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Skispringen Live-Ticker Skispringen Vikersund,

Skispringen Vikersund, : Alle Weltcup-Springen und Ergebnisse live im Ticker auf Süddeutsche.de.

Einzel Skifliegen
 
Rang
Name
Land
1. Sprung
2. Sprung
Punkte
 
Name
Nation
Punkte
1
Ryoyu Kobayashi
JPN
464.9
2
Domen Prevc
SLO
444.0
3
Markus Eisenbichler
GER
442.5
4
Piotr Zyla
POL
438.6
5
Timi Zajc
SLO
425.4
6
Dawid Kubacki
POL
424.8
7
Karl Geiger
GER
422.8
8
Johann Andre Forfang
NOR
416.2
9
Anze Semenic
SLO
413.8
10
Evgeniy Klimov
RUS
411.7
11
Kamil Stoch
POL
408.2
12
Jakub Wolny
POL
407.5
13
Simon Ammann
SUI
407.0
14
Yukiya Sato
JPN
400.3
15
Junshiro Kobayashi
JPN
399.4
16
Robert Johansson
NOR
397.4
17
Stefan Kraft
AUT
395.3
18
Michael Hayböck
AUT
384.6
19
Peter Prevc
SLO
381.0
20
Andreas Wellinger
GER
374.7
21
Daniel Huber
AUT
370.8
.
Daiki Ito
JPN
370.8
23
Philipp Aschenwald
AUT
366.4
24
Richard Freitag
GER
356.3
25
Antti Aalto
FIN
353.9
26
Killian Peier
SUI
344.4
27
Vladimir Zografski
BUL
329.6
28
Halvor Egner Granerud
NOR
327.6
29
Anze Lanisek
SLO
317.8
30
Manuel Fettner
AUT
309.8
 
Letzte Aktualisierung: 10:34:29
Abschied
 
Damit verabschiede ich mich vom diesjährigen Raw Air - einmal mehr eine packende Tournee, welche nach spektakulären Flügen in Vikersund heute einen verdienten Gewinner mit Ryoyu Kobayashi fand. Ich bedanke mich fürs Mitlesen und wünsche allen noch einen angenehmen Abend. Bis bald!
Ausblick
 
Markus Eisenbichler darf sich als bester Deutscher heute über einen tollen 5. Platz freuen. Im Skiflugweltcup bringt sich der Oberbayer damit in Pole Position um den Gewinn der Kristallkugel. Noch aber sind am kommenden Wochenende auf der Flugschanze in Planica mit zwei Einzelspringen und einem Teamspringen einige Punkte zu vergeben.
Raw Air
 
Als nicht weniger spannend entpuppte sich derweil der Ausgang in der Raw Air Gesamtwertung: Vor dem letzten Flug lag Stefan Kraft noch 6,5 Meter vor Ryoyu Kobayashi. Der Japaner nahm seinem Kontrahenten dann aber mit einem Flug auf 239 Meter die entscheidenen Meter ab und darf sich erstmals in seiner Karriere über den Gewinn der norwegische Vierschanzentournee freuen - 2,9 Punkte fehlen letztlich dem Österreicher zum Titel. Komplettiert wird das Podest von Robert Johansson, welcher sich auf Rang 3 deutlich vor seinem ersten Verfolger Markus Eisenbichler durchsetzt.
Fazit
 
Was für ein furioses Finale beim Raw Air in Vikersund! Sowohl in Sachen Tagessieg als auch in der Gesamtwertung der Tournee herrschte bis zu den letzten Sprüngen Hochspannung. Domen Prevc holt sich mit zwei starken Flügen und letztlich nur 0,1 Punkten Vorsprung den Sieg vor Ryoyu Kobayashi und darf damit erstmals seit 2017 einen Weltcupsieg feiern. Stefan Kraft komplettiert das Podest und wird Dritter!
D. Prevc
 
Wahnsinn! Domen Prevc fliegt im Kampf um den Tagessieg auf 232,5 Meter und muss um sein Führungspolster zittern. Am Ende aber hat der Slowene 0,1 Punkte vor Kobayashi und darf seinen ersten Saisonsieg feiern.
R. Kobayashi
 
Fliegt Kobayashi jetzt zum Sieg beim Raw Air? JA! Mit einem Traumflug segelt der Japaner auf 239 Meter, bekommt zudem einmal die 20,0 als Haltungsnote. Er überholt Kraft und gewinnt mit 2,9 Punkten Vorsprung die norwegische Vierschanzentournee.
Wolny
 
Ein starker Wettkampf für Jakub Wolny! Mit 225,5 Metern wird der Pole allerdings das Podium wohl knapp verpassen.
Kraft
 
Was kann Stefan Kraft jetzt in der Gesamtwertung vorlegen? Für den Österreicher geht es bei besseren Bedingungen auf 229,5 Meter. Das ist zu schaffen für Kobayashi - nutzt der Japaner gleich seine Chance?
Johansson
 
Da kann Robert Johansson nicht ganz mithalten. 224 Meter für den Norweger, der damit Eisenbichler zwar nicht von der Spitze verdrängen kann, sich aber vor dem Deutschen in der Raw Air Wertung behauptet und dort auf Platz 3 landen wird.
Eisenbichler
 
Eisenbichler! Endlich knackt der Deutsche die 230-Meter-Marke in Vikersund - mit ein einer Punktlandung übernimmt er die Führung und freut sich zurecht. Stark!
Forfang
 
Etwas besser Bedingungen für Johann Andre Forfang - der Norweger packt zwei Meter auf Ammanns Weite drauf und setzt sich damit auf Platz 1.
Ammann
 
Bei 215,5 Meter muss Simon Ammann die Landung ansetzen. Diese reichen dem Schweizer locker, um die Führung zu übernehmen.
Semenic
 
Anze Semenic kommt weniger gut mit den neuen Bedingungen zurecht. 192 Meter nur für den Slowenen.
Wellinger
 
Die Top 10 aus dem 1. Durchgang stehen noch oben: Andreas Wellinger geht als Erster vom Bakken und segelt auf 214 Meter. Bei weniger Anlauf und stärkerem Rückenwind ist das ein guter Sprung vom Chiemgauer. Super!
Kubacki
 
Dawid Kubacki macht die dreifache polnische Führung perfekt. 225 Meter für den Weltmeister von der Kleinschanze - Fliegen kann er also auch!
Zyla
 
Wow! Piotr Zyla meldet sich zurück in der Weltspitze und segelt auf 232 Meter. Das wird den zuletzt kriselnden Polen freuen - bravo!
Sato
 
Gute 216,5 Meter jetzt für Yukiya Sato. Der Aufwind hat etwas nachgelassen, deshalb kann der Japaner sich zu Recht freuen.
Huber
 
Für Daniel Huber geht es derweil etwas kürzer. Der Österreicher muss sich mit 213 Metern zufrieden geben. Nach seiner Reaktion zu urteilen, war da mehr drin.
Klimov
 
Da brauch sich auch Evgeniy Klimov nicht vor verstecken. 221,5 Meter sind mehr als beachtlich für den Russen. Bravo!
Stoch
 
Geht doch! Endlich gelingt auch Kamil Stoch wieder ein besserer Flug. Der Pole packt einen halben Meter auf die Weite von Freitag drauf - erneute Wechsel damit an der Spitze.
Freitag
 
Wow! Richard Freitag erwischt gute Bedingungen und weiß diese auch zu nutzen. 225 Meter für den Sachsen, welcher damit die Führung übernimmt.
Schmid
 
Gute 215,5 Meter auch für Constantin Schmid! Auch wenn der Aufwind jetzt was stärker war, zeigt sich der DSV-Adler zufrieden mit seiner Leistung!
P. Prevc
 
Hui! Peter Prevc kommt richtig gut vom Schanzentisch weg und segelt durch den Nebel in Vikersund auf 220,5 Meter. Damit geht er in Führung!
Zajc
 
Ein gebrauchter Tag für Timi Zajc - bei leichtem Aufwind sind 209,5 Meter viel zu wenig für den Slowenen. Da kann er weitaus mehr!
Hayböck
 
Geht doch! Auch Michi Hayböck steigert sich im Vergleich zum 1. Durchgang und springt auf 215,5 Meter. Der Wind ist momentan aber auch wieder etwas besser.
Lindvik
 
Vier Meter weniger dagegen für Marius Lindvik. Der Norweger fällt damit erstmal zwei Plätze zurück.
Aalto
 
Doch diese ist der Deutsche gleich wieder los: Tolle 217 Meter für Antti Aalto - ein super Flug des Finnen.
Geiger
 
Klasse! Karl Geiger gelingt doch noch ein versöhnlicher Abschluss aus Vikersund mit einem Sprung auf 209 Meter. Natürlich will der Oberstdorfer mehr, aber immerhin übernimmt er jetzt die Führung.
Vassiliev
 
Der Reihe nach beißen sich die Springer an dem Flug des Kanadiers die Zähne. Für Vassiliev ist bei 202 Meter Endstation.
Fannemel
 
2,5 Meter weiter geht es für seinen Landsmann Anders Fannemel. Mit Ausnahme von Forfang und Johansson bleibt es ein bescheidener Tag der Norweger.
Granerud
 
Halvor Egner Granerud knackt mit 201,5 Meter die magische Schallmauer, doch der Norweger kann eigentlich mehr.
Nazarov
 
Der Sprung von Boyd-Clowes war eine echte Ansage. Auch Nazarov fällt hinter den Kanadier mit 192 Meter.
Nakamura
 
Da kann Naoki Nakamura nicht mithalten. Nur 194 Meter für den Japaner.
Boyd-Clowes
Machkenzie Boyd-Clowes eröffnet den Finaldurchgang und segelt auf starke 212,5 Meter. Super Sprung für den Kanadier!
Finale
 
Um 18:02 Uhr steigt der zweite Durchgang in Vikersund. Wir bleiben natürlich dabei und hoffen Sie auch. Bis gleich!
Raw Air
 
Doch wie sieht es im Raw Air aus? Kobayashi konnte bei schlechterem Wind einen halben Meter weiter fliegen als Stefan Kraft. Der Österreicher ist Vierter, liegt aber weiterhin noch circa 6,5 Meter vor dem Japaner. Dieser muss also im Finale liefern, möchte er dem Pongauer den zweiten Raw-Air-Titel streitig machen.
Fazit
 
Der Wind spielte zum Ende hin doch noch mit, so dass die Fans in Vikersund zumindest teilweise mit tollen Flügen verwöhnt wurden. Domen Prevc gelang bei schlechten Bedingungen ein herausragender Flug auf 241 Meter. Der Slowene führt mit über zehn Punkten vor Ryoyu Kobayashi und Jakub Wolny. Markus Eisenbichler ist als Sechster bester Deutscher.
Stoch
 
Bei Kamil Stoch bleibt dagegen weiter der Wurm drin. 207,5 Meter für den Polen, mit Rang 16 wird es heute schwer mit einer Topplatzierung.
Eisenbichler
 
Starker Rückenwind für Markus Eisenbichler und umso stärker ist dieser Flug auf 223 Meter einzuschätzen. Platz 6 für den Oberbayer, da geht noch was in Sachen Podest.
Zyla
 
Piotr Zyla kann sich dagegen über die 212 Meter freuen. Für den zuletzt kriselnden Polen ist das ein Schritt in die richtige Richtung!
Zajc
 
Das ist jetzt bitter für Timi Zajc! Der Wind dreht wieder, so dass der Slowene mit Rückenwind nur 202 Meter erzielt. Trotzdem kann der Slowene mehr, da ärgert er sich zu Recht!
Kubacki
 
Zu aggressiv der Sprung von Dawid Kubacki. Der Pole landet bei 214,5 Meter - nur Rang 10 für ihn.
R. Kobayashi
 
Bei etwas weniger Aufwind geht es einen halben Meter weiter für Kobayashi! Im unteren Abschnitt fehlte dem Japaner die Unterstützung, dennoch nimmt er Kraft ein paar Pünktchen ab. Das wird ein Showdown im 2. Durchgang um die Raw Air Krone.
Kraft
 
Und Stefan Kraft legt vor: Der Führende des Raw Air segelt auf 236,5 Meter. Ein guter, aber eben kein sehr guter Sprung von Kraft. Wie antwortet Kobayashi?
Forfang
 
Stark! 229,5 Meter für Johann Andre Forfang - die Bedingungen sind jetzt auch besser, es könnte gleich also noch weiter gehen - vor allem wenn Kobayashi und Kraft am Bakken stehen.
Klimov
 
215,5 Meter jetzt für Evgeniy Klimov! Für den Russen ein toller Sprung, welcher ihm Platz 9 einbringt.
Johansson
 
Wohin geht es für Robert Johansson? Ein richtungsweisender Flug für den Norweger in Sachen Raw Air Gesamtwertung: Bei guten Bedingungen geht es auf 237 Meter. Das wird im Selbstbewusstsein geben!
Wolny
 
Ein Hoffnungsschimmer im polnischen Team! 230 Meter und damit persönliche Bestleistung für Jakub Wolny. Bravo!
Granerud
 
Es läuft vor dem Heimpublikum nicht bei den Norwegern. Nur 194,5 Meter für Granerud - immerhin bekommt er Bonuspunkte durch den Rückenwind und steht damit im Finale.
Semenic
 
Da kann Anze Semenic nicht mithalten. Trotzdem sind die 212 Meter des Slowenen ordentlich und bringen ihn erstmal auf Rang 3.
D. Prevc
 
Wahnsinn! Domen Prevc segelt allen davon und fliegt trotz Rückenwind auf 241 Meter. Natürlich ist der Slowene der neue Führende - sogar der Sieg scheint heute möglich.
Hayböck
 
Hayböck knackt derweil die 200er Marke um zwei Meter. Rang 8 für den Österreicher und damit logischerweise das Finale.
Koudelka
 
Das war nichts von Roman Koudelka. Der Tscheche scheidet mit 191 Metern aus.
Sato
 
Ein schöner Flug auch von Yukiya Sato. Der Japaner jedoch jubelt über seine 213 Meter etwas zu sehr, beim Auslauf legt es ihn in den Schnee. Zum Glück ist nichts Schlimmeres passiert.
Huber
 
Starke 214,5 Meter für Daniel Huber! Der Österreicher hatte fast Windstille und nutzt dies vorerst für Rang 3
Geiger
 
Für Karl Geiger geht es dagegen geradewegs ins Finale. 204 Meter sind ordentlich, aber der Oberstdorfer kann mehr, auch beim Fliegen.
J. Kobayashi
 
Nur 197,5 Meter jetzt für Junshiro Kobayashi. Bei den Bedingungen fällt der Japaner weit zurück und verpasst wohl den 2. Durchgang.
Wellinger
 
Auch Wellinger hat jetzt gute Bedingungen und segelt auf 216,5 Meter. Da darf sich der Chiemgauer zurecht freuen. Platz 2 für ihn!
Freitag
 
Bei Richard Freitag dreht der Wind leicht und kommt nun von vorne. Die 211,5 Meter vom Sachsen sind da fast schon eine Ecke zu wenig. Im Finale ist er natürlich dennoch dabei.
Aalto
 
Rund 22 Meter weniger sind es derweil für Antti Aalto. Der einzige Finne im Starterfeld steht damit aber im Finale.
Ammann
 
Hui! Eröffnet Simon Ammann das Flugspektakel in Vikersund? Satte 224 Meter für den Schweizer - fliegen kann er eben!
Fannemel
 
Ganz anders sieht die Sache bei Anders Fannemel. Doch auch der Flugspezialist schafft es nur auf 201 Meter. Immerhin ist der Norweger im Finale dabei.
Peier
 
Auch Killian Peier hat seine Stärken eher beim Skispringen, statt beim Skifliegen. Mit 194,5 Meter ist der Schweizer gleich eher nicht dabei.
Peter
 
Dominik Peter scheidet derweil sicher aus. 175,5 Meter reichen bei weitem nicht für den 2. Durchgang - da wird sich der Eidgenosse ärgern.
Vassiliev
 
Dimitry Vassiliev darf derweil aufs Finale hoffen. Auch wenn der erfahrene Russe mehr kann, sind 197 Meter bei diesem Wind ordentlich.
Tkachenko
 
Für Segey Tkachenko geht es immerhin auf 190 Meter. Damit scheidet der Kasache aber dennoch aus - schade für ihn.
Pascke
 
Jetzt sollte die Jury reagieren: Auch Pius Pascke hat bei schlechten Bedingungen keine Chance und springt auf 166 Meter.
Learoyd
 
Mit dem weitaus stärksten Rückenwind von allen muss Jonathan Learoyd an den Start gehen. Nur 163 Meter für den Franzosen, der bei diesen Bedingungen aber auch nichts dafür konnte.
P. Prevc
 
Fliegen kann Peter Prevc! Im Vergleich zur Konkurrenz sind die 201,5 Meter durchaus hoch einzuschätzen. Platz 2 für den Slowenen.
Pedersen
 
Robin Pedersen segelt auf 192 Meter. Ohne die Windunterstützung ist der junge Norweger chancenlos.
Boyd-Clowes
 
Nochmal vier Meter weniger werden es für Mackenzie Boyd-Clowes. Damit verabschiedet sich der Kanadier für heute.
Nakamura
 
Der Wind weht zwar stabil von hinten, doch wirklich große Weiten bleiben weiter aus. Für Naomi Nakamura ist bei 192,5 Metern Schluss.
Nazarov
 
Für einen Platz im Finale ist wohl eine Weite über 200 Metern Voraussetzung. Nazarov schafft dies nicht ganz - nur 199 Meter für den Russen.
Fettner
 
Leider patzt Manuel Fettner! 194 Meter sind weitaus zu wenig für den ÖSV-Adler - da kann er eigentlich mehr.
Lindvik
 
Hauchdünn knackt auch Marius Lindvik die 200-Meter-Marke. Heute werden die ganz großen Weiten bei diesem Wind ohnehin kaum möglich sein - für den Norweger wird es dennoch eng mit dem Finale.
Schmid
 
Schon besser, was Constantin Schmid abliefert. Bei Rückenwind geht es auf 206 Meter für den Deutschen. Bravo!
Polasek
Polasek eröffnet das heutige Skifliegen, segelt dabei aber nur auf 186 Meter. Das wird zu wenig fürs Finale sein.
Slowenien Hui, Polen pfui
 
In Sachen Tagessieg sollte man heute auch mit den Slowenen rechnen, welche mit dem Sieg im Mannschaftsspringen einmal mehr unter Beweis stellten, dass sich in ihren Reihen gleich mehrere Flieger befinden. Timi Zajc an vorderster Front, aber auch die wieder erstarkte Prevc-Brüder können in Sachen Podium sicherlich ein Wörtchen mitreden. Den Polen um Kamil Stoch und Dawid Kubacki ist nach den zuletzt schwachen Leistungen auch beim Skifliegen eher wenig zuzutrauen.
ÖSV-Team
 
Beim ÖSV liegt dagegen wieder alle Last auf Stefan Kraft. Nach seinem Patzer im 2. Durchgang in Oslo springt der Pongauer wieder auf höchstem Niveau, hat mit dem direkten Duell gegen Kobayashi heute aber eine Monsteraufgabe vor der Brust. Seine guten Leistungen scheinen auch die anderen ÖSV-Adler um Aschenwald, Hayböck und Huber zu beflügeln. Gestern wurde das Team starker Dritter und ließ damit die derzeit schwächelnden Polen hinter sich
DSV-Team
 
Schauen wir auf das deutsche Team, welches gestern mit einem guten 2. Platz im Teamspringen überzeugte. Markus Eisenbichler scheint als deutscher Rekordhalter bestens mit der Flugschanze in Vikersund zurecht zu kommen. Während sich derweil Karl Geiger nach der WM weiter im Formtief befindet und mit dem Kopf wohl schon in der Saisonpause ist, meldete sich Richard Freitag mit zwei Flügen über 230 Meter zurück und will heute vielleicht sogar das Podium angreifen.
Koba schlägt zurück, Johansson fällt ab
 
Als vor dem Springen in Trondheim alles nach einem Zweikampf zwischen Kraft und Johansson hindeutete, meldete sich der neue Gesamtweltcupsieger eindrucksvoll zurück. Ryoyu Kobayashi düpierte die Konkurrenz im Granäsen Skicenter mit zwei überragenden Sprüngen. Johansson fiel weit zurück und offenbarte damit, doch nicht vollends mit den beiden Topathleten mithalten zu können. Beim gestrigen Skifliegen zeigte sich derweil ebenfalls der Japaner am stärksten. 214 und 237 Meter gegenüber 233 und 239,5 Meter bei Stefan Kraft stehen zu Buche - da muss sich der Pongauer also ranhalten, um den Titel beim Raw Air zum zweiten mal zu gewinnen.
Abwechslungsreiche Wettkämpfe
 
Schon vor dem letzten Einzelwettkampf darf man ein positives Fazit für das diesjährige Raw Air ziehen - vor allem in Sachen Spannung wurde den norwegischen Fans so einiges geboten: In Oslo sicherte sich überraschend das Heim-Team den Sieg, angeführt von einem überragenden Robert Johansson, welcher ein Tag später seine Topform bestätigte. In Lillehammer aber meldete sich sein bis dahin ärgster Verfolger Stefan Kraft zurück und sorgte mit dem Tagessieg im Einzel für Spannung in der Gesamtwertung.
Kraft vs. Kobayashi
 
Nach 13 von insgesamt 15 Springen gibt es an der Spitze einen Zweikampf um die Raw Air Krone: Stefan Kraft und Ryoyu Kobayashi trennen gerade einmal 8,4 Punkte, was im Skifliegen natürlich eine Kleinigkeit darstellt. Lange um den Titel mitspringen konnte auch Robert Johansson, aber ausgerechnet bei seinen beiden Lieblingsstationen zuletzt in Trondheim und jetzt in Vikersund lässt der Norweger federn. Mit 100 Punkten hinter dem Spitzenduo muss er sogar um den 3. Platz zittern, denn dort lauert Markus Eisenbichler mit einem Abstand von 57,5 Punkten.
Raw Air: Finale
 
Zum dritten Mal in der Geschichte neigt sich das Raw Air, so etwas wie die skandinavische Vierschanzentournee, dem Ende entgegen. Traditionell steht zum Abschluss in Vikersund das Skifliegen auf dem Programm - nach dem Mannschaftswettbewerb gestern, geht heute im Einzel an den Start.
vor Beginn
 
Herzlich willkommen in Vikersund zum Skifliegen.
Nr.
Name
Nation
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