannschaft mit vier Athletinnen stellen konnten. Für die Medaillen in Frage kommen davon nur wenige Nationen. Wie in den Weltcups schaffen es davon nur acht Teams in den zweiten Durchgang.
Was ist für DSV-Frauen möglich?
Wenn es für die deutschen Frauen für eine Medaille reichen würde, wäre das hingegen eine echte Überraschung. Das Team, welches vor zwei Jahren den ersten Titel bei der Premiere des Frauen-Teamwettkampfes holte, ist durch Verletzungen und Formschwäche gebeutelt und in der Breite fehlt es an Topergebnissen. Aus dem rausgenommen wurde nach einem enttäuschenden Ergebnis in der Einzelentscheidung Carina Vogt. Für sie kommt Luisa Görlich ins Team, die an der dritten Position springen wird. Den Anfang macht Anna Rupprecht, Juliane Seyfarth springt in der zweiten Gruppe. Den Abschluss macht Katharina Althaus.
Österreich schielt in Richtung Medaille
Nicht außer Acht lassen darf man auch das österreichische Team, wenn der Start in die Weltmeisterschaft im Einzel auch recht holprig verlief. Nachdem Chiara Hölzl in der Einzelentscheidung zusehen musste, erhielt sie heute den Vorzug vor Eva Pinkelnig, die gestern im ersten Durchgang ausschied. Neben ihr sind Daniela Iraschko-Stolz, Sophie Sorschag sowie Marita Kramer am Anlauf. Sie hatte gestern zur Halbzeit noch gefühlt, rutschte dann aber auf den undankbaren vierten Platz ab. Pinkelnig indes ist nach der Nichtnominierung schon aus Oberstdorf abgereist, da sie nach ihrer Verletzung noch keine Wettkämpfe auf der Großschanze absolvieren konnte und auch im Mixed-Team nicht zur Debatte stand.
Norwegerinnen sind gefährlich
Am gefährlichsten dürfte der Mannschaft das norwegische Team sein. Auch wenn Shootingstar Kvandal nach einer Knieverletzung fehlt ist ein starkes Quartett am Anlauf. Silbermedaillengewinnerin Maren Lundby führt das Feld an. Neben ihr landeten auch Silje Opseth und Thea Minyan Björseth gestern in den Top Ten. Komplettiert wird das Team durch Anna Odine Ström, die als schwächste Athletin im Team gilt.
Geht Gold wieder an Slowenien?
Das slowenische Team hatte sich vor den Weltmeisterschaften in die Rolle der Favoritinnen gesprungen und geht mit der Einzelmedaille von Ema Klinec gestärkt in den heutigen Teamwettkampf hinein. Auch den einzigen Teamwettkampf der Saison konnte Slowenien gewinnen, welches heute auf ein geschlossen starkes Team setzen kann. Die Weltcupführende Nika Kriznar wird den Anfang machen, an zweiter Position springt Spela Rogelj, die für Brecl ins Team rutscht. Ursa Bogataj wurde in die dritte Gruppe gesetzt, ehe Goldmedaillengewinnern Ema Klinec in der Abschlussgruppe folgt.
Herzlich willkommen!
Bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften in Oberstdorf wird es für die Skispringerinnen wieder ernst. Ab 17:15 Uhr geht es um Gold, Silber und Bronze im Teamwettkampf!
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