Weltcup - Klingenthal ()
Beendet
Samstag, 06. Februar 2021
Großschanze I - Herren
Rang
Name
Weite
Weite 2
Punkte gesamt
1.
Halvor Egner Granerud (NOR)
140.5 m
141.5 m
284.2
2.
Kamil Stoch (POL)
138.5 m
134.0 m
271.6
3.
Bor Pavlovcic (SLO)
137.5 m
142.5 m
270.8
4.
Piotr Zyla (POL)
137.5 m
131.0 m
262.9
5.
Anze Lanisek (SLO)
139.5 m
131.0 m
261.0
6.
Dawid Kubacki (POL)
138.5 m
131.5 m
259.7
7.
Pius Paschke (GER)
126.5 m
137.5 m
251.6
8.
Robert Johansson (NOR)
132.0 m
135.0 m
251.4
9.
Markus Eisenbichler (GER)
135.0 m
134.5 m
251.0
10.
Yukiya Sato (JPN)
127.0 m
137.0 m
245.6
Live-Ticker 
Automatische Aktualisierung
Auf Wiedersehen!
Für den heutigen Tag verabschieden wir uns von dem Weltcup der Skispringer in Klingenthal. Am morgigen Sonntag soll ein weiteres Einzelspringen folgen. Wir sind auch dann wieder live dabei und wünschen Ihnen noch einen schönen Samstagabend!
Ammann auf Platz 20
Als einziger Athlet der Schweiz in das Finale gekommen war Simon Ammann. Dort aber musste der Routinier noch einmal ein paar Ränge einbüßen. Mit Platz 20 aber kann er durchaus auf einen gelungenen Weltcup blicken, nachdem es gestern am Trainingstag noch nicht richtig lief.
Österreicher jenseits der Top 15
Nicht zufrieden auf den Weltcup werden die Österreicher blicken, die heute keinen ihrer Athleten unter die Top 15 bringen konnten. Philipp Aschenwald wurde als bester ÖSV-Springer am Ende 16. Bei Thomas Lackner ging es im Finale um elf Plätze vor und er schließt den Wettkampf als 18. ab. Bei Stefan Kraft lief es auf Platz 19 hinaus. Michael Hayböck und Jan Hörl komplettieren das österreichische Ergebnis mit den Plätzen 24 und 27.
Paschke wird Siebter
Mit einer Mini-Aufholjagd im Finale noch Plätze aufholen konnte Pius Paschke aus der deutschen Mannschaft. Von Rang zwölf ging es für ihn bis auf Platz sieben nach vorne. Mehr erhofft dürfte sich Markus Eisenbichler haben, der auf Platz neun den Wettkampf beendet. Constantin Schmid (25.) und Martin Hamann (28.) hatten im Finale ebenfalls noch Position eingebüßt.
Granerud in seiner eigenen Liga
Halvor Egner Granerud war schon in Willingen überlegen und auch in Klingenthal kommt niemand heran. Mit 140,5 und 141,5 Metern setze er jeweils Topweiten hin und gewinnt am Ende zurecht mit einem souveränen Vorsprung von 12,6 Punkten zu Kamil Stoch aus Polen. Über den ersten Podestplatz seiner Karriere darf sich Bor Pavlovcic aus Slowenien freuen.
Halvor Egner Granerud (NOR)
Halvor Egner Granerud springt sich in Richtung der Weltmeisterschaften immer mehr in einen Flow und auch jetzt liefert der 24-Jährige wieder einen richtig starken Sprung ab! Von oben bis unten passt einfach alles und so ist es keine Überraschung, dass er für seine 141,5 Meter auch noch Topnoten erntet. War es zur Halbzeit noch eng, zieht Granerud nun um 12,6 Punkte davon.
Kamil Stoch (POL)
Kamil Stoch aber macht jetzt Druck in Richtung des Slowenen. Mit 134 Metern bleibt er zwar knapp unter der Weite, die es laut Computer für die Führung braucht, doch die Haltungspunkte sind wieder richtig hoch und so geht es dann mit einem hauchdünnen Vorsprung von 0,8 Punkten vorbei.
Anze Lanisek (SLO)
Applaus im Auslauf von Anze Lanisek in Richtung seines Teamkollegen. Mit 131 Metern kann auch er ihn nicht von der Spitze verdrängen und wie bei Kubacki rutscht auch Zyla zusätzlich an ihm vorbei. Zwei Athleten stehen noch oben, womit klar ist, dass Pavlovcic heute auf dem Podest stehen wird.
Dawid Kubacki (POL)
Dawid Kubacki hat es von den Bedingungen wieder besser, kann aber auch nicht viel mehr hinbringen als vor ihm Zyla. Dadurch, dass er da noch viel für den Wind abgezogen bekommt, heißt es sich dann auch hinter Zyla einsortieren.
Piotr Zyla (POL)
Die Jury reagiert jetzt und verkürzt gleich einmal um zwei Luken. Als dann der Wind etwas einschläft hat es Zyla nicht leicht, kann aber immerhin noch 131 Meter hinsetzen. Pavlovcic kann er damit aber nicht gefährden und er wird sich dahinter einordnen müssen.
Bor Pavlovcic (SLO)
Was für ein Satz! Bor Pavlovcic bringt sein System perfekt auf die Kante, liegt ruhig über den Skiern und lässt sich vom Luftpolster bis auf 142,5 Meter hinuntertragen. Mit einem dicken Vorsprung von 19,2 Punkten nimmt er Paschke die Zwischenführung ab.
Markus Eisenbichler (GER)
Markus Eisenbichler kommt da auch nicht optimal in seinen Sprung hinein und in der Übergangsphase gibt es einen kleinen Fehler. Nach 134,5 Metern kann auch er dann Paschke nicht gefährden. Mit 0,6 Punkten bleibt er aber nur knapp hinter den Teamkollegen.
Daniel-Andre Tande (NOR)
Aktuell lässt Paschke einen Athleten nach dem anderen hinter sich, denn auch Daniel-Andre Tande kann seinen Sprung jetzt nicht ganz perfekt hinsetzen und lässt liegen. Mit 133,5 und 129,5 Metern sowie 241,7 Punkten in der Endabrechnung findet er sich schließlich hinter Teamkollege Forfang wieder.
Ryoyu Kobayashi (JPN)
Und auch Ryoyu Kobayashi wird Paschke nicht aus der Leadersbox verdrängen können. Der Japaner landet bei Rückenwind bereits nach 128 Meter und kann auch über die Haltung nicht die großen Punkte rausholen. Es geht für ihn auf Rang vier zurück.
Robert Johansson (NOR)
Die Spannungskurve in Klingenthal steigt langsam an und es stehen nur noch zehn Athleten oben. Für Robert Johansson müssten 137 Meter her, wenn er sich vor Paschke halten möchte. Gelingen tun die dem 30-Jährigen nicht ganz und der Ärger von Johansson bei der Ausfahrt zeigt, dass er sich da noch mehr als 135 Meter erhofft hatte. Mit 0,2 Punkten bleibt er hauchdünn hinter Paschke zurück.
Mikhail Nazarov (RUS)
Da hat der Russe jetzt einfach zu viel gewollt! Mikhail Nazarov springt verkrampft ab, nimmt sich schnell selbst die Höhe und muss jetzt bei nur 126 Metern die Landung setzen, nachdem es vorhin noch auf 130 Meter gegangen war. Er büßt mit einem Schlag sechs Plätze ein.
Pius Paschke (GER)
Pius Paschke findet nach einer kleinen Durststrecke so langsam wieder in die Spur! Er setzt seinen Versuch wieder sehr sauber an, leistet sich kaum gröbere Fehler und kann mit 137,5 Metern die Führung von Sato übernehmen. Die Möglichkeit auf die Top Ten ist da!
Philipp Aschenwald (AUT)
Philipp Aschenwald hält sich nicht lange im Auslauf aus und sucht schnell das Weite. Nach 129 Metern in seinem ersten Sprung werden es dieses Mal die 127,5 Meter, womit auch er einige Plätze verlieren wird.
Simon Ammann (SUI)
Simon Ammann kann seine Position auch nicht halten, mit 127 Metern aber kann der Routiniert im Team der Schweiz heute zumindest auf zwei stabile Versuche zurückblicken. Auf die heißt es dann morgen aufbauen.
Constantin Schmid (GER)
Schade! Im ersten Sprung konnte Schmid einen soliden Versuch abliefern, jetzt aber schleicht sich im Absprung wieder ein Fehler ein und er büßt schon sehr früh an Geschwindigkeit ein. Nach Hamann wird auch Schmid jetzt noch zurückgereicht, nachdem es nicht weiter als 122 Meter ging.
Stefan Kraft (AUT)
Stefan Kraft kann nicht mitgehen und nach 127 Metern geht es für ihn jetzt noch einmal ein paar Plätze nach hinten. Verlorengegeben hatte er die Weite mit kleinen Fehlern im oberen Abschnitt seines Sprungs.
Yukiya Sato (JPN)
Yukiya Sato könnte jetzt aber dafür sorgen, dass es einen Wechsel an der Spitze gibt. Mit 137 Metern setzt er den bisher besten Sprung im Finale hin und auch in der Haltung kann er einige hohe Werte mitnehmen. Wo kommt er raus? Platz eins, mit 3,2 Punkten Vorsprung.
Martin Hamann (GER)
In seinem ersten Sprung war Martin Hamann richtig gut dabei. Dieses Mal aber lässt er einige Federn und nach 123,5 Metern und 17er-Noten wird auch er richtig an Plätzen einbüßen. Schade, dabei hatte der Tag ordentlich begonnen.
Keiichi Sato (JPN)
Keiichi Sato hingegen kommt in der ersten, so wichtigen Phase, deutlich besser durch und kann seinen Sprung ohne viele Korrekturen ins Tal bringen. Forfang an der Spitze gefährden kann aber auch nicht und auch Wolny zieht an dem jungen Japaner vorbei.
Naoki Nakamura (JPN)
Naoki Nakamura eröffnet die zweite Gruppe im Finale mit einem leichten Aufwind. 136,5 Meter bräuchte es, um an die Spitze zu gehen. Er geht mit viel Selbstvertrauen in seinen Sprung hinein, gewinnt aber einfach nicht an Höhe und muss so schon nach 122,5 Metern landen. Auch er büßt dadurch viele Positionen ein.
Klemens Muranka (POL)
Klemens Muranka muss nach dem Absprung richtig eingreifen, um sein System da noch zu retten und so ist auch bei ihm früh klar, dass es den Hang nicht weit hinuntergehen wird. Mit 121 Metern spült es den 26-Jährigen auf die letzte Position zurück.
Michael Hayböck (AUT)
Nein, auch dieser Sprung war nicht das, was Hayböck sich erhofft hat! Wie vorhin leistet er sich einen groben Fehler in der Absprungphase und lässt dadurch richtig was liegen! Nach 123,5 Metern muss er schon wieder zur Landung kommen und es geht gleich einmal sechs Ränge nach hinten.
Jakub Wolny (POL)
Jakub Wolny setzt genau die gleiche Weite wie vorhin Forfang hin, bekommt aber mehr Abzüge in der Windkompensation und kann so im Umkehrschluss den Norweger nicht von seiner Führungsposition verdrängen. Um 2,3 Punkte bleibt Wolny dahinter.
Johann Andre Forfang (NOR)
Vorhin war Johann Andre Forfang alles andere als glücklich mit seinem Versuch, jetzt passt es bei dem Norweger viel besser zusammen und mit 136 Metern bringt er den bisher besten Sprung in diesem Durchgang. Lackner muss seine Spitze wieder räumen!
Antti Aalto (FIN)
Antti Aalto hat die Unterstützung vom Wind und er müsste jetzt schon mehr als 130 Meter bringen, wenn er Lackner die Spitze wegschnappen möchte. Gelingen tut ihm das aber nicht ganz. Kurz nach dem Absprung hat er zu tun, muss ausbessern und lässt dadurch liegen. Mit 130 Metern kommt er trotzdem noch auf eine ansehnliche Weite. Durch die Abzüge für den Wind und in der Haltung fällt er aber dennoch auf Platz vier in der Zwischenwertung zurück.
Andrzej Stekala (POL)
Andrzej Stekala ärgert sich bei der Ausfahrt erneut. So ganz will es bei dem Shootingstar der Polen heute nicht ganz klappen, wenn er auch mit 127 Metern deutlich besser unterwegs ist als in seinem ersten Sprung. In der Summe aber, ist er der Nächste, der sich hinter Lackner einreihen muss.
Ziga Jelar (SLO)
Ziga Jelar hat einen leichten Rückenwind. Was kann er damit ausrichten? Nicht viel. Die Technik des 23-Jährigen geht nicht ganz auf und nach soliden 125 Metern muss er sich jetzt schon mit 119 Metern abspeisen lassen. Er fällt auf die letzte Position zurück!
Domen Prevc (SLO)
Domen Prevc müsste jetzt auch schon über die 130 Meter springen, wenn er seine Position an der Spitze halten möchte. Gelingen aber tut dem Slowenen das nicht und nach 127,5 Metern muss auch er sich jetzt hinter Lackner einrangieren.
Thomas Lackner (AUT)
Bei Thomas Lackner läuft es besser, wenn er auch etwas bessere Bedingungen vorfindet als Hörl vor ihm. Nach 126 Metern im ersten Sprung, lässt er es jetzt richtig Fliegen und setzt gute 131,5 Meter in den Schnee. Mit zwölf Punkten geht es an Hörl vorbei.
Jan Hörl (AUT)
Es ist alles angerichtet für ein spannendes Finale in Klingenthal. Den Anfang macht in diesem Jan Hörl aus dem österreichischen Team. Bei leichtem Rückenwind geht es für ihn jetzt auf die 124 Meter. Er wird abwarten müssen, wo er am Ende rauskommt.
Um 15:30 Uhr geht´s weiter!
Nach einer kleinen Pause geht es für die Athleten in knapp zehn Minuten, um 15:30 Uhr, mit dem Finale weiter. Den Anfang wird darin Jan Hörl machen.
Nur Ammann im Finale
Von den zwei Schweizern werden wir gleich im Finale nur Simon Ammann wiedersehen. Er rangierte sich auf Platz 14 ein. Gregor Deschwanden schied als 35. bereits aus.
Zwei Ausfälle auch im ÖSV-Team
Auch die Österreicher müssen nach dem ersten Durchgang zwei Ausfälle hinnehmen. Daniel Huber und Manuel Fettner schieden aus. Philipp Aschenwald liegt als bester ÖSV-Springer aktuell auf Platz 13. Stefan Kraft ist guter 16. Michael Hayböck wird von Rang 22 in seinen Finalsprung gehen müssen. Jan Hörl und Thomas Lackner liegen gemeinsam auf dem 29. Platz.
Geiger und Freund scheiden aus
Eine bittere Pille müssen nach ihren ersten Sprüngen Severin Freund und Karl Geiger schlucken. Mit den Plätzen 31 und 32 verpassen beide Athleten knapp das Finale. In der besten Position liegt nach einem Sprung Markus Eisenbichler. Pius Paschke ist Zwölfter und auch Constantin Schmid darf als 15 zufrieden auf den ersten Versuch blicken. Martin Hamann wird das Finale von Platz 17 angehen.
Granerud führt vor Stoch
Halvor Egner Granerud ist auch heute wieder der Athlet, den es zu schlagen gilt. Mit 140,5 Metern in seinem ersten Sprung konnte sich Granerud aber nicht absetzen und die Verfolger sind auch Tuchfühlung. 2,1 Punkte sind es, die Kamil Stoch auf Rang zwei zum Norweger fehlen. Dritter ist mit 2,9 Punkten Rückstand Anze Lanisek. Dawid Kubacki folgt als Vierter vor Piotr Zyla.
Halvor Egner Granerud (NOR)
Cheftrainer Alexander Stöckl entscheidet sich dazu, seinen Athleten mit einem Gate weniger Anlauf loszuschicken. Warten heißt es aber dennoch erst einmal für Granerud, denn der Wind befindet sich außerhalb des Korridors. Als es dann losgeht, hat er es weiterhin gut und einem weiten Satz dürfte nichts im Wege stehen. Und den liefert der Weltcupführende aber mal so was von ab! Von oben bis unten passt wieder alles zusammen und er stellt starke 140,5 Meter hin. Die Noten sind gut, Abzüge gibt es aber für die Windkompensation, wodurch er sich dann doch nicht deutlich absetzen kann.
Markus Eisenbichler (GER)
Markus Eisenbichler kann die Polen nicht unter Druck setzen, lässt aber auch nicht völlig aus und kann im zweiten Durchgang darauf hoffen, dass es vielleicht noch ein paar Ränge nach vorne geht. Für den Augenblick steht nach 135 Metern Platz sechs zu Buche. 9,9 Punkte fehlen ihm zu Stoch.
Kamil Stoch (POL)
Der nächste Pole ist unterwegs und auch bei ihm läuft es richtig gut! Nach 138,5 Metern und wie üblich hohen Noten stellt er den bisher besten Sprung in diesen Durchgang hin und übernimmt die Führung.
Piotr Zyla (POL)
Die Polen wollen es auch heute wieder wissen! Nachdem Kubacki schon einen ausklinken konnte, geht es auch bei Piotr Zyla jetzt mit 137,5 Metern in einen hohen Weitenbereich hinein.
Robert Johansson (NOR)
Robert Johansson hingegen wird wohl seine Chancen auf den Sieg schon verlorengeben müssen. Mit 132 Metern muss der Norweger im Vergleich zu früh wieder zur Landung kommen.
Dawid Kubacki (POL)
Dawid Kubacki steht dem in Nichts nach und auch bei dem Polen wird es ein richtig starker Sprung auf 138,5 Meter. Nur knapp wird er sich hinter Lanisek einreihen müssen.
Anze Lanisek (SLO)
Die Jury drückt auf´s Tempo und mit Anze Lanisek ist schon der nächste Athlet in der Luft und der zeigt, dass die Aussetzer vorhin nicht an dem Wind lagen! Mit 139,5 Metern kann er sich auf Platz eins setzen und hat einen kleinen Vorsprung zu Pavlovcic.
Karl Geiger (GER)
Enttäuschtes Abwinken bei Karl Geiger! Der DSV-Springer kämpft hier schon seit seinem ersten Sprung und auch jetzt im Wettkampf passt es bei ihm so gar nicht zusammen! Mit 123,5 Metern droht auch er jetzt auszuscheiden, denn es ist doch eher unwahrscheinlich, dass da noch zwei Athleten hinter ihm landen werden.
Marius Lindvik (NOR)
Und auch Marius Lindvik lässt jetzt Federn und scheidet als nächster Springer völlig überraschend aus, nachdem es nicht viel mehr als 118,5 Meter werden.
Daniel Huber (AUT)
Puh! Schon in den Trainings hatte er Probleme und auch jetzt im Wettkampf schafft es Daniel Huber leider nicht, die Fehler abzustellen. Mit nur 121,5 Metern ist er nur 30 und wird das Finale heute nicht stehen!
Bor Pavlovcic (SLO)
Bor Pavlovcic hatte vor seinem Sprung Probleme und darf daher jetzt nachspringen. Und das macht er mit einer Ansage in Richtung derer, die noch oben stehen! Er ballert 137,5 Meter hin und übernimmt mit 7,2 Punkten Vorsprung die Spitze im Klassement.
Ryoyu Kobayashi (JPN)
Ryoyu Kobayashi kann das auch! Der Japaner landet nur einen Meter früher als Tande vor ihm und hält sich damit auch im Rennen um die besten Positionen am heutigen Tag. Nur 1,1 Punkte fehlen zum führenden Norweger.
Daniel-Andre Tande (NOR)
Daniel-Andre Tande kommt zu den Weltmeisterschaften immer besser in Form und auch heute in Klingenthal kann er wieder mit einem guten Sprung überzeugen. Das Timing am Tisch passt und auch in der Übergangsphase ist er stark dabei. Mit 133,5 Metern stellt er den besten Sprung hin und geht mit 6,6 Punkten Vorsprung in Führung.
Yukiya Sato (JPN)
Zu Saisonbeginn war Yukiya Sato richtig stark unterwegs, inzwischen fehlt es ihm an der Stabilität. Heute aber macht er wieder einen seiner besseren Sprünge mit 127 Meter und könnte zumindest um die Top 15 mitkämpfen.
Pius Paschke (GER)
Die 126,5 Meter von Pius Paschke sehen zunächst wenig aus, als dann aber die Windpunkte in die Berechnung einlaufen, sieht die Sache schon wieder ganz anders aus! Mit 1,6 Pluspunkten schiebt er sich um 0,4 Punkte hinter Nazarov.
Andrzej Stekala (POL)
Andrzej Stekala ist am Absprung viel zu spät dran und verschenkt dadurch auch früh an Höhe. Als dann bei ihm auch noch ein kleiner Rückenwind reinzieht, kann er nicht viel anfangen und muss für seine Verhältnisse auch relativ früh zur Landung kommen. Gerade so rutscht der Pole ins Finale.
Stefan Kraft (AUT)
Stefan Kraft hatte hier schon seit seinem ersten Sprung so seine Schwierigkeiten und auch jetzt im Wettkampf läuft bei dem Salzburger wenig zusammen. Mit 125,5 Metern wird auch er heute keine Rolle spielen, wenn es um die Vergabe der Topplätze geht.
Michael Hayböck (AUT)
Michael Hayböck hat schon in der Anlaufspur kleine Fehler und auch am Schanzentisch kommt der Österreicher nicht sauber raus. Die Meter gehen früh verloren und er wird nach 127 Metern heute auch keine Rolle spielen.
Johann Andre Forfang (NOR)
Johann Andre Forfang wird hingegen alles andere als glücklich sein mit seinem Sprung. Mit 126 Metern gelingt es ihm gerade so, in den Finaldurchgang zu rutschten.
Philipp Aschenwald (AUT)
Philipp Aschenwald begibt sich als nächster Starter in das Schneegestöber von Klingenthal. Und es läuft zumindest besser als noch am gestrigen Tag. Nach 129 Metern geht es sicher ins Finale, kommt aber am Russen Nazarov auch nicht vorbei.
Keiichi Sato (JPN)
Da hat Keiichi Sato schon früh viele Meter verlorengegeben! Schon wenige Meter nach dem Schanzentisch fällt sein rechter Ski etwas ab und so büßt er viel Höhe ein. Er kann das noch gut kompensieren und bringt immerhin noch die 128 Meter, was die sichere Qualifikation für das Finale bedeutet.
Martin Hamann (GER)
Nach einigen schwächeren Sprüngen, geht es jetzt wieder deutlich weiter. Martin Hamann gestaltet den Absprung gut, liegt ruhig über seinen Skiern und zieht mit 128 Metern souverän sein Ticket für das Finale. In Führung liegt weiterhin Nazarov.
Gregor Deschwanden (SUI)
Leider ist dieser Athlet wohl ausgerechnet Gregor Deschwanden! Der Schweizer kommt nicht gut weg, muss in seinem Flug viel arbeiten und landet schon nach 122,5 Metern.
Ziga Jelar (SLO)
Und auch Ziga Jelar hat in der Luft ordentlich zu tun und kommt da nicht sauber durch. Nach 125 Metern aber hat er zumindest noch Hoffnungen, dass es sich vielleicht ausgeht. Er setzt sich auf Platz acht und bräuchte nur noch einen Springer, der kürzer springt.
Severin Freund (GER)
Schade! Bisher passten die Sprünge hier eigentlich von Freund, jetzt aber lässt er ausgerechnet im Wettkampf einen der schwächeren Versuche raus und nachdem er den Übergang nach dem Schanzentisch nicht sauber hinbringen kann, werden es nur 124 Meter. Es wird schwer werden mit dem Finale.
Klemens Muranka (POL)
Klemens Muranka schafft es mit 127 Metern zwar locker in das Finale, die Anspräche aber dürften nach den starken Sprüngen in Willingen deutlich gestiegen sein. Das Lächeln im Auslauf fällt entsprechend verkrampft aus.
Mackenzie Boyd-Clowes (CAN)
Mackenzie Boyd-Clowes hatte vorhin auf die Probe verzichtet, für den Kanadier geht es sich aber nicht aus. Nach kleineren Fehlern im Sprungsystem muss er bereits nach 121 Metern die Segel streichen und wird heute ausscheiden.
Jakub Wolny (POL)
Es dauert nicht lange und schon hat Schmid den Sprung in das Finale geschafft, denn Jakub Wolny muss mit 126,5 Metern bereits ein wenig früher landen. Schlecht sind aber auch seine Chancen für das Finale nicht.
Constantin Schmid (GER)
Klasse! Constantin Schmid zeigt sich in Klingenthal deutlich verbessert und mit 128,5 Metern werden wir ihn gleich sicherlich noch einmal im Finale sehen dürften. Nur ein Athlet müsste da noch schlechter sein, dann hätte Schmid das Ticket sicher.
Mikhail Nazarov (RUS)
Mikhail Nazarov ist der Erste, der hier die Führung von Ammann angreift. Wie der Schweizer geht es für den 26-Jährigen bis auf 130 Meter. Die Noten sind zwar nicht hoch, aber besser als bei Ammann und auch die Abzüge für den Wind sind gering. Nazarov ist mit 1,2 Punkten Vorsprung der neue Führende und der Erste, der sicher im Finale ist.
Antti Aalto (FIN)
Antti Aalto zumindest tut den Österreichern nicht den gefallen und springt kürzer. Nach 126,5 Metern setzt sich der Finne vor Prevc auf die dritte Position im Zwischenergebnis.
Thomas Lackner (AUT)
Thomas Lackner landet ebenfalls in diesem Bereich, muss aber in der Haltung doch recht viele Abzüge hinnehmen, womit es dann gemeinsam mit Hörl auf die vierte Position geht. Es heißt für ihn abwarten, ob es sich mit dem Finale ausgehen wird.
Domen Prevc (SLO)
Der ungestüme Slowene kann da nicht mitziehen und für ihn heißt es bereits einige Meter vorher die Landung hinbringen. Die fällt dann auch nicht perfekt aus und kostet ihm wichtige Punkte. Mit Platz drei kann er noch auf das Finale hoffen, es wird aber sicher nicht einfach.
Simon Ammann (SUI)
Simon Ammann schreit die Freude über seinen Sprung frei raus! Nachdem es bisher nicht lief in Klingenthal, passt pünktlich zum Wettkampf das System wieder und er liefert den nächsten Topsprung im Weltcup ab! Mit 130 Metern zieht er um 3,8 Punkte an Nakamura vorbei.
Naoki Nakamura (JPN)
Naoki Nakamura ist der Erste, der wieder in einen höheren Weitenbereich hineinspringen kann. Mit 126 Metern landet er kürzer als Hörl zuvor, kann aber viele Punkte in der Haltung mitnehmen und erhält weniger Abzüge für den Aufwind. Wo kommt er damit raus? Es reicht für Platz eins!
Niko Kytösaho (FIN)
Niko Kytösaho zuckt im Auslauf ratlos mit den Schultern. Bei dem 21-Jährigen läuft der Sprung nicht sauber durch und er muss schon nach 118 Metern landen. Die Noten sind ebenfalls gering und es ist schon sicher, dass er gleich nicht noch einmal springen wird.
Artti Aigro (EST)
Artti Aigro ist der nächste Athlet, der hier über die Schanze geht und auch er landet in diesen Bereich. Die Noten sind solide, reichen aber nicht, um sicher zu fühlen, ob es mit dem Finale der besten 30 reichen wird. Hörl führt weiter souverän.
Timi Zajc (SLO)
Timi Zajc muss sich nach seinen Eskapaden erst einmal wieder zurück ins Team kämpfen und empfehlen. Heute gelingt ihm das nicht ganz. Er kommt sehr flach vom Schanzentisch weg, kann kaum Höhe generieren und landet bei 122 Metern.
Tilen Bartol (SLO)
Tilen Bartol indes wird bereits zusammenpacken können, denn sein Sprung auf 115,5 Meter wird sicherlich nicht reichen, um hier heute einen weiteren Versuch machen zu dürfen.
Jan Hörl (AUT)
In seinem Probesprung lief vorhin viel nicht wie es sollte, jetzt aber zeigt der Österreicher, was er wirklich kann und bringt mit 127 Metern den bisher besten Sprung in diesem Durchgang. Der durfte dann sicherlich auch locker für das Finale reichen.
Daiki Ito (JPN)
Auf den Probedurchgang hatte Daiki Ito verzichtet und macht jetzt den ersten Sprung am heutigen Tag. Das Timing am Tisch passt, danach aber überkreuzen die Skier und er lässt viele Meter liegen. Nach 123 Metern muss auch er sich hinter Zografski einrangieren.
Thomas Aasen Markeng (NOR)
Thomas Aasen Markeng hatte zuletzt wieder pausiert und kehrt jetzt wieder zurück in den Wettkampf. Mit 123 Metern kann er die Weite von Zografski nicht überspringen und muss sich auch dahinter einordnen.
Manuel Fettner (AUT)
Manuel Fettner wird sich auch strecken müssen, damit es sich heute mit den Top 30 ausgeht und er sich im Weltcup-Team halten kann, denn das, was er bislang in Klingenthal abgeliefert hat, war nicht das Gelbe vom Ei. Mit 121 Metern schlägt er sich zwar besser als gestern, aber es ist keine Weite, die souverän für das Finale reichen dürfte.
Vladimir Zografski (BUL)
In seinen bisherigen Sprüngen in der Vogtlandarena war es für Vladimir Zografski nie unter die Top 30 gegangen. Kann er das jetzt im Wettkampf ändern? Es läuft viel besser und nach 124 Meter kann er sich durchaus Hoffnungen machen, dass er gleich noch einmal randarf.
Viktor Polasek (CZE)
Kann es sein Teamkollege jetzt besser machen? Nicht wirklich. Auch Polasek kommt überhaupt nicht ins Fliegen und muss schon früh bei 103 Metern die Segel wieder streichen. Es droht die nächste Pleite für das einst erfolgreiche Team.
Cestmir Kozisek (CZE)
Cestmir Kozisek tut sich seit seinem ersten Sprung auf der Anlage schwer und auch jetzt, wo es darauf ankommt, läuft es nicht rund. Er kommt nicht richtig in sein Flugsystem hinein und am Ende stehen magere 93,4 Punkte auf seinem Konto.
Tomasz Pilch (POL)
Tomasz Pilch hingegen konnte in dieser Saison beim Weltcup in Nizhny Tagil bereits einen Weltcup-Punkt mitnehmen, danach konnte sich der Pole nicht mehr hervortun. Die Trainingsleistungen in Klingenthal aber passten zusammen, kann er es jetzt auch in den Wettkampf bringen? Wieder einen ordentlichen Sprung. Mit 119 Metern aber könnte er zu kurz sein, um für das Finale zu reichen.
Sabirzhan Muminov (KAZ)
Muminov ist als zweiter und bereits letzter Kasache in der Anlaufspur. Während er in seiner Karriere schon häufiger in den Punkten zu finden war, wird es sich für ihn sicherlich heute nicht ausgehen, nachdem er bereits bei 107 Metern die Latten in den Hang setzt.
Denis Kornilov (RUS)
Auch der russische Routinier Denis Kornilov wartet noch auf seine ersten Weltcupzähler in diesem Winter. Ob es aber heute etwas wird? Mit 116 Metern fällt auch bei ihm die Ausfahrt lang aus. Er wird noch warten müssen, wozu es am Ende reichen wird.
Sergey Tkachenko (KAZ)
Sergey Tkachenko aus der kasachischen Mannschaft wird den Auftakt in den Wettkampf gehen. Sein Team bestritt erst letzte Woche in Willingen die ersten Weltcups, zu mehr als einen Sprung wird Tkachenko heute aber nicht kommen, dafür sind seine 95 Meter zu kurz. Das Wetter ist schon wie den ganzen Tag ungemütlich mit aktuell Schneefall und Nebel. Die Windbedingungen aber sollten heute keine Schwierigkeiten machen.
Quali nicht notwendig
Am Start sind heute alle gemeldeten Athleten. Da exakt 50 Athleten für die Wettkämpfe in Klingenthal in den Startlisten standen, war eine Qualifikation gestern nicht nötig. Stattdessen wurde ein Prolog gesprungen, um ein Extrapreisgeld für den dort besten Athleten auszuschütten.
Kann Ammann Aufwärtstrend fortsetzen?
Nachdem Simon Ammann sich für einige Wochen aus dem Weltcup zurückgezogen hatte, überzeugte der Schweizer zuletzt in Willingen mit starken Leistungen. Nun heißt es daran in Klingenthal anknüpfen. In den Trainings allerdings kam Ammann noch nicht mit der Schanze zurecht. Auch Gregor Deschwanden hatte noch Schwierigkeiten, den perfekten Sprung zu setzen. Dominik Peter und Andreas Schuler waren nicht ins Vogtland angereist.
Finden die ÖSV-Adler in die Spur?
Die Österreicher zählen heute indes nicht zu den großen Favoriten, nachdem gestern keiner der Athleten unter die Top Ten springen konnte. Wieder zurück im Team ist Manuel Fettner. Neben ihm bleibt die Mannschaft unverändert und für die Wettkämpfe in Klingenthal wurden Jan Hörl, Thomas Lackner, Philipp Aschenwald, Michael Hayböck sowie Stefan Kraft und Daniel Huber nominiert.
DSV-Team unverändert
Das deutsche Team bleibt auch wenige Weltcups vor den Weltmeisterschaften unverändert. Angeführt wird das Team durch Markus Eisenbichler, der sich auch in Klingenthal in guter Verfassung zeigte und wieder um das Podium mitmischen könnte. Auch Pius Paschke konnte durchaus überzeugen. Am Freitag landete er jeweils in den Top Ten. Karl Geiger hingegen scheint auch in Klingenthal Startschwierigkeiten zu haben. Bisher passten in der Vogtlandarena die Sprünge nicht zusammen. Auch daneben bleibt das DSV-Team unverändert zu den vorherigen Wettkämpfen und es gehen zusätzlich Constantin Schmid, Severin Freund und Martin Hamann an den Lauf.
Granerud gilt als Topfavorit
Halvor Egner Granerud hatte nach der Vierschanzentournee ein kleines Tief, welches der Norweger aber schnell wieder überwinden konnte. Bereits beim Wettbewerb in Lahti war Granerud überlegen und stand nur durch einen Sturz nicht auf dem Podium. In Willingen übertrumpfte er die Konkurrenz dann souverän und auch am gestrigen Tag in Klingenthal gewann der 24-Jährige alle Durchgänge. So geht er auch heute wieder als der große Favorit auf den Tagessieg an den Start. Auch die übrigen Norweger zeigten vereinzelt starke Sprünge. Ebenso auf der Rechnung haben muss man Bor Pavlovcic aus Slowenien sowie den Polen Kubacki.
Herzlich willkommen!
Hallo und herzlich willkommen zum Weltcup der Skispringer in Klingenthal. Um 14:30 Uhr steht der 1. Durchgang an.
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